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Kurzanleitung
00825-0105-4811, Rev. HA
September 2013
Rosemount Serie 3300
Messumformer für Füllstand
und Trennschicht Messprinzip
„Geführte Mikrowelle“
Kurzanleitung
September 2013
Informationen zu dieser Anleitung
Diese Kurzanleitung enthält grundlegende Richtlinien für die Rosemount Serie
3300. Weitere Informationen finden Sie in der Betriebsanleitung für den 3300
(Dok.-Nr. 00809-0100-4811). Die Betriebsanleitung und diese Kurzanleitung sind
außerdem in elektronischer Form über www.rosemount.com erhältlich.
WARNUNG
Jeglicher Ersatz von nicht zugelassenen Teilen oder die Reparatur, außer dem Austausch des
kompletten Messumformerkopfes oder der Sondeneinheit, kann die Sicherheit gefährden
und ist verboten.
Unzulässige Änderungen am Produkt sind strikt untersagt, da dies ungewollt und
unvorhersehbar die Leistungsmerkmale verändern und die Sicherheit gefährden kann.
Unzulässige Änderungen, die die Integrität der Schweißnähte und Flansche beeinflussen, wie
zusätzliches Einbringen von Öffnungen, beeinträchtigen die Integrität und die Sicherheit des
Produkts. Nenndaten und Zulassungen des Gerätes sind nicht mehr gültig, wenn ein Produkt
beschädigt oder ohne vorherige schriftliche Genehmigung durch Emerson Process Management
modifiziert wurde. Für jede weitere Verwendung eines beschädigten oder eines ohne vorherige
schriftliche Genehmigung modifizierten Gerätes übernimmt der Kunde allein die Verantwortung
und die Kosten.
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Kurzanleitung
WARNUNG
Nichtbeachtung der Richtlinien für sicheren Einbau und Service kann zu schweren oder
tödlichen Verletzungen führen.
 Installation und Service dürfen nur von Fachpersonal durchgeführt werden.
 Das Gerät ausschließlich entsprechend den Angaben in dieser Kurzanleitung und in der
Betriebsanleitung verwenden. Eine Nichtbeachtung dieser Anweisung kann den
Geräteschutz beeinträchtigen.
 Alle anderen Servicearbeiten, mit Ausnahme der in der Betriebsanleitung beschriebenen,
dürfen nur von qualifiziertem Personal durchgeführt werden.
Explosionen können zu schweren oder tödlichen Verletzungen führen.
 Sicherstellen, dass die Umgebung, in der der Messumformer betrieben wird, den
Ex-Zulassungen entspricht. Siehe „Produkt-Zulassungen“ auf Seite 17 in dieser
Kurzanleitung.
 Bei einer Installation mit Ex-Schutz/druckfester Kapselung die Messumformer-Gehäusedeckel
nicht entfernen, wenn der Stromkreis unter Spannung steht.
®
 Vor dem Anschließen eines HART
Handterminals in einer explosionsgefährdeten
Atmosphäre sicherstellen, dass die Geräte im Messkreis unter Beachtung der
Empfehlungen für eigensichere oder keine Funken erzeugende Feldverdrahtung installiert
sind.
 Um Prozessleckagen zu vermeiden, für die entsprechenden Flanschadapter nur die dafür
ausgelegten O-Ringe verwenden.
Elektrische Schläge können schwere oder tödliche Verletzungen verursachen.
Kontakt mit Leitungsadern und Anschlussklemmen vermeiden. Elektrische Spannung an
den Leitungsadern kann zu elektrischen Schlägen führen.
 Während der Verdrahtung von Rosemount Messumformern Serie 3300 sicherstellen, dass
die Hauptspannungsversorgung des Messumformers ausgeschaltet ist und die Leitungen
zu allen anderen externen Spannungsquellen abgeklemmt wurden oder nicht unter
Spannung stehen.

Für Messumformer mit Ex-Schutz Zulassung gelten Temperatureinschränkungen.
Die entsprechenden Grenzen sind in den zulassungsspezifischen Informationen im
Abschnitt „Produkt-Zulassungen“ in diesem Dokument angegeben.
Inhalt
Schritt 1: Messumformerkopf/Sonde montieren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5
Schritt 2: Steckbrücken und Schalter setzen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
Schritt 3: Elektrischer Anschluss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
Schritt 4: Konfiguration. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .12
Umgebungsbedingungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .16
Produkt-Zulassungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .17
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Kurzanleitung
WARNUNG
Die Elektronikgehäuse entsprechen der Gerätekategorie 2G oder 2D. Sonden, die nicht
kunstoffummantelt und nicht aus Titan hergestellt sind, entsprechen der Kategorie 1G oder
1D. Kunststoffummantelte und aus Titan hergestellte Sonden sind nur Gerätekategorie 1G.
Sonden mit nicht leitenden Oberflächen und Leichtmetall enthaltende Sonden
 Mit Kunststoff beschichtete und/oder mit Kunststoffscheiben versehene Sonden können unter
bestimmten extremen Bedingungen eine zündfähige elektrostatische Ladung erzeugen. Daher
müssen bei Verwendung der Sonde in einem explosionsgefährdeten Bereich entsprechende
Maßnahmen getroffen werden, um elektrostatische Entladungen zu verhindern. Diese Sonden
dürfen nicht in für Staub klassifizierten Bereichen verwendet werden.
Die folgenden Sonden enthalten kein PTFE oder andere Kunststoffe und dürfen in für Staub
klassifizierten Bereichen verwendet werden:
Code
Werkstoffe: Prozessanschluss/Sonde
1
Edelstahl EN 1.4404 (316L)
2
Alloy C-276 (UNS N10276) mit Plattenkonstruktion bei
Flanschausführung
3
Alloy 400 (UNS N04400) mit Plattenkonstruktion bei
Flanschausführung
5
Titan Gr-1 und Gr-2
9
Duplex 2205 (mit Plattenkonstruktion bei Flanschausführung)
L
Alloy 625 (UNS N06625)
M
Alloy 400 (UNS N04400), Flanschausführung
H
Alloy C-276 (UNS N10276)
D
Duplex Prozessanschluss
Tabelle 1.
Der in der obigen Tabelle angegebene Werkstoffcode ist an folgender Position im
Rosemount Serie 3300 Modellcode zu finden: 330xxxxxN...
Kategorie 2G oder 2D
Kategorie 1G oder 1D
Sonden entsprechend Tabelle 1
Kategorie 2G oder 2D
Kategorie 1G
Alle Sonden sind möglich
II 1/2 G Ex d [ia Ga] IIC T6…T1 Ga/Gb
Entsprechende II 1/2 G Ex d [ia Ga] IIC T6…T1 Ga/Gb
II –/2 D Ex tb IIIC T85 °C…T135 °C –/Db
Markierung: II 1/2 D Ex tb [ia Da] IIIC T85 °C…T450 °C Da/Db
 Sonden und Flansche, die >7,5 % Magnesium oder Zirconium enthalten, dürfen nicht in
Atmosphären mit explosivem Staub eingesetzt werden. Zusätzliche Informationen sind bei
Rosemount Tank Radar erhältlich.
Sonden und Flansche, die Leichtmetall enthalten
 Wenn Sonden und Flansche, die Magnesium oder Zirconium enthalten, in Installationen der
Kategorie 1/2 G verwendet werden, müssen diese so montiert werden, dass durch Schlag
oder Reibung zwischen diesen Teilen und Stahl keine Funken erzeugt werden können.
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Kurzanleitung
Schritt 1: Messumformerkopf/Sonde montieren
Tankanschluss mit Flansch
Mutter
Messumformergehäuse
Schraube
Flansch
Sonde
1. Die Dichtung oben auf dem Tankflansch
anbringen.
2. Messumformer und Sonde mit Montageflansch
in den Tank einführen.
3. Die Schrauben festziehen.
4. Die Überwurfmutter, mit der Gehäuse und
Sonde verbunden sind, lösen und das Gehäuse in
die gewünschte Richtung drehen.
Dichtung
Tankflansch
5. Die Mutter wieder festziehen.
Tankanschluss mit Gewinde
1. Bei Adaptern mit BSP/G Gewinde die Dichtung
oben auf dem Tankflansch anbringen.
2. Messumformer und Sonde mit Montageflansch
in den Tank einführen.
Mutter
Adapter
Sonde
Dichtmittel auf
dem Gewinde
(NPT)
oder
Dichtung
(BSP/G)
Tankflansch/
Prozessanschluss
3. Den Adapter in den Prozessanschluss schrauben.
4. Die Überwurfmutter, mit der Gehäuse und
Sonde verbunden sind, lösen und das Gehäuse in
die gewünschte Richtung drehen.
5. Die Mutter wieder festziehen.
Hinweis
Adapter mit NPT Gewinde erfordern ein Dichtmittel,
um die Verbindungen druckfest zu machen.
Tri-Clamp Tankanschluss
1. Die Dichtung oben auf dem Tankflansch
anbringen.
Tri-Clamp
Sonde
Klemme
Tank
Dichtung
2. Messumformer und Sonde mit Montageflansch
in den Tank einführen.
3. Den Tri-Clamp Anschluss mit einer Klemme am
Tank befestigen.
4. Die Überwurfmutter, mit der Gehäuse und
Sonde verbunden sind, lösen und das Gehäuse in
die gewünschte Richtung drehen.
5. Die Mutter wieder festziehen.
Einzelheiten zur Montage von Messumformerkopf/Sonde sind in der
Betriebsanleitung für den Rosemount 3300 (Dok.-Nr. 00809-0100-4811)
zu finden.
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Kurzanleitung
Montagewinkel für Wandmontage
Messumformergehäuse
Sonde
1. Den Montagewinkel mit für diese
Anwendung geeigneten Schrauben
direkt an der Wand befestigen.
2. Den Messumformer mit der Sonde auf dem
Montagewinkel montieren und die
Installation mit den drei mitgelieferten
Schrauben sichern.
Montagewinkel
KlemmU-Schrauben
Montagewinkel halterungen
Messumformergehäuse
Sonde
Vertikale MonMessumformergehäuse
Sonde
Horizontale Montage
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Montagewinkel für Rohrmontage
1. Die zwei U-Schrauben durch die Bohrungen des
Montagewinkels stecken. Verschiedene
Bohrungen sind für vertikale und horizontale
Rohrmontage verfügbar.
2. Die Klemmhalterungen auf die U-Schrauben
stecken und um das Rohr legen.
3. Den Montagewinkel mit den vier mitgelieferten
Muttern am Rohr befestigen.
4. Den Messumformer mit der Sonde auf dem
Montagewinkel montieren und mit den drei
mitgelieferten Schrauben sichern.
Weitere Einzelheiten zur Montage sind in der
Betriebsanleitung für den Rosemount Serie 3300
(Dok.-Nr. 00809-0100-4811) zu finden.
September 2013
Kurzanleitung
Externes Gehäuse
M50
Mutter
1. Den Messumformerkopf durch
Abschrauben der M50 Mutter von der
Sonde abnehmen.
2. Die Sonde unter Beachtung der zuvor in
diesem Abschnitt aufgeführten
Anweisungen im Tank montieren.
Montagewinkel für Rohrmontage
M6 Schraube
3. Den Montagewinkel an das Rohr montieren und
sicherstellen, dass der Abstand zwischen Sonde
und Montagewinkel die Länge für den externen
Anschluss nicht überschreitet.
 Die zwei U-Schrauben durch die Bohrungen des
Montagewinkels stecken. Verschiedene
Bohrungen sind für die vertikale/horizontale
Rohrmontage verfügbar.
 Die Klemmhalterungen auf die U-Schrauben
stecken und um das Rohr legen.
 Den Montagewinkel mit den mitgelieferten
Muttern am Rohr befestigen.
Gehäusesockel
4. Den Gehäusesockel mit den M6 Schrauben am
Montagewinkel befestigen. Die Schrauben oben
vom Montagewinkel in die Gehäusekonsole
schrauben.
U-Schraube
Montagewinkel
Klemmhalterungen
Sondengehäuse
M50
Mutter
5. Das Sondengehäuse auf der Sonde montieren
und sicherstellen, dass die M50 Mutter
ordnungsgemäß festgezogen wird.
6. Den Messumformerkopf auf den Gehäusesockel
montieren und sicherstellen, dass die M50
Mutter ordnungsgemäß festgezogen wird.
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Kurzanleitung
Schritt 2: Steckbrücken und Schalter setzen
Sind keine Alarm- und Sicherheitsschalter gesetzt, arbeitet der Messumformer mit den
Standardeinstellungen „Alarmverhalten hoch“ (HIGH) und „Schreibschutz aus“ (OFF).
Der Schreibschutz muss nach der Konfiguration (Schritt 4: Konfiguration) gesetzt werden.
Einstellen von Alarmverhalten und
Schreibschutz auf der Elektronikplatine:
1. Den Gehäusedeckel auf der Elektronikseite (mit
der Aufschrift „Circuit Side“ gekennzeichnet)
entfernen.
2. Zum Setzen des 4–20 mA Alarmverhaltens auf
„niedrig“ den Schalter ALARM auf LOW
positionieren.
3. Zum Aktivieren des Schreibschutzes den
Schalter WRITE PROTECT auf ON positionieren.
4. Den Gehäusedeckel wieder anbringen und fest
verschließen.
Einstellen von Alarmverhalten und
Schreibschutz am Digitalanzeiger:
Damit die Platineneinstellungen mittels Digitalanzeiger
überschrieben werden können, muss der Schalter
Schreibschutz auf OFF und der Schalter Alarm auf HIGH
positioniert sein.
1. Zum Setzen des 4–20 mA Alarmverhaltens auf
„niedrig“ die Steckbrücke über die rechte und
mittlere Position (LO) stecken.
2. Zum Aktivieren des Schreibschutzes die
Steckbrücke in die linke und mittlere Position
(ON) stecken.
Schritt 3: Elektrischer Anschluss
Bei HART beträgt die Eingangsspannung 11–42 V (11–30 V bei eigensicheren
Anwendungen, 16–42 V bei Anwendungen mit Ex-Schutz/druckfester
Kapselung). Bei Modbus beträgt die Eingangsspannung 8–30 V.
Zur Spannungsversorgung des Messumformers ist abgeschirmtes und paarweise
verdrilltes Kabel mit 0,8 bis 3,3 mm? (AWG 18 bis 12) zu verwenden, das für die
Spannungsversorgung geeignet und, falls zutreffend, für den Einsatz in
Ex-Bereichen zugelassen ist.
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Kurzanleitung
Kabel-/Leitungseinführungen
Das Elektronikgehäuse hat zwei Leitungseinführungen mit ?–14 NPT. Optional
sind M20?1,5 und PG 13,5 Adapter lieferbar. Die Anschlüsse müssen in
Übereinstimmung mit lokalen oder betrieblichen Vorschriften für die
Elektroinstallation vorgenommen werden.
Sicherstellen, dass unbenutzte Öffnungen vorschriftsmäßig verschlossen werden,
um ein Eindringen von Feuchtigkeit oder anderer Kontamination in den
Anschlussraum des Elektronikgehäuses zu verhindern.
Hinweis
Eine nicht verwendete Leitungseinführung mit dem mitgelieferten Metallstopfen verschließen.
Doppelkammergehäuse
Leitungseinführung: ½" NPT.
Optionale Adapter:
M20, PG13.5
Radarelektronik
Prozessanschluss mit
Flansch
Prozessanschluss
Gewinde
Messumformer anschließen
1. Sicherstellen, dass das Elektronikgehäuse gemäß den Ex-Zulassungen sowie
den nationalen und lokalen Vorschriften für die Elektroinstallation geerdet ist.
2. Sicherstellen, dass die Spannungsversorgung ausgeschaltet ist.
3. Den Gehäusedeckel auf der Anschlussklemmenseite (mit der Aufschrift „Field
Terminals“) entfernen.
4. Das/die Kabel durch die Kabelverschraubung/Leitungseinführung in das
Gehäuse einführen. Bei Installationen mit Ex-Schutz/druckfester Kapselung
dürfen nur Kabelverschraubungen oder Leitungseinführungen verwendet
werden, die für Ex-Schutz/druckfeste Kapselung zugelassen sind (Ex d llC
[Gas] oder Ex t lllC [Staub]).
5. Die Adern wie unten abgebildet anschließen.
6. Eine nicht verwendete Leitungseinführung, falls zutreffend, mit der
mitgelieferten Metallverschraubung verschließen.
7. Den Gehäusedeckel wieder anbringen und fest verschließen.
8. Die Kabelverschraubung wieder festziehen.
9. Die Spannungsversorgung anschließen.
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Kurzanleitung
Nicht eigensicherer HART Ausgang und Typ n Zulassungen: Keine
Funken erzeugend / Energiebegrenzte Spannungsversorgung
Bürde 250 
Rosemount Messumformer
Serie 3300
Maximale Spannung: Um = 250 V
Spannungsversorgung
HART: Un = 42,4 V
HART
Modem
Handterminal
PC
HINWEIS
Rosemount Messumformer Serie 3300 mit HART Ausgang und den Zulassungen Druckfeste
Kapselung/Ex-Schutz haben eine eingebaute Barriere; es ist keine externe Barriere erforderlich.
Eigensicherer HART Ausgang
Rosemount Messumformer
Serie 3300
Zugelassene eigensichere Barriere
Prozessleitsystem
Spannungsversorgung
HART
Modem
Parameter bei
Eigensicherheit:
Ui = 30 V, Ii = 130 mA,
Pi = 1 W, Li = Ci = 0
10
Handterminal
PC
RL
250 
September 2013
Kurzanleitung
Nicht eigensicherer Modbus Ausgang
120 
RS485 Bus
B
A
120 
Spannungsversorgung
HART +
HART –
120 
Wenn es sich bei
diesem Gerät um den
letztenMessumformer auf dem Bus
handelt, ist ein 120 
Abschlusswiderstand erforderlich.
HINWEIS
Rosemount Messumformer Serie 3300 mit Modbus Ausgang und den Zulassungen Druckfeste
Kapselung/Ex-Schutz haben eine eingebaute Barriere; es ist keine externe Barriere erforderlich.
Das Handterminal erfordert eine min. Bürde von 250  im Messkreis, um eine
ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen (siehe unten).
Bürdengrenzen
Nicht Ex-Schutz Installationen und Typ n
Zulassungen: Keine Funken erzeugend /
Energiebegrenzte Spannungsversorgung
Installationen mit Ex-Schutz/druckfester
Kapselung (Ex d und Tb)
Betriebsbereich
Betriebsbereich
Eigensichere Installationen
HINWEIS
Betriebsbereich
Für Ex d und Tb Installationen ist das
Diagramm nur gültig, wenn der HART
Bürdenwiderstand auf der „+“ Seite
installiert wurde. Andernfalls ist der
Bürdenwiderstand auf 300  begrenzt.
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Kurzanleitung
September 2013
Schritt 4: Konfiguration
Ist der Messumformer bereits werkseitig vorkonfiguriert, ist Schritt 4 nur notwendig,
um Einstellungen zu ändern oder zu prüfen.
Rosemount Messumformer der Serie 3300 können mit einem Handterminal, der
Asset Management Solutions Software (AMS) oder einem Radar Configuration
Tool (RCT) konfiguriert werden. Die Konfiguration mit Radar Configuration Tools
erfordert ein HART Modem; das Verfahren und die entsprechenden
Funktionstastenfolgen des Handterminals werden nachfolgend beschrieben.
Installation der Konfigurationssoftware für Radarsensoren
So installieren Sie die RCT-Software:
1. Die Installations-CD in das CD-ROM-Laufwerk einlegen.
2. Den angegebenen Anweisungen folgen. Wenn das Installationsprogramm
nicht automatisch gestartet wird, die Datei Setup.exe auf der CD ausführen.
Starten des RCT
Auf Programme > Rosemount > RCT klicken. Das folgende Fenster wird
angezeigt1.
Die Hilfe-Funktion der Konfigurationssoftware für Radarsensoren kann über das
Menü oder durch Drücken der F1-Taste aufgerufen werden.
Konfigurationsassistent
Einrichtung
1. Für eine optimale Funktion COM Port Buffer auf 1 setzen. Es kann sein, dass eine Pop-up Erinnerung erscheint, bevor das
RTC Fenster aufgerufen wird. Siehe Abschnitt 4 „Inbetriebnahme“ in der Betriebsanleitung (Dok.-Nr.
00809-0100-4811).
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Kurzanleitung
Rosemount Messumformer der Serie 3300 können mit dem Installationsassistenten
konfiguriert werden, falls Sie eine detaillierte Anleitung wünschen, oder mithilfe der
Setup-Funktion, falls Sie mit dem Konfigurationsverfahren bereits vertraut sind (oder
nur bestimmte Einstellungen ändern möchten).
Konfiguration mit dem Assistenten
1. Sicherstellen, dass die Symbolleiste geöffnet ist (Projektleiste im Anzeigemenü
„View“ ist markiert). Dann auf das Assistentensymbol („Wizard“) klicken oder die
Menüoption „View > Wizard“ (Anzeigen > Assistent) wählen.
2. Auf die Schaltfläche „Start“ klicken und den Anweisungen folgen.
Konfiguration mit der Setup-Funktion und Funktionstastenfolge
1. Sicherstellen, dass die Symbolleiste geöffnet ist (Projektleiste im
Anzeigemenü „View“ ist markiert). Dann auf das Setup-Symbol klicken oder
die Menüoption „View > Setup“ (Anzeigen > Setup) wählen.
2. Auf die gewünschte Registerkarte klicken: Info (Angaben zum Gerät),
Basics (Seite 13), Output (Seite 14), Tank Config (Seite 15), Volume (Eingabe der
Tankgeometrie für die Volumenberechnung), LCD (Einstelloptionen für den
Digitalanzeiger) oder Signal Quality Metrics (zur Aktivierung/Deaktivierung und
Anzeige von Signalqualitäts-Kennziffern, mit Option DA1 lieferbar).
3. Auf die Schaltfläche „Receive Page“ (Seite empfangen) klicken, um die im
Messumformer konfigurierten Parameter in das Dialogfeld zu laden. Wenn
Parameter geändert wurden, auf die Schaltfläche „Send Page“ (Seite senden)
klicken, um die Daten zum Messumformer zurück zu laden.
Setup – Basics (Setup – Grundeinstellungen)
Einheiten eingeben, Handterminal Funktionstastenfolge [1,3,1]
Die Einheiten für Länge, Volumen und Temperatur sind wählbar. Alle gemessenen
und konfigurierten Werte werden in den gewählten Einheiten angezeigt.
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Kurzanleitung
September 2013
Setup – Output (Setup – Ausgang)
Messbereichswerte eingeben, Handterminal Funktionstastenfolge
[1,3,4,3]
„Lower Range“ (Messanfang) = 4 mA Wert.
„Upper Range“ (Messende) = 20 mA Wert.
Die obere oder untere Übergangszone dürfen im 4–20 mA Messbereich nicht
enthalten sein.1
Variablen zuweisen, Handterminal Funktionstastenfolge [1,1,1]
Verfügbare Messparameter für Modell 3301 sind Füllstand, Abstand zur
Produktoberfläche, Gesamtvolumen und bei voll eingetauchten Sonden
außerdem Höhe der Trennschicht und Abstand zur Trennschicht.
Verfügbare Messparameter für Modell 3302 sind Füllstand, Abstand zur
Produktoberfläche, Gesamtvolumen, Höhe der Trennschicht, Abstand zur
Trennschicht und Dicke der Schicht des oberen Produktes.
In das Feld „Primary Variable“ (Primärvariable) wird der Messparameter für das
analoge Ausgangssignal eingegeben.
Weitere Variablen können zugewiesen werden, wenn das aufmodulierte digitale
HART Signal oder ein HART Tri-Loop verwendet wird.
Setup – Modbus Kommunikationsparameter
Verfügt der Messumformer über die Modbus
Option, können die Kommunikationsparameter
konfiguriert werden.
1. Details siehe Betriebsanleitung (Dok.-Nr. 00809-0100-4811).
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September 2013
Kurzanleitung
Setup – Tankkonfiguration
Geometrie
Siehe Tankabbildung im Fenster.

Referenzhöhe eingeben, Handterminal Funktionstastenfolge [1, 3, 2, 3]

Obere Nullzone eingeben, falls erforderlich, Handterminal
Funktionstastenfolge [1, 3, 2, 5, 1]

Montageart eingeben, Handterminal Funktionstastenfolge [1, 3, 2, 4]

Durchmesser eingeben, wenn die Montage an einem Stutzen oder in einem
Rohr/Bezugsgefäß erfolgt

Stutzenhöhe eingeben, wenn die Montage an einem Stutzen erfolgt
Sonde




Sondentyp eingeben, Handterminal Funktionstastenfolge [1, 3, 2, 1]
werkseitig konfiguriert
Sondenlänge eingeben, Handterminal Funktionstastenfolge [1, 3, 2, 2]
werkseitig konfiguriert, muss jedoch geändert werden, wenn die Sonde vor
Ort gekürzt wird
Sondenwinkel eingeben, Handterminal Funktionstastenfolge [1, 3, 2, 5, 3]
Externe Gehäuselänge eingeben, wenn das externe Gehäuse montiert ist
(Einstellung nicht in DD/DTM verfügbar)
Weitere Einstellungen


Dampf Dielektrizitätswert eingeben, falls erforderlich, Handterminal
Funktionstastenfolge [1, 3, 3, 2]
Dielektrizitätswert des oberen Produkts eingeben, nur bei Messung der
Trennschicht, Handterminal Funktionstastenfolge [1, 3, 3, 3]
Zusätzliche Konfiguration zur Feinanpassung des
Messumformers
Zur Feinanpassung des Messumformers wird empfohlen, die Funktion „Trim Near
Zone“ (Nahbereich abgleichen) im Anschluss an die Konfiguration durchzuführen.
Detaillierte Informationen zum Abgleich des Nahbereichs sind in der
Betriebsanleitung der Rosemount Serie 3300 (Dok.-Nr. 00809-0100-4811) zu finden.
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September 2013
Kurzanleitung
Umgebungsbedingungen
Umgebungstemperaturgrenzen (für den Einsatz in
explosionsgefährdeten Bereichen)
Ausführung mit Ex-Schutz/Druckfester Kapselung: –50 °C (–58 °F)  Ta  ++75 °C
(167 °F)
Eigensichere Ausführung: –50 °C (–58 °F)  Ta  +70 °C (+158 °F)
Nationale Abweichungen können zutreffen, siehe Produkt-Zulassungen auf Seite
17.
Einschränkungen der Prozesstemperatur
Wenn der Rosemount 3300 in Anwendungen mit hohen Temperaturen installiert
ist, ist es wichtig, dass die max. Umgebungstemperatur berücksichtigt wird. Die
Tankisolierung sollte 10 cm (4 in.) nicht überschreiten. Das nachfolgende
Diagramm zeigt die max. Umgebungstemperatur zur Prozesstemperatur auf:
Umgebungstemperatur in °C (°F)
85 (185)
55 (131)
38 (100)
Prozesstemperatur
in °C (°F)
10 (50)
200 (392)
–18 (0)
–18 (0)
93 (200)
204 (400)
400 (752)
316 (600)
427 (800)
Druckgrenzen
Informationen zu Druckgrenzen finden Sie in der Betriebsanleitung der
Rosemount Serie 3300 (Dok.-Nr. 00809-0100-4811).
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September 2013
Kurzanleitung
Produkt-Zulassungen
EU-Richtlinien
Die EG-Konformitätserklärung ist auf Seite 24 zu finden. Die aktuellste Version
finden Sie unter www.rosemount.com.
Sicherheitshinweis:
Bei eigensicherer Installation ist stets eine Sicherheitsbarriere, wie eine Zener-Barriere, erforderlich.
Mit Kunststoff beschichtete Sonden und/oder Kunststoffscheiben können unter bestimmten
extremen Bedingungen eine zündfähige elektrostatische Ladung erzeugen. Daher müssen bei
Verwendung der Sonde in einem explosionsgefährdeten Bereich entsprechende Maßnahmen
getroffen werden, um elektrostatische Entladungen zu verhindern.
Ex-Zulassungen
Nordamerikanische Zulassungen
FM Zulassung (Factory Mutual)
Projekt-ID: 3013394
E5 Ex-Schutz für Class I, Div. 1, Groups B, C und D.
Staub Ex-Schutz für Class II/III, Div. 1, Groups E, F und G.
Bei eigensicheren Anschlüssen für Class I, II, III, Div. 1,
Groups A, B, C, D, E, F und G.
Temperaturklasse T5 bei +85 °C.
Umgebungstemperaturgrenzen: –50 °C bis +85 °C.
Zulassung gilt für die Optionen Modbus und HART.
I5 Eigensicher für Class I, II, III, Div. 1, Groups A, B, C, D, E, F und G, Class I, Zone 0, AEx ia IIC
T4 Ta = 70 °C.
Temperaturcode T4 bei max. 70 °C Umgebungstemperatur.
Einbauzeichnung: 9150077-944.
Keine Funken erzeugend für Class I, Div. 2, Groups A, B, C und D.
Geeignet für Class II, III, Div. 2, Groups F und G.
Maximale Betriebsparameter für keine Funken erzeugenden Betrieb: 42 V, 25 mA.
Temperaturcode T4A bei max. 70 °C Umgebungstemperatur.
Zulassung gilt für die HART Option.
CSA Zulassung (Canadian Standards Association)
Zulassungs-Nr. 1250250.
E6 Ex-Schutz: Class I, Div. 1, Groups C und D.
Staub Ex-Schutz:
Class II, Div. 1 und 2, Groups G und Kohlenstaub.
Class III, Div. 1, Ex-Bereich
[Ex ia IIC T6].
Umgebungstemperaturgrenzen: –50 °C bis +85 °C.
Zulassung gilt für die Optionen Modbus und HART.
17
September 2013
Kurzanleitung
I6 Eigensicherheit: Ex ia IIC T4,
Class I, Div. 1, Groups A, B, C und D.
Temperaturcode T4.
Einbauzeichnung: 9150077-945.
Keine Funken erzeugend: Class III, Div. 1, Ex-Bereich
Class I, Div. 2, Groups A, B, C und D.
Umgebungstemperaturgrenzen: –50 °C bis +70 °C.
Zulassung gilt für die HART Option.
Europäische Zulassungen
ATEX Zulassung
E1 Druckfeste Kapselung:
Spezielle Voraussetzungen zur sicheren Verwendung (x):
Wenn mit Kunststoffmaterial überzogene Messumformersonden1 in Atmosphären mit
explosiven Gasen eingesetzt werden, müssen entsprechende Maßnahmen getroffen
werden, um Entzündung durch elektrostatische Aufladungen an der Sonde zu verhindern.
Wenn der Messumformer in Atmosphären mit explosivem Staub eingesetzt wird, ist er so
zu installieren, dass das Risiko durch elektrostatische Aufladungen und die Ausbreitung von
Bürstenentladungen infolge eines schnellen Staubstroms am Typenschild vermieden wird.
Für Sonden und Flansche, die Leichtmetalle enthalten, ist die Zündgefahr durch Stoß und
Reibung entsprechend IEC 60079-0, Absatz 8.3, zu vermeiden, wenn diese in Installationen
der Kategorie EPL Ga/Gb verwendet werden.
KEMA 01ATEX2220X
II 1/2 G Ex d [ia Ga] IIC T6...T1 Ga/Gb
II 1/2 D Ex tb [ia Da] IIIC T85 °C...T450 °C Da/Db1 oder
II –/2 D Ex tb IIIC T85 °C...T135 °C –/Db
Um = 250 VAC
Umgebungstemperaturgrenzen: –50 °C2 bis +75 °C
Zulassung gilt für die Optionen HART und MODBUS.
Prozesstemperaturgrenzen
Max.
Umgebungstemperatur (°C)
Maximale
Prozesstemperatur (°C)
Temperaturklasse/maximale
Oberflächentemperatur
+75
+75
T6 / T 85 °C
+75
+90
T5 / T 100 °C
+75
+125
T4 / T 135 °C
+75
+190
T3 / T 200 °C
+65
+285
T2 / T 300 °C
+55
+400
T1 / T 450 °C
1. Nur Sonden ohne Kunststoffüberzug (siehe Tabelle 1 auf Seite 4)
2. –40 °C für einen Prozesstemperaturbereich von –196 °C bis –50 °C
18
September 2013
Kurzanleitung
Hinweis:
Die maximale Prozesstemperatur wird durch den Sondentyp begrenzt (Details siehe Produktdatenblatt).
I1 Eigensicherheit:
Spezielle Voraussetzungen zur sicheren Verwendung (x):
Das Gerät hält dem 500 V Test gemäß EN60079-11:2012, Absatz 6.3.13, nicht stand. Dies
muss bei jeder Installation berücksichtigt werden.
Das Gehäuse der Serie 3300 ist aus einer Aluminiumlegierung hergestellt und verfügt über
eine Schutzlackierung aus Polyurethan. Jedoch ist Vorsicht geboten, um es vor Schlag oder
Abrieb zu schtzen, wenn dieses in der Zone 0 platziert ist.
Die Sonden können eine Kunststofffläche von mehr als 4 cm? bzw. eine
Kunststoffbeschichtung aufweisen. Bei Reibung oder in einem schnellen Luftstrom kann
dies ein Risiko durch elektrostatische Aufladung darstellen.
Die Sonden können leichte Legierungen enthalten, bei denen das Risiko einer Entzündung
durch Reibung besteht. Während der Installation und des Betriebs sind Stöße zu vermeiden.
BAS02ATEX1163X
II 1 G Ex ia IIC T4 Ga (–50 °C  Ta  +70 °C).
Ui = 30 V, Ii = 130 mA, Pi = 1,0 W, Li = Ci = 0.
Eingangsspannungsbereich
Zweileitertechnik:
Spannungsbereich: 11–42 VDC
Eigensichere Ausführung: 11–30 VDC
Max. Leistungsaufnahme: 1,0 W
Umgebungstemperaturgrenzen: –50 °C  Ta  +70 °C
Zulassung gilt für die HART Option.
N1 Zulassungen Typ n: Keine Funken erzeugend/Eigensicherheit
Spezielle Voraussetzungen zur sicheren Verwendung (x):
1. Das Gerät hält dem 500 V Test gemäß EN60079-11:2012, Absatz 6.3.13, nicht stand.
Dies muss bei jeder Installation berücksichtigt werden.
2. Das Gehäuse der Serie 3300 ist aus einer Aluminiumlegierung hergestellt und verfügt
über eine Schutzlackierung aus Polyurethan. Jedoch ist Vorsicht geboten, um es vor
Schlag und Abrieb zu schützen.
3. Die Sonden können leichte Legierungen enthalten, bei denen das Risiko einer Entzündung
durch Reibung besteht. Während der Installation und des Betriebs sind Stöße zu vermeiden.
4. Die Sonden können eine Kunststofffläche von mehr als 4 cm? bzw. eine
Kunststoffbeschichtung aufweisen. Bei Reibung oder in einem schnellen Luftstrom
kann dies ein Risiko durch elektrostatische Aufladung darstellen.
5. Die Leitungseinführung muss mit einer geeigneten zugelassenen Kabelverschraubung
(einschließlich Zugentlastung) erfolgen, und nicht verwendete Öffnungen sind mit
einer Blindverschraubung mit Schutzart IP66 oder besser zu versehen.
Baseefa12ATEX0089X
ic nA IIC T4 Gc (–50 °C  Ta  +70 °C)
UN = 42,4 V
Zulassung gilt für die HART Option.
19
Kurzanleitung
September 2013
Brasilianische Zulassungen
INMETRO Zulassungen
E2 Ex-Schutz:
Spezielle Voraussetzungen zur sicheren Verwendung (x):
Wenn mit Kunststoffmaterial ausgestattete Rosemount Messumformer Serie 3300 für
Füllstand und Trennschicht nach dem Messprinzip „Geführte Mikrowelle“ in Atmosphären
mit explosiven Gasen eingesetzt werden, müssen entsprechende Maßnahmen getroffen
werden, um Entzündung durch elektrostatische Aufladungen am Gehäuse zu verhindern.
Für Sonden und Flansche aus Leichtmetall ist beim Einsatz in den Bereichen EPL Ga oder Gb Stoßund Reibungsgefahr gemäß ABNT NBR IEC 60079-0:2008, Abschnitt 8.1, zu vermeiden.
Ex db [ia] llC T6/T5/T4 Ga/Gb (–50 °C  Ta  +75 °C)
Spannungsversorgung: 16–42 VDC
Ausgangsstrom: 4–20 mA (HART Protokoll)
Vmax = 250 V (maximale Spannung)
Zulassungs-Nr. NCC 11.0237X
Normen:
ABNT NBR IEC 60079-0:2008
ABNT NBR IEC 60079-1:2009
ABNT NBR IEC 60079-11:2009
ABNT NBR IEC 60079-26:2008
Zulassung gilt für die HART-Option.
I2 Eigensicherheit:
Spezielle Voraussetzungen zur sicheren Verwendung (x):
Bei Einsatz in Ex-Bereichen darf der Programmierungsanschluss nicht verwendet werden.
Das Metallgehäuse muss ordnungsgemäß geerdet sein. Es ist ein Kupferkabel (oder
äquivalentes Kabel) mit einem Querschnitt von mindestens 4 mm2 zu verwenden.
Parameter für Eigensicherheit für die +/– Klemmen
Ex ia llC T4 Ga (+70 °C)
Ui = 30 V
Ii = 130 mA
Pi = 1 W
Ci = 0 (vernachlässigbar)
Li = 0 (vernachlässigbar)
Zulassungs-Nr. NCC 11.0201X
Normen:
ABNT NBR IEC 60079-0:2008
ABNT NBR IEC 60079-11:2009
ABNT NBR IEC 60079-26:2008
ABNT NBR IEC 60529:2005
Zulassung gilt für die HART-Option.
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September 2013
Kurzanleitung
Chinesische Zulassungen
NEPSI Zulassungen (National Supervision and Inspection Centre for
Explosion Protection and Safety Instrumentation)
Spezielle Voraussetzungen zur sicheren Verwendung (x):
Das Gehäuse des Messumformers enthält Leichtmetalle. Zündgefahren durch Stoß oder
Reibung sind zu vermeiden.
Dieser Messumformer hält dem Isolationstest mit 500 Veff gemäß Richtlinie
GB3836.4-2010, Absatz 6.3.12, nicht stand.
E3 Druckfeste Kapselung: GYJ12.1037X
Ex d ia llC T6~T4 Gb, DIP A21 TA85 °C~ TA135 °C IP66
Um = 250 V
Zulassung gilt für die Optionen Modbus und HART.
I3 Eigensicherheit: GYJ11.1537X
Ex ia IIC T4 (–50 °C TA +70 °C)
Ui = 30 VDC, Ii = 130 mA, Pi = 1,0 W, Ci = 0 nF, Li = 0 H.
Zulassung gilt für die HART Option.
Japanische Zulassungen
TIIS Zulassung (Technology Institution of Industrial Safety)
Spezielle Voraussetzungen zur sicheren Verwendung (x):
Details siehe Zulassung.
E4 Druckfeste Kapselung mit eigensicherer Sonde: TC18544, TC18545
Messumformer: Ex d [ia] IIB T6 (Ta, max = 60 °C)
Um= 250 V
Sonde: Ex ia IIB T6
Uo = 25,2 V, Io = 159 mA, Po = 1,0 W
Zulassung gilt für die HART Option.
Einbauzeichnung: 03300-00408.
IECEx Zulassungen
IECEx Zulassung
E7 Druckfeste Kapselung:
Zulassungsbedingungen (X)
Wenn mit Kunststoffmaterial überzogene Messumformersonden1 in Atmosphären mit
explosiven Gasen eingesetzt werden, müssen entsprechende Maßnahmen getroffen
werden, um Entzündung durch elektrostatische Aufladungen an der Sonde zu verhindern.
Wenn der Messumformer in Atmosphären mit explosivem Staub eingesetzt wird, ist er so zu
installieren, dass das Risiko durch elektrostatische Aufladungen und die Ausbreitung von
Bürstenentladungen infolge eines schnellen Staubflusses am Typenschild vermieden wird.
1. Nur Sonden ohne Kunststoffüberzug (siehe Tabelle 1 auf Seite 4)
21
Kurzanleitung
September 2013
Für Sonden und Flansche, die Leichtmetalle enthalten, ist die Zündgefahr durch Stoß
und Reibung entsprechend IEC 60079-0, Absatz 8.3, zu vermeiden, wenn diese in
Installationen der Kategorie EPL Ga/Gb verwendet werden.
IECEx DEK 12.0015X
Ex d [ia Ga] IIC T6…T1 Ga/Gb
Ex tb [ia Da] IIIC T85 °C…T450 °C Da/Db 1 oder
Ex tb IIIC T85 °C…T135 °C –/Db
Um = 250 VAC
Zulassung gilt für die Optionen HART und MODBUS.
Der Einfluss der Prozesstemperatur ist zu berücksichtigen (siehe Zulassung E1).
Normen:
IEC 60079-0:2011, IEC 60079-1:2007,
IEC 60079-11:2011, IEC 60079-26:2006,
IEC 60079-31:2008
I7 Eigensicherheit:
Zulassungsbedingungen (X)
Das Gerät hält dem 500 V Test gemäß EN60079-11:2012, Absatz 6.3.13, nicht stand. Dies
muss bei jeder Installation berücksichtigt werden.
Das Gehäuse der Serie 3300 ist aus einer Aluminiumlegierung hergestellt und verfügt über
eine Schutzlackierung aus Polyurethan. Jedoch ist Vorsicht geboten, um es vor Schlag oder
Abrieb zu schtzen, wenn dieses in der Zone 0 platziert ist.
Die Sonden können eine Kunststofffläche von mehr als 4 cm? bzw. eine
Kunststoffbeschichtung aufweisen. Bei Reibung oder in einem schnellen Luftstrom kann
dies ein Risiko durch elektrostatische Aufladung darstellen.
Die Sonden können leichte Legierungen enthalten, bei denen das Risiko einer Entzündung
durch Reibung besteht. Während der Installation und des Betriebs sind Stöße zu vermeiden.
IECEx BAS 12.0062X
Ex ia IIC T4 (Ta = 60 °C) IP66
Ui = 30 V, Ii = 130 mA, Pi = 1 W, Ci = 0 nF, Li = 0 mH
Zulassung gilt für die HART Option.
N7 Zulassungen Typ n: Keine Funken erzeugend/Eigensicherheit
Zulassungsbedingungen (X)
Die externe Spannungsversorgung muss mit einem Stoß- und Überspannungsschutz
ausgestattet sein.
Das Gerät hält dem 500 V Test gegen Erde für eine Minute gemäß Richtlinie EN 60079-15,
Absatz 34.2, nicht stand. Dies muss bei der Installation berücksichtigt werden.
Die Leitungseinführung zum Gerät muss mit gemäß ATEX zugelassenen
Kabelverschraubungen oder mit einer Blindverschraubung mit Schutzart IP54 versehen
sein.
1. Das Gerät hält dem 500 V Test gemäß EN60079-11:2012, Absatz 6.3.13, nicht stand.
Dies muss bei jeder Installation berücksichtigt werden.
2. Das Gehäuse der Serie 3300 ist aus einer Aluminiumlegierung hergestellt und verfügt über
eine Schutzlackierung aus Polyurethan. Jedoch ist Vorsicht geboten, um es vor Schlag und
Abrieb zu schützen.
3. Die Sonden können leichte Legierungen enthalten, bei denen das Risiko einer Entzündung
durch Reibung besteht. Während der Installation und des Betriebs sind Stöße zu vermeiden.
4. Die Sonden können eine Kunststofffläche von mehr als 4 cm? bzw. eine
Kunststoffbeschichtung1 aufweisen. Bei Reibung oder in einem schnellen Luftstrom
kann dies ein Risiko durch elektrostatische Aufladung darstellen.
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September 2013
Kurzanleitung
5. Die Leitungseinführung muss mit einer geeigneten zugelassenen Kabelverschraubung
(einschließlich Zugentlastung) erfolgen, und nicht verwendete Öffnungen sind mit
einer Blindverschraubung mit Schutzart IP66 oder besser zu versehen.
Ex ic nA IIC T4 Gc (–50 °C  Ta  +70 °C)
IECEx BAS 12.0061X
Normen:
IEC 60079-0:2011, IEC 60079-11:2001,
IEC 60079-31:2008, IEC 60079-1:2007,
IEC 60079-26:2006
Informationen über die Installation in explosionsgefährdeten Bereichen sind in der
Betriebsanleitung für das Modell 3300 (Dok.-Nr. 00809-0100-4811) zu finden.
Weitere Zulassungen
Überfüllsicherung
U1 WHG Zulassung als Überfüllsicherung
TÜV-geprüft und zugelassen durch DIBt als Überfüllsicherung entsprechend der
deutschen WHG Gesetze.
Zulassungs-Nr.: Z-65.16-416
Lieferbar für die HART Option.
1. Nur Sonden ohne Kunststoffüberzug (siehe Tabelle 1 auf Seite 4)
23
Kurzanleitung
EG-Konformitätserklärung
Abbildung 1. EG-Konformitätserklärung – Seite 1
24
September 2013
September 2013
Kurzanleitung
Abbildung 2. EG-Konformitätserklärung – Seite 2
25
Kurzanleitung
Abbildung 3. EG-Konformitätserklärung – Seite 3
26
September 2013
September 2013
Kurzanleitung
EG-Konformitätserklärung
Nr.: 3300
Wir,
Rosemount Tank Radar AB
Box 13045
S-402 51 GÖTEBORG
Schweden
erklären unter unserer alleinigen Verantwortung, dass das Produkt
Rosemount Serie 3300 Geführte Mikrowelle, Messumformer für
Füllstand und Trennschicht
hergestellt von
Rosemount Tank Radar AB
Box 13045
S-402 51 GÖTEBORG
Schweden
auf das sich diese Erklärung bezieht, konform ist mit den Vorschriften der EU-Richtlinien,
einschließlich der neuesten Ergänzungen, gemäß beigefügtem Anhang.
Die Annahme der Konformität basiert auf der Anwendung der harmonisierten Normen und,
falls zutreffend oder erforderlich, der Zulassung durch eine benannte Stelle der Europäischen
Union, gemäß beigefügtem Anhang.
Manager Product Approvals
(Titel – Druckschrift)
Dajana Prastalo
26. Juni 2013
(Name – Druckschrift)
(Datum)
27
September 2013
Kurzanleitung
Anhang
Nr.: 3300
EMV, Richtlinie Elektromagnetische Verträglichkeit (2004/108/EG)
EN 61326-1:2006
PED, Druckgeräte Richtlinie (97/23/EG)
Konform
„Gute Ingenieurspraxis“ gemäß Artikel 3.3 der Richtlinie
ATEX, Richtlinie Explosionsgefährdete Atmosphären (94/9/EG)
BAS02ATEX1163X
Zulassung für Eigensicherheit
Gerätegruppe II, Kategorie 1 G (Ex ia IIC T4 Ga (–50 °C Tamb +70 °C))
EN60079-0:2012, EN60079-11:2012
KEMA 01ATEX2220X
Zulassung für druckfeste Kapselung und Staub
Gerätegruppe II, Kategorie 1/2 GD
II 1/2 G Ex d [ia Ga] IIC T6…T1 Ga/Gb und
II 1/2 D Ex tb [ia Da] IIIC T85 °C...T450 °C Da/Db oder
II -/2 D Ex tb IIIC T85 °C...T135 °C -/Db
EN60079-0:2012, EN60079-1:2007, EN60079-11:2012, EN60079-26:2007
EN60079-31:2009
Baseefa12ATEX0089X
Zulassung für Schutzart n, keine Funken erzeugend und Eigensicherheit
Gerätegruppe II, Kategorie 3 G (Ex nA ic IIC T4 Gc (–50 °C Ta +70 °C))
EN60079-0:2012; EN60079-11:2012; EN60079-15:2010
Seite 2 von 3
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September 2013
Kurzanleitung
Anhang
Nr.: 3300
ATEX Benannte Stellen für EG-Baumusterprüfbescheinigung
Baseefa [Nummer der benannten Stelle: 1180]
Rockhead Business Park, Staden Lane
Buxton, Derbyshire SK17 9RZ
Großbritannien
DEKRA (ehemals KEMA) Quality B.V. [Nummer der benannten Stelle: 0344]
Utrechtsweg 310
6812 AR Arnhem
Niederlande
ATEX Benannte Stelle für Qualitätssicherung
Det Norske Veritas Certification AS [Nummer der benannten Stelle: 0575]
Veritasveien 1,
1363 HØVIK
Norwegen
Seite 3 von 3
29
Kurzanleitung
00825-0105-4811, Rev. HA
September 2013
Deutschland
Emerson Process Management
GmbH & Co. OHG
Argelsrieder Feld 3
82234 Weßling
Deutschland
T +49 (0) 8153 939 - 0
F +49 (0) 8153 939 - 172
www.emersonprocess.de
Schweiz
Emerson Process Management AG
Blegistrasse 21
6341 Baar-Walterswil
Schweiz
T +41 (0) 41 768 6111
F +41 (0) 41 761 8740
www.emersonprocess.ch
Österreich
Emerson Process Management AG
Industriezentrum NÖ Süd
Straße 2a, Objekt M29
2351 Wr. Neudorf
Österreich
T +43 (0) 2236-607
F +43 (0) 2236-607 44
www.emersonprocess.at
© 2013 Rosemount Inc. Alle Rechte vorbehalten. Alle Marken sind
Eigentum ihres jeweiligen Inhabers.
Das Emerson Logo ist eine Marke der Emerson Electric Co.
Rosemount und das Rosemount Logo sind eingetragene Marken von
Rosemount Inc.