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de Konsument 11/2014

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11I 2014
de Konsument
UNION LUXEMBOURGEOISE DES CONSOMMATEURS
Informieren
Ver teidigen
Beraten
Aufklären
Recht/Droit
Haushalt/Ménage
TTIP - Schutz der
Verbraucher
YOU LC!!
Les sorties, dans les règles
et la sécurité
S. 11
p.28
Inhaltsverzeichnis/Sommaire
News
de Konsument
UNION LUXEMBOURGEOISE DES CONSOMMATEURS
ISSN 1027-5908
Publié par:
l’Union Luxembourgeoise des
Consommateurs Nouvelle asbl
55, rue des Bruyères
L-1274 Howald
ULC News
Inhaltsverzeichnis/Sommaire2
Vorwort: Keine rosigen Zeiten für Verbraucher!
3
L‘ULC à propos de la déclaration du
gouvernement: Une nouvelle gifle pour
les consommateurs !
4
Die ULC kritisiert den starken Kaufkraftverlust
bei Familien mit Kindern.
5
Droit/Recht
Votre question – notre réponse /
Ihre Frage – Unsere Antwort
6
TTIP - Protection des consommateurs
8
TTIP - Schutz der Verbraucher
10
Fernbestellungen – Anerkennung der
Zahlungsverpflichtung12
Téléphone 49 60 22 - 1
Téléfax 49 49 57
E-mail: [email protected]
www.ulc.lu
Cotisation annuelle 2014: 55 EUR
Membre effectif du BEUC
Signataire d’une convention de coopération
transfrontalière avec la Confédération Syndicale
du Cadre de Vie à Talange et Test Achats
à Bruxelles
Cover : photo : Shutterstock
Régie publicitaire : brain&more
Öffnungszeiten / Heures d’ouverture
von 8.00 bis 12.00 Uhr, ausser Samstags
de 8h00 à 12h00, excepté le samedi
10 Ausgaben pro Jahr
10 éditions par an
Auflage / Edition 47.130
Laut Postquittung wurden von de Konsument
Nr. 10/2014, 45.585 Exemplare an die
Mitglieder verteilt. Diese Nummer 11/2014
wurde am 11.11.2014 der Post übergeben.
Bankkonten / Comptes en banque
CCPLLULL: LU98
BILLLULL: LU36
BGLLLULL: LU10
BCEELULL: LU51
CELLLULL: LU20
BLUXLULL: LU97
CCRALULL:LU19
1111
0029
0030
0019
0141
0080
0090
0000
1520
2466
1000
8169
4958
0000
8585
7690
8750
6767
7000
6700
0820
0000
0000
0000
4000
0000
1003
0040
Ménage/ Haushalt
IInvitatioun - Mëllech e gesond a
wäertvollt Liewesmëttel
14
Conseils pour l‘hiver
Tipps für den Winter
16
Enquête de prix: Lego et Playmobil
18
BEESECURE -
20
Downloads - Gängige Betrugsmaschen erkennen
Téléchargements - Reconnaître les arnaques
courantes
Heizungstechnik - eine einfache, schnelle und
aufschlussreiche Bewertung der gesamten
Heizungsanlage21
TTIP - Quel est le problème?
22
Les produits ACE
24
Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat:
Nicht harmlos
25
ZOOM – Clin d’oeil sur les activités de l’ULC
26
Test Revue
27
You LC!!
Les sorties, dans les règles et la sécurité
28
Annonces / Inserate 30
News
Avec le soutien financier du Ministère de l’Agriculture, de la Viticulture
et de la Protection des consommateurs
Europäische Bürgerinitiative gegen TTIP und CET. 32
Beilage Superdréckskëscht
2 I November 2014 I N°11
Préface/Vorwort
de Konsument
UNION LUXEMBOURGEOISE DES CONSOMMATEURS
Keine rosigen Zeiten
für die Verbraucher !
Für die Verbraucher sind derzeit effektiv keine rosigen
Zeiten, müssen sie doch einerseits ab dem nächsten Jahr
noch viel tiefer in die Tasche greifen als bisher, während
ihnen andererseits kein zusätzliches Mehreinkommen
zur Verfügung steht. Viele Konsumenten kommen durch
die unsozialen Maßnahmen an ihr Limit und können ihre
täglichen Ausgaben nur noch sehr schwer bestreiten.
Die Märchen vom Ausgleich über die Indextranche im
ersten Trimester des nächsten Jahres, kann glauben,
wer sie glauben will.
Denn erstens wird die kommende Indextranche wegen der derzeit niedrigen Inflationsrate erst im zweiten
Trimester fällig sein und sie wird dazu dienen den inflationsbedingten Kaufkraftverlust im Nachhinein in etwa
wieder wett zu machen. Man rechnet nämlich damit,
dass die TVA-Erhöhungen und sonstigen Abgaben für
die Kinderbetreuung usw. einen mechanischen Effekt
von zirka 1 Prozent auf die Inflationsrate haben werden.
Die negativen Auswirkungen für die Klein- und Mittelverdiener, die Familien mit Kindern und die Rentner,
werden überwiegend bei diesen Zielgruppen einen
größeren Kaufkraftverlust mit sich bringen.
Vor allem Familien mit Kindern sind von diesen ungerechten Maßnahmen betroffen. Neben der zu leistenden
0,5 prozentigen Abgabe, bekommen sie nun auch
noch weniger Kindergeld oder erhalten teilweise keine
Familienzulagen mehr. Die Einsparungen auf Kosten
der Familien mit Kindern werden laut Finanzministerium
auf 11,56% der gesamten Sparmaßnahmen geschätzt.
Richtig kritisch wird es natürlich für die fast 18% unserer
Bevölkerung, die in unserem wohlhabenden Land in
Armut beziehungsweise an der Armutsgrenze leben.
Ebenfalls versteht die ULC die Haltung der Geschäftsleute
und der CLC nicht, die versuchen die Auswirkungen
der verschiedenen TVA-Erhöhungen und sonstigen
Abgaben herunterzuspielen, anstatt sich gegen diese
Austeritätspolitik aufzulehnen, die den Verbraucher die
Kaufkraft beträchtlich beschneidet. Schon heute zieht es
alltäglich tausende Konsumenten in die Grenzregionen,
wo die Preise trotz höherer Mehrwertsteuer des Öfteren
niedriger sind. Daher warnt die ULC vor einem weiteren Rückgang der Binnenmarktnachfrage, weil durch
den Kaufkraftverlust der Konsum mit Sicherheit nicht
angekurbelt werden kann und der Handel zusätzliche
Probleme bekommt.
Jeder Wirtschaftler wird darauf verweisen, dass eine
Wirtschaft nur durch zusätzliche Investitionen und
durch zusätzliche Kaufkraft aus der Krise kommen
und angekurbelt werden kann.
Aber nicht nur der Kaufkraftverlust bereitet dem Konsumentenschutz Sorge, sondern ebenfalls die Umsetzung
verschiedener europäischer Direktiven und Empfehlungen
im Interesse der Verbraucher. So muss die Direktive
für die außergerichtliche Schlichtung von Streitfällen
bis zum 9. Juli 2015 umgesetzt sein. Aber bisher hat
die ULC weder Informationen, wie es um den aktuellen
Stand zur Umsetzung dieser Direktive steht, noch einen
Gesetzesentwurf von dem zuständigen Wirtschaftsministerium erhalten.
Dasselbe trifft für die europäische Empfehlung in Bezug
auf die gerichtlichen Kollektivklagen zu. Auch hier sind
laut unserem Kenntnisstand noch keine Vorarbeiten zu
einem Textentwurf unternommen worden, obschon
die „Deadline“ am 25. Juli 2015 vorgesehen ist. Sowohl
in Belgien als auch in Frankreich besteht eine diesbezügliche Gesetzgebung, welche ebenfalls für die
Verbraucher in Luxemburg von großem Interesse und
Nutzen wäre. Wir warten gespannt auf eine Reaktion
des Justizministeriums.
Der Verbraucherschutz baut sehr oft auf europäische
Direktiven und Empfehlungen auf. Dementsprechend
hat sich die ULC ebenfalls an den neuen EU-Kommissionspräsidenten, Jean-Claude Juncker gewandt, um
Ihm seine Forderungen in Punkto Verbraucherschutz
zu unterbreiten. Hierbei geht es u.a. um einheitliche
europäische Verkaufsbedingungen beim „E- Commerce“,
um die Passagierrechte und um Pauschalreisen.
Der ULC wird auch in den kommenden Monaten die Arbeit
nicht ausgehen und sie wird weiterhin stark gefordert
sein. Denn außer der alltäglichen individuellen Beratung,
Betreuung und Verteidigung unserer Mitglieder, setzt
der Konsumentenschutz sich auf allen anderen Ebenen
zum Wohle des Verbrauchers ein.
Nico Hoffmann
Präsident der ULC
November 2014 I N°11 I 3
News
Die ULC zur Regierungserklärung:
Erneute Ohrfeige für die Verbraucher!
Wie nicht anders zu erwarten war,
ist der Premierminister anlässlich
der heutigen Regierungserklärung
seiner Linie treu geblieben. Ohne auf
die von allen Seiten her gutmeinten
Vorschläge und Warnungen einzugehen, wird mit den angekündigten
Maßnahmen eine Sparpolitik auf dem
alleinigen Buckel der Konsumenten
betrieben. So wie die ULC immer
wieder gewarnt hat, wird durch unausgereifte Maßnahmen die Binnenmarktnachfrage abgebremst und die
Klein- und Mittelverdiener zur Kasse
gebeten. Vor allem die Letztgenannten werden wiederum die Zeche zu
zahlen haben.
Neben der normalen TVA- Erhöhung
von 15 % auf 17 %, der Erhöhung
beim Kauf einer Zweitwohnung, wo
die Mieter mit Sicherheit die Leidtragenden sind, der Erhöhung auf den
alkoholischen Getränke von 3 % auf
17 % in den Restaurants und den
Gaststätten, werden mit der Abschaffung der Mutterschaftszulage
und des Erziehungsgeldes sowie der
Einführung einer weiteren Abgabe
von 0,5 % für Kinderbetreuung, die
Konsumenten stark belastet. Auch
die verschiedenen Übergangsbestimmungen und -Maßnahmen ändern
nichts an dieser Tatsache.
Darum kritisiert die ULC, die ihrer
Meinung nach ungerechte Politik
dieser Regierung und fordert sie
auf, sich die diesbezüglichen unsozialen Maßnahmen nochmals gut zu
überlegen beziehungsweise weitere
Begleitmaßnahmen für die einkom-
mensschwachen Verbraucher und
Familien vorzusehen.
Die ULC befürchtet, dass aufgrund
dieser Erhöhungen, die Kaufkraft weiter abnehmen wird und die Armut
beziehungsweise das Armutsrisiko,
das jetzt schon auf einem historischen
Höchststand von 16 % liegt, noch
weiter anwächst. Die ULC warnt vor
einem weiteren sozialen Kahlschlag
auf Kosten der Konsumenten und
einkommensschwachen Familien,
da schon während den vergangenen
Jahren die Kaufkraft der Verbraucher
durch Steuer- und Taxenerhöhungen
merklich abgenommen hat.
Wohl gemerkt ist die ULC nicht gegen
eine Konsolidierung des Staatshaushalts, jedoch nicht auf alleinige Kosten
der Verbraucher und Familien.
L’ULC à propos de la déclaration
du gouvernement : Une nouvelle gifle
pour les consommateurs !
Comme on pouvait s’y attendre, le
premier ministre est resté fidèle à sa
ligne lors de la déclaration du gouvernement d’aujourd’hui. En dépit
des propositions et des avertissements pleins de bonnes intentions
émises de tout bord, c’est une politique d’économie aux seuls dépens
des consommateurs qui est mise en
place avec les mesures annoncées.
Ainsi, à l’instar des mises en garde
incessantes de l’ULC, la demande
intérieure sera freinée par des mesures
peu abouties et les faibles et moyens
revenus seront mis à contribution.
C’est surtout ces derniers qui paieront
à nouveau l’addition.
Outre l’augmentation normale de la
TVA de 15 % à 17 %, son augmentation
sur l’achat d’une résidence secon-
4 I November 2014 I N°11
daire, dont les locataires seront à
coup sûr les victimes, son augmentation sur les boissons alcooliques
de 3 % à 17 % dans la restauration,
les consommateurs subiront de plein
fouet la suppression de l’allocation
de maternité et de l’allocation d’éducation ainsi que l’introduction d’une
autre taxe de 0,5 % pour les chèques
services. De même, les différentes
dispositions et mesures transitoires
ne changent rien aux faits.
Ainsi, l’ULC critique la politique de ce
gouvernement qu’elle estime injuste,
l’invitant à bien réfléchir aux mesures
antisociales qui s’y rattachent ou à
prévoir des mesures d’accompagnement pour les consommateurs et les
familles aux faibles revenus.
L’ULC craint que ces augmentations
ne diminuent encore le pouvoir d’achat
et que la pauvreté ou le risque de
pauvreté qui se situe à présent à
son plus haut niveau historique de
16 % ne continue de croître. L’ULC
met en garde contre de nouvelles
coupes sombres au détriment des
consommateurs et des familles aux
faibles revenus, le pouvoir d’achat
des consommateurs ayant été notablement mis à mal lors des années
passées après ces augmentations
d’impôts et de taxes.
Bien entendu, l’ULC n’a rien contre
une consolidation du budget national,
mais pas aux seuls frais des consommateurs et des familles.
de Konsument
UNION LUXEMBOURGEOISE DES CONSOMMATEURS
L’ULC critique la forte perte de pouvoir
d’achat des familles ayant des enfants.
Le gouvernement a beau dire et beau
faire, ce sont surtout les familles ayant
des enfants qui subissent une forte
perte de pouvoir d’achat. Au moins
40 M € par an vont être économisés dans les allocations familiales de
base. En plus de cette perte, il faudra
bientôt s’acquitter d’une contribution
de 0,5 % sur tous les revenus. Ainsi
l’ULC critique-t-elle des plus vivement
les mesures injustes et antisociales
frappant notamment les familles à
faibles et moyens revenus.
De plus, l’ULC n’est pas non plus
d’accord avec la présentation de la
CLC qui tente de minimiser les conséquences des diverses augmentations
de TVA sur le pouvoir d’achat. Ces
augmentations drastiques, associées
aux coupes sombres pratiquées dans
les allocations sociales, ne peuvent
pas être adoucies par des dispositions
transitoires et entraîneront une perte
considérable du pouvoir d’achat.
Ainsi, l’ULC met en garde contre
un recul de la demande intérieure
et une amplification de la fuite des
consommateurs vers les centres
commerciaux de la Grande Région.
Car malgré des taux de TVA supérieurs pratiqués dans les pays voisins,
les prix y sont souvent plus bas à
l’heure actuelle.
Pour conclure, l’ULC invite le gouvernement à informer les consommateurs
par une campagne d’information détaillée et de veiller à une transparence
absolue.
Die ULC kritisiert den starken Kaufkraftverlust
bei Familien mit Kindern.
Egal wie die Regierung sich nun auch
dreht und wendet erleiden vor allem
die Familien mit Kindern einen starken
Kaufkraftverlust. Mindestens 40 Mio
€ pro Jahr werden bei dem Basiskindergeld eingespart. Zusätzlich zu
diesem Verlust muss aber in Zukunft
auf allen Einkünften ein Beitrag von 0,5
% entrichtet werden. Deshalb kritisiert
die ULC aufs Schärfste, die vor allem
für Familien mit kleinen- und mittleren
Einkünften ungerechten und unsozialen Maßnahmen.
Des Weiteren ist die ULC ebenfalls nicht
mit der Darstellung der CLC einverstanden, die versucht die Auswirkungen der
verschiedenen TVA-Erhöhungen auf
die Kaufkraft zu verharmlosen. Diese
drastischen Erhöhungen, gepaart mit
den Kürzungen der sozialen finanziellen
Zuwendungen, können auch nicht
durch die Übergangsbestimmungen
versüßt werden und werden einen
merklichen Kaufkraftverlust nach sich
ziehen.
Daher warnt die ULC vor einem Rückgang der Binnenmarktnachfrage und
einer weiteren verstärkten Flucht der
Verbraucher in die Einkaufszentren der
Grossregion. Denn trotz der höheren
TVA-Sätze in den Nachbarländer sind
die Preise dort heute schon des Öfteren niedriger.
Abschließend fordert die ULC die Regierung auf, die Verbraucher durch eine
detaillierte Informationskampagne zu
informieren und für absolute Transparenz zu sorgen.
November 2014 I N°11 I 5
Recht/Droit
Votre question – notre réponse
J’ai reçu une sommation d’huissier de payer la somme de
320.-EUR à mon opérateur téléphonique, suite à des retards
de paiement répétés. Que dois-je faire ?
Une sommation est un acte extrajudiciaire adressé au débiteur, contenant une invitation pressante
de se conformer à ses obligations, et qui indique les suites auxquelles s’expose le débiteur en cas
d’attitude récalcitrante.
Ex : une sommation de payer x Euros, une sommation de faire, etc.
L’huissier de justice vous a ainsi officiellement rappelé votre obligation de vous acquitter du montant
de 320.-EUR envers votre opérateur téléphonique, et ce, dans un délai bien déterminé.
Cet ultime rappel, qui a la forme d’une lettre de mise en demeure (lettre de sommation) constitue une
ultime tentative d’obtenir à l’amiable le paiement de la créance restée jusque-là impayée.
Si la créance est due, l’idéal est de procéder à un paiement rapide et intégral afin d’éviter des frais
supplémentaires (ex: frais de poursuite, etc.).
Si vous rencontrez quelques difficultés financières, informez-en l’huissier de justice dans les plus brefs
délais, et proposez lui un remboursement échelonné de votre dette par x mensualités.
Enfin, si vous estimez que le montant que l’on vous réclame n’est pas dû, en totalité ou partiellement,
adressez à l’huissier de justice un courrier de contestation motivé (par lettre recommandée), dans
lequel vous prendrez soin de développer le(s) argument(s) qui pour vous justifie(nt) de ne pas payer
ce montant.
A toutes fins utiles, adressez également une copie de ce courrier à votre opérateur téléphonique.
Nous attirons votre attention sur le fait que suite à une simple sommation de payer, l’huissier de
justice ne pourra pas effectuer directement de saisie de vos meubles si vous n’avez pas encore été
condamné au paiement par un tribunal.
N’oubliez pas qu’un retard important dans le paiement d’une facture ouvre à un certain moment pour
votre créancier le droit de vous réclamer des intérêts de retard.
Suivant la loi modifiée du 18 avril 2004 relative aux délais de paiement et aux intérêts de retard, les
créances sont de plein droit productives d’intérêts au taux légal à l’expiration du 3ème mois qui suit
la réception de la marchandise, l’achèvement des travaux ou la prestation de service.
Cependant, pour bénéficier de cette disposition, le professionnel doit avoir respecté 2 conditions :
––il doit vous avoir adressé une facture dans le mois de la réception des marchandises, l’achèvement
des travaux ou la prestation de service,
––la facture doit mentionner expressément que le professionnel entend réclamer l’intérêt légal pour
retard de paiement.
Nous vous précisons enfin qu’entre 2010 et 2013, le taux d’intérêt légal était fixé à 3,50%, et qu’en
2014, ce taux est fixé à 3,25%.
6 I November 2014 I N°11
de Konsument
UNION LUXEMBOURGEOISE DES CONSOMMATEURS
Ich habe nach wiederholtem Zahlungsverzug eine Aufforderung
des Gerichtsvollziehers erhalten, die Summe von 320.-EUR an
meinen Telefonanbieter zu zahlen. Was muss ich tun?
Eine Aufforderung ist ein an den Schuldner gerichteter Schriftsatz eines Gerichtsvollziehers,
welcher eine nachdrückliche Aufforderung enthält, seinen Verpflichtungen nachzukommen, und
worin die Folgen dargelegt sind, mit denen der Schuldner im Falle einer renitenten Haltung zu
rechnen hat.
Bsp.: eine Aufforderung über die Zahlung von x Euro, eine Aufforderung, etwas zu tun, usw.
Der Gerichtsvollzieher hat Sie somit offiziell an Ihre Verpflichtung erinnert, innerhalb einer
festgesetzten Frist den Betrag von 320.-EUR gegenüber Ihrem Telefonanbieter zu begleichen.
Diese letzte Mahnung, die die Form eines Mahnschreibens (Aufforderungsschreibens) hat, stellt
einen letztmaligen Versuch dar, die Zahlung der bis dahin unbeglichenen ausstehenden Forderung
auf einvernehmliche Weise zu verlangen.
Wenn die Forderung fällig wird, sollte die Zahlung idealerweise rasch und vollständig geleistet
werden, um zusätzliche Kosten zu vermeiden (z.B. Betreibungskosten, usw.).
Sollten Sie in finanzielle Schwierigkeiten geraten, setzen Sie Ihren Gerichtsvollzieher baldmöglichst
davon in Kenntnis, und schlagen Sie ihm eine gestaffelte Rückzahlung Ihrer Schuld in x
Monatsraten vor.
Wenn Sie schließlich der Auffassung sind, dass der von Ihnen geforderte Betrag gänzlich
oder teilweise nicht zu zahlen ist, so richten Sie ein begründetes Anfechtungsschreiben (per
Einschreiben) an den Gerichtsvollzieher, worin Sie sorgfältig die Argumente darlegen, die Ihrer
Ansicht nach begründen, weshalb dieser Betrag nicht zu zahlen ist.
Senden Sie zur Kenntnisnahme auch eine Kopie dieses Schreibens an Ihren Telefonanbieter.
Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass der Gerichtsvollzieher nach einer einfachen
Zahlungsaufforderung nicht unmittelbar Ihre Einrichtung pfänden kann, wenn Sie noch nicht von
einem Gericht zur Zahlung verurteilt worden sind.
Vergessen Sie nicht, dass eine erhebliche Verspätung bei der Bezahlung einer offenen Rechnung
für Ihren Gläubiger zu einem bestimmten Zeitpunkt das Recht begründet, Verzugszinsen bei Ihnen
geltend zu machen.
Laut dem geänderten Gesetz vom 18. April 2004 über die Zahlungsfristen und Verzugszinsen sind
die Forderungen nach Ablauf des dritten Monats nach Erhalt der Ware, nach Leistung der Arbeiten
oder nach Erbringung der Dienstleistung mit vollem Recht automatisch zu dem gesetzlichen
Zinssatz verzinslich.
Um allerdings von dieser Bestimmung zu profitieren, muss der gewerbsmäßig Tätige zwei
Bedingungen eingehalten haben:
––er muss Ihnen im Monat des Eingangs der Ware, der Leistung der Arbeiten oder der Erbringung
der Dienstleistung eine Rechnung zugesandt haben,
––in der Rechnung muss ausdrücklich aufgeführt sein, dass der gewerbsmäßig Tätige die
Geltendmachung des gesetzlichen Zinses für Zahlungsverzug beansprucht.
Wir weisen Sie darauf hin, dass der gesetzliche Zinssatz zwischen 2010 und 2013 auf 3,50% und
für 2014 dieser Zinssatz auf 3,25% festgesetzt wurde.
November 2014 I N°11 I 7
Recht/Droit
TTIP – Protection des consommateurs
Les négociations relatives au TTIP
(Transatlantic Trade and Investment
Partnership) entre l’Union Européenne
et les Etats-Unis continuent à soulever
les passions et donnent lieu à toutes
sortes de scénarios – des plus optimistes quant à la reprise de l’économie aux plus pessimistes craignant
pour nos valeurs fondamentales. Les
organisations de consommateurs ne
peuvent se contenter du leitmotiv
classique que les consommateurs
bénéficieront d’un plus grand choix,
d’une meilleure qualité et de prix moins
chers. Le BEUC (Bureau Européen
des Unions de Consommateurs) a résumé les enjeux dans un « factsheet »1).
Quant à l’ULC, nous sommes membre
de la Plateforme de la société civile
luxembourgeoise qui reste extrêmement critique et a contribué à ce que
notre Gouvernement adopte une position réservée et que notre Chambre
des députés y consacre une audition le
11 juillet passé. Nous avons pu y exprimer nos interrogations en matière
de protection des consommateurs
et de sécurité alimentaire. Le dialogue a été poursuivi avec le Cabinet du Commissaire compétent, M.
De Gucht, dans une lettre précisant
que « le malaise public grandissant
entourant ces négociations est dû
entre autres au fait que le mandat
de négociation semble trop large ce
qui ne peut qu’alimenter la méfiance
du public dont les associations de
consommateurs en Europe. Il est
dans l’intérêt de tous, y compris des
négociateurs, de mieux cerner les
domaines faisant l’objet des négociations ». Nous nous sommes inquiétés
de « l’incertitude sur la question de
savoir si sous TTIP toute nouvelle
initiative communautaire en matière de
droit de la consommation et de droit
des contrats sera soumise à l’obligation de consultation préalable avec les
autorités américaines. Si oui, il sera de
plus en plus difficile d’envisager tout
progrès car en plus des ‘Impact Assessments’ communautaires, il faudra
analyser l’impact sur le commerce et
les investissements des entreprises
américaines. L’excuse de nouvelles
barrières non tarifaires sera brandie à
tout bout de champ pour bloquer toute
initiative réglementaire novatrice ».
Nous avons donné plusieurs exemples
dont une nouvelle disposition française2) imposant aux fabricants ou
importateurs de biens meubles des
obligations d’information et de mise
à disposition de pièces détachées.
Si l’Europe souhaite promouvoir le
développement durable grâce à de
telles mesures contre l’obsolescence
programmée, faudra-t-il d’abord en
discuter avec les Américains ?
Dans une longue réponse que nous
venons de recevoir du Commissaire
sortant – qui devrait engager la nouvelle Commission sous la présidence
2)
1)
www.beuc.eu
8 I November 2014 I N°11
Art. L.111-3 du Code de la consommation
français
de M. Juncker –, nous obtenons certaines assurances : « En pratique, les
négociations chercheront, de manière
pragmatique, à promouvoir la convergence de nos différentes règles quand
les niveaux d’exigence sont similaires,
comme c’est le cas par exemple dans
l’automobile…Je peux vous confirmer
que le droit de la consommation et le
de Konsument
UNION LUXEMBOURGEOISE DES CONSOMMATEURS
droit des contrats sont exclus de ces
négociations. Il n’y aura pas d’entrave
au développement de toute nouvelle
initiative communautaire si tel est le
choix des législateurs et autorités
réglementaires européennes ». De
manière plus générale, la réponse
précise que « la négociation TTIP préservera la souveraineté réglementaire
de chaque Partie à l’accord et n’entraînera pas l’abaissement des normes
sociales, sanitaires et environnementales, culturelles, de service public, de
protection des consommateurs ou
des entreprises, propres à l’Europe,
à un Etat membre, quel que soit le
niveau administratif ». Et puis sur nos
valeurs de base : « il faut distinguer,
dans les différences de réglementation, ce qui tient des choix sociaux
fondamentaux et qui résulte de choix
délibérés, et qui n’est ni sera donc
pas au menu des négociations, de ce
qui résulte simplement de l’existence
d’administrations différentes, qui ne
se parlent pas, et développent des
solutions réglementaires différentes
essentiellement par manque de communication ».
Ce n’est pas la première fois que la
Commission s’engage à ne pas céder
devant les Américains (et d’autres
partenaires comme les Canadiens
3)
) qui ne veulent pas accepter que
d’autres « facteurs légitimes » que la
« science »4) puissent justifier des mesures comme l’interdiction du bœuf
aux hormones, les poulets chlorés
ou les restrictions relatives aux OGM
(organismes génétiquement modifiés).
Compte tenu de ces assurances que
le « haut niveau de protection » européen ne sera pas compromis, que
faut-il attendre de la convergence
réglementaire qui est la grande nouveauté en comparaison des accords
commerciaux classiques ? Si chacune
des Parties insiste pour maintenir
ses propres niveaux de protection,
la reconnaissance mutuelle entre des
3)
CETA Agreement final qui sert de précédent
au TTIP avec les Etats-Unis
4)
Pour le Secrétaire d’Etat américain à
l’Agriculture « science is a common language…we will be working towards making
sure that whatever agreements are reached,
they are consistent with sound science » ( Euractiv du 19.6.2014).
réglementations européennes et américaines / canadiennes / … bien différentes, ne pourra guère s’appliquer en
l’absence d’harmonisation. Or cette
dernière reste ardue au sein même de
l’Union Européenne – alors rêver de
règles de protection communes avec
des pays tiers connaissant une culture
fort différente, paraît parfaitement
illusoire5). Il est bien plus réaliste et généralement acceptable de s’attaquer
aux règles techniques et procédures
administratives et de contrôle excessives ou faisant double emploi, mais
n’est-ce pas précisément l’objectif
des négociations commerciales traditionnelles alors que TTIP et CETA
se veulent bien plus ambitieux. Nous
craignons que la demande de notre
Ministre compétent, M. Asselborn,
au Commissaire que « la protection
des consommateurs doit sortir renforcée d’un tel accord », ne soit guère
plausible.
5)
cf. dans le même sens « Departing from TTIP
and going plurilateral » par Pierre Defraigne,
Executive Director, Madariaga-College of Europe Foundation.
2014
L’ULC participe à la 20ème édition des Journées du livre qui aura lieu du vendredi 14 novembre au dimanche
16 novembre 2014 au Centre Omnisports à Walferdange. Venez-nous voir nombreux sur notre stand dans le Hall
1 du Centre Omnisports.
Heures d’ouverture :
•
Vendredi 14.11.2014 de 18h00 à 22h00
•
Samedi 15.11.2011 de 10h30 à 18h00
•
Dimanche 16.11.2011 de 10h00 à 18h00
Die ULC nimmt an der 20. Ausgabe der « Walfer Bicherdeeg » teil die von Freitag dem 14. November bis Sonntag
den 16. November im « Centre Omnisports » in Walferdingen stattfinden. Besuchen Sie uns auf unserem Stand
im « Hall 1 des Centre Omnisports.
Öfffnungszeiten :
•
Freitag der 14.11.2014 von 18:00 bis 22:00
•
Samstag der 15.11.2011 von 10:30 bis 18:00 Uhr
•
Sonntag der 16.11.2011 von 10:00 bis 18:00 Uhr
November 2014 I N°11 I 9
Recht/Droit
TTIP – Schutz der Verbraucher
Die Verhandlungen über TTIP (Transatlantic Trade and Investment
Par tnership) zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten
Staaten wecken weiterhin Hoffnungen
und beschwören Szenarien verschiedenster Art – von den optimistischsten,
was den Aufschwung der Wirtschaft
anbelangt, zu den pessimistischsten,
welche um unsere Grundwerte fürchten. Die Verbraucherorganisationen
können sich nicht mit dem klassischen
Leitmotiv zufrieden geben, wonach
die Verbraucher von einer größeren
Auswahl, einer besseren Qualität
und günstigeren Preisen profitieren
werden. Das BEUC (Europäischer
Verbraucherverband) hat die strittigen
Fragen in einem „Factsheet“ 1) zusammengefasst. Was die ULC betrifft, so
sind wir Mitglied der Plattform der
luxemburgischen Zivilgesellschaft,
die weiter äußerst kritisch bleibt und
die dazu beigetragen hat, dass unsere Regierung eine zurückhaltende
Position einnimmt und dass unsere
Abgeordnetenkammer sich am vergangenen 11. Juli in einer Anhörung
mit der Angelegenheit befasst hat.
Dabei konnten wir unsere Fragen in
Sachen Schutz der Verbraucher und
Lebensmittelsicherheit vorbringen.
Der Dialog wurde mit dem Kabinett
des zuständigen Kommissars Hrn. De
Gucht in einem Schreiben fortgeführt,
worin dargelegt wurde, dass „das
diese Verhandlungen begleitende
wachsende öffentliche Unbehagen
unter anderem der Tatsache geschuldet ist, dass das Verhandlungsmandat
zu umfassend erscheint, was das
Misstrauen der Öffentlichkeit und damit das der Verbraucherverbände in
Europa nur noch weiter nähren kann.
Es liegt im Interesse aller, einschließlich
der Verbraucher, die Felder besser
einzugrenzen, welche Gegenstand der
Verhandlungen sind“. Wir sind beunruhigt darüber, dass „die Ungewissheit
über die Frage, ob unter TTIP für
jede neue Gemeinschaftsinitiative
im Bereich des Verbraucher- und
des Vertragsrechts die Verpflichtung
zur vorherigen Konsultation mit den
US-Behörden besteht. Falls ja, wird
es immer schwieriger werden, jeden
Fortschritt zu berücksichtigen, denn
zusätzlich zu den gemeinschaftlichen ‚Impact Assessments‘ wird
der Einfluss auf den Handel und die
Investitionen der amerikanischen
Unternehmen analysiert werden
müssen. Die Ausrede von neuen
nichttariflichen Schranken wird bei
jeder Gelegenheit gebraucht werden,
um jede richtungsweisende Regulierungsinitiative zu blockieren“. Wir
haben mehrere Beispiele angeführt,
darunter eine neue französische
Bestimmung2), welche den Herstellern oder Importeuren beweglicher
Güter Verpflichtungen zur Bereitstellung von Informationen sowie von
Ersatzteilen auferlegt. Wenn Europa
das nachhaltige Wachstum mittels
solcher Maßnahmen gegen die geplante Obsoleszenz fördern möchte,
sollte man dies denn zunächst mit den
Amerikanern besprechen?
In einer langen Antwort, die wir soeben
von dem scheidenden Kommissar
erhalten haben - der die neue Kommission unter Jean-Claude Juncker ermahnen sollte -, bekommen
wir gewisse Zusicherungen: „Die
­Ver­handlungen sollen praktisch versuchen, auf pragmatische Weise
die Konvergenz zwischen unseren
unterschiedlichen Regelungen fördern, wenn die Anforderungsniveaus
ähnlich sind, wie es zum Beispiel in
der Automobilbranche der Fall ist...
Ich kann Ihnen bestätigen, dass das
Verbraucherrecht und das Vertragsrecht von diesen Verhandlungen ausgenommen sind. Der Ausarbeitung
einer neuen Gemeinschaftsinitiative
wird nichts im Wege stehen, wenn die
2)
1)
www.beuc.eu
10 I November 2014 I N°11
Art. L.111-3 des französischen Verbraucherschutzgesetzes
europäischen Gesetzgeber und Regulierungsbehörden dies so entscheiden“. Allgemeiner ausgedrückt stellt
die Antwort klar, dass „die TTIP-Ver­
handlung die Regelungssouveränität
jeder Vertragspartei wahren und nicht
die Absenkung der für Europa oder
einen Mitgliedsstaat geltenden Sozial-,
Gesundheits-, Umwelt- und Kultur­
standards sowie jener des öffentlichen
Dienstes, des Verbraucher- oder Unternehmensschutzes – unabhängig
von der Verwaltungsebene – nach
sich ziehen wird“. Und weiter heißt
es zu unseren Grundwerten: „Bei
den Regulierungsunterschieden muss
unterschieden werden zwischen
dem, was mit grundlegenden sozialen Entscheidungen zu tun hat und
was aus bewussten Entscheidungen
erwächst, und was somit keinesfalls
auf der Tagesordnung der Verhandlungen stehen wird, und dem, was
sich einfach aus dem Vorhandensein
unterschiedlicher Administrationen
ergibt, die nicht miteinander reden und
hauptsächlich aufgrund unzureichender Kommunikation unterschiedliche ordnungspolitische Lösungen
entwickeln“.
Dies ist nicht das erste Mal, dass die
Kommission sich dazu verpflichtet,
vor den Amerikanern (und anderen
Partnern wie den Kanadiern 3)) nicht
klein beizugeben, welche nicht akzeptieren wollen, dass andere „legitime
Faktoren“ als die „Wissenschaft“ 4)
Maßnahmen wie das Verbot von Hormon-Rindfleisch, Chlorhühnchen oder
die Beschränkungen für GVO (gentechnisch veränderte Organismen)
rechtfertigen können. Was soll man
angesichts dieser Zusicherungen,
3)
CETA Abschließendes Abkommen, das als
Präzedenzfall für TTIP mit den Vereinigten
Staaten gilt
Für den amerikanischen Staatssekretär für
Landwirtschaft „science is a common language...we will be working towards making
sure that whatever agreements are reached,
they are consistent with sound science“ (Euractiv vom 19.6.2014).
4)
de Konsument
UNION LUXEMBOURGEOISE DES CONSOMMATEURS
dass das „hohe europäische Schutzniveau“ nicht gefährdet würde, von der
ordnungspolitischen Konvergenz
erwarten, die im Vergleich zu den
klassischen Handelsabkommen die
große Neuerung ist? Wenn jede der
Parteien darauf besteht, ihre eigenen Schutzstandards zu wahren,
kann die gegenseitige Anerkennung
zwischen den so unterschiedlichen
europäischen und amerikanischen/
kanadischen/... Rechtsordnungen
ohne Harmonisierung kaum gelin-
gen. Nun bleibt diese selbst innerhalb
der Europäischen Union schwierig –
während von gemeinsamen Schutzregelungen mit Drittländern zu träumen,
die eine völlig andere Kultur haben,
absolut illusorisch erscheint 5). Es
ist viel realistischer und gemeinhin
akzeptabel, bei den technischen
siehe dazu im gleichen Sinne „Departing from
TTIP and going plurilateral“ von Pierre Defraigne, Executive Director, Madariaga-College
of Europe Foundation.
5)
Regelungen sowie den überzogenen oder doppelten Verwaltungsund Kontrollverfahren anzusetzen,
jedoch ist dies nicht gerade das Ziel
traditioneller Handelsverhandlungen,
während TTIP und CETA einen noch
ambitionierteren Anspruch haben.
Wir fürchten, dass die Frage unseres
zuständigen Ministers, Hrn. Asselborn,
an den Kommissar, ob „der Schutz
der Verbraucher gestärkt aus einem
solchen Übereinkommen hervorgehen
soll“, wenig plausibel ist.
Avis aux membres
Mitglieder-Info
Cher membre,
Wertes Mitglied,
sous réserve d’acceptation par votre organisme
financier, le montant de 55 € cotisation 2015 sera
prélevé sur votre compte bancaire (que vous avez
indiqué lors du remplissage du formulaire domiciliation)
début décembre 2014.
Vorbehaltlich der Annahme Ihres Dauerauftrags
durch Ihre Finanzeinrichtung, wird der Mitgliedsbeitrag 2015 von 55€ Anfang Dezember 2014
von Ihrem angegebenen Konto eingezogen.
November 2014 I N°11 I 11
Recht/Droit
Fernbestellungen –
Anerkennung der Zahlungsverpflichtung
Auf Druck Deutschlands verpflichtet
die Europäische Union die Mitgliedsstaaten, in ihre Rechtsordnung eine
besondere Bestimmung zum Schutz
der Verbraucher bei Fernbestellungen – vor allem über das Internet –
aufzunehmen, welche als kostenlos
angepriesen werden, obwohl ihnen ein
Abonnement oder ein anderer kostenpflichtiger Kauf blüht. Dabei kann
es sich um Produkte („Downloads“,
…) oder Dienstleistungen wie Partnerbörsen handeln. Der Verbraucher
glaubt irrtümlich, dass er keinerlei Verpflichtung eingeht und das jeweilige
Produkt oder die Dienstleistung frei
testen kann. Die kürzliche Änderung
unseres Verbraucherschutzgesetzes
übernimmt genau die gemeinschaftsrechtliche Bestimmung : „Der Unternehmer sorgt dafür, dass der Verbraucher bei der Bestellung ausdrücklich
bestätigt, dass die Bestellung mit einer
Zahlungsverpflichtung verbunden ist.
Wenn der Bestellvorgang die Aktivierung einer Schaltfläche oder eine
ähnliche Funktion umfasst, ist diese
Schaltfläche oder entsprechende
Funktion gut lesbar ausschließlich
mit den Worten „zahlungspflichtig
bestellen“ oder einer entsprechenden
eindeutigen Formulierung zu kennzeichnen, die den Verbraucher darauf
hinweist, dass die Bestellung mit einer Zahlungsverpflichtung gegenüber
dem Unternehmer verbunden ist.“ Der
luxemburgische Gesetzgeber hat für
den Fall der Nichteinhaltung seitens
des Gewerbetreibenden als zivilrechtliche Sanktion vorgesehen, dass der
Verbraucher sich kraft Gesetzes auf
die Nichtigkeit des Vertrags berufen
kann und somit zu keine Zahlung zu
leisten hat.
Unter Berücksichtigung des kürzlichen
Inkrafttretens dieser neuen Verpflichtung ist es verfrüht, Schlussfolgerungen für deren Funktionieren und deren
Wirksamkeit zu ziehen. Anders verhält
12 I November 2014 I N°11
es sich mit Deutschland, das diese
Bestimmung bereits 2012 eingeführt
hat. Auf Anfrage des deutschen Justizministeriums wurde im September
ein erster Evaluierungsbericht veröffentlicht . Die Zahl der Beschwerden
von Verbrauchern, die Opfern von
„Abo-Fallen“ geworden sind, ist drastisch zurückgegangen, im Allgemeinen
verwenden die Händler bzw. Verkäufer
der erforderliche Informationsbutton
korrekt, jedoch bestehen bei ihnen
Unklarheiten darüber, was unter „wesentliche Eigenschaften der Ware oder
Dienstleistung“ zu verstehen ist, wobei
diese Information dem Verbraucher
unmittelbar anzugeben ist (gleichzeitig
mit bestimmten anderen Informationen ), bevor er bestellt und sich zur
Zahlung verpflichtet. Diese wichtigen
Angaben müssen direkt über dem
Button für die Zahlungsverpflichtung
angezeigt werden und dürfen nicht
auf andere Seiten der Website verlinkt
werden. Der Bericht weist darauf hin,
dass es bereits eine gewisse nationale
Rechtsprechung bezüglich zulässiger
und nicht zulässiger Formulierungen
gebe. Erlaubt sind die Formulierungen
„kaufen“ oder „jetzt kaufen“, jedoch
nicht „abschicken“ oder auch „Bestellung verbindlich abschicken“. Die
deutsche Justiz hat ebenfalls deutlich gemacht, dass die Formulierung
„jetzt kostenlos testen“ nur verwendet
werden kann, wenn der Gewerbetreibende zunächst eine kostenlose
Testphase anbietet, die automatisch in
eine Zahlungsverpflichtung übergeht.
Trusted Shops befasst sich damit,
„welcher Name für den Bestellbutton?“
im französischen Recht. Diese für die
Qualitätszertifizierung von Mitgliedsunternehmen und die Beilegung von
Vertragsstreitigkeiten bekannte Firma
(mit Sitz in Köln, aber auch in anderen
Ländern wie Frankreich und Polen aktiv) stellt fest, dass die lange, angster-
de Konsument
UNION LUXEMBOURGEOISE DES CONSOMMATEURS
regende, negative Formulierung „Bestellung mit Zahlungsverpflichtung“,
wie sie vom Gesetz vorgeschlagen
wird, den Online-Händlern mehrheitlich missfällt. Trusted Shops merkt an,
dass das Gesetz glücklicherweise die
Verwendung einer analogen Formulierung gestattet – unter der Voraussetzung, dass drei Kriterien erfüllt sind:
Begriff der Zahlungsverpflichtung;
Anerkennung der Verpflichtung seitens des Verbrauchers; Begriff der
Bestellbestätigung. Trotz der gemeinschaftlichen Harmonisierung der
Rechtsvorschrift besteht noch einige
Verwirrung. So weist Trusted Shops
darauf hin, dass die britische Regierung die Formulierung „Jetzt zahlen“
vorschlägt, welche jedoch nicht den
zum Abschluss gültiger Verträge in
Frankreich erforderlichen Begriff aufgreift. Trusted Shops erinnert daran,
dass der Klick auf den Bestellbutton
unbedingt vor der Leistung der Zahlung erfolgen muss. Somit muss der
Händler gegebenenfalls zwei Buttons
vorsehen: einen für den Abschluss
des Vertrags „Bestellung mit Zahlungsverpflichtung“, und einen zweiten für die Ausführung der Zahlung
„jetzt zahlen“ unterhalb des ersteren.
Die Europäische Kommission hat ih-
rerseits eine Auslegungshilfe für die
Verbraucherrechterichtlinie veröffentlicht . Was die hier behandelte Frage
anbelangt, so weist die Kommission
darauf hin, dass die Begriffe „jetzt
kaufen“ („buy now“) oder „Kauf bestätigen“ („confirm purchase“) korrekt
sind, während Formulierungen wie
„registrieren“ („register“), „bestätigen
(„confirm“), „jetzt bestellen („order
now“) oder auch zu lange Sätze, die
die tatsächliche Bedeutung verdecken, potentiell gegen die Richtlinie
verstößt und somit auch gegen die
Umsetzungen in nationales Recht.
Mitgliedsbeitrag 2015 Ein kleiner Beitrag kann
Ihnen viele hohe Kosten
ersparen.
Cotisation 2015 - Une
petite cotisation pour
de grosses économies
chaque année !
Welchen Betrag wollen Sie investieren um Ihre Rechte geltend
zu machen und das ganze Jahr über geschützt zu sein? Was
sind Ihnen ein guter Rat und eine erstklassige Information wert,
die Ihnen jederzeit zur Verfügung stehen? Welchen Betrag
sind Sie gewillt auszugeben um Ihre Steuern dank einer gut
gemachten Steuererklärung zu senken? Und welchen Betrag
würden Sie zahlen um das Anwaltshonorar zu halbieren, wenn
Sie Ihre Verbraucherrechte vor Gericht verteidigen müssten?
Combien êtes-vous prêt à investir pour faire valoir vos droits
et être protégé toute l’année? Que valent pour vous un conseil
et une information de qualité disponibles à tout moment? Quel
montant êtes-vous prêt à débourser pour diminuer vos impôts
grâce à une déclaration fiscale bien faite? Et si vous deviez
défendre vos droits de consommateur devant un tribunal,
combien seriez-vous prêt à payer pour diviser par deux vos
honoraires d’avocat ?
Die Union Luxembourgeoise des Consommateurs bietet Ihnen
all diese Leistungen im Jahr 2015 für 55 €, also für ein wenig
mehr als einen Euro pro Woche um das ganze Jahr über den
Alltag in aller Ruhe zu genießen. Vergleichshalber möchten
wir jene Kosten angeben, die Ihnen entstehen würden wenn
Sie nicht Mitglied der ULC wären:
•
der Preis einer Rechtsschutzversicherung beläuft sich auf
etwa 600 € (entsprechend den gewählten Leistungen);
•
•
Toutes ces prestations, l’Union Luxembourgeoise des Consommateurs vous les proposera en 2015 pour 55 €, soit un
peu plus qu‘ un euro par semaine pour davantage de sérénité
toute l’année.
A titre de comparaison, voici ce qu’il vous en coûterait si vous
n’étiez pas membre de l’ULC:
•
das Honorar eines Rechtsanwalts oder Architekten beläuft
sich nicht selten auf über 200 €/Stunde;
le prix d’une assurance protection juridique est d’environ
600 € (en fonction des prestations);
•
das Honorar eines Sachverständigen im Bauwesen oder
eines Finanzexperten beläuft sich nicht selten auf über
120 €/Stunde;
il n’est pas rare que les honoraires d’avocat ou d’architecte
s’élèvent à plus de 200 €/heure;
•
il n’est pas rare que les honoraires d’experts en bâtiments
ou d’experts financiers s’élèvent à plus de 120 €/heure;
Zudem beinhaltet der Beitrag 4 kostenlose Anzeigen im „de
Konsument“, und dabei erreichen Sie mit jeder Veröffentlichung etwa 95.000 Personen in Luxemburg (etwa 25% der
ansässigen Bevölkerung im Alter von über 15 Jahren).
En bonus, la cotisation comprend 4 annonces gratuites publiées dans „de Konsument“, soit la possibilité de toucher à
chaque insertion près de 95.000 personnes au Luxembourg
(environ 25% de la population résidente de plus de 15 ans).
November 2014 I N°11 I 13
Haushalt/Ménage
14 I November 2014 I N°11
de Konsument
UNION LUXEMBOURGEOISE DES CONSOMMATEURS
November 2014 I N°11 I 15
Haushalt/Ménage
Conseils
pour
l'Hiver…
1
2
…pour une conduite plus sûre
de tous les usagers
de la route.
Que l’on soit sur le chemin du travail ou en
route vers la station de sport d’hiver, il est
important de ne pas sous-estimer les travers de
l’hiver et d’adapter son style de conduite aux
conditions routières. Voici quelques conseils
pour rouler en toute sécurité en hiver.
Equipez votre voiture
de pneus d’hiver. Les pneus d'hiver
sont obligatoires en conditions
hivernales et ceci tout au long
de l'année.
Dégagez l’ensemble
de la voiture de la neige
et de la glace avant de partir.
Befreien Sie das ganze
Auto vor dem Wegfahren
von Schnee und Eis.
Rüsten Sie Ihr Auto mit Winterreifen
aus. Winterreifen sind bei
winterlichem Wetter
das ganze Jahr über Pflicht.
5
7
6
Modérez votre vitesse
et évitez toute manœuvre
brusque.
Fahren Sie langsamer und
vermeiden Sie abrupte
Manöver.
16 I November 2014 I N°11
Augmentez les distances de sécurité
et anticipez les freinages.
Erhöhen Sie den Sicherheitsabstand
zu den anderen Autos und fahren
Sie, was Bremsmanöver angeht,
vorausschauend.
Laissez passer les chasse-neiges
et engins de salage que vous
rencontrez sur votre chemin.
Lassen Sie Schneeräumund Salzstreufahrzeuge
vorbeifahren.
de Konsument
1PLUS.LU
UNION LUXEMBOURGEOISE DES CONSOMMATEURS
3
4
Tipps
für den
WinTer…
…damit alle Verkehrsteilnehmer
sicherer fahren.
Assurez-vous du bon état de la
batterie, des essuie-glaces, des
niveaux d’antigel et de liquide
de lave-glace.
Überprüfen Sie den Zustand der
Batterie und der Scheibenwischer
sowie den Stand von Frostschutzund Scheibenwischerwasser.
8
Consultez la météo la veille. Si de la
neige est annoncée, tenez compte des
bouchons et retards et partez plus tôt ou
utilisez les transports publics. Restez à
l’écoute des informations routières.
Sehen Sie sich am Vortag den Wetterbericht an. Wenn Schneefälle angekündigt
werden, sind Staus und Verspätungen zu
erwarten, fahren Sie also etwas früher
los oder benutzen Sie die öffentlichen
Verkehrsmittel. Lassen Sie den Sender mit
Verkehrsmeldungen eingeschaltet.
10
9
Evitez de prendre des raccourcis
par des zones résidentielles ou
des petites routes qui ne sont pas
toujours salées ou dégagées.
Vermeiden Sie Abkürzungen durch
Wohngebiete oder auf kleinen
Straßen, die nicht immer gestreut
und geräumt werden.
Ob auf dem Weg zur Arbeit oder in einen
Wintersportort, man sollte die Gefahren des
Winters nie unterschätzen und seinen Fahrstil
stets den Straßenverhältnissen anpassen.
Nachstehend ein paar Tipps für sicheres Fahren
im Winter.
En cas de bouchon ou de
ralentissement sur l’autoroute,
ayez le bon réflexe et créez
une voie médiane pour laisser
passer les services de secours.
Bei Staus oder zähem Verkehr auf
der Autobahn sollte in der Mitte der
Fahrbahn eine Rettungsgasse für
Rettungskräfte freigelassen werden.
Soyez préparé à un blocage
éventuel ! Stockez couverture,
vêtement chaud et un peu
de nourriture dans la voiture.
Surveillez le niveau de votre
carburant.
Seien Sie auf einen eventuellen
Stau vorbereitet und führen
Sie im Auto eine Decke,
warme Kleidung und etwas
zum Essen mit. Überprüfen Sie Ihren
Benzinstand.
November 2014 I N°11 I 17
Haushalt/Ménage
Enquête Playmobil et Lego (enquête du 20.10 - 28.10.2014. P=promo)
Maxi Toys
Knauf Center
Schmiede
Prix
au
Lego City
Remarque
20.10.14
60047 Le commissariat
64.98
60036 La camp de base arctique
74.98
60051 Le train à grande vitesse
79.98
41058 Le centre commercial
Shopping Center
Massen
Wemperhardt
Prix
Remarque
20.10.14
94.95
Maxi Toys
Foetz
Prix
Remarque
22.10.14
Cora
Foetz
Cora
Concorde
Cactus
Bascharage
Prix
Remarque
Prix
Remarque
Prix
22.10.14
Ancien
Prix
23.10.14
Ancien
Prix
20.10.14
64.98
69.95
99.99
69.95
74.98
59.95
99.99
59.95
99.99
94.90
114.95
79.98
72.95
119.89
72.95
119.89
99.00
74.98
104.95
74.98
84.89
109.99
49.99
41039 Le ranch du soleil
59.98
76.95
59.98
54.95
79.99
54.95
79.99
74.90
41059 La base de sauvetage jungle
27.98
32.95
27.98
32.99
23.95
32.99
31.90
Remarque
Lego friends
69.90
+250
points
sur Carte
Cactus
Lego Technic
145.00
42009 Grue mobile MKII
149.98
189.90
149.98
199.99
42030 Chargeuse Volvo L350 F
169.98
239.95
169.98
169.90
249.89
169.90
199.99
42025 L‘avion cargo
89.98
124.95
89.98
89.95
129.89
89.95
129.99
84.90
109.99
84.89
109.99
84.90
79.99
64.90
Lego
10220 Volkswagen T1 Camper
79.98
79.98
Playmobile
5574 La maison moderne
89.98
84.89
109.95
79.98
109.99
88.95
64.98
62.89
66.95
49.98
69.99
79.95
62.98
84.99
61.89
56.95
39.38
49.90
69.99
149.90
124.98
119.89
149.99
119.89
64.95
44.98
44.89
66.69
44.89
38.98
54.95
38.93
36.89
56.49
36.89
56.49
38.90
32.98
44.95
32.98
31.89
47.49
31.89
47.49
31.90
89.98
114.95
5221 Haras avec chevaux et enclos
79.98
5567 La Garderie
64.98
5474 Le Pavillon de cristal
49.98
5182 Le commissariat de police
62.98
5361 La caserne de pompiers avec Alarme
39.98
6000 Le château des chevaliers Lion Impérial
124.98
5552 La grande roue avec illuminations
44.98
5548 Le manège de chaises volantes
5554 L‘attraction avec effets Lumineux
Maxi Toys Knaufcenter
du 25/10-16/11/2014 sur 100 € Bon Knauf -15€
du 14-20/11/2014 -15% Playmobil
du 21-27/11/2014 -15% Lego
18 I November 2014 I N°11
P
113.99
79.99
62.89
49.90
69.99
74.99
38.90
149,99
44.90
+300
points
sur Carte
Cactus
de Konsument
UNION LUXEMBOURGEOISE DES CONSOMMATEURS
Cactus
Belle Etoile
Prix
Remarque
Auchan
Kirchberg
Prix
Remarque
Cora
Messancy
Maxi Toys
Arlon
Remarque
King Jouet
Mont-Saint
Martin
Prix
Remarque
Auchan
Mont-Saint Martin
Prix
Remarque
Prix
Prix
20.10.14
Ancien
Prix
28.10.14
22.10.14
22.10.14
23.10.14
24.10.14
63.90
63.90
69.95
74.98
69.99
69.90
94.90
79.99
99.99
79.98
69.99
69.99
99.00
89.99
46.95
89.98
119.99
69.90
84.99
79.95
109.99
74.90
64.99
59.95
79.99
31.90
99.99
32.99
145.00
169.00
P
+250
points
sur Carte
Cactus
84.90
59.98
Galeria Kaufhof
Trier
Remarque
Karstadt
Trier
Prix
Remarque
Prix
Remarque
27.10.14
Ancien
Prix
27.10.14
Ancien
Prix
89.90
99.99
84.99
79.99
109.99
119.99
119.99
89.99
89.99
82.99
99.89
99.99
69.99
69.90
54.99
69.99
59.99
27.98
49.99
190.00
199.89
159.98
169.99
189.99
189.00
179.95
249.99
199.98
229.99
199.99
84.90
89.95
129.95
99.98
99.99
99.90
N°41038
-DE
169.99
219.99
109.99
199.99
219.99
99.99
79.98
84.90
116.59
39.50
64.90
49.90
+300
points
sur Carte
Cactus
92.90
109.99
116.99
84.99
79.99
99.99
79.95
79.99
67.98
59.90
69.99
53.98
69.99
59.99
64.98
75.99
64.90
64.99
69.99
79.99
69.99
44.99
44.99
74.90
64.95
49.90
49.99
109.00
108.89
149.99
44.90
54.90
45.90
38.90
39.59
39.90
31.90
47.49
32.90
81.99
69.99
79.99
49.99
128.98
149.99
47.98
44.99
52.99
56.49
39.99
44.99
49.99
47.99
24.99
34.99
39.99
66.69
P
79.90
114.99
78.69
74.90
89.99
79.98
84.69
38.90
79.98
114.99
149.99
52.99
seewhatmitchsee / Shutterstock.com
November 2014 I N°11 I 19
49.99
Haushalt/Ménage
Online-Betrug kann teuer werden.
Les arnaques en ligne peuvent vous coûter cher.
www.bee-secure.lu/clever-klicken
Downloads - Gängige Betrugsmaschen erkennen
Das Internet ist eine unerschöpfliche Quelle von Schätzen
jeglicher Art, die man entweder beim Surfen entdecken,
oder direkt herunterladen kann.
Dank effizienten Internetverbindungen können Downloads
immer schneller und einfacher getätigt werden. Wer ein
Informationsblatt oder ein PDF-Formular von einer offiziellen
Seite herunterlädt, wird wohl kaum auf ein Problem stoßen.
Einige Webseiten bieten jedoch Dateien an, deren einziges Ziel
darin besteht, den Computer zu schädigen. Auch bekannte
Computerprogramme, die schon seit langer Zeit heruntergeladen werden, können problematisch werden, wenn sie
Sicherheitslücken aufweisen, die nicht korrigiert wurden.
Wie kann man sich schützen?
„Clever Klicken“ ist im Hinblick auf die Risiken, die mit
Downloads einhergehen, besonders wichtig! Deshalb sollte
man wissen, wie man sich verhalten soll, um nicht auf die
gängigen Maschen hereinzufallen.
BEE SECURE Tipps:
•
Nehmen Sie sich in Acht vor E-Mails, die Sie nicht
erwartet haben sowie vor Angeboten im Internet, die
sich zu gut anhören, um wahr zu sein. Vorsicht auch
bei Datei-Anhängen in nicht angeforderten E-Mails
oder sonstigen Webnachrichten: Nicht immer ist die
Datei sauber! Lernen Sie, Social Engineering die Stirn
zu bieten.
•
Wenn Sie Zweifel haben, fragen Sie die Kontaktperson
nach einer Bestätigung, bevor Sie eine Datei blind
herunterladen.
•
Es ist wichtig zu wissen, wie es aussieht, wenn Ihr
Antivirenprogramm Alarm schlägt. Viele schädliche
Webseiten ködern ihre Opfer mit falschem Virenalarm,
um sie dazu zu bewegen, ein vermeintliches Antivirenprogramm herunterzuladen. Letzteres ist in Wahrheit
selbst mit einem Schadprogramm infiziert.
•
Berücksichtigen Sie Warnmeldungen von Suchmaschinen oder von Ihrem Browser, wenn diese Sie darauf aufmerksam machen, dass eine bestimmte Seite
unsicher ist.
Technische Maßnahmen und Details über gängige Betrugsmaschen auf
https://www.bee-secure.lu/de/tools/kampagnen/cleverklicken/themen/downloads
Die staatliche Initiative BEE SECURE begreift sämtliche Aktionen im Bereich der Sensibilisierung für eine sicherere Benutzung der Informationsund Kommunikationstechnologien. Das Projekt ist durch die Europäische
Kommission mitfinanziert. BEE SECURE ist Mitglied in den internationalen
Netzwerken InSafe und INHOPE
Téléchargements - Reconnaître les arnaques courantes
Le Web est une source inépuisable de trésors en tout genre,
à visiter ou bien à télécharger.
Grâce à la progression des débits disponibles, les téléchargements sont de plus en plus rapides et faciles à effectuer.
Un document d’information ou un formulaire PDF téléchargé
sur un site officiel ne pose normalement pas de problème.
Le problème se pose lorsque certains sites nous proposent
de télécharger des fichiers qui auront un comportement
non désiré voire néfaste sur l’ordinateur. Des programmes
sains téléchargés depuis longtemps peuvent également
poser problème s’ils contiennent des failles qui n’ont pas
été corrigées par la suite.
Comment se protéger ?
Prenez l’habitude de “cliquer malin” !
Les recommandations BEE SECURE:
•
Méfiez-vous des mails inopinés et des offres alléchantes
sur le Web, de tout fichier non sollicité qui vous serait
envoyé par mail ou sur les réseaux sociaux.
20 I November 2014 I N°11
•
Si vous avez un doute, demandez une confirmation
avant d’ouvrir un fichier.
•
Sachez reconnaître les messages de votre propre logiciel anti-virus. Beaucoup de sites malicieux leurrent les
internautes à télécharger un faux logiciel anti-virus en
prétendant que la machine de l‘internaute est infectée.
•
Tenez compte des alertes émises par les moteurs de
recherche ou le navigateur lorsque celles-ci vous mettent
en garde contre la navigation sur une certaine page.
Pour les mesures techniques et de plus amples détails sur
les arnaques courantes:
https://www.bee-secure.lu/fr/outils/campagnes/clever-klicken/
thèmes/téléchargements
BEE SECURE est une initiative du Gouvernement du Grand-Duché de Luxembourg et est opéré par le Service National de la Jeunesse (SNJ), le KannerJugendTelefon (KJT) et „Security made in Lëtzebuerg“ (SMILE g.i.e.). Le
projet est co-financé par l‘Union Européenne.
de Konsument
UNION LUXEMBOURGEOISE DES CONSOMMATEURS
e
Heizungscheck
eine einfache, schnelle und aufschlussreiche Bewertung der gesamten Heizungsanlage
1 Mal
1 Stunde (maximal)
Vor allem in den alten Heizungsanlagen steckt ein
sehr großes Potenzial zur Energieeinsparung. Die
europäische Richtlinie über die Gesamtenergie
effizienz von Gebäuden stellt deshalb unter anderem
Forderungen an die Inspektion von Heizungsanlagen
im Gebäudebestand.
1 Inspektionsbericht mit
Modernisierungsmaßnahmen
werden maximal 100 Maluspunkte vergeben. Eine
energetisch optimale Anlage erscheint mit 0 Maluspunkten im Inspektionsbericht. Über die Maluspunkte werden durch das Softwareprogramm
automatisch standardisierte Modernisierungsempfehlungen geliefert.
In der seit langem gesetzlich vorgeschriebenen
periodischen Inspektion werden unter anderem der
Wirkungsgrad und die Verbrennungsparameter des
Heizkessels überprüft. Durch die europäische Richtlinie umfasst die Inspektion neuerdings auch die
einmalige Prüfung der Dimensionierung des HeizkesHeizungsanlagenbewertung
sels sowie Empfehlungen für kosteneffiziente
Verbesserungen der Energieeffizienz der kontrollierDer zeitliche Aufwand für den einmaligen Heizungten Anlage. Um dieser Verpflichtung einfach und
scheck einer kleineren Heizungsanlage beträgt
praktisch nachzukommen, wurde der Heizungscheck
weniger als eine Stunde und lässt sich sehr gut mit
entwickelt.
der nächsten erforderlichen periodischen Inspektion
kombinieren.
Der Heizungscheck ist ein standardisiertes, neuDer Heizungscheck ist ein schnelles und kostentrales Verfahren welches die gesamte Heizungsangünstiges Verfahren, neutral und einheitlich, was die
lage unter die Lupe nimmt. Zusammenfassend kann
energetischen Schwachstellen der gesamten
der auf drei Bereiche aufgeteilt werden:
Heizungsanlage sofort sichtbar macht und konkrete
•
Wärmeerzeugung
Optimierungs- und Modernisierungsmaßnahmen zur
Beispiel: Wie viel Wärme geht im Heizkessel oder
Senkung der Energiekosten und zum Beitrag an den
über den Kamin verloren? Ist der Heizkessel richtig
Klimaschutz liefert.
dimensioniert?
Über die obligatorischen Anforderungen an die
•
Wärmeverteilung
Inspektion hinaus ist der Heizungscheck daher als
Beispiel: Treten auf dem Weg vom Kessel über die
Orientierungshilfe für die gezielte, energieeffiziente
Heizungspumpe zu den Heizkörpern vermeidbare
Modernisierung besonders zu empfehlen.
Energieverluste auf? Sind Leitungen und Armaturen
gedämmt?
Mehr Informationen erhalten Sie unter
Wärmeübergabe
•
www.heizungscheck.lu
Beispiel: Funktionieren Heizkörper und Thermostate
und myenergy Tel: 8002 11 90
fehlerfrei? Kann die Raumtemperaturregelung optimiert werden?
Anlage OK
Der Heizungscheck besteht aus einer Kombination
von Messungen und visuellen Beurteilungen und
wird von einem geschulten Heizungsinstallateur mit
Hilfe eines Softwareprogramms der Umweltverwaltung durchgeführt. Die energetische Einschätzung erfolgt dabei über sogenannte Maluspunkte. Insgesamt
November 2014 I N°11 I 21
Haushalt/Ménage
TTIP - Quel est le problème?
Prochainement, l’UE souhaite signer deux accords commerciaux de
grande portée : l’un avec le Canada
(AECG = Accord Economique et
Commercial Global) et l’autre avec
les Etats-Unis d‘Amérique (TAFTA
=Trans-Atlantic Free Trade Agreement). Il est dit officiellement que ceci
créerait des emplois et accroîtrait
la croissance économique. Mais en
réalité, les bénéficiaires de ces accords ne sont pas les citoyens et citoyennes, mais des grands Groupes :
• Par l’introduction d’une justice parallèle, l’état de droit se trouve miné:
les entreprises canadiennes et des
Etats-Unis obtiennent le droit de faire
valoir un droit à des dommages-intérêts si elles considèrent que sur la
base de lois ou de mesures prises par
l’UE ou par certains pays membres
de l’UE, elles ont subi des pertes.
Cela peut aussi concerner des lois
22 I November 2014 I N°11
qui ont été promulguées dans l’intérêt commun, par exemple pour la
protection de l’environnement et des
consommateurs. La décision sur le
paiement de dommages-intérêts est
rendue par des chambres arbitrales
privées, siégeant, dans la plupart
des cas, de manière secrète, en lieu
et place de tribunaux publics. Les
paiements s’effectuent à partir de
la caisse d*e l‘Etat, donc avec le
produit de l‘impôt. Avec des clauses
semblables contenues dans d’autres
accords, des entreprises ont déjà obtenu, à de nombreuses reprises, des
indemnités se chiffrant en millions,
parfois en milliards. [C’est ainsi que,
à titre d’exemple, la société Vattenfall,
opérant dans le secteur de l’énergie,
intente une action en justice contre
la République fédérale d’Allemagne
pour obtenir des dommages-intérêts d’un montant de 3,7 milliards
d’euros en raison de l’arrêt de deux
réacteurs nucléaires délabrés dans
le cadre de la sortie du nucléaire.]
De telles plaintes s’accumuleraient
au travers du TAFTA et de l‘AECG.
Seules des entreprises étrangères
(« investisseurs ») doivent tirer profit
des droits de saisine spéciaux. Cet
instrument n’est pas à la disposition
des entreprises domestiques. Les
tribunaux arbitrales se prononcent de
manière définitive, un recours n’est
pas possible, cela également est en
contradiction avec les principes de
l’Etat de droit.
• Les Groupes doivent être impliqués dès l’élaboration de nouveaux
règlements et de nouvelles lois dans
la mesure où leurs intérêts pourraient
être affectés. Cela est dénommé: une
« coopération régulatrice ». Cela signi-
de Konsument
UNION LUXEMBOURGEOISE DES CONSOMMATEURS
fie que les représentants de Groupes
sont invités par des gouvernements,
dans des comités d’experts, à exercer
une influence sur de nouveaux projets
de loi, avant même que ceux-ci aient
été débattus dans les parlements
élus. Cela mine la démocratie. La
volonté politique doit être l’émanation
du peuple, non pas de représentants
de Groupes !
• Les Groupes ont exercé et exercent
une influence excessive sur les négociations secrètes relatives à l’AECG et
le TAFTA. Selon les indications officielles, il y a eu durant la seule phase
de préparation relative au TAFTA
590 rencontres de la Commission
de l’UE avec des représentants des
lobbys. 92 % de ces rencontres ont
eu lieu avec des représentants d’entreprises tandis qu’uniquement dans
un faible nombre de cas il y a eu des
entretiens avec des représentants de
consommateurs et de syndicats. Les
représentants de l’industrie exercent
une influence également au cours
des négociations. Quelques formulations figurant dans les ébauches
des accords devenues publiques,
proviennent directement de la plume
de lobbyistes d‘entreprises.
• Les négociations sont conduites
dans le secret. Même nos représentants du peuple ne savent rien
de leur déroulement. Ils reçoivent
les résultats, sous la forme de long
traités (le contrat AECG, comporte,
p. ex., environ 1.500 pages) qu’après
la fin des négociations et ne peuvent
plus, alors, qu’accepter ou refuser le
contrat dans son ensemble. La pression exercée pour qu’il y soit souscrit
est élevée. La Commission de l’UE
prétend qu’un rejet coûterait de la
croissance économique et des emplois, rendrait superflues cinq années
de négociation et irriterait les partenaires commerciaux. Nous voulons
empêcher que TAFTA et l’AECG soit
également acceptées sans broncher
par les parlements. Pour y parvenir, il
nous incombe de faire en sorte que le
public s‘oppose massivement à cette
démarche. Nous voulons montrer
combien d’hommes et de femmes
au sein de l’UE rejettent les contrats !
• Les droits des employés sont soumis à des pressions et des emplois
sont mis en danger dans de nombreuses branches. Les Etats-Unis
n’ont reconnu aux employés qu’un
faible nombre de droits fondamentaux (uniquement deux sur les huit
normes de base de l‘OIT). Avant tout
dans l’agriculture et dans l’électro-industrie plane la menace de pertes
massives d’emplois en raison de la
concurrence plus forte exercée par
l’outre-mer.
• La libéralisation et la privatisation
doit devenir une voie à sens unique.
Avec l’AECG et TAFTA, la restitution
aux municipalités de la gestion des
services municipaux, des hôpitaux
ou l’élimination des déchets serait
rendue plus difficile, voire même
impossible.
• L’UE et ses pays membres font l’objet de pressions pour qu’ils tolèrent
les technologies à risque, comme
la fraction hydraulique ou le génie
génétique. [Exemple de la fraction
hydraulique : dans le cadre de l’utilisation de ce procédé on introduit
dans de la roche schisteuse, sous
pression, de grandes quantités d’un
mélange composé d’eau, de sable et
de produits chimiques. Il en résulte
des fissures dans la roche, à travers
lesquelles le gaz naturel peut s’écouler et être extrait. Pour l’environnement et le climat, ceci est hautement
préoccupant ! Dans la mesure où
elle effectue déjà des forages de test
en Pologne, la société américaine
Chevron pourrait déjà avoir créé le
fondement d’un „investissement“.
Le gouvernement polonais prépare
actuellement une ordonnance qui
définit des obligations environnementale concrètes pour la fraction
hydraulique. Celles-ci influenceraient
naturellement fortement les espé-
rances de gain de Chevron. Il n’est
donc pas surprenant que Chevron
se soit massivement investi pour que
les plaintes des pays investisseurs
soient couvertes par TAFTA. La seule
menace d’une plainte d’un pays investisseur serait un puissant moyen
de pression sur le législateur polonais
et pourrait éviter que soient imposées des obligations importantes.
Egalement d’autres pays membres
de l’UE pourraient s’attendre au
dépôt de plaintes. En Allemagne,
par exemple, il existe actuellement,
de fait, un moratoire contre le fractionnement hydraulique. En raison
d’un tel moratorium, le Québec, qui
fait partie de l‘Etat fédéral canadien,
a été poursuivi en justice dans le
cadre d’une plainte d’investisseur en
dommages-intérêts introduite par le
Groupe étasunien Lone Pine pour un
montant de 250 Mio de dollars des
Etats-Unis. (Informations complémentaires sur le thème du fractionnement hydraulique et de l’AECG,
sous http://corporateeurope.org/
climate-and-energy/2013/05/rightsay-no-eu-canada-trade-agreementthreatens-fracking-bans )]
• Les normes des produits alimentaires et les mesures de protection
des consommateurs relatives aux
produits cosmétiques et produits
médicaux menacent d’être opposés à des normes des Etats-Unis.
Nous n’avons toutefois pas besoin
de normes de protection inférieures,
mais supérieures, qu’il s’agisse de
la mise en œuvre de pesticides,
de l’élevage intensif ou de sources
d’énergie propres. Une coopération
régulatrice rendrait pareille évolution
plus difficile, voire impossible.
L’AECG et le TAFTA renforce le pouvoir des grands Groupes. La démocratie et le bien commun s’en trouvent
affaiblis. Nous n’avons pas le droit
de le tolérer !
Veuillez signer notre initiative
citoyenne européenne!
Ensemble nous pouvons arrêter
le TAFTA et l’AECG !
November 2014 I N°11 I 23
Haushalt/Ménage
Les produits ACE
Certaines études suggèrent qu’il vaut
mieux renoncer à des produits (comprimés, capsules, boissons) contenant
des vitamines à effet antioxydant :
bêta-carotène (provitamine A), C et E.
Dans les produits ACE, on peut trouver
du bêta-carotène (provitamine A), de
la vitamine C, de la vitamine E – qu’on
désigne des fois comme antioxydants ou vitamines des fumeurs – et
aussi du sélénium, un oligoélément. La
combinaison de vitamines est souvent
proposée sous forme de comprimés
ou de capsules, mais elle se retrouve
également comme additif dans certaines boissons (boissons ACE) ou des
bonbons. Certains fabricants utilisent
également la dénomination BCE (bêta-carotène, vitamines C et E).
Les résultats des
études suggèrent qu’il
vaut mieux s’en passer
L’industrie essaie de devancer la
science en prouvant l’efficacité des
produits ACE. Ils doivent (prétendument !) protéger des maladies cardio-vasculaires, renforcer le système
immunitaire, empêcher le vieillissement
précoce voire prévenir le cancer. En
Grande-Bretagne, une vaste étude de
longue durée (Heart Protection Study)
impliquant plus de 20.000 participants
a montré dès l’an 2000 qu’une absorption d’ACE n’est certes pas nuisible,
mais qu’on ne note aucun effet, même
après un temps de prise de cinq ans.
24 I November 2014 I N°11
Une exploitation plus récente de très
nombreuses études d’intervention (méta-analyse, JAMA 297, 842ff, 2007)
avec plus de 230.000 participants a
néanmoins montré des différences
notables au niveau du taux de mortalité. Il en résulte que la prise régulière
de vitamine A, de bêta-carotène et
de vitamine E sous forme de compléments alimentaires peut réduire la
durée de vie. Quant à la vitamine C et
au sélénium, l’étude n’a établi aucun
effet nuisible, mais elle n’a pas non plus
déterminé un quelconque effet positif.
En 2009, il est même ressorti d’une
étude de l’université de Jena que
la prise d’antioxydants sous forme de
vitamine C et E étouffe l’effet favorable
à la santé de l’activité physique. Les
auteurs craignent également un plus
grand risque de diabète.
En comparant des boissons ACE avec
des jus non enrichis, les chercheurs de
l’université de Bonn ont constaté que
bien des jus présentent naturellement
une teneur d’antioxydants similaire
voire supérieure. Dans le peloton de
tête, on trouve le nectar de groseilles
et le jus de raisins rouges.
Un risque accru pour
les fumeurs
Les vitamines à effet antioxydant
peuvent neutraliser des substances
agressives dans notre corps, les soi-disant « radicaux libres ». Mais elles ne
peuvent pas guérir des maladies existantes. Les fumeurs devraient surveiller
plus particulièrement les quantités de
boissons ACE et de bêta-carotène
qu’ils consomment, car d’après les
informations publiées par l’Institut
fédéral pour l’évaluation des risques
(Bundesinstitut für Risikobewertung (bfr), le bêta-carotène ajouté
accroît encore le risque d’un cancer
du poumon. D’après une évaluation
actuelle de l’Autorité Européenne de
Sécurité des Aliments (EFSA), des
quantités totales de bêta-carotène
(sous forme d’enrichissement et de
colorant) allant jusqu’à 15 mg/jour sont
sans danger pour la santé. Mais il est
préférable de consommer beaucoup
de fruits et légumes à chaque repas.
L’Institut fédéral pour l’évaluation des
risques considère que les plats préparés ne devraient pas être enrichis
en bêta-carotène.
De grande importance:
les substances
végétales secondaires
Aujourd’hui nous savons que les substances végétales secondaires peuvent
largement dépasser et améliorer l’effet
antioxydant des vitamines mentionnées.
Les substances végétales secondaires
servent souvent de transmetteurs dans
les fruits, légumes ou céréales, mais
elles peuvent également protéger les
plantes contre les insectes p.ex. Certaines de ces substances peuvent
être bénéfiques à la santé, stimuler
le système cardio-vasculaire ou la digestion… Mais de l’avis général des
scientifiques, ce n’est pas l’absorption
de certaines substances végétales
secondaires qui est décisive, c’est plutôt l’alimentation dans son ensemble,
où il faut accorder la préférence aux
céréales, aux fruits et légumes. Il est
probable qu’une forte consommation
de fruits et légumes fera baisser le
nombre de certains cancers.
Un tuyau
Les légumes cultivés en plein air
contiennent davantage de précieux
nutriments que ceux cultivés en serre.
Une raison de plus pour accorder la
préférence aux fruits et légumes de
Source: vz-nrw
saison!
de Konsument
UNION LUXEMBOURGEOISE DES CONSOMMATEURS
Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat:
Nicht harmlos
(FOE) Urinproben von 182 Personen
aus 18 Ländern analysieren. Dabei
bestätigte sich der Verdacht, dass die
Bevölkerung in Europa mit Glyphosat
belastet ist. Für Deutschland ist das
Ergebnis eindeutig: In 70 Prozent der
Proben ließ sich Glyphosat nachweisen.
Bio-Produkte wählen
und Belastungen
melden
Glyphosat ist der weltweit am weitesten verbreitete Wirkstoff in Pflanzenschutzmitteln. Besonders in den
Spätsommer-Monaten wird Glyphosat vermehrt in der Landwirtschaft
eingesetzt. Doch der Wirkstoff kann
das Erbgut schädigen und steht im
Verdacht, krebserregend zu sein.
Auf rund 39 Prozent der deutschen
Ackerfläche wird es eingesetzt um
„Unkräuter“ zu vernichten. Selbst auf
eigentlich von Natur aus robusten
Weihnachtsbaumplantagen werden
Pflanzenschutzmittel mit dem umstrittenen Wirkstoff versprüht, damit
Tannenzweige in Bodennähe nicht von
Wildkräutern behelligt werden.
Auch zur Pflege öffentlicher Grünanlagen und privater Gärten ist der Wirkstoff
weit verbreitet. Dabei ist keinesfalls
erwiesen, dass das geschmacks- und
geruchlose Herbizid
für den Menschen unschädlich ist. „Glyphosat und auch sein Abbauprodukt AMPA wirken im Laborversuch
schädigend auf Zellkulturen“, erklärt das
Magazin Öko-Test, „Sie
beeinflussen die Fähigkeit der Zelle, ihre DNS
exakt zu kopieren.“ Mit
anderen Worten: der
Wirkstoff kann das Erbgut schädigen. Darüber hinaus steht Glyphosat
im Verdacht, hormonell wirksam und
krebserregend zu sein. Das Bundesamt für Risikobewertung (BfR) erklärt
hingegen Glyphosat-Rückstände in
Lebensmitteln dann für unbedenklich,
wenn die gesetzlichen Grenzwerte
eingehalten werden.
Vielfach Rückstände
in Lebensmitteln
nachgewiesen
Öko-Test untersuchte im letzten Jahr
20 Getreideprodukte auf Glyphosat. In
16 Produkten wurden sie fündig. Zwar
lagen alle nachgewiesenen Rückstände
unterhalb der erlaubten Maximalwerte,
doch für Lebensmittelexperten und
Verbraucherschützer sind diese Grenzwerte zweifelhaft. Für einige Pflanzen wurde der Grenzwert hundert mal höher festgelegt als
für andere. Diese Regelung
lässt auf Willkür schließen,
denn es handelt sich bei allen
Produkten um Lebensmittel.
In einer aktuellen Studie
ließen der Bund für Umwelt und Naturschutz
Deutschland (BUND) und
sein europäischer Dachverband Friends of Earth
Wer sicher sein will, Lebensmittel ohne
Glyphosat-Rückstände zu kaufen, sollte
Bio-Produkte wählen, denn im ökologischen Landbau ist der Einsatz von
Glyphosat generell verboten.
Aber nicht nur über Lebensmittel gelangt der umstrittene Wirkstoff in den
menschlichen Organismus. Auch Anwohner von Landwirtschaftsflächen
klagen oft über Beschwerden, die sie
im Zusammenhang mit dem Einsatz
des Herbizids sehen.
Im eigenen Garten
lieber auf ökologische
Alternativen setzen
Auch für den Privatgebrauch wird Glyphosat angeboten. Das am weitesten
verbreitete Produkt wird unter dem
Handelsnamen Roundup verkauft. In
Anbetracht der gesundheitlichen und
ökologischen Risiken raten wir von
einer Nutzung glyphosathaltiger Spritzmittel dringend ab. Unerwünschter
Bewuchs sollte besser mechanisch
entfernt oder mit einem Gasbrenner
zurückgestutzt werden. Der Einsatz von
Herbiziden auf befestigten Flächen wie
Garageneinfahrten, Plattenwegen und
Hauseingängen wird in der zukünftigen
Gesetzgebung, die momentan noch
in Ausarbeitung ist, zum Schutz des
Grundwassers für private Anwender
auch in Luxemburg verboten werden. In
Deutschland ist dies seit Jahren nach
§6 Pflanzenschutzgesetz verboten.
Quelle: vz-nrw
November 2014 I N°11 I 25
Zoom
Die ULC hat vom 26. – 28. September mit ihrem Partner der SDK
an der Oekofoire 2014 teilgenommen.
Der gemeinsame Stand von ULC
und SDK fand viel Anklang bei den
Besuchern. Die aus dieser Zusammenarbeit entstandenen Synergien
kommen den Verbrauchern zu Gute.
Zahlreiche Besucher nahmen am
Gewinnspiel zum Thema „Clever
Botzen“ teil.
Am 5. November 2014 fand im
Sitz der Superdréckskëscht in Colmar-Berg, die Preisverteilung des
ULC/SDK- Oekofoire Wettbewerbs „
Clever botzen“ statt. Die Verantwortlichen der ULC, Herr Nico Hoffmann
und Herr Nico Diedenhofen sowie
der Verantwortliche der SDK Herr
Walter ließen es sich nicht nehmen
die Preise persönlich zu überreichen.
Die jüngste Teilnehmerin war auch
die Gewinnerin des ersten Preises,
eines Staubsaugers NILFISK ECO
VP 300.
Anläßlich der Pressekonferenz der
ULC am 3.11.2014.
V.l.n.r. M. Nico Diedenhofen, M.
Nico Hoffmann, M. Guy Goedert,
M. Marcel Laschette
26 I November 2014 I N°11
Test-Revue
de Konsument
UNION LUXEMBOURGEOISE DES CONSOMMATEURS
ULC-Test-Revue Bestellschein / Bon de commande 11 / 2014
Schicken Sie diesen Bestellschein zurück an die ULC. Renvoyez ce bon de commande à l’ULC.
ULC I 55, rue des Bruyères I L-1274 Howald
Mitglieder erhalten 3 Testresultate kostenlos, jede weitere Anfrage wird mit 0,50 EUR berechnet.
Der Versand von Testresultaten kann wegen der Urheberrechte nur an Mitglieder erfolgen.
Nos membres reçoivent 3 tests sans frais, toute demande supplémentaire est facturée 0,50 EUR.
L’envoi de tests est réservé à nos membres pour des raisons de droits d’auteur.
Name / Nom
Vorname / Prénom
Mitgliedsnummer / Numéro de membre
Email-Adresse/adresse email
Adresse / Adresse
Wohnort / Localité
01. Parmesan und Grana Padano : Hart, aber herzhaft.
Die „STIFTUNG WARENTEST“ führte einen Test (SW10-14-020) von Parmesan und Grana Padano durch.
02. Zahnpasta: Weiß? Natürlich!
Die „STIFTUNG WARENTEST“ führte einen Test (SW10-14-026) von Zahnpasta durch.
03. Laserdrucker : Sie drucken schnell, zuverlässig und gestochen scharf.
Die „STIFTUNG WARENTEST“ führte einen Test (SW10-14-034) von Laserdruckern durch.
04. Spotlampen: LED’s spenden mittlerweile ähnlich helles Licht
für einen Bruchteil der Energiekosten.
Die „STIFTUNG WARENTEST“ führte einen Test (SW10-14-072) von Spotlampen durch.
05. Winterreifen: Auf Schnee fahren viele gut. Probleme gibt es bei Nässe.
Die geprüften Ganzjahresreifen patzen.
Die „STIFTUNG WARENTEST“ führte einen Test (SW10-14-081) von Winterreifen durch.
06. Camcorder : Die neue Art des Filmens.
Die „STIFTUNG WARENTEST“ führte einen Test (SW10-14-040) von Camcordern durch.
07. Vins rouges italiens : La variété des sols et des climats italiens
donne des vins d’une incroyable diversité.
L’association Belge des Consommateurs, qui édite la revue « TEST-ACHATS » (TA14-590-016), a procédé à un essai
comparatif de vins rouges italiens.
08. Voitures familiales : En moyenne, pas plus de 0.7l/100km de différence
entre diesel et essence.
L’association Belge des Consommateurs, qui édite la revue « TEST-ACHATS » (TA14-590-020), a procédé à un essai
comparatif de voitures familiales.
09. Micro-ondes : Certains appareils ont dû être recalés
pour des questions de sécurité thermique.
L’association Belge des Consommateurs, qui édite la revue « TEST-ACHATS » (TA14-589-031), a procédé à un essai
comparatif de micro-ondes.
Bitte ankreuzen / Veuillez cocher
10. Lave-linge : TA a testé un lave-linge qui coûte 2 000 € et
ce n’est évidemment pas leur Maître-Achats.
L’association Belge des Consommateurs, qui édite la revue « TEST-ACHATS » (TA14-590-048), a procédé à un essai
comparatif de lave-linge.
11. BB crèmes : Des résultats, mais gare aux allergènes.
L’Institut National de la Consommation, qui édite la revue „60Millions de Consommateurs“ (60M14-497-024), a procédé à
un essai comparatif de BB crèmes.
12. Détecteurs de fumée : N’attendez plus pour vous équiper.
L’Institut National de la Consommation, qui édite la revue „60Millions de Consommateurs“ (60M14-497-036), a procédé à
un essai comparatif de détecteurs de fumée.
13. Sacs-Poubelles : Des sacs presque étanches aux critiques.
L’Institut National de la Consommation, qui édite la revue „60Millions de Consommateurs“ (60M14-496-052), a procédé à
un essai comparatif de sacs-poubelles.
Tests im PDF-Format per Email erhältlich! / Tests disponibles en format pdf par email !
November 2014 I N°11 I 27
YOU LC!!
Les sorties, dans les règles et la
sécurité
Les sorties (discothèque, café,
concerts, cinéma) occupent sans
aucun doute une place de choix au
sein du budget dont dispose un jeune
consommateur que tu es. Les tenanciers rivalisent d’ingéniosité pour
attirer le chaland.
Incontestablement, la vie nocturne
au Luxembourg connaît un véritable
boom au niveau de l’ouverture de nouveaux bars, boîtes de nuits, cafés,….
Du Grund à Clausen en passant par
la vieille ville (Aalstaat) et Hollerich, les
noctambules de la capitale n’ont que
l’embarras du choix et ce n’est rien
de le dire. Dans le pays, de nombreux
endroits également avec un intérêt
28 I November 2014 I N°11
certain pour les manifestations locales
(bals,...).
exception à cette interdiction pour
les enfants en voyage ou obligés
de prendre leurs repas hors de
leur domicile, ainsi qu’en cas de
festivités organisées à l’intention
des mineurs de même que pour
l’accès aux salons de consommation annexés aux points de
vente de pain et de pâtisseries.
Toute infraction aux dispositions
qui précèdent est punie d’une
amende de 251 € à 500 €.
La fréquentation des lieux de réjouissance est toutefois clairement
règlementée.
•
Conformément à l’article 3 de la
loi du 15 juillet 1993, il est interdit
de recevoir dans un débit de boissons dites non alcooliques, tels
que salons de consommation,
milk-bars, snack-bars, crémeries
et restaurants sans débit de boissons alcooliques des mineurs de
moins de 15 ans non accompagnés par leur représentant légal
ou par toute autre personne âgée
de plus de 18 ans en ayant la
charge ou la surveillance. Il est fait
•
Aux termes de l’article 20 de la
loi du 29 juin 1989 portant réforme du régime des cabarets,
il est interdit de recevoir dans
un débit de boissons des incapables majeurs et des mineurs
de Konsument
UNION LUXEMBOURGEOISE DES CONSOMMATEURS
de 16 ans, non accompagnés
par leur représentant légal ou
de la personne exerçant sur eux
l’autorité parentale ou par toute
autre personne âgée de plus de
18 ans en ayant la charge ou la
surveillance. Il est fait exception
à cette interdiction en ce qui
concerne les mineurs de 16 ans
en voyage ou obligés de prendre
leurs repas hors de leur domicile
ainsi qu’en cas de festivités organisées à l’intention des mineurs. Il
est interdit de servir ou d’offrir
des boissons alcooliques à des
mineurs de moins de 16 ans.
S’il est accompagné par son
représentant légal ou par une
personne âgée de plus de 18
ans en ayant la charge ou la
surveillance ; Toute infraction
est punie d’une amende de
251 € à 1.000 €. Est puni d’une
amende de 500 € à 2.000 € celui
qui a fait boire jusqu’à ébriété
un mineur âgé de moins de 16
ans accomplis. Si le coupable
exerce la profession de débitant
de boissons, la peine est portée
au double.
•
Pour la fréquentation des discos,
boîtes de nuits, se référer aux
débits de boissons alcooliques.
•
Enfin, les mineurs ne sont pas
admis dans les salles de jeux ;
(cette interdiction vaut également
pour les salles réservées aux appareils à sous). Les jeunes qui ne
respectent pas ces lois risquent
de se retrouver, après plusieurs
infractions constatées devant
le juge de la jeunesse, qui peut
prendre une mesure éducative
à son égard, conformément à
la loi du 10 août 1992 relative
à la protection de la jeunesse,
articles 1 et 7.
Le respect des règles énoncées ciavant t’épargnera bien des soucis,
ainsi qu’à tes parents (si tu es mineur). De même, les recommandations
d’usage concernant la consommation
d’alcool se doivent être rappelées.
Avant de partir en soirée avec tes amis,
désignez un RAOUL (cousin du BOB
belge) à savoir celui ou celle qui sera le
conducteur désigné, respectivement
celui ou celle qui s’abstient de toute
boisson alcoolisée.
Bien utile également les fameux bus
de nuit.
Le service « Nightbus » est en effet
offert par les différentes communes
afin que tu puisses te distraire en
toute tranquillité en fin de semaine à
Luxembourg.
Beaucoup de communes profitent du
service « Night Rider » et proposent
à leurs habitants la « Night Card » à
des prix très avantageux. Night Rider
numéro de téléphone 90071010.
Source : www.droitsetdevoirs.lu
November 2014 I N°11 I 29
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November 2014 I N°11 I 31
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Wir wollen TTIP und CETA verhindern, da sie diverse kritische Punkte wie Investor-Staat-Schiedsverfahren und Regelungen zur regulatorischen Kooperation
enthalten, die Demokratie und Rechtsstaat aushöhlen. Wir wollen verhindern,
dass in intransparenten Verhandlungen Arbeits-, Sozial-, Umwelt-, Datenschutzund Verbraucherschutzstandards gesenkt sowie öffentliche Dienstleistungen
(z. B. Wasserversorgung) und Kulturgüter dereguliert werden. Die selbstorganisierte EBI unterstützt eine alternative Handels- und Investitionspolitik der EU.
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Impressum: Stop TTIP, Greifswalder Str. 4, D-10405 Berlin, Tel: 030 420 823 79,
E-Mail: [email protected], V.i.S.d.P. Dr. Michael Efler
Mouvement Ecologique
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L-2663 Luxembourg
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EUROPÄISCHE BÜRGERINITIATIVE
GEGEN TTIP UND CETA
Wir fordern die Institutionen der Europäischen Union und ihre Mitgliedsstaaten
dazu auf, die Verhandlungen mit den USA über die Transatlantische Handels- und
Investitionspartnerschaft (TTIP) zu stoppen, sowie das Umfassende Wirtschaftsund Handelsabkommen (CETA) mit Kanada nicht zu ratifizieren.
Gegenstand
NISIERTE
SELBSTORGA
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