Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und-Systemvoraussetzungen Version 2.6

Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und
-Systemvoraussetzungen Version 2.6
Erste Veröffentlichung: 28. Mai 2014
Letzte Änderung: 27. Oktober 2015
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DER PRODUKTE LIEGT BEI DEN BENUTZERN.
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UND WERDEN DURCH DIESE BEZUGNAHME IN DIE VORLIEGENDEN BESTIMMUNGEN EINGESCHLOSSEN. WENN SIE DIE SOFTWARELIZENZ ODER BESCHRÄNKTE
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ODER FOLGESCHÄDEN, EINSCHLIESSLICH, JEDOCH NICHT BESCHRÄNKT AUF ENTGANGENE GEWINNE ODER DATENVERLUSTE, DIE AUS DER VERWENDUNG
ODER NICHTVERWENDBARKEIT DIESES HANDBUCHS ERWACHSEN, SELBST FÜR DEN FALL, DASS CISCO ODER SEINE ZULIEFERER AUF DIE MÖGLICHKEIT
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INHALTSVERZEICHNIS
WebEx-Systemanforderungen 1
Allgemeine Systemanforderungen 1
WebEx-Produktivitätswerkzeuge 7
Benutzer 7
Bereitstellung der Größen für Ihr System 7
Anforderungen für die vCenter Ko-Residenz 8
Virtuelle Maschinen In Ihrem System 8
Mindest-Hardwareanforderungen 9
Von Cisco WebEx Meetings Server und dem ESXi-Host verbrauchte Ressourcen 11
50-Benutzersystem 12
250-Benutzersystem 15
800-Benutzersystem 19
2000-Benutzersystem 22
Systemkapazitätsmatrix 27
Versions-Upgrade (2.6) und Aktualisierungs-Matrix 32
Einleitung und Rechenzentrum-Topologie für Ihr System 35
Was ist der Cisco WebEx Meetings-Server? 35
Informationen für Kunden von Cisco Unified MeetingPlace 37
Allgemeine Konzepte für Ihre Systembereitstellung 37
Einzelne Rechenzentren bereitstellen 40
Zusammenführen von Rechenzentren zur Erstellung eines MDC-Systems 40
Anwenden von VMware vSphere bei Ihrem System 41
Vorteile der Bereitstellung Ihres Systems auf VMware vSphere 41
IOPS und Storage System Performance 44
Installieren von VMware vSphere ESXi und Konfigurieren des Speichers 45
Beitreten zu Meetings 46
Netzwerktopologie Ihres Systems 49
Aufbau der virtuellen Maschine in Ihrem Netzwerk 50
Verschiedene Arten von Netzwerktopologien für Ihr System 50
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iii
Inhaltsverzeichnis
Interne Internet Reverse Proxy-Netzwerktopologie 51
Non-Split-Horizon-Netzwerktopologie 52
Alle internen Netzwerktopologien 53
Split-Horizon-Netzwerktopologie 54
Redundanz in HA- oder MDC-Bereitstellungen 56
Netzwerkbetrachtungen für den Internet Reverse Proxy 57
Netzwerk-Bandbreitenanforderungen 59
Netzwerkanforderungen für MDC-Systeme 64
NIC-Teamvorgang zur Bandbreitenaggregation 64
Lastausgleich 66
Für Ihre Bereitstellung erforderliche Netzwerk-Änderungen 67
Netzwerk-Checkliste für Ihr System 68
Netzwerk-Checkliste für eine Installation oder Erweiterung mit automatischer Bereitstellung
und öffentlichem Zugriff 69
Netzwerk-Checkliste für eine Installation oder Erweiterung mit manueller Bereitstellung,
öffentlichem Zugriff und allen internen virtuellen Maschinen 71
Netzwerk-Checkliste für eine Installation oder Erweiterung mit automatischer Bereitstellung,
öffentlichem Zugriff und Non-Split-Horizon-DNS 75
Netzwerk-Checkliste für eine Installation oder Erweiterung mit manueller Bereitstellung,
öffentlichem Zugriff und Non-Split-Horizon-DNS 77
Netzwerk-Checkliste für eine Installation oder Erweiterung mit automatischer Bereitstellung,
öffentlichem Zugriff und einen Split-Horizon-DNS 80
Netzwerk-Checkliste für eine Installation oder Erweiterung mit manueller Bereitstellung,
öffentlichem Zugriff und einen Split-Horizon-DNS 83
Netzwerk-Checkliste für eine Installation oder Erweiterung mit automatischer Bereitstellung
und ohne öffentlichen Zugriff 86
Netzwerk-Checkliste für eine Installation oder Erweiterung mit manueller Bereitstellung und
ohne öffentlichen Zugriff 88
WebEx-Site- und WebEx-Administration-URLs 91
Port-Zugriff, wenn sich alle virtuellen Maschinen im internen Netzwerk befinden 92
Portzugang mit einem Internet Reverse Proxy im DMZ-Netzwerk 93
VMware vCenter-Ports 98
Cisco WebEx Meeting Center-Ports 99
Verwendung von NAT in Ihrem System 99
Weiterleitungsproxys 102
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iv
Inhaltsverzeichnis
Bewährte Verfahren 103
Cisco WebEx Meetings Server – optimale Methoden 103
Konfiguration von Cisco Unified Communications Manager (CUCM) 105
Konfiguration von Cisco Unified Communications Manager (CUCM) 105
CUCM-Konfigurations-Checkliste für MDC 107
CUCM-Konfigurations-Checkliste mit oder ohne HA 107
CUCM in einem CWMS-MDC-System konfigurieren 108
Konfigurieren von CUCM auf einem MDC-System mit 250 oder 800 Benutzern 109
Konfigurieren von CUCM auf einem MDC-System mit 2000 Benutzern 110
CUCM-Konfiguration bei Hochverfügbarkeitssystemen und Systemen ohne Hochverfügbarkeit 111
Konfiguration von CUCM bei 50-, 250- und 800-Benutzersystemen ohne
Hochverfügbarkeit 111
Konfiguration von CUCM bei 50-, 250- und 800-Benutzersystemen mit Hochverfügbarkeit 113
Konfiguration von CUCM bei 2000-Benutzersystemen ohne Hochverfügbarkeit 114
Konfiguration von CUCM bei 2000-Benutzersystemen mit Hochverfügbarkeit 115
Konfiguration eines SIP-Übertragungsweg-Sicherheitsprofils 117
Konfigurieren eines SIP-Übertragungsweg-Sicherheitsprofils für einen
Lastenausgleichspunkt 117
Konfigurieren eines SIP-Übertragungsweg-Sicherheitsprofils für einen Anwendungspunkt 118
Konfiguration eines SIP-Profils 119
Konfiguration eines Standard SIP-Profils 119
Konfiguration eines TLS SIP-Profils 119
Konfiguration eines IPv6 SIP-Profils 119
Verwaltung von CUCM-Zertifikaten mit TLS 120
Cisco WebEx Meetings Server-Zertifikate hochladen 120
Drittanbieter-CUCM-Zertifikat installieren 121
CUCM-Zertifikate herunterladen 122
Konfiguration eines SIP-Übertragungsweges 123
Konfigurieren eines SIP-Übertragungsweges auf einem Lastenausgleichspunkt 123
Konfigurieren eines SIP-Übertragungsweges für einen Anwendungspunkt 125
Die Konfiguration einer Routen-Gruppe 126
Die Konfiguration einer Routen-Liste 127
Konfigurieren eines Routen-Musters 127
Konfigurieren eines SIP-Routen-Musters 128
CUCM-Funktionskompatibilität und -Support 129
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v
Inhaltsverzeichnis
Audio-Endpunkt-Kompatibilität 131
Herunterladen und Massenbereitstellung von Anwendungen 133
Informationen über Anwendungsdownloads 133
Anwendungen von der Administration-Site herunterladen 134
Inhalt der ZIP-Dateien für die Anwendung 135
Massenbereitstellung von Cisco WebEx-Produktivitätswerkzeugen 138
Unbeaufsichtigte Installation der Produktivitätswerkzeuge unter Verwendung der
Befehlszeile 138
Unbeaufsichtigte Deinstallation der Produktivitätswerkzeuge unter Verwendung der
Befehlszeile 139
Unbeaufsichtigte Installation unter Verwendung von SMS 139
Ankündigung der WebEx Produktivitätswerkzeuge unter Verwendung von SMS über das
automatische System-Programm 140
Komponenten der Produktivitätswerkzeuge mithilfe von SMS über das automatische
System-Programm entfernen 141
Komponenten zu den Produktivitätswerkzeugen unter Verwendung von SMS über das
automatische System-Programm hinzufügen 142
Deinstallation der Produktivitätswerkzeuge unter Verwendung von SMS über das
automatische System-Programm 144
Ankündigung des Programms für die Aktualisierung der WebEx
Produktivitätswerkzeuge 145
Ein Paket aus einer Definition erstellen 146
Massenbereitstellung der Meetinganwendung 146
Installieren von Cisco WebEx Meetings 147
Lokales Deinstallieren von Cisco WebEx Meetings 147
Unbeaufsichtigte Installation der Meetings-Anwendung unter Verwendung der
Befehlszeile 148
Unbeaufsichtigte Deinstallation der Meetings-Anwendung unter Verwendung der
Befehlszeile 149
Unbeaufsichtigte Installation unter Verwendung von SMS 149
Ankündigung der Cisco WebEx Meetings-Anwendung unter Verwendung von SMS über
das automatische System-Programm 149
Deinstallation der Cisco WebEx Meetings-Anwendung unter Verwendung von SMS über
das automatische System-Programm 151
Massenbereitstellung des Netzwerkaufzeichnungs-Players 151
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vi
Inhaltsverzeichnis
Installieren des Netzwerkaufzeichnungs-Players 152
Unbeaufsichtigte Installation des Netzwerkaufzeichnungs-Players unter Verwendung der
Befehlszeile 152
Unbeaufsichtigte Deinstallation des Netzwerkaufzeichnungs-Players über die Befehlszeile 153
Unbeaufsichtigte Installation unter Verwendung von SMS 154
Ankündigung des Cisco WebEx Netzwerkaufzeichnungs-Players unter Verwendung von SMS
über das automatische System-Programm 154
Ankündigung des Cisco WebEx-Netzwerkaufzeichnungs-Players unter Verwendung von SMS
über das automatische System-Programm 155
Erneute Konfiguration der Einstellungen nach dem Durchführen einer Aktualisierung 156
SAML SSO-Konfiguration 157
Überblick über Single Sign-On 157
Vorteile von Single Sign-On (Einmaliges Anmelden) 158
Überblick über die Einrichtung von SAML 2.0 Single Sign-On 159
SAML SSO für Endbenutzer und Administrationsanmeldung 160
SAML 2.0 Single Sign-On Unterschiede zwischen Cloud-basierten WebEx Meeting-Diensten und
WebEx Meetings Server 160
SAML Assertion-Attribute 168
Meetingaufzeichnungen 187
Über Meeting-Aufzeichnungen 187
Empfohlener Speicherplatz für Sicherungsdateien 188
Unterstützung für SNMP MIBs und Traps 191
Unterstützte SNMP MIBs 191
Unterstützte SNMP-Traps 198
Systemanforderungen für den Endbenutzer 203
Allgemeine Systemanforderungen für PCs 203
Windows-Betriebssystemanforderungen 204
Mac-Betriebssystem 207
Betriebssystemanforderungen für Mobilgeräte 207
Cisco WebEx Meetings-Anwendung und Kompatibilitätsmatrix der Produktivitätswerkzeuge 208
Cisco WebEx Meetings Server CUCM-Integration und Audio-Endpunkt-Kompatibilität 211
Cisco Unified Communications Manager-(CUCM-)Integration 211
Session Manager Edition-(SME-)Integration 211
Audio-Endpunkt-Kompatibilität 212
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vii
Inhaltsverzeichnis
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viii
KAPITEL
1
WebEx-Systemanforderungen
Dieses Kapital umfasst eine Übersicht zu den Anforderungen in Bezug auf Hardware, CPU und Speicher,
Netzwerk und Speicher für Cisco WebEx Meetings Server.
• Allgemeine Systemanforderungen, Seite 1
• WebEx-Produktivitätswerkzeuge, Seite 7
• Benutzer, Seite 7
• Bereitstellung der Größen für Ihr System, Seite 7
• Anforderungen für die vCenter Ko-Residenz, Seite 8
• Virtuelle Maschinen In Ihrem System, Seite 8
• Mindest-Hardwareanforderungen, Seite 9
• Systemkapazitätsmatrix, Seite 27
• Versions-Upgrade (2.6) und Aktualisierungs-Matrix, Seite 32
Allgemeine Systemanforderungen
Cisco WebEx Meetings Server (CWMS) ist mit Cisco UCS-Servern kompatibel, die die in diesem Abschnitt
beschriebenen Voraussetzungen erfüllen oder diese übertreffen.
Hinweis
In der folgenden Tabelle wird empfohlen, dass Sie Ihren internen Speicher in einer RAID-Konfiguration
bereitstellen. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Installieren von VMware vSphere ESXi und
Konfigurieren des Speichers, auf Seite 45 Cisco WebEx Meetings Server-Planungshandbuch unter .
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1
WebEx-Systemanforderungen
Allgemeine Systemanforderungen
Wichtig
Wenn Sie ein Upgrade auf eine höhere Version von Cisco WebEx Meeting Server durchführen, z. B. auf
Version 2.0 oder 2.5 von Version 1.x, benötigen die ESXi-Hosts (Cisco UCS-Server) mit der virtuellen
Admin-Maschine mindestens 1,5 TB Speicherplatz auf der Festplatte. Lesen Sie den Abschnitt dieses
Dokuments, in dem die Benutzersysteme mit unterschiedlichen Größen beschrieben werden, beginnend
mit 50-Benutzersystem, auf Seite 12. Während des Upgrades sind zur gleichen Zeit zwei Sätze der
virtuellen Maschinen im Netzwerk vorhanden: Die ursprünglichen virtuellen Maschinen der Version 1.x
und virtuellen Maschinen des Upgrades zur Unterstützung der neueren Version. Weitere Informationen
erhalten Sie im Abschnitt „Upgrade des Systems“ im CWMS-Administrationsleitfaden unter http://
www.cisco.com/en/US/products/ps12732/prod_installation_guides_list.html.
Modul
Host-Server und Prozessoren
Hinweise zu den Anforderungen
• Cisco UCS C-Serie Rack-Server oder gleichwertig mit
Blade der B-Serie
• Unterstützung des AES-NI-Anweisungssatzes
• 2.4 GHz oder schnellere Prozessor-Taktfrequenz
Netzwerk-Schnittstellen
Die NICs zwischen den ESXi-Hosts (für
die virtuellen Maschinen von Cisco
WebEx Meetings Server) und der
Ethernet-Switch-Anwendung, nicht jedoch
auf die externe Netzwerk-Oberfläche.
• Mindestens 1 physischer NIC bei einer nicht redundanten
Konfiguration. Beachten Sie die besonderen Anforderungen
in Abschnitt 50-Benutzersystem, auf Seite 12 für den Fall,
dass sich der Internet Reverse Proxy (IRP) und die virtuelle
Admin-Maschine einen Host teilen.
• Redundante Konfigurationen müssen immer über
verdoppelte NIC-Schnittstellen (gruppiert oder verbunden)
verfügen und mit einem unabhängigen Switching-Fabric
verbunden sein.
• Ein zusätzlicher NIC für das
VMware-Verwaltungsnetzwerk (optional)
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2
WebEx-Systemanforderungen
Allgemeine Systemanforderungen
Modul
Hinweise zu den Anforderungen
Interner (DAS)-Speicher für ESXi-Hosts,
die virtuelle Maschinen einsetzen
• Mindestens 4 Laufwerke mit einer RAID-10- oder
RAID-5-Konfiguration
• Mindestens 1,5 TB verwendbarer Speicher für neue
Systembereitstellungen oder Upgrades
• Wenn Sie ein Upgrade auf Cisco WebEx Meeting Server
Version 2.0 oder 2.5 von Version 1.x durchführen,
benötigen die ESXi-Hosts je nach System und virtuellen
Maschinen zwischen 172 GB und 1.118 GB freien
Speicherplatz auf der Festplatte. Lesen Sie den Abschnitt
dieses Dokuments, in dem die Benutzersysteme mit
unterschiedlichen Größen beschrieben werden, beginnend
mit 50-Benutzersystem, auf Seite 12.
• Optionales zweites Array für ESXi
Hinweis
Interner (DAS)-Speicher für ESXi-Hosts,
die virtuelle Maschinen einsetzen
Die virtuellen Maschinen müssen Thick Provisioning
für Speicher nutzen. (Citrix Thin Clients werden
nicht unterstützt.)
• Mindestens 2 Laufwerke mit einer RAID-1 Konfiguration
• Mindestens 300 GB verwendbaren Speicher
• Kann dieselben Konfigurationen wie die internen virtuellen
Maschinen verwenden
Hinweis
Die virtuellen Maschinen müssen Thick Provisioning
für Speicher nutzen. (Citrix Thin Clients werden
nicht unterstützt.)
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3
WebEx-Systemanforderungen
Allgemeine Systemanforderungen
Modul
SAN-Speicher
Hinweise zu den Anforderungen
• Kann als DAS-Ersatz verwendet werden. (Cisco empfiehlt
die Zuweisung derselben Menge an Speicherplatz.)
• Blade Server der B-Serie verfügen über nur zwei
Festplattenlaufwerke. Wenn Sie Cisco UCS Blade Server
der B-Serie verwenden und beabsichtigen, ein Upgrade auf
Cisco WebEx Meetings Server Version 2.0 oder 2.5
durchzuführen, müssen einen SAN-Speicher verwenden,
um die vier Festplattenlaufwerke in einer RAID 5- bzw.
RAID 10-Konfiguration bereitzustellen.
• Nur für Bereitstellungen empfohlen, wobei das
Support-Personal Erfahrung mit der Überwachung und
Feinabstimmung der SAN-Leistung hat.
Hinweis
Sie können zusätzlichen Speicherplatz für neue
VMware-Anforderungen und zukünftige
Erweiterungen des Systems einsetzen.
• Fiber Channel (FC) oder Fiber Channel nur über 10 Gb
Ethernet (FCoE).
• Die Leistungsanforderungen sind dieselben wie bei DAS.
• Maximal zulässige gesamte Latenz, gemessen von vSphere,
beträgt 20 ms. Weitere Informationen finden Sie im
Abschnitt zum Speicher unter http://docwiki.cisco.com/
wiki/UC_Virtualization_Supported_Hardware#Storage.
• Gesamter, für die virtuellen Maschinen benötigter
Speicherplatz: Die Summe der Speicherressourcen, die für
jede virtuelle Maschine im CWMS-System reserviert sind.
Hinweis
Die virtuellen Maschinen müssen Thick
Provisioning für Speicher nutzen. (Citrix Thin
Clients werden nicht unterstützt.)
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4
WebEx-Systemanforderungen
Allgemeine Systemanforderungen
Modul
NAS-Speicher
Hinweise zu den Anforderungen
• Kann als DAS- oder SAN-Ersatz verwendet werden. (Cisco
empfiehlt die Zuweisung derselben Menge an
Speicherplatz.)
• Cisco empfiehlt, NAS-Speicherserver in Verbindung mit
Cisco UCS Rack Servern der C-Serie zu verwenden.
• Nur für Bereitstellungen empfohlen, wo das
Support-Personal Erfahrung mit der Überwachung und
Feinabstimmung der NAS-Leistung hat.
Sie können zusätzlichen Speicherplatz für neue
VMware-Anforderungen und zukünftige Erweiterungen
des Systems einsetzen.
• Nur Fiber Channel (FC), Network File System (NFS) oder
SCSI. Weitere Informationen finden Sie unter http://
docwiki.cisco.com/wiki/UC_Virtualization_Storage_
System_Design_Requirements#General_Guidelines_for_
SAN.2FNAS.
• Die Leistungsanforderungen sind dieselben wie bei DAS.
• Maximal zulässige gesamte Latenz, gemessen von vSphere,
beträgt 20 ms. Weitere Informationen finden Sie unter http:/
/docwiki.cisco.com/wiki/UC_Virtualization_Supported_
Hardware#Storage.
• Gesamter, für die virtuellen Maschinen benötigter
Speicherplatz: Die Summe der Speicherressourcen, die für
jede virtuelle Maschine im CWMS-System reserviert sind.
• Der Dateiserver muss vStorage-APIs für die
Array-Integration (VAAI) unterstützen und Thick
Provisioning nutzen.
Hinweis
Obwohl das standardmäßige
Bereitstellungsschema für NAS-Speichern das
Thin Provisioning ist, müssen die virtuellen
Maschinen Thick Provisioning für Speicher
verwenden. (Citrix Thin Clients werden nicht
unterstützt.) ) Um Thick Provisioning für die
Bereitstellung mit NAS-Speicher zu aktivieren,
muss das vom Speicheranbieter bereitgestellte
Plug-In für VAAI auf allen UCS-Servern
installiert sein, die in der Cisco WebEx
Meetings Server-Bereitstellung verwendet
werden.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
5
WebEx-Systemanforderungen
Allgemeine Systemanforderungen
Modul
Hinweise zu den Anforderungen
Hypervisor
Eine Beschreibung der ESXi-Versionen und vSphere-Lizenzen
finden Sie in Abschnitt Mindest-Hardwareanforderungen, auf
Seite 9.
• Eine Lizenz pro Prozessor-Steckplatz.
• vCenter Server 5.0, 5.0 Update 1, 5.0 Update 2, 5.1, 5.1
Update 1, 5.5
Hinweis
Aus Sicherheitsgründen muss für 5.1 die
1900470 oder höher verwendet werden.
• vCenter kann mit dem Produkt zusammen im Speicher
existieren, vorausgesetzt, die Prozessor- und
Speicheranforderungen werden den Systemanforderungen
hinzugefügt.
Koexistente vCenter-Konfigurationen werden nur bei
Systemen mit 50 und 250 Benutzern unterstützt.
• Eine Koresidenz mit Cisco Unified
Communications-Produkten im selben physischen
ESXi-Host wird nicht unterstützt.
• Eine Koresidenz mit anderen virtuellen Maschinen als die
von Cisco WebEx Meetings Server auf demselben
physischen ESXi-Host wird nicht unterstützt.
E-Mail-Server
• Voll qualifizierter Domänenname (FQDN) des
E-Mail-Servers, den das System zum Verschicken von
E-Mails verwendet.
• Port-Nummer – Standardmäßig ist die
SMTP-Portnummer 25 oder 465 (sichere
SMTP-Portnummer).
• Für die Verwendung eines TLS-aktivierten E-Mail-Servers
mit Drittanbieter-Zertifikaten müssen Sie die Zertifikate in
Ihr System importieren. Weitere Informationen erhalten
Sie im Abschnitt „Zertifikate verwalten“ des
Administrationsleitfadens unter http://www.cisco.com/en/
US/products/ps12732/prod_installation_guides_list.html.
Lizenzen
MDC-Lizenzen – Für jedes Rechenzentrum in einem
MDC-System ist eine MDC-Lizenz erforderlich. MDC-Lizenzen
sind nicht erforderlich bei SDC-Systemen. Weitere Informationen
zu MDC-Lizenzen finden Sie unter Über MDC-Lizenzen.
Gastgeberlizenz – Jeder Benutzer, der ein Meeting abhält, muss
zum Starten eines WebEx Web-, WebEx Audio-, persönlichen
Konferenz- oder Blast Dial-Meetings über eine Gastgeberlizenz
verfügen. Weitere Informationen zu Gastgeberlizenzen finden
Sie unter Über Gastgeber-Lizenzen.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
6
WebEx-Systemanforderungen
WebEx-Produktivitätswerkzeuge
WebEx-Produktivitätswerkzeuge
Mit den WebEx-Produktivitätswerkzeugen können Benutzer WebEx Meetings-Sitzungen innerhalb von
Anwendungen wie Microsoft® Outlook® starten, ansetzen oder diesen beitreten. Weitere Informationen zu
den WebEx-Produktivitätswerkzeugen erhalten Sie unter http://www.webex.com/support/
productivity-tools.html.
Der Cisco WebEx Meetings Server unterstützt die aktuelle Version der WebEx-Anwendungen, die auf der
Seite Einstellungen > Downloads verfügbar ist. Wenn Benutzer nach einem Systemupgrade eine ältere
Version der WebEx-Produktivitätswerkzeugen ausführen, können sie zwar Meetings ansetzen, starten und
diesen beitreten; die neuesten Funktionen stehen ihnen jedoch nicht zur Verfügung. Für ein optimales
Benutzererlebnis empfiehlt Cisco die neueste .msi-Datei für die WebEx-Produktivitätswerkzeuge im Hintergrund
zu installieren. (Siehe Cisco WebEx Meetings-Anwendung und Kompatibilitätsmatrix der
Produktivitätswerkzeuge, auf Seite 208.)
Benutzer
Das System unterstützt eine lebenslange maximale Anzahl von 400.000 Accounts. Diese Anzahl umfasst die
insgesamt aktiven und inaktiven Nutzer-Accounts. Diese lebenslange maximale Anzahl ist groß genug, um
die voraussichtliche Erweiterung der Nutzer-Datenbank zu unterstützen.
Administratoren können Benutzer nicht aus dem System löschen. Benutzer werden stattdessen deaktiviert.
Dieses Design ermöglicht es Administratoren, zuvor deaktivierte Benutzeraccounts selbst nach langen Perioden
ohne Aktivität wieder zu aktivieren. Die Meetings des Benutzers und die anderen Inhalte (einschließlich
Aufzeichnungen) werden wiederhergestellt.
Bereitstellung der Größen für Ihr System
Bestimmung der Systemgröße
Bei der Ermittlung der Größe für Ihr System müssen Sie berücksichtigen, wie viele Benutzer das System zu
beliebigen Zeitpunkten voraussichtlich benutzen werden. Beispiel: In einem 50-Benutzersystem beträgt die
maximale Anzahl der Benutzer, die gleichzeitig an einem Meeting teilnehmen, 50. Wenn mehr als 50 Benutzer
versuchen, einem Meeting beizutreten, wird allen Benutzern, die dem Meeting beitreten wollten, nachdem
die maximale Benutzerzahl erreicht war, eine Fehlermeldung angezeigt und das System verweigert diesen
Benutzern den Beitritt zum Meeting. Berücksichtigen Sie beim Festlegen Ihrer Systemgröße u. a. folgende
Punkte:
• Legen Sie – auch unter Berücksichtigung seltener Fälle – die Höchstzahl an Benutzern fest, die
voraussichtlich zu einem beliebigen Zeitpunkt einem Meeting beitreten werden.
• Sie können die Systemgröße jederzeit erweitern. Allerdings muss Ihre Hardware den
Mindestanforderungen für eine größere Größe entsprechen. Andernfalls müssen Sie zusätzliche Hardware
erwerben.
• Falls Sie beabsichtigen, Ihrem System ein HA- oder MDC-System hinzuzufügen, stellen Sie sicher, dass
bei Erwerb Ihrer Hardware zusätzliche virtuelle Maschinen zur Unterstützung des HA- bzw.
MDC-Systems zur Verfügung stehen.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
7
WebEx-Systemanforderungen
Anforderungen für die vCenter Ko-Residenz
•
◦ 50-Benutzersystem, auf Seite 12
◦ 250-Benutzersystem, auf Seite 15
◦ 800-Benutzersystem, auf Seite 19
◦ 2000-Benutzersystem, auf Seite 22
Anforderungen für die vCenter Ko-Residenz
VMware vCenter Ko-Lokalisierung (Ko-Residenz) wird nur bei Konfigurationen von Systemen mit 50 und
250 gleichzeitigen Benutzern unterstützt.
Hinweis
Wenn Sie vorhaben, VMware vCenter auf dem gleichen Host wie ein System für 50 oder 250 gleichzeitige
Benutzer zu installieren, müssen Sie mit Ihrem UCS-Server zusätzliches RAM bestellen. Informationen
dazu, wie viel RAM genau benötigt wird, finden Sie in den Anforderungen für diese Systemgröße in
Kapitel WebEx-Systemanforderungen.
Virtuelle Maschinen In Ihrem System
Dies sind die virtuellen Maschinen, die für Ihr System erstellt wurden. Einige Funktionen werden auf eine
virtuelle Maschine, bei kleineren Systemgrößen, kombiniert.
• Admin – „Herzknoten“ des Systems. Umfasst das Datenbanksystem und stellt administrative Funktionen
zur Verfügung.
• Media – Stellt Mediendienste zur Verfügung (Audio-/Video-Funktion, Telefonie und Meeting-Services).
In der virtuellen Admin-Maschine in einem System mit 50 gleichzeitigen Benutzern enthalten.
• Web – Bietet Webdienste (Meetingliste und Aufzeichnungen). Ermöglicht dem Benutzer zukünftige
Meetings zu planen.
In der virtuellen Admin-Maschine in einem System mit 50, 250 oder 800 gleichzeitigen Benutzern
enthalten.
Der Endbenutzer meldet sich auf der WebEx-Site an. Administratoren melden Sie sich bei der
Administration-Website an.
• Internet Reverse Proxy (IRP) – Stellt einen öffentlichen Zugriff zur Verfügung, der es den Benutzern
ermöglicht, über das Internet oder Mobilgeräte Meetings abzuhalten oder an solchen teilzunehmen.
Damit Benutzer auf Mobilgeräten an Meetings teilnehmen können, benötigen Sie einen Internet Reverse
Proxy.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
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WebEx-Systemanforderungen
Mindest-Hardwareanforderungen
Hinweis
Hinweis
Nur der mit diesem Produkt gelieferte Internet Reverse Proxy kann in diesem System
verwendet werden. Internet Reverse Proxys oder Web-Lastenausgleichsmodule von
Drittanbietern werden nicht unterstützt. Der Internet Reverse Proxy, der mit diesem
Produkt geliefert wird, wurde zur Handhabung von Echtzeit-Web, -Audio, und
Dateifreigabe der externen Benutzer, die an Meetings über Internet beitreten, optimiert.
Hinweis
Für Systeme mit 800 und 2000 Benutzern empfehlen wir nicht die Bereitstellung
zusätzlicher virtueller Maschinen auf einem DMZ-Host. Dadurch kann es bei
Medienverbindungen zu Paketverlust und einer merklichen Latenz kommen.
In dieser Dokumentation wird der Begriff „interne virtuelle Maschinen“ zur Bezeichnung der virtueller
Admin- und, falls vorhanden, der virtuellen Medien- und Web-Maschinen verwendet.
Der Internet Reverse Proxy der sich im DMZ-Netzwerk (Non-Split-Horizon und
Split-Horizon-Netzwerktopologien) oder im internen Netzwerk (vollkommen interne Netzwerktopologie)
befindet.
• Non-Split-Horizon-Netzwerktopologie, auf Seite 52
• Split-Horizon-Netzwerktopologie, auf Seite 54
• Interne Internet Reverse Proxy-Netzwerktopologie, auf Seite 51
Mindest-Hardwareanforderungen
In diesem Abschnitt werden einige Cisco UCS-Server aufgeführt, die bei jedem Größensystem eingesetzt
werden können. Informationen zu spezifischen Systemanforderungen finden Sie unter:
• 50-Benutzersystem
• 250-Benutzersystem
• 800-Benutzersystem
• 2000-Benutzersystem
Siehe auch „Cisco WebEx Meetings Server-Bestellleitfaden“ unter http://www.cisco.com/c/en/us/products/
conferencing/webex-meetings-server/sales-resources-listing.html.
Tabelle 1: ESXi-Versionen und Lizenztypen
Systemgröße
ESXi-Version
vSphere-Lizenztyp
50 oder 250
5.0, 5.0 Aktualisierung 1, 5.1 oder Standard-Ausgabe,
5.5
Enterprise-Ausgabe, Enterprise
Plus-Ausgabe
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
9
WebEx-Systemanforderungen
Mindest-Hardwareanforderungen
1
Systemgröße
ESXi-Version
vSphere-Lizenztyp
800 oder 2000
5.0 oder 5.0 Aktualisierung 1
Nur Enterprise Plus-Ausgabe
5.1 oder höher1
Enterprise-Ausgabe, Enterprise
Plus-Ausgabe
5.5 oder höher1
Standard-Ausgabe,
Enterprise-Ausgabe, Enterprise
Plus-Ausgabe
„Oder höher“ bezieht sich auf Aktualisierungen, nicht auf Vollversionen. Z. B. 5.5 Aktualisierung 1 oder 5.1 Aktualisierung
2.
Tabelle 2: Host-Modelle
Größe der Bereitstellung
50 Benutzer
Beispiel eines UCS-Modells
• UCS C220 M3
• UCS B200 M3
250 Benutzer
• UCS C220 M3
• UCS B200 M3
800 Benutzer
• UCS C460 M2
• UCS B440 M2
• UCS B420 M3
2000 Benutzer
• UCS C460 M2
• UCS B440 M2
• UCS B420 M3
Eine Koresidenz mit vCenter wird bei Systembereitstellungen mit 50 und 250 Benutzern unterstützt. Eine
Koresidenz mit Cisco Unified Communications-Produkten im selben physischen Host wird nicht unterstützt.
Sie können ältere Modelle der UCS-Hardware in Ihrem System verwenden. Um eine möglichst hohe
Benutzerfreundlichkeit gewährleisten zu können, sollten Sie jedoch die in der Tabelle aufgeführte Hardware
verwenden. Sie können beispielsweise das UCS C220 M3 für ein System mit 250 Benutzern verwenden, wenn
Sie bereits über diese Hardware verfügen.
Beim Aktualisieren auf Cisco WebEx Meetings Server Version 2.0 können Cisco UCS B200 M3 Blade Server
mit lokalen 2x-Festplatten verwendet werden, sofern das aufgerüstete System für die virtuellen Maschinen
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
10
WebEx-Systemanforderungen
Von Cisco WebEx Meetings Server und dem ESXi-Host verbrauchte Ressourcen
einen SAN-Speicher verwendet. Die Verwendung eines SAN-Speichers in Kombination mit Blade Servern
der Serie B ermöglicht es Ihrem System, die vier Festplattenlaufwerke in einer RAID 5 oder RAID
10-Konfiguration für Cisco WebEx Meetings Server Version 2.0 bereitzustellen.
Hinweis
Für Systeme mit 800 und 2000 Benutzern empfehlen wir nicht die Bereitstellung zusätzlicher virtueller
Maschinen auf einem DMZ-Host. Dadurch kann es bei Medienverbindungen zu Paketverlust und einer
merklichen Latenz kommen.
Von Cisco WebEx Meetings Server und dem ESXi-Host verbrauchte Ressourcen
Cisco WebEx Meetings Server wird auf einer oder mehreren virtuellen Maschinen auf ESXi-Hosts bereitgestellt.
CPU- und Speicher-Ressourcen sowie Speicherplatz werden von Cisco WebEx Meetings Server und ESXi
(VMware-Komponente, die die Virtualisierung auf dem physischen Cisco UCS-Server ermöglicht) verbraucht.
Je nach Größe Ihres Systems können vCenter und mehrere virtuelle Maschinen auf demselben Cisco UCS-Server
betrieben werden.
Cisco WebEx Meetings Server verwendet Ressourcen-Reservierung für seine virtuellen Maschinen, um die
System-Skalierbarkeit zu gewährleisten. Andere VMware-Arbeitslasten ziehen keine CPU- und anderen
Ressourcen von den virtuellen Maschinen ab. Die Mindestanforderungen für jede Systemgröße umfassen
genügend Ressourcen, um Folgendes zu unterstützen:
• Fortlaufende Servicequalität von Cisco WebEx Meeting Server bei maximaler Systemleistung.
• VMware ESXi.
• VMware vCenter (bei Koresidenz).
Hinsichtlich der Anforderungen für vCenter Server konsultieren Sie die Knowledge Base und suchen
Sie nach „Bewährte Praktiken bei der Installation von vCenter Server 5.0“ bzw. „Bewährte Praktiken
bei der Installation von vCenter Server 5.1“.
• VMware-Schnappschüsse der virtuellen Maschine (löschen Sie diese so bald wie möglich, da es
andererseits zu einer schweren Leistungsminderung kommen kann).
Schnappschüsse brauchen zusätzlichen Festplattenspeicher, da manche Schnappschüsse so groß sind
wie die ursprüngliche virtuelle Maschine. In manchen Fällen löscht vSphere Schnappschüsse, um
Speicherplatz freizumachen, wodurch die Möglichkeit verloren geht, den Status vorheriger
Schnappschüsse wiederherzustellen.
• Nutzung des Cisco UCS-Servers über der typischen Lebensdauer des Servers.
Die in der OVA-Datei spezifizierten Hardware-Anforderungen sind die Mindestanforderungen, die bei der
Bereitstellung von Cisco WebEx Meetings Server gelten. Zu diesen Anforderungen zählen keine CPU- oder
Speicheranforderungen für VMware vCenter oder ESXi.
Wichtig
Die Anforderungen für Cisco UCS-Server umfassen Anforderungen für Cisco WebEx Meetings Server
2.x, VMware ESXi 5.5, 5.1 und 5.0 sowie vCenter 5.5, 5.1 und 5.0 (bei unterstützten Konfigurationen mit
Koresidenz).
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
11
WebEx-Systemanforderungen
50-Benutzersystem
Vorsicht
Eine Koresidenz wird, abgesehen von den in den folgenden Tabellen aufgeführten Konfigurationen, nicht
unterstützt. Wenn Sie unsere Systemanforderungen missachten, lassen sich Ihre virtuellen Maschinen
möglicherweise nicht starten. Die Bereitstellung der virtuellen Maschinen kann ab den ersten
Produktbildschirmen während der vCenter OVA-Bereitstellung abbrechen.
50-Benutzersystem
50 gleichzeitige Benutzer (auch als Mikrosystem bezeichnet) (MDC ist für Mikrosysteme nicht verfügbar.)
Das Diagramm stellt zwei Versionen der 50-Benutzer-Bereitstellung dar. (Die „redundanten“ virtuellen
Maschinen bieten Unterstützung für Hochverfügbarkeit (HA).)
In der nachfolgenden Tabelle werden die Mindest-Hardwareanforderungen für ESXi-Hosts (Cisco UCS
Server) in Ihrem System aufgeführt. In den letzten beiden Spalten ist der für neue Installationen der Cisco
WebEx Meetings Server erforderliche Festplatten-Speicherplatz sowie der für ein automatisches Upgrade auf
Cisco WebEx Meetings Server Version 2.5 von Version 1.5MR3 mithilfe Ihrer vorhandenen Cisco UCS-Server
erforderliche frei verfügbare Speicherplatz angegeben. Weitere Informationen finden Sie unter Allgemeine
Systemanforderungen.
Informationen zu den Netzwerk-Bandbreitenanforderungen finden Sie unter
Netzwerk-Bandbreitenanforderungen, auf Seite 59.
Hinweis
Weitere Informationen zu IOPS finden Sie unter Vorteile der Bereitstellung Ihres Systems auf VMware
vSphere, auf Seite 41.
Eine Koresidenz mit vCenter wird bei Bereitstellungen von Systemen mit 50 Benutzern gemäß Konfiguration
in der nachfolgenden Tabelle unterstützt.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
12
WebEx-Systemanforderungen
50-Benutzersystem
Virtuelle Maschinen auf CPU-Kerne
dem ESXi-Host (Cisco
UCS Server)
Administration
Haupts Ethernet-Anschlüsse
peicher
(GB)
4 (ESXi 5.0) 24
6 ( ESXi 5.1
und höher)
Anforderungen
an die
Festplatte für
neue
Installationen
2 für die virtuelle
1,5 TB;
Admin-Maschine,
mindestens
einschließlich 1, wenn 7.200 RPM
NIC-Teamvorgänge für
Redundanz verwendet
werden
Für das Upgrade
von 1.5MR3 auf
2.5 ist freier
Speicherplatz
auf der
Festplatte
2
erforderlich
1118 GB bei
einer
automatischen
Installation.
1 wird empfohlen für
das ESXiVerwaltungsnetzwerk
Admin und vCenter
(koresident)
6 (ESXi 5.0) 36
8 ( ESXi 5.1
und höher)
2 für die virtuelle
1,5 TB;
Admin-Maschine,
mindestens
einschließlich 1, wenn 7.200 RPM
NIC-Teamvorgänge für
Redundanz verwendet
werden
1 für vCenter
1 wird empfohlen für
das ESXiVerwaltungsnetzwerk
Internet Reverse Proxy
(IRP)
4 (ESXi 5.0) 12
6 ( ESXi 5.1
und höher)
2 für die virtuelle
300 GB;
IRP-Maschine,
mindestens
einschließlich 1, wenn 7.200 RPM
NIC-Teamvorgänge für
Redundanz verwendet
werden
1078 GB
Diese Angabe
basiert auf der
Annahme, dass
Sie vCenter mit
40 GB
eingerichtet
haben.
172 GB
1 wird empfohlen für
das ESXiVerwaltungsnetzwerk
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
13
WebEx-Systemanforderungen
50-Benutzersystem
Virtuelle Maschinen auf CPU-Kerne
dem ESXi-Host (Cisco
UCS Server)
Haupts Ethernet-Anschlüsse
peicher
(GB)
Admin und IRP
(koresident)
36
8
Anforderungen
an die
Festplatte für
neue
Installationen
2 für die virtuelle
1,5 TB;
Admin-Maschine,
mindestens
einschließlich 1, wenn 7.200 RPM
NIC-Teamvorgänge für
Redundanz verwendet
werden
Für das Upgrade
von 1.5MR3 auf
2.5 ist freier
Speicherplatz
auf der
Festplatte
2
erforderlich
990 GB
2 für die virtuelle
IRP-Maschine,
einschließlich 1, wenn
NIC-Teamvorgänge für
Redundanz verwendet
werden
1 wird empfohlen für
das ESXiVerwaltungsnetzwerk
Admin und IRP und
12
vCenter (alle koresident)
40
2 für die virtuelle
1,5 TB;
Admin-Maschine,
mindestens
einschließlich 1, wenn 7.200 RPM
NIC-Teamvorgänge für
Redundanz verwendet
werden
2 für die virtuelle
IRP-Maschine,
einschließlich 1, wenn
NIC-Teamvorgänge für
Redundanz verwendet
werden
950 GB
Diese Angabe
basiert auf der
Annahme, dass
Sie vCenter mit
40 GB
eingerichtet
haben.
1 für vCenter
1 wird empfohlen für
das ESXiVerwaltungsnetzwerk
2 Bei Auswahl eines manuellen Upgrades, bei dem alle virtuellen Maschinen manuell bereitgestellt werden und dieselbe Hardware verwendet wird, benötigen
Sie doppelt so viel Speicherplatz wie bei automatischen Upgrades.
Hinweis
Falls Sie beabsichtigen, ein HA-System zu verwenden, müssen Sie die für das Primärsystem geltenden
Hardware-Voraussetzungen und Mengen verdoppeln.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
14
WebEx-Systemanforderungen
250-Benutzersystem
Von den virtuellen Maschinen in einem System mit 50 Benutzern reservierte Ressourcen
In diesem Abschnitt wird erläutert, wie viel Datenträgerplatz die virtuellen Maschinen belegen. Er richtet sich
an Experten für VMware. CPU-Ressourcen sind als vCPUs (Kerne) und MHz (CPU-Zyklen) spezifiziert. Der
VMware VM-Kernel verwendet MHz-Zyklen, um die CPU-Planung zu kontrollieren.
Die Hauptspeicherressourcen werden mit maximalem Speicher und reserviertem Hauptspeicher angegeben.
Reservierter Hauptspeicher wird nicht mit anderen virtuellen Maschinen auf demselben physischen Cisco
UCS-Server geteilt.
Die Festplattenressourcen (Speicher) werden in zwei separaten Bereichen kontrolliert. Beim OVA-Build
bestimmen die CentOS-Dateisystemgrößen die Mindest-Festplattengröße. Außerdem kontrolliert vCenter den
maximal verfügbaren Festplatten-Speicherplatz.
Wenn Sie versuchen, eine virtuelle Maschine ohne die mindestens erforderliche Anzahl an vCPUs
bereitzustellen, wird die OVA-Bereitstellung der virtuellen Maschine fehlschlagen. Wenn Sie versuchen, eine
virtuelle Maschine ohne die mindestens erforderlichen Gesamt-MHz bereitzustellen, wird sich die virtuelle
Maschine nicht starten lassen.
Wichtig
Bei den Werten in dieser Tabelle werden die Ressourcen für VMware ESXi oder vCenter nicht
berücksichtigt. Siehe Von Cisco WebEx Meetings Server und dem ESXi-Host verbrauchte Ressourcen,
auf Seite 11.
3
Art der virtuellen Maschine
Virtuelle CPU
(vCPU)
CPU (MHz)
Reservierter
Hauptspeicher/
Hauptspeicher
4
insgesamt (GB)
Festplatten
(GB)
Administration
4
8000
12/14
418
Internet Reverse Proxy
4
8000
4/4
128
3 Der Wert wird durch Multiplizieren der Anzahl der physischen CPUs mit der Geschwindigkeit des CPU-Chips (MHz) erzielt. Bei dieser Berechnung ist
Hyperthreading nicht berücksichtigt. (Die physische CPU muss eine Geschwindigkeit von 2,4 GHz oder darüber aufweisen.)
4 Virtuelle Maschinen mit Medien-Funktionalität verfügen über zusätzlichen, nicht reservierten Speicher; Speicher = Reserviert/Gesamt
250-Benutzersystem
250 gleichzeitige Benutzer (auch als kleines System bezeichnet). Dieses schematische Diagramm stellt zwei
Versionen der 250-Benutzer-Bereitstellung dar. (Die „redundanten“ virtuellen Maschinen bieten Unterstützung
für Hochverfügbarkeit (HA).) Wenn Ihr System keine HA-Unterstützung bietet, stellen Sie nur das primäre
System bereit.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
15
WebEx-Systemanforderungen
250-Benutzersystem
Dieses Diagramm zeigt das Layout eines 250-Benutzersystems mit zwei Rechenzentren, die zusammen ein
MDC-System mit IRP-Unterstützung bilden. Der Lizenzmanager wird nur auf einem Rechenzentrum ausgeführt.
In der nachfolgenden Tabelle werden die Mindest-Hardwareanforderungen für ESXi-Hosts (Cisco UCS
Server) in Ihrem System aufgeführt. In den letzten beiden Spalten ist der für neue Installationen der Cisco
WebEx Meetings Server erforderliche Festplatten-Speicherplatz sowie der für ein automatisches Upgrade auf
Cisco WebEx Meetings Server Version 2.5 von Version 1.5MR3 mithilfe Ihrer vorhandenen Cisco UCS-Server
erforderliche frei verfügbare Speicherplatz angegeben. Weitere Informationen finden Sie unter Allgemeine
Systemanforderungen.
Informationen zu den Netzwerk-Bandbreitenanforderungen finden Sie unter
Netzwerk-Bandbreitenanforderungen, auf Seite 59.
Weitere Informationen zu IOPS finden Sie unter Vorteile der Bereitstellung Ihres Systems auf VMware
vSphere, auf Seite 41.
Eine Koresidenz mit vCenter wird bei Bereitstellungen von Systemen mit 250 Benutzern gemäß Konfiguration
in der nachfolgenden Tabelle unterstützt.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
16
WebEx-Systemanforderungen
250-Benutzersystem
Virtuelle Maschinen CPUauf dem ESXi-Host
Kerne
(Cisco UCS Server)
Haupts Ethernetpeicher Anschlüsse
(GB)
Admin und Medien
52
12
Anforderungen an Für das Upgrade von
die Festplatte für
1.5MR3 auf 2.5 ist
neue Installationen freier Speicherplatz
auf der Festplatte
5
erforderlich
1,5 TB; mindestens 990 GB
• 2 für Admin 7200 RPM
und Medien,
einschließlich
1, wenn
NICTeamvorgänge
für
Redundanz
verwendet
werden
• 1 wird
empfohlen
für das
ESXiVerwaltungs
netzwerk
(Admin und Media)
und vCenter
(koresident)
16
56
1,5 TB; mindestens 950 GB
• 2 für Admin 7200 RPM
Hinweis
und Medien,
einschließlich
1, wenn
NICTeamvorgänge
für
Redundanz
verwendet
werden
• 1 wird
empfohlen
für das
ESXiVerwaltungs
netzwerk
Diese
Angabe
basiert auf
der
Annahme,
dass Sie
vCenter
mit 40 GB
eingerichtet
haben.
• 1 für vCenter
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
17
WebEx-Systemanforderungen
250-Benutzersystem
Virtuelle Maschinen CPUauf dem ESXi-Host
Kerne
(Cisco UCS Server)
Haupts Ethernetpeicher Anschlüsse
(GB)
Internet Reverse
Proxy (IRP)
36
12
Anforderungen an Für das Upgrade von
die Festplatte für
1.5MR3 auf 2.5 ist
neue Installationen freier Speicherplatz
auf der Festplatte
5
erforderlich
300 GB; mindestens 172 GB
• 2 für IRP,
7200 RPM
einschließlich
1, wenn
NICTeamvorgänge
für
Redundanz
verwendet
werden
• 1 wird
empfohlen
für das
ESXiVerwaltungs
netzwerk
5 Bei Auswahl eines manuellen Upgrades, bei dem alle virtuellen Maschinen manuell bereitgestellt werden und dieselbe Hardware verwendet wird, benötigen
Sie doppelt so viel Speicherplatz wie bei automatischen Upgrades.
Hinweis
Falls Sie beabsichtigen, ein HA-System zu verwenden, erwerben Sie für das HA-System die Hardware
und Mengen, die Sie auch für das primäre System erworben hatten.
Von den virtuellen Maschinen in einem System mit 250 Benutzern reservierte Ressourcen
In diesem Abschnitt wird erläutert, wie viel Datenträgerplatz die virtuellen Maschinen belegen. Er richtet sich
an Experten für VMware. CPU-Ressourcen sind als vCPUs (Kerne) und MHz (CPU-Zyklen) spezifiziert. Der
VMware VM-Kernel verwendet MHz-Zyklen, um die CPU-Planung zu kontrollieren.
Die Hauptspeicherressourcen werden mit maximalem Speicher und reserviertem Hauptspeicher angegeben.
Reservierter Hauptspeicher wird nicht mit anderen virtuellen Maschinen auf demselben physischen Cisco
UCS-Server geteilt.
Die Festplattenressourcen (Speicher) werden in zwei separaten Bereichen kontrolliert. Beim OVA-Build
bestimmen die CentOS-Dateisystemgrößen die Mindest-Festplattengröße. Außerdem kontrolliert vCenter den
maximal verfügbaren Festplatten-Speicherplatz.
Wenn Sie versuchen, eine virtuelle Maschine ohne die mindestens erforderliche Anzahl an vCPUs
bereitzustellen, wird die OVA-Bereitstellung der virtuellen Maschine fehlschlagen. Wenn Sie versuchen, eine
virtuelle Maschine ohne die mindestens erforderlichen Gesamt-MHz bereitzustellen, wird sich die virtuelle
Maschine nicht starten lassen.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
18
WebEx-Systemanforderungen
800-Benutzersystem
Wichtig
Bei den Werten in dieser Tabelle werden die Ressourcen für VMware ESXi oder vCenter nicht
berücksichtigt. Siehe Von Cisco WebEx Meetings Server und dem ESXi-Host verbrauchte Ressourcen
6
Art der virtuellen Maschine
Virtuelle CPU
(vCPU)
CPU (MHz)
Reservierter
Hauptspeicher/
Hauptspeicher
7
insgesamt (GB)
Festplatten
(GB)
Administration
4
8000
16/16
418
Medien
8
16.480
13/23
128
Internet Reverse Proxy
8
16.480
6/6
128
6 Der Wert wird durch Multiplizieren der Anzahl der physischen CPUs mit der Geschwindigkeit des CPU-Chips (MHz) erzielt. Bei dieser Berechnung ist
Hyperthreading nicht berücksichtigt. (Die physische CPU muss eine Geschwindigkeit von 2,4 GHz oder darüber aufweisen.)
7 Virtuelle Maschinen mit Medien-Funktionalität verfügen über zusätzlichen, nicht reservierten Speicher; Speicher = Reserviert/Gesamt
800-Benutzersystem
800 gleichzeitige Benutzer (auch als mittelgroßes System bezeichnet). Das Diagramm stellt zwei Versionen
der 800-Benutzer-Bereitstellung dar. (Die „redundanten“ virtuellen Maschinen bieten Unterstützung für
Hochverfügbarkeit (HA).)
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
19
WebEx-Systemanforderungen
800-Benutzersystem
Dieses Diagramm zeigt das Layout eines 800-Benutzersystems mit zwei Rechenzentren, die zusammen ein
MDC-System mit IRP-Unterstützung bilden. Der Lizenzmanager wird nur auf einem Rechenzentrum ausgeführt.
In der nachfolgenden Tabelle werden die Mindest-Hardwareanforderungen für ESXi-Hosts (Cisco UCS
Server) in Ihrem System aufgeführt. In den letzten beiden Spalten ist der für neue Installationen der Cisco
WebEx Meetings Server erforderliche Festplatten-Speicherplatz sowie der für ein automatisches Upgrade auf
Cisco WebEx Meetings Server Version 2.5 von Version 1.5MR3 mithilfe Ihrer vorhandenen Cisco UCS-Server
erforderliche frei verfügbare Speicherplatz angegeben. Weitere Informationen finden Sie unter Allgemeine
Systemanforderungen.
Informationen zu den Bandbreitenanforderungen finden Sie unter Netzwerk-Bandbreitenanforderungen, auf
Seite 59.
Hinweis
Bei einer Systembereitstellung mit 800 Benutzern wird eine Koresidenz mit vCenter nicht unterstützt.
Weitere Informationen zu IOPS finden Sie unter Vorteile der Bereitstellung Ihres Systems auf VMware
vSphere, auf Seite 41.
Virtuelle Maschinen auf dem CPUESXi-Host (Cisco UCS Server) Kerne
Haupts Ethernet-Anschlüsse
peicher
(GB)
Admin und Medien
(gemeinsam)
80
40
1,5 TB;
• 2 für Admin und mindestens
Medien,
10.000 RPM
einschließlich 1,
wenn
NIC-Teamvorgänge
für Redundanz
verwendet werden
• 1 wird empfohlen
für das ESXiVerwaltungsnetzwerk
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
20
Anforderungen
an die
Festplatte für
neue
Installationen
Für das
Upgrade von
1.5MR3 auf 2.5
ist freier
Speicherplatz
auf der
Festplatte
8
erforderlich
990 GB
WebEx-Systemanforderungen
800-Benutzersystem
Virtuelle Maschinen auf dem CPUESXi-Host (Cisco UCS Server) Kerne
Haupts Ethernet-Anschlüsse
peicher
(GB)
Internet Reverse Proxy (IRP) 40
36
Anforderungen
an die
Festplatte für
neue
Installationen
300 GB;
• 2 für IRP,
mindestens
einschließlich 1, 10.000 RPM
wenn
NIC-Teamvorgänge
für Redundanz
verwendet werden
Für das
Upgrade von
1.5MR3 auf 2.5
ist freier
Speicherplatz
auf der
Festplatte
8
erforderlich
172 GB
• 1 wird empfohlen
für das ESXiVerwaltungsnetzwerk
8 Bei Auswahl eines manuellen Upgrades, bei dem alle virtuellen Maschinen manuell bereitgestellt werden und dieselbe Hardware verwendet wird, benötigen
Sie doppelt so viel Speicherplatz wie bei automatischen Upgrades.
Hinweis
Falls Sie beabsichtigen, ein HA-System zu verwenden, gelten die gleichen Hardware-Voraussetzungen
und Mengen wie beim Primärsystem.
Hinweis
Für Systeme mit 800 Benutzern empfehlen wir nicht die Bereitstellung zusätzlicher virtueller Maschinen
auf einem DMZ-Host. Dadurch kann es bei Medienverbindungen zu Paketverlust und einer merklichen
Latenz kommen.
Von den virtuellen Maschinen in einem System mit 800 Benutzern reservierte Ressourcen
In diesem Abschnitt wird erläutert, wie viel Datenträgerplatz die virtuellen Maschinen belegen. Er richtet sich
an Experten für VMware. CPU-Ressourcen sind als vCPUs (Kerne) und MHz (CPU-Zyklen) spezifiziert. Der
VMware VM-Kernel verwendet MHz-Zyklen, um die CPU-Planung zu kontrollieren.
Die Hauptspeicherressourcen werden mit maximalem Speicher und reserviertem Hauptspeicher angegeben.
Reservierter Hauptspeicher wird nicht mit anderen virtuellen Maschinen auf demselben physischen Cisco
UCS-Server geteilt.
Die Festplattenressourcen (Speicher) werden in zwei separaten Bereichen kontrolliert. Beim OVA-Build
bestimmen die CentOS-Dateisystemgrößen die Mindest-Festplattengröße. Außerdem kontrolliert vCenter den
maximal verfügbaren Festplatten-Speicherplatz.
Wenn Sie versuchen, eine virtuelle Maschine ohne die mindestens erforderliche Anzahl an vCPUs
bereitzustellen, wird die OVA-Bereitstellung der virtuellen Maschine fehlschlagen. Wenn Sie versuchen, eine
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
21
WebEx-Systemanforderungen
2000-Benutzersystem
virtuelle Maschine ohne die mindestens erforderlichen Gesamt-MHz bereitzustellen, wird sich die virtuelle
Maschine nicht starten lassen.
Wichtig
Die Werte in dieser Tabelle beinhalten keine Ressourcen für VMware ESXi. Siehe Von Cisco WebEx
Meetings Server und dem ESXi-Host verbrauchte Ressourcen, auf Seite 11.
9
Art der virtuellen Maschine
Virtuelle CPU
(vCPU)
CPU (MHz)
Reservierter
Hauptspeicher/
Hauptspeicher
10
insgesamt (GB)
Festplatten
(GB)
Administration
10
20.600
16/16
418
Medien
30
60.800
14/44
128
Internet Reverse Proxy
20
41.200
10/10
128
9 Der Wert wird durch Multiplizieren der Anzahl der physischen CPUs mit der Geschwindigkeit des CPU-Chips (MHz) erzielt. Bei dieser Berechnung ist
Hyperthreading nicht berücksichtigt. (Die physische CPU muss eine Geschwindigkeit von 2,4 GHz oder darüber aufweisen.)
10 Virtuelle Maschinen mit Medien-Funktionalität verfügen über zusätzlichen, nicht reservierten Speicher; Speicher = Reserviert/Gesamt
2000-Benutzersystem
2000 gleichzeitige Benutzer (auch als großes System bezeichnet). Dieses Diagramm zeigt ein
2000-Benutzersystem mit HA- und IRP-Unterstützung. Die virtuellen HA-Maschinen werden als redundante
virtuelle Maschinen angezeigt. Wenn Ihr System keine HA-Unterstützung bietet, stellen Sie nur das primäre
System bereit.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
22
WebEx-Systemanforderungen
2000-Benutzersystem
Dieses Diagramm zeigt eine Systembereitstellung mit 2000 Benutzern und zwei Rechenzentren, die zusammen
ein MDC-System mit IRP-Unterstützung bilden. Der Lizenzmanager wird nur auf einem Rechenzentrum
ausgeführt.
Wichtig
Cisco empfiehlt eine Bereitstellung aller virtueller Maschinen, die im Diagramm dargestellt werden. Bei
der Bereitstellung von verschiedenen virtuellen Maschinentypen auf einem physischen Server können Sie
effektiver ein Herunterfahren des Systems, im Fall eines Hardwarefehlers, vermeiden. Zum Beispiel ist
das Bereitstellen einer virtuellen Medien- und einer virtuellen Web-Maschine auf einem einzigen physischen
Server stabiler als das Bereitstellen beider virtueller Web-Maschinen auf demselben physischen Server.
Auf großen Systemen gibt es eine Ausnahme von der Regel zum gleichmäßigen Lastenausgleich (weitere
Informationen unter Lastausgleich, auf Seite 66), wobei SIP-Übertragungswege zum Lastenausgleich auf
Media 1- und Media 2-Maschinen verfügbar sind; für Media 3- und Media-Maschinen mit HA (optional) ist
keine Lastverteilung möglich. Bei einem Ausfall der Media 1 und Media 2-Maschine auf dem primären System
sind Telefoniedienste auf CWMS nicht mehr verfügbar. Wenn es sich bei dem System um eine
HA-Implementierung handelt, dann werden durch die Redundanz Ausfälle auf Systemen mit einer virtuellen
Maschine minimiert.
In der nachfolgenden Tabelle werden die Mindest-Hardwareanforderungen für ESXi-Hosts (Cisco UCS
Server) in Ihrem System aufgeführt. In den letzten beiden Spalten ist der für neue Installationen der Cisco
WebEx Meetings Server erforderliche Festplatten-Speicherplatz sowie der für ein automatisches Upgrade auf
Cisco WebEx Meetings Server Version 2.5 von Version 1.5MR3 mithilfe Ihrer vorhandenen Cisco UCS-Server
erforderliche frei verfügbare Speicherplatz angegeben. Weitere Informationen finden Sie unter Allgemeine
Systemanforderungen.
Informationen zu den Bandbreitenanforderungen finden Sie unter Netzwerk-Bandbreitenanforderungen, auf
Seite 59.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
23
WebEx-Systemanforderungen
2000-Benutzersystem
Wenn Sie vorhaben, ein HA-System hinzuzufügen, werden diese virtuellen Maschinen als die „redundanten“
virtuellen Maschinen angezeigt. Wenn Sie kein HA möchten, dann brauchen Sie nur das primäre System
bereitzustellen.
Hinweis
Die Koresidenz mit vCenter wird bei Systembereitstellungen mit 2000 Benutzern nicht unterstützt.
Hinweis
Weitere Informationen zu IOPS finden Sie unter Vorteile der Bereitstellung Ihres Systems auf VMware
vSphere, auf Seite 41.
Virtuelle Maschinen auf dem CPUESXi-Host (Cisco UCS Server) Kerne
Haupts Ethernet-Anschlüsse
peicher
(GB)
Medien1 und Admin
(gemeinsam)
80
40
Anforderungen
an die
Festplatte für
neue
Installationen
1,5 TB;
• 2 für Medien1 und mindestens
Admin,
10.000 RPM
einschließlich 1,
wenn
NIC-Teamvorgänge
für Redundanz
verwendet werden
Für das
Upgrade von
1.5MR3 auf 2.5
ist freier
Speicherplatz
auf der
Festplatte
11
erforderlich
990 GB
• 1 wird empfohlen
für das ESXiVerwaltungsnetzwerk
Medien2 und Web1
(gemeinsam)
40
80
1 TB;
• 2 für Medien2 und mindestens
Web1,
10.000 RPM
einschließlich 1,
wenn
NIC-Teamvorgänge
für Redundanz
verwendet werden
• 1 wird empfohlen
für das ESXiVerwaltungsnetzwerk
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
24
768 GB
WebEx-Systemanforderungen
2000-Benutzersystem
Virtuelle Maschinen auf dem CPUESXi-Host (Cisco UCS Server) Kerne
Haupts Ethernet-Anschlüsse
peicher
(GB)
Medien3 und Web2
(gemeinsam)
80
40
Anforderungen
an die
Festplatte für
neue
Installationen
1 TB;
• 2 für Medien3 und mindestens
Web2,
10.000 RPM
einschließlich 1,
wenn
NIC-Teamvorgänge
für Redundanz
verwendet werden
Für das
Upgrade von
1.5MR3 auf 2.5
ist freier
Speicherplatz
auf der
Festplatte
11
erforderlich
768 GB
• 1 wird empfohlen
für das ESXiVerwaltungsnetzwerk
Internet Reverse Proxy (IRP) 40
36
300 GB;
• 2 für IRP,
mindestens
einschließlich 1, 10.000 RPM
wenn
NIC-Teamvorgänge
für Redundanz
verwendet werden
172 GB
• 1 wird empfohlen
für das ESXiVerwaltungsnetzwerk
Medien und Admin
(gemeinsam) für HA
40
80
1,5 TB;
• 2 für Medien und mindestens
Admin,
10.000 RPM
einschließlich 1,
wenn
NIC-Teamvorgänge
für Redundanz
verwendet werden
990 GB
• 1 wird empfohlen
für das ESXiVerwaltungsnetzwerk
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
25
WebEx-Systemanforderungen
2000-Benutzersystem
Virtuelle Maschinen auf dem CPUESXi-Host (Cisco UCS Server) Kerne
Haupts Ethernet-Anschlüsse
peicher
(GB)
Web für HA
80
40
Anforderungen
an die
Festplatte für
neue
Installationen
1 TB;
• 2 für Web,
mindestens
einschließlich 1, 10.000 RPM
wenn
NIC-Teamvorgänge
für Redundanz
verwendet werden
Für das
Upgrade von
1.5MR3 auf 2.5
ist freier
Speicherplatz
auf der
Festplatte
11
erforderlich
896 GB
• 1 wird empfohlen
für das ESXiVerwaltungsnetzwerk
IRP für HA
40
36
300 GB;
• 2 für IRP,
mindestens
einschließlich 1, 10.000 RPM
wenn
NIC-Teamvorgänge
für Redundanz
verwendet werden
172 GB
• 1 wird empfohlen
für das ESXiVerwaltungsnetzwerk
11 Bei Auswahl eines manuellen Upgrades, bei dem alle virtuellen Maschinen manuell bereitgestellt werden und dieselbe Hardware verwendet wird, benötigen
Sie doppelt so viel Speicherplatz wie bei automatischen Upgrades.
Hinweis
Für Systeme mit 2000 Benutzern empfehlen wir nicht die Bereitstellung zusätzlicher virtueller Maschinen
auf einem DMZ-Host. Dadurch kann es bei Medienverbindungen zu Paketverlust und einer merklichen
Latenz kommen.
Von den virtuellen Maschinen in einem System mit 2000 Benutzern reservierte Ressourcen
In diesem Abschnitt wird erläutert, wie viel Datenträgerplatz die virtuellen Maschinen belegen. Er richtet sich
an Experten für VMware. CPU-Ressourcen sind als vCPUs (Kerne) und MHz (CPU-Zyklen) spezifiziert. Der
VMware VM-Kernel verwendet MHz-Zyklen, um die CPU-Planung zu kontrollieren.
Die Hauptspeicherressourcen werden mit maximalem Speicher und reserviertem Hauptspeicher angegeben.
Reservierter Hauptspeicher wird nicht mit anderen virtuellen Maschinen auf demselben physischen Cisco
UCS-Server geteilt.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
26
WebEx-Systemanforderungen
Systemkapazitätsmatrix
Die Festplattenressourcen (Speicher) werden in zwei separaten Bereichen kontrolliert. Beim OVA-Build
bestimmen die CentOS-Dateisystemgrößen die Mindest-Festplattengröße. Außerdem kontrolliert vCenter den
maximal verfügbaren Festplatten-Speicherplatz.
Wenn Sie versuchen, eine virtuelle Maschine ohne die mindestens erforderliche Anzahl an vCPUs
bereitzustellen, wird die OVA-Bereitstellung der virtuellen Maschine fehlschlagen. Wenn Sie versuchen, eine
virtuelle Maschine ohne die mindestens erforderlichen Gesamt-MHz bereitzustellen, wird sich die virtuelle
Maschine nicht starten lassen.
Wichtig
Die Werte in dieser Tabelle beinhalten keine Ressourcen für VMware ESXi. Siehe Von Cisco WebEx
Meetings Server und dem ESXi-Host verbrauchte Ressourcen
12
Art der virtuellen Maschine
Virtuelle CPU
(vCPU)
CPU (MHz)
Reservierter
Hauptspeicher/
Hauptspeicher
13
insgesamt (GB)
Festplatten
(GB)
Administration
10
20.600
16/16
418
Bei Versionen
ab 2.6 müssen
neue Systeme,
die mittels
einer
OVA-Datei
bereitgestellt
werden,
513 GB
Festplattenspei
cher haben.
Medien
30
60.800
14/44
128
Web
10
20.600
16/16
128
Internet Reverse Proxy
20
41.200
10/10
128
12 Der Wert wird durch Multiplizieren der Anzahl der physischen CPUs mit der Geschwindigkeit des CPU-Chips (MHz) erzielt. Bei dieser Berechnung ist
Hyperthreading nicht berücksichtigt. (Die physische CPU muss eine Geschwindigkeit von 2,4 GHz oder darüber aufweisen.)
13 Virtuelle Maschinen mit Medien-Funktionalität verfügen über zusätzlichen, nicht reservierten Speicher; Speicher = Reserviert/Gesamt
Systemkapazitätsmatrix
Wichtige Punkte:
• Bei den in diesem Abschnitt aufgeführten Informationen wird als Grundvoraussetzung davon ausgegangen,
dass mindestens zwei Personen an einem Meeting teilnehmen.
• Als gleichzeitige Meeting-Verbindungen wird die Anzahl der Personen definiert, die zu einem beliebigen
Zeitpunkt an einem Meeting teilnehmen. Bei einem System mit 50 Benutzern kann sich die maximale
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
27
WebEx-Systemanforderungen
Systemkapazitätsmatrix
Anzahl gleichzeitiger Meeting-Verbindungen zum Beispiel aus 5 gleichzeitig stattfindenden Meetings
mit jeweils insgesamt 10 Teilnehmern zusammensetzen (d. h. 1 Gastgeber und 9 Teilnehmer).
• Sobald die maximale Anzahl von Meeting-Teilnehmern für einen Zeitpunkt erreicht ist, lässt das System
nicht mehr zu, dass weitere Benutzer Meetings beginnen oder ihnen beitreten. Nur die Hälfte der maximal
zulässigen Anzahl von Meeting-Teilnehmern (2000, 800, 250 oder 50 Personen) können Video verwenden.
Als „Video“ gilt sowohl das Senden als auch das Empfangen von Videodaten, das heißt, Benutzer
verwenden Video über die WebEx-Webcam oder die Option zur Videofreigabe, mit der Benutzer Video
gemeinsam nutzen können.
• Die Desktopfreigabe wird nicht als Video betrachtet. Bei einem System mit 250 Benutzern können daher
250 Personen gleichzeitig ihre Desktops zu einem beliebigen Zeitpunkt während eines Meetings freigeben.
• Durch das Hinzufügen von HA- oder MDC-Systemen wird die für das Abhalten von Meetings verfügbare
Kapazität des Systems nicht erhöht; ein 800-Benutzersystem bleicht weiterhin ein System für 800
Benutzer.
Die Nummern in folgender Tabelle entsprechen der entworfenen Kapazität des Cisco WebEx Meetings
Serversystems. Die Funktion des Systems bei höheren Leistungen als angegeben kann zu einem beeinträchtigten
Benutzererlebnis und zur Instabilität des Systems führen. Cisco behält sich das Recht vor, die Kapazität auf
diesen Grenzwerten zu beschränken.
Hinweis
Die Werte in der folgenden Tabelle bleiben – ungeachtet dessen, ob Ihr System ein einzelnes oder mehrere
Rechenzentren umfasst – unverändert.
Tabelle 3: Systemkapazitätsmatrix für Version 2.5 und höher
Systemkapazität 200080025050Hinweise
Benutzer Benutzer Benutzer Benutzer
system
system
system
system
Maximal
2000
zulässige
gleichzeitige
MeetingVerbindungen
(Audio-, Videound
Web-Benutzer)
800
250
50
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
28
Die Anzahl der Personen, die zu einem
beliebigen Zeitpunkt an einem Meeting
teilnehmen.
WebEx-Systemanforderungen
Systemkapazitätsmatrix
Systemkapazität 200080025050Hinweise
Benutzer Benutzer Benutzer Benutzer
system
system
system
system
Maximale
2000
Anzahl
gleichzeitiger
Audioverbindungen
(TelekonferenzTelefongespräche
und
Sprachverbindungen
über Computer
von
Meeting-Clients
aus)
Maximale
Anzahl an
Benutzern, die
gleichzeitig
Video und
Videodateien
teilen
100014
800
250
50
Die Systemkapazität bleibt wie auf der linken
Seite angezeigt, ungeachtet dessen, welche
Kombination der folgenden Merkmale
genutzt wird:
• Audio-Codecs G.711, G.722, G.729
• IPv4- oder IPv6-Telekonferenzfunktion
• TLS-/SRTP-Audioverschlüsselung
400
125
25
Diese Zahlen zeigen die maximale Anzahl
gleichzeitiger Meeting-Verbindungen (oder
Benutzer), die gleichzeitig Video teilen
können. Wenn die Anzahl der Benutzer, die
Video teilen, in gleichzeitig stattfindenden
Meetings die maximale Anzahl erreicht hat,
können die anderen, zu den gleichzeitig
stattfindenden Meetings eingeladenen
Benutzer dem Meeting beitreten, wobei deren
Video-Fenster jedoch abgeblendet sind.
Hinweis
Hinweis
Wenn ein Teilnehmer in einem
Meeting Video verwendet, dann
werden alle anderen Teilnehmer
desselben Meetings als
Video-Benutzer gezählt, auch
wenn sie selbst kein Video
verwenden.
Die Desktopfreigabe wird nicht
als Video betrachtet.
Maximale
Teilnehmerzahl
pro Meeting
500
500
250
50
Diese Zahlen zeigen die maximale Anzahl
von Teilnehmern, die an einem Meeting
teilnehmen können.
Maximale
Anzahl an
Meetings, die
gleichzeitig
aufgezeichnet
werden können
100
40
13
3
Dies ist die Gesamtzahl von Meetings, die
gleichzeitig die Aufzeichnungsfunktion
verwenden können.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
29
WebEx-Systemanforderungen
Systemkapazitätsmatrix
Systemkapazität 200080025050Hinweise
Benutzer Benutzer Benutzer Benutzer
system
system
system
system
Maximale
Anzahl der
gleichzeitigen
Aufzeichnungs
wiedergaben
500
200
63
12
Dies ist die maximale Anzahl von
Aufzeichnungswiedergabesitzungen, die
gleichzeitig stattfinden können. Dies bezieht
sich auf Aufzeichnungen, die im
Speichersystem gespeichert sind, und umfasst
keine Aufzeichnungen, die auf die Desktops
der Benutzer heruntergeladen wurden.
Hinweis
Maximale
400.000
Anzahl von
Benutzerprofilen
400.000
400.000
400.000
Diese Anzahl umfasst aktive und inaktive
Benutzer.
Maximale
Anzahl
gleichzeitiger
Meetings
400
125
25
Die Anzahl eigenständiger Meetings, die
gleichzeitig aktiv sein können.
Maximale
20
Anrufrate
(Anrufe/Sekunde)
8
3
1
Dies ist die durchschnittliche Anzahl von
Benutzern, die sich in einem Zeitraum von
einer Sekunde bei einem Meeting einwählen
können. Wenn das System diese Anzahl
erreicht hat, kann es vorkommen, dass die
sich als Nächstes beim Meeting einwählenden
Benutzer eine Verzögerung von einigen
Sekunden erfahren, bevor die Verbindung
zum Meeting hergestellt wird.
Maximale
Anzahl der
gleichzeitigen
Anmeldungen
8
Personen
pro
Sekunde
3
1 Person
Personen pro
pro
Sekunde
Sekunde
1000
20
Personen
pro
Sekunde
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
30
Diese Wiedergabesitzungen
werden in die gleichzeitigen
Meeting-Verbindungen im
System nicht einbezogen.
Dies ist die durchschnittliche Anzahl von
Benutzern, die sich in einem Zeitraum von
einer Sekunde bei der WebEx-Site anmelden
können. Wenn das System diese Anzahl
erreicht hat, kann es vorkommen, dass die
sich als Nächstes bei der WebEx-Site
anmeldenden Benutzer eine Verzögerung von
einigen Sekunden erfahren, bevor sie dem
Meeting beitreten können.
WebEx-Systemanforderungen
Systemkapazitätsmatrix
Systemkapazität 200080025050Hinweise
Benutzer Benutzer Benutzer Benutzer
system
system
system
system
Maximale
5 Gbit/s
zusätzliche
Bandbreitennutzung
2 Gbit/s
625
Mbit/s
125
Mbit/s
Bei Verwendung unseres Testsystems mit
maximaler Bandbreite ist dies die maximale
Bandbreite, die das System verarbeiten kann.
Weitere Informationen zur
Bandbreitennutzung finden Sie im Abschnitt
„Netzwerk-Bandbreitenanforderungen“ im
Kapitel Netzwerktopologie für Ihr System des
Planungsleitfadens. Darüber hinaus finden
Sie auch im Weißbuch zur
WebEx-Netzwerk-Bandbreite weitere
Informationen.
14 800 in Federal Information Processing Standards (FIPS-Umfeldern)
Hinweis
Bei Neuinstallationen der Cisco WebEx Meetings Server-Version 2.0 und höher gelten folgende
Speicheranforderungen:
• Der Festplattenspeicher kann entweder lokal (DAS) oder extern (SAN oder NAS) bereitgestellt
werden.
• Die ESXi-Hosts (Cisco UCS-Server) mit der virtuellen Admin-Maschine benötigen 1,5 TB
Speicherplatz auf der Festplatte.
• Die ESXi-Hosts (Cisco UCS-Server) ohne virtuelle Admin-Maschine benötigen 1 TB Speicherplatz
auf der Festplatte.
• Wenn Sie das System mithilfe Ihrer vorhandenen Cisco UCS-Server Cisco WebEx Meeting Server
aufrüsten, benötigen die ESXi-Hosts 1.118 GB Speicherplatz auf der Festplatte, wenn der UCS-Server
nur die virtuelle Admin-Maschine hat (primär oder HA-System), oder 990 GB Speicherplatz auf der
Festplatte, wenn der UCS-Server eine virtuelle Admin- und eine Media-Maschine hat (primär oder
HA-System).
Vollständige Angaben finden Sie im Abschnitt Von Cisco WebEx Meetings Server und dem ESXi-Host
verbrauchte Ressourcen unter http://www.cisco.com/c/en/us/support/conferencing/webex-meetings-server/
products-installation-and-configuration-guides-list.html.
Tipp
Hinweis
Die maximale Dauer eines Meetings beträgt 24 Stunden für alle Größenordnungen von
Benutzersystem-Bereitstellungen.
Wenn Sie ein Upgrade in Betracht ziehen, planen Sie entsprechend größere Datenspeicher ein, da das
ursprüngliche und das aktualisierte System die Datenspeicher so lange gemeinsam nutzen, bis das
aktualisierte System vollständig ist und das ursprüngliche System entfernt wird.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
31
WebEx-Systemanforderungen
Versions-Upgrade (2.6) und Aktualisierungs-Matrix
Weitere Informationen über die erforderliche Netzwerkbandbreite für die verschiedenen Größenordnungen
von Benutzersystemen finden Sie im Abschnitt „Netzwerk-Bandbreitenanforderungen“ im Kapitel
„Netzwerktopologie für Ihr System“ des Planungsleitfadens.
Versions-Upgrade (2.6) und Aktualisierungs-Matrix
Verwenden Sie die folgende Tabelle, um die Vorgehensweise bei der Aktualisierung auf Cisco WebEx
Meetings Server Version 2.6 festzulegen.
Installierte Version
Version 2.6
1.0 bis 1.1
2.6
Pfad
1 Aktualisierung auf Version 1.5
2 Aktualisierung auf Version 1.5MR5
3 Aktualisierung auf Version 2.6
1.5 auf 1.5MR4
2.6
1 Aktualisierung auf Version 1.5MR5
2 Aktualisierung auf Version 2.6
1.5 MR5 oder höher
2.6
2.0 auf 2.0MR8
2.6
Aktualisierung auf Version 2.6
1 Aktualisierung auf Version 2.0MR9
2 Aktualisierung auf Version 2.6
2.0MR9 oder höher
2.6
Aktualisierung auf Version 2.6
2.5 oder alle
2.5MR-Versionen
2.6
Aktualisierung auf Version 2.6
2.615
Aktualisierung auf Version 2.6
Einzelnes
Rechenzentrum (SDC)
2.5 oder alle
2.5MR-Versionen
Mehrere Rechenzentren
(MDC)
2.6 oder alle
2.6MR-Versionen
Alle
Aktualisierung auf Version 2.6MR
2.6MR-Versionen
Einzelnes
Rechenzentrum (SDC)
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
32
WebEx-Systemanforderungen
Versions-Upgrade (2.6) und Aktualisierungs-Matrix
Installierte Version
Version 2.6
Pfad
2.6 oder alle
2.6MR-Versionen
Alle
Aktualisierung auf Version 2.6MR
2.6MR-Versionen
Mehrere Rechenzentren
(MDC)
15
Wichtig: Aktualisierungen erfordern Ausfallzeiten, denn beide Rechenzentren werden gleichzeitig aktualisiert. Klicken Sie für
ein Rechenzentrum erst dann auf Neustart, wenn die Aktualisierung des anderen Zentrums abgeschlossen ist und beide die
Schaltfläche Neustart anzeigen.
Wenn Sie von Version 2.5 auf 2.6 aktualisieren, führt der Neustart eines Rechenzentrums, bevor die Aktualisierung des anderen
Rechenzentrums abgeschlossen ist, zu einem Abbruch der Replikation.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
33
WebEx-Systemanforderungen
Versions-Upgrade (2.6) und Aktualisierungs-Matrix
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
34
KAPITEL
2
Einleitung und Rechenzentrum-Topologie für Ihr
System
Dieses Kapitel umfasst eine Einführung, eine Rechenzentrum-Übersicht und die VMware vCenter
Systemanforderungen.
• Was ist der Cisco WebEx Meetings-Server?, Seite 35
• Informationen für Kunden von Cisco Unified MeetingPlace, Seite 37
• Allgemeine Konzepte für Ihre Systembereitstellung, Seite 37
• Einzelne Rechenzentren bereitstellen, Seite 40
• Zusammenführen von Rechenzentren zur Erstellung eines MDC-Systems, Seite 40
• Anwenden von VMware vSphere bei Ihrem System, Seite 41
• IOPS und Storage System Performance, Seite 44
• Installieren von VMware vSphere ESXi und Konfigurieren des Speichers, Seite 45
• Beitreten zu Meetings, Seite 46
Was ist der Cisco WebEx Meetings-Server?
Der Cisco WebEx Meetings Server ist eine sichere, vollkommen virtualisierte, private Cloud (vor Ort)
Konferenz-Lösung die Audio, Video und Web kombiniert, um die Konferenzkosten zu minimieren und Ihre
Investition in Cisco Unified Communications zu maximieren.
Der Cisco WebEx Meetings Server erfüllt die Bedürfnisse der Unternehmen von heute, durch die Präsentation
einer kompetenten Konferenzlösung, die alle erforderlichen Tools umfasst, um die Kollaboration so effektiv
und reibungslos wie möglich zu gestalten. Er bietet Nutzern eine interaktive und produktive Umgebung.
Sie können diese Konferenzlösung in Ihrer privaten Cloud hinter der Firewall Ihres Rechenzentrums bereitstellen
und verwalten. Sie ist für Cisco UCS-Server und VMware vSphere konzipiert. (Informationen zu spezifischen
Anforderungen finden Sie unter Mindest-Hardwareanforderungen, auf Seite 9.) Sie ermöglicht eine virtuelle
Bereitstellung und bietet leistungsstarke Tools für Administratoren, mit denen das System verwaltet und
wichtige Systemdaten angezeigt werden können.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
35
Einleitung und Rechenzentrum-Topologie für Ihr System
Was ist der Cisco WebEx Meetings-Server?
Wie auch alle weiteren Produkte von Cisco WebEx bietet dieses Produkt Echtzeit-Kollaborationswerkzeuge,
inklusive der Dokument-, Anwendungs- und Desktopfreigabe, Kommentar-Tools, vollständiges
Hoststeuerelement zur effektiven Verwaltung von Meetings, eine integrierte Teilnehmerliste mit aktivem
Sprecher, Video-, Aufzeichnungs- und -Wiedergabe-Schaltung. Dieses Produkt verwendet hochqualitatives
Video, sodass das Teilen von Video scharf und klar ist.
Außerdem können Benutzer mit Mobilgeräten an Meetings teilnehmen. Informationen zu den unterstützten
Geräten finden Sie unter Betriebssystemanforderungen für Mobilgeräte, auf Seite 207.
Wichtige Berücksichtigungen in Bezug auf Ihr System
Bitte beachten Sie Folgendes:
• Weiterleitungsproxys: nicht empfohlen, obwohl Sie Weiterleitungsproxys mit Einschränkungen verwenden
können.
Ausführliche Informationen finden Sie unter Cisco WebEx Meetings Server – Leitfaden zur
Fehlerbehebung.
• Reverseproxys: Es wird nur der Internet Reverse Proxy, der in diesem Produkt beinhaltet ist, unterstützt.
• NAT – wird unterstützt, wenn er den Systemanforderungen entspricht.
Vollständige Angaben finden Sie unter Verwendung von NAT in Ihrem System.
• Einzelne Rechenzentren – Bereitstellungen innerhalb eines einzelnen Rechenzentrums werden von allen
Cisco WebEx Meetings Server-Versionen unterstützt.
Vollständige Angaben finden Sie unter Einzelne Rechenzentren bereitstellen.
• Mehrere Rechenzentren – Rechenzentren mit Cisco WebEx Meetings Server Version 2.5 können zur
Erstellung eines Systems mit mehreren Rechenzentren zusammengeführt werden.
Vollständige Angaben finden Sie im Cisco WebEx Meetings Server-Administrationsleitfaden unter
Informationen über Multi-data Center.
• Speicherserver – Jedes Rechenzentrum in einem MDC-System muss über einen separaten Speicherserver
verfügen. Ein Speicherserver kann jeweils nur ein Rechenzentrum unterstützen.
• Hochverfügbarkeitssystem – System mit redundanten virtuellen Maschinen, auf denen dieselbe Cisco
WebEx Meetings Server-Version ausgeführt wird. Wenn das primäre System (in einem SDC-System)
fehlschlägt, führt das Hochverfügbarkeitssystem den Betrieb fort. Die redundanten (HA) virtuellen
Maschinen müssen sich im selben Rechenzentrum wie die primären virtuellen Maschinen befinden. Die
virtuellen Maschinen des primären und HA-Systems müssen sich ebenfalls auf demselben VLAN oder
Subnetz befinden.
MDC-Umfelder können nicht durch das Zusammenführen mehrerer HA-Systeme erstellt werden.
• Internet Reverse Proxy (IRP) Server – Virtuelle Maschine, die als Proxy-Server zwischen dem externen
Internet und dem internen Netzwerk eines Unternehmens platziert wird, um öffentlichen Zugriff auf den
Cisco WebEx Meetings bereitzustellen. Ein Internet Reverse Proxy-Server ist erforderlich, wenn Sie
Benutzern das Ansetzen von und Teilnehmen an Meetings intern oder extern über mobile Geräte oder
einen sicheren Zugriff auf Ihre WebEx-Site über das Internet ermöglichen möchten. Ein Internet Reverse
Proxy-Server ist nicht erforderlich, wenn Sie einen Zugriff auf den Cisco WebEx Meetings Server über
Ihr internes Netzwerk bereitstellen möchten. Stellen Sie eine virtuelle Internet Reverse Proxy-Maschine
mithilfe derselben OVA-Datei bereit, die Sie verwendet haben, um Ihre virtuelle Administrator-Maschine
bereitzustellen. Die virtuelle IRP-Maschine muss sich im selben Subnetz wie die öffentliche virtuelle
IP-Adresse befinden.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
36
Einleitung und Rechenzentrum-Topologie für Ihr System
Informationen für Kunden von Cisco Unified MeetingPlace
• Virtuelle IP-Adresse (VIP) – IP-Adressen werden zur Kommunikation mit den virtuellen Admin-, Mediaund Web-Maschinen innerhalb eines Rechenzentrums verwendet.
• Private virtuelle IP-Adresse (VIP) – Zusätzliche IP-Adresse, die auf der virtuellen Admin-Maschine
konfiguriert wird und der Administration-Site-URL zugeordnet ist. Die private virtuelle IP-Adresse
kann der WebEx-Site-URL zugeordnet werden, wenn die Adresse im internen DNS-Server einer
Split-Horizon DNS-Bereitstellung bzw. einer Bereitstellung konfiguriert ist, bei der kein Internet Reverse
Proxy-Server verwendet wird.
• Öffentliche virtuelle IP-Adresse (VIP) – Zusätzliche IP-Adresse, die auf der virtuellen Internet Reverse
Proxy-Maschine konfiguriert wird und der WebEx Site-URL zugeordnet ist. Die WebEx Site-URL muss
auf den externen DNS-Servern in eine öffentliche virtuelle IP-Adresse aufgelöst werden, um Benutzern
den Zugriff auf die WebEx-Site über das Internet zu ermöglichen. Öffentliche virtuelle IP-Adressen
werden auf Systemen mit einem Internet Reverse Proxy-Server konfiguriert.
Vorsicht
Wenn Sie unsere Empfehlungen und Voraussetzungen bei der Bereitstellung Ihres Systems nicht beachten,
steht Ihnen der Support von Cisco nicht zur Verfügung. Cisco haftet nicht für Probleme, die Ihnen aufgrund
eines Nichteinhaltens unserer Anweisungen entstehen.
Neue und geänderte Funktionen von Cisco WebEx Meetings Server
Eine Liste der neu hinzugekommenen und geänderten Funktionen finden Sie im Abschnitt „Neu
hinzugekommene und geänderte Funktionen des Cisco WebEx Meetings Server“ in der Software-Dokumentation
zum Cisco WebEx Meetings Server unter Software-Dokumentation.
Informationen für Kunden von Cisco Unified MeetingPlace
Wichtig
Aufgrund der architektonischen Unterschiede besteht kein Migrationspfad (für bestehende
Benutzer-Accounts, Anpassungen und Meetings) vom Cisco Unified MeetingPlace zum Cisco WebEx
Meetings Server. Diese sind zwei verschiedene Produkte.
Sie können den Übergang für Ihre Benutzer vereinfachen, indem Sie weiterhin den Cisco Unified MeetingPlace
und den Cisco WebEx Meetings Server für einen bestimmten Zeitpunkt unterstützen, wobei Sie Ihre Benutzer
auffordern können, auf das neue System zu schalten. Um Ihnen bei der Schulung der Benutzer zu helfen,
bietet Ihnen Cisco Schulungsvideos an, auf welche Sie über die Endbenutzer Hilfeseite zugreifen können.
Allgemeine Konzepte für Ihre Systembereitstellung
Systemgrößen
Systeme werden anhand der Anzahl der gleichzeitig unterstützten Benutzer identifiziert:
• 50 gleichzeitige Benutzer (auch als Mikrosystem bezeichnet)
◦ Unterstützt üblicherweise ein Unternehmen mit 500 bis 1000 Beschäftigten
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
37
Einleitung und Rechenzentrum-Topologie für Ihr System
Allgemeine Konzepte für Ihre Systembereitstellung
◦ Primäres System [(ohne Hochverfügbarkeit (HA)] inklusive einer virtuellen Admin-Maschine und
einer optionalen Internet Reverse Proxy (IRP)-Maschine.
• 250 gleichzeitige Benutzer (auch als kleines System bezeichnet)
◦ Unterstützt üblicherweise ein Unternehmen mit 2500 bis 5000 Beschäftigten
◦ Ein primäres System (ohne HA) beinhaltet eine virtuelle Admin-Maschine, eine virtuelle
Medien-Maschine und einer optionalen Internet Reverse Proxy (IRP)-Maschine.
• 800 gleichzeitige Benutzer (auch als mittelgroßes System bezeichnet)
◦ Unterstützt üblicherweise ein Unternehmen mit 8.000 bis 16.000 Beschäftigten
◦ Ein primäres System (ohne HA) beinhaltet eine virtuelle Admin-Maschine, eine virtuelle
Medien-Maschine und einer optionalen Internet Reverse Proxy (IRP)-Maschine.
• 2000 gleichzeitige Benutzer (auch als großes System bezeichnet)
◦ Unterstützt üblicherweise ein Unternehmen mit 20.000 bis 40.000 Beschäftigten
◦ Primäres System (ohne HA) inklusive einer virtuellen Admin-Maschine, 3 virtuellen
Media-Maschinen, 2 Web-Maschinen und einer optionalen Internet Reverse Proxy (IRP)-Maschine.
Bei der Bereitstellung verwendete Begriffe
WebEx-Site-URL – Sichere HTTP-URL für Benutzer, um Meetings in Umgebungen mit einem Rechenzentrum
abzuhalten bzw. an diesen teilzunehmen.
WebEx-Administration-URL – Sichere HTTP-URL für Administratoren, um das System in Umgebungen
mit einem Rechenzentrum zu konfigurieren, zu überwachen und zu verwalten.
Öffentliche VIP: virtuelle IP-Adresse der WebEx-Site-URL.
Private VIP: virtuelle IP-Adresse der Administration-Site-URL bzw. virtuelle IP-Adresse der WebEx-Site-URL
(nur für interne Benutzer, die Split-Horizon-DNS verwenden).
Gängige WebEx-URL: Wird vom DNS verwendet, um den Benutzer zu dem Rechenzentrum umzuleiten,
auf dem er Meeting-bezogene Aufgaben durchführt, beispielsweise das Ansetzen oder Abhalten von Meetings.
Die Auswahl des Rechenzentrums durch den DNS ist für Benutzer transparent. Über die gängige WebEx-URL
können Benutzer bequem auf das System zugreifen. Beim Herunterfahren eines Rechenzentrums ändert sich
für die Benutzer nichts – die für den Zugriff auf Meetings verwendete URL bleibt gleich, da der Benutzer
vom DNS auf das verbleibende Rechenzentrum umgeleitet wird.
Gängige Administration-URL: Wird häufig als die Administration-URL bezeichnet. Sie wird vom DNS
verwendet, um Administratoren zum verwaltenden Rechenzentrum umzuleiten, über das sich der Administrator
beim System anmeldet. Die Auswahl des Rechenzentrums durch den DNS ist für Benutzer transparent (die
Zeichenfolge in der URL-Adressleiste ändert sich jedoch je nachdem, welches Rechenzentrum der Administrator
für den Zugriff auf das System auswählt). Über die gängige Administration-URL können Benutzer bequem
auf das System zugreifen.
Lokale Administration-URLs: Sind für die jeweiligen Rechenzentren in einem MDC-System spezifisch.
Beim Anmelden über die gängige Administration-URL werden Administratoren vom DNS zur lokalen
Administration-URL für das verwaltende Rechenzentrum umgeleitet. Jegliche Systemänderungen wie das
Zuweisen von Lizenzen zu Benutzern werden auf dem verwaltenden Rechenzentrum durchgeführt und auf
alle Rechenzentren des MDC-Systems kopiert.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
38
Einleitung und Rechenzentrum-Topologie für Ihr System
Allgemeine Konzepte für Ihre Systembereitstellung
Administratoren können innerhalb der CWMS-Anwendung ein beliebiges Rechenzentrum auswählen, an dem
die Änderungen vorgenommen werden sollen. Bei Auswahl eines anderen Rechenzentrums bleibt die lokale
Administration-URL jedoch gleich, da der Administrator weiterhin über das Rechenzentrum auf das System
zugreift, das vom DNS bei seiner Systemanmeldung festgelegt wurde. Die vom Administrator an einem
anderen Rechenzentrum des MDC-Systems vorgenommenen Änderungen werden über das vom DNS gewählte
verwaltende Rechenzentrum an das Zielrechenzentrum übertragen.
MCD-Systeme umfassen mindestens zwei lokale Administration-URLs (eine URL pro Rechenzentrum im
System).
Lokale URLs, die für die jeweiligen Rechenzentren spezifisch sind.
Systemprofil-Informationen
Vervollständigen Sie das Diagramm für Ihr System.
Gängige Site URL
Gängige Administration-URL
Virtuelle IP-Adressen für
Rechenzentrum 1 und 2
Rechenzentrum 1
Rechenzentrum 2
Lokale Site-URLs
Lokale Administrator-URLs
Öffentliche virtuelle IP-Adressen
Private virtuelle IP-Adressen
DNS-Server
Virtuelle Admin-Maschine
IP-Adresse
Virtuelle Media-Maschine
IP-Adresse 1
Virtuelle Media-Maschine
IP-Adresse 2
Virtuelle Media-Maschine
IP-Adresse 3
Virtuelle Web-Maschine
IP-Adresse 1
Virtuelle Web-Maschine
IP-Adresse 2
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
39
Einleitung und Rechenzentrum-Topologie für Ihr System
Einzelne Rechenzentren bereitstellen
Virtuelle DMZ-Maschine
IP-Adresse (optional)
CWMS
Administrator-E-Mail-Adressen
Administrator-Passwort
Remote Access16
Passwort für Remote Access
Call Manager IP-Adresse
Cisco Call Manager
Administrator-ID
Cisco Call Manager-Passwort
CWMS-Einwahlnummern
Telefonnummern
16 Remote Access wird nur aktiviert, wenn das Konto aktiv ist.
Einzelne Rechenzentren bereitstellen
Cisco WebEx Meeting Server (CWMS) kann als SDC-System und optional als Hochverfügbarkeitssystem
(HA) oder MDC-System bereitgestellt werden (siehe Redundanz in HA- oder MDC-Bereitstellungen, auf
Seite 56). Für SDC-Systeme (einschließlich System mit HA-Unterstützung) werden nach dem Testzeitraum
nur Gastgeberlizenzen benötigt. Für MDC-Systeme werden mindestens zwei MDC-Lizenzen und
Gastgeberlizenzen benötigt; für MDC-Systeme wird keine Testversion angeboten.
Zusammenführen von Rechenzentren zur Erstellung eines
MDC-Systems
Sie können einzelne Rechenzentren mit Cisco WebEx Meeting Server Version 2.5 zusammenführen, um ein
System mit mehreren Rechenzentren (MDC-System) zu erstellen. (Bei Version 2.5 können maximal zwei
Rechenzentren zusammengeführt werden.) Die Rechenzentren können in unterschiedlichen geografischen
Gebieten platziert werden und dienen als Gegenstellen – im Gegensatz zu einem System, das als Backup für
ein primäres CWMS-System verwendet wird. Ein Beispiel für ein Backup der Systemkonfiguration ist ein
Hochverfügbarkeitssystem, das sich im selben Rechenzentrum befinden muss. Siehe Redundanz in HA- oder
MDC-Bereitstellungen, auf Seite 56. Einzelheiten zur Vorbereitung von Rechenzentren für die
Zusammenführung, zum Zusammenführungsprozess oder zur Übertragung von Daten zwischen Rechenzentren
nach dem Zusammenführen finden Sie im Kapitel „Zusammenführen von Rechenzentren zur Erstellung eines
MDC-Systems“ des Cisco WebEx-Administrationsleitfadens Version 2.5.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
40
Einleitung und Rechenzentrum-Topologie für Ihr System
Anwenden von VMware vSphere bei Ihrem System
Anwenden von VMware vSphere bei Ihrem System
VMware vSphere
Wichtig
Dieses Produkt kann nur auf einer VMware vSphere Virtualisierungsplattform installiert werden. Beachten
Sie, dass VMware-Tools für CWMS während der Systembereitstellung automatisch installiert werden
und nicht manuell aktualisiert werden sollten. Weitere Informationen zu VMware-Tools finden Sie unter
docwiki.cisco.com/wiki/VMware_Tools.
• Cisco WebEx Meetings Server wurde jedoch entwickelt, um auf jedem gleichwertigen Cisco UCS-Server,
der diesen oder höheren Anforderungen entspricht, zu funktionieren. Um Zeit zu sparen, empfiehlt Ihnen
Cisco Standard Cisco UCS-Server zu verwenden. Vollständige Angaben zu Hardware- und
VMware-Anforderungen finden Sie unter Mindest-Hardwareanforderungen, auf Seite 9.
• Sie müssen VMware vSphere 5.0, 5.0 Update 1, 5.0 Update 2, 5.1, 5.1 Update 1 oder 5.5 für die
Verwendung als Hypervisor-Plattform für Cisco WebEx Meetings Server erwerben.
Hinweis
Aus Sicherheitsgründen muss für 5.1 die 1900470 oder höher verwendet werden.
Führen Sie eine der folgenden Aktionen aus:
◦ Erwerben Sie vSphere direkt von Cisco aus der GPL (globale Preisliste). Cisco ist ein autorisierter
VMware-Partner und -Verteiler.
◦ Sie können vSphere direkt von VMware über mit VMware abgeschlossene Firmenverträge erwerben.
Vorteile der Bereitstellung Ihres Systems auf VMware vSphere
In diesem Abschnitt wird erläutert, warum VMware vSphere und vCenter einen festen Bestandteil bei der
Verwendung dieses Cisco WebEx-Produkts bilden. Zudem enthält er Hinweise für die Verwendung.
Bereitstellung des Systems
• Dieses Produkt wird als VMware vSphere OVA-kompatibel in Form einer virtuellen Appliance und
nicht als Softwarepaket auf einer DVD angeboten. Sie müssen vCenter für die OVA-Bereitstellung
besitzen, andernfalls wird das Produkt nicht installiert.
• Die Form dieser virtuellen Appliance ermöglicht uns eine schnelle Bereitstellung; in bestimmten Fällen
wird weniger als eine Stunde Zeit benötigt.
• Um schnelle Installationen mit der virtuellen OVA-Appliance zu vereinfachen, können Sie für die
meisten Systemgrößen die automatische System-Bereitstellung auswählen. Sie müssen lediglich die
vCenter-Zugangsdaten angeben. Danach übernehmen wir die Bereitstellung aller virtuellen Maschinen
für Ihr System, ohne dass hierbei manuelle Eingriffe erforderlich werden. Diese Innovation reduziert
die anfallenden Unkosten und die erforderliche Arbeitszeit auf ein Minimum.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
41
Einleitung und Rechenzentrum-Topologie für Ihr System
Vorteile der Bereitstellung Ihres Systems auf VMware vSphere
Hinweis
Die OVA-Vorlage erstellt zwei virtuelle NICs für jede virtuelle Maschine. Jedoch nutzen
nur die virtuellen Admin-Maschinen beide virtuellen NICs. Bei allen anderen virtuellen
Maschinen mit Cisco WebEx Meetings Server kommt nur eine virtuelle NIC zum
Einsatz, die andere ist nicht angeschlossen.
• Der Cisco WebEx Meetings Server erfordert die Ausführung der VMware ESXi oder des installierbaren
Cisco ISO-Abbilds von VMware ESXi. Diese beiden Ausgaben enthalten die erforderlichen Treiber zur
Unterstützung der Cisco UCS-Server, die für den Cisco WebEx Meetings Server benötigt werden.
Weitere Informationen finden Sie unter http://www.cisco.com/en/US/docs/unified_computing/ucs/
release/notes/OL_26617.pdf.
Einfache Wiederherstellung nach Systemfehlern
Wenn die vorgenommenen Änderungen nicht Ihren Erwartungen entsprechen, können Sie mithilfe von
VMware Data Recovery systemändernde Eingriffe schnell und ohne erneutes Bereitstellen des Systems
rückgängig machen.
Hinweise für vSphere
Beachten Sie die folgenden Hinweise:
• Sie können Ihre virtuelle Maschine zu einem anderen ESXi-Host verschieben. Allerdings müssen Sie
das Layout der virtuellen Maschinen auf dem ESXi-Host beibehalten. Das bedeutet, dass Sie bei einer
geplanten Verschiebung einer virtuellen Medien-Maschine, die koresident mit einer virtuellen
Web-Maschine ist, darauf achten müssen, dass Sie sie entweder zu einem separaten ESXi-Host (als
einzige virtuelle Maschine dieses Hosts) oder zu einem ESXi-Host verschieben, der bereits über eine
virtuelle Web-Maschine verfügt.
Hinweis
Ihr Ziel-ESXi-Host muss denselben Systemanforderungen wie der Quellen-ESXi-Host
entsprechen.
Die folgenden VMware-Funktionen werden vom CWMS nicht unterstützt:
• VMotion und Storage VMotion (Obwohl ein Verschieben Ihrer virtuellen Maschinen möglich ist, können
Sie diesen Vorgang nicht mithilfe dieser Tools durchführen.)
• VMware Distributed Resource Scheduler (DRS)
• vSphere-Hochverfügbarkeit (HA)
• vSphere-Clustering und Ressourcenfreigabe
• Klonen einer virtuellen Maschine
Bewährte Vorgehensweisen für vSphere
• Cisco rät von einer Verwendung von Schnappschüssen der virtuellen Maschine ab. Falls Sie entscheiden
sollten, Momentaufnahmen zu verwenden, müssen Sie nach der Bestätigung Ihrer Systemänderungen
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
42
Einleitung und Rechenzentrum-Topologie für Ihr System
Vorteile der Bereitstellung Ihres Systems auf VMware vSphere
entweder die Momentaufnahmen übernehmen oder diese schnellstmöglich entfernen. Die Aufbewahrung
von Momentaufnahmen über längere Zeit würde zu einer erheblichen Leistungsminderung führen.
• Bei SAN-Umgebungen stellen Sie die Festplattenbilder auf einem SAN mit hohen IOP-Werten bereit.
Bei einem 800 Benutzer-System ist die durchschnittliche IOPS für eine OVA-Bereitstellung 506 (max.
IOPS ist 855) für die virtuelle Admin-Maschine und 475 (max. IOPS ist 652) für eine virtuelle
Media-Maschine. Sobald diese virtuellen Maschinen erstellt wurden und hochgefahren sind, können Sie
die URL unter Beachtung der Groß-/Kleinschreibung eingeben und die Systembereitstellung in einem
Webbrowser fortsetzen. Die durchschnittliche IOPS für ein primäres System ist 108 (max IOPS ist 1558)
und 163 (max IOPS ist 1736) für ein sekundäres System.
• Stellen Sie sicher, dass Ihr SAN über ausreichend freien Speicherplatz verfügt. Momentaufnahmen
werden auf demselben SAN gespeichert.
• Stellen Sie ein 10-GB-Netzwerk zur schnellsten Bereitstellung und Bandbreite bei zukünftigem Wachstum
bereit.
• Cisco empfiehlt, alle virtuellen Maschinen über dasselbe vCenter zu verwalten. Somit würde die
Systemwiederherstellung vereinfacht werden, falls eine erforderlich sein sollte.
Weitere Informationen zur Netzwerk-Bandbreite finden Sie unter Netzwerk-Bandbreitenanforderungen, auf
Seite 59.
Anforderungen für vCenter Server
Zusätzlich zu vSphere wird auch vCenter Server benötigt.
• Um diese virtuelle Appliance bereitzustellen, müssen Sie zusätzlich vCenter verwenden, um die virtuellen
Maschinen in Ihrem System bereitzustellen und zu verwalten. Dieses Produkt funktioniert nicht ohne
vCenter Server.
• Cisco empfiehlt außerdem, vor jedem wichtigen systemändernden Eingriff Backups und
Momentaufnahmen des Systems zu erstellen. Durch das Erstellen von Backups können Sie die Änderungen
rückgängig machen, wenn die Aktualisierung nicht Ihren Erwartungen entspricht. Mit vCenter können
Sie Backups und Momentaufnahmen automatisieren.
• CWMS unterstützt die vSphere Standard-Ausgabe.
vSphere-Ausgabe für Systeme mit 800 und 2000 Benutzern
• Das 800- und das 2000-Benutzersystem beinhalten virtuelle Maschinen, die zwischen 30 und 40 vCPUs
benötigen. Diese virtuellen Maschinen nutzen diese vCPUs, um sehr rechenintensive Aufgaben
auszuführen, wie SSL-Verschlüsselung oder -Entschlüsselung, Mischen von Audio-Datenströmen usw.
Ausführliche Informationen zu vCPU-Anforderungen finden Sie unter Von Cisco WebEx Meetings
Server und dem ESXi-Host verbrauchte Ressourcen, auf Seite 11.
• Sie müssen mindestens die vSphere 5.0 Unternehmens-Plus- oder die vSphere 5.1 Unternehmens-Ausgabe
erwerben, da günstigere Versionen nicht die benötigte Anzahl an vCPUs unterstützen.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
43
Einleitung und Rechenzentrum-Topologie für Ihr System
IOPS und Storage System Performance
IOPS und Storage System Performance
Erwartete maximale IOPS- und Durchsatzwerte
In der folgenden Tabelle werden die erwarteten IOPS- und Durchsatzhöchstwerte bei Systemen mit einer
virtuellen Maschine unter maximaler Last angezeigt.
Systemgröße
Virtuelle Maschine
50-Benutzersystem Administration
Maximale Anzahl Maximale Anzahl Maximale Anzahl
der Input/Output der MB/s
der MB/s
Operations (IOPS) (Lesevorgang)
(Schreibvorgang)
450
1
15
70
0,3
0,3
1400
1
25
Medien
150
1
10
DMZ
110
0,4
0,6
1400
3
50
Medien
300
1
30
DMZ
150
1
1,5
1600
2,5
60
Medien
300
1
25
Web
200
3
1,5
DMZ
200
1,5
3
DMZ
250-Benutzersystem Administration
800-Benutzersystem Administration
2000-Benutzersystem Administration
IOPS für den System-Neustart bei 2000-Benutzersystemen
In der folgenden Tabelle werden die IOPS-Informationen für 2000-Benutzersysteme bei einem Startvorgang
(Neustart) angezeigt.
Virtuelle Maschinen in einem
2000-Benutzersystem
IOPS für den Systemstart (Neustart) IOPS für geringfügigere Updates
Administration
2300
3000
Medien
2000
2000
Web
1500
2000
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
44
Einleitung und Rechenzentrum-Topologie für Ihr System
Installieren von VMware vSphere ESXi und Konfigurieren des Speichers
Virtuelle Maschinen in einem
2000-Benutzersystem
IOPS für den Systemstart (Neustart) IOPS für geringfügigere Updates
Web
1000
2000
IOPS für Backups bei 2000-Benutzersystemen
In der folgenden Tabelle werden die IOPS-Informationen für 2000-Benutzersysteme bei Backups angezeigt,
die außerhalb der Betriebszeiten durchgeführt werden.
Virtuelle
Admin-Maschine für
2000-Benutzersysteme
IOPS für Backups
Maximale Anzahl der
MB/s (Lesevorgang)
Maximale Anzahl der
MB/s (Schreibvorgang)
1 GB Backup
2000
220
300
12 GB Backup
5000
320
600
Installieren von VMware vSphere ESXi und Konfigurieren des
Speichers
Cisco WebEx Meetings Server ist eine softwarebasierte Lösung. Es handelt sich nicht um eine Kombination
aus Hardware-/Software-Paket. Sie können wählen, wie Sie Ihre Hardware-Plattformen erwerben und
bereitstellen möchten, solange die Hardware die CPU-, Hauptspeicher- und Datenspeicheranforderungen
erfüllt oder diese übertrifft.
Sie können den Cisco WebEx Meetings Server auf Cisco UCS-Servern bereitstellen, die unsere
Mindestanforderungen erfüllen. Sie können dieses Produkt auf neueren und höherwertigeren UCS-Servern
bereitstellen, die unsere Mindestanforderungen übertreffen.
Es sind mehrere RAID-Controller- und Netzwerkoptionen verfügbar. Anstatt eines lokalen RAID können Sie
SAN-Speicher verwenden. Wir stellen keine ausführlichen Informationen zu jeder Art von
Speicherkonfiguration, die Sie wählen können, bereit.
Da der Cisco WebEx Meetings Server jedoch auf Cisco UCS-Servern bereitgestellt wird, konsultieren Sie
bitte den RAID-Leitfaden zu Cisco UCS-Server unter http://www.cisco.com/en/US/docs/unified_computing/
ucs/c/sw/raid/configuration/guide/RAID_GUIDE.html.
• Um VMware vSphere ESXi auf einem UCS B-Series Back Server zu installieren, siehe http://
www.cisco.com/en/US/docs/unified_computing/ucs/os-install-guides/vmware/b_B-Series_VMware_
Install.html.
• Um VMware vSphere ESXi auf einem UCS C-Series Rack Server zu installieren, siehe http://
www.cisco.com/en/US/docs/unified_computing/ucs/os-install-guides/vmware/b_C-Series_VMware_
Install.html.
Weitere Informationen finden Sie auf unter docwiki.cisco.com/wiki/VMware_Tools.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
45
Einleitung und Rechenzentrum-Topologie für Ihr System
Beitreten zu Meetings
Einstellung des Schreib-Cache auf einem RAID-Controller
Um eine optimale Leistung zu erzielen, sollten Sie die Standard-Schreibeinstellung auf Ihrem RAID-Controller
überprüfen. Sie können zwischen drei Einstellungen wählen: Write Back with BBU (Rückschreiben mit BBU),
Write Through (Durchschreiben) oder Always Write Back (Immer Rückschreiben). Nachstehend finden Sie
ein paar Richtlinien zur Auswahl der richtigen Standard-Schreibeinstellung für Ihre Cisco UCS-Server:
• Write Back with BBU (Rückschreiben mit BBU): Wählen Sie diese Einstellung, wenn sich eine
Speichersicherungseinheit auf Ihrem RAID-Controller befindet. Bei einem Stromausfall finden Sie den
Inhalt des Controller-Cache-Speichers in der Speichersicherungseinheit.
Falls die Speichersicherungseinheit ausfällt oder offline geht bei einem Lernzyklus, greift die Einstellung
„Write Back with BBU“ (Rückschreiben mit BBU) automatisch auf Write Through (Durchschreiben)
zurück. Mit einer Speichersicherungseinheit bietet die Einstellung „Write Through“ (Durchschreiben)
mehr Sicherheit, es kann aber zu einer Leistungsminderung des I/O-Subsystems des Hosts kommen.
• Write Through (Durchschreiben): Wählen Sie diese Einstellung und aktivieren Sie explizit den Cache
(über die Option „Disk Cache“ (Festplatten-Cache), wenn Sie die Sicherungseinheit wegen einer Reparatur
entfernen müssen. Hierdurch enthalten Sie eine bessere aber keine optimale Leistung. Nach Austausch
der fehlerhaften Einheit können Sie die Standard-Schreibeinstellung wieder auf „Write Back with BBU“
(Rückschreiben mit BBU) setzen.
• Always Write Back (Immer Rückschreiben): Wählen Sie diese Einstellung, wenn der Host, auf dem
sich der RAID-Controller befindet, an eine unterbrechungsfreie Stromversorgung angeschlossen ist.
Beitreten zu Meetings
Endbenutzer erleben Cisco WebEx Meetings Server wie eine Website, auf die die Nutzer zugreifen, um
Meetings anzusetzen und ihnen beizutreten. Die Besonderheit dieser Website sind die Elemente für
Echtzeitkonferenzen, die Online-Meetings ermöglichen. Benutzer können Meetings über einen Browser oder
einen Client auf ihrem Desktop beitreten.
Ausführliche Informationen zur Funktionsfähigkeit für Endbenutzer erhalten Sie, wenn Sie sich an der
WebEx-Site anmelden und Hilfe auswählen.
Windows-Benutzer
Für Folgendes ist erforderlich, dass der Benutzer über Windows-Administratorrechte auf seinem PC verfügt,
damit der an WebEX-Meetings teilnehmen kann. Wenn dies nicht der Fall ist, können die Systemadministratoren
den WebEx Meetings-Anwendungsclient mithilfe einer Desktop-Verwaltungssoftware, z. B. IBM Tivoli, zu
einem Benutzer verschieben. Siehe Herunterladen und Massenbereitstellung von Anwendungen.
• Benutzer von Microsoft Internet Explorer können ein ActiveX-Steuerelement oder ein Java-Plug-In
installieren, das WebEx Meetings-Installationsprogramm herunterladen oder die Anwendung in einem
temporären Systemordner (beispielsweise TFS) ausführen. Die Client-Software wird heruntergeladen
und automatisch installiert, sobald der Benutzer zum ersten Mal einem Meeting beitritt.
• Benutzer von Google Chrome oder Mozilla Firefox können ein Java-Plug-In installieren, die WebEx
Meetings-Anwendung herunterladen oder die Anwendung in einem temporären Systemordner ausführen.
Die Client-Software wird heruntergeladen und automatisch installiert, sobald der Benutzer zum ersten
Mal einem Meeting beitritt.
Änderungen an den Einstellungen für ActiveX, Java-Plug-In, WebEx Meetings-Installationsprogramm oder
TFS sind nicht erforderlich.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
46
Einleitung und Rechenzentrum-Topologie für Ihr System
Beitreten zu Meetings
Mac-Benutzer
• Wenn Java aktiviert ist (Java ist standardmäßig bei Mac OS X Lion (Version 10.7) und OS X Mountain
Lion (Version 10.8) deaktiviert), wird die Clientsoftware heruntergeladen und automatisch installiert,
sobald der Benutzer zum ersten Mal einem Meeting beitritt.
• Wenn Java deaktiviert ist, dann kann der Benutzer die WebEx Meetings-Anwendung herunterladen und
aktivieren.
Benutzer von MDC-Systemen
Wenn Ihre WebEx-Site statt Zertifikaten von einer bekannten Zertifizierungsstelle selbstsignierte Zertifikate
verwendet, müssen Benutzer nach dem Zusammenführen Ihres Rechenzentrums mit einem anderen
Rechenzentrum für jedes Rechenzentrum im Zertifikategeschäft der vertrauenswürdigen
Stammzertifikate-Autoritäten ein Zertifikat installieren, bevor sie ein Meeting starten oder diesem beitreten
können.
Verwendung von Chrome- und FireFox-Browsern
Wenn Sie Chrome 32 und höher oder Firefox 2717 und höher verwenden, wird Ihnen gegebenenfalls eine
Eingabeaufforderung zur Installation eines Cisco WebEx Plug-ins angezeigt. Klicken Sie auf Download und
folgen Sie den Anweisungen zur Installation des erforderlichen Plug-Ins.
Hinweis
Nach der Installation des Plug-ins müssen Sie es gegebenenfalls aktivieren.
• In Chrome wählen Sie das Plug-in-Symbol aus, das in der rechten oberen Ecke der Seite angezeigt
wird, und aktivieren die Option Plug-ins immer zulassen. Anschließend klicken Sie auf Fertig.
• In Firefox wählen Sie das Plug-in-Symbol aus, das vor dem Anfang der URL (vor https:) angezeigt
wird, und wählen Sie Erlauben und Entscheidung merken.
Wenn das Meeting nicht automatisch beginnt, aktualisieren Sie diese Seite.
Wenn Sie zum Starten von WebEx-Meetings den Chrome 38-Browser oder höher verwenden, müssen Sie
u. U. die folgende einmalige Installation durchführen, um die Cisco WebEx-Erweiterung zu Ihrem
Chrome-Browser hinzuzufügen:
1 Wählen Sie WebEx zu Chrome hinzufügen.
2 Wählen Sie im Dialog zur Cisco WebEx-Erweiterung Frei aus.
3 Klicken Sie auf Hinzufügen, um die Cisco WebEx-Erweiterung zu Ihrem Chrome-Browser hinzuzufügen.
4 Öffnen Sie die Datei „Cisco_WebEx_Add-on.exe“ und klicken Sie auf Ausführen.
5 Die Seite wird nach Abschluss der Installation aktualisiert. Wenn das Meeting nicht automatisch beginnt,
aktualisieren Sie diese Seite.
17 Die genauen Versionen von Chrome und Firefox, die von dieser Änderung betroffen sind, waren bei Veröffentlichung dieses Dokuments noch nicht endgültig
festgelegt.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
47
Einleitung und Rechenzentrum-Topologie für Ihr System
Beitreten zu Meetings
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
48
KAPITEL
3
Netzwerktopologie Ihres Systems
In diesem Kapitel werden die verschiedenen, für dieses Produkt unterstützten Netzwerktopologien sowie
die entsprechenden Vor- und Nachteile beschrieben. Wählen Sie die Möglichkeit, die Ihren Bedürfnissen
und Ihrer Netzwerkbereitstellung am besten entspricht.
Wichtig
Wenn Sie Benutzern auf Mobilgeräten die Teilnahme an Meetings ermöglichen möchten, wählen Sie eine
Netzwerktopologie, die die virtuelle Internet Reverse Proxy-Maschine umfasst. Sie müssen den Internet
Reverse Proxy bereitstellen, ganz egal, wie der mobile Benutzer an einem Meeting teilnimmt.
Mobile Benutzer treten dem Meeting über das Mobilfunknetz und somit über die Internetverbindung des
Internet Reverse Proxys bei. Über eine WLAN-Verbindung können mobile Benutzer dem Meeting entweder
über den Internet Reverse Proxy (Non-Split-Horizon-Netzwerktopologie) oder direkt mit den internen
virtuellen Maschinen (Split-Horizon-Netzwerktopologie) beitreten.
• Aufbau der virtuellen Maschine in Ihrem Netzwerk, Seite 50
• Verschiedene Arten von Netzwerktopologien für Ihr System, Seite 50
• Interne Internet Reverse Proxy-Netzwerktopologie, Seite 51
• Non-Split-Horizon-Netzwerktopologie, Seite 52
• Alle internen Netzwerktopologien, Seite 53
• Split-Horizon-Netzwerktopologie, Seite 54
• Redundanz in HA- oder MDC-Bereitstellungen, Seite 56
• Netzwerkbetrachtungen für den Internet Reverse Proxy, Seite 57
• Netzwerk-Bandbreitenanforderungen, Seite 59
• NIC-Teamvorgang zur Bandbreitenaggregation, Seite 64
• Lastausgleich, Seite 66
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
49
Netzwerktopologie Ihres Systems
Aufbau der virtuellen Maschine in Ihrem Netzwerk
Aufbau der virtuellen Maschine in Ihrem Netzwerk
Cisco WebEx Meetings Server (CWMS) umfasst zwei Gruppen von virtuellen Maschinen: die internen
virtuellen Maschinen und die optionalen virtuellen Internet Reverse Proxy-Maschinen (IRP). IRP ist erforderlich
bei Systemen, in denen externe Benutzer über das Internet ohne Einsatz von VPN oder CDMA-Mobilgeräten
Meetings abhalten oder an diesen teilnehmen können. Ohne IRP können nur interne und VPN-Benutzer
Meetings abhalten oder an Meetings teilnehmen. Weitere Informationen zu IRP finden Sie unter
Netzwerkbetrachtungen für den Internet Reverse Proxy, auf Seite 57.
Interne virtuelle Maschinen
Interne virtuelle Maschinen verweisen auf die virtuelle Admin-Maschine, und falls zutreffend auf die virtuellen
Medien- und Web-Maschinen.
• Die internen virtuellen Maschinen müssen sich auf einem einzigen, gemeinsamen VLAN oder Subnetz
befinden. Während der Systembereitstellung werden Sie Fehlermeldungen sehen, wenn Ihre
IP-Adressen-Aufgaben auf diese Regel verstoßen. Die Systemauslegung setzt voraus, dass alle internen
virtuellen Maschinen, inklusive der virtuellen HA-Maschinen, auf einem LAN miteinander verbunden
sind und somit hohe Bandbreite, geringfügigen Paketverlust und eine Latenz unter 4 ms bieten. Die
Sprache, Daten, Video und SAN sind alle von der Netzwerk-Bandbreite abhängig. Es ist wichtig ein
Netzwerk bereitzustellen, das die erforderliche Auslastung behandeln kann.
• Cisco empfiehlt, alle internen virtuellen Maschinen auf denselben Ethernet-Switch zu legen. Cisco
empfiehlt jedoch, beim Bereitstellen eines HA-Systems zur Gewährleistung der Netzwerkredundanz
zwei Ethernet-Switches bereitzustellen.
• Wenn Sie stattdessen die virtuellen Maschinen auf unterschiedliche Ethernet-Switches innerhalb desselben
Rechenzentrums legen möchten, muss Ihr Netzwerk unbedingt die in
Netzwerk-Bandbreitenanforderungen, auf Seite 59 aufgeführten spezifischen Anforderungen zur
Bandbreite und Netzwerklatenz erfüllen. In diesem Fall muss die
Switch-to-Switch-Übertragungsverbindung die gleichen Netzwerkeigenschaften wie die L3 Latenzzeit
sowie den Durchsatz für einen einzigen physischen Switch aufweisen.
Weitere Informationen zu Systemen mit HA finden Sie unter Redundanz in HA- oder MDC-Bereitstellungen,
auf Seite 56.
Verschiedene Arten von Netzwerktopologien für Ihr System
Dieses Produkt unterstützt folgende Netzwerktopologien:
• Interne Internet Reverse Proxy-Netzwerktopologie, auf Seite 51
• Non-Split-Horizon-Netzwerktopologie, auf Seite 52
• Alle internen Netzwerktopologien, auf Seite 53
• Split-Horizon-Netzwerktopologie, auf Seite 54
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
50
Netzwerktopologie Ihres Systems
Interne Internet Reverse Proxy-Netzwerktopologie
Hinweis
Wenn Ihre Netzwerktopologie Weiterleitungsproxys beinhaltet, dann müssen diese bestimmte
Anforderungen erfüllen, sodass der Internet Reverse Proxy einwandfrei funktionieren kann. Ausführliche
Informationen finden Sie im Cisco WebEx Meetings Server-Leitfaden zur Fehlerbehebung.
Interne Internet Reverse Proxy-Netzwerktopologie
Dieser Abschnitt beschreibt die Netzwerktopologie, bei der sich alle virtuellen Maschinen in Ihrem System
(einschließlich Internet Reverse Proxy) im selben internen Netzwerk befinden.
Mit dieser Konfiguration können sich Benutzer ohne VPN-Verbindung sicher über das Internet anmelden und
Meetings beitreten.
Wenn Sie die automatische Bereitstellung verwenden, müssen die ESXi-Hosts für alle Ihre virtuellen Maschinen
(einschließlich des IRP) mit demselben VMware vCenter verwaltet werden. Die vCenter-Informationen sind
bei der automatischen Systembereitstellung erforderlich.
Hinweis
Diese Konfiguration unterstützt den mobilen Zugang.
Während der Bereitstellung Ihres Systems legen Sie die Administrations-URL, die URL der WebEx Site, die
private VIP-Adresse und die öffentliche VIP-Adresse fest. Weitere Informationen zu diesen Begriffen und
wann Sie diese angeben müssen, finden Sie im Cisco WebEx Meetings Server-Administrationsleitfaden.
Hierbei handelt es sich um ein Diagramm einer Netzwerktopologie des Typs „Alle internen IRP“.
Die ausführliche Liste für den Port-Zugriff, der für diese Bereitstellung erforderlich ist, finden Sie unter
Port-Zugriff, wenn sich alle virtuellen Maschinen im internen Netzwerk befinden, auf Seite 92.
Vorteile einer „Alle internen IRP“-Netzwerktopologie
Im Vergleich zu der Non-Split-Horizon-Netzwerktopologie existieren im DMZ keine virtuellen Maschinen
und der Netzwerkdatenverkehr, der internen Benutzern zur Verfügung gestellt wird, wird nicht über DMZ
verbunden, um Meetings abzuhalten oder diesen beizutreten.
Nachteile einer „Alle internen IRP“-Netzwerktopologie
Öffentlicher Zugriff (ermöglicht externen Benutzern den Zugriff auf das System) erfordert die Öffnung der
eingehenden Ports (80 und 443) direkt vom Internet zum internen Netzwerk.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
51
Netzwerktopologie Ihres Systems
Non-Split-Horizon-Netzwerktopologie
Weitere Informationen zu IRP finden Sie unter Netzwerkbetrachtungen für den Internet Reverse Proxy, auf
Seite 57 und Öffentlichen Zugriff mittels IRP-Maschinen zu Ihrem System hinzufügen.
Non-Split-Horizon-Netzwerktopologie
In diesem Abschnitt wird die Netzwerktopologie bei einem Non-Split-Horizon-DNS beschrieben. Die internen
virtuellen Maschinen (Admin-, und falls vorhanden, Medien- und Web-) befinden sich nicht im internen
Netzwerk, und der Internet Reverse Proxy befindet sich im DMZ-Netzwerk.
Hinweis
Mit dieser Konfiguration können sich Benutzer ohne VPN-Verbindung sicher über das Internet anmelden
und Meetings beitreten.
Hinweis
Diese Konfiguration unterstützt den mobilen Zugang.
Der Unterschied liegt bei diesem Produkt zwischen einer Split-Horizon- und einer
Non-Split-Horizon-Netzwerktopologie darin, dass im Split-Horizon-System die internen Benutzern auf den
WebEx-Site-URL über die private VIP-Adresse zugreifen können. Externe Benutzer (außerhalb der Firewall)
können auf den WebEx-Site-URL über die öffentliche VIP-Adresse zugreifen. Im Non-Split-Horizon-Netzwerk
können alle Benutzer (interne und externe) auf den WebEx-Site-URL über die öffentliche VIP-Adresse
zugreifen.
Während der Bereitstellung Ihres Systems legen Sie die Administrations-URL, die URL der WebEx Site, die
private VIP-Adresse und die öffentliche VIP-Adresse fest. Weitere Informationen zu diesen Begriffen und
wann Sie diese angeben müssen, finden Sie im Cisco WebEx Meetings Server-Administrationsleitfaden.
Hierbei handelt es sich um eine schematische Darstellung einer Non-Split-Horizon-Netzwerktopologie.
Hinweis
Die ausführliche Liste für den Port-Zugriff, der für diese Bereitstellung erforderlich ist, finden Sie unter
Portzugang mit einem Internet Reverse Proxy im DMZ-Netzwerk, auf Seite 93.
Vorteile einer Non-Split-Horizon-Netzwerktopologie
• Strenge Kontrolle des Datenverkehrs, der in das System oder aus dem System fließt.
• Gängigere Adressen, einfache DNS-Netzwerk-Anforderungen.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
52
Netzwerktopologie Ihres Systems
Alle internen Netzwerktopologien
Nachteile einer Non-Split-Horizon-Netzwerktopologie
• Komplexes Setup, aber nicht so komplex wie bei einer Split-Horizon-Netzwerktopologie.
• Interner Datenverkehr wird zu dem DMZ-Netzwerk geleitet. Der gesamte vom Internet wie auch vom
internen (privaten) Netzwerk stammende Netzwerkverkehr wird zum Internet Reverse Proxy im
DMZ-Netzwerk geleitet und kehrt danach zu den internen virtuellen Maschinen zurück.
• Erfordert die Öffnung von mehreren Ports in der Firewall, als in der gesamten internen Netzwerktopologie
zwischen dem DMZ und dem internen Netzwerk.
• Die automatische Systembereitstellung (nur bei Systemen mit 50, 250 oder 800 gleichzeitigen Benutzern)
erfordert ein detaillierteres Setup im vCenter.
• Von den drei Netzwerktopologien wirkt sich diese Konfiguration am stärksten auf die Netzwerkleistung
aus, da alle Meetings über den Internet Reverse Proxy geladen werden. Da mehrere Hops vorhanden
sind, ist die Netzwerk-Latenzzeit auch betroffen.
Hinweis
Siehe Netzwerk-Bandbreitenanforderungen, auf Seite 59 für Einzelheiten zu
NIC-Geschwindigkeitsanforderungen für Non-Split-Horizon-DNS-Umgebungen.
Alle internen Netzwerktopologien
Dieser Abschnitt beschreibt die Netzwerktopologie, bei der sich alle virtuellen Maschinen in Ihrem System
im gleichen internen Netzwerk befinden. Es existiert kein öffentlicher Zugriff; nur interne und VPN-Benutzer
können Meetings abhalten und ihnen beitreten.
Hinweis
Wenn Sie die automatische Bereitstellung verwenden, müssen die ESXi-Hosts für alle Ihre virtuellen
Maschinen mit dem gleichen VMware vCenter verwaltet werden. Die vCenter-Informationen sind bei der
automatischen Systembereitstellung erforderlich.
Hinweis
Diese Konfiguration unterstützt keinen mobilen Zugang.
Während der Bereitstellung Ihres Systems legen Sie den Administration-URL, den WebEx-Site-URL und die
private VIP-Adresse fest. Weitere Informationen zu diesen Begriffen und wann Sie diese angeben müssen,
finden Sie im Cisco WebEx Meetings Server-Administrationsleitfaden.
Hierbei handelt es sich um eine schematische Darstellung einer Topologie des Typs „Alle internen Netzwerke“.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
53
Netzwerktopologie Ihres Systems
Split-Horizon-Netzwerktopologie
Vorteile einer „Alle internen Netzwerke“-Topologie
• Bietet eine niedrigere Latenz, weil weniger Netzwerk-Hops zwischen den virtuellen Maschinen ausfallen.
Nachteile einer „Alle internen Netzwerke“-Topologie
• Es existiert kein öffentlicher Zugriff (der externen Benutzer den Zugriff auf das System ermöglicht) und
kein Zugang für mobile Benutzer.
Split-Horizon-Netzwerktopologie
In diesem Abschnitt wird die Netzwerktopologie bei einem Split-Horizon-DNS beschrieben. Die internen
virtuellen Maschinen (Admin-, und falls vorhanden, Medien- und Web-) befinden sich nicht im internen
Netzwerk, und der Internet Reverse Proxy befindet sich im DMZ-Netzwerk.
Hinweis
Mit dieser Konfiguration können sich Benutzer ohne VPN-Verbindung sicher über das Internet anmelden
und Meetings beitreten.
Hinweis
Diese Konfiguration unterstützt den mobilen Zugriff nur über ein öffentliches IP-Netzwerk (Internet). Der
mobile Zugriff wird in einem internen Netzwerk (Intranet) nicht unterstützt.
In einer Split-Horizon-Umgebung wird aus dem Internet stammender Datenverkehr (einschließlich Benutzern
mit Mobilgeräten, die ein Mobilfunknetzwerk nutzen) an den Internet Reverse Proxy weitergeleitet. Intern
entstehender Datenverkehr (einschließlich Benutzern mit Mobilgeräten, die lokales WLAN nutzen) wird
direkt zu den virtuellen internen Maschinen weitergeleitet.
Der Unterschied liegt bei diesem Produkt zwischen einer Split-Horizon- und einer
Non-Split-Horizon-Netzwerktopologie darin, dass im Split-Horizon-System die internen Benutzern auf den
WebEx-Site-URL über die private VIP-Adresse zugreifen können. Externe Benutzer (außerhalb der Firewall)
können auf den WebEx-Site-URL über die öffentliche VIP-Adresse zugreifen. Im Non-Split-Horizon-Netzwerk
können alle Benutzer (interne und externe) auf den WebEx-Site-URL über die öffentliche VIP-Adresse
zugreifen.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
54
Netzwerktopologie Ihres Systems
Split-Horizon-Netzwerktopologie
Während der Bereitstellung Ihres Systems legen Sie die Administrations-URL, die URL der WebEx Site, die
private VIP-Adresse und die öffentliche VIP-Adresse fest. Weitere Informationen zu diesen Begriffen und
wann Sie diese angeben müssen, finden Sie im Cisco WebEx Meetings Server-Administrationsleitfaden.
Hierbei handelt es sich um eine schematische Darstellung einer Split-Horizon-Netzwerktopologie.
Hinweis
Die ausführliche Liste für den Port-Zugriff, der für diese Bereitstellung erforderlich ist, finden Sie unter
Portzugang mit einem Internet Reverse Proxy im DMZ-Netzwerk, auf Seite 93.
Vorteile einer Split-Horizon-Netzwerktopologie
• Strenge Kontrolle des Datenverkehrs, der in das System oder aus dem System fließt.
• Es gibt eine Trennung des in das System eingehenden Netzwerkverkehrs, wodurch eine bessere Verteilung
der Auslastung ermöglicht wird.
Der aus dem Internet stammende, eingehende Datenverkehr wird zum Internet Reverse Proxy geleitet.
Der vom internen (privaten) Netzwerk stammende Datenverkehr wird direkt zu den internen virtuellen
Maschinen (Admin, und falls zutreffend Medien- und Web-Maschine) geleitet.
• Die Leistung und die Netzwerk-Latenzzeit fallen besser als bei einer Non-Split-Horizon-DNS, aber
schlechter als bei einer vollständigen internen Netzwerktopologie aus.
Nachteile einer Split-Horizon-Netzwerktopologie
• Von den drei unterschiedlichen Netzwerktopologien weist diese Topologie die komplexeste Konfiguration
auf.
• Erfordert ein hochentwickeltes DNS-Mapping.
• Erfordert die Öffnung von mehreren Ports in der Firewall, als in der gesamten internen Netzwerktopologie
zwischen dem DMZ und dem internen Netzwerk.
• Die automatische Systembereitstellung (nur bei Systemen mit 50, 250 oder 800 gleichzeitigen Benutzern)
erfordert ein detaillierteres Setup im vCenter.
• Wegen der Web-Umleitung wird die WebEx-Site-URL für interne Benutzer durch eine URL ersetzt,
die den Hostnamen der virtuellen Maschine umfasst, die sowohl die Web-Services als auch die virtuellen
Medien-Maschinen beinhaltet.
Einzelheiten zu den NIC-Geschwindigkeitsanforderungen für Split-Horizon-DNS-Umgebungen finden Sie
unter Netzwerk-Bandbreitenanforderungen, auf Seite 59.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
55
Netzwerktopologie Ihres Systems
Redundanz in HA- oder MDC-Bereitstellungen
Redundanz in HA- oder MDC-Bereitstellungen
Hochverfügbarkeit (HA) sorgt für Redundanz durch Failover von einem fehlerhaften primären CWMS-System
zu einem CWMS HA-Backupsystem, die sich im selben physischen Standort befinden.
CWMS-MDC stellt mehrere Rechenzentren bereit und führt sie anschließend in einem zentralen CWMS-System
zusammen. Ein Failover ist einem HA-System ähnlich; jedoch fungieren die Rechenzentren eines MDC-Systems
als Gegenstellen, die Dienste für Benutzer bereitstellen und geografisch nicht begrenzt sind. Tatsächlich kann
durch die Bereitstellung mehrerer Rechenzentren, die in geografischer Nähe zu den Benutzern liegen, die
Netzwerkleistung verbessert werden. Ein CWMS-System kann ein HA- und MDC-System nicht gleichzeitig
unterstützen
Für die Redundanz gelten folgende Bedingungen:
• Die virtuellen HA-Maschinen müssen sich im selben Rechenzentrum wie die primären virtuellen
Maschinen befinden. Alle diese virtuellen Maschinen müssen sich auf demselben VLAN oder Subnetz
befinden. Die Geschwindigkeit- und Latenz-Anforderungen zur Konnektivität zwischen den primären
HA-Komponenten sind dieselben, wie es zuvor für die primären virtuellen Maschinen definiert wurde.
Das Aufteilen der primären und HA-Systemkomponenten zwischen Rechenzentren wird nicht unterstützt.
Die virtuellen MDC-Maschinen müssen sich nicht im selben Rechenzentrum befinden.
• Die Konnektivität zwischen allen virtuellen Maschinen muss vollkommen redundant sein, sodass eine
Fehlfunktion eines Switches oder einer Netzwerkverbindung nicht die Konnektivität zwischen den
primären und den HA- oder MDC-Komponenten beeinträchtigen kann. Um diese Redundanz zu erzielen,
sollte jeder Host-Server über redundante Verbindungen zu mehreren Ethernet-Switches verfügen.
• Die primären und (HA) virtuellen Internet Reverse Proxy-Maschinen müssen sich auf einem gemeinsamen
VLAN oder Subnetz (meistens nicht im selben Subnetz wie die internen virtuellen Maschinen) befinden.
Die Konnektivität zwischen den virtuellen Internet Reverse Proxy-Maschinen muss ebenfalls vollkommen
redundant sein, genauso wie bei den internen virtuellen Maschinen.
Nach dem Zusammenführen von Rechenzentren in einem MDC-System kann der IRP auf einem oder
mehreren Rechenzentren konfiguriert werden. Während des Zusammenführungsprozesses muss die
IRP-Konfiguration im CWMS-System dem Rechenzentrum, das zum CWMS-System hinzugefügt wird,
entsprechen. Während des Zusammenführungsprozesses wird IRP entweder auf allen oder keinem
Rechenzentrum ausgeführt.
Das Hinzufügen eines HA- oder MDC-Systems erhöht nicht die Systemgesamtkapazität. Unabhängig davon,
ob Sie ein 800-Benutzersystem mit oder ohne HA bereitstellen, bleibt die Systemgesamtkapazität gleich –
die maximale Anzahl simultaner Audioverbindungen beträgt 800.
Das HA- oder MDC-System besteht aus redundanten virtuellen Maschinen für jeden Maschinentyp Ihrer
Bereitstellung. (Eine Beschreibung jedes virtuellen Maschinentyps finden Sie unter Virtuelle Maschinen In
Ihrem System, auf Seite 8.) Beispiel:
• Ein 50-Benutzersystem umfasst eine virtuelle Admin-Maschine und optional eine virtuelle Internet
Reverse Proxy-Maschine (für öffentlichen Zugriff). Wenn Sie ein HA-System (MDC ist nicht verfügbar)
hinzufügen, umfasst das kombinierte System mit 50 Benutzern zwei virtuelle Admin-Maschinen und
zwei virtuelle IRP-Maschinen.
• Ein primäres System mit 250 oder 800 Benutzern umfasst eine virtuelle Admin-Maschine, eine virtuelle
Media-Maschine und optional eine virtuelle IRP-Maschine. Wenn Sie ein HA- oder MDC-System
hinzufügen, umfasst das System mit 250 oder 800 Benutzern zwei virtuelle Admin-Maschinen, zwei
virtuelle Media-Maschinen und zwei virtuelle IRP-Maschinen.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
56
Netzwerktopologie Ihres Systems
Netzwerkbetrachtungen für den Internet Reverse Proxy
• Ein primäres System mit 2000 Benutzern umfasst eine virtuelle Admin-Maschine, eine virtuelle
Media-Maschine und optional eine virtuelle IRP-Maschine. Wenn Sie ein HA- oder MDC-System
hinzufügen, umfasst das kombinierte 2000-Benutzersystem zwei virtuelle Admin-Maschinen, vier (drei
plus eine redundante) virtuelle Media-Maschinen, drei (zwei plus eine redundante) virtuelle
Web-Maschinen und zwei virtuelle IRP-Maschinen.
In einem HA- oder MDC-System werden die öffentliche VIP-Adresse und die private VIP-Adresse mit dem
primären System geteilt. (Die öffentliche VIP-Adresse und die private VIP-Adresse unterscheiden sich und
werden nicht geteilt.) Wenn eine virtuelle Maschine außer Betrieb ist, verwendet die andere virtuelle Maschine
dieselbe VIP-Adresse. Aufgrund dieser Eigenschaft ist der Ausfall einer virtuellen Maschine für Endbenutzer
fast völlig transparent (da Meetings weiterlaufen), ohne dass ungewöhnliche Aufforderungen in der
DNS-Infrastruktur erscheinen. Eine gemeinsame VIP-Adresse kann nur auf einem einzelnen Netzwerksegment
oder VLAN implementiert werden; das Aufteilen eines VLANs auf zwei Rechenzentren kann verschiedene
Probleme hervorrufen.
Die primären und internen virtuellen HA-Maschinen sollten sich im selben Rechenzentrum befinden; dadurch
wird das Problem der Abgrenzung zwischen einer Fehlfunktion der virtuellen Maschine und einer Fehlfunktion
des Netzwerks deutlich reduziert. Das Ermöglichen eines geteilten Netzwerks kann zu geteilten Meetings und
Datenbank-Aktualisierungskonflikten führen. Es ist praktischer, ein wirklich hoch verfügbares Netzwerksegment
innerhalb eines einzigen Rechenzentrums, anstatt von zwei Rechenzentren, herzustellen.
In einem MDC-System werden die Daten auf mehrere Rechenzentren kopiert (mit Ausnahme des
Lizenzmanagers). Daher übernimmt beim Herunterfahren eines Rechenzentrums oder bei einer Unterbrechung
der Netzwerkverbindung das verbleibende Rechenzentrum die Bereitstellung von Diensten an Benutzer,
unabhängig vom geografischen Standort.
Cisco ist der Ansicht, dass ein fehlertolerantes System am besten erstellt wird, indem die meisten
Systemkomponenten auf „Alle aktiv“ gesetzt werden. Allerdings sind einige wichtige Komponenten, besonders
der Datenbankdienst, auf „aktiv/Standby“ gesetzt. (Webserver und Medienkomponenten im HA-System sind
von den Komponenten des primären Systems abhängig.) Jede Latenz oder Unterbrechung der Verbindung
kann zu Zeitverzögerungen bei den Endbenutzern führen, insbesondere wenn diese Meetings beitreten. Die
Latenz zwischen den Mediendienst-Komponenten erhöht bei einigen Benutzern die Audio- und Video-Latenz
während der Meetings. (Bei Cisco WebEx Meetings Server ist 4 ms an Netzwerklatenz zwischen internen
virtuellen Maschinen akzeptabel. Einzelheiten finden Sie unter Aufbau der virtuellen Maschine in Ihrem
Netzwerk, auf Seite 50.)
Netzwerkbetrachtungen für den Internet Reverse Proxy
Die virtuellen Internet Reverse Proxy Maschinen weisen die gleichen Netzwerkanforderungen wie die internen
virtuellen Maschinen auf. Bei einer Non-Split-Horizon-Konfiguration und einer Split-Horizon-Konfiguration
werden die virtuellen Internet Reverse Proxy Maschinen in Ihrem DMZ-Netzwerk und nicht in dem internen
Netzwerk bereitgestellt.
Einschränkung
Selbst wenn die Cisco UCS-Server mit zwei NICs konfiguriert sind, wird das Richten eines NIC auf das
Internet und des anderen NIC auf das Intranet von Cisco WebEx Meetings Server nicht unterstützt. Diese
Einschränkung gilt ungeachtet der Zuordnungen zwischen den von vSphere verwendeten physischen NICs
und den virtuellen NICs (und dem Internet Reverse Proxy).
Die virtuelle Internet Reverse Proxy-Maschine stellt ungeachtet der Anzahl der NICs, die Sie verwenden,
stets eine Verbindung mit einem externen VLAN her. Wenn Sie mehrere physische NICs verwenden und
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
57
Netzwerktopologie Ihres Systems
Netzwerkbetrachtungen für den Internet Reverse Proxy
diese mit verschiedenen Schaltern oder Routern verbunden sind, müssen die NICs dennoch mit demselben
VLAN verbunden sein.
Daher können Sie den Internet Reverse Proxy nicht zur Überbrückung von Datenverkehr zwischen zwei
verschiedenen Netzwerksegmenten verwenden (bei denen eines zum Interner und das andere zum Intranet
weist). Im nächsten Abschnitt wird erläutert, wie Sie dieses Ziel erreichen können.
Latenz zwischen internen virtuellen Maschinen und dem Internet Reverse Proxy
Die maximal zulässige Roundtrip-Latenz auf dem Weg zwischen der NIC im Internet Reverse Proxy und der
NIC an einer der internen virtuellen Maschinen sollte weniger als 4 ms betragen. Überschüssige Latenz auf
diesem Weg wird die nutzbare Bandbreite der Endbenutzer für Audio-, Video- und Desktopfreigaben begrenzen.
Wenn zum Beispiel die Latenz von 4 ms auf 8 ms steigt, wird die nutzbare Bandbreite um die Hälfte sinken,
wodurch sich mit steigender Latenz die Nutzererfahrung zunehmend verschlechtert.
Hinweis
Die Latenzgrenze von 4 ms betrifft nicht den Pfad zwischen Komponenten von Cisco WebEx Meetings
Server und den Endbenutzer-Endpunkten.
Hinweis
Wenn an Endbenutzer-Verbindungen, die den Cisco WebEx Meetings Server Internet Reverse Proxy
passieren, die Latenz zwischen der IRP und den internen virtuellen Maschinen 4 ms überschreitet, kann
dies potenziell schwerwiegende Verzögerungen zur Folge haben.
Isolierung des Netzwerkverkehrs
Sie können eine Isolierung des Netzwerkverkehrs zwischen dem Internet und Ihrem internen Netzwerk
einrichten, indem Sie einen DMZ-Ethernet-Switch verwenden. Das folgende Verfahren und Schaubild zeigen
ein Beispiel:
1 Verbinden Sie den Internet Reverse Proxy mit dem Kopfendschalter oder Router und verwenden Sie diesen
Schalter oder Router, um den Internet- und Intranet-Datenverkehr zu teilen.
2 Sobald der Schalter oder Router den Verkehr geteilt hat, können Sie diese beiden Datenverkehrsmuster
an zwei separate physische Ports am Schalter oder Router weiterleiten. Ein Port weist dabei zum Internet,
der andere Port zum Intranet.
Anbei finden Sie ein Schaubild eines Beispiels einer Netzwerktopologie:
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
58
Netzwerktopologie Ihres Systems
Netzwerk-Bandbreitenanforderungen
Informationen zu den Netzwerk-Bandbreitenanforderungen finden Sie unter
Netzwerk-Bandbreitenanforderungen, auf Seite 59.
Netzwerk-Bandbreitenanforderungen
In diesem Abschnitt werden die Netzwerk-Bandbreitenanforderungen für Systeme mit 50, 250, 800 und 2000
Benutzern beschrieben. Wenn die in diesem Abschnitt erläuterten Bandbreitenanforderungen erfüllt werden,
sichern Sie Ihren Benutzern, die WebEx Meetings abhalten und an diesen teilnehmen, ein hervorragendes
Endbenutzererlebnis, und Sie sorgen dafür, dass Ihr Netzwerk den Datenverkehrsanforderungen, die durch
gemeinsame Web-Nutzung, Audio und Video entstehen, standhalten kann.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
59
Netzwerktopologie Ihres Systems
Netzwerk-Bandbreitenanforderungen
Beurteilung der Bandbreite für Endbenutzer-Sitzungen
Es ist wichtig, die Netzwerk-Bandbreite einzuschätzen, die erforderlich ist, um den Anforderungen an Video,
Audio und gemeinsame Web-Nutzung für die Größe Ihres Systems gerecht werden zu können. Die
Bandbreitenanforderungen für dieses Produkt entsprechen im Wesentlichen den Anforderungen der Cisco
WebEx-Cloud-Dienste. Wenn Sie die Netzwerkbereitstellung optimieren möchten, finden Sie Informationen
zur Bandbreitennutzung der Cisco WebEx-Cloud-Dienste im Whitepaper zurWebEx-Netzwerk-Bandbreite.
In der folgenden Tabelle wird die geschätzte Bandbreite für Video, Audio und gemeinsame Web-Nutzung
aufgeführt.
WebEx Meeting-Komponente
Aggregierte
Endbenutzer-Sitzungsbandbreite
Video (360p + 6 Miniaturansichten)
1,5 Mb/s
Audio
0,1 Mb/s
Gemeinsame Web-Nutzung
0,6 Mb/s
(Bei diesem Wert wird angenommen, dass Sie alle 30 Sekunden
eine Folie umblättern.)
Maximale Gesamtbandbreite
2,2 Mb/s
Obgleich 2,2 Mb/s die maximale erwartete Bandbreite bei einer Verbindung mit einem Benutzer ist, empfiehlt
Cisco, bei der Berechnung der Bandbreitenanforderungen die maximale erwartete Bandbreite von 1,5 Mb/s
zu verwenden. Da nur die Hälfte der maximalen Anzahl an Benutzern Video, Audio und gemeinsame
Web-Nutzung einsetzen kann und die restlichen Benutzer nur Audio und gemeinsame Web-Nutzung verwenden
sollten, entsteht so eine durchschnittliche Bandbreite von ungefähr 1,5 Mb/s pro Benutzerverbindung.
Im Weißbuch zur WebEx-Netzwerk-Bandbreite werden Sie sehen, dass die Bandbreitenwerte in der
vorangehenden Tabelle auf den schlechtestmöglichen Datenverkehr-Bedingungen basieren. Die
durchschnittliche Bandbreiten-Nutzung ist wesentlich geringer, Cisco empfiehlt aus den folgenden Gründen
jedoch, die schlechtestmöglichen Werte heranzuziehen.
• Indem Sie die schlechtestmöglichen Werte bei Ihrer Berechnung heranziehen, können Sie die nötige
Bandbreite bereitstellen, um eine Beeinträchtigung des Benutzererlebnisses aufgrund starker Verwendung
zu vermeiden.
• Der Cisco WebEx Meetings Server sendet die gleichen Daten gleichzeitig an alle Teilnehmer in einem
Meeting. Wenn ein WebEx-Gastgeber eine Seite in einer Präsentation umblättert, wird ein Bild dieser
Seite (welches möglicherweise aus mehreren Megabyte besteht) gleichzeitig und so schnell wie möglich
separat an jeden Endpunkt gesendet.
Bandbreite auf Netzwerkpfaden
Anhand des folgenden Verfahrens können Sie die nötige Bandbreite auf verschiedenen Netzwerkpfaden
bestimmen.
1 Bestimmen Sie mithilfe der Tabelle im vorangehenden Abschnitt die durchschnittliche Bandbreite für eine
Benutzersitzung.
2 Bestimmen Sie die maximale Anzahl an Benutzern, von denen Sie erwarten, dass sie sich gleichzeitig
über diese Verbindung verbinden.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
60
Netzwerktopologie Ihres Systems
Netzwerk-Bandbreitenanforderungen
3 Multiplizieren Sie die Gesamtbandbreite mit der maximalen Anzahl an Benutzern.
Beispiele für Szenarien:
• Wenn Sie erwarten, dass sich maximal 100 Benutzer gleichzeitig über das Internet verbinden werden,
brauchen Sie voraussichtlich 1,5 Mb/s x 100 = 150 Mb/s verfügbare Bandbreite auf Ihrer ISP-Verbindung
und durch Ihre externe Firewall zum Internet Reverse Proxy. Weitere Informationen zum Internet Reverse
Proxy finden Sie unter Netzwerkbetrachtungen für den Internet Reverse Proxy, auf Seite 57
• Nehmen wir an, Sie verfügen über ein System mit 2000 Benutzern, bei denen sämtliche Verbindungen
über den Internet Reverse Proxy laufen. Bei diesem Szenario müssen Sie davon ausgehen, dass der
Datenverkehr für alle 2000 Benutzer zum Internet Reverse Proxy läuft und dann vom Internet Reverse
Proxy zu den internen virtuellen Maschinen weitergeleitet wird. Die aggregierte Bandbreite, die von
anderen Teilen des Netzwerks zum Internet Reverse Proxy gelangt, beträgt 2000 x 1,5 Mb/s = 3 Gb/s.
Weitere Informationen zu Non-Split-Horizon finden Sie unter Non-Split-Horizon-Netzwerktopologie,
auf Seite 52.
Hinweis
Dieselben 3 Gb/s Datenverkehr laufen ein- und ausgehend durch den Internet Reverse
Proxy und erfordern, dass der NIC des Internet Reverse Proxy 6 Gb/s an Benutzerverkehr
handhaben kann. Im folgenden Abschnitt finden Sie weiterführende Informationen zu
den Bandbreitenanforderungen für den NIC des Internet Reverse Proxy.
• Nehmen wir an, Sie verfügen über ein System mit 2000 Benutzern in einer Split-Horizon-DNS-Umgebung.
Bei diesem Szenario verbinden sich Ihre Internet-Benutzer mit dem Internet Reverse Proxy, während
Intranet-Benutzer direkt mit den internen virtuellen Maschinen verbunden werden. Nehmen wir an, zehn
Prozent Ihrer Benutzer verbinden sich über das Internet mit einem Meeting, gegenüber 90 Prozent der
Benutzer, die über das Intranet an ihren Meetings teilnehmen. Daraus resultiert eine aggregierte Bandbreite
von ungefähr 300 Mb/s, die nun in den Internet Reverse Proxy einströmt (10 Prozent von 2000 Benutzern
multipliziert mit 1,5 Mb/s ergibt 300 Mb/s). Wenn dieselben 300 Mb/s Datenverkehr vom Internet
Reverse Proxy ausgehen, muss der NIC des Internet Reverse Proxy unter Umständen 600 Mb/s an
Benutzerdatenverkehr handhaben. Hierbei handelt es sich um eine wesentlich geringere
Bandbreitenanforderung als mit einer Non-Split-Horizon-DNS-Umgebung, wie sie im vorangehenden
Szenarium beschrieben wurde. Die Verminderung des Netzwerk-Datenverkehrs wirkt sich direkt auf
die Empfehlungen hinsichtlich der NIC- oder Switch-Schnittstellengeschwindigkeit (siehe nächster
Abschnitt) aus, was möglicherweise dazu führt, dass Sie weniger teure 1 Gb/s-NICs auf dem Cisco UCS
Server für den Internet Reverse Proxy oder die 1 Gigabit-Ethernet-Switchinfrastruktur im DMZ-Netzwerk
einsetzen müssen. Weitere Informationen zu Non-Split-Horizon finden Sie unter
Split-Horizon-Netzwerktopologie, auf Seite 54.
Hinweis
Sie müssen möglicherweise für NIC-Teamvorgänge konfigurierte 1
Gigabit-Ethernet-NICs einsetzen, wenn die Nutzung des Internet Reverse Proxy in etwa
in Nähe der Schwelle von 1000 Mb/s liegt.
Siehe NIC-Teamvorgang zur Bandbreitenaggregation, auf Seite 64 für weitere Details.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
61
Netzwerktopologie Ihres Systems
Netzwerk-Bandbreitenanforderungen
Bandbreite bei Cisco WebEx Meetings Server-Netzwerkschnittstellen
Bei direkten Schnittstellen zwischen Ihrer Schaltarchitektur und Ihrem System empfehlen wir Ihnen, Ihre
Schnittstellen-NICs auf die in der nachfolgenden Tabelle angezeigten maximalen Geschwindigkeiten
einzustellen. Diese Geschwindigkeiten beziehen sich ausschließlich auf die Konnektivität zwischen den Cisco
UCS-Servern und den Ports an den Kopfendschaltern in Ihrer lokaler Schaltinfrastruktur. Hierbei handelt es
sich um die empfohlenen Geschwindigkeiten, die erforderlich sind, um die schlechtestmöglichen
Datenverkehr-Anforderungen zu erfüllen.
Systemkapazität
NIC- oder Schalterschnittstellengeschwindigkeit
System für 50 Benutzer
1 Gb/s
System für 250 Benutzer
1 Gb/s
System für 800 Benutzer
10 Gb/s1819
2000-Benutzersystem
10 Gb/s20
18 Sie haben die Möglichkeit, die Kosten der Netzwerk-Infrastruktur zu senken, indem Sie NIC-Teamvorgänge mit zwei oder mehreren Gigabit Ethernet-NICs
im UCS-Server und NIC-Teamvorgänge am Kopfendschalter bereitstellen.
19 Wenn Ihre Bereitstellung bei 800-Benutzer-System internen DAS-Speicher nutzt, haben Sie die Möglichkeit, die Kosten der Netzwerk-Infrastruktur zu senken,
indem Sie NIC-Teamvorgänge mit zwei oder mehreren Gigabit Ethernet-NICs im UCS-Server und NIC-Teamvorgänge am Kopfendschalter bereitstellen.
Wenn Ihre Bereitstellung internen SAN- oder NAS-Speicher nutzt, benötigen Sie einen 10 Gigabit Ethernet-Link.
20 Wenn Sie über eine Non-Split-Horizon-DNS-Umgebung verfügen, geht die 10 Gb/s-Anforderung vom IRP und den internen virtuellen Maschinen aus. Wenn
Sie über eine Split-Horizon-DNS-Umgebung verfügen, können Sie die Anforderungen der Netzwerk-Infrastruktur an Ihren IRP (und das DMZ-Netzwerk)
unter Umständen reduzieren, was dazu führen kann, dass Sie weniger teure 1 Gb/s-NICs auf dem Cisco UCS-Server für den Internet Reverse Proxy oder 1
Gigabit-Ethernet-Schaltinfrastruktur im DMZ-Netzwerk einsetzen können, wie im Abschnitt "Bandbreite auf Netzwerkpfaden" beschrieben. Jedoch trifft die
Anforderung von 10 Gb/s auf interne virtuelle Maschinen (und das interne Netzwerk) zu.
Im folgenden Abschnitt, „Hinweise zur Bandbreite bei Split-Horizon-DNS-Bereitstellungen“, finden Sie
weitere Informationen zur Verwendung von 1 Gb/s-NICs und Ethernet-Switches für
Split-Horizon-DNS-Bereitstellungen.
Annahmen bei der Berechnung der NIC-Geschwindigkeit:
• Es wurde die aggregierte Bandbreite der Endbenutzersitzung (1,5 Mb/s) herangezogen, um die in der
vorangehenden Tabelle aufgeführten NIC-Geschwindigkeiten zu berechnen.
• Der von der internen virtuellen Maschine zu kontrollierende Datenverkehr darf nicht diese überlasten.
Dies bezieht sich insbesondere auf Systeme mit 2000 Benutzern sowie ein jedes System, das auf
Hochverfügbarkeit ausgelegt ist. Eine schwere Überlastung von Verbindungen einer virtuellen Maschine
kann zur Instabilität des Systems und infolgedessen zu einem Ausfall des Dienstes führen.
• Die Verbindungen mit dem NAS-Storage-Server, der für Aufzeichnungen und für Datenbank-Backups
verwendet wird, dürfen nicht überlastet werden.
• Performance-Schwächen bei der Protokoll-Overhead und Implementierung führen zu einer nutzbaren
Verbindungsbandbreite, die wesentlich unter der Geschwindigkeitsmarkierung von 1 Gb/s bzw. 10 Gb/s
liegt.
• Wenn ein großer Anteil Ihres Netzwerkverkehrs auf den Internet Reverse Proxy stößt, wenn sich Benutzer
in Meetings einloggen, müssen Sie daran denken, dass jede Benutzerverbindung zweimal durch den
NIC des Internet Reverse Proxys (aus- und eingehend) strömt. Am Beispiel eines Systems mit 2000
Benutzern bedeutet dies, dass der NIC des Internet Reverse Proxys möglicherweise 6 Gb/s an
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
62
Netzwerktopologie Ihres Systems
Netzwerk-Bandbreitenanforderungen
Benutzerverkehr handhaben muss (2000 Benutzer multipliziert mit 1,5 Mb/s ist gleich 3 Gb/s, mal zwei
für eingehenden und ausgehenden Datenverkehr ist gleich 6 Gb/s).
In der Regel fordern wir an, dass lokale Verbindungen zu nicht mehr als 60 Prozent für
Endbenutzer-Medienverkehr verwendet werden, so dass die restlichen 40 Prozent für anderen Datenverkehr,
ungewöhnliche Datenverkehrsspitzen und Netzwerk-Overhead zur Verfügung stehen. Am Beispiel eines
Systems mit 800 Benutzern gehen wir davon aus, dass der Endbenutzer-Datenverkehr 1,2 Gb/s für die virtuelle
Admin- und Medien-Maschine und 2,4 Gb/s für die virtuelle Internet Reverse Proxy-Maschine beträgt. Wird
die 60-Prozent-Regel angewendet, sollte der NIC in der Lage sein, 2 Gb/s für die virtuelle Admin- und die
virtuelle Medien-Maschine (1,2 Gb/s geschätzter Benutzer-Datenverkehr für die virtuelle Admin- und die
Medien-Maschine geteilt durch 60 Prozent geschätzter normaler Bandbreitenverbrauch ergibt 2,0 Gb/s) und
4 Gb/s für die virtuelle Internet Reverse Proxy-Maschine standzuhalten.
Hinweis
Die in der vorangehenden Tabelle aufgeführten NIC-Geschwindigkeiten berücksichtigen nicht den für
den Zugriff auf den SAN-Speicher benötigte Bandbreite. Wenn für eine SAN-Verbindung ein Fibre
Channel over Ethernet (FCoE) verwendet wird, sollte diese als unabhängige Netzwerkschnittstelle
bereitgestellt werden.
Hinweise zur Bandbreite in Split-Horizon-DNS-Umgebungen
In einer Split-Horizon-DNS-Umgebung loggen sich einige Ihrer Benutzer über das Internet in Meetings ein,
und dieser Datenverkehr trifft auf den Internet Reverse Proxy, während sich die Mehrzahl der Benutzer im
internen Netzwerk in Meetings einloggt, ohne auf den Internet Reverse Proxy zu treffen. Wenn Sie Ihr Netzwerk
in einer Split-Horizon-DNS-Umgebung beschleunigen und Ihren Datenverkehr so einteilen, dass der Großteil
innerhalb des internen Netzwerks verbleibt (im Gegensatz zum Auftreffen auf den Internet Reverse Proxy),
können Sie NIC-Teamvorgänge potentiell nutzen und einen NIC mit geringerer Kapazität (1 Gb/s-NIC) im
Internet Reverse Proxy einsetzen und die Schaltinfrastruktur zwischen dem Internet Reverse Proxy und dem
Internet mit 1 Gb/s oder zumindest niedriger als die für ein System mit 2000 Benutzern empfohlenen 10 Gb/s
bereitstellen.
Wenn eine Firma beispielsweise 100 Benutzer hat, die gleichzeitig über das Internet auf ein Benutzersystem
mit 2000 Ports zugreifen möchten, benötigen Sie eine Bandbreite von 150 Mb/s (1,5 Mb/s aggregierte
Benutzersitzungsbandbreite * 100 Benutzer = 150 Mb/s). Dies bedeutet, dass eine Netzwerk-Infrastruktur
vom DMZ-Netzwerk zum Internet Reverse Proxy aus 1 Gb/s-Ethernet-Switches bestehen und die
Ethernet-NIC-Schnittstelle des Internet Reverse Proxys kann, ungleich der sonst erforderlichen 10 Gb/s, 1
Gb/s betragen. Selbst wenn man bedenkt, dass der Internet Reverse Proxy doppelt so viel Datenverkehr sieht
(was bedeutet, dass sein NIC 300 Mb/s an Benutzer-Datenverkehr handhaben müsste), ergeben sich anhand
der 60-Prozent-Regel (siehe Abschnitt „Bandbreite bei Cisco WebEx Meetings Server-Netzwerkschnittstellen“)
500 Mb/s. Eine Verbindung mit 1 Gb/s reicht zwar aus, jedoch wäre dies bei 250 statt 100 Benutzern nicht
der Fall.
Hinweis
Die Optimierung der Bandbreite kann nur beim NIC des Internet Reverse Proxy in einer
Split-Horizon-DNS-Umgebung vorgenommen werden.
In Non-Split-Horizon-DNS-Umgebungen müssen Sie 10 Gb/s-Ethernet-Switches und Ethernet-NIC-Schnittstellen
auf dem Internet Reverse Proxy einsetzen.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
63
Netzwerktopologie Ihres Systems
Netzwerkanforderungen für MDC-Systeme
Netzwerkanforderungen für MDC-Systeme
Anforderungen für eine Netzwerkverbindung zwischen zwei Rechenzentren:
• Garantierte Bandbreite von of 4,5 MBit/s für eine grundlegende Kommunikation zwischen Rechenzentren.
• Weniger als 200 ms Latenz (Roundtrip-Zeitverzögerung).
Netzwerkanforderungen des Rechenzentrums für kaskierende Meetings zwischen Rechenzentren:
• Jedes kaskierende Meeting mit Audio und Web erfordert 0,16 MBit/s.
• Jedes kaskierende Meeting mit niedriger Videoqualität bei 180p, Audio und Web erfordert 0,66 MBit/s.
• Jedes kaskierende Meeting mit hoher Videoqualität bei 360p, Audio und Web erfordert 1,20 MBit/s.
• Weniger als 200 ms Latenz (Roundtrip-Zeitverzögerung).
Beispiel: Bei einem System mit 2.000 Benutzern werden maximal 1000 Meetings kaskadiert. Die Hälfte davon
können Video haben, die andere Hälfte nicht:
• Video mit hoher Qualität: 500 x 1.2 + 500 x 0,16 = 680 MBit/s
• Video mit niedriger Qualität: Video mit niedriger Qualität: 500 x 0,66 + 500 x 0,16 = 410 MBit/s
Für ein System mit 800 Benutzern:
• Video mit hoher Qualität: 680/2000 x 800 = 272 MBit/s
• Video mit niedriger Qualität: 410/2000 x 800 = 164 MBit/s
Für ein System mit 250 Benutzern:
• Video mit hoher Qualität: 680/2000 x 250 = 85 MBit/s
• Video mit niedriger Qualität: 410/2000 x 250 = 51,25 MBit/s
Weitere Informationen finden Sie unter http://www.cisco.com/c/en/us/products/conferencing/
webex-meeting-center/white-paper-listing.html.
NIC-Teamvorgang zur Bandbreitenaggregation
Die Konfiguration eines NIC-Teamvorgangs auf Ihren UCS-Servern, die den ESXi-Host mit den internen
virtuellen Maschinen enthalten, bietet zweierlei Vorteile: Durch einen NIC-Teamvorgang wird der Datenverkehr
zwischen dem physischen und dem virtuellen Netzwerk ausbalanciert, und im Fall eines Hardware-Versagens
oder eines Netzwerkausfalls wird eine Verbindungsunterbrechung verhindert. Zudem können Sie unter
Umständen mehrere 1 Gb/s NICs als Team zusammenschalten, wenn eine Infrastruktur von 10 Gb/s nicht
verfügbar ist, und erhalten so ein gleichwertiges Ergebnis.
Hinweis
Weitere Informationen zu den für Benutzersysteme verschiedener Größen erforderlichen
NIC-Geschwindigkeiten finden Sie im Abschnitt "Bandbreite in Netzwerkschnittstellen von Cisco WebEx
Meeting Server" in diesem Kapitel.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
64
Netzwerktopologie Ihres Systems
NIC-Teamvorgang zur Bandbreitenaggregation
Cisco unterstützt NIC-Teamvorgänge zum Bandbreiten-Lastausgleich bei Benutzersystemen jedweder Größe
– bei Systemen mit 50, 250, 800 und 2000 Benutzern – am meisten profitieren jedoch diejenigen Kunden von
dieser Funktion, die die Netzwerkkosten eines Systems mit 800 Benutzern optimieren möchten. Wenn Ihre
Bereitstellung internen DAS-Speicher nutzt, sind die aggregierten Bandbreitenanforderungen beim Datenverkehr
von und zu den Cisco UCS-Servern und den Kopfendschaltern für ein System mit 800 Benutzern ähnlich
aufgebaut wie Dual 1 Gigabit Ethernet NICs (oder Quad 1 Gigabit Ethernet NIC bei einem System mit HA),
so dass auch der größte Datenverkehr unterstützt wird und somit die Notwendigkeit, die UCS-Server mit 10
Gigabit Ethernet NICs auszustatten (oder 10 Gigabit Ethernet-Kopfendschalter zu kaufen), entfällt.
Hinweis
Wenn Ihre Bereitstellung internen SAN- oder NAS-Speicher nutzt, sind die aggregierten
Bandbreitenanforderungen beim Datenverkehr von und zu den Cisco UCS-Servern und den
Kopfendschaltern für ein System mit 800 Benutzern 10 Gigabit Ethernet.
Hinweis
Informationen zur Bereitstellung von NIC-Teamvorgängen in VMware finden Sie in der
VMware-Dokumentation unter http://kb.vmware.com. Suchen Sie dort nach „NIC-Teamvorgänge in
ESXi/ESX“.
Beim Gebrauch herkömmlicher Netzwerk-Schnittstellen und Ethernet-Switches können Sie für Redundanz
sorgen, indem Sie wie im folgenden Verfahren beschrieben doppelte Schalter und NIC-Teamvorgänge
einsetzen:
• Richten Sie einen Ethernet-Switch ein, der das IEEE 802.3ad/IEEE 802.1ax Link Aggregation Control
Protocol (LACP) unterstützt.
• Verbinden Sie die mit den virtuellen Maschinen von Cisco WebEx Meetings Server verbundene
Port-Gruppe über vCenter mit beiden physischen Adaptern.
• Verbinden Sie beide physischen Adapter mit dem Schalter.
• Richten Sie den Schalter so ein, dass die beiden Ports statisch als Team bereitgestellt werden.
• Stellen Sie die NIC-Teamingvorgänge mit VMware vSphere auf Aktiv/Aktiv ein, um den Durchgang
zu beiden NIC-Schnittstellen zu öffnen.
Bei einem Systemeinsatz mit 800 Benutzern kann beispielsweise jede Verbindung mit 10 Gb/s auf dem
ESXi-Host mit den internen virtuellen Maschinen gegen zwei Verbindungen mit 1Gb/s ausgetauscht werden,
und jede Verbindung mit 10 Gb/s auf dem Internet Reverse Proxy kann gegen vier Leitungen mit 1 Gb/s
ausgetauscht werden. (Um bei einem System mit HA eine Fehlertoleranz zu erzielen, wie sie im Abschnitt
"Redundante Netzwerkverbindungen für HA-Bereitstellung" beschrieben wird, muss die Anzahl der
Verbindungen verdoppelt werden.) Verbinden Sie beim ESXi-Host mit den internen virtuellen Maschinen
zwei Leitungen mit 1 Gb/s mit dem ersten Ethernet-Switch sowie zwei Leitungen mit 1 Gb/s mit dem zweiten
Ethernet-Switch.
Hinweis
Die als Beispiel in den Cisco WebEx Meetings Server-Systemanforderungen gezeigten Serverkonfigurationen
umfassen nicht genügend Netzwerkschnittstellen, um NIC-Teamvorgänge für diesen Zweck zu ermöglichen.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
65
Netzwerktopologie Ihres Systems
Lastausgleich
Lastausgleich
Auf CWMS wird unabhängig von der Art des Datenverkehrs, der verarbeitet wird, ein Lastausgleich
durchgeführt. Diese Einstellung lässt sich nicht konfigurieren.
Das System versucht, die Last auf alle Webknoten gleichmäßig zu verteilen. Wenn es sich bei der Bereitstellung
um ein System ohne Hochverfügbarkeit (HA) handelt, werden die Verbindungen auf allen Webknoten dieses
System verteilt. Im Falle einer HA-Bereitstellung verwendet das System die Webknoten für den Lastausgleich
auf dem primären und dem HA-System. Bei einem Ausfall eines, aber nicht aller Webknoten, bleibt das
System weiterhin aktiviert; die Kapazität wird jedoch reduziert.
Der IRP-Knoten ist ein Einstiegspunkt; der Großteil der Lastenausgleiche wird hier durchgeführt. Auf einem
System ist jeweils nur ein IRP-Knoten aktiviert. Ein System ohne HA-Bereitstellung verfügt nur über einen
IRP-Knoten. Ein System mit HA-Bereitstellung verfügt über zwei IRP-Knoten, von denen jeweils nur einer
aktiviert ist. Je nach DNS-Konfiguration übernimmt IRP die Verarbeitung des gesamten externen Datenverkehrs
(und des internen Datenverkehrs im Falle eines Non-Split-DNS).
Wenn sich ein Ausfall auf mehrere Hosts auswirkt, kann die Funktionalität und Kapazität beeinträchtigt
werden.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
66
KAPITEL
4
Für Ihre Bereitstellung erforderliche
Netzwerk-Änderungen
• Netzwerk-Checkliste für Ihr System, Seite 68
• Netzwerk-Checkliste für eine Installation oder Erweiterung mit automatischer Bereitstellung und
öffentlichem Zugriff, Seite 69
• Netzwerk-Checkliste für eine Installation oder Erweiterung mit manueller Bereitstellung, öffentlichem
Zugriff und allen internen virtuellen Maschinen, Seite 71
• Netzwerk-Checkliste für eine Installation oder Erweiterung mit automatischer Bereitstellung, öffentlichem
Zugriff und Non-Split-Horizon-DNS, Seite 75
• Netzwerk-Checkliste für eine Installation oder Erweiterung mit manueller Bereitstellung, öffentlichem
Zugriff und Non-Split-Horizon-DNS, Seite 77
• Netzwerk-Checkliste für eine Installation oder Erweiterung mit automatischer Bereitstellung, öffentlichem
Zugriff und einen Split-Horizon-DNS, Seite 80
• Netzwerk-Checkliste für eine Installation oder Erweiterung mit manueller Bereitstellung, öffentlichem
Zugriff und einen Split-Horizon-DNS, Seite 83
• Netzwerk-Checkliste für eine Installation oder Erweiterung mit automatischer Bereitstellung und ohne
öffentlichen Zugriff, Seite 86
• Netzwerk-Checkliste für eine Installation oder Erweiterung mit manueller Bereitstellung und ohne
öffentlichen Zugriff, Seite 88
• WebEx-Site- und WebEx-Administration-URLs, Seite 91
• Port-Zugriff, wenn sich alle virtuellen Maschinen im internen Netzwerk befinden, Seite 92
• Portzugang mit einem Internet Reverse Proxy im DMZ-Netzwerk, Seite 93
• VMware vCenter-Ports, Seite 98
• Cisco WebEx Meeting Center-Ports, Seite 99
• Verwendung von NAT in Ihrem System, Seite 99
• Weiterleitungsproxys, Seite 102
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
67
Für Ihre Bereitstellung erforderliche Netzwerk-Änderungen
Netzwerk-Checkliste für Ihr System
Netzwerk-Checkliste für Ihr System
Die Netzwerk-Checkliste umfasst die für Ihr System je nach DNS-Konfiguration und der Tatsache, ob Sie
einen öffentlichen Zugriff zulassen (Benutzer können via Internet oder über Mobilgeräte Meetings abhalten
oder an Meetings teilnehmen), erforderlichen Netzwerkänderungen.
Wählen Sie die geeignete Checkliste je nachdem, ob Sie eine automatische (empfohlen für die Bereitstellung
für 50, 250 oder 800 Benutzer) oder manuelle (erforderlich für eine 2000-Benutzer-Bereitstellung)
System-Bereitstellung auswählen.
• Die virtuellen Maschinen, einschließlich Internet Reverse Proxy, befinden sich in Ihrem internen Netzwerk
(einfachste Konfiguration)
◦ Netzwerk-Checkliste für eine Installation oder Erweiterung mit automatischer Bereitstellung und
öffentlichem Zugriff, auf Seite 69
◦ Netzwerk-Checkliste für eine Installation oder Erweiterung mit manueller Bereitstellung,
öffentlichem Zugriff und allen internen virtuellen Maschinen, auf Seite 71
• Non-Split-Horizon-DNS (die gängigste DNS-Konfiguration)
◦ Netzwerk-Checkliste für eine Installation oder Erweiterung mit automatischer Bereitstellung,
öffentlichem Zugriff und Non-Split-Horizon-DNS, auf Seite 75
◦ Netzwerk-Checkliste für eine Installation oder Erweiterung mit manueller Bereitstellung,
öffentlichem Zugriff und Non-Split-Horizon-DNS, auf Seite 77
• Split-Horizon-DNS
◦ Netzwerk-Checkliste für eine Installation oder Erweiterung mit automatischer Bereitstellung,
öffentlichem Zugriff und einen Split-Horizon-DNS, auf Seite 80
◦ Netzwerk-Checkliste für eine Installation oder Erweiterung mit manueller Bereitstellung,
öffentlichem Zugriff und einen Split-Horizon-DNS, auf Seite 83
• Systeme ohne öffentlichem Zugang
◦ Netzwerk-Checkliste für eine Installation oder Erweiterung mit automatischer Bereitstellung und
ohne öffentlichen Zugriff, auf Seite 86
◦ Netzwerk-Checkliste für eine Installation oder Erweiterung mit manueller Bereitstellung und ohne
öffentlichen Zugriff, auf Seite 88
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
68
Für Ihre Bereitstellung erforderliche Netzwerk-Änderungen
Netzwerk-Checkliste für eine Installation oder Erweiterung mit automatischer Bereitstellung und öffentlichem Zugriff
Netzwerk-Checkliste für eine Installation oder Erweiterung mit
automatischer Bereitstellung und öffentlichem Zugriff
Bereitstellung der virtuellen Maschine
Bei einer automatischen Bereitstellung, werden wir alle virtuelle Maschinen (alle anderen, außer der Virtuellen
Admin-Maschine) für Sie bereitstellen. Cisco empfiehlt bei Auswahl einer automatischen Bereitstellung ein
50-, 250- oder 800-Benutzersystem bereitzustellen.
• Stellen Sie sicher, dass sich die virtuelle Media-Maschine (falls vorhanden) im selben Subnetz wie die
virtuelle Admin-Maschine befindet.
• Stellen Sie sicher, dass sich die virtuellen Internet Reverse Proxy-Maschinen in Ihrem internen Netzwerk
befinden.
• Stellen Sie sicher, dass die ESXI-Hosts für Ihre virtuellen Maschinen (einschließlich Internet Reverse
Proxy) von dem gleichen VMware vCenter verwaltet werden.
Erforderliche IP-Adressen
Beschreibung
Netzwerkspeicherort
Wahre IP-Adresse der virtuellen
Admin-Maschine
Intern
Wahre IP-Adresse der virtuellen
Media-Maschine (falls vorhanden)
Interne (selbes Subnetz wie die
virtuelle Admin-Maschine)
IP-Adresse
Wahre IP-Adresse des Internet Reverse Proxy Interne (kann sich auf demselben
Subnetz befinden wie die virtuelle
Admin-Maschine)
Administration-URL (ausschließlich zur
Interne (selbes Subnetz wie die
Verwendung vom System. Wird der privaten virtuelle Admin-Maschine)
VIP-Adresse zugeordnet)
WebEx-Site-URL (ausschließlich zur
Verwendung vom System. Wird der
öffentlichen VIP-Adresse zugeordnet)
Intern (gleiches Subnetz wie der
Internet Reverse Proxy) Diese
IP-Adresse muss öffentlich
routbar sein.
Wahre IP-Adresse der virtuellen HA
Admin-Maschine (falls vorhanden)
Interne (selbes Subnetz wie die
virtuelle Admin-Maschine des
primären Systems)
Wahre IP-Adresse der virtuellen HA
Media-Maschine (falls vorhanden)
Interne (selbes Subnetz wie die
virtuelle Admin-Maschine des
primären Systems)
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
69
Für Ihre Bereitstellung erforderliche Netzwerk-Änderungen
Netzwerk-Checkliste für eine Installation oder Erweiterung mit automatischer Bereitstellung und öffentlichem Zugriff
Beschreibung
Netzwerkspeicherort
Wahre IP-Adresse des HA Internet Reverse
Proxy (falls vorhanden)
Interne – dasselbe Subnetz wie der
Internet Reverse Proxy des
primären Systems (darf aber NAT
mit einer privaten IP-Adresse
verwenden)
IP-Adresse
DNS-Konfiguration
Aktualisieren Sie die DNS-Server wie folgt. Bei Hostnamen der URL der WebEx Site und der URL der
Administrationssite gelten einige Einschränkungen. Eine Liste der Wörter, die Sie nicht verwenden können,
finden Sie unter WebEx-Site- und WebEx-Administration-URLs, auf Seite 91.
Aufgabe
Hostnamen und IP-Adressen der internen virtuellen
Maschinen: Die Admin-VM und, falls vorhanden, die
virtuelle Media-Maschine.
Beispiele
• <admin-vm-FQDN>
<admin-vm-IP-address>
• <media-vm-FQDN>
<media-vm-IP-address>
Hostname und IP-Adresse für die virtuelle Internet
Reverse Proxy-Maschine.
• <IRP-vm-FQDN>
<IRP-vm-IP-address>
Administration-Site-URL und private VIP-Adresse.
• <Administration-site-URL>
<Private-VIP-address>
WebEx-Site-URL und öffentliche VIP-Adresse.
• <WebEx-site-URL>
<Public-VIP-address>
Konfiguration der Firewall
Aus Sicherheitsgründen empfiehlt Cisco, dass Sie den Internet Reverse Proxy auf ein von den internen
virtuellen (Admin- und Media-) Maschinen separates Subnetz installieren. Siehe Port-Zugriff, wenn sich alle
virtuellen Maschinen im internen Netzwerk befinden, auf Seite 92.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
70
Für Ihre Bereitstellung erforderliche Netzwerk-Änderungen
Netzwerk-Checkliste für eine Installation oder Erweiterung mit manueller Bereitstellung, öffentlichem Zugriff und
allen internen virtuellen Maschinen
Netzwerkrouting-Konfiguration
Aufgabe
Beispiele
Aktivieren Sie Layer 3-Routing zwischen den internen
und den DMZ-Netzwerken.
• Internes Subnetz <internal-subnet>/24
• DMZ-Subnetz <DMZ-subnet>/24
Stellen Sie sicher, dass sich die öffentliche
VIP-Adresse und die virtuellen Internet Reverse
Proxy-Maschinen im selben Subnetz befinden. [Wenn
Sie alle virtuellen Maschinen Ihres Systems intern
bereitstellen (der Internet Reverse Proxy befindet sich
nicht im DMZ), muss sich dieses Subnetz im internen
Netzwerk befinden.]
Stellen Sie sicher, dass sich die private VIP-Adresse
und die internen virtuellen Maschinen im selben
Subnetz befinden.
• <Public-VIP-address>
• <IRP-vm-FQDN>
<IRP-vm-IP-address>
• <Private-VIP-address>
• <admin-vm-FQDN>
<admin-vm-IP-address>
• <media-vm-FQDN>
<media-vm-IP-address>
Netzwerk-Checkliste für eine Installation oder Erweiterung mit
manuellerBereitstellung,öffentlichemZugriffundalleninternen
virtuellen Maschinen
Bereitstellung der virtuellen Maschine
Bei einer manuellen Bereitstellung müssen Sie alle virtuellen Maschinen für Ihr System mit dem OVA-Wizard
Ihres vSphere-Client erstellen. Danach installieren Sie Ihr System unter Verwendung einer manuellen
Bereitstellung.
Sie müssen eine manuelle Bereitstellung auswählen, wenn Sie ein System mit 2000 Benutzern bereitstellen
möchten.
• Stellen Sie sicher, dass sich jegliche zusätzlichen virtuellen Maschinen (Medien und Web, falls vorhanden)
auf demselben Subnetz befinden wie die virtuelle Admin-Maschine.
• Stellen Sie sicher, dass sich die virtuellen Internet Reverse Proxy Maschinen in Ihrem internen Netzwerk
befinden.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
71
Für Ihre Bereitstellung erforderliche Netzwerk-Änderungen
Netzwerk-Checkliste für eine Installation oder Erweiterung mit manueller Bereitstellung, öffentlichem Zugriff und
allen internen virtuellen Maschinen
Erforderliche IP-Adressen
Beschreibung
Netzwerkspeicherort
Wahre IP-Adresse der virtuellen
Admin-Maschine
Intern
Wahre IP-Adresse der virtuellen
Media-Maschine (falls vorhanden)
Interne (selbes Subnetz wie die
virtuelle Admin-Maschine)
Wahre IP-Adresse der zweiten virtuellen
Media-Maschine (nur bei
2000-Benutzersystemen)
Interne (selbes Subnetz wie die
virtuelle Admin-Maschine)
Wahre IP-Adresse der dritten virtuellen
Media-Maschine (nur bei
2000-Benutzersystemen)
Interne (selbes Subnetz wie die
virtuelle Admin-Maschine)
Wahre IP-Adresse der virtuellen
Web-Maschine (nur bei
2000-Benutzersystemen)
Interne (selbes Subnetz wie die
virtuelle Admin-Maschine)
Wahre IP-Adresse der zweiten virtuellen
Web-Maschine (nur bei
2000-Benutzersystemen)
Interne (selbes Subnetz wie die
virtuelle Admin-Maschine)
Wahre IP-Adresse des Internet Reverse Proxy Interne (kann sich auf demselben
Subnetz befinden wie die virtuelle
Admin-Maschine)
Administration-URL (ausschließlich zur
Interne (selbes Subnetz wie die
Verwendung vom System. Wird der privaten virtuelle Admin-Maschine)
VIP-Adresse zugeordnet)
WebEx-Site-URL (ausschließlich zur
Verwendung vom System. Wird der
öffentlichen VIP-Adresse zugeordnet)
Intern (gleiches Subnetz wie der
Internet Reverse Proxy)
Hinweis
Diese IP-Adresse
muss öffentlich
routbar sein.
Wahre IP-Adresse der virtuellen HA
Admin-Maschine (falls vorhanden)
Interne (selbes Subnetz wie die
virtuelle Admin-Maschine des
primären Systems)
Wahre IP-Adresse der virtuellen HA
Media-Maschine (falls vorhanden)
Interne (selbes Subnetz wie die
virtuelle Admin-Maschine des
primären Systems)
Wahre IP-Adresse der virtuellen HA
Web-Maschine (falls vorhanden)
Interne (selbes Subnetz wie die
virtuelle Admin-Maschine des
primären Systems)
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
72
IP-Adresse
Für Ihre Bereitstellung erforderliche Netzwerk-Änderungen
Netzwerk-Checkliste für eine Installation oder Erweiterung mit manueller Bereitstellung, öffentlichem Zugriff und
allen internen virtuellen Maschinen
Beschreibung
Netzwerkspeicherort
Wahre IP-Adresse des HA Internet Reverse
Proxy (falls vorhanden)
Interne – dasselbe Subnetz wie der
Internet Reverse Proxy des
primären Systems (darf aber NAT
mit einer privaten IP-Adresse
verwenden)
IP-Adresse
DNS-Konfiguration
Nehmen Sie an Ihrer DNS-Konfiguration folgende Änderungen vor.
Hinweis
Bei Hostnamen der URL der WebEx Site und der URL der Administrationssite gelten einige
Einschränkungen. Eine Liste der Wörter, die Sie nicht verwenden können, finden Sie unter WebEx-Siteund WebEx-Administration-URLs, auf Seite 91.
Aufgabe
Beispiel
Aktualisieren Sie Ihren DNS-Server mit den
Hostnamen und IP-Adressen für die internen
virtuellen Maschinen: Die virtuelle Admin-Maschine
und, falls vorhanden, die virtuellen Medien- und
Web-Maschinen.
• <admin-vm-FQDN>
<admin-vm-IP-address>
• <media-vm-FQDN>
<media-vm-IP-address>
• <web-vm-FQDN>
<web-vm-IP-address>
Aktualisieren Sie Ihren DNS-Server mit dem
Hostnamen und der IP-Adresse für die virtuelle
Internet Reverse Proxy-Maschine.
• <IRP-vm-FQDN>
Aktualisieren Sie Ihren DNS-Server mit den
Informationen für den Administration Site-URL und
die Private VIP-Adresse.
• <Administration-site-URL>
Aktualisieren Sie Ihren DNS-Server mit den
Informationen für den WebEx-Site-URL und die
Öffentliche VIP-Adresse.
• <WebEx-site-URL>
<IRP-vm-IP-address>
<Private-VIP-address>
<Public-VIP-address>
Konfiguration der Firewall
Aus Sicherheitsgründen empfiehlt Cisco, dass Sie den Internet Reverse Proxy auf ein von den internen
virtuellen (Admin- und Media-) Maschinen separates Subnetz installieren.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
73
Für Ihre Bereitstellung erforderliche Netzwerk-Änderungen
Netzwerk-Checkliste für eine Installation oder Erweiterung mit manueller Bereitstellung, öffentlichem Zugriff und
allen internen virtuellen Maschinen
Obwohl es nicht empfehlenswert ist, wird die Installation aller virtuellen Maschinen (Internet Reverse Proxy
und intern) auf demselben Subnetz unterstützt. Siehe Port-Zugriff, wenn sich alle virtuellen Maschinen im
internen Netzwerk befinden, auf Seite 92.
Netzwerkrouting-Konfiguration
Nehmen Sie an Ihrem Netzwerkrouting folgende Änderungen vor.
Aufgabe
Aktivieren Sie L3 (Layer 3) Routing zwischen den
internen und den DMZ-Netzwerken für folgende
virtuelle Maschinen: Die virtuelle Admin-Maschine
und, falls vorhanden, die virtuellen Medien- und
Web-Maschinen.
Vergleichen Sie diese IP-Adressen
• <admin-vm-FQDN>
<admin-vm-IP-address>
• <media-vm-FQDN>
<media-vm-IP-address>
• <web-vm-FQDN>
<web-vm-IP-address>
Stellen Sie sicher, dass sich die öffentliche
VIP-Adresse und die virtuellen Internet Reverse
Proxy-Maschinen auf demselben Subnetz befinden.
Hinweis
Wenn Sie alle virtuellen Maschinen Ihres
Systems intern bereitstellen (der Internet
Reverse Proxy befindet sich nicht im
DMZ), muss sich dieses Subnetz im
internen Netzwerk befinden.
Stellen Sie sicher, dass die Private VIP-Adresse und
die internen virtuellen Maschinen (Admin, Medien
und Web, falls vorhanden) sich alle auf demselben
Subnetz befinden.
• <Public-VIP-address>
• <IRP-vm-FQDN>
<IRP-vm-IP-address>
• <Private-VIP-address>
• <admin-vm-FQDN>
<admin-vm-IP-address>
• <media-vm-FQDN>
<media-vm-IP-address>
• <web-vm-FQDN>
<web-vm-IP-address>
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
74
Für Ihre Bereitstellung erforderliche Netzwerk-Änderungen
Netzwerk-Checkliste für eine Installation oder Erweiterung mit automatischer Bereitstellung, öffentlichem Zugriff
und Non-Split-Horizon-DNS
Netzwerk-Checkliste für eine Installation oder Erweiterung mit
automatischer Bereitstellung, öffentlichem Zugriff und
Non-Split-Horizon-DNS
Bereitstellung der virtuellen Maschine
Bei einer automatischen Bereitstellung, werden wir alle virtuelle Maschinen (alle anderen, außer der Virtuellen
Admin-Maschine) für Sie bereitstellen. Cisco empfiehlt bei Auswahl einer automatischen Bereitstellung ein
50-, 250- oder 800-Benutzersystem bereitzustellen.
• Stellen Sie sicher, dass sich die virtuelle Media-Maschine (falls vorhanden) im selben Subnetz wie die
virtuelle Admin-Maschine befindet.
• Stellen Sie sicher, dass sich die virtuellen Internet Reverse Proxy-Maschinen in Ihrem DMZ-Netzwerk
befinden.
Erforderliche IP-Adressen
Beschreibung
Netzwerkspeicherort
Wahre IP-Adresse der virtuellen
Admin-Maschine
Intern
Wahre IP-Adresse der virtuellen
Media-Maschine (falls vorhanden)
Interne (selbes Subnetz wie die
virtuelle Admin-Maschine)
IP-Adresse
Wahre IP-Adresse des Internet Reverse Proxy DMZ (darf aber NAT mit einer
privaten IP-Adresse verwenden)
Administration-URL (ausschließlich zur
Interne (selbes Subnetz wie die
Verwendung vom System. Wird der privaten virtuelle Admin-Maschine)
VIP-Adresse zugeordnet)
WebEx-Site-URL (ausschließlich zur
Verwendung vom System. Wird der
öffentlichen VIP-Adresse zugeordnet)
DMZ (selbes Subnetz wie der
Internet Reverse Proxy)
Wahre IP-Adresse der virtuellen HA
Admin-Maschine (falls vorhanden)
Interne (selbes Subnetz wie die
virtuelle Admin-Maschine des
primären Systems)
Wahre IP-Adresse der virtuellen HA
Media-Maschine (falls vorhanden)
Interne (selbes Subnetz wie die
virtuelle Admin-Maschine des
primären Systems)
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
75
Für Ihre Bereitstellung erforderliche Netzwerk-Änderungen
Netzwerk-Checkliste für eine Installation oder Erweiterung mit automatischer Bereitstellung, öffentlichem Zugriff
und Non-Split-Horizon-DNS
Beschreibung
Netzwerkspeicherort
Wahre IP-Adresse des HA Internet Reverse
Proxy (falls vorhanden)
DMZ – selbes Subnetz wie der
Internet Reverse Proxy des
primären Systems (darf aber NAT
mit einer privaten IP-Adresse
verwenden)
IP-Adresse
DNS-Konfiguration
Aktualisieren Sie die DNS-Server wie folgt. Bei Hostnamen der URL der WebEx Site und der URL der
Administrationssite gelten einige Einschränkungen. Eine Liste der Wörter, die Sie nicht verwenden können,
finden Sie unter WebEx-Site- und WebEx-Administration-URLs, auf Seite 91.
Aufgabe
Hostnamen und IP-Adressen der internen virtuellen
Maschinen: Die Admin-VM und, falls vorhanden, die
virtuelle Media-Maschine.
Beispiel
• <admin-vm-FQDN>
<admin-vm-IP-address>
• <media-vm-FQDN>
<media-vm-IP-address>
Hostname und IP-Adresse für die virtuelle Internet
Reverse Proxy-Maschine.
• <IRP-vm-FQDN>
<IRP-vm-IP-address>
Administration-Site-URL und private VIP-Adresse.
• <Administration-site-URL>
<Private-VIP-address>
WebEx-Site-URL und öffentliche VIP-Adresse.
• <WebEx-site-URL>
<Public-VIP-address>
Konfiguration der Firewall
Aus Sicherheitsgründen empfiehlt Cisco, dass Sie den Internet Reverse Proxy auf ein von den internen
virtuellen (Admin- und Media-) Maschinen separates Subnetz installieren. Siehe Port-Zugriff, wenn sich alle
virtuellen Maschinen im internen Netzwerk befinden, auf Seite 92.
Netzwerkrouting-Konfiguration
Nehmen Sie an Ihrem Netzwerkrouting folgende Änderungen vor.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
76
Für Ihre Bereitstellung erforderliche Netzwerk-Änderungen
Netzwerk-Checkliste für eine Installation oder Erweiterung mit manueller Bereitstellung, öffentlichem Zugriff und
Non-Split-Horizon-DNS
Aufgabe
Vergleichen Sie diese IP-Adressen
Aktivieren Sie Layer 3-Routing zwischen den internen
und den DMZ-Netzwerken.
• Internes Subnetz <internal-subnet>/24
• DMZ-Subnetz <DMZ-subnet>/24
Stellen Sie sicher, dass sich die öffentliche
VIP-Adresse und die virtuellen Internet Reverse
Proxy-Maschinen im selben Subnetz befinden.
• <Public-VIP-address>
• <IRP-vm-FQDN>
<IRP-vm-IP-address>
Stellen Sie sicher, dass sich die private VIP-Adresse
und die internen virtuellen Maschinen im selben
Subnetz befinden.
• <Private-VIP-address>
• <admin-vm-FQDN>
<admin-vm-IP-address>
• <media-vm-FQDN>
<media-vm-IP-address>
Netzwerk-Checkliste für eine Installation oder Erweiterung mit
manueller Bereitstellung, öffentlichem Zugriff und
Non-Split-Horizon-DNS
Bereitstellung der virtuellen Maschine
Bei einer manuellen Bereitstellung müssen Sie alle virtuellen Maschinen für Ihr System mit dem OVA-Wizard
Ihres vSphere-Client erstellen. Danach installieren Sie Ihr System unter Verwendung einer manuellen
Bereitstellung.
Sie müssen eine manuelle Bereitstellung auswählen, wenn Sie ein System mit 2000 Benutzern bereitstellen
möchten.
• Stellen Sie sicher, dass sich jegliche zusätzlichen virtuellen Maschinen (Medien und Web, falls vorhanden)
auf demselben Subnetz befinden wie die virtuelle Admin-Maschine.
• Stellen Sie sicher, dass sich die virtuellen Internet Reverse Proxy-Maschinen in Ihrem DMZ-Netzwerk
befinden.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
77
Für Ihre Bereitstellung erforderliche Netzwerk-Änderungen
Netzwerk-Checkliste für eine Installation oder Erweiterung mit manueller Bereitstellung, öffentlichem Zugriff und
Non-Split-Horizon-DNS
Erforderliche IP-Adressen
Beschreibung
Netzwerkspeicherort
Wahre IP-Adresse der virtuellen
Admin-Maschine
Intern
Wahre IP-Adresse der virtuellen
Media-Maschine (falls vorhanden)
Interne (selbes Subnetz wie die
virtuelle Admin-Maschine)
Wahre IP-Adresse der zweiten virtuellen
Media-Maschine (nur bei
2000-Benutzersystemen)
Interne (selbes Subnetz wie die
virtuelle Admin-Maschine)
Wahre IP-Adresse der dritten virtuellen
Media-Maschine (nur bei
2000-Benutzersystemen)
Interne (selbes Subnetz wie die
virtuelle Admin-Maschine)
Wahre IP-Adresse der virtuellen
Web-Maschine (nur bei
2000-Benutzersystemen)
Interne (selbes Subnetz wie die
virtuelle Admin-Maschine)
Wahre IP-Adresse der zweiten virtuellen
Web-Maschine (nur bei
2000-Benutzersystemen)
Interne (selbes Subnetz wie die
virtuelle Admin-Maschine)
Wahre IP-Adresse des Internet Reverse Proxy DMZ (darf aber NAT mit einer
privaten IP-Adresse verwenden)
Administration-URL (ausschließlich zur
Interne (selbes Subnetz wie die
Verwendung vom System. Wird der privaten virtuelle Admin-Maschine)
VIP-Adresse zugeordnet)
WebEx-Site-URL (ausschließlich zur
Verwendung vom System. Wird der
öffentlichen VIP-Adresse zugeordnet)
DMZ (selbes Subnetz wie der
Internet Reverse Proxy)
Wahre IP-Adresse der virtuellen HA
Admin-Maschine (falls vorhanden)
Interne (selbes Subnetz wie die
virtuelle Admin-Maschine des
primären Systems)
Wahre IP-Adresse der virtuellen HA
Media-Maschine (falls vorhanden)
Interne (selbes Subnetz wie die
virtuelle Admin-Maschine des
primären Systems)
Wahre IP-Adresse der virtuellen HA
Web-Maschine (falls vorhanden)
Interne (selbes Subnetz wie die
virtuelle Admin-Maschine des
primären Systems)
Wahre IP-Adresse des HA Internet Reverse
Proxy (falls vorhanden)
DMZ – gleiches Subnetz wie der
Internet Reverse Proxy des
primären Systems (darf aber NAT
mit einer privaten IP-Adresse
verwenden)
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
78
IP-Adresse
Für Ihre Bereitstellung erforderliche Netzwerk-Änderungen
Netzwerk-Checkliste für eine Installation oder Erweiterung mit manueller Bereitstellung, öffentlichem Zugriff und
Non-Split-Horizon-DNS
DNS-Konfiguration
Nehmen Sie an Ihrer DNS-Konfiguration folgende Änderungen vor.
Hinweis
Bei Hostnamen der URL der WebEx Site und der URL der Administrationssite gelten einige
Einschränkungen. Eine Liste der Wörter, die Sie nicht verwenden können, finden Sie unter WebEx-Siteund WebEx-Administration-URLs, auf Seite 91.
Aufgabe
Beispiel
Aktualisieren Sie Ihren DNS-Server mit den
Hostnamen und IP-Adressen für die internen
virtuellen Maschinen: Die virtuelle Admin-Maschine
und, falls vorhanden, die virtuellen Medien- und
Web-Maschinen.
• <admin-vm-FQDN>
<admin-vm-IP-address>
• <media-vm-FQDN>
<media-vm-IP-address>
• <web-vm-FQDN>
<web-vm-IP-address>
Aktualisieren Sie Ihren DNS-Server mit dem
Hostnamen und der IP-Adresse für die virtuelle
Internet Reverse Proxy-Maschine.
• <IRP-vm-FQDN>
Aktualisieren Sie Ihren DNS-Server mit den
Informationen für den Administration Site-URL und
die Private VIP-Adresse.
• <Administration-site-URL>
Aktualisieren Sie Ihren DNS-Server mit den
Informationen für den WebEx-Site-URL und die
Öffentliche VIP-Adresse.
• <WebEx-site-URL>
<IRP-vm-IP-address>
<Private-VIP-address>
<Public-VIP-address>
Konfiguration der Firewall
Aus Sicherheitsgründen empfiehlt Cisco, dass Sie den Internet Reverse Proxy auf ein von den internen
virtuellen (Admin- und Media-) Maschinen separates Subnetz installieren. Siehe Portzugang mit einem Internet
Reverse Proxy im DMZ-Netzwerk, auf Seite 93.
Netzwerkrouting-Konfiguration
Nehmen Sie an Ihrem Netzwerkrouting folgende Änderungen vor.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
79
Für Ihre Bereitstellung erforderliche Netzwerk-Änderungen
Netzwerk-Checkliste für eine Installation oder Erweiterung mit automatischer Bereitstellung, öffentlichem Zugriff
und einen Split-Horizon-DNS
Aufgabe
Aktivieren Sie L3 (Layer 3) Routing zwischen den
internen und den DMZ-Netzwerken für folgende
virtuelle Maschinen: Die virtuelle Admin-Maschine
und, falls vorhanden, die virtuellen Medien- und
Web-Maschinen.
Vergleichen Sie diese IP-Adressen
• <admin-vm-FQDN>
<admin-vm-IP-address>
• <media-vm-FQDN>
<media-vm-IP-address>
• <web-vm-FQDN>
<web-vm-IP-address>
Stellen Sie sicher, dass sich die öffentliche
VIP-Adresse und die virtuellen Internet Reverse
Proxy-Maschinen auf demselben Subnetz befinden.
• <Public-VIP-address>
• <IRP-vm-FQDN>
<IRP-vm-IP-address>
Stellen Sie sicher, dass die private VIP-Adresse und
die internen virtuellen Maschinen (Admin, Medien
und Web, falls vorhanden) sich alle auf demselben
Subnetz befinden.
• <Private-VIP-address>
• <admin-vm-FQDN>
<admin-vm-IP-address>
• <media-vm-FQDN>
<media-vm-IP-address>
• <web-vm-FQDN>
<web-vm-IP-address>
Netzwerk-Checkliste für eine Installation oder Erweiterung mit
automatischer Bereitstellung, öffentlichem Zugriff und einen
Split-Horizon-DNS
Bereitstellung der virtuellen Maschine
Bei einer automatischen Bereitstellung, werden wir alle virtuelle Maschinen (alle anderen, außer der Virtuellen
Admin-Maschine) für Sie bereitstellen. Cisco empfiehlt bei Auswahl einer automatischen Bereitstellung ein
50-, 250- oder 800-Benutzersystem bereitzustellen.
• Stellen Sie sicher, dass sich die virtuelle Media-Maschine (falls vorhanden) im selben Subnetz wie die
virtuelle Admin-Maschine befindet.
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80
Für Ihre Bereitstellung erforderliche Netzwerk-Änderungen
Netzwerk-Checkliste für eine Installation oder Erweiterung mit automatischer Bereitstellung, öffentlichem Zugriff
und einen Split-Horizon-DNS
• Stellen Sie sicher, dass sich die virtuellen Internet Reverse Proxy-Maschinen in Ihrem DMZ-Netzwerk
befinden.
Erforderliche IP-Adressen
Beschreibung
Netzwerkspeicherort
Wahre IP-Adresse der virtuellen
Admin-Maschine
Intern
Wahre IP-Adresse der virtuellen
Media-Maschine (falls vorhanden)
Interne (selbes Subnetz wie die
virtuelle Admin-Maschine)
IP-Adresse
Wahre IP-Adresse des Internet Reverse Proxy DMZ (darf aber NAT mit einer
privaten IP-Adresse verwenden)
Administration-URL (ausschließlich zur
Interne (selbes Subnetz wie die
Verwendung vom System. Wird der privaten virtuelle Admin-Maschine)
VIP-Adresse zugeordnet)
WebEx-Site-URL (ausschließlich zur
Verwendung vom System. Wird zwei
VIP-Adresse zugeordnet):
• Interne Benutzer – private VIP-Adresse
• Externe Benutzer – öffentliche
VIP-Adresse
• Interne Benutzer – Interne
(selbes Subnetz wie virtuelle
Admin-Maschine)
• Externe Benutzer – DMZ
(selbes Subnetz wie der
Internet Reverse Proxy)
Wahre IP-Adresse der virtuellen HA
Admin-Maschine (falls vorhanden)
Interne (selbes Subnetz wie die
virtuelle Admin-Maschine des
primären Systems)
Wahre IP-Adresse der virtuellen HA
Media-Maschine (falls vorhanden)
Interne (selbes Subnetz wie die
virtuelle Admin-Maschine des
primären Systems)
Wahre IP-Adresse des HA Internet Reverse
Proxy (falls vorhanden)
DMZ – selbes Subnetz wie der
Internet Reverse Proxy des
primären Systems (darf aber NAT
mit einer privaten IP-Adresse
verwenden)
DNS-Konfiguration
Aktualisieren Sie die DNS-Server wie folgt. Bei Hostnamen der URL der WebEx Site und der URL der
Administrationssite gelten einige Einschränkungen. Eine Liste der Wörter, die Sie nicht verwenden können,
finden Sie unter WebEx-Site- und WebEx-Administration-URLs, auf Seite 91.
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81
Für Ihre Bereitstellung erforderliche Netzwerk-Änderungen
Netzwerk-Checkliste für eine Installation oder Erweiterung mit automatischer Bereitstellung, öffentlichem Zugriff
und einen Split-Horizon-DNS
Aufgabe
Hostnamen und IP-Adressen der internen virtuellen
Maschinen: Die Admin-VM und, falls vorhanden, die
virtuelle Media-Maschine.
Beispiel
• <admin-vm-FQDN>
<admin-vm-IP-address>
• <media-vm-FQDN>
<media-vm-IP-address>
Hostname und IP-Adresse für die virtuelle
DMZ-Maschine.
• <IRP-vm-FQDN>
<IRP-vm-IP-address>
Informationen für die WebEx-Site-URL,
Administration-Site-URL und private VIP-Adresse.
• <Administration-site-URL>
<Private-VIP-address>
• <WebEx-site-URL>
<Private-VIP-address>
WebEx-Site-URL und öffentliche VIP-Adresse.
• <WebEx-site-URL>
<Public-VIP-address>
Konfiguration der Firewall
Aus Sicherheitsgründen empfiehlt Cisco, dass Sie den Internet Reverse Proxy auf ein von den internen
virtuellen (Admin- und Media-) Maschinen separates Subnetz installieren. Siehe Port-Zugriff, wenn sich alle
virtuellen Maschinen im internen Netzwerk befinden, auf Seite 92.
Netzwerkrouting-Konfiguration
Nehmen Sie an Ihrem Netzwerkrouting folgende Änderungen vor.
Aufgabe
Aktivieren Sie Layer 3-Routing zwischen den internen
und den DMZ-Netzwerken.
Vergleichen Sie diese IP-Adressen
• Internes Subnetz <internal-subnet>/24
• DMZ-Subnetz <DMZ-subnet>/24
Stellen Sie sicher, dass sich die öffentliche
VIP-Adresse und die virtuellen Internet Reverse
Proxy-Maschinen im selben Subnetz befinden.
• <Public-VIP-address>
• <IRP-vm-FQDN>
<IRP-vm-IP-address>
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82
Für Ihre Bereitstellung erforderliche Netzwerk-Änderungen
Netzwerk-Checkliste für eine Installation oder Erweiterung mit manueller Bereitstellung, öffentlichem Zugriff und
einen Split-Horizon-DNS
Aufgabe
Vergleichen Sie diese IP-Adressen
Stellen Sie sicher, dass sich die private VIP-Adresse
und die internen virtuellen Maschinen im selben
Subnetz befinden.
• <Private-VIP-address>
• <admin-vm-FQDN>
<admin-vm-IP-address>
• <media-vm-FQDN>
<media-vm-IP-address>
Netzwerk-Checkliste für eine Installation oder Erweiterung mit
manueller Bereitstellung, öffentlichem Zugriff und einen
Split-Horizon-DNS
Bereitstellung der virtuellen Maschine
Bei einer manuellen Bereitstellung müssen Sie alle virtuellen Maschinen für Ihr System mit dem OVA-Wizard
Ihres vSphere-Client erstellen. Danach installieren Sie Ihr System unter Verwendung einer manuellen
Bereitstellung.
Sie müssen eine manuelle Bereitstellung auswählen, wenn Sie ein System mit 2000 Benutzern bereitstellen
möchten.
• Stellen Sie sicher, dass sich jegliche zusätzlichen virtuellen Maschinen (Medien und Web, falls vorhanden)
auf demselben Subnetz befinden wie die virtuelle Admin-Maschine.
• Stellen Sie sicher, dass sich die virtuellen Internet Reverse Proxy-Maschinen in Ihrem DMZ-Netzwerk
befinden.
Erforderliche IP-Adressen
Beschreibung
Netzwerkspeicherort
Wahre IP-Adresse der virtuellen
Admin-Maschine
Intern
Wahre IP-Adresse der virtuellen
Media-Maschine (falls vorhanden)
Interne (selbes Subnetz wie die
virtuelle Admin-Maschine)
Wahre IP-Adresse der zweiten virtuellen
Media-Maschine (nur bei
2000-Benutzersystemen)
Interne (selbes Subnetz wie die
virtuelle Admin-Maschine)
Wahre IP-Adresse der dritten virtuellen
Media-Maschine (nur bei
2000-Benutzersystemen)
Interne (selbes Subnetz wie die
virtuelle Admin-Maschine)
IP-Adresse
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83
Für Ihre Bereitstellung erforderliche Netzwerk-Änderungen
Netzwerk-Checkliste für eine Installation oder Erweiterung mit manueller Bereitstellung, öffentlichem Zugriff und
einen Split-Horizon-DNS
Beschreibung
Netzwerkspeicherort
Wahre IP-Adresse der virtuellen
Web-Maschine (nur bei
2000-Benutzersystemen)
Interne (selbes Subnetz wie die
virtuelle Admin-Maschine)
Wahre IP-Adresse der zweiten virtuellen
Web-Maschine (nur bei
2000-Benutzersystemen)
Interne (selbes Subnetz wie die
virtuelle Admin-Maschine)
IP-Adresse
Wahre IP-Adresse des Internet Reverse Proxy DMZ (darf aber NAT mit einer
privaten IP-Adresse verwenden)
Administration-URL (ausschließlich zur
Interne (selbes Subnetz wie die
Verwendung vom System. Wird der privaten virtuelle Admin-Maschine)
VIP-Adresse zugeordnet)
WebEx-Site-URL (ausschließlich zur
Verwendung vom System. Wird zwei
VIP-Adresse zugeordnet)
• Interne Benutzer – private VIP-Adresse
• Externe Benutzer – öffentliche
VIP-Adresse
• Interne Benutzer – Interne
(selbes Subnetz wie virtuelle
Admin-Maschine)
• Externe Benutzer – DMZ
(selbes Subnetz wie der
Internet Reverse Proxy)
Wahre IP-Adresse der virtuellen HA
Admin-Maschine (falls vorhanden)
Interne (selbes Subnetz wie die
virtuelle Admin-Maschine des
primären Systems)
Wahre IP-Adresse der virtuellen HA
Media-Maschine (falls vorhanden)
Interne (selbes Subnetz wie die
virtuelle Admin-Maschine des
primären Systems)
Wahre IP-Adresse der virtuellen HA
Web-Maschine (falls vorhanden)
Interne (selbes Subnetz wie die
virtuelle Admin-Maschine des
primären Systems)
Wahre IP-Adresse des HA Internet Reverse
Proxy (falls vorhanden)
DMZ – gleiches Subnetz wie der
Internet Reverse Proxy des
primären Systems (darf aber NAT
mit einer privaten IP-Adresse
verwenden)
DNS-Konfiguration
Nehmen Sie an Ihrer DNS-Konfiguration folgende Änderungen vor.
Hinweis
Bei Hostnamen der URL der WebEx Site und der URL der Administrationssite gelten einige
Einschränkungen. Eine Liste der Wörter, die Sie nicht verwenden können, finden Sie unter WebEx-Siteund WebEx-Administration-URLs, auf Seite 91.
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Für Ihre Bereitstellung erforderliche Netzwerk-Änderungen
Netzwerk-Checkliste für eine Installation oder Erweiterung mit manueller Bereitstellung, öffentlichem Zugriff und
einen Split-Horizon-DNS
Aufgabe
Beispiel
Aktualisieren Sie Ihren DNS-Server (welcher internes
Suchen ermöglicht) mit den Hostnamen und
IP-Adressen für die internen virtuellen Maschinen:
Die virtuelle Admin-Maschine und, falls vorhanden,
die virtuellen Medien- und Web-Maschinen.
• <admin-vm-FQDN>
<admin-vm-IP-address>
• <media-vm-FQDN>
<media-vm-IP-address>
• <web-vm-FQDN>
<web-vm-IP-address>
Aktualisieren Sie Ihren DNS-Server (somit wird das
interne Suchen aktiviert) mit dem Hostnamen und die
IP-Adresse für die virtuellen Maschine DMZ.
Aktualisieren Sie Ihren DNS-Server (somit wird das
interne Suchen aktiviert) mit den Informationen für
den WebEx Site-URL, den Administration Site-URL
und die Private VIP-Adresse.
• <IRP-vm-FQDN>
<IRP-vm-IP-address>
• <Administration-site-URL>
<Private-VIP-address>
• <WebEx-site-URL>
<Private-VIP-address>
Aktualisieren Sie Ihren DNS-Server (somit wird das
externe Suchen aktiviert) mit den Informationen für
den WebEx Site-URL und die Öffentliche
VIP-Adresse.
• <WebEx-site-URL>
<Public-VIP-address>
Konfiguration der Firewall
Aus Sicherheitsgründen empfiehlt Cisco, dass Sie den Internet Reverse Proxy auf ein von den internen
virtuellen (Admin- und Media-) Maschinen separates Subnetz installieren. Siehe Portzugang mit einem Internet
Reverse Proxy im DMZ-Netzwerk, auf Seite 93.
Netzwerkrouting-Konfiguration
Nehmen Sie an Ihrem Netzwerkrouting folgende Änderungen vor.
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Für Ihre Bereitstellung erforderliche Netzwerk-Änderungen
Netzwerk-Checkliste für eine Installation oder Erweiterung mit automatischer Bereitstellung und ohne öffentlichen
Zugriff
Aufgabe
Aktivieren Sie L3 (Layer 3) Routing zwischen den
internen und den DMZ-Netzwerken für folgende
virtuelle Maschinen: Die virtuelle Admin-Maschine
und, falls vorhanden, die virtuellen Medien- und
Web-Maschinen.
Vergleichen Sie diese IP-Adressen
• <admin-vm-FQDN>
<admin-vm-IP-address>
• <media-vm-FQDN>
<media-vm-IP-address>
• <web-vm-FQDN>
<web-vm-IP-address>
Stellen Sie sicher, dass sich die öffentliche
VIP-Adresse und die virtuellen Internet Reverse
Proxy-Maschinen auf demselben Subnetz befinden.
• <Public-VIP-address>
• <IRP-vm-FQDN>
<IRP-vm-IP-address>
Stellen Sie sicher, dass die private VIP-Adresse und
die internen virtuellen Maschinen (virtuelle
Admin-Maschine und die virtuellen Medien- und
Webmaschinen, falls vorhanden) sich alle auf
demselben Subnetz befinden.
• <Private-VIP-address>
• <admin-vm-FQDN>
<admin-vm-IP-address>
• <media-vm-FQDN>
<media-vm-IP-address>
• <web-vm-FQDN>
<web-vm-IP-address>
Netzwerk-Checkliste für eine Installation oder Erweiterung mit
automatischer Bereitstellung und ohne öffentlichen Zugriff
Bereitstellung der virtuellen Maschine
Bei einer automatischen Bereitstellung, werden wir alle virtuelle Maschinen (alle anderen, außer der Virtuellen
Admin-Maschine) für Sie bereitstellen. Cisco empfiehlt bei Auswahl einer automatischen Bereitstellung ein
50-, 250- oder 800-Benutzersystem bereitzustellen.
Stellen Sie sicher, dass sich die virtuelle Media-Maschine (falls vorhanden) im selben Subnetz wie die virtuelle
Admin-Maschine befindet.
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86
Für Ihre Bereitstellung erforderliche Netzwerk-Änderungen
Netzwerk-Checkliste für eine Installation oder Erweiterung mit automatischer Bereitstellung und ohne öffentlichen
Zugriff
Erforderliche IP-Adressen
Beschreibung
Netzwerkspeicherort
Wahre IP-Adresse der virtuellen
Admin-Maschine
Intern
Wahre IP-Adresse der virtuellen
Media-Maschine (falls vorhanden)
Interne (selbes Subnetz wie die
virtuelle Admin-Maschine)
IP-Adresse
Administration-URL (ausschließlich zur
Interne (selbes Subnetz wie die
Verwendung vom System. Wird der privaten virtuelle Admin-Maschine)
VIP-Adresse zugeordnet)
Wahre IP-Adresse der virtuellen HA
Admin-Maschine (falls vorhanden)
Interne (selbes Subnetz wie die
virtuelle Admin-Maschine des
primären Systems)
Wahre IP-Adresse der virtuellen HA
Media-Maschine (falls vorhanden)
Interne (selbes Subnetz wie die
virtuelle Admin-Maschine des
primären Systems)
Wahre IP-Adresse des HA Internet Reverse
Proxy (falls vorhanden)
Interne (selbes Subnetz wie die
virtuelle Admin-Maschine des
primären Systems)
DNS-Konfiguration
Aktualisieren Sie die DNS-Server wie folgt. Bei Hostnamen der URL der WebEx Site und der URL der
Administrationssite gelten einige Einschränkungen. Eine Liste der Wörter, die Sie nicht verwenden können,
finden Sie unter WebEx-Site- und WebEx-Administration-URLs, auf Seite 91.
Aufgabe
Beispiel
Hostnamen und IP-Adressen der internen virtuellen
Maschinen: Die Admin-VM und, falls vorhanden, die
virtuelle Media-Maschine.
• <admin-vm-FQDN>
<admin-vm-IP-address>
• <media-vm-FQDN>
<media-vm-IP-address>
Informationen für die WebEx-Site-URL,
Administration-Site-URL und private VIP-Adresse.
• <Administration-site-URL>
<Private-VIP-address>
• <WebEx-site-URL>
<Private-VIP-address>
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87
Für Ihre Bereitstellung erforderliche Netzwerk-Änderungen
Netzwerk-Checkliste für eine Installation oder Erweiterung mit manueller Bereitstellung und ohne öffentlichen
Zugriff
Konfiguration der Firewall
Aufgabe
Beispiel
Konfigurieren Sie alle Firewalls Ihres internen
Netzwerks so, dass Webbrowser auf die private
VIP-Adresse zugreifen können.
HTTP <Private-VIP-address>:80
HTTPS <Private-VIP-address>:443
Netzwerkrouting-Konfiguration
Aufgabe
Vergleichen Sie diese IP-Adressen
Stellen Sie sicher, dass sich die private VIP-Adresse
und die internen virtuellen Maschinen im selben
Subnetz befinden.
• <Private-VIP-address>
• <admin-vm-FQDN>
<admin-vm-IP-address>
• <media-vm-FQDN>
<media-vm-IP-address>
Netzwerk-Checkliste für eine Installation oder Erweiterung mit
manueller Bereitstellung und ohne öffentlichen Zugriff
Bereitstellung der virtuellen Maschine
Bei einer manuellen Bereitstellung müssen Sie alle virtuellen Maschinen für Ihr System mit dem OVA-Wizard
Ihres vSphere-Client erstellen. Danach installieren Sie Ihr System unter Verwendung einer manuellen
Bereitstellung.
Sie müssen eine manuelle Bereitstellung auswählen, wenn Sie ein System mit 2000 Benutzern bereitstellen
möchten.
• Stellen Sie sicher, dass sich jegliche zusätzlichen virtuellen Maschinen (Medien und Web, falls vorhanden)
auf demselben Subnetz befinden wie die virtuelle Admin-Maschine.
Erforderliche IP-Adressen
Beschreibung
Netzwerkspeicherort
Wahre IP-Adresse der virtuellen
Admin-Maschine
Intern
Wahre IP-Adresse der virtuellen
Media-Maschine (falls vorhanden)
Interne (selbes Subnetz wie die
virtuelle Admin-Maschine)
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88
IP-Adresse
Für Ihre Bereitstellung erforderliche Netzwerk-Änderungen
Netzwerk-Checkliste für eine Installation oder Erweiterung mit manueller Bereitstellung und ohne öffentlichen
Zugriff
Beschreibung
Netzwerkspeicherort
Wahre IP-Adresse der zweiten virtuellen
Media-Maschine (nur bei
2000-Benutzersystemen)
Interne (selbes Subnetz wie die
virtuelle Admin-Maschine)
Wahre IP-Adresse der dritten virtuellen
Media-Maschine (nur bei
2000-Benutzersystemen)
Interne (selbes Subnetz wie die
virtuelle Admin-Maschine)
Wahre IP-Adresse der virtuellen
Web-Maschine (nur bei
2000-Benutzersystemen)
Interne (selbes Subnetz wie die
virtuelle Admin-Maschine)
Wahre IP-Adresse der zweiten virtuellen
Web-Maschine (nur bei
2000-Benutzersystemen)
Interne (selbes Subnetz wie die
virtuelle Admin-Maschine)
IP-Adresse
Administration-URL (ausschließlich zur
Interne (selbes Subnetz wie die
Verwendung vom System. Wird der privaten virtuelle Admin-Maschine)
VIP-Adresse zugeordnet)
WebEx-Site-URL (ausschließlich zur
Interne (selbes Subnetz wie die
Verwendung vom System. Wird der privaten virtuelle Admin-Maschine)
VIP-Adresse zugeordnet)
Wahre IP-Adresse der virtuellen HA
Admin-Maschine (falls vorhanden)
Interne (selbes Subnetz wie die
virtuelle Admin-Maschine des
primären Systems)
Wahre IP-Adresse der virtuellen HA
Media-Maschine (falls vorhanden)
Interne (selbes Subnetz wie die
virtuelle Admin-Maschine des
primären Systems)
Wahre IP-Adresse der virtuellen HA
Web-Maschine (falls vorhanden)
Interne (selbes Subnetz wie die
virtuelle Admin-Maschine des
primären Systems)
DNS-Konfiguration
Nehmen Sie an Ihrer DNS-Konfiguration folgende Änderungen vor.
Hinweis
Bei Hostnamen der URL der WebEx Site und der URL der Administrationssite gelten einige
Einschränkungen. Eine Liste der Wörter, die Sie nicht verwenden können, finden Sie unter WebEx-Siteund WebEx-Administration-URLs, auf Seite 91.
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89
Für Ihre Bereitstellung erforderliche Netzwerk-Änderungen
Netzwerk-Checkliste für eine Installation oder Erweiterung mit manueller Bereitstellung und ohne öffentlichen
Zugriff
Aufgabe
Beispiel
Aktualisieren Sie Ihren DNS-Server (welcher internes
Suchen ermöglicht) mit den Hostnamen und
IP-Adressen für die internen virtuellen Maschinen:
Die virtuelle Admin-Maschine und, falls vorhanden,
die virtuellen Medien- und Web-Maschinen.
• <admin-vm-FQDN>
<admin-vm-IP-address>
• <media-vm-FQDN>
<media-vm-IP-address>
• <web-vm-FQDN>
<web-vm-IP-address>
Aktualisieren Sie Ihren DNS-Server mit den
Informationen für den Administration Site-URL, den
WebEX Site-URL und die Private VIP-Adresse.
• <Administration-site-URL>
<Private-VIP-address>
• <WebEx-site-URL>
<Private-VIP-address>
Konfiguration der Firewall
Nehmen Sie an Ihren Firewalls folgende Änderungen vor.
Aufgabe
Konfigurieren Sie alle Firewalls Ihres internen
Netzwerks so, dass Webbrowser auf die private
VIP-Adresse zugreifen können.
Beispiel
• HTTP <Private-VIP-address>:80
• HTTPS <Private-VIP-address>:443
Netzwerkrouting-Konfiguration
Nehmen Sie an Ihrem Netzwerkrouting folgende Änderungen vor.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
90
Für Ihre Bereitstellung erforderliche Netzwerk-Änderungen
WebEx-Site- und WebEx-Administration-URLs
Aufgabe
Vergleichen Sie diese IP-Adressen
Stellen Sie sicher, dass die private VIP-Adresse und
die internen virtuellen Maschinen (Admin, Medien
und Web, falls vorhanden) sich alle auf demselben
Subnetz befinden.
• <Private-VIP-address>
• <admin-vm-FQDN>
<admin-vm-IP-address>
• <media-vm-FQDN>
<media-vm-IP-address>
• <web-vm-FQDN>
<web-vm-IP-address>
WebEx-Site- und WebEx-Administration-URLs
WebEx-Site-URL
Benutzer greifen auf die WebEx-Site-URL zu, um Meetings anzusetzen, abzuhalten oder an ihnen teilzunehmen.
Dieser URL entspricht entweder der privaten VIP-Adresse oder der öffentlichen VIP-Adresse, je nachdem,
ob Sie eine Split-Horizon-DNS verwenden oder nicht.
• Entspricht der öffentlichen VIP-Adresse aller Benutzer, wenn Sie Split-Horizon-DNS nicht verwenden.
• Entspricht der öffentlichen VIP-Adresse der externen Nutzer, wenn Sie Split-Horizon-DNS verwenden.
• Entspricht der privaten VIP-Adresse der internen Nutzer, wenn Sie Split-Horizon-DNS verwenden.
Hinweis
Die Ports 80 und 443 müssen für die WebEx-Site-URL geöffnet sein.
WebEx Administration-URL
Administratoren greifen auf die URL der WebEx-Administration zu, um das System zu konfigurieren, zu
verwalten und zu überwachen. Diese URL führt zur privaten VIP-Adresse.
Hinweis
Die Ports 80 und 443 müssen für die WebEx-Administration-Site-URL geöffnet sein.
Namen der WebEx-Site- und WebEx Administrationssite-URLs
Sie können für diese URLs fast jeden Namen verwenden, der nur aus Kleinschriftzeichen besteht. Allerdings
können folgende Hostnamen nicht in den URLs verwendet werden:
• derselbe Name wie der Hostname einer im System vorhandenen virtuellen Maschine
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
91
Für Ihre Bereitstellung erforderliche Netzwerk-Änderungen
Port-Zugriff, wenn sich alle virtuellen Maschinen im internen Netzwerk befinden
• Authentifizierung
• Client
• companylogo
• dispatcher
• Dokumente
• elm-admin
• elm-client-services
• E-Mails
• Wartung
• Manager
• orion
• oriondata
• oriontemp
• NBR
• npp
• Test
• Erinnerung
• Stammordner
• solr
• TomcatROOT
• upgradeserver
• url0107ld
• Version
• WBXService
• WebEx
Port-Zugriff, wenn sich alle virtuellen Maschinen im internen
Netzwerk befinden
In diesem Abschnitt werden der erforderliche Port-Zugriff in der externen Firewall beschrieben, wenn sich
die virtuellen System-Maschinen (Admin-Maschine und, falls zutreffend, Medien- und Web-Maschine sowie
Internet Reverse Proxy) im internen Netzwerk befinden. Das ist die Netzwerktopologie des Internet Reverse
Proxys.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
92
Für Ihre Bereitstellung erforderliche Netzwerk-Änderungen
Portzugang mit einem Internet Reverse Proxy im DMZ-Netzwerk
Hinweis
Der Webknoten und der Admin-Knoten senden SMTP-Anforderungen an den konfigurierten E-Mail-Server.
Wenn es eine Firewall zwischen den internen virtuellen Web- und Admin-Maschinen und dem
E-Mail-Server gibt, kann SMTP-Datenverkehr blockiert sein. Um sicherzustellen, dass die Konfiguration
des E-Mail-Servers und die E-Mail-Benachrichtigung einwandfrei funktionieren, vergewissern Sie sich,
dass Port 25 oder Port 465 (sichere SMTP-Portnummer) zwischen dem E-Mail-Server und den virtuellen
Web- und Admin-Maschinen offen sind.
Portzugriff in der externen Firewall
Wenn Sie öffentlichen Zugriff aktiviert haben, sind die folgenden Ports eingehend direkt vom Internet zu den
virtuellen Internet Reverse Proxy-Maschinen im internen Netzwerk geöffnet:
Wichtig
Stellen Sie sicher, dass die Firewall oder weitere Lastenausgleichslösungen Anforderungen an die unten
aufgeführten Ports weiterleiten, sodass Endbenutzer erfolgreich Meetings abhalten bzw. diesen beitreten
können.
• TCP-Port 80 zur öffentlichen virtuellen IP-(VIP-)Adresse
• TCP-Port 443 zur öffentlichen virtuellen IP-(VIP-)Adresse
Portzugang mit einem Internet Reverse Proxy im DMZ-Netzwerk
In diesem Abschnitt werden der erforderliche Port-Zugriff für die interne und externe Firewall bei internen
virtuellen Maschinen (Admin-Maschine, und falls zutreffend Medien- und Web-Maschine) im internen
Netzwerk, und der Internet Reverse Proxy (IRP) im DMZ-Netzwerk, beschrieben.
Konfiguration der Zugriffssteuerlisten (ACLs) auf dem Switch, der den Datenverkehr zu den ESXi-Hosts für
die virtuellen Maschinen des Systems ermöglicht.
Portzugriff in der externen Firewall
Wenn Sie öffentlichen Zugriff aktiviert haben, sind die folgenden Ports eingehend direkt vom Internet zu den
virtuellen IRP-Maschinen im DMZ geöffnet:
Wichtig
Stellen Sie sicher, dass die Firewall oder weitere Lastenausgleichslösungen Anforderungen an die unten
aufgeführten Ports weiterleiten, sodass Endbenutzer erfolgreich Meetings abhalten bzw. diesen beitreten
können.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
93
Für Ihre Bereitstellung erforderliche Netzwerk-Änderungen
Portzugang mit einem Internet Reverse Proxy im DMZ-Netzwerk
Hinweis
Cisco empfiehlt dringend, dass Sie den Port 80 (http) zusätzlich zu Port 443 (https) öffnen, um die
Funktionsfähigkeit für die Endbenutzer (Benutzer können im Browser auf den WebEx-Website-URL
zugreifen, ohne dass Sie sich merken müssen ob es sich um http oder https handelt) zu vereinfachen.
Allerdings fließt bei diesem Produkt der aktuelle Netzwerkverkehr immer durch Port 443 (SSL
verschlüsselter https).
Einschränkung
Konfigurieren Sie TCP-Port 64700 der IRP-Maschine so, dass jegliche Anfragen an die öffentliche
VIP-Adresse abgelehnt werden. In der externen Firewall werden Sie den Zugang von Anfragen zu diesem
Port ausschließlich auf virtuelle Admin-Maschinen beschränken.
Protokoll
Port
Quelle
Ziel
Wieso es erforderlich ist
TCP
443
Alle externen
Clients
Öffentliche VIP
(Eth1) des IRP
Externe Clients greifen
über HTTPS auf die
WebEx-Site-URL zu.
TCP-Verbindungen
werden von den externen
Client-Maschinen zu den
virtuellen IRP-Maschinen
initiiert.
TCP
80
Alle externen
Clients
Öffentliche VIP
(Eth1) des IRP
Externe Clients, die über
HTTP auf den
WebEx-Site-URL
zugreifen.
TCP-Verbindungen
werden von den externen
Client-Maschinen zu den
virtuellen IRP-Maschinen
initiiert.
TCP
8444
Alle externen
Clients
Öffentliche VIP
(Eth1) des IRP
Externe Clients, die über
HTTPS auf die
WebEx-Aufzeichnungen
zugreifen.
TCP-Verbindungen
werden von den externen
Client-Maschinen zu den
virtuellen IRP-Maschinen
initiiert.
(Eingeführt mit
2.5MR1, 2.6 und
2.0MR6HF.)
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
94
Für Ihre Bereitstellung erforderliche Netzwerk-Änderungen
Portzugang mit einem Internet Reverse Proxy im DMZ-Netzwerk
Protokoll
Port
Quelle
Ziel
UDP
53
Echte IP (Eth0) des DNS-Server
IRP
Wieso es erforderlich ist
Dies ist für ein
erfolgreiches Bereitstellen
und Funktionieren Ihres
Systems nötig, wenn eine
Firewall zwischen den
virtuellen Maschinen und
dem DNS-Server
vorhanden ist.
Portzugriff im internen Firewall
Die folgenden Ports müssen offen sein, wenn sich der Internet Reverse Proxy im DMZ-Netzwerk befindet.
Falls Einschränkungen bei den Verbindungen vom internen Netzwerk zum DMZ-Netzwerk bestehen, dann
muss folgenden Tabelle angewandt werden. Ermöglichen Sie eingehende TCP-Verbindungen vom internen
Netzwerk zum DMZ-Netzwerksegment an folgenden Ports.
Hinweis
Es brauchen keine TCP-Verbindungen vom DMZ-Segment zum internen Netzwerk bei diesem Produkt
ermöglicht werden, um eine ordnungsgemäße Funktion zu gewährleisten.
Hinweis
Konfigurieren Sie die Firewall mit iptables oder Zugangskontrolllisten (ACLs) so, dass Verbindungen
mit Port 64616 ausschließlich von der virtuellen Admin-Maschine ausgehen können.
Hinweis
Der Webknoten und der Admin-Knoten senden SMTP-Anforderungen an den konfigurierten E-Mail-Server.
Wenn es eine Firewall zwischen den internen virtuellen Web- und Admin-Maschinen und dem
E-Mail-Server gibt, kann SMTP-Datenverkehr blockiert sein. Um sicherzustellen, dass die Konfiguration
des E-Mail-Servers und die E-Mail-Benachrichtigung einwandfrei funktionieren, vergewissern Sie sich,
dass Port 25 oder Port 465 (sichere SMTP-Portnummer) zwischen dem E-Mail-Server und den virtuellen
Web- und Admin-Maschinen offen sind.
Hinweis
Erlauben Sie Internet Control Message Protocol (ICMP) Echo-Anfragen und Antworten, insbesondere
wenn der IRP im DMZ-Netzwerk ist. Andernfalls könnte die IRP-Erkennung und die
DNS-Server-Erreichbarkeitsprüfung fehlschlagen, wenn die ICMP-Echo-Antwort nicht empfangen wird.
Protokoll
Port
Quelle
Ziel
TCP
64001
Alle interne virtuelle Echte IP (Eth0)
Maschinen (Eth0 IP) der virtuellen
IRP-Maschinen
Wieso es erforderlich ist
Stellt umgekehrte Verbindungen
zum IRP her.
TCP-Verbindungen werden von
den internen virtuellen
Maschinen zu den virtuellen
IRP-Maschinen hergestellt.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
95
Für Ihre Bereitstellung erforderliche Netzwerk-Änderungen
Portzugang mit einem Internet Reverse Proxy im DMZ-Netzwerk
Protokoll
Port
Quelle
Ziel
TCP
64002
Virtuelle AdminEchte IP (Eth0)
und Web-Maschinen der virtuellen
(Eth0 IP)
IRP-Maschinen
Stellt umgekehrte Verbindungen
zum IRP her.
TCP-Verbindungen werden von
den internen virtuellen
Maschinen zu den virtuellen
IRP-Maschinen hergestellt.
TCP
7001
Alle interne virtuelle Echte IP (Eth0)
Maschinen (Eth0 IP) der virtuellen
IRP-Maschinen
Stellt umgekehrte Verbindungen
zum IRP her.
TCP-Verbindungen werden von
den internen virtuellen
Maschinen zu den virtuellen
IRP-Maschinen initiiert.
TCP
64616
Virtuelle
Admin-Maschinen
(Eth0 IP)
Führen Sie ein Bootstrap für den
IRP durch. TCP-Verbindungen
werden von den virtuellen
Admin-Maschinen zu den
virtuellen IRP-Maschinen
initiiert.
Echte IP (Eth0)
der virtuellen
IRP-Maschinen
Wieso es erforderlich ist
Hinweis
TCP
64700
Virtuelle
Admin-Maschinen
(Eth0 IP)
Echte IP (Eth0)
der virtuellen
IRP-Maschinen
Konfigurieren Sie
die Firewall mit
iptables oder
Zugangskontrolllisten
(ACLs) so, dass
Verbindungen mit
Port 64616
ausschließlich von
der virtuellen
Admin-Maschine
ausgehen können.
Sammelt Protokolle zum IRP.
TCP-Verbindungen werden von
den virtuellen
Admin-Maschinen zu den
virtuellen IRP-Maschinen
initiiert.
Begrenzen Sie den Zugang zu
diesem Port auf allen virtuellen
Maschinen von Cisco WebEx
Meetings Server ausschließlich
auf andere virtuelle Maschinen
von Cisco WebEx Meetings
Server mit Firewall-Regeln.
TCP
22
Alle internen
Client-Maschinen
Echte IP (Eth0)
der virtuellen
IRP-Maschinen
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
96
Fehlerbehebung bei den
virtuellen IRP-Maschinen über
ein Remote-Support-Konto.
Für Ihre Bereitstellung erforderliche Netzwerk-Änderungen
Portzugang mit einem Internet Reverse Proxy im DMZ-Netzwerk
Protokoll
Port
Quelle
Ziel
Wieso es erforderlich ist
TCP
443
Alle internen
Client-Maschinen
Private VIP (Eth1) Interne Benutzer, die über https
der virtuellen
auf die WebEx-Site-URL
Admin-Maschinen zugreifen. TCP-Verbindungen
werden von den internen
Echte IP (Eth0)
Client-Maschinen zur virtuellen
der virtuellen
Medien-Maschinen Admin-Maschine hergestellt.
TCP
65002
Alle internen
Client-Maschinen
Alle internen
virtuellen
Maschinen
Steuerung des
Netzwerkverkehrs zwischen
internen virtuellen Maschinen
TCP
65102
Alle internen
Client-Maschinen
Alle internen
virtuellen
Maschinen
Steuerung des
Netzwerkverkehrs zwischen
internen virtuellen Maschinen
TCP
80
Alle internen
Client-Maschinen
Private VIP (Eth1) Interne Benutzer, die über http
der virtuellen
auf den WebEx-Site-URL
Admin-Maschinen zugreifen. TCP-Verbindungen
werden von den internen
Client-Maschinen zur virtuellen
Admin-Maschine hergestellt.
UDP
53
Alle interne virtuelle DNS-Server
Maschinen (Eth0 IP)
Dies ist für ein erfolgreiches
Bereitstellen und Funktionieren
Ihres Systems nötig, wenn eine
Firewall zwischen den virtuellen
Maschinen und dem
DNS-Server vorhanden ist.
TCP
8443
Cisco WebEx
Meetings
Server-Webknoten
CUCM
Für AXL-Verkehr in einem
MDC-System zwischen Cisco
WebEx Meetings Server und
CUCM, um ein
LDAP-CUCM-Failover zu
ermöglichen.
TCP
8444
Für das
Herunterladen von
Aufzeichnungsdateien
verwendete Cisco
WebEx Meetings
Server-Webknoten
Private VIP (Eth1) Interne Benutzer, die über
der virtuellen
HTTPS auf die
Admin-Maschinen WebEx-Site-URL zugreifen.
TCP-Verbindungen werden von
Echte IP (Eth0)
den internen Client-Maschinen
der virtuellen
Medien-Maschinen zur virtuellen Admin-Maschine
hergestellt.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
97
Für Ihre Bereitstellung erforderliche Netzwerk-Änderungen
VMware vCenter-Ports
VMware vCenter-Ports
Für die Bereitstellung geöffnete Ports
Dies sind einige der Ports, die während der Bereitstellung eines einzelnen Rechenzentrums (SDC) von Cisco
WebEx Meetings Server (CWMS) verwendet werden. Nach Abschluss der Bereitstellung können Sie die nur
dafür geöffneten Ports wieder schließen.
Der TCP-Port 443 sollte für die sichere HTTPS-Verwaltung während einer automatischen Systembereitstellung
zwischen vCenter und der virtuellen Admin-Maschine in beiden Richtungen offen sein. Die virtuelle
Admin-Maschine nutzt diesen Port zur Angabe von Anmeldeinformationen für vCenter, um virtuelle Maschinen
automatisch in vCenter bereitzustellen.
Die unten aufgeführten Ports werden zur Kommunikation zwischen dem ESXi-Host und vCenter verwendet.
Wenn der ESXi-Host und das vCenter an einem selbstständigen Verwaltungsnetzwerk angeschlossen sind,
müssen Sie diese Ports ggf. nicht über die Firewall zu öffnen. Eine vollständige Liste der von vCenter und
dem ESXi-Host verwendeten Ports finden Sie in der VMware-Dokumentation.
• UDP/TCP Port 902 in beide Richtungen zwischen vCenter und ESXi-Hosts für das vCenter-Management
• (Optional) TCP Port 22 vom vSphere Client zu den ESXi-Hosts für das SSH-Management
• UDP Port 514 von den ESXi-Hosts Ihres Systems zum internen Syslog
• TCP Port 5989 in beide Richtungen zwischen vCenter und ESXi-Hosts für das XML-Management
Der standardmäßige UDP-Port für externe Clients zur Übertragung von Audio- und Videodaten ist SSL (Port
443).
Für die Unterstützung von MDC geöffnete Ports
Ports, die zwischen den internen Maschinen geöffnet TCP 8080 TCP 8081 TCP 8082 TCP 9809 TCP 9810
sein müssen:
TCP 9811 TCP 9812 TCP 9813 TCP 9814 TCP 9815
TCP 9816 TCP 9817 TCP 9818 TCP 9819 TCP 9820
TCP 9840 TCP 6502 TCP 12340 TCP 12342 TCP
12442
TCP 7001 TCP 7003
TCP 7004
TCP 7005
TCP 5060
TCP 5061
TCP 5062
TCP 5063
TCP 22
Ports, die zwischen den internen Maschinen und
virtuellen IPs geöffnet sein müssen:
TCP 443
TCP 80
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
98
Für Ihre Bereitstellung erforderliche Netzwerk-Änderungen
Cisco WebEx Meeting Center-Ports
Ports, die zwischen Internet Reverse Proxy-IPs und
den internen Maschinen geöffnet sein müssen:
TCP 7001
TCP 64001
TCP 64700
TCP 64616
UDP-Ports, die zwischen den internen Maschinen
geöffnet sein müssen:
UPD-Bereich: 10000:19999
UPD-Bereich: 16000:32000
UPD-Bereich: 9000:9009
UPD 5060
UPD 5062
Cisco WebEx Meeting Center-Ports
Diese Ports werden für die Kommunikation zwischen Cisco WebEx Meeting Center und Cisco WebEx
Meetings Server eingesetzt.
• Der UDP-Port für interne Clients zur Übertragung von Audio- und Videodaten zwischen UDP und SSL
ist:
◦ bei 50-Benutzer-Systemen UDP-Port 9000
◦ bei 250-Benutzer-Systemen UDP-Port 9000, 9001, 9002, 9003
◦ bei 800-Benutzer-Systemen UDP-Port 9000, 9001, 9002, 9003, 9004, 9005, 9006, 9007, 9008,
9009
◦ bei 2000-Benutzer-Systemen UDP-Port 9000, 9001, 9002, 9003, 9004, 9005, 9006, 9007
• Mit den entsprechenden Netzwerkeinstellungen lassen interne Medienserver Verbindungen über jeden
von Meeting Center verwendeten Port zu.
• Der Internet Reverse Proxy nimmt Verbindungen von Meeting Center nur über die TCP-Ports 80 und
443 an.
• AXL-Verkehr vom Webknoten zum CUCM wird durch Port 8443 geleitet. (Siehe auch Verwendung
von CUCM, um den AXL Web Service und die Verzeichnissynchronisierung zu konfigurieren.)
Verwendung von NAT in Ihrem System
Cisco unterstützt Überquerung von Netzwerkadressenübersetzung (NAT) mit diesem Produkt bei IP-Adressen
von virtuellen Maschinen und virtuellen IP-Adressen (Öffentliche und Private) die in Ihrem System verwendet
werden.
Folgendes schematisches Diagramm zeigt eine typische NAT-Überquerung bei einem 50-Benutzer-System
ohne Hochverfügbarkeit (HA) an. Bei der Verwendung von NAT können Sie die Anzahl der öffentlichen
IP-Adressen, die für das Produkt benötigt werden, auf nur eine IP-Adresse statt zwei (oder drei, wenn Sie HA
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
99
Für Ihre Bereitstellung erforderliche Netzwerk-Änderungen
Verwendung von NAT in Ihrem System
bereitstellen) reduzieren. Sie können auch ähnliche NAT-Bereitstellungen bereitstellen, vorausgesetzt, dass
diese den allgemeinen Systemanforderungen entsprechen.
Wichtig
Die Verwendung von mehreren NATs und Firewalls erhöht in der Regel die Latenz, was die Qualität des
Echtzeit-Datenverkehrs der Benutzer beeinträchtigt.
Wenn Sie mehrere NAT-Domains verwenden, kann das Routing zwischen diesen unterschiedlichen
NAT-Domains schwierig sein. Sie können jedoch IP-Adressen mit NAT verwenden, wenn folgende
Voraussetzungen erfüllt sind:
• Alle virtuellen Maschinen im System können IP-Adressen mit NAT verwenden (mit Ausnahme der
virtuellen Internet Reverse Proxy-Maschine). NAT wird zwischen der virtuellen Admin-Maschine
und der virtuellen Internet Reverse Proxy-Maschine nicht unterstützt. Die IP-Adresse der virtuellen
Internet Reverse Proxy-Maschine (die wahre IP-Adresse) muss von der virtuellen Admin-Maschine
im internen Netzwerk erreichbar sein.
• Die öffentliche VIP-Adresse selbst muss nicht öffentlich sichtbar sein, muss aber vom Internet aus
übersetzbar sein.
• Beim Bereitstellen des öffentlichen Zugangs muss der WebEx-Site-URL einer im Internet sichtbaren
IP-Adresse zugeordnet werden. Diese im Internet sichtbare IP-Adresse muss von externen Nutzern
erreichbar sein und zusätzlich der öffentlichen VIP-Adresse zugeordnet sein, die Sie beim Bereitstellen
des Systems konfigurieren.
Sie haben die Möglichkeit, die öffentliche VIP-Adresse im Internet sichtbar zu machen. Wenn Sie
sie nicht öffentlich sichtbar machen, muss sie vom Internet aus übersetzbar sein.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
100
Für Ihre Bereitstellung erforderliche Netzwerk-Änderungen
Verwendung von NAT in Ihrem System
Im Diagramm greift ein externer Benutzer auf die WebEx-Site zu, um einem Meeting beizutreten oder ein
Meeting abzuhalten. Im Anschluss an eine DNS-Abfrage ist die IP-Adresse für die WebEx-Site die öffentliche
NAT-IP-Adresse (Eth0). Diese öffentliche NAT-IP-Adresse ist für den externen NAT Firewall-Router (Firewall
und NAT Router 1) zwischen dem externen Netzwerk und dem DMZ-Netzwerk.
Der Firewall-Router empfängt diese Anforderung vom externen Benutzer und leitet die Anforderung intern
an die private NAT-IP-Adresse des Routers (Eth1, dem DMZ-Netzwerk ausgesetzt) weiter. Eth1 sendet dann
die Anforderung an die öffentliche VIP-Adresse (ebenfalls eine NAT-IP-Adresse im privaten Netzwerksegment
für die WebEx-Site).
Sie können NAT-IP-Adressen für die öffentliche VIP-Adresse und die Internet Reverse Proxy-IP-Adressen
verwenden. Die einzige öffentliche NAT-IP-Adresse ist die Eth0 IP-Adresse für den NAT Firewall-Router.
Hinweis
Um sicherzustellen, dass dieser NAT Firewall-Router (zwischen dem Internet und dem DMZ-Netzwerk)
das eingehende Paket richtig weiterleitet, stellen Sie die Port-Mapping Konfiguration am NAT-Gerät ein
oder wenden Sie andere ähnliche Mechanismen an, um sicherzustellen, dass das Paket richtig an die
öffentliche VIP-Adresse und den Internet Reverse Proxy weitergeleitet wird.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
101
Für Ihre Bereitstellung erforderliche Netzwerk-Änderungen
Weiterleitungsproxys
Meistens existiert noch ein zweiter NAT Firewall-Router zwischen dem DMZ-Netzwerk und dem internen
Netzwerk. Wie beim externen NAT Firewall-Router ist Eth0 eine private DMZ NAT IP-Adresse und
Schnittstelle des DMZ-Netzwerks. Eth1 ist ebenfalls eine private NAT IP-Adresse, die Schnittstelle des
internen Netzwerks ist.
Sie können NAT-IP-Adressen für die private VIP-Adresse und die IP-Adressen der virtuellen Admin-Maschine
verwenden.
Weitere Informationen zu NAT finden Sie unter http://www.cisco.com/c/en/us/tech/ip/ip-addressing-services/
tech-tech-notes-list.html.
Weiterleitungsproxys
Wenn Ihre Netzwerktopologie Weiterleitungsproxys beinhaltet, dann müssen diese bestimmte Anforderungen
erfüllen, sodass der Internet Reverse Proxy einwandfrei funktionieren kann. Weitere Informationen finden
Sie unter „Verwendung von Weiterleitungsproxys in Ihrem System“ im Cisco WebEx Meetings Server –
Leitfaden zur Fehlerbehebung.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
102
KAPITEL
5
Bewährte Verfahren
• Cisco WebEx Meetings Server – optimale Methoden, Seite 103
Cisco WebEx Meetings Server – optimale Methoden
Im Folgenden finden Sie eine Liste optimaler Methoden, die Sie bei der Konfiguration und Wartung Ihres
Cisco WebEx Meetings Serversystems anwenden sollten:
• Schützen Sie Ihre Hosts für virtuelle Maschinen mithilfe von USVs vor Stromausfällen. Wiederholte
Stromausfälle können Hostsysteme und virtuelle Maschinen beschädigen.
• Versetzen Sie Ihr System immer in den Wartungsmodus, bevor Sie ein Gastbetriebssystem herunterfahren.
• Wenn das System für geplante Ereignisse oder in anderen Situationen heruntergefahren werden muss,
fahren Sie zunächst die virtuellen Maschinen herunter, indem Sie das Gastbetriebssystem herunterfahren.
• Das System ist so ausgelegt, dass es sich bei Bedarf selbst repariert. Dieser Prozess kann jedoch
unterbrochen werden, wenn ein Neustart erfolgt. Wir empfehlen nicht, einen Neustart durchzuführen,
um das System zu reparieren. Wenden Sie sich an Cisco TAC, wenn das System fehlerhaft ist. Schalten
Sie das System nur aus, wenn Sie dazu aufgefordert wurden oder wenn geplante Ereignisse stattfinden
sollen, beispielsweise Maßnahmen zur Wartung des Rechenzentrums.
• Konfigurieren Sie das Netzwerk redundant, um Netzwerkausfälle zu minimieren. Weitere Informationen
finden Sie unter „Hinzufügen eines Hochverfügbarkeitssystems“ im Cisco WebEx Meetings
Server-Administrationsleitfaden.
• Konfigurieren Sie NIC-Teamvorgänge auf Ihrem System. Durch NIC-Teamvorgänge wird die Leistung
verbessert und Redundanz für NIC-Ausfälle bereitgestellt.
• Wenn Ihr Unternehmen Erfahrung mit dem Verwalten eines Storage Area Network (SAN) hat, empfehlen
wir SAN über Direct Attached Storage (DAS). SANs können zuverlässiger als lokale Laufwerkgruppen
sein.Weitere Informationen zu SAN-Speicheranforderungen finden Sie unter Allgemeine
Systemanforderungen, auf Seite 1.
• Die Verwendung von Snapshots auf virtuellen Maschinen kann die Systemleistung so verschlechtern,
dass die Benutzererfahrung selbst bei ansonsten geringer Auslastung des Systems beeinträchtigt wird.
• Wenn auf dem System Probleme auftreten, prüfen Sie die VMware VCenter-Umgebung, um festzustellen,
ob die Probleme durch Bedingungen in VCenter oder im Netzwerk verursacht werden.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
103
Bewährte Verfahren
Cisco WebEx Meetings Server – optimale Methoden
• Konfigurieren Sie Hochverfügbarkeit, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass Ihr System auch
dann funktioniert, wenn ein Fehler auftritt.
• Wenn Sie über ein Hochverfügbarkeitssystem verfügen und das sekundäre System ausfällt, können Sie
es reparieren, indem Sie das vorhandene sekundäre System entfernen (siehe „Ein
Hochverfügbarkeitssystem entfernen“ im Cisco WebEx Meetings Server-Administrationsleitfaden) und
ein neues sekundäres System hinzufügen (siehe „Hinzufügen eines Hochverfügbarkeitssystems“ im
Cisco WebEx Meetings Server-Administrationsleitfaden). Wenn das primäre System in einem
Hochverfügbarkeitssystem ausfällt, können Sie es mit diesem Verfahren nicht reparieren. Wir empfehlen,
das primäre System per Notfallwiederherstellung wiederherzustellen und dann ein neues sekundäres
System hinzuzufügen. Erst wenn Sie dem System ein neues sekundäres System hinzugefügt haben,
arbeitet es wieder mit vollständiger Redundanz. Mit diesem Verfahren kann verhindert werden, dass
Ausfälle einer sekundären virtuellen Maschine zu ungeplanten Systemausfällen führen. Weitere
Informationen finden Sie unter „Verwenden der Funktion für die Notfallwiederherstellung“ im Cisco
WebEx Meetings Server-Administrationsleitfaden.
• Stellen Sie ein Netzwerkdateisystem (NFS) bereit und stellen Sie sicher, dass es genügend
Speicherkapazität für regelmäßige automatische Sicherungen Ihrer Datenbank sowie Ihrer
Meeting-Aufzeichnungen aufweist. (CWMS unterstützt die NFS-Versionen 2, 3 und 4.)
• Da das System nur die letzte Systemsicherung im NFS speichert und frühere Sicherungen jeden Tag
entfernt, empfehlen wir, mehrere aktuelle Sicherungen auf anderen Medien zu speichern.
Einschränkung
Erstellen Sie Dateien oder Verzeichnisse in der vom Cisco WebEx Meetings Server
verwendeten NFS-Freigabe nicht manuell, da Cisco WebEx Meetings Server
verschiedene Skripte auf NFS-Dateien und -Verzeichnissen ausführt. Der
NFS-Speicherserver muss für eine ausschließliche Verwendung durch den Cisco WebEx
Meetings Server konfiguriert sein.
• Überwachen Sie den Status von NFS, CPU und Speicher im Dashboard. Stellen Sie sicher, dass
Dashboard-Alarme für Speicher und CPU aktiviert sind.
• Wenn Sie planen, die Verzeichnisintegration zu verwenden, finden Sie weitere Informationen dazu im
Abschnitt zur Konfiguration der Verzeichnisintegration im Kapitel „Nutzer verwalten“ des Cisco WebEx
Meetings Server-Administrationsleitfadens.
• Bei Verwendung des Cisco WebEx Meetings Servers sollte beim CUCM SIP-Übertragungsweg auf der
Call Manager-Benutzeroberfläche das Häkchen des Kontrollkästchens Media-Zielort erforderlich auf
der Seite Übertragungsweg-Konfiguration entfernt sein. Siehe Konfigurieren eines
SIP-Übertragungsweges auf einem Lastenausgleichspunkt, auf Seite 123 und Konfigurieren eines
SIP-Übertragungsweges für einen Anwendungspunkt, auf Seite 125 für weitere Details.
• Wenn Sie ein Upgrade auf Cisco WebEx Meetings Server Version 2.0 oder höher durchführen und
Blades der „B-Serie“ verwenden, müssen Sie – um die Anforderungen an die Festplatte zu erfüllen –
einen SAN-Speicher einsetzen. Weitere Informationen zu SAN-Anforderungen finden Sie unter
Allgemeine Systemanforderungen, auf Seite 1.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
104
KAPITEL
6
Konfiguration von Cisco Unified Communications
Manager (CUCM)
• Konfiguration von Cisco Unified Communications Manager (CUCM), Seite 105
• CUCM-Konfigurations-Checkliste für MDC, Seite 107
• CUCM-Konfigurations-Checkliste mit oder ohne HA, Seite 107
• CUCM in einem CWMS-MDC-System konfigurieren, Seite 108
• CUCM-Konfiguration bei Hochverfügbarkeitssystemen und Systemen ohne Hochverfügbarkeit, Seite
111
• Konfiguration eines SIP-Übertragungsweg-Sicherheitsprofils, Seite 117
• Konfiguration eines SIP-Profils, Seite 119
• Verwaltung von CUCM-Zertifikaten mit TLS, Seite 120
• Konfiguration eines SIP-Übertragungsweges, Seite 123
• Die Konfiguration einer Routen-Gruppe, Seite 126
• Die Konfiguration einer Routen-Liste, Seite 127
• Konfigurieren eines Routen-Musters, Seite 127
• Konfigurieren eines SIP-Routen-Musters, Seite 128
• CUCM-Funktionskompatibilität und -Support, Seite 129
Konfiguration von Cisco Unified Communications Manager
(CUCM)
Um Telekonferenzen auf Cisco WebEx Meetings Server zu ermöglichen, müssen Sie ein (oder mehrere)
CUCM-Systeme zur Verwaltung der Anrufkontrolle konfigurieren. Optional können Sie ein zweites
CUCM-System für eine hohe Audioverfügbarkeit konfigurieren.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
105
Konfiguration von Cisco Unified Communications Manager (CUCM)
Konfiguration von Cisco Unified Communications Manager (CUCM)
CUCM in einem MDC-Umfeld
CUCM-Konfigurationen in MDC-Umfeldern sind mit den Konfigurationen in SDC-Umfeldern identisch.
Konfigurationsparameter, die auf einem Rechenzentrum geändert werden, werden automatisch auf dem
anderen Rechenzentrum angepasst.
CUCM-Basiskonfigurationen in MDC-Umfeldern sind mit den Konfigurationen in SDC-Umfeldern identisch.
Es müssen jedoch Übertragungswege auf allen Rechenzentren konfiguriert werden. Jedes Rechenzentrum
verfügt über ein eigenes Routen-Muster. Wenn Sie mehr als einen CUCM verwenden möchten, muss zwischen
den Rechenzentren ein SIP-Übertragungsweg bestehen, um Anrufe übergeben zu können.
Vorbereitungen
Zeigen Sie die Informationen zu Lastenausgleichs- und Anwendungspunkten auf der Seite Audio von Cisco
WebEx Meetings Server an. Lastenausgleichspunkte verwalten die Lastverteilung von Anrufen, und
Anwendungspunkte verwalten Anrufe, den Konferenzfluss und die Funktionssteuerung. Je nach Größe haben
Systeme eine unterschiedliche, nicht angepasste Anzahl von Lastenausgleichspunkten und Anwendungspunkten.
Melden Sie sich bei der Administrations-Site an und wählen Sie Einstellungen > Audio, um diese
Informationen anzuzeigen.
• Größe (50/250/800/2000)
• Hohe Verfügbarkeit
• Transporttyp
Auf der Seite Audio befindet sich eine SIP-Konfigurationstabelle, in der Informationen zu Lastenausgleichsund Anwendungspunkten angezeigt werden, einschließlich IP-Adressen und Ports. Diese Tabelle wird auch
auf der Seite Erste Konfigurierung Ihrer Audio-Einstellungen angezeigt, die beim erstmaligen Konfigurieren
der Audioeinstellungen aufgerufen wird.
Damit CUCM mit Cisco WebEx Meetings Server eingesetzt werden kann, muss für CUCM die folgende
Basis- und spezifische Konfiguration vorgenommen werden:
• Basiskonfiguration
Hinweis
Diese Konfiguration kann mit mehreren Cisco WebEx Meetings Serversystemen geteilt
werden.
◦ SIP-Übertragungsweg-Sicherheitsprofil
◦ SIP-Profil
• Spezifische Konfiguration
Hinweis
Diese Konfiguration muss für einzelne Cisco WebEx Meetings Serversysteme
vorgenommen werden und kann nicht mit mehreren Systemen geteilt werden.
◦ Zertifikats-Manager
◦ SIP-Übertragungsweg
◦ Routen-Gruppe
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
106
Konfiguration von Cisco Unified Communications Manager (CUCM)
CUCM-Konfigurations-Checkliste für MDC
◦ Routen-Liste
◦ Routen-Muster
◦ SIP-Routen-Muster
Sichere CUCM-Telefonkonferenzen in einem MDC-Umfeld
Es ist nicht möglich, wie erforderlich Zertifikate für sichere Telefonkonferenzen aus allen Rechenzentren
eines MDC-Systems in einen einzelnen Cisco Unified Call Manager (CUCM) zu importieren, wenn beide
Zertifikate gleich benannt sind.
Standardmäßig stellt die globale Site-URL des Systems den allgemeinen Namen für alle Rechenzentren dar.
Sie können jedoch unter Verwendung von Erstellen einer Zertifikatsanforderung (CSR) oder Erstellen eines
selbstsignierten Zertifikats Zertifikate erstellen, um den allgemeinen Namen in einen eindeutigen Namen zu
ändern. Legen Sie fest, dass anstelle der globalen Site-URL die lokale Site-URL im allgemeinen Namen
verwendet werden soll.
Selbstsignierte Zertifikate, die im Rahmen eines systemverändernden Verfahrens erstellt werden (z. B. beim
Ändern von Site-/Administration-URLs oder Hostnamen), enthalten im allgemeinen Namen die globale
Site-URL. Sie müssen daher nach diesem Vorgang Zertifikate mit der lokalen Site-URL manuell erstellen.
CUCM-Konfigurations-Checkliste für MDC
Die Konfigurations-Checkliste zeigt die Anzahl der CUCM-Konfigurationstypen an, die Sie für Ihr
MDC-System (mit oder ohne HA) konfigurieren müssen.
Systemgröße Sicherheits SIP-Profile SIPRoutenRoutenprofile
(BasisÜbertragungs Gruppen
Listen
(BasisKonfiguration) wege
(spezifische (spezifische
Konfiguration)
(spezifische Konfiguration) Konfiguration)
Konfiguration)
RoutenMuster
(spezifische
Konfiguration)
SIP-RoutenMuster
(spezifische
Konfiguration)
250
Benutzer
2
1
4
1
1
N
2
800
Benutzer
2
1
4
1
1
N
2
2000
Nutzer mit
HA
2
1
6
1
1
N
4
CUCM-Konfigurations-Checkliste mit oder ohne HA
Die Konfigurations-Checkliste zeigt die Anzahl der CUCM-Konfigurationstypen an, die Sie für Ihr SDC-System
(mit oder ohne HA) konfigurieren müssen.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
107
Konfiguration von Cisco Unified Communications Manager (CUCM)
CUCM in einem CWMS-MDC-System konfigurieren
Systemgröße Sicherheits SIP-Profile SIPRoutenRoutenprofile
(BasisÜbertragungs Gruppen
Listen
(BasisKonfiguration) wege
(spezifische (spezifische
Konfiguration)
(spezifische Konfiguration) Konfiguration)
Konfiguration)
RoutenMuster
(spezifische
Konfiguration)
SIP-RoutenMuster
(spezifische
Konfiguration)
50 Benutzer 2
1
2
1
1
N21
1
50 Nutzer
mit HA
2
1
4
1
1
N
2
250
Benutzer
2
1
2
1
1
N
1
250 Nutzer 2
mit HA
1
4
1
1
N
2
800
Benutzer
2
1
2
1
1
N
1
800 Nutzer 2
mit HA
1
4
1
1
N
2
2000
Benutzer
2
1
5
1
1
N
3
2000
Nutzer mit
HA
2
1
6
1
1
N
4
21 N ist die Anzahl der Einwahl-Zugangsnummern, die im Cisco WebEx Meetings Server konfiguriert werden.
CUCM in einem CWMS-MDC-System konfigurieren
In der Regel verfügt jede Site innerhalb eines MDC-Umfelds über einen zugeordneten dedizierten
CUCM-Cluster. CUCM-Cluster werden über Cluster-übergreifende Übertragungswege (Intercluster-Trunks,
ICT) miteinander verbunden. Jedes CUCM-Cluster verfügt über Einwahl-Übertragungswege zur lokalen
CWMS-Site. Die Ausgabe „Session Manager“ (SME) wird unterstützt. CWMS kann hinter den lokalen
CUCM-Clustern konfiguriert werden. Jeder CUCM verfügt über SIP REFER-Übertragungswege zu allen
virtuellen Media-Maschinen im MDC-System.
Zu Redundanzzwecken können CUCM-Clustern INVITE-Übertragungswege zu allen Rechenzentren
zugewiesen werden. Das Einwahl-Routen-Muster nutzt vorrangig INVITE-Übertragungswege, die mit dem
lokalen Rechenzentrum verknüpft sind und nutzt nach einem Systemausfall die INVITE-Übertragungswege
zum Remote-Rechenzentrum.
Tabelle 4: Konfiguration von CUCM SIP-Übertragungswegen auf jedem CUCM-Cluster
Bereitstellung
INVITE-Übertragungswege –
Lastenausgleich (MACC)
REFER-Übertragungswege –
Anwendungspunkt (TAS)
Klein
2
2
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
108
Konfiguration von Cisco Unified Communications Manager (CUCM)
Konfigurieren von CUCM auf einem MDC-System mit 250 oder 800 Benutzern
Bereitstellung
INVITE-Übertragungswege –
Lastenausgleich (MACC)
REFER-Übertragungswege –
Anwendungspunkt (TAS)
Mittel
2
2
Groß
4
6
Konfigurieren von CUCM auf einem MDC-System mit 250 oder 800 Benutzern
Dieser Abschnitt beschreibt das Verfahren zur Konfiguration des Cisco Unified Communication Manager
(CUCM) bei MDC-Systemen mit 250 oder 800 Benutzern. In der Regel verfügt jedes Rechenzentrum über
einen lokalen CUCM-Cluster.
Erforderliche Informationen
• IP-Adresse eines Lastenausgleichspunkts für jedes Rechenzentrum
• IP-Adresse eines Anwendungspunkts für jedes Rechenzentrum
• Die Anzahl der Einwahl-Zugangsnummern, die auf Ihrem System konfiguriert werden
Konfigurationsverfahren
Führen Sie folgende Schritte aus:
Aufgabe Beschreibung
Genaue Informationen
1
Prüfen Sie, ob das vorhandene Sicherheitsprofil
des SIP-Übertragungsweges den
Setup-Anforderungen von Cisco WebEx
Meeting Server entspricht oder nicht. Falls es
nicht den Anforderungen entspricht,
konfigurieren Sie zwei Sicherheitsprofile für
den SIP-Übertragungsweg.
Fügen Sie ein Sicherheitsprofil dem
SIP-Übertragungsweg Ihres
Lastenausgleichspunkts und ein Sicherheitsprofil
Ihrem Anwendungspunkt hinzu. Siehe
Konfigurieren eines
SIP-Übertragungsweg-Sicherheitsprofils für einen
Lastenausgleichspunkt, auf Seite 117 und
Konfigurieren eines
SIP-Übertragungsweg-Sicherheitsprofils für einen
Anwendungspunkt, auf Seite 118.
2
Prüfen Sie, ob das vorhandene SIP-Profil den
Setup-Anforderungen von Cisco WebEx
Meeting Server entspricht oder nicht. Falls es
nicht den Anforderungen entspricht,
konfigurieren Sie zwei SIP-Profile.
Konfigurieren Sie ein SIP-Profil wie unter
Konfiguration eines TLS SIP-Profils oder
Konfiguration eines IPv6 SIP-Profils, auf Seite
119 beschrieben.
3
Konfigurieren Sie zwei SIP-Übertragungswege Siehe Konfigurieren eines SIP-Übertragungsweges
für Ihre Lastenausgleichspunkte.
auf einem Lastenausgleichspunkt.
4
Konfigurieren Sie zwei SIP-Übertragungswege Siehe Konfigurieren eines SIP-Übertragungsweges
für Ihre Anwendungspunkte.
für einen Anwendungspunkt.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
109
Konfiguration von Cisco Unified Communications Manager (CUCM)
Konfigurieren von CUCM auf einem MDC-System mit 2000 Benutzern
Aufgabe Beschreibung
Genaue Informationen
5
Konfigurieren Sie eine Routen-Gruppe per
Siehe Die Konfiguration einer Routen-Gruppe.
Anwendung des SIP-Übertragungsweges, den
Sie oben, bei Aufgabe 3, für Ihren
Lastenausgleichspunkt konfiguriert haben.
6
Konfigurieren Sie eine Routen-Liste per
Siehe Die Konfiguration einer Routen-Liste.
Anwendung der Routen-Gruppe die Sie oben,
bei Aufgabe 5, konfiguriert haben.
7
Konfigurieren Sie N Routen-Muster mithilfe Siehe Konfigurieren eines Routen-Musters.
der oben genannten Routen-Liste. N steht für
die Anzahl der Einwahl-Zugangsnummern, die
Sie bei den Audioeinstellungen auf der
Administration-Site konfiguriert haben.
8
Konfigurieren Sie zwei SIP-Routen-Muster für Siehe Konfigurieren eines SIP-Routen-Musters.
Ihre Anwendungspunkte.
Konfigurieren von CUCM auf einem MDC-System mit 2000 Benutzern
Dieser Abschnitt beschreibt das Verfahren zur Konfiguration des Cisco Unified Communication Manager
(CUCM) bei MDC-Systemen mit 2000 Benutzern. In der Regel verfügt jedes Rechenzentrum über einen
lokalen CUCM-Cluster.
Erforderliche Informationen
• IP-Adressen von zwei Lastenausgleichspunkten für jedes Rechenzentrum
• IP-Adressen von drei Anwendungspunkten für jedes Rechenzentrum
• Die Anzahl der Einwahl-Zugangsnummern, die Sie auf Ihrem System konfigurieren möchten
Konfigurationsverfahren
Führen Sie folgende Schritte aus:
Aufgabe Beschreibung
Genaue Informationen
1
Fügen Sie ein Sicherheitsprofil dem
SIP-Übertragungsweg Ihres
Lastenausgleichspunkts und ein Sicherheitsprofil
Ihrem Anwendungspunkt hinzu. Siehe
Konfigurieren eines
SIP-Übertragungsweg-Sicherheitsprofils für einen
Lastenausgleichspunkt, auf Seite 117 und
Konfigurieren eines
SIP-Übertragungsweg-Sicherheitsprofils für einen
Anwendungspunkt, auf Seite 118.
Prüfen Sie, ob das vorhandene Sicherheitsprofil
des SIP-Übertragungsweges den
Setup-Anforderungen von Cisco WebEx
Meeting Server entspricht oder nicht. Falls es
nicht den Anforderungen entspricht,
konfigurieren Sie zwei Sicherheitsprofile für
den SIP-Übertragungsweg.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
110
Konfiguration von Cisco Unified Communications Manager (CUCM)
CUCM-Konfiguration bei Hochverfügbarkeitssystemen und Systemen ohne Hochverfügbarkeit
Aufgabe Beschreibung
Genaue Informationen
2
Prüfen Sie, ob das vorhandene SIP-Profil den
Setup-Anforderungen von Cisco WebEx
Meeting Server entspricht oder nicht. Falls es
nicht den Anforderungen entspricht,
konfigurieren Sie zwei SIP-Profile.
Konfigurieren Sie ein SIP-Profil wie unter
Konfiguration eines TLS SIP-Profils oder
Konfiguration eines IPv6 SIP-Profils, auf Seite
119 beschrieben.
3
Konfigurieren Sie zwei SIP-Übertragungswege Siehe Konfigurieren eines
für Ihre Lastenausgleichspunkte.
SIP-Übertragungsweg-Sicherheitsprofils für einen
Lastenausgleichspunkt, auf Seite 117.
4
Konfigurieren Sie vier SIP-Übertragungswege Siehe Konfigurieren eines
für Ihre Anwendungspunkte.
SIP-Übertragungsweg-Sicherheitsprofils für einen
Anwendungspunkt, auf Seite 118.
5
Konfigurieren Sie eine Routen-Gruppe per
Siehe Die Konfiguration einer Routen-Gruppe,
Anwendung des SIP-Übertragungsweges, den auf Seite 126.
Sie oben, bei Aufgabe 3, für Ihren
Lastenausgleichspunkt konfiguriert haben.
6
Siehe Die Konfiguration einer Routen-Liste, auf
Konfigurieren Sie eine Routen-Liste per
Anwendung der Routen-Gruppe die Sie oben, Seite 127.
bei Aufgabe 5, konfiguriert haben.
7
Siehe Konfigurieren eines Routen-Musters, auf
Konfigurieren Sie N Routen-Muster per
Anwendung der oben genannten Routen-Liste. Seite 127.
N steht für die Anzahl der
Einwahl-Zugangsnummern, die Sie bei den
Audioeinstellungen auf der Administration-Site
konfiguriert haben.
8
Konfigurieren Sie vier SIP-Routen-Muster für Siehe Konfigurieren eines SIP-Routen-Musters,
Ihre Anwendungspunkte.
auf Seite 128.
CUCM-Konfiguration bei Hochverfügbarkeitssystemen und
Systemen ohne Hochverfügbarkeit
Folgende Abschnitte umfassen eine Beschreibung der erforderlichen Schritte zur Konfiguration von
Hochverfügbarkeitssystemen und Systemen ohne Hochverfügbarkeit, die verschiedene Größen haben.
Konfiguration von CUCM bei 50-, 250- und 800-Benutzersystemen ohne
Hochverfügbarkeit
Dieser Abschnitt beschreibt die erforderlichen Informationen und detaillierten Anweisungen zur Konfiguration
von CUCM bei 50-, 250- und 800-Benutzersystemen ohne Hochverfügbarkeit.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
111
Konfiguration von Cisco Unified Communications Manager (CUCM)
Konfiguration von CUCM bei 50-, 250- und 800-Benutzersystemen ohne Hochverfügbarkeit
Erforderliche Informationen
• IP-Adresse eines Lastenausgleichspunkts
• IP-Adresse eines Anwendungspunkts
• Die Anzahl der Einwahl-Zugangsnummern, die auf Ihrem System konfiguriert werden
Konfigurationsverfahren
Führen Sie folgende Schritte aus:
Aufgabe Beschreibung
Genaue Informationen
1
Prüfen Sie, ob das vorhandene
Sicherheitsprofil des SIP-Übertragungsweges
den Setup-Anforderungen von Cisco WebEx
Meeting Server entspricht oder nicht. Falls es
nicht den Anforderungen entspricht,
konfigurieren Sie zwei Sicherheitsprofile für
den SIP-Übertragungsweg.
Fügen Sie ein Sicherheitsprofil dem
SIP-Übertragungsweg Ihres
Lastenausgleichspunkts und ein Sicherheitsprofil
Ihrem Anwendungspunkt hinzu. Siehe
Konfigurieren eines
SIP-Übertragungsweg-Sicherheitsprofils für einen
Lastenausgleichspunkt, auf Seite 117 und
Konfigurieren eines
SIP-Übertragungsweg-Sicherheitsprofils für einen
Anwendungspunkt, auf Seite 118.
2
Prüfen Sie, ob das vorhandene SIP-Profil den
Setup-Anforderungen von Cisco WebEx
Meeting Server entspricht oder nicht. Falls es
nicht den Anforderungen entspricht,
konfigurieren Sie zwei SIP-Profile.
Konfigurieren Sie ein SIP-Profil wie unter
Konfiguration eines TLS SIP-Profils oder
Konfiguration eines IPv6 SIP-Profils, auf Seite
119 beschrieben.
3
Konfigurieren Sie einen SIP-Übertragungsweg Siehe Konfigurieren eines SIP-Übertragungsweges
für Ihren Lastenausgleichspunkt.
auf einem Lastenausgleichspunkt.
4
Konfigurieren Sie einen SIP-Übertragungsweg Siehe Konfigurieren eines SIP-Übertragungsweges
für Ihren Anwendungspunkt.
für einen Anwendungspunkt.
5
Konfigurieren Sie eine Routen-Gruppe per
Siehe Die Konfiguration einer Routen-Gruppe.
Anwendung des SIP-Übertragungsweges, den
Sie oben, bei Aufgabe 3, für Ihren
Lastenausgleichspunkt konfiguriert haben.
6
Konfigurieren Sie eine Routen-Liste per
Siehe Die Konfiguration einer Routen-Liste.
Anwendung der Routen-Gruppe die Sie oben,
bei Aufgabe 5, konfiguriert haben.
7
Konfigurieren Sie N Routen-Muster mithilfe Siehe Konfigurieren eines Routen-Musters.
der oben genannten Routen-Liste. N steht für
die Anzahl der Einwahl-Zugangsnummern,
die Sie bei den Audioeinstellungen auf der
Administration-Site konfiguriert haben.
8
Konfigurieren Sie ein SIP-Routen-Muster für Siehe Konfigurieren eines SIP-Routen-Musters.
Ihren Anwendungspunkt.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
112
Konfiguration von Cisco Unified Communications Manager (CUCM)
Konfiguration von CUCM bei 50-, 250- und 800-Benutzersystemen mit Hochverfügbarkeit
Konfiguration von CUCM bei 50-, 250- und 800-Benutzersystemen mit
Hochverfügbarkeit
Dieser Abschnitt beschreibt die erforderlichen Informationen und detaillierte Anweisungen zur Konfiguration
von CUCM bei 50-, 250- und 800-Benutzersystemen mit Hochverfügbarkeit.
Erforderliche Informationen
• IP-Adressen von zwei Lastenausgleichspunkten
• IP-Adressen von zwei Anwendungspunkten
• Die Anzahl der Einwahl-Zugangsnummern, die auf Ihrem System konfiguriert werden
Konfigurationsverfahren
Führen Sie folgende Schritte aus:
Aufgabe Beschreibung
Genaue Informationen
1
Prüfen Sie, ob das vorhandene Sicherheitsprofil
des SIP-Übertragungsweges den
Setup-Anforderungen von Cisco WebEx
Meeting Server entspricht oder nicht. Falls es
nicht den Anforderungen entspricht,
konfigurieren Sie zwei Sicherheitsprofile für
den SIP-Übertragungsweg.
Fügen Sie ein Sicherheitsprofil dem
SIP-Übertragungsweg Ihres
Lastenausgleichspunkts und ein Sicherheitsprofil
Ihrem Anwendungspunkt hinzu. Siehe
Konfigurieren eines
SIP-Übertragungsweg-Sicherheitsprofils für einen
Lastenausgleichspunkt, auf Seite 117 und
Konfigurieren eines
SIP-Übertragungsweg-Sicherheitsprofils für einen
Anwendungspunkt, auf Seite 118.
2
Prüfen Sie, ob das vorhandene SIP-Profil den
Setup-Anforderungen von Cisco WebEx
Meeting Server entspricht oder nicht. Falls es
nicht den Anforderungen entspricht,
konfigurieren Sie zwei SIP-Profile.
Konfigurieren Sie ein SIP-Profil wie unter
Konfiguration eines TLS SIP-Profils oder
Konfiguration eines IPv6 SIP-Profils, auf Seite
119 beschrieben.
3
Konfigurieren Sie zwei SIP-Übertragungswege Siehe Konfigurieren eines SIP-Übertragungsweges
für Ihre Lastenausgleichspunkte.
auf einem Lastenausgleichspunkt.
4
Konfigurieren Sie zwei SIP-Übertragungswege Siehe Konfigurieren eines SIP-Übertragungsweges
für Ihre Anwendungspunkte.
für einen Anwendungspunkt.
5
Konfigurieren Sie eine Routen-Gruppe per
Siehe Die Konfiguration einer Routen-Gruppe.
Anwendung des SIP-Übertragungsweges, den
Sie oben, bei Aufgabe 3, für Ihren
Lastenausgleichspunkt konfiguriert haben.
6
Konfigurieren Sie eine Routen-Liste per
Siehe Die Konfiguration einer Routen-Liste.
Anwendung der Routen-Gruppe die Sie oben,
bei Aufgabe 5, konfiguriert haben.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
113
Konfiguration von Cisco Unified Communications Manager (CUCM)
Konfiguration von CUCM bei 2000-Benutzersystemen ohne Hochverfügbarkeit
Aufgabe Beschreibung
Genaue Informationen
7
Konfigurieren Sie N Routen-Muster mithilfe Siehe Konfigurieren eines Routen-Musters.
der oben genannten Routen-Liste. N steht für
die Anzahl der Einwahl-Zugangsnummern, die
Sie bei den Audioeinstellungen auf der
Administration-Site konfiguriert haben.
8
Konfigurieren Sie zwei SIP-Routen-Muster
für Ihre Anwendungspunkte.
Siehe Konfigurieren eines SIP-Routen-Musters.
Konfiguration von CUCM bei 2000-Benutzersystemen ohne Hochverfügbarkeit
Dieser Abschnitt beschreibt das Verfahren zur Konfiguration des Cisco Unified Communication Manager
(CUCM) bei 2000-Benutzersystemen ohne Hochverfügbarkeit.
Erforderliche Informationen
• IP-Adressen von zwei Lastenausgleichspunkten
• IP-Adressen von drei Anwendungspunkten
• Die Anzahl der Einwahl-Zugangsnummern, die auf Ihrem System konfiguriert werden
Konfigurationsverfahren
Führen Sie folgende Schritte aus:
Aufgabe Beschreibung
Genaue Informationen
1
Prüfen Sie, ob das vorhandene Sicherheitsprofil
des SIP-Übertragungsweges den
Setup-Anforderungen von Cisco WebEx
Meeting Server entspricht oder nicht. Falls es
nicht den Anforderungen entspricht,
konfigurieren Sie zwei Sicherheitsprofile für
den SIP-Übertragungsweg.
Fügen Sie ein Sicherheitsprofil dem
SIP-Übertragungsweg Ihres
Lastenausgleichspunkts und ein Sicherheitsprofil
Ihrem Anwendungspunkt hinzu. Siehe
Konfigurieren eines
SIP-Übertragungsweg-Sicherheitsprofils für einen
Lastenausgleichspunkt, auf Seite 117 und
Konfigurieren eines
SIP-Übertragungsweg-Sicherheitsprofils für einen
Anwendungspunkt, auf Seite 118.
2
Prüfen Sie, ob das vorhandene SIP-Profil den
Setup-Anforderungen von Cisco WebEx
Meeting Server entspricht oder nicht. Falls es
nicht den Anforderungen entspricht,
konfigurieren Sie zwei SIP-Profile.
Konfigurieren Sie ein SIP-Profil wie unter
Konfiguration eines TLS SIP-Profils oder
Konfiguration eines IPv6 SIP-Profils, auf Seite
119 beschrieben.
3
Konfigurieren Sie zwei SIP-Übertragungswege Siehe Konfigurieren eines
für Ihre Lastenausgleichspunkte.
SIP-Übertragungsweg-Sicherheitsprofils für einen
Lastenausgleichspunkt, auf Seite 117.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
114
Konfiguration von Cisco Unified Communications Manager (CUCM)
Konfiguration von CUCM bei 2000-Benutzersystemen mit Hochverfügbarkeit
Aufgabe Beschreibung
Genaue Informationen
4
Konfigurieren Sie drei SIP-Übertragungswege Siehe Konfigurieren eines
für Ihre Anwendungspunkte.
SIP-Übertragungsweg-Sicherheitsprofils für einen
Anwendungspunkt, auf Seite 118.
5
Konfigurieren Sie eine Routen-Gruppe per
Siehe Die Konfiguration einer Routen-Gruppe,
Anwendung des SIP-Übertragungsweges, den auf Seite 126.
Sie oben, bei Aufgabe 3, für Ihren
Lastenausgleichspunkt konfiguriert haben.
6
Konfigurieren Sie eine Routen-Liste per
Siehe Die Konfiguration einer Routen-Liste, auf
Anwendung der Routen-Gruppe die Sie oben, Seite 127.
bei Aufgabe 5, konfiguriert haben.
7
Siehe Konfigurieren eines Routen-Musters, auf
Konfigurieren Sie N Routen-Muster per
Anwendung der oben genannten Routen-Liste. Seite 127.
N steht für die Anzahl der
Einwahl-Zugangsnummern, die Sie bei den
Audioeinstellungen auf der Administration-Site
konfiguriert haben.
8
Konfigurieren Sie drei SIP-Routen-Muster für Siehe Konfigurieren eines SIP-Routen-Musters,
Ihre Anwendungspunkte.
auf Seite 128.
Konfiguration von CUCM bei 2000-Benutzersystemen mit Hochverfügbarkeit
Dieser Abschnitt beschreibt das Verfahren zum Konfigurieren des Cisco Unified Communication Manager
(CUCM) bei 2000-Benutzersystemen mit Hochverfügbarkeit.
Erforderliche Informationen
• IP-Adressen von zwei Lastenausgleichspunkten
• IP-Adressen von vier Anwendungspunkten
• Die Anzahl der Einwahl-Zugangsnummern, die auf Ihrem System konfiguriert werden
Konfigurationsverfahren
Führen Sie folgende Schritte aus:
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
115
Konfiguration von Cisco Unified Communications Manager (CUCM)
Konfiguration von CUCM bei 2000-Benutzersystemen mit Hochverfügbarkeit
Aufgabe Beschreibung
Genaue Informationen
1
Prüfen Sie, ob das vorhandene Sicherheitsprofil
des SIP-Übertragungsweges den
Setup-Anforderungen von Cisco WebEx
Meeting Server entspricht oder nicht. Falls es
nicht den Anforderungen entspricht,
konfigurieren Sie zwei Sicherheitsprofile für
den SIP-Übertragungsweg.
Fügen Sie ein Sicherheitsprofil dem
SIP-Übertragungsweg Ihres
Lastenausgleichspunkts und ein Sicherheitsprofil
Ihrem Anwendungspunkt hinzu. Siehe
Konfigurieren eines
SIP-Übertragungsweg-Sicherheitsprofils für einen
Lastenausgleichspunkt, auf Seite 117 und
Konfigurieren eines
SIP-Übertragungsweg-Sicherheitsprofils für einen
Anwendungspunkt, auf Seite 118.
2
Prüfen Sie, ob das vorhandene SIP-Profil den
Setup-Anforderungen von Cisco WebEx
Meeting Server entspricht oder nicht. Falls es
nicht den Anforderungen entspricht,
konfigurieren Sie zwei SIP-Profile.
Konfigurieren Sie ein SIP-Profil wie unter
Konfiguration eines TLS SIP-Profils oder
Konfiguration eines IPv6 SIP-Profils, auf Seite
119 beschrieben.
3
Konfigurieren Sie zwei SIP-Übertragungswege Siehe Konfigurieren eines
SIP-Übertragungsweg-Sicherheitsprofils für einen
für Ihre Lastenausgleichspunkte.
Lastenausgleichspunkt, auf Seite 117.
4
Konfigurieren Sie vier SIP-Übertragungswege Siehe Konfigurieren eines
SIP-Übertragungsweg-Sicherheitsprofils für einen
für Ihre Anwendungspunkte.
Anwendungspunkt, auf Seite 118.
5
Konfigurieren Sie eine Routen-Gruppe per
Siehe Die Konfiguration einer Routen-Gruppe,
Anwendung des SIP-Übertragungsweges, den auf Seite 126.
Sie oben, bei Aufgabe 3, für Ihren
Lastenausgleichspunkt konfiguriert haben.
6
Konfigurieren Sie eine Routen-Liste per
Siehe Die Konfiguration einer Routen-Liste, auf
Anwendung der Routen-Gruppe die Sie oben, Seite 127.
bei Aufgabe 5, konfiguriert haben.
7
Siehe Konfigurieren eines Routen-Musters, auf
Konfigurieren Sie N Routen-Muster per
Anwendung der oben genannten Routen-Liste. Seite 127.
N steht für die Anzahl der
Einwahl-Zugangsnummern, die Sie bei den
Audioeinstellungen auf der Administration-Site
konfiguriert haben.
8
Konfigurieren Sie vier SIP-Routen-Muster für Siehe Konfigurieren eines SIP-Routen-Musters,
Ihre Anwendungspunkte.
auf Seite 128.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
116
Konfiguration von Cisco Unified Communications Manager (CUCM)
Konfiguration eines SIP-Übertragungsweg-Sicherheitsprofils
Konfiguration eines SIP-Übertragungsweg-Sicherheitsprofils
Konfigurieren eines SIP-Übertragungsweg-Sicherheitsprofils für einen
Lastenausgleichspunkt
Bevor Sie beginnen
Wenn Ihr Cisco WebEx Meetings Serversystem für TLS konfiguriert ist, dann müssen Sie ein
Telekonferenz-Sicherheitszertifikat importieren. Weitere Informationen erhalten Sie im Abschnitt
Telefonkonferenz-Sicherheitszertifikate importieren des Administrationsleitfadens unter http://www.cisco.com/
c/en/us/support/conferencing/webex-meetings-server/products-installation-guides-list.html.
Schritt 1
Schritt 2
Schritt 3
Schritt 4
Schritt 5
Melden Sie sich bei http://ccm-server/ an, wobei ccm-server für den vollständig qualifizierten Domänennamen oder die
IP-Adresse des Cisco Unified Communications Manager Servers steht.
Wählen Sie Cisco Unified CM Administration aus.
Wählen Sie System > Sicherheit > Sicheres SIP-Übertragungswegprofil aus.
Wählen Sie Neu hinzufügen aus.
Konfigurieren Sie die folgenden Felder.
• Name: Geben Sie einen Namen für das Sicherheitsprofil Ihres SIP-Übertragungsweges ein.
• Gerät-Sicherheitsmodus: Wählen Sie Nicht Sicher aus, wenn Sie möchten, dass CUCM mit dem Cisco WebEx
Meetings Server über UDP/TCP kommuniziert. Wählen Sie Verschlüsselt aus, wenn Sie möchten, dass CUCM
mit Cisco WebEx Meetings Server über TLS kommuniziert.
• X.509 Betreffbezeichnung: Geben Sie Ihren Zertifikatsnamen ein, wenn Sie möchten, dass CUCM mit dem Cisco
WebEx Meetings Server über TLS kommuniziert.
Hinweis
Wenn Sie möchten, dass CUCM mit dem Cisco WebEx Meetings Server über TLS kommuniziert,
kann kein anderes Cisco WebEx Meetings Serversystem dasselbe SIP-Übertragungsweg-Sicherheitsprofil
haben, weil jedes System ein anderes Zertifikat haben muss. Erhalten Sie Ihren Cisco WebEx Meetings
Server-Zertifikatsnamen von der Administration-Site. Weitere Informationen erhalten Sie im Abschnitt
„Zertifikate Verwalten“ des Administrationsleitfadens.
• Eingehender Port: Geben Sie 5060 ein, wenn Sie möchten, dass CUCM mit Cisco WebEx Meetings Server über
UDP/TCP kommuniziert. Geben Sie 5061 ein, wenn Sie möchten, dass CUCM mit Cisco WebEx Meetings Server
über TLS kommuniziert.
Konfigurieren Sie die anderen Felder auf dieser Seite nicht. Lassen Sie die Werte auf den
Standardeinstellungen.
Wählen Sie Speichern aus.
Hinweis
Schritt 6
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
117
Konfiguration von Cisco Unified Communications Manager (CUCM)
Konfigurieren eines SIP-Übertragungsweg-Sicherheitsprofils für einen Anwendungspunkt
Konfigurieren eines SIP-Übertragungsweg-Sicherheitsprofils für einen
Anwendungspunkt
Bevor Sie beginnen
Wenn Ihr Cisco WebEx Meetings Serversystem für TLS konfiguriert ist, dann müssen Sie ein
Telekonferenz-Sicherheitszertifikat importieren. Weitere Informationen erhalten Sie im Abschnitt
Telefonkonferenz-Sicherheitszertifikate importieren des Administrationsleitfadens unter http://www.cisco.com/
c/en/us/support/conferencing/webex-meetings-server/products-installation-guides-list.html.
Schritt 1
Schritt 2
Schritt 3
Schritt 4
Schritt 5
Melden Sie sich bei http://ccm-server/ an, wobei ccm-server für den vollständig qualifizierten Domänennamen oder die
IP-Adresse des Cisco Unified Communications Manager Servers steht.
Wählen Sie Cisco Unified CM Administration aus.
Wählen Sie System > Sicherheit > Sicheres SIP-Übertragungswegprofil aus.
Wählen Sie Neu hinzufügen aus.
Konfigurieren Sie die folgenden Felder:
• Name: Geben Sie einen Namen für das Sicherheitsprofil Ihres SIP-Übertragungsweges ein.
• Gerät-Sicherheitsmodus: Wählen Sie Nicht Sicher aus, wenn Sie möchten, dass CUCM mit dem Cisco WebEx
Meetings Server über UDP/TCP kommuniziert. Wählen Sie Verschlüsselt aus, wenn Sie möchten, dass CUCM
mit Cisco WebEx Meetings Server über TLS kommuniziert.
• X.509 Betreffbezeichnung: Geben Sie Ihren Zertifikatsnamen ein, wenn Sie möchten, dass CUCM mit dem Cisco
WebEx Meetings Server über TLS kommuniziert.
Hinweis
Wenn Sie möchten, dass CUCM mit dem Cisco WebEx Meetings Server über TLS kommuniziert,
kann kein anderes Cisco WebEx Meetings Serversystem dasselbe SIP-Übertragungsweg-Sicherheitsprofil
haben, weil jedes System ein anderes Zertifikat haben muss. Erhalten Sie Ihren Cisco WebEx Meetings
Server-Zertifikatsnamen von der Administration-Site. Weitere Informationen erhalten Sie im Abschnitt
„Zertifikate Verwalten“ des Administrationsleitfadens.
• Eingehender Port: Geben Sie 5062 ein, wenn Sie möchten, dass CUCM mit Cisco WebEx Meetings Server über
UDP/TCP kommuniziert. Geben Sie 5063 ein, wenn Sie möchten, dass CUCM mit dem Cisco WebEx Meetings
Server über TLS kommuniziert.
Konfigurieren Sie die anderen Felder auf dieser Seite nicht. Lassen Sie die Werte auf den
Standardeinstellungen.
Wählen Sie Speichern aus.
Hinweis
Schritt 6
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
118
Konfiguration von Cisco Unified Communications Manager (CUCM)
Konfiguration eines SIP-Profils
Konfiguration eines SIP-Profils
Konfiguration eines Standard SIP-Profils
Das Standard Session Initiation Protocol (SIP)-Profil verwendet die Standardeinstellungen, ohne dass weitere
Konfigurationsschritte erforderlich sind.
Konfiguration eines TLS SIP-Profils
Schritt 1
Schritt 2
Schritt 3
Schritt 4
Schritt 5
Melden Sie sich bei http://ccm-server/ an, wobei ccm-server für den vollständig qualifizierten Domänennamen oder die
IP-Adresse des Cisco Unified Communications Manager Servers steht.
Wählen Sie Cisco Unified CM Administration aus.
Wählen Sie Gerät > Geräteeinstellungen > SIP-Profil.
Wählen Sie Neu hinzufügen aus.
Konfigurieren Sie die folgenden Felder:
• Name: Geben Sie den Namen Ihres SIP-Profils ein.
• Umleiten über Anwendung: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen.
Konfigurieren Sie die anderen Felder auf dieser Seite nicht. Lassen Sie die Werte auf den Standardeinstellungen.
Schritt 6
Wählen Sie Speichern aus.
Konfiguration eines IPv6 SIP-Profils
Schritt 1
Schritt 2
Schritt 3
Schritt 4
Schritt 5
Melden Sie sich bei http://ccm-server/ an, wobei ccm-server für den vollständig qualifizierten Domänennamen oder die
IP-Adresse des Cisco Unified Communications Manager Servers steht.
Wählen Sie Cisco Unified CM Administration aus.
Wählen Sie Gerät > Geräteeinstellungen > SIP-Profil aus.
Wählen Sie Neu hinzufügen aus.
Konfigurieren Sie die folgenden Felder:
• Name: Geben Sie den Namen Ihres SIP-Profils ein.
• ENAT Aktivieren: Aktivieren Sie das Kontrollkästchen.
Konfigurieren Sie die anderen Felder auf dieser Seite nicht. Lassen Sie die Werte auf den Standardeinstellungen.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
119
Konfiguration von Cisco Unified Communications Manager (CUCM)
Verwaltung von CUCM-Zertifikaten mit TLS
Schritt 6
Wählen Sie Speichern aus.
Verwaltung von CUCM-Zertifikaten mit TLS
Wenn Sie möchten, dass Cisco Unified Communications Manager (CUCM) mit dem Cisco WebEx Meetings
Server (CWMS) über TLS kommuniziert, müssen Sie die folgenden Maßnahmen durchführen:
• Fordern Sie ein CWMS-Zertifikat von der Administration-Site an und laden Sie es im CUCM hoch.
Hinweis
Wenn der CWMS Drittanbieter-Zertifikate verwendet, müssen alle Zertifikate in der
Zertifikatskette auf den CUCM hochgeladen werden.
• Laden Sie Ihr CUCM-Zertifikat herunter und laden Sie es dann auf die CWMS-Administration-Site
hoch.
Hinweis
Wenn der CUCM Drittanbieter-Zertifikate verwendet, muss nur das letzte Zertifikat
(das Zertifikat der Stamm-Zertifizierungsstelle (CA)) in der Zertifikatskette auf den
CWMS hochgeladen werden.
Wenn Sie TLS verwenden, um alle Rechenzentren in einem MDC-System mit demselben CUCM zu verbinden,
dann kann der CWMS die gängige Site-URL nicht für den allgemeinen Zertifikatsnamen verwenden. Sie
müssen für jeden Zertifikatsnamen eine andere lokale Site-URL verwenden, da CUCM 10.5 und
Vorgängerversionen mehrere Zertifikate mit demselben Namen als ein Zertifikat einstufen. Wenn die Namen
identisch sind, wird nach dem Hochladen des Zertifikats des sekundären Rechenzentrums im CUCM das
Zertifikat des primären Rechenzentrums durch das Zertifikat des sekundären Rechenzentrums ersetzt.
Weitere Informationen finden Sie unter „Zertifikate verwalten“ im Administrationsleitfaden. Siehe http://
www.cisco.com/en/US/products/ps12732/prod_installation_guides_list.html für weitere Details.
Cisco WebEx Meetings Server-Zertifikate hochladen
Schritt 1
Ihr Cisco WebEx Meetings Server-Zertifikat herunterladen und exportieren.
a) Melden Sie sich bei der Cisco WebEx Meetings Server Administration-Site an.
b) Wählen Sie Einstellungen > Sicherheit > Zertifikate.
c) Kopieren Sie den Zertifikatsnamen vom Abschnitt des SSL-Zertifikats.
d) Wählen Sie Weitere Optionen > SSL-Zertifikat exportieren .
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
120
Konfiguration von Cisco Unified Communications Manager (CUCM)
Drittanbieter-CUCM-Zertifikat installieren
e) Speichern Sie das Zertifikat auf Ihrer lokalen Festplatte.
Schritt 2
Schritt 3
Schritt 4
Schritt 5
Schritt 6
Schritt 7
Schritt 8
Schritt 9
Schritt 10
Melden Sie sich bei http://ccm-server/ an, wobei ccm-server für den vollständig qualifizierten Domänennamen oder die
IP-Adresse des Cisco Unified Communications Manager Servers steht.
Wählen Sie Cisco Unified OS Administration aus.
Wählen Sie Sicherheit > Zertifikats-Manager aus.
Wählen Sie Zertifikat hochladen/Zertifikatskette aus.
Wählen Sie CallManager-Vertrauenswürdigkeit vom Dropdown-Menü des Zertifikatsnamens aus.
Wählen Sie die Schaltfläche Durchsuchen und anschließend das Zertifikat, das sie auf Ihrer lokalen Festplatte gespeichert
haben, aus.
Wählen Sie Datei hochladen aus.
Das System zeigt folgende Meldung an: „Erfolg: Zertifikat hochgeladen“.
(Optional) Wenn Cisco WebEx Meetings Server selbst signierte Zertifikate verwendet, wiederholen Sie die Schritte 4
bis 8, um das Zwischenzertifikat und das Zertifikat der Stamm-Zertifizierungsstelle aus der Zertifikatskette hochzuladen.
Wählen Sie Schließen aus.
Nächster Schritt
Weitere Informationen über Zertifikate erhalten Sie im Abschnitt „Zertifikate verwalten“ des
Administrationsleitfadens unter
http://www.cisco.com/en/US/products/ps12732/prod_installation_guides_list.html.
Drittanbieter-CUCM-Zertifikat installieren
Das folgende Verfahren erläutert, wie Sie ein Drittanbieter-Zertifikat auf den Cisco WebEx Meetings Server
hochladen.
Bevor Sie beginnen
• Erstellen Sie eine Zertifizierungsanfrage (CSR), und senden Sie diese an eine
Drittanbieter-Zertifizierungsstelle, um Zertifikate anzufordern. Anweisungen hierzu finden Sie unter
Erstellen einer Zertifikatsanforderung (CSR).
• Die Zertifizierungsstelle sendet Ihnen eine Zertifikatskette, die Folgendes umfassen kann:
◦ Zertifikat 1 (Endbenutzer) - wird von einer Zwischen-Zertifizierungsstelle an eine
Endbenutzer-Körperschaft ausgegeben.
◦ Zertifikat 2 (Zwischenzertifikat) - wird von einer Stamm-Zertifizierungsstelle an eine
Zwischen-Zertifizierungsstelle ausgegeben.
◦ Zertifikat 3 (Stamm-Zertifizierungsstelle) - wird von einer Stamm-Zertifizierungsstelle ausgegeben.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
121
Konfiguration von Cisco Unified Communications Manager (CUCM)
CUCM-Zertifikate herunterladen
• Wenn Sie mehrere Zertifikate in einer Zertifikatskette erhalten, müssen Sie die drei Zertifikate in einer
Datei verknüpfen, wobei das Endbenutzerzertifikat zuerst aufgeführt wird.
Schritt 1
Importieren Sie die Drittanbieter-Zertifikatsdatei in den Cisco WebEx Meetings Server. Anweisungen hierzu finden Sie
unter Ein SSL-Zertifikat importieren.
Schritt 2
Melden Sie sich bei http://ccm-server/ an, wobei ccm-server für den vollständig qualifizierten Domänennamen oder die
IP-Adresse des Cisco Unified Communications Manager Servers steht.
Wählen Sie Cisco Unified OS Administration aus.
Wählen Sie Sicherheit > Zertifikats-Manager aus.
Wählen Sie Zertifikat hochladen/Zertifikatskette aus.
Wählen Sie CallManager-Vertrauenswürdigkeit vom Dropdown-Menü des Zertifikatsnamens aus.
Klicken Sie auf die Schaltfläche Durchsuchen und wählen Sie das Zertifikat der Stamm-Zertifizierungsstelle (CA) aus,
das sie auf Ihrer lokalen Festplatte gespeichert haben.
Dies ist das letzte, selbst signierte Zertifikat der Bestätigungskette, das zum Bestätigen des CallManager.pem-Zertifikats
verwendet wird.
Schritt 3
Schritt 4
Schritt 5
Schritt 6
Schritt 7
Sie können das Zertifikat der Stamm-Zertifizierungsstelle gleichzeitig mit der Erstellung des
CallManager.pem-Zertifikats direkt von einer Zertifizierungsstelle erhalten.
Wählen Sie Datei hochladen aus.
Warten Sie auf die Systemmeldung „Erfolg: Das Zertifikat wurde hochgeladen.“
Hinweis
Schritt 8
Schritt 9
Wählen Sie Schließen aus.
Nächster Schritt
Weitere Informationen über Zertifikate erhalten Sie im Abschnitt „Zertifikate verwalten“ des
Administrationsleitfadens unter
http://www.cisco.com/en/US/products/ps12732/prod_installation_guides_list.html.
CUCM-Zertifikate herunterladen
Diese Vorgehensweise ist nur dann erforderlich, wenn CUCM selbstunterzeichnende Zertifikate verwendet.
Verwendet CUCM Zertifikate von Drittanbietern sollten Sie nur das letzte Zertifikat (CA-Stammzertifikat)
in der Zertifikatskette auf Ihren Cisco WebEx Meeting Server hochladen. Wenden Sie sich an die Certificate
Authority (CA), um zu erfahren, wie Sie ein CA-Stammzertifikat erwerben.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
122
Konfiguration von Cisco Unified Communications Manager (CUCM)
Konfiguration eines SIP-Übertragungsweges
Weitere Informationen zur Erstellung von CUCM-Zertifikaten finden Sie in Ihrer CUCM-Dokumentation.
Schritt 1
Schritt 2
Schritt 3
Schritt 4
Schritt 5
Melden Sie sich bei http://ccm-server/ an, wobei ccm-server für den vollständig qualifizierten Domänennamen oder die
IP-Adresse des Cisco Unified Communications Manager Servers steht.
Wählen Sie Cisco Unified OS Administration aus.
Wählen Sie Sicherheit > Zertifikats-Manager aus.
Suchen Sie nach dem Zertifikat mit dem Namen „CallManager“ im Feld „Zertifikatsname“. Wählen Sie das Feld „.PEM
Datei“ aus.
Wählen Sie Herunterladen, um das CUCM-Zertifikat CallManager.pem auf ihrer lokalen Festplatte zu speichern.
Nächster Schritt
Weitere Informationen zum Hochladen von CUCM-Zertifikaten auf Cisco WebEx Meetings Server finden
Sie unter „Zertifikate verwalten“ im Administrationsleitfaden. Siehe
http://www.cisco.com/en/US/products/ps12732/products_installation_and_configuration_guides_list.html.
Konfiguration eines SIP-Übertragungsweges
KonfiguriereneinesSIP-ÜbertragungswegesaufeinemLastenausgleichspunkt
Schritt 1
Schritt 2
Schritt 3
Schritt 4
Schritt 5
Melden Sie sich bei http://ccm-server/ an, wobei ccm-server für den vollständig qualifizierten Domänennamen oder die
IP-Adresse des Cisco Unified Communications Manager Servers steht.
Wählen Sie Cisco Unified CM Administration aus.
Wählen Sie Gerät > Übertragungsweg aus.
Wählen Sie Neu hinzufügen aus.
Im Dropdown-Menü Übertragungswegtyp, wählen Sie SIP-Übertragungsweg aus.
Hinweis
Ändern Sie keine weiteren Felder auf dieser Seite. Belassen Sie die Standardwerte auf diesen Feldern.
Das Häkchen des Kontrollkästchens Media-Zielort erforderlich muss auf der Seite
Übertragungsweg-Konfiguration entfernt sein, wenn CUCM mit dem Cisco WebEx Meeting Server
kommuniziert. Wenn Sie den Cisco WebEx Meetings Server nicht mit CUCM SIP-Audio verwenden, können
Sie das Kontrollkästchen Media-Zielort erforderlich markieren, während Sie Telefondienste mithilfe einer
PBX-Infrastruktur eines anderen Anbieters bereitstellen.
Wählen Sie Weiter.
Konfigurieren Sie die folgenden Felder:
Hinweis
Schritt 6
Schritt 7
• Gerätename: Geben Sie den Namen des SIP-Übertragungsweges ein.
• Geräte-Pool: Wählen Sie im Dropdown-Menü einen entsprechenden Geräte-Pools aus.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
123
Konfiguration von Cisco Unified Communications Manager (CUCM)
Konfigurieren eines SIP-Übertragungsweges auf einem Lastenausgleichspunkt
Um zu ermitteln, welche Cisco Unified Communications Manager-Gruppe für diesen Geräte-Pool konfiguriert
wurde, wählen Sie System > Geräte-Pool aus. Um zu überprüfen, welche Cisco Unified Communications Manager
Teil dieser Gruppe sind, wählen Sie System > Cisco Unified CM-Gruppe aus.
Hinweis
Notieren Sie sich die IP-Adressen des primären und sekundären Servers. Sie müssen diese IP-Adressen
bei der Konfiguration der Audio-Einstellungen in Cisco WebEx Meetings Server eingeben. Weitere
Informationen finden Sie unter „Erste Konfigurierung Ihrer Audio-Einstellungen“ im
Administrationsleitfaden. Siehe Installations- und Upgradeleitfaden für Cisco WebEx Meetings Server.
• Zieladresse: Geben Sie die IPv4-Adresse des Lastenausgleichspunkts ein. Sie finden die IP-Adresse in der
SIP-Konfigurationstabelle auf der Seite „Audio“ der Administrationssite.
• IPv6-Zieladresse: Geben Sie die IPv6-Adresse des Lastenausgleichspunkts ein, wenn Sie IPv6 zwischen CUCM
und dem Cisco WebEx Meetings Server aktivieren möchten.
• Zielport: Geben Sie 5060 ein, wenn Sie möchten, dass CUCM mit dem Cisco WebEx Meetings Server über
UDP/TCP kommuniziert. Geben Sie 5061 ein, wenn Sie möchten, dass CUCM mit dem Cisco WebEx Meetings
Server über TLS kommuniziert.
• SIP-Übertragungsweg-Sicherheitsprofil: Wählen Sie im Dropdown-Menü das Sicherheitsprofil Ihres
Lastenausgleichspunkts aus.
• SIP-Profil – Wählen Sie Standard-SIP-Profil, wenn Sie möchten, dass CUCM mit dem Cisco WebEx Meetings
Server über UDP/TCP kommuniziert. Geben Sie TLS SIP-Profil ein, wenn Sie möchten, dass CUCM mit dem
Cisco WebEx Meetings Server über TLS kommuniziert. Wählen Sie IPv6 SIP-Profil aus, wenn Sie IPv6 zwischen
CUCM und dem Cisco WebEx Meetings Server aktivieren möchten.
• Anrufsuchbereich: Wählen Sie einen Anrufsuchbereich, der die in CUCM konfigurierten Telefonnummern und
Routen-Muster, die Cisco WebEx Meetings Server anrufen soll, anrufen kann. Wählen Sie Anrufweiterleitung >
Kontrollklasse > Anrufsuchbereich. Ein Anrufsuchbereich besteht aus einer Liste von Routen-Partitionen, die
üblicherweise Geräten oder Routen-Mustern zugewiesen sind. Anrufsuchbereiche bestimmen die Partitionen, die
anrufende Geräte durchsuchen, wenn sie versuchen, einen Anruf durchzuführen. Weitere Informationen finden Sie
unter „Konfiguration des Anrufsuchbereichs“ im Cisco Unified Communications Manager-Administrationsleitfaden
oder unter „Partitionen und Anrufsuchbereiche“ im Cisco Unified Communications Manager-Systemleitfaden.
• Umleitungs-Anrufsuchbereich: Wählen Sie aus dem unten stehenden Abschnitt „Konfigurieren eines Routen-Musters“
einen Anrufsuchbereich aus, der die Routen-Partition enthält, die für das SIP-Routen-Muster konfiguriert ist. Ist
die Einstellung < None > gewählt, können Anrufe nur an Routen-Muster weitergeleitet werden, deren
Routen-Partition auf < None > gesetzt ist, daher muss die Routen-Partition des SIP-Routen-Musters die Einstellung
< None > aufweisen. Diese Konfiguration ist erforderlich, um Meetings in Cisco WebEx Meetings Server beizutreten.
Weitere Informationen finden Sie unter „Konfiguration des Anrufsuchbereichs“ im Cisco Unified Communications
Manager-Administrationsleitfaden oder unter „Partitionen und Anrufsuchbereiche“ im Cisco Unified Communications
Manager-Systemleitfaden.
Hinweis
Schritt 8
Schritt 9
Ändern Sie keine weiteren Felder auf dieser Seite. Belassen Sie die Standardwerte auf diesen Feldern.
Wählen Sie Speichern aus.
Wählen Sie Zurücksetzen und anschließend Zurücksetzen und Neustart im Popupfenster aus.
Sie müssen den SIP-Übertragungsweg zurücksetzen, um die Konfiguration abzuschließen.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
124
Konfiguration von Cisco Unified Communications Manager (CUCM)
Konfigurieren eines SIP-Übertragungsweges für einen Anwendungspunkt
Konfigurieren eines SIP-Übertragungsweges für einen Anwendungspunkt
Schritt 1
Schritt 2
Schritt 3
Schritt 4
Schritt 5
Schritt 6
Schritt 7
Melden Sie sich bei http://ccm-server/ an, wobei ccm-server für den vollständig qualifizierten Domänennamen oder die
IP-Adresse des Cisco Unified Communications Manager Servers steht.
Wählen Sie Cisco Unified CM Administration aus.
Wählen Sie Gerät > Übertragungsweg aus.
Wählen Sie Neu hinzufügen aus.
Im Dropdown-Menü Übertragungswegtyp, wählen Sie SIP-Übertragungsweg aus.
Hinweis
Ändern Sie die anderen Felder auf dieser Seite nicht. Lassen Sie die Werte auf den Standardeinstellungen.
Wählen Sie Weiter.
Konfigurieren Sie die folgenden Felder:
• Gerätename: Geben Sie den Namen Ihres SIP-Übertragungsweges ein.
• Geräte-Pool: Wählen Sie im Dropdown-Menü Standard aus.
• Zieladresse: Geben Sie die IPv4-Adresse des Anwendungsservers ein.
• IPv6-Zieladresse: Geben Sie die IPv6-Adresse des Anwendungsservers ein, wenn Sie IPv6 zwischen CUCM und
Cisco WebEx Meetings Server aktivieren möchten.
• Zielport: Geben Sie 5062 ein, wenn Sie möchten, dass CUCM mit dem Cisco WebEx Meetings Server über
UDP/TCP kommuniziert. Geben Sie 5063 ein, wenn Sie möchten, dass CUCM mit dem Cisco WebEx Meetings
Server über TLS kommuniziert.
• SIP-Übertragungsweg-Sicherheitsprofil: Wählen Sie im Dropdown-Menü das Sicherheitsprofil Ihres
Anwendungsservers aus.
• SIP-Profil – Wählen Sie Standard-SIP-Profil, wenn Sie möchten, dass CUCM mit dem Cisco WebEx Meetings
Server über UDP/TCP kommuniziert. Geben Sie TLS SIP-Profil ein, wenn Sie möchten, dass CUCM mit dem
Cisco WebEx Meetings Server über TLS kommuniziert. Wählen Sie IPv6 SIP-Profil aus, wenn Sie IPv6 zwischen
CUCM und dem Cisco WebEx Meetings Server aktivieren möchten.
• Anrufsuchbereich: Wählen Sie einen Anrufsuchbereich, der die in CUCM konfigurierten Telefonnummern und
Routen-Muster, die Cisco WebEx Meetings Server anrufen soll, anrufen kann. Wählen Sie Anrufweiterleitung >
Kontrollklasse > Anrufsuchbereich. Ein Anrufsuchbereich besteht aus einer Liste von Routen-Partitionen, die
üblicherweise Geräten oder Routen-Mustern zugewiesen sind. Anrufsuchbereiche bestimmen die Partitionen, die
anrufende Geräte durchsuchen, wenn sie versuchen, einen Anruf durchzuführen. Ist die Einstellung < None >
gewählt, können nur Geräte oder Routen-Muster angerufen werden, die über eine Partition mit der Einstellung <
None > verfügen. Weitere Informationen finden Sie unter Konfiguration des Anrufsuchbereichs im Cisco Unified
Communications Manager-Administrationsleitfaden oder unter Partitionen und Anrufsuchbereiche im Cisco Unified
Communications Manager-Systemleitfaden.
Hinweis
Ändern Sie die anderen Felder auf dieser Seite nicht. Lassen Sie die Werte auf den Standardeinstellungen.
Hinweis
Das Häkchen des Kontrollkästchens Media-Zielort erforderlich muss auf der Seite
Übertragungsweg-Konfiguration entfernt sein, wenn CUCM mit dem Cisco WebEx Meeting Server
kommuniziert. Wenn Sie den Cisco WebEx Meetings Server nicht mit CUCM SIP-Audio verwenden, können
Sie das Kontrollkästchen Media-Zielort erforderlich markieren, während Sie Telefondienste mithilfe einer
PBX-Infrastruktur eines anderen Anbieters bereitstellen.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
125
Konfiguration von Cisco Unified Communications Manager (CUCM)
Die Konfiguration einer Routen-Gruppe
Schritt 8
Schritt 9
Wählen Sie Speichern aus.
Wählen Sie Zurücksetzen und anschließend Zurücksetzen und Neustart im Popupfenster aus.
Sie müssen den SIP-Übertragungsweg zurücksetzen, um die Konfiguration abzuschließen.
Die Konfiguration einer Routen-Gruppe
Schritt 1
Schritt 2
Schritt 3
Schritt 4
Schritt 5
Melden Sie sich bei http://ccm-server/ an, wobei ccm-server für den vollständig qualifizierten Domänennamen oder die
IP-Adresse des Cisco Unified Communications Manager Servers steht.
Wählen Sie Cisco Unified CM Administration aus.
Wählen Sie Anrufweiterleitung > Route/Hunt > Routen-Gruppe.
Wählen Sie Neu hinzufügen aus.
Konfigurieren Sie die folgenden Felder
• Routen-Gruppen-Name: Geben Sie den Namen Ihrer Routen-Gruppe ein.
• Verteilungsalgorithmus. Wählen Sie aus dem Dropdown-Menü Zirkular aus.
Hinweis
Wenn Sie Zirkular auswählen, ermöglichen Sie dem CUCM das Verteilen eines Aufrufs an untätigen
oder verfügbaren Benutzern, beginnend von der Mitgliedszahl (N+1) einer Arbeitsgangsteuerungsgruppe,
wobei die Mitgliedszahl N dieses Mitglied ist, an welches CUCM zuletzt einen Anruf weitergeleitet
hat. Wenn die Zahl N die letzte Zahl einer Routen-Gruppe ist, dann verteilt CUCM den Anruf vom
Anfang der Routen-Gruppe an.
• Geräte suchen, um diese der Arbeitsgangsteuerungsgruppe hinzuzufügen: Wählen Sie SIP-Übertragungsweg
eines Lastenausgleichspunkts aus der Liste der verfügbaren Geräten aus. Wählen Sie
Arbeitsgangsteuerungsgruppe hinzufügen aus.
Hinweis
Schritt 6
Ändern Sie keine weiteren Felder auf dieser Seite. Belassen Sie die Standardwerte auf diesen Feldern.
Wählen Sie Speichern aus.
Nächster Schritt
Erstellen Sie eine Routen-Liste für Ihre Routen-Gruppe. Fahren Sie mit Die Konfiguration einer Routen-Liste,
auf Seite 127 fort.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
126
Konfiguration von Cisco Unified Communications Manager (CUCM)
Die Konfiguration einer Routen-Liste
Die Konfiguration einer Routen-Liste
Schritt 1
Schritt 2
Schritt 3
Schritt 4
Schritt 5
Melden Sie sich bei http://ccm-server/ an, wobei ccm-server für den vollständig qualifizierten Domänennamen oder die
IP-Adresse des Cisco Unified Communications Manager Servers steht.
Wählen Sie Cisco Unified CM Administration aus.
Wählen Sie Anrufweiterleitung > Route/Hunt > Routen-Liste.
Wählen Sie Neu hinzufügen aus.
Konfigurieren Sie die folgenden Felder
• Name: Geben Sie den Namen Ihrer Routen-Liste ein.
• Cisco Unified Communications Manager Gruppe: Wählen Sie vom Dropdown-Menü Standard aus.
Hinweis
Ändern Sie die anderen Felder auf dieser Seite nicht. Lassen Sie die Werte auf den Standardeinstellungen.
Schritt 6
Schritt 7
Wählen Sie Speichern aus.
Wählen Sie Arbeitsgangsteuerungsgruppe hinzufügen aus.
Die Seite Ausführliche Konfiguration der Routen-Liste wird angezeigt.
Schritt 8
Wählen Sie Ihrer vorher konfigurierte Arbeitsgangsteuerungsgruppe im Dropdown-Menü Arbeitsgangsteuerungsgruppe
aus und klicken danach auf Speichern.
Die Seite Konfiguration der Routen-Liste wird angezeigt.
Schritt 9
Wählen Sie Speichern aus.
Nächster Schritt
Konfiguration eines Routen-Musters für Ihre Routen-Liste. Fahren Sie mit Konfigurieren eines Routen-Musters,
auf Seite 127 fort.
Konfigurieren eines Routen-Musters
Schritt 1
Schritt 2
Schritt 3
Schritt 4
Schritt 5
Melden Sie sich bei http://ccm-server/ an, wobei ccm-server für den vollständig qualifizierten Domänennamen oder die
IP-Adresse des Cisco Unified Communications Manager Servers steht.
Wählen Sie Cisco Unified CM Administration aus.
Wählen Sie Anrufweiterleitung > Route/Hunt > Routen-Muster.
Wählen Sie Neu hinzufügen aus.
Konfigurieren Sie die folgenden Felder
• Routen-Muster: Geben Sie den Namen Ihres Routen-Musters ein.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
127
Konfiguration von Cisco Unified Communications Manager (CUCM)
Konfigurieren eines SIP-Routen-Musters
Hinweis
Fügen Sie für jede Blast Dial-Gruppe ein Routen-Muster hinzu. Notieren Sie diesen Namen; Sie müssen
ihn auf der Administrationsseite Einstellungen > Audio > Blast Dial-Gruppe eingeben, wenn Sie
eine Blast Dial-Gruppe erstellen.
• Routen-Partition: Wählen Sie eine Routen-Partition, die für Telefone oder Geräte, die Cisco WebEx Meetings
Server anrufen können, erreichbar ist. Wenn die Einstellung < None > gewählt ist, kann jedes in CUCM konfigurierte
Gerät Cisco WebEx Meetings Server anrufen. Weitere Informationen finden Sie unter „Konfiguration des
Anrufsuchbereichs“ im Cisco Unified Communications Manager-Administrationsleitfaden oder unter „Partitionen
und Anrufsuchbereiche“ im Cisco Unified Communications Manager-Systemleitfaden.
• Gateway/Routen-Liste: Wählen Sie die zuvor konfigurierte Routen-Liste im Dropdown-Menü aus.
Hinweis
Schritt 6
Ändern Sie die anderen Felder auf dieser Seite nicht. Lassen Sie die Werte auf den Standardeinstellungen.
Wählen Sie Speichern aus.
Konfigurieren eines SIP-Routen-Musters
Schritt 1
Schritt 2
Schritt 3
Schritt 4
Schritt 5
Melden Sie sich bei http://ccm-server/ an, wobei ccm-server für den vollständig qualifizierten Domänennamen oder die
IP-Adresse des Cisco Unified Communications Manager Servers steht.
Wählen Sie Cisco Unified CM Administration aus.
Wählen Sie Anrufweiterleitung > SIP Route Pattern.
Wählen Sie Neu hinzufügen aus.
Konfigurieren Sie die folgenden Felder
• Routen-Partition: Wählen Sie aus dem oben stehenden Abschnitt „Konfigurieren eines SIP-Übertragungswegs für
einen Anwendungspunkt“ eine Routen-Partition, die im Anrufsuchbereich enthalten ist, der als
Umleitungs-Anrufsuchbereich konfiguriert ist. Wenn die Einstellung < None > gewählt ist, muss der für den
SIP-Übertragungsweg für einen Anwendungspunkt konfigurierte Umleitungs-Anrufsuchbereich auf < None >
gesetzt sein. Weitere Informationen finden Sie unter „Konfiguration des Anrufsuchbereichs“ im Cisco Unified
Communications Manager-Administrationsleitfaden oder unter „Partitionen und Anrufsuchbereiche“ im Cisco
Unified Communications Manager-Systemleitfaden.
• Musterauslastung: Wählen Sie IP-Adresse-Routing aus.
• IPv4-Muster: Geben Sie die IP-Adresse des Anwendungspunkts ein. Sie finden die IP-Adresse in der
SIP-Konfigurationstabelle auf der Seite „Audio“ der Administrationssite.
• SIP-Übertragungsweg: Wählen Sie im Dropdown-Menü den zuvor konfigurierten SIP-Übertragungsweg des
Anwendungspunkts aus.
Hinweis
Schritt 6
Ändern Sie die anderen Felder auf dieser Seite nicht. Lassen Sie die Werte auf den Standardeinstellungen.
Wählen Sie Speichern aus.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
128
Konfiguration von Cisco Unified Communications Manager (CUCM)
CUCM-Funktionskompatibilität und -Support
CUCM-Funktionskompatibilität und -Support
CUCM-Funktionskompatibilität
Cisco WebEx Meetings Server (CWMS) unterstützt CUCM 8.6 oder 9.0 ohne TLS/SRTP und CUCM 9.1,
10.0 oder 10.5.
Wichtig
TLS-Verbindungen zwischen CUCM und CWMS werden bei Verwendung älterer CUCM-Versionen, die
Zertifikate mit dem Signatur-Algorithmus „SHA256“ und RSA-Verschlüsselung nicht unterstützen,
fehlschlagen.
Aktualisieren Sie CUCM auf eine spätere Version, die diesen Signatur-Algorithmus unterstützt bzw. rufen
Sie ein Drittanbieter-Zertifikat mit dem Signatur-Algorithmus „SHA1“ und RSA-Verschlüsselung ab.
Gemäß der Empfehlung des National Institute of Standards and Technology (NIST) sollte der Algorithmus
„SHA1“ für die Erstellung digitaler Unterschriften nicht länger verwendet werden, da dieser eine
Sicherheitslücke darstellt.
Folgende Tabelle bietet Ihnen Kompatibilitätsinformationen über die unterstützten CUCM-Versionen. Die
Kapazität des Cisco WebEx Meetings Serversystems wird von Ihren Konfigurationsmöglichkeiten nicht
beeinflusst.
Hinweis
Cisco WebEx Meetings Server unterstützt keine CUCM-Versionen oder SIP-Proxy
Managementanwendungen von Drittanbietern, die nicht aufgelistet werden.
Funktion
CUCM 9.1 CUCM
10.0
CUCM 10.5 CUCM 11.0 Voraussetzungen/Bemerkungen
Rückruf (IPv6) Ja
Ja
Ja
Ja
Konfigurieren Sie das CWMS-System mit
IPv6-Adressen während der Installation.
Einwahl (IPv6) Ja
Ja
Ja
Ja
Konfigurieren Sie das CWMS-System mit
IPv6-Adressen während der Installation.
TLS/SRTP
Ja
Ja
Ja
Ja
Konfigurieren Sie das CWMS-System mit
Sicherheitszertifikaten.
RFC2833
Ja
Ja
Ja
Ja
Wählen Sie diese Option während der
Konfiguration des CUCM
SIP-Übertragungsweges aus.
KPML
Ja
Ja
Ja
Ja
Wählen Sie diese Option während der
Konfiguration des CUCM
SIP-Übertragungsweges aus.
Keepalive –
CWMSSendung
Ja
Ja
Ja
Ja
Ausführung per Anwendung der
SIP-OPTIONEN-Meldung.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
129
Konfiguration von Cisco Unified Communications Manager (CUCM)
CUCM-Funktionskompatibilität und -Support
Funktion
CUCM 9.1 CUCM
10.0
CUCM 10.5 CUCM 11.0 Voraussetzungen/Bemerkungen
Keepalive –
CWMSEmpfang
Ja
Ja
Ja
Ja
Ausführung per Anwendung der
SIP-OPTIONEN-Meldung.
Dienstgüte
(QoS)
Ja
Ja
Ja
Ja
Kontrollpakete.
TCP
Ja
Ja
Ja
Ja
Stellen Sie sicher, dass Ihre Standard-Ports
wie folgt konfiguriert sind: 5060 für
Konferenz-Lastenausgleichspunkte; 5062
für Konferenz-Anwendungspunkte.
TLS
Ja
Ja
Ja
Ja
Stellen Sie sicher, dass Ihre Standard-Ports
wie folgt konfiguriert sind: 5061 für
Konferenz-Lastenausgleichspunkte; 5063
für Konferenz-Anwendungspunkte.
UDP
Ja
Ja
Ja
Ja
Stellen Sie sicher, dass Ihre Standard-Ports
wie folgt konfiguriert sind: 5060 für
Konferenz-Lastenausgleichspunkte; 5062
für Konferenz-Anwendungspunkte.
Selbstsignierte Ja
Sicherheitszerti
fikate
Ja
Ja
Ja
k. A.
Sicherheitszerti Ja
fikate von
Drittanbietern
Ja
Ja
Ja
k. A.
Telefonie-Anruf Funktionen
Hinweis
Die CUCM 9.0-Software, die Teil des Produkts BE6K (Business Edition 6000) ist, wird ebenfalls von
CWMS unterstützt.
Der Cisco WebEx Meetings Server unterstützt folgende CUCM-Anruffunktionen:
Funktion
CUCM 9.1
CUCM 10.0
CUCM 10.5
CUCM 11.0
Anruf halten
Ja
Ja
Ja
Ja
Anruf halten aufheben
Ja
Ja
Ja
Ja
Anrufer-ID-Anzeige bei EP
Ja
Ja
Ja
Ja
Anrufer-Namensanzeige bei EP
Ja
Ja
Ja
Ja
Anruf übergeben (IPv4 an IPv4)
Ja
Ja
Ja
Ja
Anruf übergeben (IPv6 an IPv4)
Ja
Ja
Ja
Ja
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
130
Konfiguration von Cisco Unified Communications Manager (CUCM)
Audio-Endpunkt-Kompatibilität
Funktion
CUCM 9.1
CUCM 10.0
CUCM 10.5
CUCM 11.0
Anruf übergeben (IPv4 an IPv6)
Ja
Ja
Ja
Ja
Anruf übergeben (IPv6 an IPv6)
Ja
Ja
Ja
Ja
Telefonie-Medien Funktionen
CWMS unterstützt gleichzeitig Teilnehmer mit G.711/G.722/G.729 Codecs. Die Änderung der
Codec-Konfiguration beeinträchtigt nicht die Systemleistung. Auf CWMS unterstützte Paketgrößen:
• 10, 20 und 30 ms für g711- und g729-Audiocodecs
• 20 ms für g722-Audiocodec
Hinweis
Funktion
G.711
G.722
G.729
Geräuschkompression
Ja
Ja
Ja
Komfort-Geräusche
Ja
Nein
Nein
Echobehebung
Nein
Nein
Nein
Paketverlust Verbergen
Ja
Ja
Nein
Automatische
Verstärkungsregelung
Ja
Ja
Ja
Dienstgüte (QoS)
Ja
Ja
Ja
Für alle benutzerdefinierten Audioaufforderungen, einschließlich Blast Dial-Aufforderungen, ist Folgendes
eingestellt: 8 KHz, 16-Bit, 64 Kbit/s, momo, CCITT u-law (G.711).
Audio-Endpunkt-Kompatibilität
Sie können jeden konformen Audio-Endpunkt verwenden, der sich mit Cisco Unified Communications
Manager verbinden lässt, um einem WebEx Meeting beizutreten. Als Endpunkte unterstützt werden: Cisco
IP-Telefone, Telepresence-Endpunkte und PSTN-Geräte wie Mobilgeräte und Festnetztelefone. Viele
Audio-Endpunkte unterstützen Audio- und Video-Konnektivität. Es wird allerdings ausschließlich
Audio-Konnektivität mit dem Cisco WebEx Meetings-Server unterstützt.
Um Benutzern außerhalb der Firma das Beitreten zu WebEx-Meetings über PSTN-Geräte zu ermöglichen,
muss Ihr Unternehmen Analog-to-VoIP-Gateways einsetzen, z. B. Cisco Integrated Service Routers (ISR).
Folgende IP-Telefone wurden mit Cisco WebEx Meetings Server getestet:
• Cisco 7960
• Cisco 7970
• Cisco 7971
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
131
Konfiguration von Cisco Unified Communications Manager (CUCM)
Audio-Endpunkt-Kompatibilität
• Cisco 7940
• Cisco 9951
• Cisco 9971
• Cisco 7980 (Tandberg)
• Cisco 7975
• Cisco E20
• Cisco Telepresence (CTS 1100)
• Cisco IP Communicator
• Life Size Video Phone
• Tandberg 1000
• Tandberg 1700
• Polycom
• Cisco Cius
• C20
• EX 60
• EX 90
Andere Cisco UC-kompatible Endpunkte sollten normal funktionieren. Eine Liste der vom Cisco Unified
Communications Manager unterstützten Cisco Unified IP-Telefone und die für die einzelnen Modelle
verfügbaren Device-Packs finden Sie unter Cisco Unified IP Phone-Funktion und Cisco Unified
Communications Manager-Kompatibilitätsmatrix für Device-Packs.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
132
KAPITEL
7
Herunterladen und Massenbereitstellung von
Anwendungen
Die Anwendung dieses Produktes erfordert zusätzliche Anwendungen, die auf die Benutzercomputer
heruntergeladen werden müssen.
• Informationen über Anwendungsdownloads, Seite 133
• Anwendungen von der Administration-Site herunterladen, Seite 134
• Inhalt der ZIP-Dateien für die Anwendung, Seite 135
• Massenbereitstellung von Cisco WebEx-Produktivitätswerkzeugen, Seite 138
• Massenbereitstellung der Meetinganwendung, Seite 146
• Massenbereitstellung des Netzwerkaufzeichnungs-Players, Seite 151
• Erneute Konfiguration der Einstellungen nach dem Durchführen einer Aktualisierung, Seite 156
Informationen über Anwendungsdownloads
Sie können CWMS-Anwendungen mithilfe der Tools, die Ihnen auf der Administration-Site zur Verfügung
stehen, massenweise bereitstellen. Folgende Anwendungen sind zum Herunterladen verfügbar:
• WebEx Meetings-Anwendung – Die zentrale Anwendung zum Planen, Beitreten oder Abhalten von
Meetings.
Die WebEx Meetings-Anwendung kann auf virtualisierten Betriebssystemen nicht ausgeführt werden.
Wenn ein Benutzer die WebEx Meetings-Anwendung nicht installiert hat, wird sie automatisch beim
ersten Versuch eines Benutzers, einem Meeting beizutreten, auf den PC heruntergeladen. Die Anwendung
kann bei Bedarf oder im Hintergrund heruntergeladen werden. Der Benutzer kann die Cisco WebEx
Meetings-Anwendung über die gesamte Dauer des Meetings verwenden und sie nach dem Meeting
entfernen oder die Anwendung installieren, um Meetings künftig schneller starten oder diesen schneller
beitreten zu können. Dies scheitert u. U., weil der Benutzer nicht über Administratorrechte verfügt.
• WebEx-Produktivitätswerkzeuge – Bieten eine Schnittstelle zu anderen Anwendungen, wie z. B.
Microsoft™ Outlook®, um Meetings über diese Anwendungen verwalten zu können.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
133
Herunterladen und Massenbereitstellung von Anwendungen
Anwendungen von der Administration-Site herunterladen
Nach einer Aktualisierung oder einem Upgrade auf ein System sollten ältere Versionen von
WebEx-Produktivitätswerkzeugen entfernt und die neueste Version installiert werden.
• WebEx-Player für Netzwerkaufzeichnungen – Gibt die Aufzeichnungen von Meetings wieder. Dies
kann während des Meetings angezeigtes Material umfassen.
In CWMS ist das .MSI-Installationsprogramm auf der Seite Admin > Einstellungen > Downloads verfügbar.
Weitere Informationen finden Sie in der in der CWMS-Planungsanleitung unter „Anwendungen von der
Administration-Site herunterladen“.
Cisco empfiehlt, die Anwendungen offline auf Benutzercomputer zu verschieben, bevor Sie die betreffenden
Endbenutzer darüber informieren, dass Konten für sie erstellt wurden. So wird sichergestellt, dass Ihre Benutzer
Meetings gleich beim ersten Anmelden starten und diesen beitreten sowie Netzwerkaufzeichnungen wiedergeben
können.
Benutzer mit Administratorrechten können die Anwendungen von der Endbenutzer-Seite Downloads
herunterladen und selbst installieren. Keine zusätzliche Aktion des Administrators ist hierfür erforderlich.
Wenn Sie in einer gesperrten Umgebung, für die keine Administratorrechte vorliegen, ein Upgrade auf Cisco
WebEx Meetings Server Version 1.5MR3 oder höher durchführen, müssen Sie vor Starten des
Upgrade-Vorgangs die neue Version der WebEx Meetings-Anwendung auf allen Benutzer-Computern verteilen.
Anwendungen von der Administration-Site herunterladen
Sie können Ihr System so konfigurieren, dass Administratoren Cisco WebEx-Desktopanwendungen an Benutzer
verschieben können oder Sie können Benutzern gestatten, ihre Downloads selber durchzuführen.
Schritt 1
Melden Sie sich auf der Administrations-Website an.
In MDC-Systemen legt der DNS fest, welches Rechenzentrum im Dashboard angezeigt wird. Sie können alle
Rechenzentren über dieses Dashboard verwalten.
Schritt 2
Schritt 3
Wählen Sie Einstellungen > Downloads aus.
Wählen Sie Ihre Download-Methode aus:
• Lassen Sie zu, dass Benutzer WebEx-Desktopanwendungen herunterladen.
Verwenden Sie diese Option, um Benutzern mit Administratorberechtigungen für ihre PCs das Verwalten von
Konferenzanwendungen zu ermöglichen.
• Verschieben Sie die WebEx Desktop Applikationen manuell zum Desktop des Benutzers.
Verwenden Sie diese Option, um Benutzern ohne Administratorberechtigungen für ihre PCs Konferenzaktivitäten
zu ermöglichen.
Bei Auswahl dieser Option wird das Fenster erweitert und zeigt die Abschnitte mit den Cisco WebEx-Meetings,
Produktivitätswerkzeugen und Netzwerkaufzeichnungs-Playern an.
Schritt 4
(optional) Wählen Sie die Option WebEx-Produktivitätswerkzeuge automatisch aktualisieren aus, um periodische
automatische Aktualisierungen für die WebEx-Produktivitätswerkzeuge zu konfigurieren. (Standard: Ausgewählt.)
Schritt 5
Führen Sie bei Auswahl der Option WebEx Desktop Applikationen manuell zum Desktop des Benutzers verschieben
folgende Aktionen aus:
a) Wählen Sie im Abschnitt „WebEx Meetings“ die Option Herunterladen aus und speichern Sie die ZIP-Datei auf
Ihrem System.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
134
Herunterladen und Massenbereitstellung von Anwendungen
Inhalt der ZIP-Dateien für die Anwendung
b) Wählen Sie im Abschnitt „Produktivitätswerkzeuge“ die Option Herunterladen aus und speichern Sie die ZIP-Datei
auf Ihrem System.
c) Wählen Sie im Abschnitt „WebEx-Netzwerkaufzeichnungs-Player“ die Option Herunterladen aus und speichern
Sie die ZIP-Datei auf Ihrem System.
Schritt 6
Klicken Sie auf Speichern, um Ihre Download-Einstellungen zu speichern.
Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn Sie Benutzern das Herunterladen von WebEx-Desktopanwendungen gestatten.
Schritt 7
(optional) Führen Sie bei Auswahl der Option WebEx Desktop Applikationen manuell zum Desktop des Benutzers
verschieben folgende Aktionen aus:
a) Entpacken Sie die heruntergeladenen Dateien.
b) Öffnen Sie die ZIP-Datei.
Jede ZIP-Datei enthält das Anwendungsinstallationsprogramm für alle unterstützten Sprachen. Informationen zum
empfohlenen Installationsprogramm finden Sie unter Inhalt der ZIP-Dateien für die Anwendung, auf Seite 135.
c) Wählen Sie das für Ihre Plattform und Sprache geeignete Installationsprogramm aus und extrahieren Sie es in einem
lokalen Verzeichnisordner.
Die ZIP-Datei enthält Installationsprogramme für die Windows-Plattform in allen verfügbaren Sprachen.
Welche Version der Produktivitätswerkzeuge und Meetings-Anwendung der jeweiligen Cisco WebEx Meeting
Server-Version entspricht, erfahren Sie unter Cisco WebEx Meetings-Anwendung und Kompatibilitätsmatrix der
Produktivitätswerkzeuge, auf Seite 208.
Nächster Schritt
Stellen Sie die MSI-Installationsprogramme wie in diesem Kapitel beschrieben bereit.
Inhalt der ZIP-Dateien für die Anwendung
In diesem Abschnitt werden die Installationsanwendungen erläutert, die in den ZIP-Dateien enthalten sind,
die Sie von der Administration-Site herunterladen. Die ZIP-Dateien enthalten eine Installationsanwendung
pro Sprache. In diesem Abschnitt finden Sie auch eine Legende, anhand derer Sie die Sprache der einzelnen
Installationsanwendungen bestimmen können.
Legende für Anwendungssprachen
Der Titel der Installationsdatei für die englische Anwendung in jeder ZIP-Datei enthält keinen Sprachzusatz.
Der Titel des WebEx Meetings-Clients lautet zum Beispiel onpremmc.msi (Windows). Der Titel der
Installationsdatei für die Anwendung in einer der anderen Sprachen enthält eine Abkürzung, die die
entsprechende Anwendungssprache kennzeichnet. Die Abkürzungen für die einzelnen Sprachen entnehmen
Sie bitte der folgenden Tabelle:
Abkürzung
Sprache
B5
Chinesisch traditionell
DE
Deutsch
ES
Spanisch (Lateinamerika)
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
135
Herunterladen und Massenbereitstellung von Anwendungen
Inhalt der ZIP-Dateien für die Anwendung
Abkürzung
Sprache
FR
Französisch
GB
Vereinfachtes Chinesisch
IT
Italienisch
JP
Japanisch
ko
Koreanisch
NL
Niederländisch
PT
Portugiesisch
RU
Russisch
SP
Spanisch
Inhalt der ZIP-Datei für die Produktivitätswerkzeuge
Die ZIP-Datei für die Produktivitätswerkzeuge enthält die folgenden Dateien. Mit der Legende für
Anwendungssprachen können Sie die Sprache der einzelnen Dateien bestimmen. Bitte beachten Sie, dass für
die Produktivitätswerkzeuge keine Version für Mac zur Verfügung steht.
• ptools.msi
• ptools_B5.msi
• ptools_DE.msi
• ptools_ES.msi
• ptools_FR.msi
• ptools_GB.msi
• ptools_IT.msi
• ptools_JP.msi
• ptools_KO.msi
• ptools_NL.msi
• ptools_PT.msi
• ptools_RU.msi
• ptools_SP.msi
Inhalt der ZIP-Datei für WebEx Meetings Client
Die ZIP-Datei für den WebEx Meetings Client enthält die folgenden Dateien. Mit der Legende für
Anwendungssprachen können Sie die Sprache der einzelnen Dateien bestimmen.
• onpremmc.msi
• onpremmc_B5.msi
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
136
Herunterladen und Massenbereitstellung von Anwendungen
Inhalt der ZIP-Dateien für die Anwendung
• onpremmc_DE.msi
• onpremmc_ES.msi
• onpremmc_FR.msi
• onpremmc_GB.msi
• onpremmc_IT.msi
• onpremmc_JP.msi
• onpremmc_KO.msi
• onpremmc_NL.msi
• onpremmc_PT.msi
• onpremmc_RU.msi
• onpremmc_SP.msi
• webexmc_onprem.dmg (für Mac)
Inhalt der ZIP-Datei für Netzwerkaufzeichnungs-Player
Der Netzwerkaufzeichnungs-Player ist nur zum Download und zur Massenbereitstellung bereit, wenn Sie
Lassen Sie zu, dass Benutzer WebEx-Desktopanwendungen herunterladen auf der Downloads-Seite
aktiviert haben. Siehe „Download-Einstellungen konfigurieren“ im Cisco WebEx Meetings
Server-Administrationsleitfaden.
Die ZIP-Datei für den Netzwerkaufzeichnungs-Player enthält die folgenden Dateien. Mit der Legende für
Anwendungssprachen können Sie die Sprache der einzelnen Dateien bestimmen.
• nbr2player_onprem.msi
• nbr2player_onprem_B5.msi
• nbr2player_onprem_DE.msi
• nbr2player_onprem_ES.msi
• nbr2player_onprem_FR.msi
• nbr2player_onprem_GB.msi
• nbr2player_onprem_IT.msi
• nbr2player_onprem_JP.msi
• nbr2player_onprem_KO.msi
• nbr2player_onprem_NL.msi
• nbr2player_onprem_PT.msi
• nbr2player_onprem_RU.msi
• nbr2player_onprem_SP.msi
• webexnbrplayer_intel.dmg (für Mac)
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
137
Herunterladen und Massenbereitstellung von Anwendungen
Massenbereitstellung von Cisco WebEx-Produktivitätswerkzeugen
Massenbereitstellung von Cisco
WebEx-Produktivitätswerkzeugen
In diesem Abschnitt werden die mit der Installation der Cisco WebEx Produktivitätswerkzeuge verbundenen
Aufgaben unter Verwendung des ptools.ms-Pakets beschrieben. Einzel-Computer-Installationen und
Großanlagen können mithilfe von Microsoft Systems Management Server 2003 (SMS) durchgeführt werden.
Welche Version der Produktivitätswerkzeuge der jeweiligen Cisco WebEx Meeting Server-Version entspricht,
erfahren Sie unter Cisco WebEx Meetings-Anwendung und Kompatibilitätsmatrix der Produktivitätswerkzeuge,
auf Seite 208.
Unbeaufsichtigte Installation der Produktivitätswerkzeuge unter Verwendung
der Befehlszeile
Administratoren können sich an einem Benutzercomputer anmelden und die WebEx-Produktivitätswerkzeuge
unter Verwendung des unbeaufsichtigten Modus installieren.
Bevor Sie beginnen
Bevor Sie ein Wartungsupdate installieren oder das System auf eine neuere Version aktualisieren, sollten die
früheren Versionen der Cisco WebEx-Produktivitätswerkzeuge deinstalliert werden.
Schritt 1
Schritt 2
Schritt 3
Schritt 4
Melden Sie sich beim Benutzercomputer an.
Laden Sie das MSI-Paket auf die Festplatte des Computers herunter.
Öffnen Sie die Windows-Eingabeaufforderung.
Bei Windows 7 und Windows Vista müssen Sie Als Administrator ausführen verwenden, um das
Eingabeaufforderungsfenster zu öffnen.
Führen Sie den MSI-Befehl für die unbeaufsichtigte Installation der WebEx-Produktivitätswerkzeuge aus.
Beispiel:
msiexec.exe /q /i "ptools.msi" SITEURL="https://sample.webex.com" OI=1 MSN=1
Parametername
Wert
Beschreibung
OI
1
Outlook Integration aktivieren
0 (Standard)
Outlook Integration deaktivieren
1
Instant Messenger-Integration für
Microsoft Office Communicator und
Lync aktivieren
MSN
Schritt 5
Den Computer neu starten.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
138
Herunterladen und Massenbereitstellung von Anwendungen
Unbeaufsichtigte Deinstallation der Produktivitätswerkzeuge unter Verwendung der Befehlszeile
Unbeaufsichtigte Deinstallation der Produktivitätswerkzeuge unter
Verwendung der Befehlszeile
Administratoren können sich an einem Benutzercomputer anmelden und die Produktivitätswerkzeuge unter
Verwendung des unbeaufsichtigten Modus deinstallieren.
Schritt 1
Schritt 2
Schritt 3
Schritt 4
Melden Sie sich beim Benutzercomputer an.
Laden Sie das MSI-Paket auf die Festplatte des Computers herunter.
Öffnen Sie die Windows-Eingabeaufforderung.
Bei Windows 7 und Windows Vista müssen Sie Als Administrator ausführen verwenden, um das
Eingabeaufforderungsfenster zu öffnen.
Deinstallieren Sie alle Komponenten des MSI-Pakets ptools.msi durch Eingabe des Befehls msiexec.exe /q /x "ptools.msi".
Unbeaufsichtigte Installation unter Verwendung von SMS
Die folgenden Einschränkungen gelten, wenn Sie eine unbeaufsichtigte Installation unter Verwendung von
Microsoft Systems Management Server 2003 (SMS) durchführen:
• Der „SMS pro Benutzer“–Modus kann nicht unterstützt werden.
• Wenn der SMS-Administrator eine Funktion zu den WebEx-Produktivitätswerkzeugen hinzufügen will,
muss der Administrator zuerst den Befehl ENTFERNEN gefolgt von QUELLE HINZUFÜGEN
ausführen, selbst wenn die Funktion zuvor nicht installiert worden ist.
• Wenn sich ein Benutzer auf einem Computer mit Remote Desktop anmeldet, während der Administrator
das Paket ankündigt, muss er den Computer neustarten, um sicherzustellen, dass die WebEx
Produktivitätswerkzeuge korrekt funktionieren.
• Eine Massenbereitstellung ist möglich, jedoch muss jeder Benutzer seine Benutzerdaten eingeben.
• Bevor Sie ein Wartungsupdate installieren oder das System auf eine neuere Version aktualisieren, müssen
die Benutzer Cisco WebEx-Produktivitätswerkzeuge, die auf den Desktops ausgeführt werden,
deinstallieren. Nach dem Upgrade können Sie die Produktivitätswerkzeuge manuell zu den Benutzern
verschieben, oder die Benutzer können die Produktivitätswerkzeuge von der Seite Downloads
herunterladen.
• Bei Verwendung von der Lyn-Integration müssen die Benutzer nach einer unbeaufsichtigten Installation
ihre Computer neu starten, damit alle Instant Messenger-Integrationen richtig funktionieren.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
139
Herunterladen und Massenbereitstellung von Anwendungen
Ankündigung der WebEx Produktivitätswerkzeuge unter Verwendung von SMS über das automatische
System-Programm
Ankündigung der WebEx Produktivitätswerkzeuge unter Verwendung von
SMS über das automatische System-Programm
Nach der Aktualisierung bzw. dem Upgrade können Sie mithilfe der Administration-Site die
Produktivitätswerkzeuge manuell zu den Benutzern verschieben, oder die Benutzer können die
Produktivitätswerkzeuge von der Seite Downloads für Endbenutzer herunterladen.
Beziehen Sie sich für weitere Informationen auf den „Download-Einstellungen konfigurieren“ des Cisco
WebEx Meetings Server-Administrationsleitfadens.
Wenn Sie der Administrator von Microsoft Systems Management Server 2003 (SMS) sind, können Sie die
Cisco WebEx Produktivitätswerkzeuge mithilfe von SMS über das automatische System-Programm
anzukündigen.
Übersicht - Schritte
1. Erstellung eines Pakets auf der Grundlage der Definition. Siehe Ein Paket aus einer Definition erstellen,
auf Seite 146 für weitere Informationen.
2. Ändern Sie die Programm-Optionen für Automatisches System-Programm vor der Ankündigung.
3. Das Programm ankündigen.
Detailübersicht - Schritte
Schritt 1
Schritt 2
Erstellung eines Pakets auf der Grundlage der Definition. Siehe Ein Paket aus einer Definition erstellen, auf Seite 146
für weitere Informationen.
Ändern Sie die Programm-Optionen für Automatisches System-Programm vor der Ankündigung.
a) Öffnen Sie die SMS-Administratorkonsole und wählen Sie Standortdatenbank > Pakete > Cisco WebEx LLC
Cisco WebEx-Produktivitätswerkzeuge 2.82 > Programme aus.
b) Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Option „Über das automatische System-Programm“ und wählen Sie
danach Eigenschaften aus, um das Dialogfeld Eigenschaften des automatischen Systemprogramms zu öffnen.
c) Wählen Sie die Registerkarte Umgebung aus.
• Als Option zu Programm kann ausführt werden, wählen Sie Nur wenn ein Benutzer angemeldet ist aus.
• Als Option zu Ausführungsmodus, wählen Sie Mit Administrationsrechten ausführen aus. (Nicht
Benutzerinteraktion mit dem Programm zulassen aktivieren.)
d) Wählen Sie die Registerkarte Allgemein.
e) Hängen Sie einen zusätzlichen an die Befehlszeilenoption an, um bestimmte Optionen für die Cisco WebEx
Produktivitätswerkzeuge anzugeben:
• SITEURL=″http://sample.webex.com″ gibt die von Ihrer Firma verwendete WebEx-Site-URL an.
• Flags der Produktivitätswerkzeuge geben an, welche Komponente für die WebEx Produktivitätswerkzeuge
aktiviert worden ist. Die Parameter müssen in Großbuchstaben angegeben werden. Der Standardwert lautet 0
(deaktiviert).
Im folgenden Beispiel lautet die ursprünglichen Befehlszeile msiexec.exe /q ALLUSERS=2 /m MSIZWPBY
/i "ptools.msi".
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
140
Herunterladen und Massenbereitstellung von Anwendungen
Komponenten der Produktivitätswerkzeuge mithilfe von SMS über das automatische System-Programm entfernen
• Hängen Sie Flags der Produktivitätswerkzeuge und Parameter an die Befehlszeile an msiexec.exe /q
ALLUSERS=2 /m MSIZWPBY /i "ptools.msi" SITEURL="https://sample.webex.com" OI=1MSN=1.
Hinweis
Schritt 3
Für die Parameterdefinitionen siehe Parametertabelle in Unbeaufsichtigte Installation der
Produktivitätswerkzeuge unter Verwendung der Befehlszeile, auf Seite 138.
Das Programm ankündigen.
a) Öffnen Sie die SMS-Administratorkonsole und wählen Sie Standortdatenbank > Pakete > Cisco WebEx LLC
Cisco WebEx-Produktivitätswerkzeuge 2.82 > Programme aus.
b) Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Über das automatische System-Programm.
c) Wählen Sie Alle Aufgaben > Software verteilen aus.
d) Wählen Sie Weiter im Programmverteilungs-Wizard aus.
e) Wählen Sie den SMS-Server und danach Weiter aus.
f) Wählen Sie die Sammlung und danach Weiter aus.
g) Geben Sie den Namen der Ankündigung im Feld Name ein und wählen danach Weiter aus.
h) Geben Sie an, ob die Ankündigung auf Untersammlungen angewendet werden soll und wählen danach Weiter aus.
i) Geben Sie an, wann das Programm angekündigt werden soll und wählen danach Weiter aus.
j) Geben Sie an, ob das Programm zugewiesen werden soll und wählen danach Weiter aus.
k) Wählen Sie Fertig auf der Seite Fertigstellen des Programmverteilungs-Wizards aus.
l) Begeben Sie sich zu dem Verzeichnis \Site Database\System Status\Advertisement Status und prüfen Sie den Status
der Ankündigung.
Wenn Sie die Benachrichtigung aktivieren, sieht der Benutzer eine Nachricht, in der angegeben wird, dass das
zugewiesene Programm nach der erfolgten Ankündigung gestartet wird. Das zugewiesene Programm wird
unbeaufsichtigt laufen.
Komponenten der Produktivitätswerkzeuge mithilfe von SMS über das
automatische System-Programm entfernen
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Produktivitätswerkzeuge mithilfe des Microsoft Systems
Management Server 2003 (SMS) zu entfernen:
Übersicht - Schritte
1. Erstellen Sie ein neues Programm und kopieren Sie alle Optionen aus „Automatisches System-Programm“,
wie in Ankündigung der WebEx Produktivitätswerkzeuge unter Verwendung von SMS über das
automatische System-Programm, auf Seite 140 beschrieben. Aktualisieren Sie danach die Befehlszeile:
2. Kündigen Sie das Programm der bestimmten Arbeitsmaschinen-Sammlung innerhalb der Domäne an.
Siehe Unbeaufsichtigte Installation unter Verwendung von SMS, auf Seite 139 für weitere Informationen.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
141
Herunterladen und Massenbereitstellung von Anwendungen
Komponenten zu den Produktivitätswerkzeugen unter Verwendung von SMS über das automatische System-Programm
hinzufügen
Detailübersicht - Schritte
Schritt 1
Erstellen Sie ein neues Programm und kopieren Sie alle Optionen aus „Automatisches System-Programm“, wie in
Ankündigung der WebEx Produktivitätswerkzeuge unter Verwendung von SMS über das automatische System-Programm,
auf Seite 140 beschrieben. Aktualisieren Sie danach die Befehlszeile:
a) Öffnen Sie die SMS-Administrator-Konsole und wählen Sie Standortdatenbank > Pakete > Cisco WebEx LLC
Cisco WebEx-Produktivitätswerkzeuge 2.82 > Programme aus.
b) Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den leeren Bereich und wählen Sie anschließend Neu > Programme aus.
c) Geben Sie den Programmnamen und die standardmäßige Befehlszeile ein.
d) Im Dialogfeld Eigenschaften wählen Sie die Registerkarte Umgebung aus.
• Als Option zu Programm kann ausführt werden, wählen Sie Nur wenn ein Benutzer angemeldet ist aus.
• Als Option zu Ausführungsmodus, wählen Sie Mit Administrationsrechten ausführen aus. (Aktivieren Sie
die Option Benutzerinteraktion mit dem Programm zulassen nicht).
e) Aktualisieren Sie die Befehlszeile auf der Registerkarte Allgemein.
f) Hängen Sie REMOVE (entfernen) in der Befehlszeile an und geben Sie die zu entfernenden Funktionen an.
Beispiel:
Wenn Sie OI entfernen möchten, geben Sie den folgenden Befehl ein: msiexec.exe /q ALLUSERS=2 /m MSII5HK3
/i "ptools.msi" REMOVE="OI"
Der PTIM-Wert dient zur WebEx-Integration mit Instant Messenger-Programmen. Sie können PTIM wie in der
folgenden Beispiel-Befehlszeile dargestellt anwenden:
msiexec.exe /q ALLUSERS=2 /m MSII5HK3 /i "ptools.msi" REMOVE="PTIM"
Schritt 2
Kündigen Sie das Programm der bestimmten Arbeitsmaschinen-Sammlung innerhalb der Domäne an. Siehe
Unbeaufsichtigte Installation unter Verwendung von SMS, auf Seite 139 für weitere Informationen.
Die Cisco WebEx-Produktivitätswerkzeuge werden danach unbeaufsichtigt von diesen Maschinen deinstalliert.
Komponenten zu den Produktivitätswerkzeugen unter Verwendung von SMS
über das automatische System-Programm hinzufügen
Damit ein Administrator eine Komponente zu den Produktivitätswerkzeugen hinzufügen kann, muss er zuerst
den Befehl REMOVE (entfernen) und danach den ADDSOURCE (Quelle hinzufügen) ausführen, selbst wenn
die Komponente zuvor noch nicht installiert worden ist.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
142
Herunterladen und Massenbereitstellung von Anwendungen
Komponenten zu den Produktivitätswerkzeugen unter Verwendung von SMS über das automatische System-Programm
hinzufügen
Übersicht - Schritte
1. Erstellen Sie ein neues Programm mit dem Namen „Add-phase1“ und kopieren Sie alle Optionen aus dem
„Automatischen System-Programm“. Aktualisieren Sie danach die Befehlszeile:
2. Kündigen Sie das Programm der bestimmten Arbeitsmaschinen-Sammlung innerhalb der Domäne an.
Siehe Unbeaufsichtigte Installation unter Verwendung von SMS, auf Seite 139 für weitere Informationen.
3. Erstellen Sie ein zweites Programm mit dem Namen „Add-phrase2“ und kopieren Sie alle Optionen aus
dem „Automatischen System-Programm“. Aktualisieren Sie danach die Befehlszeile:
4. Kündigen Sie das Programm der bestimmten Arbeitsmaschinen-Sammlung innerhalb der Domäne an.
Siehe Unbeaufsichtigte Installation unter Verwendung von SMS, auf Seite 139 für weitere Informationen.
Detailübersicht - Schritte
Schritt 1
Erstellen Sie ein neues Programm mit dem Namen „Add-phase1“ und kopieren Sie alle Optionen aus dem „Automatischen
System-Programm“. Aktualisieren Sie danach die Befehlszeile:
a) Öffnen Sie die SMS-Administratorkonsole und wählen Sie Standortdatenbank > Pakete > Cisco WebEx LLC
Cisco WebEx-Produktivitätswerkzeuge 2.82 > Programme aus.
b) Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den leeren Bereich und wählen Sie anschließend Neu > Programm aus.
c) Geben Sie den Programmnamen und die standardmäßige Befehlszeile ein.
d) Im Dialogfeld Eigenschaften und klicken Sie auf die Registerkarte Umgebung.
• Als Option zu Programm kann ausführt werden, wählen Sie Nur wenn ein Benutzer angemeldet ist aus.
• Als Option zu Ausführungsmodus, wählen Sie Mit Administrationsrechten ausführen aus. (Aktivieren Sie
die Option Benutzerinteraktion mit dem Programm zulassen nicht).
e) Aktualisieren Sie die Befehlszeile auf der Registerkarte Allgemein.
f) Hängen Sie APPEND (hinzufügen) in der Befehlszeile an und geben Sie die hinzuzufügenden Funktionen an.
Beispiel:
Wenn Sie OIund PITM hinzufügen möchten (wobei der PITM-Wert zur WebEx-Integration in Instant
Messenger-Programme dient), müssen Sie diese zunächst ENTFERNEN, auch wenn sie noch nicht installiert sind:
msiexec.exe /q ALLUSERS=2 /m MSII5HK3 /i "ptools.msi" REMOVE="OI,PTIM"
Schritt 2
Schritt 3
Kündigen Sie das Programm der bestimmten Arbeitsmaschinen-Sammlung innerhalb der Domäne an. Siehe
Unbeaufsichtigte Installation unter Verwendung von SMS, auf Seite 139 für weitere Informationen.
Erstellen Sie ein zweites Programm mit dem Namen „Add-phrase2“ und kopieren Sie alle Optionen aus dem
„Automatischen System-Programm“. Aktualisieren Sie danach die Befehlszeile:
a) Öffnen Sie die SMS-Administratorkonsole und wählen Sie Standortdatenbank > Pakete > Cisco WebEx LLC
Cisco WebEx-Produktivitätswerkzeuge 2.82 > Programme aus.
b) Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den leeren Bereich und wählen Sie anschließend Neu > Programm aus.
c) Geben Sie den Programmnamen und die standardmäßige Befehlszeile ein.
d) Wählen Sie im Dialogfeld Eigenschaften die Registerkarte Umgebung aus.
• Als Option zu Programm kann ausführt werden, wählen Sie Nur wenn ein Benutzer angemeldet ist aus.
• Als Option zu Ausführungsmodus, wählen Sie Mit Administrationsrechten ausführen aus. (Aktivieren Sie
die Option Benutzerinteraktion mit dem Programm zulassen nicht).
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
143
Herunterladen und Massenbereitstellung von Anwendungen
Deinstallation der Produktivitätswerkzeuge unter Verwendung von SMS über das automatische System-Programm
e)
f)
g)
h)
Wählen Sie im Dialogfeld Eigenschaften die Registerkarte Erweitert aus.
Aktivieren Sie Ein anderes Programm zuerst ausführen und danach das Programm Add-phase1 aus.
Aktualisieren Sie die Befehlszeile auf der Registerkarte Allgemein.
Hängen Sie ADDSOURCE (Quelle hinzufügen) in der Befehlszeile an und geben Sie die hinzuzufügenden Funktionen
an.
Beispiel:
Wenn Sie OI hinzufügen möchten, geben Sie den folgenden Befehl ein: msiexec.exe /q ALLUSERS=2 /m MSII5HK3
/i "ptools.msi" ADDSOURCE="OI" OI=1
Beispiel:
Wenn Sie OI und PITM hinzufügen möchten, verwenden Sie den folgenden Beispielbefehl: msiexec.exe /q
ALLUSERS=2 /m MSII5HK3 /i "ptools.msi" ADDSOURCE="OI,PTIM" OI=1 MSN=1
Schritt 4
Kündigen Sie das Programm der bestimmten Arbeitsmaschinen-Sammlung innerhalb der Domäne an. Siehe
Unbeaufsichtigte Installation unter Verwendung von SMS, auf Seite 139 für weitere Informationen.
Die Cisco WebEx-Produktivitätswerkzeuge werden danach unbeaufsichtigt von diesen Maschinen deinstalliert.
Deinstallation der Produktivitätswerkzeuge unter Verwendung von SMS über
das automatische System-Programm
Der SMS-Administrator kann die Cisco WebEx Produktivitätswerkzeuge unter Verwendung von SMS über
das automatische System-Programm folgendermaßen deinstallieren:
Übersicht - Schritte
1. Verwendung des SMS-Installationspaketes, das in Ein Paket aus einer Definition erstellen, auf Seite 146
erstellt wurde.
2. Ankündigung des automatischen System-Programms für die Deinstallation der Cisco WebEx
Produktivitätswerkzeuge.
Detailübersicht - Schritte
Schritt 1
Schritt 2
Verwendung des SMS-Installationspaketes, das in Ein Paket aus einer Definition erstellen, auf Seite 146 erstellt wurde.
Ankündigung des automatischen System-Programms für die Deinstallation der Cisco WebEx Produktivitätswerkzeuge.
Die Cisco WebEx-Produktivitätswerkzeuge werden danach unbeaufsichtigt von diesen Maschinen deinstalliert.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
144
Herunterladen und Massenbereitstellung von Anwendungen
Ankündigung des Programms für die Aktualisierung der WebEx Produktivitätswerkzeuge
Ankündigung des Programms für die Aktualisierung der WebEx
Produktivitätswerkzeuge
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um das Programm anzukündigen und die neue Version der Cisco
WebEx Produktivitätswerkzeuge zu aktualisieren.
Bevor Sie beginnen
Bevor Sie ein Wartungsupdate installieren oder das System auf eine neuere Version aktualisieren, müssen die
Benutzer Cisco WebEx-Produktivitätswerkzeuge, die auf den Desktops ausgeführt werden, deinstallieren.
Nach dem Upgrade können Sie mithilfe der Administration-Site die Produktivitätswerkzeuge manuell zu den
Benutzern verschieben, oder die Benutzer können die Produktivitätswerkzeuge von der Seite Downloads für
Endbenutzer herunterladen.
Melden Sie sich bei Administrations-Site an, wählen Sie Einstellungen > Downloads aus und deaktivieren
Sie die folgenden Einstellungen:
• Cisco WebEx Produktivitätswerkzeuge automatisch aktualisieren
• Lassen Sie zu, dass Benutzer WebEx-Desktopanwendungen herunterladen
Übersicht - Schritte
1. Erstellen eines neuen SMS-Installationspaketes unter Verwendung des WebEx Produktivitätswerkzeuge
MSI Paketes. Siehe Ein Paket aus einer Definition erstellen, auf Seite 146 für weitere Informationen.
2. Ändern Sie die Programm-Optionen für Automatisches System-Programm vor der Ankündigung. Siehe
Komponenten zu den Produktivitätswerkzeugen unter Verwendung von SMS über das automatische
System-Programm hinzufügen, auf Seite 142 für weitere Informationen.
3. Das Programm ankündigen. Siehe Komponenten zu den Produktivitätswerkzeugen unter Verwendung
von SMS über das automatische System-Programm hinzufügen, auf Seite 142 für weitere Informationen.
Detailübersicht - Schritte
Schritt 1
Schritt 2
Schritt 3
Erstellen eines neuen SMS-Installationspaketes unter Verwendung des WebEx Produktivitätswerkzeuge MSI Paketes.
Siehe Ein Paket aus einer Definition erstellen, auf Seite 146 für weitere Informationen.
Ändern Sie die Programm-Optionen für Automatisches System-Programm vor der Ankündigung. Siehe Komponenten
zu den Produktivitätswerkzeugen unter Verwendung von SMS über das automatische System-Programm hinzufügen,
auf Seite 142 für weitere Informationen.
Das Programm ankündigen. Siehe Komponenten zu den Produktivitätswerkzeugen unter Verwendung von SMS über
das automatische System-Programm hinzufügen, auf Seite 142 für weitere Informationen.
Die alten Cisco WebEx Produktivitätswerkzeuge werden entfernt. Danach werden die neuen Cisco
WebEx-Produktivitätswerkzeuge unbeaufsichtigt installiert.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
145
Herunterladen und Massenbereitstellung von Anwendungen
Ein Paket aus einer Definition erstellen
Ein Paket aus einer Definition erstellen
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um ein Paket aus einer Definition zu erstellen.
Übersicht - Schritte
1.
2.
3.
4.
Öffnen Sie die SMS-Administrator-Konsole und wählen Sie Standortdatenbank > Pakete aus.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Paket.
Wählen Sie Neu > Paket aus Definition aus.
Im Wizard Erstellung eines Pakets aus einer Definition wählen Sie Weiter aus.
5. Wählen Sie Durchsuchen aus, um das WebEx-Produktivitätswerkzeuge MSI Paket zu finden und klicken
danach auf Weiter.
6. Wählen Sie Dateien immer aus einem Quellverzeichnis abrufen und danach Weiter aus.
7. Wählen Sie den Standort des Quellverzeichnisses aus. Bei einem Verzeichnispfad handelt es sich um den
Ordner, in dem sich das Installationspaket befindet. Wählen Sie anschließend Weiter aus.
8. Wählen Sie Beenden.
9. Wählen Sie Standortdatenbank > Pakete > Cisco WebEx LLC Cisco WebEx-Produktivitätswerkzeuge
2.82 Englisch > Programme aus. Es sind sechs Standard-Programme verfügbar.
Detailübersicht - Schritte
Schritt 1
Schritt 2
Schritt 3
Schritt 4
Öffnen Sie die SMS-Administrator-Konsole und wählen Sie Standortdatenbank > Pakete aus.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Paket.
Wählen Sie Neu > Paket aus Definition aus.
Im Wizard Erstellung eines Pakets aus einer Definition wählen Sie Weiter aus.
Schritt 5
Wählen Sie Durchsuchen aus, um das WebEx-Produktivitätswerkzeuge MSI Paket zu finden und klicken danach auf
Weiter.
Wählen Sie Dateien immer aus einem Quellverzeichnis abrufen und danach Weiter aus.
Wählen Sie den Standort des Quellverzeichnisses aus. Bei einem Verzeichnispfad handelt es sich um den Ordner, in
dem sich das Installationspaket befindet. Wählen Sie anschließend Weiter aus.
Wählen Sie Beenden.
Wählen Sie Standortdatenbank > Pakete > Cisco WebEx LLC Cisco WebEx-Produktivitätswerkzeuge 2.82
Englisch > Programme aus. Es sind sechs Standard-Programme verfügbar.
Schritt 6
Schritt 7
Schritt 8
Schritt 9
Massenbereitstellung der Meetinganwendung
In diesem Abschnitt werden Ihrer Firma die mit der Installation der Cisco WebEx Meetings-Anwendung
verbundenen Aufgaben erläutert. Bei diesem Abschnitt handelt es sich um eine umfangreiche Anleitung, die
verschiedene Arten von Installationen, einschließlich Einzel-Computer-Installationen und Großanlagen mit
Microsoft Systems Management Server 2003 (SMS), umfasst.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
146
Herunterladen und Massenbereitstellung von Anwendungen
Installieren von Cisco WebEx Meetings
Hinweis
Eine „unbeaufsichtigte Installation“ bedeutet, dass die Anwendung unbeaufsichtigt eingesetzt werden
kann, jedoch eine Konfiguration durch den Endbenutzer erforderlich ist.
Installieren von Cisco WebEx Meetings
Bevor Sie beginnen
Folgende Voraussetzungen werden vom Cisco WebEx Meetings Installationsprogramm benötigt:
• Die Installation des Cisco WebEx MSI-Pakets erfordert Administrator-Privilegien. Das MSI-Paket wird
in dem standardmäßigen Betriebssystem-Programmordner installiert, der Administrator-Privilegien
erfordert.
• Das Cisco WebEx MSI-Paket wurde für den Windows-Installationsdienst 2.0 oder höher entwickelt.
Wenn der lokaler Computer mit einer älteren Version konfiguriert wurde, dann wird eine Fehlermeldung
eingeblendet, die den Benutzer informiert, dass eine neuere Version des Windows-Installationsdienstes
für die Installation des MSI-Pakets erforderlich ist. Nachdem das MSI-Paket ausführt wurde, wird der
Benutzer über eine einfache MSI-Benutzeroberfläche eine Eingabeaufforderung erhalten.
Übersicht - Schritte
1.
2.
3.
4.
Führen Sie das Installationsprogramm am Benutzercomputer aus.
Wählen aus den folgenden Dialogfeldern Weiter, bis Sie zum Installationsdialogfeld kommen.
Wählen Sie Installieren aus.
Sobald die Installation abgeschlossen ist, wählen Sie Fertig stellen aus.
Detailübersicht - Schritte
Schritt 1
Führen Sie das Installationsprogramm am Benutzercomputer aus.
Der Installations-Assistent wird mit einer Einführungsmeldung eingeblendet.
Schritt 2
Schritt 3
Schritt 4
Wählen aus den folgenden Dialogfeldern Weiter, bis Sie zum Installationsdialogfeld kommen.
Wählen Sie Installieren aus.
Sobald die Installation abgeschlossen ist, wählen Sie Fertig stellen aus.
Lokales Deinstallieren von Cisco WebEx Meetings
Sie können sich beim Computer eines Benutzers anmelden und die Anwendung aus der Systemsteuerung oder
dem WebEx-Ordner auf der lokalen Festplatte deinstallieren.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
147
Herunterladen und Massenbereitstellung von Anwendungen
Unbeaufsichtigte Installation der Meetings-Anwendung unter Verwendung der Befehlszeile
Bevor Sie beginnen
Die Cisco WebEx Meetings-Anwendung wird auf den Computer eines Benutzers installiert.
Schritt 1
Schritt 2
Melden Sie sich beim Benutzercomputer an.
Löschen Sie die Cisco WebEx Meetings-Anwendung mithilfe folgender Methoden:
• Klicken Sie auf Start > Systemsteuerung > Programme und Funktionen. Wählen Sie aus der Liste mit den
Programmen Cisco WebEx Meetings und dann Deinstallieren/Ändern aus.
• Wählen Sie Start > Computer > System (C:) > Programmdaten-Ordner > WebEx-Ordner. Klicken Sie mit
der rechten Maustaste auf atcliun.exe, und wählen Sie Löschen.
Wenn Sie atcliun.exe aus dem WebEx-Ordner deinstallieren, werden sowohl die lokale als auch die
Cloud-Version der Cisco WebEx Meetings-Anwendung entfernt, falls beide Versionen der Anwendung auf
der lokalen Festplatte installiert sind. Wenn Sie hingegen die Anwendung mithilfe der Systemsteuerung
entfernen, wird nur die lokale Version der Anwendung entfernt.
Die Cisco WebEx Meetings-Anwendung wurde vom Computer des Benutzers deinstalliert.
Hinweis
Unbeaufsichtigte Installation der Meetings-Anwendung unter Verwendung
der Befehlszeile
Administratoren können sich an einem Benutzercomputer anmelden und die WebEx Meetings-Anwendung
unter Verwendung des unbeaufsichtigten Modus installieren.
Schritt 1
Schritt 2
Schritt 3
Schritt 4
Melden Sie sich beim Benutzercomputer an.
Laden Sie das MSI-Paket auf die Festplatte des Computers herunter.
Öffnen Sie die Windows-Eingabeaufforderung.
Bei Windows 7 und Windows Vista müssen Sie Als Administrator ausführen verwenden, um das
Eingabeaufforderungsfenster zu öffnen.
Geben Sie den MSI-Befehl für die unbeaufsichtigte Installation der Cisco WebEx Meeting Anwendung ein.
Beispiel:
Schritt 5
Geben Sie msiexec /i onpremmc.msi /qn ein.
Den Computer neu starten.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
148
Herunterladen und Massenbereitstellung von Anwendungen
Unbeaufsichtigte Deinstallation der Meetings-Anwendung unter Verwendung der Befehlszeile
Unbeaufsichtigte Deinstallation der Meetings-Anwendung unter Verwendung
der Befehlszeile
Administratoren können sich an einem Benutzercomputer anmelden und die Meetings-Anwendung unter
Verwendung des unbeaufsichtigten Modus deinstallieren.
Schritt 1
Schritt 2
Schritt 3
Melden Sie sich beim Benutzercomputer an.
Öffnen Sie die Windows-Eingabeaufforderung.
Bei Windows 7 und Windows Vista müssen Sie Als Administrator ausführen verwenden, um das
Eingabeaufforderungsfenster zu öffnen.
Deinstallieren Sie alle Komponenten des MSI-Pakets onpremmc.msi durch Eingabe des Befehls msiexec/x
onpremmc.msi/qn.
Unbeaufsichtigte Installation unter Verwendung von SMS
Die folgenden Einschränkungen gelten, wenn Sie eine unbeaufsichtigte Installation unter Verwendung von
Microsoft Systems Management Server 2003 (SMS) durchführen:
• Der „SMS pro Benutzer“–Modus kann nicht unterstützt werden.
• Wenn der SMS-Administrator eine Funktion zu den WebEx-Produktivitätswerkzeugen hinzufügen will,
muss der Administrator zuerst den Befehl ENTFERNEN gefolgt von QUELLE HINZUFÜGEN
ausführen, selbst wenn die Funktion zuvor nicht installiert worden ist.
• Wenn sich ein Benutzer auf einem Computer mit Remote Desktop anmeldet, während der Administrator
das Paket ankündigt, muss er den Computer neustarten, um sicherzustellen, dass die WebEx
Produktivitätswerkzeuge korrekt funktionieren.
• Eine Massenbereitstellung ist möglich, jedoch muss jeder Benutzer seine Benutzerdaten eingeben.
• Bevor Sie ein Wartungsupdate installieren oder das System auf eine neuere Version aktualisieren, müssen
die Benutzer Cisco WebEx-Produktivitätswerkzeuge, die auf den Desktops ausgeführt werden,
deinstallieren. Nach dem Upgrade können Sie die Produktivitätswerkzeuge manuell zu den Benutzern
verschieben, oder die Benutzer können die Produktivitätswerkzeuge von der Seite Downloads
herunterladen.
• Bei Verwendung von der Lyn-Integration müssen die Benutzer nach einer unbeaufsichtigten Installation
ihre Computer neu starten, damit alle Instant Messenger-Integrationen richtig funktionieren.
Ankündigung der Cisco WebEx Meetings-Anwendung unter Verwendung von
SMS über das automatische System-Programm
Wenn Sie SMS-Administrator sind, führen Sie das folgende Verfahren durch, um die Cisco WebEx
Meetings-Anwendung mithilfe von SMS über das automatische Systemprogramm anzukündigen.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
149
Herunterladen und Massenbereitstellung von Anwendungen
Ankündigung der Cisco WebEx Meetings-Anwendung unter Verwendung von SMS über das automatische
System-Programm
Bevor Sie beginnen
Melden Sie sich bei der Administration-Site an und konfigurieren Sie Ihre Download-Einstellungen, um
manuell die WebEx-Desktopanwendungen auf den Benutzer-Desktop zu verschieben. Weitere Informationen
finden Sie im Abschnitt „Download-Einstellungen konfigurieren“ des Cisco WebEx Meetings
Server-Administrationsleitfadens.
Übersicht - Schritte
1. Erstellung eines Pakets auf der Grundlage der Definition. Siehe Ein Paket aus einer Definition erstellen,
auf Seite 146 für weitere Informationen.
2. Ändern Sie die Programm-Optionen für „Über das automatische System-Programm“ vor der Ankündigung:
3. Jetzt können Sie das Programm ankündigen.
Detailübersicht - Schritte
Schritt 1
Schritt 2
Erstellung eines Pakets auf der Grundlage der Definition. Siehe Ein Paket aus einer Definition erstellen, auf Seite 146
für weitere Informationen.
Ändern Sie die Programm-Optionen für „Über das automatische System-Programm“ vor der Ankündigung:
a) Öffnen Sie die SMS-Administrator-Konsole und wählen Sie Standortdatenbank > Pakete > Cisco WebEx LLC
Cisco WebEx Meeting-Anwendung Englisch > Programme aus.
b) Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Option Automatisches System-Programm und wählen Sie danach
Eigenschaften, um das Dialogfeld Eigenschaften des automatischen Systemprogramms zu öffnen.
c) Wählen Sie die Registerkarte Umgebung aus.
• Als Option zu Programm kann ausführt werden, wählen Sie Nur wenn ein Benutzer angemeldet ist aus.
• Als Option zu Ausführungsmodus, wählen Sie Mit Administrationsrechten ausführen aus. Wählen Sie
nicht Benutzerinteraktion mit diesem Programm zulassen.
d) Wählen Sie die Registerkarte Allgemein.
e) Hängen Sie einen zusätzlichen Parameter an die Befehlszeilenoption an, um bestimmte Optionen für die Cisco WebEx
Meetings-Anwendung anzugeben:
Beispiel:
Die anfängliche Befehlszeile ist, zum Beispiel: msiexec /i "onpremmc.msi" /qn
Schritt 3
Jetzt können Sie das Programm ankündigen.
a) Öffnen Sie die SMS-Administrator-Konsole und wählen Sie Standortdatenbank > Pakete > Cisco WebEx LLC
Cisco WebEx Meeting-Anwendung Englisch > Programme aus.
b) Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Über das automatische System-Programm.
c) Wählen Sie Alle Aufgaben > Software verteilen.
d) Wählen Sie Weiter im Programmverteilungs-Wizard aus.
e) Wählen Sie den SMS-Server und danach Weiter aus.
f) Wählen Sie die Sammlung und danach Weiter aus.
g) Geben Sie den Namen der Ankündigung im Feld Name ein und wählen danach Weiter aus.
h) Geben Sie an, ob die Ankündigung auf Untersammlungen angewendet werden soll und wählen danach Weiter aus.
i) Geben Sie an, wann das Programm angekündigt werden soll und wählen danach Weiter aus.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
150
Herunterladen und Massenbereitstellung von Anwendungen
Deinstallation der Cisco WebEx Meetings-Anwendung unter Verwendung von SMS über das automatische
System-Programm
j) Geben Sie an, ob das Programm zugewiesen werden soll und wählen danach Weiter aus.
k) Wählen Sie Fertig auf der Seite Fertigstellen des Programmverteilungs-Wizards aus.
l) Begeben Sie sich zu dem Verzeichnis \Site Database\System Status\Advertisement Status und prüfen Sie den Status
der Ankündigung.
Wenn Sie die Benachrichtigung aktivieren, sieht der Benutzer eine Nachricht, in der angegeben wird, dass das
zugewiesene Programm nach der erfolgten Ankündigung gestartet wird. Das zugewiesene Programm wird
unbeaufsichtigt laufen.
Deinstallation der Cisco WebEx Meetings-Anwendung unter Verwendung von
SMS über das automatische System-Programm
Der SMS-Administrator kann die Cisco WebEx-Produktivitätswerkzeuge unter Verwendung von SMS über
das automatische System-Programm folgendermaßen deinstallieren.
Übersicht - Schritte
1. Verwendung des SMS-Installationspaketes, das in Ein Paket aus einer Definition erstellen, auf Seite 146
erstellt wurde.
2. Ankündigung des automatischen System-Programms für die Deinstallation der Cisco WebEx
Meetings-Anwendung.
Detailübersicht - Schritte
Schritt 1
Schritt 2
Verwendung des SMS-Installationspaketes, das in Ein Paket aus einer Definition erstellen, auf Seite 146 erstellt wurde.
Ankündigung des automatischen System-Programms für die Deinstallation der Cisco WebEx Meetings-Anwendung.
Die Cisco WebEx-Meetings-Anwendung wird unbeaufsichtigt von diesen Maschinen deinstalliert.
Massenbereitstellung des Netzwerkaufzeichnungs-Players
Bei diesem Abschnitt handelt es sich um eine umfangreiche Anleitung, die verschiedene Arten von
Installationen, einschließlich Einzel-Computer-Installationen und Großanlagen mit Microsoft Systems
Management Server 2003 (SMS), umfasst.
Hinweis
Dateien des Netzwerkaufzeichnungs-Players, die größer als 4 GB sind, können nur über einen Webbrowser
wiedergegeben werden.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
151
Herunterladen und Massenbereitstellung von Anwendungen
Installieren des Netzwerkaufzeichnungs-Players
Installieren des Netzwerkaufzeichnungs-Players
Bevor Sie beginnen
• Stellen Sie sicher, dass Sie über Administratorberechtigungen für das Zielgerät verfügen; diese sind für
den Standardprogrammordner des Betriebssystems erforderlich, in dem das Cisco WebEx-MSI-Paket
installiert wird.
• Das Cisco WebEx MSI-Paket wurde für den Windows-Installationsdienst 2.0 oder höher entwickelt.
Wenn der lokale Computer mit einer älteren Version des Installationsprogramms konfiguriert wurde,
dann wird eine Fehlermeldung eingeblendet, die den Benutzer darüber informiert, dass eine neuere
Version des Windows-Installationsdienstes für die Installation des MSI-Pakets erforderlich ist. Nachdem
das MSI-Paket ausgeführt wurde, wird der Benutzer über die MSI-Benutzeroberfläche eine
Eingabeaufforderung erhalten.
Übersicht - Schritte
1.
2.
3.
4.
Führen Sie das Installationsprogramm am Benutzercomputer aus.
Klicken Sie in den einzelnen Dialogfeldern auf Weiter, bis das Dialogfeld zur Installation angezeigt wird.
Wählen Sie Installieren aus.
Wählen Sie Beenden.
Detailübersicht - Schritte
Schritt 1
Führen Sie das Installationsprogramm am Benutzercomputer aus.
Der Installations-Assistent wird mit einer Einführungsmeldung eingeblendet.
Schritt 2
Schritt 3
Schritt 4
Klicken Sie in den einzelnen Dialogfeldern auf Weiter, bis das Dialogfeld zur Installation angezeigt wird.
Wählen Sie Installieren aus.
Wählen Sie Beenden.
Unbeaufsichtigte Installation des Netzwerkaufzeichnungs-Players unter
Verwendung der Befehlszeile
Administratoren können sich an einem Benutzercomputer anmelden und den
WebEx-Netzwerkaufzeichnungs-Player unter Verwendung des unbeaufsichtigten Modus installieren.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
152
Herunterladen und Massenbereitstellung von Anwendungen
Unbeaufsichtigte Deinstallation des Netzwerkaufzeichnungs-Players über die Befehlszeile
Übersicht - Schritte
1.
2.
3.
4.
Melden Sie sich beim Benutzercomputer an.
Laden Sie das MSI-Paket auf die Festplatte des Computers herunter.
Öffnen Sie die Windows-Eingabeaufforderung.
Geben Sie den MSI-Befehl für die unbeaufsichtigte Installation des Cisco WebEx
Netzwerkaufzeichnungs-Players ein.
5. Den Computer neu starten.
Detailübersicht - Schritte
Schritt 1
Schritt 2
Schritt 3
Schritt 4
Melden Sie sich beim Benutzercomputer an.
Laden Sie das MSI-Paket auf die Festplatte des Computers herunter.
Öffnen Sie die Windows-Eingabeaufforderung.
Bei Windows 7 und Windows Vista müssen Sie Als Administrator ausführen verwenden, um das
Eingabeaufforderungsfenster zu öffnen.
Geben Sie den MSI-Befehl für die unbeaufsichtigte Installation des Cisco WebEx Netzwerkaufzeichnungs-Players ein.
Beispiel:
Schritt 5
Geben Sie msiexec/i nbr2player_onprem.msi/qn ein.
Den Computer neu starten.
Unbeaufsichtigte Deinstallation des Netzwerkaufzeichnungs-Players über
die Befehlszeile
Administratoren können sich an einem Benutzercomputer anmelden und den Netzwerkaufzeichnungs-Player
unter Verwendung des unbeaufsichtigten Modus deinstallieren.
Schritt 1
Schritt 2
Schritt 3
Schritt 4
Melden Sie sich beim Benutzercomputer an.
Laden Sie das MSI-Paket auf die Festplatte des Computers herunter.
Öffnen Sie die Windows-Eingabeaufforderung.
Bei Windows 7 und Windows Vista müssen Sie Als Administrator ausführen verwenden, um das
Eingabeaufforderungsfenster zu öffnen.
Deinstallieren Sie alle Komponenten des MSI-Pakets onpremmc.msi mit dem Befehl msiexec/i nbr2player_onprem.msi/qn.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
153
Herunterladen und Massenbereitstellung von Anwendungen
Unbeaufsichtigte Installation unter Verwendung von SMS
Unbeaufsichtigte Installation unter Verwendung von SMS
Bevor Sie beginnen
Die folgenden Einschränkungen gelten, wenn Sie eine unbeaufsichtigte Installation unter Verwendung von
SMS durchführen:
• Der „SMS pro Benutzer“–Modus kann nicht unterstützt werden.
• Wenn sich ein Benutzer mit Remote Desktop auf einem Computer anmeldet, während sein Administrator
das Paket ankündigt, muss er den Computer neu starten, um sicherzugehen, dass die WebEx
Meetings-Anwendung normal funktioniert.
Ankündigung des Cisco WebEx Netzwerkaufzeichnungs-Players unter
Verwendung von SMS über das automatische System-Programm
Wenn Sie der SMS-Administrator sind, führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Cisco WebEx
Produktivitätswerkzeuge mithilfe von SMS über das automatische System-Programm anzukündigen.
Bevor Sie beginnen
Melden Sie sich bei der Administration-Site an und konfigurieren Sie Ihre Download-Einstellungen, um
manuell die WebEx-Desktopanwendungen auf den Benutzer-Desktop zu verschieben. Weitere Informationen
finden Sie im Abschnitt „Download-Einstellungen konfigurieren“ des Cisco WebEx Meetings
Server-Administrationsleitfadens.
Übersicht - Schritte
1. Erstellung eines Pakets auf der Grundlage der Definition. Siehe Ein Paket aus einer Definition erstellen,
auf Seite 146 für weitere Informationen.
2. Ändern Sie die Programm-Optionen für „Über das automatische System-Programm“ vor der Ankündigung:
3. Jetzt können Sie das Programm ankündigen.
Detailübersicht - Schritte
Schritt 1
Schritt 2
Erstellung eines Pakets auf der Grundlage der Definition. Siehe Ein Paket aus einer Definition erstellen, auf Seite 146
für weitere Informationen.
Ändern Sie die Programm-Optionen für „Über das automatische System-Programm“ vor der Ankündigung:
a) Öffnen Sie die SMS-Administrator-Konsole und wählen Sie Standortdatenbank > Pakete > Cisco WebEx LLC
Cisco WebEx-Netzwerkaufzeichnungs-Player Englisch > Programme aus.
b) Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Option Automatisches System-Programm und wählen Sie danach
Eigenschaften, um das Dialogfeld Eigenschaften des automatischen Systemprogramms zu öffnen.
c) Wählen Sie die Registerkarte Umgebung aus.
• Als Option zu Programm kann ausführt werden, wählen Sie Nur wenn ein Benutzer angemeldet ist aus.
• Als Option zu Ausführungsmodus, wählen Sie Mit Administrationsrechten ausführen aus. Wählen Sie
nicht Benutzerinteraktion mit diesem Programm zulassen.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
154
Herunterladen und Massenbereitstellung von Anwendungen
Ankündigung des Cisco WebEx-Netzwerkaufzeichnungs-Players unter Verwendung von SMS über das automatische
System-Programm
d) Wählen Sie die Registerkarte Allgemein.
e) Hängen Sie einen zusätzlichen Parameter an die Befehlszeilenoption an, um bestimmte Optionen für die Cisco WebEx
Meetings-Anwendung anzugeben:
Beispiel:
Die anfängliche Befehlszeile ist, zum Beispiel: msiexec /i "nbr2player_onprem.msi" /qn
Schritt 3
Jetzt können Sie das Programm ankündigen.
a) Öffnen Sie die SMS-Administrator-Konsole und wählen Sie Standortdatenbank > Pakete > Cisco WebEx LLC
Cisco WebEx-Netzwerkaufzeichnungs-Player Englisch > Programme aus.
b) Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Über das automatische System-Programm.
c) Wählen Sie Alle Aufgaben > Software verteilen.
d) Wählen Sie Weiter im Programmverteilungs-Wizard aus.
e) Wählen Sie den SMS-Server und danach Weiter aus.
f) Wählen Sie die Sammlung und danach Weiter aus.
g) Geben Sie den Namen der Ankündigung im Feld Name ein und wählen danach Weiter aus.
h) Geben Sie an, ob die Ankündigung auf Untersammlungen angewendet werden soll und wählen danach Weiter aus.
i) Geben Sie an, wann das Programm angekündigt werden soll und wählen danach Weiter aus.
j) Geben Sie an, ob das Programm zugewiesen werden soll und wählen danach Weiter aus.
k) Wählen Sie Fertig auf der Seite Fertigstellen des Programmverteilungs-Wizards aus.
l) Begeben Sie sich zu dem Verzeichnis \Site Database\System Status\Advertisement Status und prüfen Sie den Status
der Ankündigung.
Wenn Sie die Benachrichtigung aktivieren, sieht der Benutzer eine Nachricht, in der angegeben wird, dass das
zugewiesene Programm nach der erfolgten Ankündigung gestartet wird. Das zugewiesene Programm wird
unbeaufsichtigt laufen.
Ankündigung des Cisco WebEx-Netzwerkaufzeichnungs-Players unter
Verwendung von SMS über das automatische System-Programm
Der SMS-Administrator kann die Cisco WebEx-Produktivitätswerkzeuge unter Verwendung von SMS über
das automatische System-Programm folgendermaßen deinstallieren:
Übersicht - Schritte
1. Verwendung des SMS-Installationspaketes, das in Ein Paket aus einer Definition erstellen, auf Seite 146
erstellt wurde.
2. Ankündigung des automatischen System-Programms für die Deinstallation des Cisco
WebEx-Netzwerkaufzeichnungs-Players.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
155
Herunterladen und Massenbereitstellung von Anwendungen
Erneute Konfiguration der Einstellungen nach dem Durchführen einer Aktualisierung
Detailübersicht - Schritte
Schritt 1
Schritt 2
Verwendung des SMS-Installationspaketes, das in Ein Paket aus einer Definition erstellen, auf Seite 146 erstellt wurde.
Ankündigung des automatischen System-Programms für die Deinstallation des Cisco
WebEx-Netzwerkaufzeichnungs-Players.
Der Cisco WebEx Netzwerkaufzeichnungs-Player wird unbeaufsichtigt von diesen Maschinen deinstalliert.
Erneute Konfiguration der Einstellungen nach dem Durchführen
einer Aktualisierung
Nach dem Aktualisieren Ihrer Cisco WebEx Meetings Server-Software müssen Sie die Pfade zu Ihren
massenbereitgestellten Anwendungen aktualisieren. (Die Anwendung zur Wiedergabe von
Netzwerkaufzeichnungen wird automatisch aktualisiert, wenn sie nach dem Durchführen einer Aktualisierung
erstmals zur Wiedergabe einer Aufzeichnung eingesetzt wird.)
Auf Mac-Systemen ist der Pfad /Users/(Lokaler
Folder/.
Benutzer)/Library/Application Support/WebEx
Auf Windows-Systemen hängt der Pfad von Version, Downloadtyp und Webbrowsertyp ab:
• Windows 7 und Windows Vista: <SystemDisk>\ProgramData\WebEx
• Verwenden Sie in den Produktivitätswerkzeugen bzw. in WebEx Connect Ihren Produktivitätswerkzeugebzw. WebEx Connect-Pfad.
• Wenn Sie die MSI-Installation verwenden, geben Sie immer einen eindeutigen Pfad an. Das System
ignoriert die bereits vorhandene Datei.
• Wenn Sie den Downloadtyp mit Windows 7 einsetzen, verwendet das System einen eindeutigen Pfad.
Für Windows XP gilt Folgendes: Wenn das GPC den registrierten Tabellenwert findet, verwendet das
System einen bereits vorhandenen Ordner. Anderenfalls verwendet das System wie oben beschrieben
einen eigenen Pfad.
Ihre Clientanwendungen auf Windows- und Mac-Systemen werden automatisch aktualisiert, um die
Kompatibilität mit dem aktualisierten System sicherzustellen.
In einer gesperrten Umgebung müssen Sie Aktualisierungen für Windows-Systeme manuell durchführen, für
Mac-Systeme hingegen nicht.
Hinweis
Welche Version der Produktivitätstools und Meetings-Anwendung der Cisco WebEx Meeting
Server-Version entspricht, erfahren Sie unter Cisco WebEx Meetings-Anwendung und Kompatibilitätsmatrix
der Produktivitätswerkzeuge, auf Seite 208.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
156
KAPITEL
8
SAML SSO-Konfiguration
• Überblick über Single Sign-On, Seite 157
• Vorteile von Single Sign-On (Einmaliges Anmelden), Seite 158
• Überblick über die Einrichtung von SAML 2.0 Single Sign-On, Seite 159
• SAML SSO für Endbenutzer und Administrationsanmeldung, Seite 160
• SAML 2.0 Single Sign-On Unterschiede zwischen Cloud-basierten WebEx Meeting-Diensten und
WebEx Meetings Server, Seite 160
• SAML Assertion-Attribute, Seite 168
Überblick über Single Sign-On
Verknüpfte Single Sign-On (SSO)-Standards wie SAML 2.0 bieten sichere Mechanismen für die Weiterleitung
von Anmeldedaten und dazugehörigen Informationen zwischen verschiedenen Websites, die über ihre eigene
Autorisierungs- und Authentifizierungssysteme verfügen. SAML 2.0 ist ein offener Standard, der vom OASIS
Security Services Technical Committee entwickelt wurde.
Das SAML 2.0-Protokoll ist sehr erfolgreich und wird von Finanzdienstleistern, Hochschulen, Regierungen
und in anderen Industriesektoren eingesetzt. Alle wichtigen Web Access Management-Anbieter unterstützten
mittlerweile SAML 2.0. Die U.S. General Services Administration (GSA) verlangt von allen Anbietern, die
am Programm zur elektronischen Authentifizierung der Identität teilnehmen, die Einhaltung des
Industriestandardprotokolls SAML 2.0.
SAML 2.0-fähige Websites tauschen Anmeldedaten der Nutzer über SAML-Assertions aus. Eine
SAML-Assertion ist ein XML-Dokument, das vertrauenswürdige Erklärungen über einen Nutzer enthält,
darunter zum Beispiel Benutzernahmen und Berechtigungen. SAML-Assertions werden in der Regel digital
unterschrieben, um ihre Echtheit zu sichern.
Viele große Unternehmen nutzen verknüpfte Identity und Access Management (IAM)- und Identitätsanbieter
(IdP)-Systeme wie Ping Identity Ping Federate, CA SiteMinder, Open AM und Windows ADFS 2.0 für ihr
Unternehmens-Intranet. Diese IAM- und IdP-Systeme verwalten die Nutzerauthentifizierung und
SSO-Voraussetzungen für Angestellte und Partner. IAM- und IdP-Systeme verwenden die SAML-Protokolle,
um mit den Partner-Websites außerhalb der eigenen Firewall zu interagieren. Nutzer können ihre Benutzer
mit Hilfe der IAM- und IdP-Systeme automatisch für die Cisco WebEx Meeting-Dienste authentifizieren.
Dies steigert die Effizienz, da Nutzer sich nicht an ihren Benutzernamen und ihr Kennwort erinnern müssen,
um ein Meeting auf ihrer Cisco WebEx Site zu beginnen oder einem Meeting beizutreten.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
157
SAML SSO-Konfiguration
Vorteile von Single Sign-On (Einmaliges Anmelden)
Hinweis
Der WebEx Meetings Server unterstützt nur SAML 2.0 IdPs. Er unterstützt keine IdPs, die auf der älteren
Version SAML 1.1 oder WS-Federate-Standards basieren. Diese Einschränkung gilt nicht für die
Cloud-basierten Cisco WebEx Meeting-Dienste, die weiterhin SAML 1.1 und WS-Federate unterstützen.
Im Folgenden finden Sie eine Liste von SAML 2.0 IdPs, die für den Cisco WebEx Meetings Server
anerkannt sind:
• Microsoft ADFS 2.0 (ein kostenloses Add-on für Microsoft Windows Server 2008/Windows Server
2008 R2 oder AD FS-Serverrolle in Windows Server 2012)
• Ping Identity Ping Federate 6.6.0.17
• Forgerock Open AM 10.0.0
• CA SiteMinder 6.0 SP5
Da es sich bei SAML 2.0 um einen offenen Standard handelt, können auch andere SAML 2.0 IdPs mit
Cisco WebEx Meetings Server funktionieren. Andere SAML 2.0 IdPs wurden jedoch nicht von Cisco
getestet. Daher liegt das Sicherstellen der Funktionsfähigkeit einer solchen Integration in der Verantwortung
des Nutzers.
Vorteile von Single Sign-On (Einmaliges Anmelden)
Single Sign-On (SSO) bietet Ihnen die folgenden Vorteile:
• Vereinfachte Nutzerauthentifizierung – Normalerweise müssen sich Nutzer mit einer E-Mail-Adresse
und einem selbst gewählten Kennwort, die speziell für das Meetings Serversystem erstellt werden, auf
dem Cisco WebEx Meetings Server anmelden. Die Nutzer wählen ihr Kennwort, wenn sie ihren Account
aktivieren. Während dieser Ansatz sich für die meisten kleinen und mittelständischen Unternehmen gut
eignet, bevorzugen größere Unternehmen eine Nutzerauthentifizierung mit
Unternehmens-Anmeldeinformationen – d. h. ein Active Directory – für mehr Sicherheit. Dieses Ziel
kann mit SAML 2.0 SSO erreicht werden.
Hinweis
Ein zusätzliches Sicherheitsmerkmal von SSO ist, dass das Unternehmenskennwort nie
tatsächlich an den Cisco WebEx Meetings Server gesendet oder auf ihm gespeichert
wird, nachdem sich der Nutzer erfolgreich authentifiziert hat.
• Vereinfachtes Nutzermanagement – Große Unternehmen mit durch natürlichen Arbeitskräfteabgang
bedingten wechselnden Arbeitskräften bevorzugen, den Nutzermanagement-Prozess zu automatisieren,
wenn sie auf den WebEx Meetings Server umstellen. Dies bedeutet, dass folgende Prozesse automatisiert
werden:
• Erstellen von Nutzer-Accounts für neue Mitarbeiter des Unternehmens.
• Aktualisieren von Nutzeraccounts, wenn Mitarbeiter eine neue Rolle innerhalb des Unternehmens
übernehmen.
• Deaktivieren des Nutzeraccounts, wenn Mitarbeiter das Unternehmen verlassen.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
158
SAML SSO-Konfiguration
Überblick über die Einrichtung von SAML 2.0 Single Sign-On
Diese Prozesse können durch Konfigurieren von Automatische Account-Erstellung und Automatische
Kontenaktualisierung im Abschnitt SSO der Cisco WebEx Meetings Server Administration-Site
automatisiert werden. Wir empfehlen Ihnen, diese Funktionen zu aktivieren, wenn sie von Ihren SAML
IdPs ebenfalls unterstützt werden. Benutzerkonten werden automatisch „auf Anfrage“ erstellt und
aktualisiert, wenn sich die Benutzer erfolgreich authentifizieren, wodurch Nutzer nicht mehr manuell
über die Cisco WebEx Administration angelegt werden müssen. Ebenso können sich Nutzer nach
Verlassen des Unternehmens nicht mehr mit ihrem Account anmelden, da SAML 2.0 IdP die Anmeldung
dieser Nutzer blockiert, nachdem sie von der SAML 2.0 IdP Benutzer-Datenbank entfernt wurden,
welche normalerweise einen Proxy für das zu Grunde liegende Unternehmensverzeichnis darstellt.
Überblick über die Einrichtung von SAML 2.0 Single Sign-On
Wichtig
Außer wenn Sie oder jemand in Ihrem Unternehmen Erfahrung mit SAML 2.0 Single Sign-On (SSO) hat,
empfehlen wir Ihnen, die Dienste eines qualifizierten Cisco AUC-Partners oder von Cisco Advanced
Services in Anspruch zu nehmen. Wir empfehlen Ihnen dies, da die Konfiguration von SAML SSO recht
kompliziert sein kann.
Vorsicht
Wenn die SAML-Antwort in einem der Felder einen Wagenrücklauf enthält, dann wird die automatische
Aktualisierung, Account-Erstellung und Authentifizierung fehlschlagen. Obwohl der SAML-Anbieter bei
der digitalen Signatur den Wagenrücklauf berücksichtigt, entfernt Cisco WebEx Meetings Server den
Wagenrücklauf, was dazu führt, dass die digitale Signatur ungültig wird.
Befolgen Sie diese allgemeinen Schritte für die Einrichtung von SAML 2.0 SSO:
1 Stellen Sie sicher, dass ihre SAML 2.0 SSO-Infrastruktur vorhanden und in Ihr Unternehmensverzeichnis
integriert ist. Dazu gehört die Einrichtung der SAML 2.0 IdP-Software und der
SSO-Authentifizierungswebsite. Die Authentifizierungswebsite ist ein Portal, auf dem Nutzer ihre
Unternehmens-Anmeldeinformationen eingeben.
2 Stellen Sie sicher, dass die Nutzer auf die SSO-Authentifizierungswebsite zugreifen können. Dieser Schritt
ist wichtig, da der Cisco WebEx Meetings Server die Nutzer beim Anmeldeprozess auf diese
Authentifizierungswebsite weiterleitet.
Hinweis
Wenn Ihr Cisco WebEx Meetings Serversystem für öffentlichen Zugriff aktiviert ist – und damit den
Nutzern ermöglicht, sich über das Internet anzumelden und Meetings beizutreten –, ist es wichtig,
sicherzustellen, dass die SSO-Authentifizierungswebsite auch über das Internet erreichbar ist. Dies bedeutet
normalerweise, dass der SAML 2.0 IdP in Ihrem DMZ bereitgestellt werden muss. Ohne diesen zusätzlichen
Schritt wird Benutzern der Fehler „404 Seite nicht gefunden“ angezeigt, wenn sie sich über das Internet
beim Cisco WebEx Meetings Server anmelden.
3 Wenden Sie die beiden folgenden Methoden an, um den WebEx Meetings Server mit dem SAML 2.0 IdP
zu verbinden:
• Wählen Sie Einstellungen > Sicherheit > SSO im Verbund auf Ihrer Cisco WebEx Meetings Server
Administration-Site aus.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
159
SAML SSO-Konfiguration
SAML SSO für Endbenutzer und Administrationsanmeldung
• Befolgen Sie die Anweisungen in Ihrer SAML 2.0 IdP Dokumentation. Beachten Sie, dass sich diese
Anweisungen von Anbieter zu Anbieter unterscheiden können und sich sogar von Version zu Version
des SAML 2.0 IdP ändern können. Auch aus diesem Grund sollten Sie einen qualifizierten Cisco
AUC-Partner oder Cisco Advanced Services kontaktieren, damit diese Ihnen bei der Einrichtung der
Lösung helfen können.
Hinweis
Verwenden Sie zur Einrichtung von SAML 2.0 IdPs nicht die Anweisungen, die Sie im
Cisco Developer Network finden können, da diese Anweisungen für cloudbasierte Cisco
WebEx Meeting-Dienste bestimmt sind und daher nicht optimal mit dem Cisco WebEx
Meeting Server funktionieren.
SAML SSO für Endbenutzer und Administrationsanmeldung
SAML SSO wird in der Regel ausschließlich für Zwecke der Anmeldung auf der Site des Endbenutzers, nicht
der Administrationssite verwendet. Auf SAML 2.0 SSO-integrierten Cisco WebEx Meetings Server-Sites
spiegelt das Verhalten das SaaS WebEx-Verhalten wider, wenn es um die Authentifizierung von Benutzern
geht. Ein Cisco WebEx Meetings Server-Administrator (und ein SaaS WebEx-Administrator) können sich
mittels SAML SSO bei einem Endbenutzer-Account anmelden, müssen sich jedoch mit einem separaten
Passwort bei einem Administrator-Account auf demselben System anmelden. Dadurch wird sichergestellt,
dass ein Administrator im Fall eines katastrophalen Ausfalls auf dem SAML SSO iDP noch immer auf die
Administrationssite zugreifen kann. Ohne diese Fehlersicherung könnten Sie auf eine Situation treffen, in der
die Administrationssite nicht mehr verfügbar ist – jedoch nicht aufgrund eines Produktversagens, sondern
aufgrund eines Problems mit der SAML SSO iDP-Software. Die SAML SSO IdP-Software befindet sich auf
einem externen Server zum Cisco WebEx Meetings Server (oder SaaS WebEx) und liegt daher außerhalb
unseres Einflussbereichs.
SAML 2.0 Single Sign-On Unterschiede zwischen
Cloud-basiertenWebExMeeting-DienstenundWebExMeetings
Server
Während die Cloud-basierten Cisco WebEx Meeting-Dienste beim Erstellen von Nutzer-Accounts spezifische
Nutzerkennungen einsetzen, verwendet Cisco WebEx Meetings Server E-Mail-Adressen als Basis für die
Erstellung von Nutzer-Accounts. Dies hat folgende wichtige Auswirkungen auf SAML 2.0 Single Sign-On
(SSO):
• Die SAML-Assertion muss im Feld NameID die E-Mail-Adresse aufweisen. Ohne diesen Schritt schlagen
Nutzerauthentifizierung und Account-Erstellung fehl, da Cisco WebEx Meetings Server die Erstellung
von Nutzer-Accounts ohne zugeordnete E-Mail-Adresse nicht zulässt.
• Die Cloud-basierten Cisco WebEx Meeting-Dienste lassen das Entfernen der E-Mail-Domain, z. B.
„cisco.com“, vom UPN (User Principal Name) zu, wenn die automatische Account-Erstellung aktiviert
ist. Hierdurch wird ein Benutzer-Account erstellt, der einer Benutzer-ID gleicht. Da WebEx Meetings
Server zur Erstellung von Benutzer-Accounts eine vollständige E-Mail-Adresse verwendet, können Sie
die E-Mail-Domäne nicht aus dem UPN löschen.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
160
SAML SSO-Konfiguration
SAML 2.0 Single Sign-On Unterschiede zwischen Cloud-basierten WebEx Meeting-Diensten und WebEx Meetings
Server
Faktisch können Sie zunächst Cisco WebEx Meetings Server ohne SAML 2.0 SSO bereitstellen und SSO
später aktivieren. Diese Vorgehensweise hat folgende wichtige Auswirkungen auf die Funktionen
Nutzerauthentifizierung, automatische Account-Erstellung und automatische Kontenaktualisierung:
Szenario
Auswirkungen
auf
Nutzerauthenti
fizierung
Automatische
AAC Aus
AccountErstellung (AAC)
Ein
Sie haben SSO
nicht aktiviert.
Im System
wurden
Nutzer-Accounts
erstellt.
Nutzer melden –
sich mit ihrer
E-Mail-Adresse
und selbst
gewähltem
Kennwort an.
–
Automatische
Kontenaktuali
sierung (AAU)
Ein
AAU Aus
–
–
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
161
SAML SSO-Konfiguration
SAML 2.0 Single Sign-On Unterschiede zwischen Cloud-basierten WebEx Meeting-Diensten und WebEx Meetings
Server
Szenario
Auswirkungen
auf
Nutzerauthenti
fizierung
Automatische
AAC Aus
AccountErstellung (AAC)
Ein
Dann aktivieren
Sie SSO.
Nutzer mit
bestehenden
Accounts
melden sich auf
ihrer
WebEx-Site,
den WebExProduktivitätswe
rkzeugen oder
der Cisco
WebEx
Meetings App
auf ihren
Mobilgeräten
an.
Die Nutzer
–
werden auf die
SAML 2.0 IdP
Authentifizierun
gswebsite
weitergeleitet
und
aufgefordert,
sich mit ihren
UnternehmensAnmeldeinforma
tionen statt mit
E-Mail-Adresse
und selbst
gewähltem
Kennwort
anzumelden.
Die Nutzer
melden sich
erfolgreich an,
da sie vom
SAML 2.0 IdP
als gültige
Benutzer
erkannt werden.
–
Wenn sie keine
gültigen
Benutzer sind,
werden Sie vom
SAML 2.0 IdP
darüber
informiert, dass
sie WebEx
Meetings Server
nicht nutzen
können oder
dass sie
ungültige
Benutzer sind.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
162
Automatische
Kontenaktuali
sierung (AAU)
Ein
AAU Aus
–
–
SAML SSO-Konfiguration
SAML 2.0 Single Sign-On Unterschiede zwischen Cloud-basierten WebEx Meeting-Diensten und WebEx Meetings
Server
Szenario
Auswirkungen
auf
Nutzerauthenti
fizierung
Automatische
AAC Aus
AccountErstellung (AAC)
Ein
Automatische
Kontenaktuali
sierung (AAU)
Ein
SSO ist
aktiviert.
Die Nutzer
haben keine
bestehenden
Accounts im
System.
Wie
Benutzer-Accounts Die Nutzer
–
vorhergehendes werden in Cisco haben keine
Szenario.
WebEx
bestehenden
Meetings Server Accounts im
„auf Anfrage“
System. Sie
erstellt,
können sich
nachdem sich
anmelden,
die Benutzer
können aber
angemeldet
nicht Cisco
haben.
WebEx
Voraussetzung: Meetings Server
Die
verwenden.
SAML-Assertion Der einfachste
enthält im Feld Weg, dieses
NameID eine
Problem zu
gültige
beheben, ist eine
E-Mail-Adresse. der folgenden
Vorgehensweisen:
AAU Aus
–
• Lassen Sie
AAC
aktiviert.
• Bevor sich
die
Benutzer
anmelden,
erstellen
Sie die
BenutzerAccounts
manuell
über
„CSV-Datei
importieren‟
oder
„Nutzer
erstellen‟
auf der
Cisco
WebExAdministrationSite.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
163
SAML SSO-Konfiguration
SAML 2.0 Single Sign-On Unterschiede zwischen Cloud-basierten WebEx Meeting-Diensten und WebEx Meetings
Server
Szenario
Auswirkungen
auf
Nutzerauthenti
fizierung
SSO ist
Wie zweites
aktiviert.
Szenario.
Nutzer, die
vorher mit SSO
angemeldet
waren, und sich
nun erneut
anmelden.
Automatische
AAC Aus
AccountErstellung (AAC)
Ein
Automatische
Kontenaktuali
sierung (AAU)
Ein
–
Bestehende
–
Nutzer-Accounts
werden
automatisch mit
allen
Änderungen an
den NutzerAnmeldeinform
ationen
(normalerweise
Vor- und
Nachname)
aktualisiert,
solange die
NameID
unverändert
bleibt.
–
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
164
AAU Aus
SAML SSO-Konfiguration
SAML 2.0 Single Sign-On Unterschiede zwischen Cloud-basierten WebEx Meeting-Diensten und WebEx Meetings
Server
Szenario
Auswirkungen
auf
Nutzerauthenti
fizierung
Anschließend
deaktivieren Sie
SSO.
Hierbei handelt
es sich um ein
seltenes
Szenario, da
Kunden
normalerweise
SSO aktiviert
lassen, nachdem
sie es aktiviert
haben.
Automatische
AAC Aus
AccountErstellung (AAC)
Ein
Wenn Nutzer
–
ihre
UnternehmensAnmeldeinforma
tionen eingeben,
können sie sich
nicht anmelden,
da WebEx
Meetings Server
die Eingabe
ihrer
E-Mail-Adressen
und selbst
gewählten
Nutzer, die
vorher mit SSO Kennwörter
erwartet.
angemeldet
waren, und sich Informieren Sie
in diesem Fall
nun erneut
die Nutzer, dass
anmelden.
sie das selbst
gewählte
Kennwort in
ihrem WebEx
Account
zurücksetzen
müssen, und
lassen Sie ihnen
genügend Zeit
zum Handeln,
bevor Sie SSO
deaktivieren.
–
Automatische
Kontenaktuali
sierung (AAU)
Ein
AAU Aus
–
–
Nach dem
Zurücksetzen
des Kennworts
können sich die
Nutzer mit ihrer
E-Mail-Adresse
und ihrem selbst
gewählten
Kennwort
anmelden.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
165
SAML SSO-Konfiguration
SAML 2.0 Single Sign-On Unterschiede zwischen Cloud-basierten WebEx Meeting-Diensten und WebEx Meetings
Server
Szenario
Sonderfall: Ein
Nutzer ist
gleichzeitig auch
Systemadministr
ator.
Szenario A: Der
Nutzer meldet
sich auf der
WebEx-Site an.
Auswirkungen
auf
Nutzerauthenti
fizierung
Automatische
AAC Aus
AccountErstellung (AAC)
Ein
Automatische
Kontenaktuali
sierung (AAU)
Ein
AAU Aus
Szenario A:
Gleiche
Ergebnisse wie
vorhergehendes
Szenario.
Szenario B: –
Szenario A:
Gleiche
Ergebnisse wie
vorhergehendes
Szenario.
Szenario B: –
Szenario A:
Gleiche
Ergebnisse wie
vorhergehendes
Szenario.
Szenario B: –
Szenario A:
Gleiche
Ergebnisse wie
vorhergehendes
Szenario.
Szenario B: –
Szenario B: Der
Nutzer meldet
sich auf der
Cisco WebExAdministrationSite an.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
166
SAML SSO-Konfiguration
SAML 2.0 Single Sign-On Unterschiede zwischen Cloud-basierten WebEx Meeting-Diensten und WebEx Meetings
Server
Szenario
Auswirkungen
auf
Nutzerauthenti
fizierung
Automatische
AAC Aus
AccountErstellung (AAC)
Ein
Automatische
Kontenaktuali
sierung (AAU)
Ein
AAU Aus
Szenario A:
Gleiche
Ergebnisse wie
vorhergehendes
Szenario
Szenario B: Im
Gegensatz zu
den
WebEx-Sites
wird der Nutzer
bei der
Anmeldung auf
der Cisco
WebExAdministrationSite immer zur
Eingabe der
E-Mail-Adresse
und des selbst
gewählten
Kennworts
aufgefordert.
Anders
ausgedrückt hat
SSO keine
Auswirkungen,
wenn Sie sich
auf der Cisco
WebExAdministrationSite anmelden.
Dies ist eine in
das Produkt
integrierte
Sicherheitsmaß
nahme, durch
die sichergestellt
wird, dass
System
administratoren
sich immer auf
der Cisco
WebExAdministrationSite anmelden
können.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
167
SAML SSO-Konfiguration
SAML Assertion-Attribute
Szenario
Auswirkungen
auf
Nutzerauthenti
fizierung
Automatische
AAC Aus
AccountErstellung (AAC)
Ein
Automatische
Kontenaktuali
sierung (AAU)
Ein
AAU Aus
Wenn die Cisco
WebExAdministrationSite ebenfalls
SSO unterstützt,
können
Fehlfunktionen
des SAML 2.0
IdP oder ein
Verlust der
Netzwerkkon
nektivität
zwischen Cisco
WebEx
Meetings Server
und dem SAML
2.0 IdP zu
Problemen
führen, durch
die System
administratoren
sich nicht mehr
anmelden und
das Produkt
nicht mehr
verwalten
können. Dies ist
der Grund dafür,
dass SSO für die
Cisco WebExAdministrationSite nicht
unterstützt wird.
SAML Assertion-Attribute
In der folgenden Tabelle werden die von Cisco WebEx Meetings Server unterstützten
SAML-Assertion-Attribute aufgeführt. Stellen Sie sicher, dass die Attribute lastname, firstname, email und
updatetimestamp konfiguriert sind. Automatische Updates funktionieren nicht, wenn das Attribut
updatetimestamp nicht konfiguriert ist.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
168
SAML SSO-Konfiguration
SAML Assertion-Attribute
Unterstützte SAML-Assertion-Attribute
Attributname
Bedeutung des
Attributs
Notwendig zur Eingabewertbereich
automatischen
Benutzererstel
lung
Nachname
Ja
Vorname
Ja
E-Mail
Ja
Gültiges E-Mail-Format
Nein
Support-Format
updateTime
Stamp
Die Uhrzeit der
Aktualisierung
der
Benutzerinform
ationen
Kommentare
Wenn der
updateTimeStamp fehlt,
langes Format:
kann die automatische
Beispiel:
Benutzeraktualisierung
System.currentTimeMillis() nicht durchgeführt
werden. Diese
LDIF-Format:
Aktualisierung ist
jjjjMMttHHmmss
normalerweise dem
whenChanged-Element
jjjj-MM-tt HH:mm:ss
zugewiesen, wenn die IdP
Beispiel: 20090115213256
mit AD verbunden ist.
UTC-Format
("2009-10-09T06:00:32Z")
optionalparams
Nein
Optionale Parameter
können in den im
Abschnitt „Optionale
Parameter“ weiter unten
beschriebenen Formaten
eingerichtet werden.
OPhoneCountry
Nein
Landesvorwahl
Geschäftsnummer
OPhoneArea
Nein
Büro-Telefon-Vorwahl
OPhoneLocal
Nein
OPhoneExt
Nein
Büro-Telefon Durchwahl
FPhoneCountry
Nein
Alternative Telefonnr.
Landesvorwahl
FPhoneArea
Nein
Alternative Telefonnr.
Gebiet
Geben Sie nur numerische
Zeichen ein. Beispiel:
5551212. Geben Sie keine
nicht-numerischen Zeichen
wie Bindestriche oder
Klammern ein.
Büro-Telefon lokal
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
169
SAML SSO-Konfiguration
SAML Assertion-Attribute
Attributname
Bedeutung des
Attributs
Notwendig zur Eingabewertbereich
automatischen
Benutzererstel
lung
Kommentare
FPhoneLocal
Nein
Alternative Telefonnr.
lokal
FPhoneExt
Nein
Alternative Telefonnr.
Durchwahl
OPhoneCountry
Nein
Alternative Telefonnr. 2
Landesvorwahl
OPhoneArea
Nein
Alternative Telefonnr. 2
Gebiet
PPhoneLocal
Nein
Alternative Telefonnr. 2
lokal
PPhoneExt
Nein
Alternative Telefonnr. 2
Durchwahl
MPhoneCountry
Nein
Mobiltelefon
Landesvorwahl
MPhoneArea
Nein
Mobiltelefon Gebiet
MPhoneLocal
Nein
Mobiltelefon lokal
MPhoneExt
Nein
Mobiltelefon Durchwahl
Zeitzone
Nein
Zeitzone (siehe Abschnitt
„Zeitzonen“ weiter unten)
Adresse 1
Nein
Adresse 1
Adresse 2
Nein
Adresse 2
Stadt
Nein
Stadt
Bundesland
Nein
Bundesland
Postleitzahl
Nein
Postleitzahl
Land
Nein
Land (siehe Abschnitt
„Länderwerte“ weiter
unten)
Region
Nein
Region (siehe Abschnitt
„Regionswerte“ weiter
unten)
Sprache
Nein
Sprache (siehe Abschnitt
„Sprachwerte“ weiter
unten)
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
170
SAML SSO-Konfiguration
SAML Assertion-Attribute
Attributname
Bedeutung des
Attributs
Notwendig zur Eingabewertbereich
automatischen
Benutzererstel
lung
Kommentare
TC1
String
Nein
Vom Benutzer auf der
Index 1
Administration-Site
eingegebene Tracking-Code
Gruppe 1
TC2
String
Nein
Vom Benutzer auf der
Index 2
Administration-Site
eingegebene Tracking-Code
Gruppe 2
TC3
String
Nein
Vom Benutzer auf der
Index 3
Administration-Site
eingegebene Tracking-Code
Gruppe 3
TC4
String
Nein
Vom Benutzer auf der
Index 4
Administration-Site
eingegebene Tracking-Code
Gruppe 4
TC5
String
Nein
Vom Benutzer auf der
Index 5
Administration-Site
eingegebene Tracking-Code
Gruppe 5
TC6
String
Nein
Vom Benutzer auf der
Index 6
Administration-Site
eingegebene Tracking-Code
Gruppe 6
TC7
String
Nein
Vom Benutzer auf der
Index 7
Administration-Site
eingegebene Tracking-Code
Gruppe 7
TC8
String
Nein
Vom Benutzer auf der
Index 8
Administration-Site
eingegebene Tracking-Code
Gruppe 8
TC9
String
Nein
Vom Benutzer auf der
Index 9
Administration-Site
eingegebene Tracking-Code
Gruppe 9
TC10
String
Nein
Vom Benutzer auf der
Index 10
Administration-Site
eingegebene Tracking-Code
Gruppe 10
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
171
SAML SSO-Konfiguration
SAML Assertion-Attribute
Optionale Parameter
Die optionalparams-Einstellung können Sie wie folgt vornehmen:
• <saml:Attribute NameFormat="urn:oasis:names:tc:SAML:2.0:attrname-format:basic'
Name="optionalparams">
• <saml:AttributeValue xsi:type="xs:string">Stadt=Toronto</saml:AttributeValue >
• <saml:AttributeValue xsi:type="xs:string">AA=AUS</saml:AttributeValue >
• <saml:Attribute NameFormat="urn:oasis:names:tc:SAML:2.0:attrname-format:basic' Name="City">
• <saml:AttributeValue xsi:type="xs:string">Toronto</saml:AttributeValue>
• <saml:Attribute NameFormat="urn:oasis:names:tc:SAML:2.0:attrname-format:basic' Name="AA">
• <saml:AttributeValue xsi:type="xs:string">AUS</saml:AttributeValue>
Zeitzonenwerte
Zeitzone
Wert
Marshallinseln (Datumsgrenze, GMT-12:00)
0
Samoa (Samoa-Zeit, GMT-11:00)
1
Honolulu (Hawaiianische Zeit, GMT-10:00)
2
Anchorage (Alaska Daylight Time, GMT-08:00)
3
San Francisco (Pacific Daylight Time, GMT-07:00) 4
Arizona (Mountain Time, GMT-07:00)
5
Denver (Mountain Daylight Time, GMT-06:00)
6
Chicago (Central Daylight Time, GMT-05:00)
7
Mexico-Stadt (Mexikanische Sommerzeit,
GMT-05:00)
8
Saskatchewan (Zentrale Zeit, GMT-06:00)
9
Bogota (Südamerikanische Pazifik-Zeit, GMT-05:00) 10
New York (Eastern Daylight Time, GMT-04:00)
11
Indiana (Eastern Daylight Time, GMT-04:00)
12
Halifax (Atlantic Daylight Time, GMT-03:00)
13
La Paz (Südamerikanische westliche Zeit,
GMT-04:00)
14
Neufundland (Neufundländische Sommerzeit,
GMT-02:30)
15
Brasilien (Südamerikanische östliche Standardzeit,
GMT-03:00)
16
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
172
SAML SSO-Konfiguration
SAML Assertion-Attribute
Zeitzone
Wert
Südamerikanische Buenos Aires (östliche Zeit,
GMT-03:00)
17
Mittelatlantik (Mittelatlantische Zeit, GMT-02:00)
18
Azoren (Azorische Sommerzeit, GMT)
19
Reykjavik (Greenwich-Zeit, GMT)
20
London (GMT-Sommerzeit, GMT+01:00)
21
Amsterdam (Europäische Sommerzeit, GMT+02:00) 22
Paris (Europäische Sommerzeit, GMT+02:00)
23
Berlin (Europäische Sommerzeit, GMT+02:00)
25
Athen (Griechische Sommerzeit, GMT+03:00)
26
Kairo (Ägyptische Zeit, GMT+02:00)
28
Pretoria (Südafrikanische Zeit, GMT+02:00)
29
Helsinki (Nordeuropäische Sommerzeit, GMT+03:00) 30
Tel Aviv (Israelische Sommerzeit, GMT+03:00)
31
Riad (Saudi-arabische Zeit, GMT+03:00)
32
Moskau (Russische Zeit, GMT+04:00)
33
Nairobi (Nairobi-Zeit, GMT+03:00)
34
Teheran (Iranische Sommerzeit, GMT+04:30)
35
Abu Dhabi, Maskat (Arabische Zeit, GMT+04:00)
36
Baku (Baku-Sommerzeit, GMT+05:00)
37
Kabul (Afghanische Zeit, GMT+04:30)
38
Jekaterinburg (Westasiatische Zeit, GMT+06:00)
39
Islamabad (Westasiatische Zeit, GMT+05:00)
40
Mumbai (Indische Zeit, GMT+05:30)
41
Colombo (Colombo-Zeit, GMT+05:30)
42
Almaty (Zentralasiatische Zeit, GMT+06:00)
43
Bangkok (Bangkok-Zeit, GMT+07:00)
44
Peking (Chinesische Zeit, GMT+08:00)
45
Perth (Westaustralische Zeit, GMT+08:00)
46
Singapur (Singapur-Zeit, GMT+08:00)
47
Taipei (Taipei-Zeit, GMT+08:00)
48
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
173
SAML SSO-Konfiguration
SAML Assertion-Attribute
Zeitzone
Wert
Tokio (Japanische Zeit, GMT+09:00)
49
Seoul (Koreanische Zeit, GMT+09:00)
50
Jakutsk (Jakutsk-Zeit, GMT+10:00)
51
Adelaide (Mittelaustralische Standardzeit,
GMT+09:30)
52
Darwin (Mittelaustralische Zeit, GMT+09:30)
53
Brisbane (Ostaustralische Zeit, GMT+10:00)
54
Sydney (Ostaustralische Standardzeit, GMT+10:00) 55
Guam (Westpazifische Zeit, GMT+10:00)
56
Hobart (Tasmanische Standardzeit, GMT+10:00)
57
Wladiwostok (Wladiwostok-Zeit, GMT+11:00)
58
Solomon-Inseln (Zentralpazifische Zeit, GMT+11:00) 59
Wellington (Neuseeländische Standardzeit,
GMT+12:00)
60
Fidschi (Fidschi-Zeit, GMT+12:00)
61
Stockholm (Schwedische Sommerzeit, GMT+02:00) 130
Tijuana (Mexikanische Pazifik-Sommerzeit,
GMT-07:00)
131
Chihuahua (Mexikanische Mountain-Sommerzeit,
GMT-06:00)
132
Caracas (Südamerikanische westliche Zeit,
GMT-04:30)
133
Kuala Lumpur (Malaysische Zeit, GMT+08:00)
134
Recife (Südamerikanische Buenos Aires (östliche
Zeit, GMT-03:00)
135
Casablanca (Marokkanische Sommerzeit,
GMT+01:00)
136
Tegucigalpa (Honduras-Zeit, GMT-06:00)
137
Nuuk (Grönländische Sommerzeit, GMT-02:00)
138
Amman (Jordanische Sommerzeit, GMT+03:00)
139
Istanbul (Osteuropäische Sommerzeit, GMT+03:00) 140
Kathmandu (Nepalesische Zeit, GMT+05:45)
141
Rom (Europäische Sommerzeit, GMT+02:00)
142
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
174
SAML SSO-Konfiguration
SAML Assertion-Attribute
Zeitzone
Wert
Westafrika (Westafrikanische Zeit, GMT+01:00)
143
Madrid (Europäische Sommerzeit, GMT+02:00)
144
Landesvorwahlen
Afghanistan
93
Albanien
355
Algerien
213
Amerikanisch-Samoa
1684
Andorra
376
Angola
244
Anguilla
1264
Antarktis
672_1
Antigua (& Barbuda)
1268
Argentinien
54
Armenien
374
Aruba
297
Ascension
247
Australien
61
Österreich
43
Aserbaidschan
994
Bahamas
1242
Bahrain
973
Bangladesch
880
Barbados
1246
Weißrussland
375
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
175
SAML SSO-Konfiguration
SAML Assertion-Attribute
Belgien
32
Belize
501
Benin
229
Bermuda
1441
Bhutan
975
Bolivien
591
Bosnien-Herzegowina
387
Botswana
267
Brasilien
55
Britische Jungferninseln
1284
Brunei
673
Bulgarien
359
Burkina Faso
226
Burundi
257
Kambodscha
855
Kamerun
237
Kanada
1_1
Kapverden
238
Cayman-Inseln
1_9
Zentralafrikanische Republik
236
Tschad
235
Chile
56
China
86
Kolumbien
57
Komoren
269_1
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
176
SAML SSO-Konfiguration
SAML Assertion-Attribute
Cookinseln
682
Costa Rica
506
Kroatien (Hrvatska)
385
Kuba
53
Zypern
357
Tschechische Republik
420
Dänemark
45
Diego Garcia
246
Dschibuti
253
Dominica
1767
Dominikanische Republik
1809
Ecuador
593
Ägypten
20
El Salvador
503
Äquatorial-Guinea
240
Eritrea
291
Estland
372
Äthiopien
251
Faeröer-Inseln
298
Falkland-Inseln
500
Fidschi
679
Finnland
358
Frankreich
33
Französische Überseedepartements (Indischer Ozean) 262
Französisch-Guayana
594
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
177
SAML SSO-Konfiguration
SAML Assertion-Attribute
Französisch-Polynesien
689
Gabun
241
Gambia
220
Georgien
995
Deutschland
49
Ghana
233
Gibraltar
350
Griechenland
30
Grönland
299
Grenada
1473
Guadeloupe
590
Guantanamo (US- Marinestützpunkt)
53_1
Guatemala
502
Guinea
224
Guinea-Bissau
245
Guyana
592
Haiti
509
Honduras
504
Hongkong
852
Ungarn
36
Island
354
Indien
91
Indonesien
62
Iran
98
Irak
964
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
178
SAML SSO-Konfiguration
SAML Assertion-Attribute
Irland
353
Israel
972
Italien
39_1
Elfenbeinküste
225
Jamaika
1876
Japan
81
Jordanien
962
Kasachstan
7_1
Kenia
254
Kiribati
686
Korea (Nord)
850
Korea (Süd)
82
Kuwait
965
Kirgisistan
996
Laos
856
Lettland
371
Libanon
961
Lesotho
266
Liberia
231
Libyen
218
Liechtenstein
423
Litauen
370
Luxemburg
352
Macao
853
Mazedonien
389
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
179
SAML SSO-Konfiguration
SAML Assertion-Attribute
Madagaskar
261
Malawi
265
Malaysia
60
Malediven
960
Mali
223
Malta
356
Marshall-Inseln
692
Mauretanien
222
Mauritius
230
Mayotte-Insel
269
Mexiko
52
Mikronesien
691
Moldawien
373
Monaco
377
Mongolei
976
Montserrat
1664
Marokko
212
Mosambik
258
Myanmar
95
Namibia
264
Nauru
674
Nepal
977
Niederlande
31
Niederländische Antillen
599_2
Neukaledonien
687
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
180
SAML SSO-Konfiguration
SAML Assertion-Attribute
Neuseeland
64
Nicaragua
505
Niger
227
Niue
683
Norfolk-Insel
672
Nördliche Marianen
1670
Norwegen
47
Oman
968
Pakistan
92
Palau
680
Panama
507
Papua-Neuguinea
675
Paraguay
595
Peru
51
Philippinen
63
Polen
48
Portugal
351
Puerto Rico
1787
Katar
974
Rumänien
40
Russland
7
Ruanda
250
San Marino
378
Sao Tome
239
Saudi-Arabien
966
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
181
SAML SSO-Konfiguration
SAML Assertion-Attribute
Senegal
221
Serbien
381
Seychellen
248
Sierra Leone
232
Singapur
65
Slowakei
421
Slowenien
386
Solomon-Inseln
677
Somalia
252
Südafrika
27
Spanien
34
Sri Lanka
94
St. Helena
290
St. Kitts und Nevis
1869
St. Lucia
1758
St. Pierre und Miquelon
508
St. Vincent
1784
Sudan
249
Surinam
597
Swasiland
268
Schweden
46
Schweiz
41
Syrien
963
Taiwan
886
Tadschikistan
992
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
182
SAML SSO-Konfiguration
SAML Assertion-Attribute
Tansania
255
Thailand
66
Togo
228
Tonga-Inseln
676
Trinidad und Tobago
1868
Tunesien
216
Türkei
90
Turkmenistan
993
Turks- und Caicos-Inseln
1649
Tuvalu
688
Uganda
256
Ukraine
380
Vereinigte Arabische Emirate
971
Großbritannien (Vereinigtes Königreich)
41
USA
1
Uruguay
598
Usbekistan
998
Vanuatu
678
Vatikanstadt
39
Venezuela
58
Vietnam
84
Wallis- und Futuna-Inseln
681
West-Samoa
685
Jemen
967
Sambia
260
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
183
SAML SSO-Konfiguration
SAML Assertion-Attribute
Simbabwe
263
Regionswerte
Region
Wert
Englisch
2
Australien
3
Kanada
4
Französisch (Kanada)
5
China
6
Frankreich
7
Deutschland
8
Hongkong
9
Italien
10
Japan
11
Korea
12
Neuseeland
13
Spanien
14
Schweiz
16
Taiwan
17
UK
18
Mexiko
19
Argentinien
20
Chile
21
Kolumbien
22
Venezuela
23
Brasilien
24
Portugal
25
Belgien
26
Niederlande
27
Russland
28
Indien
29
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
184
SAML SSO-Konfiguration
SAML Assertion-Attribute
Sprachwerte
Sprache
Wert
Castellón Spanisch
11
Niederländisch
14
(US)
1
Französisch
7
Deutsch
9
Italienisch
10
Japanisch
5
Koreanisch
6
Spanisch (Lateinamerika)
12
Portugiesisch
15
Russisch
16
Vereinfachtes Chinesisch
3
Chinesisch traditionell
4
Sprachencodes
Sprache
Landesvorwahl
Spanisch (Kastilisch)
34
Chinesisch
852, 853, 886
Niederländisch
31, 32
Französisch
33, 242, 243
Deutsch
41, 43, 49
Italienisch
39
Japanisch
81
Koreanisch
82
Spanisch (Lateinamerika)
52, 54, 56, 57, 58,
Mandarin
86
Portugiesisch
55, 351
Russisch
7
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
185
SAML SSO-Konfiguration
SAML Assertion-Attribute
Sprache
Landesvorwahl
Englisch (Großbritannien)
44, 61, 64, 91
USA Englisch
1
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
186
KAPITEL
9
Meetingaufzeichnungen
Meeting-Aufzeichnungen nehmen Platz auf Ihrem Speicherserver in Anspruch. Dieser Abschnitt beschreibt
die Speicherserver-Schwellenwerte, die Alarmsignale, den Server-Speicherverbrauch der
Meetingaufzeichnungen und den Prozess zur Entfernung von alten Aufzeichnungen.
• Über Meeting-Aufzeichnungen, Seite 187
• Empfohlener Speicherplatz für Sicherungsdateien, Seite 188
Über Meeting-Aufzeichnungen
Sie können einen Speicherserver mit beliebiger Kapazität konfigurieren. Die Anzahl an
WebEx-Meeting-Aufzeichnungen, die Sie speichern können, hängt vom konfigurierten Speicherplatz ab. Sie
sollten gespeicherte Aufzeichnungen regelmäßig auf anderen Medien archivieren, wenn gemäß
Unternehmensvorschrift alle Meeting-Aufzeichnungen gespeichert werden sollen, die während eines Zeitraums
von sechs Monaten erstellt wurden (minimum).
Die folgende Tabelle enthält eine allgemeine Einschätzung des Speicherplatzes, der für
Meeting-Aufzeichnungen mit einer Dauer von 1 Stunde benötigt wird. Berechnen Sie anhand dieser Werte
den Speicherplatz, der für Meeting-Aufzeichnungen benötigt wird, die während eines Zeitraums sechs Monaten
erstellt wurden.
Meeting-Inhalte
Erforderlicher Speicherplatz für eine Stunde an
Meeting-Aufzeichnungen (Schätzwert)
Teilen von Anwendungen
36 MB
Sprache
30 MB
180 Pixel Video
104 MB
360 Pixel Video
337 MB
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
187
Meetingaufzeichnungen
Empfohlener Speicherplatz für Sicherungsdateien
Hinweis
Webcam-Videos werden für Meeting-Aufzeichnungen in der ursprünglichen Auflösung gespeichert. Bei
der Wiedergabe der Aufzeichnung ist die Videoauflösung jedoch auf 180 Pixel beschränkt.
Ihr System führt zwei Aufgaben aus, um Aufzeichnungsplatz zu bewahren:
• Nach sechs Monaten werden die Aufzeichnungen, die von Ihren Benutzern zum Löschen markiert
wurden, von Ihrem System automatisch gelöscht.
• Das System löscht Aufzeichnungen, die zum Löschen vor sechs Monaten markiert wurden, wenn Ihre
Aufzeichnungen einen bestimmten Schwellenwert innerhalb einer Zeitspanne von drei Monaten
überschreiten.
Wenn ein Benutzer eine Aufzeichnung löscht, wird diese von der Benutzeroberfläche aus nicht mehr verfügbar
sein, sie wird allerdings für sechs Monate gespeichert. Daher können Sie für einen Zeitraum von sechs Monaten
immer noch auf den Speicherserver zugreifen, um die aufgenommenen Dateien zu kopieren, zu sichern, oder
zu verwenden, nachdem sie durch den Benutzer zum Löschen festgelegt wurden. Allerdings müssen Sie das
Cisco Technical Assistance Center (TAC) kontaktieren, um die Aufnahme abzurufen.
Teilen Sie zunächst 1 TB Speicherplatz zu, um die Meeting-Aufzeichnungen zu speichern, die über einen
Zeitraum von sechs Monaten erstellt wurde. Wenn die Aufzeichnungen auf Ihrem System jedoch mehr als
75 Prozent des erteilten Speichers nach drei Monaten betragen, dann löscht das System automatisch die ersten
10 Dateien, die vom Benutzer zum Löschen markiert wurden.
Wenn, zum Beispiel, ein Benutzer heute zwei, morgen fünf und übermorgen neun Dateien löscht und der
Gebrauch den Grenzwert von 75 % nach 3 Monaten überschreitet, dann wird das System heute die ersten
zwei, morgen die anderen fünf und übermorgen die ersten drei Dateien löschen.
Hinweis
Wenn ein Benutzer versehentlich eine Aufnahme von der Cisco WebEx Meeting Recordings-Seite löscht,
aber die Aufnahme auf dem Network File System (NFS) Speicherserver gespeichert ist, kontaktieren Sie
das Cisco Technical Assistance Center (TAC), um Unterstützung bei der Wiederherstellung der Aufnahme
zu erhalten.
Empfohlener Speicherplatz für Sicherungsdateien
Cisco WebEx Meetings Server – Sicherungsdateien
Allgemein wird für Systemsicherungen – ohne Meeting-Aufzeichnungen – ein Speicherplatz von mindestens
900 MB bzw. ausreichend Speicherplatz für bis zu drei Sicherungsdateien empfohlen. Das System löscht
automatisch ältere Sicherungsdateien und speichert nur die neuesten Sicherungsdateien.
Beachten Sie beim Festlegen des für Sicherungen erforderlichen Speicherplatzes Folgendes:
• Benutzeranzahl
• Durchschnittliche Anzahl der abgehaltenen Meetings pro Tag
• Größe der Datenbank (erhöht sich im Laufe der Zeit)
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
188
Meetingaufzeichnungen
Empfohlener Speicherplatz für Sicherungsdateien
• Bei einer HA-Bereitstellung kann es infolge der Netzwerklatenz oder hohen Systemlast während der
Replikation von Daten bei der Übertragung der Buchungserfassung zu Verzögerungen kommen. Dadurch
kann sich die Größe von Sicherungsdateien erhöhen.
Durch das Überwachen der Sicherungsgröße im Dashboard werden die ungefähren Anforderungen an die
Speichergröße ermittelt. Planen Sie mindestens dreimal so viel Speicherplatz ein, wie für die ermittelte
Sicherungsgröße benötigt wird.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
189
Meetingaufzeichnungen
Empfohlener Speicherplatz für Sicherungsdateien
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
190
KAPITEL
10
Unterstützung für SNMP MIBs und Traps
In diesem Abschnitt werden die auf Ihrem System vorhandenen MIBs beschrieben. Wenn Sie auf Ihre
MIB-Daten zugreifen, exponieren Sie zusätzliche MIBs, die in diesem Abschnitt nicht aufgelistet sind. Die
zusätzlichen MIBs, die Sie im Rahmen des Verfahrens exponieren, werden in erster Linie intern für Prozesse
wie z. B. Verwaltung zwischen virtuellen Maschinen, verwendet. Cisco unterstützt keine kundenseitige
SNMP-Überwachung, bei der diese MIBs zum Einsatz kommen, und es gibt keine Garantie, dass diese MIBs
in zukünftigen Versionen von Cisco WebEx Meetings Server verwendet werden.
• Unterstützte SNMP MIBs, Seite 191
• Unterstützte SNMP-Traps, Seite 198
Unterstützte SNMP MIBs
In den folgenden Abschnitten werden die vom Cisco WebEx Meetings Server unterstützten SNMP MIBs
beschrieben.
Cisco WebEx Meetings Server System-Integration
Objekt
Typ
Lese-/ OID
Schrei
brechte
Beschreibung
cwCommSystemVersion String
RO
.1.3.6.1.4.1.9.9.809.1.1.1 Dieses Objekt gibt die Version
des WebEx-Systems an.
cwCommSystemObjectID Autonomous
Type
RO
.1.3.6.1.4.1.9.9.809.1.1.2 Dieses Objekt gibt die in
SNMPv2-MIB definierte
sysObjectID an.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
191
Unterstützung für SNMP MIBs und Traps
Unterstützte SNMP MIBs
CPU-bezogene MIBs
Objekt
Typ
Lese-/
Schrei
brechte
cwCommCPUTotalUsage
Gauge32 RO
.1.3.6.1.4.1.9.9.809.1.2.1.1 Dieses Objekt gibt den
gesamten Prozentsatz der
CPU-Nutzung einer
Hostkomponente an. Die
gesamte CPU-Nutzung
umfasst die
CPU-Nutzung durch
Benutzer, die
CPU-Nutzung des
Systems und die
CPU-Nutzung durch
Nice. Die
CPU-Benutzerzeit: Für
Userspace verbrauchte
CPU-Zeit. Die
CPU-Systemzeit: Für
Kernel verbrauchte
CPU-Zeit. Die
CPU-Nice-Zeit:
Verbrauchte CPU-Zeit
für niedrig priorisierte
Prozesse.
cwCommCPUUsageWindow Gauge32 RW
.1.3.6.1.4.1.9.9.809.1.2.1.2 Dieses Objekt steuert die
Wartezeit (in Sekunden)
vor dem Senden einer
Benachrichtigung (Trap),
nachdem ein
Schwellenwert der
CPU-Nutzung
überschritten wurde. Die
Benachrichtigung wird
nur gesendet, wenn die
CPU-Nutzung einen
Schwellenwert
(normal/minimal/maximal)
überschreitet und auf
dem neuen
Schwellenwert über die
Zeitdauer bleibt, die in
diesem Fenster definiert
ist.
cwCommCPUTotalNumber
.1.3.6.1.4.1.9.9.809.1.2.1.3 Dieses Objekt gibt die
Anzahl der CPUs
insgesamt im System an.
Gauge32 RO
OID
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
192
Beschreibung
Unterstützung für SNMP MIBs und Traps
Unterstützte SNMP MIBs
Objekt
Typ
Lese-/
Schrei
brechte
cwCommCPUUsageTable
k. A.
Nicht
.1.3.6.1.4.1.9.9.809.1.2.1.4 Eine Liste der
zugänglich
CPU-NutzungsRegistrierung auf dem
Gerät.
cwCommCPUIndex
Unsigned RO
32
.1.3.6.1.4.1.9.9.809.1.2.1.4.1.1 Dieses Objekt
identifiziert eine CPU
eindeutig in der Tabelle.
Jede CPU verfügt über
eigene Nutzungs- und
zusammengefasste
Werte.
cwCommCPUName
String
.1.3.6.1.4.1.9.9.809.1.2.1.4.1.2 Dieses Objekt stellt den
CPU-Namen bereit.
Beispiel: Intel® Xeon™
CPU 3.00GHz.
cwCommCPUUsage
Gauge32 RO
.1.3.6.1.4.1.9.9.809.1.2.1.4.1.3 Dieses Objekt gibt den
Prozentsatz der gesamten
verwendeten
CPU-Ressourcen an. In
der Regel wird GHz zur
Messung der
CPU-Leistung
verwendet. Da GHz für
die Messung einiger
CPU-Nutzungs-Kategorien
zu groß ist, wird KHz als
Maßeinheit verwendet.
Die
Systemgeschwindigkeit
(in KHz) wird mit dem
Anteil jedes
CPU-Abschnitts
multipliziert (z. B. im
Leerlauf, Nice,
Benutzer), um die
CPU-KHz der einzelnen
Kategorien zu erhalten.
Für alle CPU-Kategorien
unten wird Khz als
Einheit verwendet.
cwCommCPUUsageUser
Gauge32 RO
.1.3.6.1.4.1.9.9.809.1.2.1.4.1.4 Dieses Objekt gibt die
CPU-Leistung an, die im
Benutzermodus
aufgewendet wird.
RO
OID
Beschreibung
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
193
Unterstützung für SNMP MIBs und Traps
Unterstützte SNMP MIBs
Objekt
Typ
Lese-/
Schrei
brechte
OID
cwCommCPUUsageNice
Gauge32 RO
.1.3.6.1.4.1.9.9.809.1.2.1.4.1.5 Dieses Objekt gibt die
CPU-Leistung an, die für
Prozesse mit niedriger
Priorität aufgewendet
wird. Nice ist ein
Programm, das auf Unix
und Linux eingesetzt
wird. Es weist direkt
einem Kernelanruf mit
demselben Namen zu.
Nice wird verwendet, um
ein Dienstprogrammoder Shell-Skript mit
einer bestimmten
Priorität aufzurufen, das
dem Prozess mehr oder
weniger CPU-Zeit als
anderen Prozessen
zuweist.
cwCommCPUUsageSystem
Gauge32 RO
.1.3.6.1.4.1.9.9.809.1.2.1.4.1.6 Dieses Objekt gibt die
CPU-Leistung im
Kernelmodus an.
cwCommCPUUsageIdle
Gauge32 RO
.1.3.6.1.4.1.9.9.809.1.2.1.4.1.7 Dieses Objekt gibt die
CPU-Leistung im
Ruhezustand an.
cwCommCPUUsageIOWait
Gauge32 RO
.1.3.6.1.4.1.9.9.809.1.2.1.4.1.8 Dieses Objekt gibt die
verwendete
CPU-Leistung an, die
beim Warten auf
Abschluss der I/O der
Festplatte verbraucht
wird.
cwCommCPUUsageIRQ
Gauge32 RO
.1.3.6.1.4.1.9.9.809.1.2.1.4.1.9 Dieses Objekt gibt die bei
der Handhabung einer
Abbruchanfrage
verwendete
CPU-Leistung an.
cwCommCPUUsageSoftIRQ
Gauge32 RO
.1.3.6.1.4.1.9.9.809.1.2.1.4.1.10 Dieses Objekt gibt die bei
der Handhabung einer
Software-Abbruchanfrage
verwendete
CPU-Leistung an.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
194
Beschreibung
Unterstützung für SNMP MIBs und Traps
Unterstützte SNMP MIBs
Objekt
Typ
Lese-/
Schrei
brechte
cwCommCPUUsageSteal
Gauge32 RO
.1.3.6.1.4.1.9.9.809.1.2.1.4.1.11 Dieses Objekt gibt die
CPU-Leistung bei
anderen Aufgaben an,
wenn der Betrieb in einer
virtualisierten Umgebung
erfolgt.
cwCommCPUUsageCapacitySubTotal Gauge32 RO
.1.3.6.1.4.1.9.9.809.1.2.1.4.1.12 Dieses Objekt gibt die
gegenwärtige
CPU-Gesamtleistung an.
cwCommCPUMonitoringStatus String
.1.3.6.1.4.1.9.9.809.1.2.1.5 Dieses Objekt gibt den
Überwachungsstatus der
CPU-Ressourcen an:
RO
OID
Beschreibung
• geschlossen (0) –
Ressource nicht
verfügbar.
• offen (1) –
Ressource
verfügbar.
cwCommCPUCapacityTotal
Gauge32 RO
.1.3.6.1.4.1.9.9.809.1.2.1.6 Dieses Objekt gibt die
CPU-Gesamtleistung an.
Informationen zum Cisco WebEx Meetings Server-Hauptspeicher
Objekt
Typ
Lese-/
Schrei
brechte
cwCommMEMUsage
Gauge32 RO
OID
Beschreibung
.1.3.6.1.4.1.9.9.809.1.2.2.1 Dieses Objekt gibt die
Nutzung des physischen
Speichers der virtuellen
Maschine an.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
195
Unterstützung für SNMP MIBs und Traps
Unterstützte SNMP MIBs
Objekt
Typ
cwCommMEMMonitoringStatus String
Lese-/
Schrei
brechte
OID
Beschreibung
RO
.1.3.6.1.4.1.9.9.809.1.2.2.2 Dieses Objekt gibt den
Überwachungsstatus der
Hauptspeicherressource
an:
• geschlossen (0) –
Ressource nicht
verfügbar.
• offen (1) –
Ressource
verfügbar.
cwCommMEMTotal
Gauge32 RO
.1.3.6.1.4.1.9.9.809.1.2.2.3 Dieses Objekt gibt die
gesamte physische
Speichergröße (in KB)
des Hosts an.
cwCommMEMSwapUsage
Gauge32 RO
.1.3.6.1.4.1.9.9.809.1.2.3.1 Dieses Objekt gibt die
Nutzung des physischen
Speichers des Hosts (in
Prozent) und die
Swap-Speichernutzung
an.
cwCommMEMSwapMonitoringStatus String
RO
.1.3.6.1.4.1.9.9.809.1.2.3.2 Dieses Objekt gibt den
Überwachungsstatus des
Hauptspeichers und
Swap-Speichers an.
• geschlossen (0) –
Der Speicher- und
Swap-Speicherstatus
sind verfügbar.
• offen (1) – Der
Speicher- und
Swap-Speicherstatus
sind nicht
verfügbar.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
196
Unterstützung für SNMP MIBs und Traps
Unterstützte SNMP MIBs
Festplattennutzung
Objekt
Typ
Lese-/
Schrei
brechte
OID
cwCommDiskUsageCount Gauge32
RO
.1.3.6.1.4.1.9.9.809.1.2.5.1 Dieses Objekt gibt die
Aufzählung der im System
verfügbaren Festplatten an
(z. B. lokale Festplatte,
Remote-Festplatte,
Meeting-AufzeichnungsFestplatte).
cwCommDiskUsageIndex Gauge32
RO
.1.3.6.1.4.1.9.9.809.1.2.5.2.1.1 Dieses Objekt ist ein Index
der Einträge in der Tabelle,
die
Management-Informationen
enthalten, generisch zur
Festplattennutzung.
cwCommDiskPartitionName String
RO
.1.3.6.1.4.1.9.9.809.1.2.5.2.1.2 Dieses Objekt gibt den
Namen der
Festplattenpartition an.
Beispielsweise die Partition
/opt oder /dev.
cwCommDiskUsage
Gauge32
RO
.1.3.6.1.4.1.9.9.809.1.2.5.2.1.3 Dieses Objekt gibt die
aktuelle Festplattennutzung
(in Prozent) des Hosts an.
cwCommDiskTotal
Gauge32
RO
.1.3.6.1.4.1.9.9.809.1.2.5.2.1.4 Dieses Objekt gibt den
gesamten
Festplattenspeicher (in MB)
für diesen Host an.
RO
1.3.6.1.4.1.9.9.809.1.2.5.3 Dieses Objekt gibt den
Überwachungsstatus der
Festplattenressourcen an.
cwCommDiskMonitoringStatus String
Beschreibung
• geschlossen (0) – Der
FestplattennutzungsStatus ist nicht
verfügbar.
• offen (1) – Der
FestplattennutzungsStatus ist verfügbar.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
197
Unterstützung für SNMP MIBs und Traps
Unterstützte SNMP-Traps
Unterstützte SNMP-Traps
In den folgenden Abschnitten werden die vom Cisco WebEx Meetings Server unterstützten SNMP-Traps
beschrieben.
Benachrichtigungs-Ereignisse
Die folgenden sind unterstützte Benachrichtigungs-Ereignisse
Name
OID
Beschreibung
cwCommSystemResourceUsageNormalEvent .1.3.6.1.4.1.9.9.809.0.1 Diese Benachrichtigung zeigt an, dass die
Nutzung einiger Systemressourcen in den
normalen Status wechselt. Das System
könnte diese Benachrichtigung senden,
wenn einer der folgenden Fälle auftritt:
1 Der Wert cwCommCPUUsage einer
CPU fällt unter den vorgegebenen
minimalen CPU-Schwellenwert.
2 Der Wert cwCommMEMUsage fällt
unter den vorgegebenen minimalen
MEM-Schwellenwert.
3 Der Wert cwCommMEMSwapUsage
fällt unter den vorgegebenen
minimalen
MEM-Swap-Schwellenwert.
4 Der Wert cwCommFileUsage fällt
unter den vorgegebenen minimalen
File-Schwellenwert.
5 Der Wert cwCommDiskUsage fällt
unter den vorgegebenen minimalen
Disk-Schwellenwert.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
198
Unterstützung für SNMP MIBs und Traps
Unterstützte SNMP-Traps
Name
OID
Beschreibung
cwCommSystemResourceUsageMinorEvent .1.3.6.1.4.1.9.9.809.0.2 Diese Benachrichtigung zeigt an, dass die
Nutzung einiger Systemressourcen in den
minimalen Status wechselt. Das System
könnte diese Benachrichtigung senden,
wenn einer der folgenden Fälle auftritt:
1 Der Wert cwCommCPUUsage einer
CPU steigt über oder ist gleich dem
vorgegebenen minimalen
CPU-Schwellenwert und ist niedriger
als der Wert
cwCommCPUMajorThreshold.
2 Der Wert cwCommMEMUsage steigt
über oder ist gleich dem vorgegebenen
minimalen MEM-Schwellenwert und
ist niedriger als der vorgegebene
maximale MEM-Schwellenwert.
3 Der Wert cwCommMEMSwapUsage
steigt über oder ist gleich dem
vorgegebenen minimalen MEM
Swap-Schwellenwert und ist niedriger
als der vorgegebene maximale MEM
Swap-Schwellenwert.
4 Der Wert cwCommFileUsage steigt
über oder ist gleich dem vorgegebenen
minimalen File-Schwellenwert und ist
niedriger als der vorgegebene
maximale File-Schwellenwert.
5 Der Wert cwCommDiskUsage steigt
über oder ist gleich dem vorgegebenen
minimalen Disk-Schwellenwert und
ist niedriger als der vorgegebene
maximale Disk-Schwellenwert.
Die minimale Meldung bedeutet, dass das
System einige Probleme aufweist, die vom
Systemadministrator zu lösen sind.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
199
Unterstützung für SNMP MIBs und Traps
Unterstützte SNMP-Traps
Name
OID
Beschreibung
cwCommSystemResourceUsageMajorEvent .1.3.6.1.4.1.9.9.809.0.3 Diese Benachrichtigung zeigt an, dass die
Nutzung einiger Systemressourcen in den
maximalen Status wechselt. Das System
könnte diese Benachrichtigung senden,
wenn einer der folgenden Fälle auftritt:
1 Der Wert cwCommCPUUsage einer
CPU steigt über oder ist gleich dem
vorgegebenen maximalen
CPU-Schwellenwert.
2 Der Wert cwCommMEMUsage steigt
über oder ist gleich dem vorgegebenen
maximalen MEM-Schwellenwert.
3 Der Wert cwCommMEMSwapUsage
steigt über oder ist gleich dem
vorgegebenen maximalen MEM
Swap-Schwellenwert.
4 Der Wert cwCommFileUsage steigt
über oder ist gleich dem vorgegebenen
maximalen File-Schwellenwert.
5 Der Wert cwCommDiskUsage einer
Festplatte steigt über oder ist gleich
dem vorgegebenen maximalen
Disk-Schwellenwert.
Die maximale Meldung bedeutet, dass sich
das System in einem kritischen Status
befindet und dass der Systemadministrator
sofort handeln muss.
Trap-Daten
Die folgenden sind unterstützte Trap-Daten. Stellen Sie Ihren MIB-Filter so ein, dass er nur die unten
beschriebenen Traps empfängt.
Name
OID
Textkonvention
cwCommNotificationHostAddressType .1.3.6.1.4.1.9.9.809.1.2.4.1 InetAddressType
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
200
Beschreibung
Dieses Objekt repräsentiert
den Typ der
Netzwerkadresse, die von
cwCommNotificationHostAddress
zur Verfügung gestellt
wurde.
Unterstützung für SNMP MIBs und Traps
Unterstützte SNMP-Traps
Name
OID
Textkonvention
cwCommNotificationHostAddress .1.3.6.1.4.1.9.9.809.1.2.4.2 InetAddress
Beschreibung
Dieses Objekt gibt die
Host-IP-Adresse an, die
mit der Benachrichtigung
verschickt wurde.
cwCommNotificationResName .1.3.6.1.4.1.9.9.809.1.2.4.3 CiscoWebExCommSysRes Dieses Objekt gibt den
Namen der
Systemressource an, die
mit der Benachrichtigung
verschickt wurde. Es zeigt
den Namen der
Systemressource an, die
sich über den
vorgegebenen
Warnschwellen befindet.
0.
cwCommTtoalCPUUsage
1. cwCommMemUsage
2.
cwCommMemSwapUsage
3. offener File-Deskriptor
(keine MIB-Daten)
4. einer der
cwCommDiskTotal
cwCommNotificationResValue .1.3.6.1.4.1.9.9.809.1.2.4.4 Unsigned32
Dieses Objekt gibt die
Nutzung der
Systemressource als
Prozentwert in der
Benachrichtigung an.
cwCommNotificationSeqNum .1.3.6.1.4.1.9.9.809.1.2.4.5 Counter32
Dieses Objekt gibt die
Sequenznummer an. Es
wird zur Verfolgung der
Reihenfolge der
Benachrichtigungen
verwendet.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
201
Unterstützung für SNMP MIBs und Traps
Unterstützte SNMP-Traps
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
202
KAPITEL
11
Systemanforderungen für den Endbenutzer
In diesem Abschnitt werden die Systemanforderungen für Endbenutzer als Gastgeber und Teilnehmer von
Meetings beschrieben.
• Allgemeine Systemanforderungen für PCs, Seite 203
• Windows-Betriebssystemanforderungen, Seite 204
• Mac-Betriebssystem, Seite 207
• Betriebssystemanforderungen für Mobilgeräte, Seite 207
• Cisco WebEx Meetings-Anwendung und Kompatibilitätsmatrix der Produktivitätswerkzeuge, Seite
208
Allgemeine Systemanforderungen für PCs
Allgemeine Cisco WebEx Meeting Server-Systemanforderungen für Browser und Betriebssysteme Die
Anforderungen für den Administratorcomputer und den Benutzercomputer mit den Produktivitätswerkzeugen
sind identisch.
Client und Browseranforderungen
• JavaScript und Cookies aktiviert
• Java 6, Java 7 und Java 8 (für Webbrowser, die Java unterstützen) aktiviert
• Cisco WebEx-Plug-Ins aktiviert (für Chrome 32 und höher oder Firefox 27 und höher)
• Plug-ins in Safari aktiviert
• ActiveX aktiviert und für Microsoft Internet Explorer Blockierung aufgehoben (empfohlen)
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
203
Systemanforderungen für den Endbenutzer
Windows-Betriebssystemanforderungen
Hinweis
Aufgrund der Richtlinienänderungen bei Google und Mozilla ab Chrome 32 und Firefox 27 müssen
Benutzer bei Verwendung dieser Browser möglicherweise manuell das WebEx Plug-in aktivieren.22zum
Beitreten zu einem WebEx Meeting oder zum Abspielen einer WebEx Aufzeichnung. Weitere Informationen
und Anweisungen finden Sie unter https://support.webex.com/webex/meetings/en_US/
chrome-firefox-join-faq.htm.
Wenn ein Kunde einen anderen Browser als die angegebenen Chrome- und Firefox-Versionen verwendet
und Java aktiviert ist, wird Cisco WebEx Meetings automatisch auf das Kundensystem heruntergeladen,
wenn dieser zum ersten Mal ein Meeting beginnt oder einem Meeting beitritt. Cisco empfiehlt, alle Kunden
aufzufordern, das aktuellste Update Ihrer Java-Version zu installieren.
SSL- und TLS-Anforderungen
Konfigurieren Sie die Interneteinstellungen auf den Computern von allen Benutzern so, dass SSL- und
TLS-Verschlüsselung verwendet wird. Z. B. auf einem Windows-Computer:
• Wählen Sie Systemsteuerung > Internetoptionen > Erweitert > Sicherheit > Mit SSL 3.0. Wir
empfehlen, diese Option für maximale Kompatibilität zu wählen.
• Wählen Sie Systemsteuerung > Internetoptionen > Erweitert > Sicherheit > Mit TLS 1.0 und Mit
TLS 1.2. Für maximale Kompatibilität empfehlen wir, beide Optionen auszuwählen; Sie müssen jedoch
zumindest Mit TLS 1.0 auswählen.
Wenn Ihre Benutzer Meetings für Gäste abhalten möchten (die beispielsweise nicht für Ihre Firma arbeiten),
müssen Sie Ihre Gäste auffordern, ihre Betriebssysteme und Browser für die Unterstützung von SSL und TLS
manuell zu aktualisieren, bevor sie Ihren Cisco Meetings beitreten. Wenn sie die oben genannten Schritte
nicht ausführen, werden sie mit Kompatibilitätsproblemen zu kämpfen haben. Wir empfehlen, dass Sie die
obigen Anweisungen in Ihre Einladungen zum Meeting einfügen. Sie können dazu die entsprechenden
Einladungen zum Meeting auf Ihrer Administrations-Website bearbeiten, unter Einstellungen > E-Mail >
Vorlagen..
Windows-Betriebssystemanforderungen
Unterstützte Windows-Betriebssysteme
• Windows Vista (32-Bit/64-Bit)
• Windows 7 (32-Bit/64-Bit)
• Windows 8 (32-Bit/64-Bit)
• Windows 8,1 (32-Bit/64-Bit)
Windows-Hardwareanforderungen
Intel Core2 Duo oder AMD CPU 2.XX GHz oder höherer Prozessor.
Mindestens 2 GB RAM werden empfohlen.
22 Die genauen Versionen von Chrome und Firefox, die von dieser Änderung betroffen sind, waren bei Veröffentlichung dieses Dokuments noch nicht endgültig
festgelegt.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
204
Systemanforderungen für den Endbenutzer
Windows-Betriebssystemanforderungen
Getestete Windows-Browser
• Internet Explorer: 8 - 11
• Mozilla Firefox: 10 - 41
• Google Chrome: 23 - 45
Integration von Microsoft Outlook
• Microsoft Outlook 2007 SP2 oder höher
• Microsoft Outlook 2010 (32-Bit- und 64-Bit-Versionen; alle Service Packs)
• Microsoft Outlook 2013
In der folgenden Tabelle ist beschrieben, welche Microsoft Outlook-Versionen auf welchen Betriebssystemen
unterstützt werden.
Microsoft
Outlook-Version
(Client/Exchange
Server)
Windows XP SP3
Vista
Windows 7
Windows 8 (nur
Desktopmodus)
Outlook
2007/Exchange
2007
J
J
J
N
Outlook 2010
(32-Bit)/Exchange
2007
J
J
J
J
Outlook 2010
(32-Bit)/Exchange
2010
J
J
J
J
Outlook 2010
(64-Bit)/Exchange
2007
J
J
J
J
Outlook 2010
(64-Bit)/Exchange
2010
J
J
J
J
Outlook
2013/Exchange
2010
N
N
J
J
Outlook
2010/Hosted
Exchange 365
N
N
J
J
Outlook
2013/Exchange
2013
N
N
J
J
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
205
Systemanforderungen für den Endbenutzer
Windows-Betriebssystemanforderungen
Microsoft
Outlook-Version
(Client/Exchange
Server)
Windows XP SP3
Vista
Windows 7
Windows 8 (nur
Desktopmodus)
Outlook
2013/Hosted
Exchange 365
N
N
J
J
Unterstützte Instant Messenger-Clients
• Lync 2010 (32-Bit)
• Lync 2013 (32-Bit)
• Microsoft Office Communicator 2007
• Microsoft Office Communicator 2007 R2
In der folgenden Tabelle ist beschrieben, welche Versionen von Instant Messenger-Clients auf welchen
Betriebssystemen unterstützt werden.
Instant
Messenger-Version
Windows XP SP3
Windows 7
Windows 8
Communicator 2007
J
J
J
Communicator 2007 R2
J
J
J
Lync 2010 (32-Bit)
N
J
J
Lync 2013 (32-Bit)
N
J
J
Cisco Jabber für Windows-Integration
• Cisco Jabber für Windows 9.2.6
• Cisco Jabber für Windows 9.6.1
• Cisco Jabber für Windows 9.7
• Cisco Jabber für Windows 10.5
• Cisco Jabber für Windows 11.0
• Unterstützt Cisco WebEx Meetings Server mit LDAP/Active Directory-Integration.
Einschränkung
Jabber für Windows 9.2.6 unterstützt eine Integration mit den Cisco WebEx Meetings Server-Sites der
Version 1.5 und höher, die für SAML 2.0 Single-Sign-On (SSO) konfiguriert sind. Ältere Versionen von
Jabber für Windows unterstützen kein Single-Sign-On.
Die Integration mit Cisco WebEx Meetings Server wird nicht von allen Versionen von Cisco Jabber oder
Plattformen unterstützt. (Z. B. der cloudbasierte Jabber und WebEx Communicator.) Informationen zur
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
206
Systemanforderungen für den Endbenutzer
Mac-Betriebssystem
Integration mit Cisco WebEx Meetings Server finden Sie in der Cisco Jabber für Windows-Dokumentation
unter http://www.cisco.com/en/US/products/ps12511/tsd_products_support_series_home.html.
Mac-Betriebssystem
Unterstützte Mac-Betriebssysteme
• Mac OS X 10.7 Lion
• Mac OS X 10.8 Mountain Lion
• Mac OS X 10.9 Mavericks
Hardware-Anforderungen für Mac
CPU 2.0 GHz oder höher
Mindestens 512 MB RAM werden empfohlen.
Getestete Mac-Browser
• Mozilla Firefox: 10 - 41
• Apple Safari: 6 - 8
• Google Chrome: 23 - 45
Siehe Chrome-Release-Kalender unter http://www.chromium.org/developers/calendar
Cisco Jabber für Mac-Integration
Cisco Jabber unterstützt folgende Mac-Integrationen mit Cisco WebEx Meetings Server-Sites, die für SAML 2.0
Single-Sign-On (SSO) oder LDAP/Active Directory konfiguriert sind.
• Cisco Jabber für Mac 10,5 unterstützt die Integration mit Cisco WebEx Meetings Server Version 2,5
und höher
• Cisco Jabber für Mac 9,6 unterstützt die Integration mit Cisco WebEx Meetings Server Version 2,0 und
höher
Betriebssystemanforderungen für Mobilgeräte
Nach dem manuellen Herunterladen der Cisco WebEx-Anwendung auf das iOS- oder Android-Gerät und
Aktivieren der mobilen WebEx-Funktion können Benutzer über die Anwendung an Meetings teilnehmen oder
diese starten. Zudem können sie über einen Browser von ihrem Mobilgerät aus auf Cisco WebEx zugreifen;
das Benutzererlebnis kann jedoch auf Mobilgeräten beeinträchtigt sein.
Cisco WebEx Meeting Server Version 2.0 und höher unterstützt folgende Geräte:
• Apple iPhones und iPads mit iOS 6.0 oder höher.
• Android-Mobilgeräte mit Android 2.1 oder höher
• Jabber für iPhones und für Android 9.6 und höher.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
207
Systemanforderungen für den Endbenutzer
Cisco WebEx Meetings-Anwendung und Kompatibilitätsmatrix der Produktivitätswerkzeuge
Hinweis
Aufzeichnungen können auf Mobilgeräten nicht wiedergegeben werden. Wenn Sie ein Meeting über ein
Android-Mobilgerät gestartet haben, können Sie die Aufzeichnung des Meetings starten oder verwalten.
Wenn Sie ein Meeting über ein iOS-Mobilgerät gestartet haben, können Sie die Aufzeichnung des Meetings
auf dem iOS-Gerät nicht starten oder verwalten.
Cisco WebEx Meetings-Anwendung und Kompatibilitätsmatrix
der Produktivitätswerkzeuge
In der Tabelle werden für jede Cisco WebEx Meetings Server-Version die Build-Nummer der heruntergeladenen
WebEx Meetings-Anwendung und Produktivitätswerkzeuge aufgeführt.
Version des Cisco WebEx ISO-Nummer
Meetings Server
Cisco WebExCisco WebEx
23
Produktivitätswerkzeuge Meetings-Anwendung
1,5
1.5.1.6
2.80.500.179
27.32.150.179
1.5 MR1
1.5.1.131
2.80.501.130
27.32.151.130
1.5 MR2
1.5.1.223
2.80.501.223
27.32.151.223
1.5 MR3
1.5.1.323
2.80.501.321
27.32.151.321
1.5 MR4
1.5.1.402/1.5.1.400
2.80.501.401
27.32.151.401
1.5 MR5
1.5.1.503
2.80.501.503
27.32.151.503 (Windows)
orion1.5.MR3.FCS.0.0.503
(Mac)
2.024
2.0.1.2
2.82.0.1713
27.32.200.1713
2.0 MR1
2.0.1.107
2.82.0.1713
27.32.200.1713
2.0 MR2
2.0.1.205
2.82.0.1713
27.32.200.1713
2.0 MR3
2.0.1.302
2.82.1.302
27.32.200.302
2.0 MR4
2.0.1.407
2.82.1.407
27.32.200.407
orion2.0.MR4.0.0.407
(MAC OS)
2.0MR5
2.0.1.507
2.82.1.507
27.32.201.507 (Windows)
orion2.0.MR5.0.0.507
(Mac)
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
208
Systemanforderungen für den Endbenutzer
Cisco WebEx Meetings-Anwendung und Kompatibilitätsmatrix der Produktivitätswerkzeuge
Version des Cisco WebEx ISO-Nummer
Meetings Server
Cisco WebExCisco WebEx
23
Produktivitätswerkzeuge Meetings-Anwendung
2.0MR6
2.82.1.606
2.0.1.611
27.32.200.606 (Windows)
orion2.0.MR6.0.0.606
(Mac)
2.0MR7
2.0.1.707
2.82.1.701
27.32.201.701 (Windows)
orion2.0.MR7.0.0.701
(Mac)
2.0MR8
2.0.1.809
2.82.1.701
27.32.201.701 (Windows)
orion2.0.MR7.0.0.701
(Mac)
2.0MR8 Sicherheitspatch 2.0.1.839
1
2.82.1.839
2.0MR9
2.82.1.910
2.0.1.918
27.32.201.839 (Windows)
orion2.0.MR8.0.0.839
(Mac)
27.32.201.910 (Windows)
orion2.0.MR9.0.0.910
(Mac)
2.5
2.5.1.29
2.82.500.2353
29.9.2.10085 (Windows
und Mac)
2.5MR1
2.5.1.132
2.82.500.3339
29.11.3.4858 (Windows
und Mac)
2.5MR2
2.5.1.227
2.82.501.10002
29.12.0.10076 (Windows
und Mac)
2.5MR3
2.5.1.3009
2.82.501.10008
29.12.0.10076 (Windows
und Mac)
2.5MR4
2.5.1.4378
2.82.502.8
29.13.11.10173
(Windows und Mac)
2.5MR5
2.5.1.5033
2.82.502.9
29.13.12.10182
(Windows und Mac)
2.5MR6
2.5.1.6139
2.82.502.11
29.13.41.30001
(Windows und Mac)
23
Weitere Informationen zu den Cisco WebEx-Produktivitätswerkzeugen erhalten Sie unter http://www.webex.com/support/productivity-tools.html.
24 Nicht mehr verfügbar.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
209
Systemanforderungen für den Endbenutzer
Cisco WebEx Meetings-Anwendung und Kompatibilitätsmatrix der Produktivitätswerkzeuge
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
210
KAPITEL
12
Cisco WebEx Meetings Server CUCM-Integration
und Audio-Endpunkt-Kompatibilität
Informationen zur Cisco WebEx Meetings Server-(CWMS-)Integration mit Cisco Unified Communications
Manager (CUCM), Session Manager Edition (SME) und Audio-Endpunkt-Kompatibilität.
• Cisco Unified Communications Manager-(CUCM-)Integration, Seite 211
• Session Manager Edition-(SME-)Integration, Seite 211
• Audio-Endpunkt-Kompatibilität, Seite 212
Cisco Unified Communications Manager-(CUCM-)Integration
Kompatibilität mit Cisco Unified Communications Manager
Cisco WebEx Meetings Server ist mit den folgenden Versionen von Cisco Unified Communications Manager
kompatibel:
• 10.5 (wird ab Version 2.0MR3 unterstützt)
• 10.0
• 9.1
• 9,0
• 8,6
Session Manager Edition-(SME-)Integration
CWMS unterstützt Session Manager Edition (SME).
Benutzer von Unified MP können beim Ansetzen eines Unified MP-Meetings Cisco WebEx als
Webkonferenzanbieter auswählen. Die Cisco WebEx-Integration ist ab Cisco Unified MP-Version 6.0.2
verfügbar. Sprach- und Videokonferenzen werden von Unified MP bereitgestellt. Einwahlinformationen für
Sprach- und Videokonferenzen müssen WebEx-Benutzern bereitgestellt werden, damit diese dem Meeting
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
211
Cisco WebEx Meetings Server CUCM-Integration und Audio-Endpunkt-Kompatibilität
Audio-Endpunkt-Kompatibilität
beitreten können; alternativ können sie dem Meeting über die Dial-out-Funktion beitreten, die in WebEx
verfügbar ist.
Audio-Endpunkt-Kompatibilität
Sie können jeden konformen Audio-Endpunkt verwenden, der sich mit Cisco Unified Communications
Manager verbinden lässt, um einem WebEx Meeting beizutreten. Als Endpunkte unterstützt werden: Cisco
IP-Telefone, Telepresence-Endpunkte und PSTN-Geräte wie Mobilgeräte und Festnetztelefone. Viele
Audio-Endpunkte unterstützen Audio- und Video-Konnektivität. Es wird allerdings ausschließlich
Audio-Konnektivität mit dem Cisco WebEx Meetings-Server unterstützt.
Um Benutzern außerhalb der Firma das Beitreten zu WebEx-Meetings über PSTN-Geräte zu ermöglichen,
muss Ihr Unternehmen Analog-to-VoIP-Gateways einsetzen, z. B. Cisco Integrated Service Routers (ISR).
Folgende IP-Telefone wurden mit Cisco WebEx Meetings Server getestet:
• Cisco 7960
• Cisco 7970
• Cisco 7971
• Cisco 7940
• Cisco 9951
• Cisco 9971
• Cisco 7980 (Tandberg)
• Cisco 7975
• Cisco E20
• Cisco Telepresence (CTS 1100)
• Cisco IP Communicator
• Life Size Video Phone
• Tandberg 1000
• Tandberg 1700
• Polycom
• Cisco Cius
• C20
• EX 60
• EX 90
Andere Cisco UC-kompatible Endpunkte sollten normal funktionieren. Eine Liste der vom Cisco Unified
Communications Manager unterstützten Cisco Unified IP-Telefone und die für die einzelnen Modelle
verfügbaren Device-Packs finden Sie unter Cisco Unified IP Phone-Funktion und Cisco Unified
Communications Manager-Kompatibilitätsmatrix für Device-Packs.
Cisco WebEx Meetings Server-Planungsleitfaden und -Systemvoraussetzungen Version 2.6
212