Kurzanleitung 00825-0105-4811, Rev. HA September 2013 Rosemount Serie 3300 Messumformer für Füllstand und Trennschicht Messprinzip „Geführte Mikrowelle“ Kurzanleitung September 2013 Informationen zu dieser Anleitung Diese Kurzanleitung enthält grundlegende Richtlinien für die Rosemount Serie 3300. Weitere Informationen finden Sie in der Betriebsanleitung für den 3300 (Dok.-Nr. 00809-0100-4811). Die Betriebsanleitung und diese Kurzanleitung sind außerdem in elektronischer Form über www.rosemount.com erhältlich. WARNUNG Jeglicher Ersatz von nicht zugelassenen Teilen oder die Reparatur, außer dem Austausch des kompletten Messumformerkopfes oder der Sondeneinheit, kann die Sicherheit gefährden und ist verboten. Unzulässige Änderungen am Produkt sind strikt untersagt, da dies ungewollt und unvorhersehbar die Leistungsmerkmale verändern und die Sicherheit gefährden kann. Unzulässige Änderungen, die die Integrität der Schweißnähte und Flansche beeinflussen, wie zusätzliches Einbringen von Öffnungen, beeinträchtigen die Integrität und die Sicherheit des Produkts. Nenndaten und Zulassungen des Gerätes sind nicht mehr gültig, wenn ein Produkt beschädigt oder ohne vorherige schriftliche Genehmigung durch Emerson Process Management modifiziert wurde. Für jede weitere Verwendung eines beschädigten oder eines ohne vorherige schriftliche Genehmigung modifizierten Gerätes übernimmt der Kunde allein die Verantwortung und die Kosten. 2 September 2013 Kurzanleitung WARNUNG Nichtbeachtung der Richtlinien für sicheren Einbau und Service kann zu schweren oder tödlichen Verletzungen führen. Installation und Service dürfen nur von Fachpersonal durchgeführt werden. Das Gerät ausschließlich entsprechend den Angaben in dieser Kurzanleitung und in der Betriebsanleitung verwenden. Eine Nichtbeachtung dieser Anweisung kann den Geräteschutz beeinträchtigen. Alle anderen Servicearbeiten, mit Ausnahme der in der Betriebsanleitung beschriebenen, dürfen nur von qualifiziertem Personal durchgeführt werden. Explosionen können zu schweren oder tödlichen Verletzungen führen. Sicherstellen, dass die Umgebung, in der der Messumformer betrieben wird, den Ex-Zulassungen entspricht. Siehe „Produkt-Zulassungen“ auf Seite 17 in dieser Kurzanleitung. Bei einer Installation mit Ex-Schutz/druckfester Kapselung die Messumformer-Gehäusedeckel nicht entfernen, wenn der Stromkreis unter Spannung steht. ® Vor dem Anschließen eines HART Handterminals in einer explosionsgefährdeten Atmosphäre sicherstellen, dass die Geräte im Messkreis unter Beachtung der Empfehlungen für eigensichere oder keine Funken erzeugende Feldverdrahtung installiert sind. Um Prozessleckagen zu vermeiden, für die entsprechenden Flanschadapter nur die dafür ausgelegten O-Ringe verwenden. Elektrische Schläge können schwere oder tödliche Verletzungen verursachen. Kontakt mit Leitungsadern und Anschlussklemmen vermeiden. Elektrische Spannung an den Leitungsadern kann zu elektrischen Schlägen führen. Während der Verdrahtung von Rosemount Messumformern Serie 3300 sicherstellen, dass die Hauptspannungsversorgung des Messumformers ausgeschaltet ist und die Leitungen zu allen anderen externen Spannungsquellen abgeklemmt wurden oder nicht unter Spannung stehen. Für Messumformer mit Ex-Schutz Zulassung gelten Temperatureinschränkungen. Die entsprechenden Grenzen sind in den zulassungsspezifischen Informationen im Abschnitt „Produkt-Zulassungen“ in diesem Dokument angegeben. Inhalt Schritt 1: Messumformerkopf/Sonde montieren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5 Schritt 2: Steckbrücken und Schalter setzen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 Schritt 3: Elektrischer Anschluss . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 Schritt 4: Konfiguration. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .12 Umgebungsbedingungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .16 Produkt-Zulassungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .17 3 September 2013 Kurzanleitung WARNUNG Die Elektronikgehäuse entsprechen der Gerätekategorie 2G oder 2D. Sonden, die nicht kunstoffummantelt und nicht aus Titan hergestellt sind, entsprechen der Kategorie 1G oder 1D. Kunststoffummantelte und aus Titan hergestellte Sonden sind nur Gerätekategorie 1G. Sonden mit nicht leitenden Oberflächen und Leichtmetall enthaltende Sonden Mit Kunststoff beschichtete und/oder mit Kunststoffscheiben versehene Sonden können unter bestimmten extremen Bedingungen eine zündfähige elektrostatische Ladung erzeugen. Daher müssen bei Verwendung der Sonde in einem explosionsgefährdeten Bereich entsprechende Maßnahmen getroffen werden, um elektrostatische Entladungen zu verhindern. Diese Sonden dürfen nicht in für Staub klassifizierten Bereichen verwendet werden. Die folgenden Sonden enthalten kein PTFE oder andere Kunststoffe und dürfen in für Staub klassifizierten Bereichen verwendet werden: Code Werkstoffe: Prozessanschluss/Sonde 1 Edelstahl EN 1.4404 (316L) 2 Alloy C-276 (UNS N10276) mit Plattenkonstruktion bei Flanschausführung 3 Alloy 400 (UNS N04400) mit Plattenkonstruktion bei Flanschausführung 5 Titan Gr-1 und Gr-2 9 Duplex 2205 (mit Plattenkonstruktion bei Flanschausführung) L Alloy 625 (UNS N06625) M Alloy 400 (UNS N04400), Flanschausführung H Alloy C-276 (UNS N10276) D Duplex Prozessanschluss Tabelle 1. Der in der obigen Tabelle angegebene Werkstoffcode ist an folgender Position im Rosemount Serie 3300 Modellcode zu finden: 330xxxxxN... Kategorie 2G oder 2D Kategorie 1G oder 1D Sonden entsprechend Tabelle 1 Kategorie 2G oder 2D Kategorie 1G Alle Sonden sind möglich II 1/2 G Ex d [ia Ga] IIC T6…T1 Ga/Gb Entsprechende II 1/2 G Ex d [ia Ga] IIC T6…T1 Ga/Gb II –/2 D Ex tb IIIC T85 °C…T135 °C –/Db Markierung: II 1/2 D Ex tb [ia Da] IIIC T85 °C…T450 °C Da/Db Sonden und Flansche, die >7,5 % Magnesium oder Zirconium enthalten, dürfen nicht in Atmosphären mit explosivem Staub eingesetzt werden. Zusätzliche Informationen sind bei Rosemount Tank Radar erhältlich. Sonden und Flansche, die Leichtmetall enthalten Wenn Sonden und Flansche, die Magnesium oder Zirconium enthalten, in Installationen der Kategorie 1/2 G verwendet werden, müssen diese so montiert werden, dass durch Schlag oder Reibung zwischen diesen Teilen und Stahl keine Funken erzeugt werden können. 4 September 2013 Kurzanleitung Schritt 1: Messumformerkopf/Sonde montieren Tankanschluss mit Flansch Mutter Messumformergehäuse Schraube Flansch Sonde 1. Die Dichtung oben auf dem Tankflansch anbringen. 2. Messumformer und Sonde mit Montageflansch in den Tank einführen. 3. Die Schrauben festziehen. 4. Die Überwurfmutter, mit der Gehäuse und Sonde verbunden sind, lösen und das Gehäuse in die gewünschte Richtung drehen. Dichtung Tankflansch 5. Die Mutter wieder festziehen. Tankanschluss mit Gewinde 1. Bei Adaptern mit BSP/G Gewinde die Dichtung oben auf dem Tankflansch anbringen. 2. Messumformer und Sonde mit Montageflansch in den Tank einführen. Mutter Adapter Sonde Dichtmittel auf dem Gewinde (NPT) oder Dichtung (BSP/G) Tankflansch/ Prozessanschluss 3. Den Adapter in den Prozessanschluss schrauben. 4. Die Überwurfmutter, mit der Gehäuse und Sonde verbunden sind, lösen und das Gehäuse in die gewünschte Richtung drehen. 5. Die Mutter wieder festziehen. Hinweis Adapter mit NPT Gewinde erfordern ein Dichtmittel, um die Verbindungen druckfest zu machen. Tri-Clamp Tankanschluss 1. Die Dichtung oben auf dem Tankflansch anbringen. Tri-Clamp Sonde Klemme Tank Dichtung 2. Messumformer und Sonde mit Montageflansch in den Tank einführen. 3. Den Tri-Clamp Anschluss mit einer Klemme am Tank befestigen. 4. Die Überwurfmutter, mit der Gehäuse und Sonde verbunden sind, lösen und das Gehäuse in die gewünschte Richtung drehen. 5. Die Mutter wieder festziehen. Einzelheiten zur Montage von Messumformerkopf/Sonde sind in der Betriebsanleitung für den Rosemount 3300 (Dok.-Nr. 00809-0100-4811) zu finden. 5 September 2013 Kurzanleitung Montagewinkel für Wandmontage Messumformergehäuse Sonde 1. Den Montagewinkel mit für diese Anwendung geeigneten Schrauben direkt an der Wand befestigen. 2. Den Messumformer mit der Sonde auf dem Montagewinkel montieren und die Installation mit den drei mitgelieferten Schrauben sichern. Montagewinkel KlemmU-Schrauben Montagewinkel halterungen Messumformergehäuse Sonde Vertikale MonMessumformergehäuse Sonde Horizontale Montage 6 Montagewinkel für Rohrmontage 1. Die zwei U-Schrauben durch die Bohrungen des Montagewinkels stecken. Verschiedene Bohrungen sind für vertikale und horizontale Rohrmontage verfügbar. 2. Die Klemmhalterungen auf die U-Schrauben stecken und um das Rohr legen. 3. Den Montagewinkel mit den vier mitgelieferten Muttern am Rohr befestigen. 4. Den Messumformer mit der Sonde auf dem Montagewinkel montieren und mit den drei mitgelieferten Schrauben sichern. Weitere Einzelheiten zur Montage sind in der Betriebsanleitung für den Rosemount Serie 3300 (Dok.-Nr. 00809-0100-4811) zu finden. September 2013 Kurzanleitung Externes Gehäuse M50 Mutter 1. Den Messumformerkopf durch Abschrauben der M50 Mutter von der Sonde abnehmen. 2. Die Sonde unter Beachtung der zuvor in diesem Abschnitt aufgeführten Anweisungen im Tank montieren. Montagewinkel für Rohrmontage M6 Schraube 3. Den Montagewinkel an das Rohr montieren und sicherstellen, dass der Abstand zwischen Sonde und Montagewinkel die Länge für den externen Anschluss nicht überschreitet. Die zwei U-Schrauben durch die Bohrungen des Montagewinkels stecken. Verschiedene Bohrungen sind für die vertikale/horizontale Rohrmontage verfügbar. Die Klemmhalterungen auf die U-Schrauben stecken und um das Rohr legen. Den Montagewinkel mit den mitgelieferten Muttern am Rohr befestigen. Gehäusesockel 4. Den Gehäusesockel mit den M6 Schrauben am Montagewinkel befestigen. Die Schrauben oben vom Montagewinkel in die Gehäusekonsole schrauben. U-Schraube Montagewinkel Klemmhalterungen Sondengehäuse M50 Mutter 5. Das Sondengehäuse auf der Sonde montieren und sicherstellen, dass die M50 Mutter ordnungsgemäß festgezogen wird. 6. Den Messumformerkopf auf den Gehäusesockel montieren und sicherstellen, dass die M50 Mutter ordnungsgemäß festgezogen wird. 7 September 2013 Kurzanleitung Schritt 2: Steckbrücken und Schalter setzen Sind keine Alarm- und Sicherheitsschalter gesetzt, arbeitet der Messumformer mit den Standardeinstellungen „Alarmverhalten hoch“ (HIGH) und „Schreibschutz aus“ (OFF). Der Schreibschutz muss nach der Konfiguration (Schritt 4: Konfiguration) gesetzt werden. Einstellen von Alarmverhalten und Schreibschutz auf der Elektronikplatine: 1. Den Gehäusedeckel auf der Elektronikseite (mit der Aufschrift „Circuit Side“ gekennzeichnet) entfernen. 2. Zum Setzen des 4–20 mA Alarmverhaltens auf „niedrig“ den Schalter ALARM auf LOW positionieren. 3. Zum Aktivieren des Schreibschutzes den Schalter WRITE PROTECT auf ON positionieren. 4. Den Gehäusedeckel wieder anbringen und fest verschließen. Einstellen von Alarmverhalten und Schreibschutz am Digitalanzeiger: Damit die Platineneinstellungen mittels Digitalanzeiger überschrieben werden können, muss der Schalter Schreibschutz auf OFF und der Schalter Alarm auf HIGH positioniert sein. 1. Zum Setzen des 4–20 mA Alarmverhaltens auf „niedrig“ die Steckbrücke über die rechte und mittlere Position (LO) stecken. 2. Zum Aktivieren des Schreibschutzes die Steckbrücke in die linke und mittlere Position (ON) stecken. Schritt 3: Elektrischer Anschluss Bei HART beträgt die Eingangsspannung 11–42 V (11–30 V bei eigensicheren Anwendungen, 16–42 V bei Anwendungen mit Ex-Schutz/druckfester Kapselung). Bei Modbus beträgt die Eingangsspannung 8–30 V. Zur Spannungsversorgung des Messumformers ist abgeschirmtes und paarweise verdrilltes Kabel mit 0,8 bis 3,3 mm? (AWG 18 bis 12) zu verwenden, das für die Spannungsversorgung geeignet und, falls zutreffend, für den Einsatz in Ex-Bereichen zugelassen ist. 8 September 2013 Kurzanleitung Kabel-/Leitungseinführungen Das Elektronikgehäuse hat zwei Leitungseinführungen mit ?–14 NPT. Optional sind M20?1,5 und PG 13,5 Adapter lieferbar. Die Anschlüsse müssen in Übereinstimmung mit lokalen oder betrieblichen Vorschriften für die Elektroinstallation vorgenommen werden. Sicherstellen, dass unbenutzte Öffnungen vorschriftsmäßig verschlossen werden, um ein Eindringen von Feuchtigkeit oder anderer Kontamination in den Anschlussraum des Elektronikgehäuses zu verhindern. Hinweis Eine nicht verwendete Leitungseinführung mit dem mitgelieferten Metallstopfen verschließen. Doppelkammergehäuse Leitungseinführung: ½" NPT. Optionale Adapter: M20, PG13.5 Radarelektronik Prozessanschluss mit Flansch Prozessanschluss Gewinde Messumformer anschließen 1. Sicherstellen, dass das Elektronikgehäuse gemäß den Ex-Zulassungen sowie den nationalen und lokalen Vorschriften für die Elektroinstallation geerdet ist. 2. Sicherstellen, dass die Spannungsversorgung ausgeschaltet ist. 3. Den Gehäusedeckel auf der Anschlussklemmenseite (mit der Aufschrift „Field Terminals“) entfernen. 4. Das/die Kabel durch die Kabelverschraubung/Leitungseinführung in das Gehäuse einführen. Bei Installationen mit Ex-Schutz/druckfester Kapselung dürfen nur Kabelverschraubungen oder Leitungseinführungen verwendet werden, die für Ex-Schutz/druckfeste Kapselung zugelassen sind (Ex d llC [Gas] oder Ex t lllC [Staub]). 5. Die Adern wie unten abgebildet anschließen. 6. Eine nicht verwendete Leitungseinführung, falls zutreffend, mit der mitgelieferten Metallverschraubung verschließen. 7. Den Gehäusedeckel wieder anbringen und fest verschließen. 8. Die Kabelverschraubung wieder festziehen. 9. Die Spannungsversorgung anschließen. 9 September 2013 Kurzanleitung Nicht eigensicherer HART Ausgang und Typ n Zulassungen: Keine Funken erzeugend / Energiebegrenzte Spannungsversorgung Bürde 250 Rosemount Messumformer Serie 3300 Maximale Spannung: Um = 250 V Spannungsversorgung HART: Un = 42,4 V HART Modem Handterminal PC HINWEIS Rosemount Messumformer Serie 3300 mit HART Ausgang und den Zulassungen Druckfeste Kapselung/Ex-Schutz haben eine eingebaute Barriere; es ist keine externe Barriere erforderlich. Eigensicherer HART Ausgang Rosemount Messumformer Serie 3300 Zugelassene eigensichere Barriere Prozessleitsystem Spannungsversorgung HART Modem Parameter bei Eigensicherheit: Ui = 30 V, Ii = 130 mA, Pi = 1 W, Li = Ci = 0 10 Handterminal PC RL 250 September 2013 Kurzanleitung Nicht eigensicherer Modbus Ausgang 120 RS485 Bus B A 120 Spannungsversorgung HART + HART – 120 Wenn es sich bei diesem Gerät um den letztenMessumformer auf dem Bus handelt, ist ein 120 Abschlusswiderstand erforderlich. HINWEIS Rosemount Messumformer Serie 3300 mit Modbus Ausgang und den Zulassungen Druckfeste Kapselung/Ex-Schutz haben eine eingebaute Barriere; es ist keine externe Barriere erforderlich. Das Handterminal erfordert eine min. Bürde von 250 im Messkreis, um eine ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen (siehe unten). Bürdengrenzen Nicht Ex-Schutz Installationen und Typ n Zulassungen: Keine Funken erzeugend / Energiebegrenzte Spannungsversorgung Installationen mit Ex-Schutz/druckfester Kapselung (Ex d und Tb) Betriebsbereich Betriebsbereich Eigensichere Installationen HINWEIS Betriebsbereich Für Ex d und Tb Installationen ist das Diagramm nur gültig, wenn der HART Bürdenwiderstand auf der „+“ Seite installiert wurde. Andernfalls ist der Bürdenwiderstand auf 300 begrenzt. 11 Kurzanleitung September 2013 Schritt 4: Konfiguration Ist der Messumformer bereits werkseitig vorkonfiguriert, ist Schritt 4 nur notwendig, um Einstellungen zu ändern oder zu prüfen. Rosemount Messumformer der Serie 3300 können mit einem Handterminal, der Asset Management Solutions Software (AMS) oder einem Radar Configuration Tool (RCT) konfiguriert werden. Die Konfiguration mit Radar Configuration Tools erfordert ein HART Modem; das Verfahren und die entsprechenden Funktionstastenfolgen des Handterminals werden nachfolgend beschrieben. Installation der Konfigurationssoftware für Radarsensoren So installieren Sie die RCT-Software: 1. Die Installations-CD in das CD-ROM-Laufwerk einlegen. 2. Den angegebenen Anweisungen folgen. Wenn das Installationsprogramm nicht automatisch gestartet wird, die Datei Setup.exe auf der CD ausführen. Starten des RCT Auf Programme > Rosemount > RCT klicken. Das folgende Fenster wird angezeigt1. Die Hilfe-Funktion der Konfigurationssoftware für Radarsensoren kann über das Menü oder durch Drücken der F1-Taste aufgerufen werden. Konfigurationsassistent Einrichtung 1. Für eine optimale Funktion COM Port Buffer auf 1 setzen. Es kann sein, dass eine Pop-up Erinnerung erscheint, bevor das RTC Fenster aufgerufen wird. Siehe Abschnitt 4 „Inbetriebnahme“ in der Betriebsanleitung (Dok.-Nr. 00809-0100-4811). 12 September 2013 Kurzanleitung Rosemount Messumformer der Serie 3300 können mit dem Installationsassistenten konfiguriert werden, falls Sie eine detaillierte Anleitung wünschen, oder mithilfe der Setup-Funktion, falls Sie mit dem Konfigurationsverfahren bereits vertraut sind (oder nur bestimmte Einstellungen ändern möchten). Konfiguration mit dem Assistenten 1. Sicherstellen, dass die Symbolleiste geöffnet ist (Projektleiste im Anzeigemenü „View“ ist markiert). Dann auf das Assistentensymbol („Wizard“) klicken oder die Menüoption „View > Wizard“ (Anzeigen > Assistent) wählen. 2. Auf die Schaltfläche „Start“ klicken und den Anweisungen folgen. Konfiguration mit der Setup-Funktion und Funktionstastenfolge 1. Sicherstellen, dass die Symbolleiste geöffnet ist (Projektleiste im Anzeigemenü „View“ ist markiert). Dann auf das Setup-Symbol klicken oder die Menüoption „View > Setup“ (Anzeigen > Setup) wählen. 2. Auf die gewünschte Registerkarte klicken: Info (Angaben zum Gerät), Basics (Seite 13), Output (Seite 14), Tank Config (Seite 15), Volume (Eingabe der Tankgeometrie für die Volumenberechnung), LCD (Einstelloptionen für den Digitalanzeiger) oder Signal Quality Metrics (zur Aktivierung/Deaktivierung und Anzeige von Signalqualitäts-Kennziffern, mit Option DA1 lieferbar). 3. Auf die Schaltfläche „Receive Page“ (Seite empfangen) klicken, um die im Messumformer konfigurierten Parameter in das Dialogfeld zu laden. Wenn Parameter geändert wurden, auf die Schaltfläche „Send Page“ (Seite senden) klicken, um die Daten zum Messumformer zurück zu laden. Setup – Basics (Setup – Grundeinstellungen) Einheiten eingeben, Handterminal Funktionstastenfolge [1,3,1] Die Einheiten für Länge, Volumen und Temperatur sind wählbar. Alle gemessenen und konfigurierten Werte werden in den gewählten Einheiten angezeigt. 13 Kurzanleitung September 2013 Setup – Output (Setup – Ausgang) Messbereichswerte eingeben, Handterminal Funktionstastenfolge [1,3,4,3] „Lower Range“ (Messanfang) = 4 mA Wert. „Upper Range“ (Messende) = 20 mA Wert. Die obere oder untere Übergangszone dürfen im 4–20 mA Messbereich nicht enthalten sein.1 Variablen zuweisen, Handterminal Funktionstastenfolge [1,1,1] Verfügbare Messparameter für Modell 3301 sind Füllstand, Abstand zur Produktoberfläche, Gesamtvolumen und bei voll eingetauchten Sonden außerdem Höhe der Trennschicht und Abstand zur Trennschicht. Verfügbare Messparameter für Modell 3302 sind Füllstand, Abstand zur Produktoberfläche, Gesamtvolumen, Höhe der Trennschicht, Abstand zur Trennschicht und Dicke der Schicht des oberen Produktes. In das Feld „Primary Variable“ (Primärvariable) wird der Messparameter für das analoge Ausgangssignal eingegeben. Weitere Variablen können zugewiesen werden, wenn das aufmodulierte digitale HART Signal oder ein HART Tri-Loop verwendet wird. Setup – Modbus Kommunikationsparameter Verfügt der Messumformer über die Modbus Option, können die Kommunikationsparameter konfiguriert werden. 1. Details siehe Betriebsanleitung (Dok.-Nr. 00809-0100-4811). 14 September 2013 Kurzanleitung Setup – Tankkonfiguration Geometrie Siehe Tankabbildung im Fenster. Referenzhöhe eingeben, Handterminal Funktionstastenfolge [1, 3, 2, 3] Obere Nullzone eingeben, falls erforderlich, Handterminal Funktionstastenfolge [1, 3, 2, 5, 1] Montageart eingeben, Handterminal Funktionstastenfolge [1, 3, 2, 4] Durchmesser eingeben, wenn die Montage an einem Stutzen oder in einem Rohr/Bezugsgefäß erfolgt Stutzenhöhe eingeben, wenn die Montage an einem Stutzen erfolgt Sonde Sondentyp eingeben, Handterminal Funktionstastenfolge [1, 3, 2, 1] werkseitig konfiguriert Sondenlänge eingeben, Handterminal Funktionstastenfolge [1, 3, 2, 2] werkseitig konfiguriert, muss jedoch geändert werden, wenn die Sonde vor Ort gekürzt wird Sondenwinkel eingeben, Handterminal Funktionstastenfolge [1, 3, 2, 5, 3] Externe Gehäuselänge eingeben, wenn das externe Gehäuse montiert ist (Einstellung nicht in DD/DTM verfügbar) Weitere Einstellungen Dampf Dielektrizitätswert eingeben, falls erforderlich, Handterminal Funktionstastenfolge [1, 3, 3, 2] Dielektrizitätswert des oberen Produkts eingeben, nur bei Messung der Trennschicht, Handterminal Funktionstastenfolge [1, 3, 3, 3] Zusätzliche Konfiguration zur Feinanpassung des Messumformers Zur Feinanpassung des Messumformers wird empfohlen, die Funktion „Trim Near Zone“ (Nahbereich abgleichen) im Anschluss an die Konfiguration durchzuführen. Detaillierte Informationen zum Abgleich des Nahbereichs sind in der Betriebsanleitung der Rosemount Serie 3300 (Dok.-Nr. 00809-0100-4811) zu finden. 15 September 2013 Kurzanleitung Umgebungsbedingungen Umgebungstemperaturgrenzen (für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen) Ausführung mit Ex-Schutz/Druckfester Kapselung: –50 °C (–58 °F) Ta ++75 °C (167 °F) Eigensichere Ausführung: –50 °C (–58 °F) Ta +70 °C (+158 °F) Nationale Abweichungen können zutreffen, siehe Produkt-Zulassungen auf Seite 17. Einschränkungen der Prozesstemperatur Wenn der Rosemount 3300 in Anwendungen mit hohen Temperaturen installiert ist, ist es wichtig, dass die max. Umgebungstemperatur berücksichtigt wird. Die Tankisolierung sollte 10 cm (4 in.) nicht überschreiten. Das nachfolgende Diagramm zeigt die max. Umgebungstemperatur zur Prozesstemperatur auf: Umgebungstemperatur in °C (°F) 85 (185) 55 (131) 38 (100) Prozesstemperatur in °C (°F) 10 (50) 200 (392) –18 (0) –18 (0) 93 (200) 204 (400) 400 (752) 316 (600) 427 (800) Druckgrenzen Informationen zu Druckgrenzen finden Sie in der Betriebsanleitung der Rosemount Serie 3300 (Dok.-Nr. 00809-0100-4811). 16 September 2013 Kurzanleitung Produkt-Zulassungen EU-Richtlinien Die EG-Konformitätserklärung ist auf Seite 24 zu finden. Die aktuellste Version finden Sie unter www.rosemount.com. Sicherheitshinweis: Bei eigensicherer Installation ist stets eine Sicherheitsbarriere, wie eine Zener-Barriere, erforderlich. Mit Kunststoff beschichtete Sonden und/oder Kunststoffscheiben können unter bestimmten extremen Bedingungen eine zündfähige elektrostatische Ladung erzeugen. Daher müssen bei Verwendung der Sonde in einem explosionsgefährdeten Bereich entsprechende Maßnahmen getroffen werden, um elektrostatische Entladungen zu verhindern. Ex-Zulassungen Nordamerikanische Zulassungen FM Zulassung (Factory Mutual) Projekt-ID: 3013394 E5 Ex-Schutz für Class I, Div. 1, Groups B, C und D. Staub Ex-Schutz für Class II/III, Div. 1, Groups E, F und G. Bei eigensicheren Anschlüssen für Class I, II, III, Div. 1, Groups A, B, C, D, E, F und G. Temperaturklasse T5 bei +85 °C. Umgebungstemperaturgrenzen: –50 °C bis +85 °C. Zulassung gilt für die Optionen Modbus und HART. I5 Eigensicher für Class I, II, III, Div. 1, Groups A, B, C, D, E, F und G, Class I, Zone 0, AEx ia IIC T4 Ta = 70 °C. Temperaturcode T4 bei max. 70 °C Umgebungstemperatur. Einbauzeichnung: 9150077-944. Keine Funken erzeugend für Class I, Div. 2, Groups A, B, C und D. Geeignet für Class II, III, Div. 2, Groups F und G. Maximale Betriebsparameter für keine Funken erzeugenden Betrieb: 42 V, 25 mA. Temperaturcode T4A bei max. 70 °C Umgebungstemperatur. Zulassung gilt für die HART Option. CSA Zulassung (Canadian Standards Association) Zulassungs-Nr. 1250250. E6 Ex-Schutz: Class I, Div. 1, Groups C und D. Staub Ex-Schutz: Class II, Div. 1 und 2, Groups G und Kohlenstaub. Class III, Div. 1, Ex-Bereich [Ex ia IIC T6]. Umgebungstemperaturgrenzen: –50 °C bis +85 °C. Zulassung gilt für die Optionen Modbus und HART. 17 September 2013 Kurzanleitung I6 Eigensicherheit: Ex ia IIC T4, Class I, Div. 1, Groups A, B, C und D. Temperaturcode T4. Einbauzeichnung: 9150077-945. Keine Funken erzeugend: Class III, Div. 1, Ex-Bereich Class I, Div. 2, Groups A, B, C und D. Umgebungstemperaturgrenzen: –50 °C bis +70 °C. Zulassung gilt für die HART Option. Europäische Zulassungen ATEX Zulassung E1 Druckfeste Kapselung: Spezielle Voraussetzungen zur sicheren Verwendung (x): Wenn mit Kunststoffmaterial überzogene Messumformersonden1 in Atmosphären mit explosiven Gasen eingesetzt werden, müssen entsprechende Maßnahmen getroffen werden, um Entzündung durch elektrostatische Aufladungen an der Sonde zu verhindern. Wenn der Messumformer in Atmosphären mit explosivem Staub eingesetzt wird, ist er so zu installieren, dass das Risiko durch elektrostatische Aufladungen und die Ausbreitung von Bürstenentladungen infolge eines schnellen Staubstroms am Typenschild vermieden wird. Für Sonden und Flansche, die Leichtmetalle enthalten, ist die Zündgefahr durch Stoß und Reibung entsprechend IEC 60079-0, Absatz 8.3, zu vermeiden, wenn diese in Installationen der Kategorie EPL Ga/Gb verwendet werden. KEMA 01ATEX2220X II 1/2 G Ex d [ia Ga] IIC T6...T1 Ga/Gb II 1/2 D Ex tb [ia Da] IIIC T85 °C...T450 °C Da/Db1 oder II –/2 D Ex tb IIIC T85 °C...T135 °C –/Db Um = 250 VAC Umgebungstemperaturgrenzen: –50 °C2 bis +75 °C Zulassung gilt für die Optionen HART und MODBUS. Prozesstemperaturgrenzen Max. Umgebungstemperatur (°C) Maximale Prozesstemperatur (°C) Temperaturklasse/maximale Oberflächentemperatur +75 +75 T6 / T 85 °C +75 +90 T5 / T 100 °C +75 +125 T4 / T 135 °C +75 +190 T3 / T 200 °C +65 +285 T2 / T 300 °C +55 +400 T1 / T 450 °C 1. Nur Sonden ohne Kunststoffüberzug (siehe Tabelle 1 auf Seite 4) 2. –40 °C für einen Prozesstemperaturbereich von –196 °C bis –50 °C 18 September 2013 Kurzanleitung Hinweis: Die maximale Prozesstemperatur wird durch den Sondentyp begrenzt (Details siehe Produktdatenblatt). I1 Eigensicherheit: Spezielle Voraussetzungen zur sicheren Verwendung (x): Das Gerät hält dem 500 V Test gemäß EN60079-11:2012, Absatz 6.3.13, nicht stand. Dies muss bei jeder Installation berücksichtigt werden. Das Gehäuse der Serie 3300 ist aus einer Aluminiumlegierung hergestellt und verfügt über eine Schutzlackierung aus Polyurethan. Jedoch ist Vorsicht geboten, um es vor Schlag oder Abrieb zu schtzen, wenn dieses in der Zone 0 platziert ist. Die Sonden können eine Kunststofffläche von mehr als 4 cm? bzw. eine Kunststoffbeschichtung aufweisen. Bei Reibung oder in einem schnellen Luftstrom kann dies ein Risiko durch elektrostatische Aufladung darstellen. Die Sonden können leichte Legierungen enthalten, bei denen das Risiko einer Entzündung durch Reibung besteht. Während der Installation und des Betriebs sind Stöße zu vermeiden. BAS02ATEX1163X II 1 G Ex ia IIC T4 Ga (–50 °C Ta +70 °C). Ui = 30 V, Ii = 130 mA, Pi = 1,0 W, Li = Ci = 0. Eingangsspannungsbereich Zweileitertechnik: Spannungsbereich: 11–42 VDC Eigensichere Ausführung: 11–30 VDC Max. Leistungsaufnahme: 1,0 W Umgebungstemperaturgrenzen: –50 °C Ta +70 °C Zulassung gilt für die HART Option. N1 Zulassungen Typ n: Keine Funken erzeugend/Eigensicherheit Spezielle Voraussetzungen zur sicheren Verwendung (x): 1. Das Gerät hält dem 500 V Test gemäß EN60079-11:2012, Absatz 6.3.13, nicht stand. Dies muss bei jeder Installation berücksichtigt werden. 2. Das Gehäuse der Serie 3300 ist aus einer Aluminiumlegierung hergestellt und verfügt über eine Schutzlackierung aus Polyurethan. Jedoch ist Vorsicht geboten, um es vor Schlag und Abrieb zu schützen. 3. Die Sonden können leichte Legierungen enthalten, bei denen das Risiko einer Entzündung durch Reibung besteht. Während der Installation und des Betriebs sind Stöße zu vermeiden. 4. Die Sonden können eine Kunststofffläche von mehr als 4 cm? bzw. eine Kunststoffbeschichtung aufweisen. Bei Reibung oder in einem schnellen Luftstrom kann dies ein Risiko durch elektrostatische Aufladung darstellen. 5. Die Leitungseinführung muss mit einer geeigneten zugelassenen Kabelverschraubung (einschließlich Zugentlastung) erfolgen, und nicht verwendete Öffnungen sind mit einer Blindverschraubung mit Schutzart IP66 oder besser zu versehen. Baseefa12ATEX0089X ic nA IIC T4 Gc (–50 °C Ta +70 °C) UN = 42,4 V Zulassung gilt für die HART Option. 19 Kurzanleitung September 2013 Brasilianische Zulassungen INMETRO Zulassungen E2 Ex-Schutz: Spezielle Voraussetzungen zur sicheren Verwendung (x): Wenn mit Kunststoffmaterial ausgestattete Rosemount Messumformer Serie 3300 für Füllstand und Trennschicht nach dem Messprinzip „Geführte Mikrowelle“ in Atmosphären mit explosiven Gasen eingesetzt werden, müssen entsprechende Maßnahmen getroffen werden, um Entzündung durch elektrostatische Aufladungen am Gehäuse zu verhindern. Für Sonden und Flansche aus Leichtmetall ist beim Einsatz in den Bereichen EPL Ga oder Gb Stoßund Reibungsgefahr gemäß ABNT NBR IEC 60079-0:2008, Abschnitt 8.1, zu vermeiden. Ex db [ia] llC T6/T5/T4 Ga/Gb (–50 °C Ta +75 °C) Spannungsversorgung: 16–42 VDC Ausgangsstrom: 4–20 mA (HART Protokoll) Vmax = 250 V (maximale Spannung) Zulassungs-Nr. NCC 11.0237X Normen: ABNT NBR IEC 60079-0:2008 ABNT NBR IEC 60079-1:2009 ABNT NBR IEC 60079-11:2009 ABNT NBR IEC 60079-26:2008 Zulassung gilt für die HART-Option. I2 Eigensicherheit: Spezielle Voraussetzungen zur sicheren Verwendung (x): Bei Einsatz in Ex-Bereichen darf der Programmierungsanschluss nicht verwendet werden. Das Metallgehäuse muss ordnungsgemäß geerdet sein. Es ist ein Kupferkabel (oder äquivalentes Kabel) mit einem Querschnitt von mindestens 4 mm2 zu verwenden. Parameter für Eigensicherheit für die +/– Klemmen Ex ia llC T4 Ga (+70 °C) Ui = 30 V Ii = 130 mA Pi = 1 W Ci = 0 (vernachlässigbar) Li = 0 (vernachlässigbar) Zulassungs-Nr. NCC 11.0201X Normen: ABNT NBR IEC 60079-0:2008 ABNT NBR IEC 60079-11:2009 ABNT NBR IEC 60079-26:2008 ABNT NBR IEC 60529:2005 Zulassung gilt für die HART-Option. 20 September 2013 Kurzanleitung Chinesische Zulassungen NEPSI Zulassungen (National Supervision and Inspection Centre for Explosion Protection and Safety Instrumentation) Spezielle Voraussetzungen zur sicheren Verwendung (x): Das Gehäuse des Messumformers enthält Leichtmetalle. Zündgefahren durch Stoß oder Reibung sind zu vermeiden. Dieser Messumformer hält dem Isolationstest mit 500 Veff gemäß Richtlinie GB3836.4-2010, Absatz 6.3.12, nicht stand. E3 Druckfeste Kapselung: GYJ12.1037X Ex d ia llC T6~T4 Gb, DIP A21 TA85 °C~ TA135 °C IP66 Um = 250 V Zulassung gilt für die Optionen Modbus und HART. I3 Eigensicherheit: GYJ11.1537X Ex ia IIC T4 (–50 °C TA +70 °C) Ui = 30 VDC, Ii = 130 mA, Pi = 1,0 W, Ci = 0 nF, Li = 0 H. Zulassung gilt für die HART Option. Japanische Zulassungen TIIS Zulassung (Technology Institution of Industrial Safety) Spezielle Voraussetzungen zur sicheren Verwendung (x): Details siehe Zulassung. E4 Druckfeste Kapselung mit eigensicherer Sonde: TC18544, TC18545 Messumformer: Ex d [ia] IIB T6 (Ta, max = 60 °C) Um= 250 V Sonde: Ex ia IIB T6 Uo = 25,2 V, Io = 159 mA, Po = 1,0 W Zulassung gilt für die HART Option. Einbauzeichnung: 03300-00408. IECEx Zulassungen IECEx Zulassung E7 Druckfeste Kapselung: Zulassungsbedingungen (X) Wenn mit Kunststoffmaterial überzogene Messumformersonden1 in Atmosphären mit explosiven Gasen eingesetzt werden, müssen entsprechende Maßnahmen getroffen werden, um Entzündung durch elektrostatische Aufladungen an der Sonde zu verhindern. Wenn der Messumformer in Atmosphären mit explosivem Staub eingesetzt wird, ist er so zu installieren, dass das Risiko durch elektrostatische Aufladungen und die Ausbreitung von Bürstenentladungen infolge eines schnellen Staubflusses am Typenschild vermieden wird. 1. Nur Sonden ohne Kunststoffüberzug (siehe Tabelle 1 auf Seite 4) 21 Kurzanleitung September 2013 Für Sonden und Flansche, die Leichtmetalle enthalten, ist die Zündgefahr durch Stoß und Reibung entsprechend IEC 60079-0, Absatz 8.3, zu vermeiden, wenn diese in Installationen der Kategorie EPL Ga/Gb verwendet werden. IECEx DEK 12.0015X Ex d [ia Ga] IIC T6…T1 Ga/Gb Ex tb [ia Da] IIIC T85 °C…T450 °C Da/Db 1 oder Ex tb IIIC T85 °C…T135 °C –/Db Um = 250 VAC Zulassung gilt für die Optionen HART und MODBUS. Der Einfluss der Prozesstemperatur ist zu berücksichtigen (siehe Zulassung E1). Normen: IEC 60079-0:2011, IEC 60079-1:2007, IEC 60079-11:2011, IEC 60079-26:2006, IEC 60079-31:2008 I7 Eigensicherheit: Zulassungsbedingungen (X) Das Gerät hält dem 500 V Test gemäß EN60079-11:2012, Absatz 6.3.13, nicht stand. Dies muss bei jeder Installation berücksichtigt werden. Das Gehäuse der Serie 3300 ist aus einer Aluminiumlegierung hergestellt und verfügt über eine Schutzlackierung aus Polyurethan. Jedoch ist Vorsicht geboten, um es vor Schlag oder Abrieb zu schtzen, wenn dieses in der Zone 0 platziert ist. Die Sonden können eine Kunststofffläche von mehr als 4 cm? bzw. eine Kunststoffbeschichtung aufweisen. Bei Reibung oder in einem schnellen Luftstrom kann dies ein Risiko durch elektrostatische Aufladung darstellen. Die Sonden können leichte Legierungen enthalten, bei denen das Risiko einer Entzündung durch Reibung besteht. Während der Installation und des Betriebs sind Stöße zu vermeiden. IECEx BAS 12.0062X Ex ia IIC T4 (Ta = 60 °C) IP66 Ui = 30 V, Ii = 130 mA, Pi = 1 W, Ci = 0 nF, Li = 0 mH Zulassung gilt für die HART Option. N7 Zulassungen Typ n: Keine Funken erzeugend/Eigensicherheit Zulassungsbedingungen (X) Die externe Spannungsversorgung muss mit einem Stoß- und Überspannungsschutz ausgestattet sein. Das Gerät hält dem 500 V Test gegen Erde für eine Minute gemäß Richtlinie EN 60079-15, Absatz 34.2, nicht stand. Dies muss bei der Installation berücksichtigt werden. Die Leitungseinführung zum Gerät muss mit gemäß ATEX zugelassenen Kabelverschraubungen oder mit einer Blindverschraubung mit Schutzart IP54 versehen sein. 1. Das Gerät hält dem 500 V Test gemäß EN60079-11:2012, Absatz 6.3.13, nicht stand. Dies muss bei jeder Installation berücksichtigt werden. 2. Das Gehäuse der Serie 3300 ist aus einer Aluminiumlegierung hergestellt und verfügt über eine Schutzlackierung aus Polyurethan. Jedoch ist Vorsicht geboten, um es vor Schlag und Abrieb zu schützen. 3. Die Sonden können leichte Legierungen enthalten, bei denen das Risiko einer Entzündung durch Reibung besteht. Während der Installation und des Betriebs sind Stöße zu vermeiden. 4. Die Sonden können eine Kunststofffläche von mehr als 4 cm? bzw. eine Kunststoffbeschichtung1 aufweisen. Bei Reibung oder in einem schnellen Luftstrom kann dies ein Risiko durch elektrostatische Aufladung darstellen. 22 September 2013 Kurzanleitung 5. Die Leitungseinführung muss mit einer geeigneten zugelassenen Kabelverschraubung (einschließlich Zugentlastung) erfolgen, und nicht verwendete Öffnungen sind mit einer Blindverschraubung mit Schutzart IP66 oder besser zu versehen. Ex ic nA IIC T4 Gc (–50 °C Ta +70 °C) IECEx BAS 12.0061X Normen: IEC 60079-0:2011, IEC 60079-11:2001, IEC 60079-31:2008, IEC 60079-1:2007, IEC 60079-26:2006 Informationen über die Installation in explosionsgefährdeten Bereichen sind in der Betriebsanleitung für das Modell 3300 (Dok.-Nr. 00809-0100-4811) zu finden. Weitere Zulassungen Überfüllsicherung U1 WHG Zulassung als Überfüllsicherung TÜV-geprüft und zugelassen durch DIBt als Überfüllsicherung entsprechend der deutschen WHG Gesetze. Zulassungs-Nr.: Z-65.16-416 Lieferbar für die HART Option. 1. Nur Sonden ohne Kunststoffüberzug (siehe Tabelle 1 auf Seite 4) 23 Kurzanleitung EG-Konformitätserklärung Abbildung 1. EG-Konformitätserklärung – Seite 1 24 September 2013 September 2013 Kurzanleitung Abbildung 2. EG-Konformitätserklärung – Seite 2 25 Kurzanleitung Abbildung 3. EG-Konformitätserklärung – Seite 3 26 September 2013 September 2013 Kurzanleitung EG-Konformitätserklärung Nr.: 3300 Wir, Rosemount Tank Radar AB Box 13045 S-402 51 GÖTEBORG Schweden erklären unter unserer alleinigen Verantwortung, dass das Produkt Rosemount Serie 3300 Geführte Mikrowelle, Messumformer für Füllstand und Trennschicht hergestellt von Rosemount Tank Radar AB Box 13045 S-402 51 GÖTEBORG Schweden auf das sich diese Erklärung bezieht, konform ist mit den Vorschriften der EU-Richtlinien, einschließlich der neuesten Ergänzungen, gemäß beigefügtem Anhang. Die Annahme der Konformität basiert auf der Anwendung der harmonisierten Normen und, falls zutreffend oder erforderlich, der Zulassung durch eine benannte Stelle der Europäischen Union, gemäß beigefügtem Anhang. Manager Product Approvals (Titel Druckschrift) Dajana Prastalo 26. Juni 2013 (Name Druckschrift) (Datum) 27 September 2013 Kurzanleitung Anhang Nr.: 3300 EMV, Richtlinie Elektromagnetische Verträglichkeit (2004/108/EG) EN 61326-1:2006 PED, Druckgeräte Richtlinie (97/23/EG) Konform Gute Ingenieurspraxis gemäß Artikel 3.3 der Richtlinie ATEX, Richtlinie Explosionsgefährdete Atmosphären (94/9/EG) BAS02ATEX1163X Zulassung für Eigensicherheit Gerätegruppe II, Kategorie 1 G (Ex ia IIC T4 Ga (50 °C Tamb +70 °C)) EN60079-0:2012, EN60079-11:2012 KEMA 01ATEX2220X Zulassung für druckfeste Kapselung und Staub Gerätegruppe II, Kategorie 1/2 GD II 1/2 G Ex d [ia Ga] IIC T6 T1 Ga/Gb und II 1/2 D Ex tb [ia Da] IIIC T85 °C...T450 °C Da/Db oder II -/2 D Ex tb IIIC T85 °C...T135 °C -/Db EN60079-0:2012, EN60079-1:2007, EN60079-11:2012, EN60079-26:2007 EN60079-31:2009 Baseefa12ATEX0089X Zulassung für Schutzart n, keine Funken erzeugend und Eigensicherheit Gerätegruppe II, Kategorie 3 G (Ex nA ic IIC T4 Gc (50 °C Ta +70 °C)) EN60079-0:2012; EN60079-11:2012; EN60079-15:2010 Seite 2 von 3 28 September 2013 Kurzanleitung Anhang Nr.: 3300 ATEX Benannte Stellen für EG-Baumusterprüfbescheinigung Baseefa [Nummer der benannten Stelle: 1180] Rockhead Business Park, Staden Lane Buxton, Derbyshire SK17 9RZ Großbritannien DEKRA (ehemals KEMA) Quality B.V. [Nummer der benannten Stelle: 0344] Utrechtsweg 310 6812 AR Arnhem Niederlande ATEX Benannte Stelle für Qualitätssicherung Det Norske Veritas Certification AS [Nummer der benannten Stelle: 0575] Veritasveien 1, 1363 HØVIK Norwegen Seite 3 von 3 29 Kurzanleitung 00825-0105-4811, Rev. HA September 2013 Deutschland Emerson Process Management GmbH & Co. OHG Argelsrieder Feld 3 82234 Weßling Deutschland T +49 (0) 8153 939 - 0 F +49 (0) 8153 939 - 172 www.emersonprocess.de Schweiz Emerson Process Management AG Blegistrasse 21 6341 Baar-Walterswil Schweiz T +41 (0) 41 768 6111 F +41 (0) 41 761 8740 www.emersonprocess.ch Österreich Emerson Process Management AG Industriezentrum NÖ Süd Straße 2a, Objekt M29 2351 Wr. Neudorf Österreich T +43 (0) 2236-607 F +43 (0) 2236-607 44 www.emersonprocess.at © 2013 Rosemount Inc. Alle Rechte vorbehalten. Alle Marken sind Eigentum ihres jeweiligen Inhabers. Das Emerson Logo ist eine Marke der Emerson Electric Co. Rosemount und das Rosemount Logo sind eingetragene Marken von Rosemount Inc.
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