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1957

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ANKARA
ÜNİVERSİTESİ
iLAHiYAT
FAKÜLTESi
TÜR K V E ı S LA M SA NA TL A R.I TAR ı H ı E N ST lT Ü S Ü
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YILLIK
ARAŞTIRMALAR
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1957
•
AJANS - TÜRK MATBAASI-ANKARA
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9
5 8
ZUM VIERBOGENBAU VON KEYKUBADIYE
KURT
ı .
ERDMANN
Nach der grossartigen Entdeckung der beiden seldschukischen Palaste von Kubada- ·
bad beim Dorf Hoiran am Ostufer der Beyşehir Sees ', hat Zeki Oral jetzt einen dritten
Palast dieser Zeit bekannt gemacht, den von Kubadiye oder besser Keykubadiye bei Kayseri 2 • Die Verhaetnisse sind hier schwieriger als in Kubadabad. Die Ruinen befinden sich
auf dem Geland e einer Zuckerfabrik rech ~s cer Strasse Kayseri - Boğazköprü 3 • Einige
hundert M eter nördlich der Fabrik liegt cinkleiner See (Abb. l), an dessen nördlichem,
heute v.e rsumpftem Ufer der Palast stand. Er ist starker zerstört als Kubadabad und, was
schlimmer ist, die Ruinen, deren Mauerzüge zum Teil deutlich zu erkennen sind, liegen im .
Sumpf, können also erst ausgegraben werden, wenn das Ciande trocken gelegt ist.
Über der Erde .erhalten ist ein quadratischer Köş k von 6 m Seitenliinge; der sich in
vier Rundbögen öffnet (Ab b. 2 und 3). Der stark verwitterte Bau steckt ein bis cineinhal b Meter im Bodeiı und ist oben unter Verwendung von alten Setinen ausgebessert. Am
besten erhalten ist das schöne Kreuzgewölbe mit einem achthch gefacherten Schlussstein
innen. Die vier Seiten des Baus sind verschi eden behandelt. üst- und Südseite zeigen .
einen einfachen Bogen und keine Ornamente. West und Nordseite (Abb. 2 und 3) sind
als Schauseiten behandelt. Sie scheinen, so vveit der E rhaltungszus,tand ein. Urteil erlaribt, .
gleich gewesen zu sein. Hier sind die Bögen doppelt und zeigen auf dem breiteren inneren Lanf einen nur noch schwach erkennbarcn, rudial ges~::>llten Zackenfries, auf dem
selımaleren ausseren Lauf Res te eines Flecht\vcrkb:ındes (Ab b. 4). Das ist bei anderer .
Zeichmıng im Detail die gleiche Anordnung wie an den Arkaden des Köşk's im Sulhın- :
Han bei Aksaray (Ab b. 5), und wie dort wa ren a uch am Köşk von Keykuq~diye diese
beiclen Arkaden von einem breiteren Flechtwerkfries und abschlicssendem Sima rechtecking gerahmt. Ob der Bau ein Obergeschoss hatte, das aus Holz gewesen sein müsste, ist
bei se;nem heutigen Zustand nicht mehr zu entscheiden. Spuren einer Treppe sind nicht
vorhanedn, aber der Raum könnte ja von einem benachbarten Raum erreichbar gewesen
sein ·•.
Zeki Oral datieıt den Palast auf Grund der schriftlichen Überlieferung in die Jahre
1224- 26. Darnit dürfte der Vierbogenbau von Kaykubadiye das alteste Beispiel dieses
Types in der rums eldschukischen Baukunst sein.
Ala ed din Keykubad nimmt diesen Baugedanken in seinen H anen bei Aksaray (Abb.
5 und 6) und Kayseri (Abb. 7- 9) auf, wobei der Vierbogenbau das Mesçit des Karavansaray's tragt, eine geschickte Lösung, die es ermöglicht, dem hochgelegenen Bebetsraum 5
1
Zeki Oral, «Kubad-AbM nasıl bulundU>> İlahiyet Fakültesi Dergisi II/III, 1953, S. 171mit 23 Abbildungen - ders. «Kubad Ab ad Çinile ri» Belleten XVII, 1953,, No. 66, S. 209 222, mit 27 Abbildungen.
2 Zeki Oral, «Kayseri'de Kubadiye Sarayları » Belleten XVII, 1953, No. 68, S. 501-517,
mit 7 Abbildungen.
3 Auf der Kiepert'schen Karte Elatt Kaperi je (C IV) ist an dieser Stelle ein Dof Kaikobad eingetragen, das sich schon auf der Karte bein H. Barth «Reise von Trapezunt nach
Skutari im Herbst 1858» Pertermann's Mitteilungen. Erganzungsheft. Gotha 1860 vorkommt.
4 An der Ostseite lauft ein Mauerzug in geringem Abstand am Köşk vorbei.
5 Auch wo das Mesçit eines Karavansara y's nicht in Köşkform in der Mitte des Hofes
liegt, wird es gern hoch gelegt, so im Saadeddin- Han tei Konya, im Sari- Han bei Ava- ··
nos, im Obruk-: Han und im Ak- Han bei Denizli. Ebenerdiges Mesçit hat der Karatai-Han.
ı 79
94
KURT ERDMANN
in der Mitte des Hofe::; eine zentrale Stellung bu geben, ohne den Verkehr im Hof zu stark
zu behindern. Der Ağzıkara-Han von ı287 (Abb.ıO) und der Eıweiterungsbau des İs­
hakli- Hans von ı249 (Abb. . ll- ıs) veıwenden die gleiche Fo~".
Hochgelegene Mesçits gibt es auch in spiiterer Zeit, etwa die Hafencami in Antalya
(Abb. ı4) oder das Mesçit im Hof des Kozan- Hans in Bursa (Abb. ıS). Sie gehen aber
nicht · vom quadratrischen ·Vierbogenbau, sondem von einer polygonalen Grundform aus,
wie sie. zuerst beim sogannanten Schatzhaus im Hof der grossen Moschee in Damaskus
auftritt. Der Vierbogenbau lebt. ~ls offene Türbe (Abb. ı6) weiter 7 •
Woher kommt dieser Bautyp? Man könnte an Ciborium oder Tabernakel denken,
niiher liegt das sasanidische Ateshgah, für das die kuppel auf vier Stützen, die sich über
dem Altar des öffentlichen Kultfeuers wölbt, charakteristisch ist (Ab b. ı 7 und ıB) 8 • Kann
Ala·ed din Keykubad solche Ateshgahs gekannt ha ben ?
Das im Bebiet des Erciyas Feueverehrung bekannt war, beweist der Altar aus der
Gegend von Bünyan im Depot des Antiken Museums in Ankara (Abb. ı9), den Kurt
Bittel ı95ı in der Weinreich- Festschrift veröffentliaht hat 9 • Er ist achaemenidisch. Ateshgahs in der Form von Vierbogenbauten, Sogenannte Tshahar Taqs, treten erst in sasanidischer Zeit auf. Für die ersten Jahre des ersten Jahrhunderts n. Chr. berichtet Strabon
von vielen Magiern und persischen Heiligtümern in Kappadokien '". In Pontus stand ili
Zela (Zile) (Abb. 20) ein berühmtes Heilig ~um der Anahita. In Armenien pennen einheimische Quellen Heiligtümer dieser Göttin in Erez- Erzincan, in T'il, in Astisat nordwestlich des Van Sees und in Artasat- Artaxata 11 • In Kappadokien wird kein Ort genannt,
aber sollte der Feuerkult nicht auch hier bis iıi die sasanidische Zeit lebendig geblieben
sein?
Er ist es!
. Richard Pococke macht in seinem Reise bericht von ı 745 1 2 folgende Angaben, die
zwar nur eine «second hand information» sind, die ihm wahrend seines Aufenthaltes in
Ankara zuteil wurde, die aber gerade durch die Ungmvöhnlickeit ihres Inhalts Vertrauen
verdienen. «Towards the foot of it (gemeint ist der Erciyas) there are several monuments, which consist of a cupola, built on fo ur pillars; there are inscriptions on them in
a character not known, which they say, is Persian, and they call them the monuments of
the Persians»
6 vergı. dazu K. Erdmann «Notizen zum inneranatolischen
Karavansaray. Beobachtungen auf einer Reise im Ju1i 1953» Kunst des Orients II, 1955, S. 5 - 29, mit 36 Abbildungen.
7
Andere Beispiele in Niğde, Damsaköy, Ilgin. Amasya, Ankara, Silifke,. İznik, Bursa
usw. Da diese Türben meist anepigraph sind und selten Bauornament habcu, sind sie oft
schwer zeitlich einzuordnen. Sie reichen aber bls in die spiittosmanische Zeit, wie die Ana
Sultan Türbe zwischen Afyon und Kütahya beweist. Vergi. auch die grossen TetrapylonBauten ın Lüleburgaz und Havza.
s Dazu K. Erdmann «Das iranische Feuerh eiligtum» Leipzig 1941.
9 K. Bittel «Ein persischer Feueralter aus Kappadokien» in Satura, Früchte aus der
antiken Welt. Otto Weinreich zum 13. Miirz Hl51 dargebracht. Baden-Baden 1952, S. 1529, mit 4 Abbildungen.
ıo S. Wikander «Feuerpriester in Kleina~ien und Iran» Lund 1946, S. 92 pp.
ıı Rich1ard Pococke «A descriptioiı of the East arid some others countries» London
1743 - 45. Vol. I Book 2 «Asie Mlnor>> S. 91 Anmerkung.
~ 2 .unter den hisher bekannten iranisehen Ate:ch'gahs istkeines mit einer Inschrift, so
dass diese Bauten in Kappadokien auch für die i:.:anische · Archaeologie von Bedeutung
sin d.
ZUM VIERBOGENBAU VON KEYKUBADIYE
95
Mehr kann man eigentlich nicht verlangen : am Fuss des Erciyas -leider ist die
Lokalisierung sehr ungenau - stehen noch in der Mitte des 18. J ahrhunderts mehrere
Tshahar Taqs. Sie tragen Inschriften in einer unbekannten Schrift '·. Das kann nur Pehlewi sein, denn eine neupersische, in arabischen Zeichen geschriebene Inschrift war in
keinem Fall «a character not known». Es sind also Ateshgahs sasanidischer Zeit. Wozu sie
gedient hatten, wusste man - verstiindlicherweise- im 18. Jahrhundert nicht mehr, aber
es ist noch bekannt, dass die unleserliche Schrift persisch (genauer mittelpersisch) ist, und
dass diese Bauten einst von Persern oder für Perser gebaut wtirden. Wenn das im 18.
Jahrhundert noch bekannt war, wirdes es im 13. Jahrhundert wohl auch gewesen sein. Unter diesen Umstiinden scheint es mir nicht zu gewagt, das - soweit ist sehe- ersle Auftreten des Vierbogenbaus in Keykubadiye mit diesen sasanidischeiı Tshahar Taqs in Verbindung zu bringen, die, wie er, am Fusse des Erciyas lagen.
Istanbul, Dezember 1955_
(Photo. Dr. H . Erdmann)
Abb. 1 -
See bei Keykubadiye.
1i'hoto. Dr. H , Erdmann)
1\ bb. 2 -
Köşk
von
Kevkubaıdiye,
Westseite.
(Photo Dr. H . Erdmann)
Abb. 3 -
Köşk
von Keykubadiye, Nordseite.
(Photo. Dr. H . Erdmann)
Abb. 4 -
Köşk
von Keykubadiye, Nordseite, Detail.
(Photo. Dr. H. Erdmann)
Abb. 5 -
Sultan-Han bei Aksaray, Mesçit im Hof.
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(Photo. Dr. - H.
(Photo. Dr. H. Erdmann)
Abb. 6 - Sultan-Han bei Aksaray, Mesçit im Hof,
Milırab.
Abb. 7 -
Sultan-Han bei Kayseri, Mesçit
inı
Hof.
Etcımann)
(Photo. Dr. H. Erdmann)
Abb. 8 -
Sultan-Han bei Kayseri, Mesçit im Hof, Detail
der Südseite.
(Photo. Dr. H . Erdmann)
Abb. 9 -
Sultan-Han bei Kayseri, Mesçit im Hof, Mihrab.
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(Photo.
Abb. 10 -
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Haşlİn Ozonurı
Ağzıkara-Han bei Aksaray, MesçÜ im Hof.
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(Pboto. Dr. K. Erdmann)
Abb. ll
İshaklı-Han bei Akşehir, Me.;;çit im Hof.
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..._ Abb. 12- İsl; akh - Han bei Akşehir, Mes- .. - çit hn H~f, .Muqa~as- Kuppel
innen~
(Photo. Dr. H.
l!:rdmannı
Ab b.' i3 ~· İshaklı-Han bei · Akşehir, ·MeSçit.
im Hof, Treppe des Muezzin.
~
Abb. 14 -
Antalya, Cami. am Hafen.
(Photo. nr. H. :Eramann)
Abb. 15 -
Bursa, lU.esçit im Hof
des Kozan Han's.
(Photo. Dr. H. Erdmannl
+-
!Photo. Erika Jahnl
Abb. 16 -
Sivas, Vierbogen - Türbe.
(Photo. A. Godard)
Abb. 17 -
FeuerheHigtum (Ateshgah) von Djerre, Iran. Sasanidisch,
5. J"ahrhun.dert n. Chr.
(Photo. Belling)
Abb. 18 -
Feuerheiligtum (Ateshgah) von Baku; 18. ·J"ahrhundert.
.-
',.;
....
(Photo. Dr. H , Çambel)
Abb. 19 -
Achamenidischer Feneralter aus Bünyan
bei Kayseri im Depot des Antiken Museums in Ankara.
(Photo. Erika Jahn)
Abb. 20 -
Burgberg von Zi·le, dem antiken
Zela einst · Ort des Anahit~ı._- _, .
Heiliitums.
·ii
KEYKUBADİYEDEKİ DÖRT KEMERLİ BiNA HAKKINDA
KURT
,
ERDM A NN
Beyşehir gölünün doğu sahilinde Heyran köyü civarında b~lunan Kubadabat'ta iki Selçuklu sarayının meydana çıkarılmasından sonra 1 Kayseri civarında Kubadiye veya daha
doğrusu Keykubadiye'de Zeki Oral yaptığı araştırmalarda, ayni devre ait üçüncü bir Selçuklu s:ırayını keşfetıniştir 2 • Buradaki çalışma şart1arı Kubadabattakinden daha zor olmuştur. Bu sarayın harabeleri, Kayseri- Boğazköprü 3 şosesinin sağ tarafında bulunan şe­
ker fabrikası sahası içindedir. Fabrikanın bir kaç yüz metre şimalinde küçük bir göl vardır (1. res.). İşte mevzuubahs saray bu gölün halen bataklık halindeki şimal sahilinde bulunmaktadır. Kubadabat .::arayından daha harap tır. Duvarları kısmen görülmekte, harabe ise
bataldık içinde bulunmaktadır. Bu duruma göre hafriyata ancak saha kurotulduktan sonra
başlanabilir. Zemin üstünde görünen köşk, kenarları altışar metrelik murabbai bir sahada
dört .adet . yarı daire kemer üzerine kurulmuş tur (2., 3. res.). Dış tesirlerle harap olan bu
kapı bir ila bir buçuk metre zemine gömülü olup üst kısmı eski taşlar kullanılmak suretiyle tamir edilmiştir. En iyi şekilde kalan kısım içte, sekizinci kilit taşı bulunan güzel
çapraz tonozudur. Garp ve şimal taraflarında sade ve işlemesiz kemerler vardır. Görünüşe
gÖre bu kemeder birbirini~ ayni olarak yapılmıştır. Bunlar iki katlıdır. Geniş olan iç silme. zorlukla teşhis edilebilmekte; şuai şekil de dilim li bir frizdir. Daha dar olan dış silme.
!se girift bir örgü hş.tlarını taşımqktadır (::1:. re_s.). Detayda farklı olmakla beraber, Aksaray
civarındali:i Sultah Ha~ı~n-~n a-rkadlarındaİd düzeni göst~rmektedir (5 . . res.). Keykubadiye
köşkündeki bu iki arkad ise genişçe bir girift örgü frizi ve sivri bir sima ile kuşatılmıştır.
Binanın ahşap bir üst katı olup olmadığını bugünkü halinden anlamak · _mümkün değildir.
Merdiven izlerine rastlanmamakla beraber bu kata bitişik bir yapıdan geçildiği ihtimal dahilindedir 4 •
· Yazılı kaynaklara göre Zeki Oral bu sarayın tarihini 1224-26 olarak tesbit etmiştir.
Böylece, Keykubadiyenin dört kemerli yapısı Rum Selçuklularının mimarisinde bu tipin en
eski ömegi olmak gerekir. .
.
Alaeddin Keykubat bu inşa planını Aksaray ve Kayseri hanlarında tekrarlatmıştır (6.9. r~s.). Orada da dört kemerli yapı kervansaray mescidinin istinatgahıdır. Bu tarz, gidiş - gelişi bozmadan avlunun ortasında yüksek bir mescit inşasının 5 mahirane bir hal
tarzıdır. 1237 de inşa olunan Ağzıkara Han'da (10. res.) ve 1249 da tevsi edilen İshaklı
Han'da da (ll.- 13. res.) ayni mimari tarzına başvurulmuştur 6 •
ı Zeki Oral; «Kubad- Abact nasıl! bulundu»
İldhiyat F·akültesi Dergisi II/III, 1953,
s. 171- 179, 23 resim ile. Ayni müellifin «Kubad- Abad Çinileri» Belleten XVII, 1953, No.
66, s. 209 - 222, 27 resim ile.
2 Zeki! Oral; «Kayseri'de Kubadiye Saraylan» Belleten XVII, 1953, No. 68, s. 501- 517.
7 resim ile.
3 Kiepert haritasında,
Kayseri yaprağından l'u yerde Kaikobad adlı bir köy gösteri!:..
mektedir ki o,_ H. Barth'in «Reise von Trapezus nach Skutari im Herbst, 1958» . . . de bulunmaktadır.
•
Ş::ı.rk tarafından, köşkten az mesafede bir duvar geçmektedir.
Bir kervansarayın mescidi köşk şeklinde olarak avlunun ortasında bulunmasa bile, bu
bina tercihan yüksek bir yere konulmuıjtur. Mesela : Saadettin Hani'nda (Konya civarın­
da), Avanos civarında Sarı Han'da, Denizli civarında Obrtik Ham ve Ak Han'da olduğu gibi. Karatay Hanı'rıda zemin katta bir mescit mevcuttur.
6
Kar§ılaştırınız: K. Erdmann; «Notizen zum inneranatolischen Karavansaray.
Beobachtungen auf einer Reise im Juli 1953» Kun 3t des Orients II, 1955, s. 5 - 29, 36 resim ile.
· 5
106
KURTERDMANN
Yüksek mescit tarzına muahhar zamanlarda da rastlanmaktadır: Antalya'daki İskele
Camii (14. res.), veya Bursa'nın Koza Ham avlusundaki mescit (15. res.) gibi. Fakat
bunlar dört kemerli tipten olmayıp poligonal bir temel şekli göstermektedirler ki, bu tarza
ilk olarak Şam Cami-i Keb!r'inin avlusundaki Kubbetü'l- Khazne'de rastlanmaktadır. Dört
kemerli inşa tarzı ise açık türbe şeklinde devam etmektedir (16. res.) 7 •
l
Bu inşa tipi nereden gelmektedir ? Ak la si boryum ve tebernakel gelebilirse de Sasani ateşgeelesi daha yakın bir ihtimaldir. Bu ateşgeelenin karakteristiği, kült ateşi sunağım
örten dört istinatgahlı ku b bedir ( 17. - 18. res.) a. Acaba Alaeeldin Keykubat bu gibi ateş­
gedeleri göm1üş olabilir mi_?,
Erciyes ınıntıkasında ateş' kültünün bilindiğini, Ankara Arkeoloji Müzesinin deposunda bulunan ve Kurt Bittel tarafından 1951 de Weinreich armağanında neşredilen Bünyan
sunağı ispat etmektedir (19. res.) 9 • Bu sun ak Akhaınenid devrine aittir. Dört kemer şek­
lindeki «Cihar Tak» denilen ateşgedeler Sasılni devrinden evvel vardı. Milattan sonraki
ilk asırda ise Strabon, Kapadokya'da bulunan bir çok Meclisi ve İrani ibadetgahlardan
bahsetmektedir 10 • Pontus'ta ise, Zile'de meşhur bir Anahi·ta mabedi vardı (20. res.). Ermenistan'da, yerli kaynaklar bu ilaheye ait mabetierin Erez- Erzincan, T'il, Van gölünün
kuzey- batısındaki Astisat ve Artasat- Artaxata'da bulunduklarını zikretmektedirler l l .
Kapadokya'da mahal zikredilmemiştir. Fakat ateşperestliğin orada da Sasani devrine kadar yaşamış olması düşünülemez mi? Ve hakikat de böyle değil midir?
Richard Pococke, Ankara'daki ikameti sırasında «vasıtalm olarak elde ettiği ve şayanı
dikkat muhtevası ile inanılır bilgileri neşrettiği 1745 tarihli seyahatnamesinde 1 2 şunları
söylemektedir :
«Ünun (yani Erciyes'in) eteklerinde dört ayak üzerinde oturtulmuş küçük bir kubbeyi ihtiva eden abieleler vardır. Kitabelerinin karakteri bilinmeyen yazılarına farisi, yapıla­
ra da Pers eserleri derler».
Daha fazhsı da aranamaz : Erciyes'in eteğinde (maalesef mahalli sarih olarak gösterilXVIII. asrın ortasında bile bir çok Cihar Tak'lar mevcuttu. Kitabeleri henüz
okunamıyan bir yazıyla ynılmıştır. Bu ancak Pehlevi olabilir. Çünkü bunun Arapça hurufatla yazılmış yeni Farsça bir kitabe olması hiçbir surette düşünülemez. Şu halde bunlar Sasani devrine bağlanan ateşgedelerdir. Bunların hangi maksatlara hizmet ettikleri hiç
şüphesiz XVIII. asırcia artık bilinemezdi, Fakat bilinen şey okunamıyan kitabenin Farsça
daha doğrusu orta Farsça oluşu ve bu yapıların bir zamanlar İranlılar tarafından veya
İranlılar için inşa edildikleridir. Şayet bu XVIII. asırcia biliniyor idiyse XIII. asırda da
malumdu. Bu şartlar altında, görünüşüne göre Keykubadiye'de meydana çıkan ve Erciyes
eteğinde rastlanan dört kemerli inşa tarzının Sasani devri Cihar Tak'lanyla münasebettar
olduğu hükmüne vam1ak fazla bir cesaret sayılmaz.
memiştir)
7 Başka misaller, Niğde, Darnsa köyü, Ilg in , Amasya, Ankara,, Silifke, İznik, Bursa v.s.
dedir. Bu türbeleri ekseriya kitabeleri olmadı ~ı. inşaat süsleri de nadiren bulunduğu için,
zaman bakımından sıralamak çok defa zor oluyor. Halbuki, Afyon ile Kütahya arasındaki
Ana Sultan Türbesi'nin ispat ettiği gibi, son 03manlı devrine kadar devam etmişlerdir. Lüleburgaz ve Havza'daki büyük tetrapilon binal ım na da bakınız .
8 Karşılaştırınız : K. Erdmann; «Das iranische Feuerheiligtum» Leipzig, 1941.
9 . K. Bittel; «Ein persiseber Feueraıtar aus Kappadokien» in Satura, Früchte aus der antiken weıt. Otto Weinreich zum 13. Marz 1951 dargebracl-.t. Baden-Baden 1952, s. 15- 29,
4 resim ile.
10 s. Wikander; «Feuerpriester in Kleinasien und Iran» Lund 1946, s. 92 ve devamı.
l l Richı:ud Pococke; «A description of the East and some
others countries» London
ı 743 - 45. Vol. I, Bo ok 2 «Asi e Minor>> s. 91 de gösterilmiştir.
12 Şimdiye kadar bilinen İran ateşgedeleri arasında kitabesi olan hiçbirisi bulunmadı­
ğı için Kapadokya'daki bu binalar İran arkeolojisi için de ehemrniyeti haizdir.
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