Datenblatt Cisco Nexus Switches der Serie 9300 Produktübersicht Unternehmen weltweit stellen heute fest, dass sich aus Veränderungen in der Anwendungsumgebung neue Anforderungen an die zugrunde liegende IT-Infrastruktur ergeben. Da Anwendungs-Workloads auf einer Serverund Storage-Infrastruktur bereitgestellt werden, die sowohl virtualisierte als auch physische Ressourcen umfasst, muss die Netzwerkinfrastruktur zuverlässige Verbindungen, Sicherheit und Transparenz in verschiedenen Bare Metal-, Virtualisierungs- und Cloud Computing-Umgebungen bieten: ● Anwendungsinstanzen werden dynamisch erstellt. Dementsprechend müssen auch die Bereitstellung, die Bearbeitung und die Entfernung von Netzwerkverbindungen für diese Anwendungen dynamisch erfolgen. ● Die Geschäftsbereiche fordern eine möglichst schnelle Anwendungsbereitstellung. Um die Markteinführungszeit zu verkürzen und den Return on Investment (ROI) zu erhöhen, muss die IT eine Infrastruktur zur Verfügung stellen, die gemeinsam genutzt werden kann. ● Da die meisten Unternehmen sowohl geschäftsspezifische als auch Open Source-basierte und standardmäßige Business-Anwendungen nutzen, muss die IT Sicherheit und Quality of Service (QoS) in Multi-Tenant-Umgebungen gewährleisten können. ● Für Anwendungen wird heute immer häufiger ein heterogeneres, skalierbares Modell mit mehreren Knoten genutzt. Für dieses Modell muss die IT-Infrastruktur schnell skalierbar sein und Verbindungen mit 10Gigabit-Ethernet (GE) ebenso unterstützen wie 40-GE-Verbindungen. ® Die Cisco Nexus Serie 9000 umfasst modulare Switches und Fixed-Port-Switches, die diese Herausforderungen mit einer flexiblen, reaktionsschnellen, kostengünstigen und anwendungszentrischen Infrastruktur (Application Centric Infrastructure, ACI) meistern. Die Cisco Nexus 9300-Plattform umfasst Fixed-Port-Switches für die ToR- oder MoR-Bereitstellung (Top-ofRack/Middle-of-Row) in Rechenzentren, in denen Unternehmensanwendungen, Service Provider-Hosting und Cloud Computing-Umgebungen zusammenkommen. Die Switches der Cisco Nexus Serie 9300 sind für Verbindungen mit 10 GE, 40 GE sowie FCoE (Fibre Channel over Ethernet) geeignete, blockierungsfreie Layer-2und Layer-3-Switches mit einer internen Bandbreite von bis zu 1,28 Tbit/s. Der Cisco Nexus 9396PX-Switch kommt im 2-HE-Formfaktor mit 48 fest konfigurierten 10-Gbit/s-SFP+ Ports und 12 fest konfigurierten 40-Gbit/s-QSFP+ Ports eine Bandbreite von 960 Gbit/s bietet (Abbildung 1). Die 40-Gbit/sPorts befinden sich an einem Uplink-Modul, dessen Wartung und Austausch die Benutzer selbst übernehmen können. Abbildung 1. Cisco Nexus 9396PX-Switch Der Cisco Nexus 93128TX-Switch kommt im 3-HE-Formfaktor und bietet mit 96 fest konfigurierten 1/10GBASE-TPorts und 8 fest konfigurierten 40-Gbit/s-QSFP+ Ports eine Bandbreite von 1,28 Tbit/s (Abbildung 2). Die 40Gbit/s-Ports befinden sich an einem Uplink-Modul, dessen Wartung und Austausch die Benutzer selbst übernehmen können. Das Uplink-Modul ist für beide Switches identisch. Bei einer Verwendung mit dem Cisco Nexus 93128TX sind nur acht der zwölf vorhandenen 40-Gbit/s-QSFP+ Ports verfügbar. © 2013 Cisco und/oder Partnerunternehmen. Alle Rechte vorbehalten. Dieses Dokument enthält öffentliche Informationen von Cisco. Seite 1 von 16 Abbildung 2. Cisco Nexus 93128TX-Switch Mit der Cisco Nexus Serie 9000 können Unternehmen bestehende Rechenzentren schnell und einfach auf den neuesten Stand bringen: Fortschrittliche optische Verbindungen ermöglichen den Einsatz von bestehenden 10-GEGlasfaserverbindungen (ein Paar Multimode-Glasfaserstränge) zur Übertragung von 40 GE auf die Aggregation Layer oder an die Spine (in einer Leaf-and-Spine-Konfiguration). Die Serie kann zudem in MoR- oder EoRKonfigurationen (Middle-of-Row/End-of-Row) bereitgestellt werden und erfüllt so die 10-GEVerbindungsanforderungen mehrerer Racks oder PODs. In Kombination mit Fabric Extendern der Cisco Nexus Serie 2000 können die Switches in einem Design mit zusammengefasstem („collapsed“) Access- und Aggregation-Layer, das 1-GE- und 10-GE-Verbindungen für mehrere Racks ermöglicht, noch mehr Server unterstützen. ® Die Cisco Nexus Serie 9000 kann in zwei Betriebsmodi eingesetzt werden. Mithilfe der Cisco NX-OS Software können Unternehmen die Cisco Nexus Serie 9000 in standardmäßigen Cisco Nexus Switch-Umgebungen bereitstellen. Alternativ besteht dank der ACI-fähigen Hardware-Infrastruktur die Möglichkeit zur automatisierten, richtlinienbasierten Systemverwaltung. Funktionen und Vorteile des Cisco Nexus 9300-Switches Die Switches der Cisco Nexus 9300-Plattform sind blockierungsfreie Switches für Services mit hoher Dichte, die sich durch einen geringen Stromverbrauch auszeichnen und in ToR-, MoR- oder EoR-Konfigurationen in Unternehmensrechenzentren, Service Provider-Einrichtungen sowie groß angelegten Virtualisierungs- und Cloud Computing-Umgebungen eingesetzt werden können. Mit flexiblen Port-Konfigurationen, die die vorhandenen Kupfer- und Glasfaserkabel unterstützen, bietet die Plattform eine branchenführende Dichte und Leistung (Tabelle 1). Dank 1/10GBASE-T-Unterstützung ermöglicht die Plattform 10 GE über die vorhandenen Kupferkabel und somit in MoR- und EoR-Konfigurationen ein ® kostengünstiges Upgrade von Cisco Catalyst Switches der Serie 6500. Tabelle 1. Konfigurationsoptionen für die Cisco Nexus 9300-Plattform Konfigurationsoption Cisco Nexus 9396PX 48 fest konfigurierte SFP+ Ports Ja 96 fest konfigurierte 1/10GBASE-T-Ports Cisco Nexus 93128TX Vorteil ● Flexible Unterstützung von optischen und Glasfaserverbindungen mit 1 und 10 GE, einschließlich latenzarmer, kostengünstiger Twinax-Kabel ● Unterstützung für 1-GE-SFP+ Ja ● Einfaches Upgrade der vorhandenen MoR- und EoR-Switches unter Verwendung der vorhandenen Kabel; einfache Migrationsoption zu 10 GE ● Unterstützung für 100-Megabit-Ethernet, 1-Gigabit-Ethernet und 10Gigabit-Ethernet ● 40-GE-Verbindung für Uplinks zu Aggregations- oder Spine-Switches; fortschrittliche optische Verbindungen mit QSFP+ für Verbindungsmöglichkeiten über vorhandene 10-GE-Glasfaserverbindungen ● 40 MB zusätzliche Paketpufferkapazität, für alle Ports freigegeben, für höhere Ausfallsicherheit 40-GE-Uplink-Modul mit 12 Ports (erforderlich) 12 QSFP+ Ports aktiv 8 QSFP+ Ports aktiv Netzteile (bis zu 2) 650 Watt (W) 1200 W 80 PLUS Platinum-Netzteile, die bei 20 % Auslastung eine Effizienz von mindestens 90 % bieten Lüftereinschübe 3 3 Hot-Swap-fähige, redundante Lüftereinschübe mit wählbarer Luftströmungsrichtung © 2013 Cisco und/oder Partnerunternehmen. Alle Rechte vorbehalten. Dieses Dokument enthält öffentliche Informationen von Cisco. Seite 2 von 16 Die Cisco Nexus 9300-Plattform bietet die in Tabelle 2 aufgeführten Funktionen. Tabelle 2. Funktionen der Cisco Nexus 9300-Plattform Funktionalität Vorteil Hohe Skalierbarkeit und Leistung Dank der Latenz von 1 bis 2 Mikrosekunden bei einer Bandbreite von bis zu 1,28 Tbit/s kann eine robuste SwitchFabric aufgebaut werden, die sich von 200 auf mehr als 200.000 10-Gbit/s-Server-Ports skalieren lässt. Höhere Kapazität des integrierten Puffers Insgesamt steht 50 MB an gemeinsam nutzbarer integrierter Pufferkapazität zur Verfügung. Dadurch können Geschwindigkeitsunterschiede zwischen den Access- und Uplink-Ports besser ausgeglichen werden. Konzipiert für hohe Verfügbarkeit Die Hot-Swap-fähigen, redundanten Netzteile und Lüftereinschübe erhöhen die Verfügbarkeit. Konfiguration mit flexibler Luftströmungsrichtung Unterstützt werden Konfigurationen mit Luftstromführung von der Vorder- zur Rückseite und von der Rückzur Vorderseite. Energieeffizienz Alle Netzteile der Cisco Nexus Serie 9000 sind mit 80 PLUS Platinum bewertet. Fortschrittliche optische Verbindungen Cisco bietet einen Plug-fähigen 40-GE-QSFP+ Transceiver, mit dem 40-GE-Verbindungen mit einer bestehenden 10-GE-Verkabelung im Rechenzentrum genutzt werden können. So fallen bei der Umstellung auf 40 GE keine Kosten für ein Upgrade der Kabelinfrastruktur an. Die Cisco Nexus 9300-Plattform besteht aus den in Abbildung 3 dargestellten und in den nachfolgenden Abschnitten beschriebenen Komponenten. Abgebildet ist der Cisco Nexus 9396PX-Switch; die anderen Switches aus der Serie verfügen über ähnliche Komponenten und Konfigurationsoptionen. Abbildung 3. Komponenten der Cisco Nexus 9300-Plattform (abgebildet: Cisco Nexus 9396PX) Stromversorgung und Kühlung Die Switches sind mit den Warm- und Kaltgangeinhausungen in Rechenzentren jeder Art kompatibel. Sie können so montiert werden, dass die Ports nach hinten ausgerichtet sind und sich somit möglichst nahe an den zugehörigen Servern befinden, um die Verkabelung der Server-Racks zu vereinfachen. Wenn bei den vorhandenen Switch-Racks die Netzwerkkabel mit der Vorderseite der Racks verbunden sind, können die Switches mit nach vorne ausgerichteten Ports installiert werden. Für die Luftstromführung von der Vorder- zur Rückseite in den beiden Betriebsmodi sind verschiedene Netzteile und Lüftereinschübe mit unterschiedlicher Luftströmungsrichtung (rot/blau markiert) erhältlich (siehe Abbildung 3). Zugunsten optimaler Verfügbarkeit unterstützt die Plattform 1+1-redundante, Hot-Swap-fähige, nach 80 PLUS Platinum zertifizierte Netzteile und Hot-Swap-fähige, 2+1-redundante Lüftereinschübe. Cisco Nexus Uplink-Modul der Serie 9300 Bei der Cisco Nexus 9300-Plattform muss für den normalen Switch-Betrieb ein Uplink-Modul installiert werden. Das Uplink-Modul Cisco Nexus M12PQ bietet bis zu 12 QSFP+ Ports für 40-GE-Verbindungen zu Servern oder Aggregation-Layer-Switches (Abbildung 4). Wie in Tabelle 1 angegeben, sind beim Uplink-Modul zusammen mit dem Cisco Nexus 93128TX acht aktive Ports, und in Verbindung mit dem Cisco Nexus 9396PX zwölf aktive Ports verfügbar. © 2013 Cisco und/oder Partnerunternehmen. Alle Rechte vorbehalten. Dieses Dokument enthält öffentliche Informationen von Cisco. Seite 3 von 16 Abbildung 4. Cisco Nexus M12PQ (QSFP+ Uplink-Karte mit 12 Ports) Bereitstellungsszenarien Die Cisco Nexus 9300-Plattform ist eine vielseitige Switching-Plattform für Rechenzentren. Die Switches der Serie können als ToR-Switches im Rechenzentrum, als MoR- oder EoR-Access-Layer-Switches mit oder ohne Cisco Fabric Extender-Technologie sowie als Leaf-Switches in horizontal skalierbaren Leaf-and-Spine-Architekturen eingesetzt werden. Im Zusammenhang mit der Cisco ACI ist die Cisco Nexus 9300-Plattform auf eine Leaf-Rolle ausgelegt. Top-of-Rack-Switch für Rechenzentren Dank ihrer hohe Portdichte, der erhöhten Kapazität des integrierten Puffers und ihrer Leistungsfähigkeit eignet sich die Cisco Nexus 9300-Plattform besonders gut als ToR-Switch. Der Cisco Nexus 9396PQ bietet mit 48 fest konfigurierten Ports genügend Ports für sehr dichte 1-HEServerkonfigurationen. Mit zwei dieser Switches lassen sich redundante Verbindungen zu den einzelnen Servern in einem Rack herstellen, und es bleiben noch freie Ports übrig. Abbildung 5 zeigt eine Konfiguration, in der die 480 Gbit/s Uplink-Kapazität der einzelnen Switches ausreicht, um jedem Server ohne Überbelegung volle 10 Gbit/s Bandbreite zur Verfügung zu stellen. Die Cisco Nexus 9300-Plattform kann mehrere Racks (oder PODs) mit 1-HE-Servern für Services mit hoher Dichte unterstützen. So können mit dem Cisco Nexus 93128TX (96 Ports) beispielsweise 10-GE-Verbindungen zu allen Servern in zwei Racks hergestellt werden, wobei zwei dieser Switches vollständige Redundanz bieten. Bei weniger dichten Konfigurationen mit 2-HE-Servern kann die Cisco Nexus 9300-Plattform in einer MoR-Konfiguration sogar noch mehr Server-Racks unterstützen. Abbildung 5. Cisco Nexus 9300-Plattform in ToR-Konfigurationen © 2013 Cisco und/oder Partnerunternehmen. Alle Rechte vorbehalten. Dieses Dokument enthält öffentliche Informationen von Cisco. Seite 4 von 16 EoR-Access-Layer-Switch Die Switches der Cisco Nexus 9300-Plattform eignen sich nicht nur gut als ToR-Switches, sondern können auch als MoR- oder EoR-Access-Layer-Switches konfiguriert werden. Per 1-GE- und 10-GE-Verbindung lassen sie sich mit fast allen Blade- und Rack-Servern verbinden. Beispiele (siehe auch Abbildung 6): ™ ● Rack-Server von Drittanbietern oder eigenständige Rack-Server im Cisco Unified Computing System ® (Cisco UCS ) ● Blade-Server-Chassis von Drittanbietern mit im Chassis installierten Switches oder Pass-Through-Geräten ● Cisco UCS Der Cisco Nexus 9396PX kann zur Verbindung von 10-GE- und 40-GE-Fabric Extendern, Cisco Nexus B22 Blade Fabric Extendern in Blade-Chassis von Dell und HP (nicht abgebildet) sowie in 10-GE-Servern und -Systemen wie dem Cisco UCS verwendet werden. Der Cisco Nexus 93128TX ermöglicht die Verbindung einer hohen Anzahl von 10-GE-Blade- oder Rack-Servern mit 10GBASE-T-Ports. Abbildung 6. Switches der Cisco Nexus 9300-Plattform als EoR-Access-Layer-Switches mit und ohne Cisco Fabric ExtenderTechnologie Zusammengefasste („collapsed“) Access- und Aggregation-Layer Abbildung 7 zeigt, wie die Cisco Nexus 9300-Plattform so mit Fabric Extendern der Cisco Nexus Serie 2000 kombiniert werden kann, dass ein zentral verwalteter und dennoch physisch verteilter Switch mit zusammengefasstem Access- und Aggregation-Layer entsteht. Die einzelnen Fabric Extender sind zwar physisch oben im jeweiligen Rack oder Blade-Server-Chassis implementiert, dennoch wird jedes Gerät als Remote-Linecard des Cisco Nexus 9300-Plattform-Chassis behandelt. So ergibt sich durch flexible Bandbreitenüberbelegung eine enorme Skalierbarkeit, während das Management zentral erfolgt. © 2013 Cisco und/oder Partnerunternehmen. Alle Rechte vorbehalten. Dieses Dokument enthält öffentliche Informationen von Cisco. Seite 5 von 16 Bei der Lösung mit oben in den Racks installierten Fabric Extendern der Cisco Nexus Serie 2000 wird die Verkabelung vereinfacht, der Stromverbrauch sinkt insgesamt, und es sind weniger Verwaltungsstellen erforderlich. Dies schafft die Voraussetzungen für ein „Rack and Roll“-Bereitstellungsmodell, bei dem die einzelnen Server-Racks mithilfe von ToR-Fabric Extendern schon vorab verkabelt werden können. So müssen zur Einbindung ins Rechenzentrum nur noch der Netzwerk-Uplink und das Netzkabel angeschlossen werden. Abbildung 7. Zusammengefasste („collapsed“) Access- und Aggregation-Layer mit Cisco Fabric Extendern Leaf-and-Spine Architektur Die Switches der Cisco Nexus 9300-Plattform eignen sich sehr gut als Leaf-Switches in einer Leaf-and-SpineArchitektur (Abbildung 8). Durch die von der Cisco Nexus 9300- und 9500-Plattform eingerichteten Layer-3Funktionen kann mit ECMP-Routing (Equal-Cost Multipath) der Datenverkehrsfluss beschleunigt werden. Bei einem Ausfall wird so auch die Rekonvergenzzeit reduziert. Da Leaf-and-Spine-Architekturen eine höhere Redundanz aufweisen, steigt die Verfügbarkeit, und die Workload-Platzierung kann wesentlich flexibler erfolgen. Abbildung 8. Die Cisco Nexus 9300- und 9500-Plattform in einer Leaf-and-Spine-Architektur © 2013 Cisco und/oder Partnerunternehmen. Alle Rechte vorbehalten. Dieses Dokument enthält öffentliche Informationen von Cisco. Seite 6 von 16 Cisco NX-OS Software – Übersicht Cisco NX-OS ist ein speziell für Rechenzentren konzipiertes Betriebssystem, das im Hinblick auf optimale Leistung, Ausfallsicherheit, Skalierbarkeit, Handling und Programmierbarkeit entwickelt wurde. Cisco NX-OS bietet ein umfangreiches Spektrum an leistungsstarken Funktionen, die den hohen Anforderungen der Virtualisierung und Automatisierung in heutigen wie zukünftigen Rechenzentren gerecht werden. Die Cisco Nexus Serie 9000 bringt eine erweiterte Version der Cisco NX-OS Software mit einem einzelnen BinärImage zum Einsatz, die alle Switches der Serie unterstützt und so das Image-Management vereinfacht. Das Betriebssystem ist modular und verfügt für jedes Routing-Protokoll über einen dedizierten Prozess, sodass Fehler isoliert und die Verfügbarkeit erhöht werden. Im Fall eines Prozessfehlers kann der Prozess ohne Statusverlust neu gestartet werden. Das Betriebssystem unterstützt In-Service-Software-Upgrades (ISSU), Hot Patching und Cold Patching sowie Online-Diagnosen. Sollte ein Supervisor-Modul ausfallen (nur Cisco Nexus 9500-Plattform), erfolgt mithilfe der Software ein Stateful Switchover ohne Unterbrechung der Verfügbarkeit. Wichtigste Switch-Funktionen: ● POAP (Power-On Auto Provisioning) automatisiert den Upgrade-Prozess von Software-Images und die Installation von Konfigurationsdateien auf Cisco Nexus Switches, die neu im Netzwerk bereitgestellt werden. ● Die intelligente NX-API ermöglicht das Management des Switches über RPCs (Remote Procedure Calls; JavaScript Object Notation [JSON] oder XML) über die HTTP-/HTTPS-Infrastruktur. ● Per Patching können Upgrades und Patches für die Cisco NX-OS Software ohne Unterbrechung des Switch-Betriebs durchgeführt werden. ● Die Unterstützung für Line-Rate-Overlay ermöglicht VXLAN-Bridging und -Routing (Virtual Extensible LAN) bei voller Line-Rate. Dies vereinfacht und beschleunigt die Kommunikation zwischen virtuellen und physischen Servern sowie zwischen mehreren Rechenzentren in einer Campus-Umgebung. Funktionen und Vorteile von Cisco NX-OS Die Software-Pakete für die Cisco Nexus Serie 9000 bieten Flexibilität und ein vielfältiges Funktionsangebot und zeichnen sich dabei durch Funktionskonsistenz mit den Cisco Nexus Access-Switches aus. Die StandardSystemsoftware umfasst umfangreiche Sicherheits- und Management-Funktionen auf Layer 2 und ein grundlegendes Feature-Set auf Layer 3. Zur Aktivierung erweiterter Layer 3-IP-Unicast- und IP-MulticastRoutingfunktionen müssen zusätzliche Lizenzen installiert werden. In Tabelle 3 sind die verfügbaren Paketoptionen und Lizenzen für die Aktivierung erweiterter Funktionen aufgeführt. Tabelle 3. Software-Pakete und -Lizenzierung Pakete Chassisbasiert Teilenummer Unterstützte Funktionen Cisco Nexus 9300 Enhanced Layer 3-Lizenz Chassis N93-LAN1K9 Layer 3 einschl. vollständigem OSPF, EIGRP (Enhanced Interior Gateway Routing Protocol), BGP (Border Gateway Protocol) und VXLAN Lizenz für Cisco Data Center Network Management (DCNM) Chassis DCNM-LANN93-K9 Cisco DCNM-Lizenz für die Cisco Nexus 9300-Plattform © 2013 Cisco und/oder Partnerunternehmen. Alle Rechte vorbehalten. Dieses Dokument enthält öffentliche Informationen von Cisco. Seite 7 von 16 Software-Mindestanforderungen Der Cisco Nexus 9000 unterstützt die Cisco NX-OS Software 6.1 und höher. Cisco NX-OS ist mit der Cisco IOS Software sowie allen Netzwerkbetriebssystemen kompatibel, die den in diesem Datenblatt aufgeführten Netzwerkstandards entsprechen. ® In der Cisco Nexus Serie 9000 wird Cisco NX-OS auf einem 64-Bit-Linux-Kernel (Version 3.4.10) ausgeführt. Dabei unterstützt ein einziges Binär-Image sowohl modulare Switches (Cisco Nexus 9500-Plattform) als auch Fixed-Port-Switches (Cisco Nexus 9300-Plattform). Das Software-Image basiert auf der Cisco NX-OS Softwareversion 6.1(2). Da das einzelne Image den Linux-Kernel und Cisco NX-OS umfasst, kann der Switch über einen standardmäßigen Linux-Kickstart-Prozess gestartet werden. Aktuelle Informationen zu Softwareversionen und Empfehlungen finden Sie in den Informationen zu Produktneuheiten unter http://www.cisco.com/go/nexus6000. Spezifikationen Tabelle 4 enthält die Spezifikationen für die Cisco Nexus 9300-Plattform. (Angaben zur Funktionsunterstützung finden Sie in den Software-Versionshinweisen.) Leistung und Skalierbarkeit Tabelle 4. Produktspezifikationen Produkt Cisco Nexus 9300-Plattform Maximale Anzahl LPM-Routen (Longest Prefix Match) 16.000 Maximale Anzahl IP-Hosteinträge 88.000 Maximale Anzahl MAC-Adresseinträge 160.000 Anzahl Multicast-Routen ● 32.000 (ohne vPC [virtual PortChannel]) ● 32.000 (mit vPC) Anzahl IGMP-Snooping-Gruppen (Interior Gateway Management Protocol) ● 32.000 (ohne vPC) ● 32.000 (mit vPC) Maximale Anzahl Cisco Nexus Fabric Extender der Serie 2000 pro Switch 16 ● 4.000 Ausgang ● 1.000 Eingang Anzahl ACL-Einträge (Access Control List, Zugriffskontrollliste) Maximale Anzahl VLANs 4.096 Maximale Anzahl VRF-Instanzen (Virtual Routing and Forwarding) 1.000 Maximale Anzahl Links pro PortChannel 32 Maximale Anzahl ECMP-Pfade 64 Maximale Anzahl PortChannels 528 Anzahl aktive SPAN-Sitzungen (Switched Port Analyzer) 4 Maximale Anzahl RPVST-Instanzen (Rapid per-VLAN Spanning Tree) 507 Maximale Anzahl HSRP-Gruppen (Hot Standby Router Protocol) 490 Maximale Anzahl MST-Instanzen (Multiple Spanning Tree) 64 Maximale Anzahl VTEP-Ziele (VXLAN Tunnel Endpoint) 256 Maximale Anzahl physische VXLAN-Server (Port-VLAN-Kombinationen) 10.000 © 2013 Cisco und/oder Partnerunternehmen. Alle Rechte vorbehalten. Dieses Dokument enthält öffentliche Informationen von Cisco. Seite 8 von 16 Merkmale und Funktionen Dieser Abschnitt gibt einen Überblick über die Funktionen der Cisco Nexus 9300-Plattform. Layer 2 VLANs ● 4096 ● Remapping mit reserviertem Adressbereich Private VLANs (PVLANs)* ● Isolated-Ports und Promiscuous-Ports ● PVLAN bei PortChannels und vPCs PVLANs: Fabric Extender* ● Isolated-Ports vPC Spanning Tree Protocol ● IEEE 802.1w Rapid PVST+ (Rapid Spanning Tree) ● IEEE 802.1s MST (Multiple Spanning Tree) ● Edge-Port und Edge-Port-Trunk ● Erweiterungen: BPDU Guard (Bridge-Protokoll-Dateneinheit), BPDU-Filterung, Bridge Assurance, Loop Guard und Root Guard VTP (VLAN Trunk Protocol) Version 1 und 2 (v1 und v2): Transparent-Modus MAC-Adressen: statisch ● Unicast und Multicast IEEE 802.3x Flow Control IEEE 802.1AB LLDP (Link Layer Discovery Protocol) Vom Benutzer konfigurierbare MTU (Maximum Transmission Unit) und Jumbo-Frames Auto-MDIX (Automatic Medium-dependent Interface Crossover) Unidirectional Link Detection (UDLD) Layer 3-Funktionen IPv4 ● Statische Routen ● BGP, EIGRP, OSPFv2 und ISIS (Intermediate System to Intermediate System) ● VRF-Lite- und VRF-Route-Leaking ● HSRPv1 und v2 ● Virtual Router Redundancy Protocol (VRRP) ● Bidirectional Forwarding Detection (BFD) ● DHCP-Relay (Dynamic Host Configuration Protocol) IPv6 ● Statische Routen ● BGP und OSPFv3 ● VRF-Lite- und VRF-Route-Leaking ● HSRPv6 ● VRRPv3 ● DHCP-Relay Erweiterungen für BGP ● disable-peer-as-check: Die von einem Knoten in einem autonomen System (as) empfangenen Routen werden einem anderen Knoten im selben autonomen System mitgeteilt. ● allow-as in: Im autonomen Systempfad (as-path) in der BRIB (BGP Routing Information Base) dürfen eigene autonome Systeme für Routen installiert werden. ● best-as-path-relax: Von verschiedenen autonomen Systemen empfangene Pfade dürfen als Multipath behandelt werden, wenn die as-pathLängen übereinstimmen und andere Multipath-Bedingungen erfüllt sind. ● best-as-path-relax: Von verschiedenen autonomen Systemen empfangene Pfade dürfen als Multipath behandelt werden, wenn die as-pathLängen übereinstimmen und andere Multipath-Bedingungen erfüllt sind. ● transport connection-mode passive: Verbindungen dürfen nur passiv eingerichtet werden. ● remove private-as enhancements [no | default]: remove-private-as [all] [replace-as] ● MD5-Authentifizierung für präfixbasierte Netzwerknachbarn: Präfixbasierte Netzwerknachbarn dürfen authentifiziert werden. ● Der nächste E-BGP-Hop ist unverändert. ● IPv6-Routen-Updates per IPv4-Peering. © 2013 Cisco und/oder Partnerunternehmen. Alle Rechte vorbehalten. Dieses Dokument enthält öffentliche Informationen von Cisco. Seite 9 von 16 ● E-BGP kann mit BFD auf bis zu 192 Peers skaliert werden. 64-faches ECMP Vom Benutzer konfigurierbare MAC-Adressen (16) bei gerouteten Schnittstellen Multicast IGMPv1, v2 und v3 IGMP Snooping PIM-SM (Protocol-Independent Multicast Sparse Mode) und ASM (Any Source Multicast) Anycast RP (Anycast Routing Protocol) Multicast Source Discovery Protocol (MSDP) Verfügbarkeit Ein Binär-Image für Nexus 9300- und Nexus 9500-Switches Fehlerisolierung pro Prozess Prozess-Patching Stateless Process Restart Überwachung Cisco Generic Online Diagnostics (GOLD) ● Minimale, vollständige, umgehungs-, bedarfsgesteuerte und Integritätsprüfungen Onboard-Fehlerprotokollierung (Onboard Fault Logging, OBFL) Cisco Embedded Event Manager (EEM): Zeitplanung, Überwachung und Ereignisplanung Integrierte Paketerfassung und -analyse mit Wireshark Standard-SSD (Chassis-Supervisor und ToR) für Protokollierung und Datenerfassung SPAN ● Quelle und Ziel auf Switch ERSPAN ● Quelle auf Switch und Fabric Extender ● ACL-Eingangsfilterung Virtualisierungsunterstützung * VXLAN-Gateway * VXLAN-Bridging VXLAN-Routing* Sicherheitsfunktionen ACLs für Eingang und Ausgang unter Verwendung von Feldern auf Layer 2, 3 und 4 ● Erweiterte ACLs, MAC-Adressen, PACL (Port ACL), VACL (VLAN ACL) und RACL (Routed ACL) ● Flexible ACL-Partitionierung ACL-Zähler Sturmkontrolle ● Broadcast, Multicast und Unicast (unbekannt) Vom Benutzer konfigurierbares CoPP (Control Plane Policing) Authentication, Authorization and Accounting (AAA) ● CHAP (Challenge Handshake Authentication Protocol), PAP (Password Authentication Protocol), Microsoft MS-CHAP und MS-CHAPv2 ● Möglichkeit zur Deaktivierung der rollenbasierten Zugriffskontrolle (RBAC) und zur Verwendung der AAA-Serverauthentifizierung ● RBAC-Integration als Ersatz für Berechtigungsstufen ● Protokollierung ● Testparameter ● VRF-Kontextunterstützung ● LDAP-Unterstützung RADIUS RBAC TACACS+ © 2013 Cisco und/oder Partnerunternehmen. 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Seite 10 von 16 Schnittstellentypen Layer-2-Switch-Port ● Access und Trunk (VLAN-Liste und natives VLAN, markiert und unmarkiert) Layer 3 geroutet Loopback-Schnittstelle SVI (Switched Virtual Interface) PortChannel ● Static-Modus ● IEEE 802.3ad: LACP ● Lastenausgleich ● Ping für Mitglieds-Links ● Minimale Anzahl Links * Fabric Extender-Port QoS-Funktionen Bis zu 4 Warteschlangen pro Port Modulare QoS-Kommandozeilenschnittstelle (Modular QoS Command-Line Interface, MQC) ACL-basierte Klassifizierung Warteschleifen ● Strict Priority und Strict Priority Fabric Extender ● Weighted Round Robin (WRR) und WRR Fabric Extender Markierung und Klassifizierung ● Differentiated Services Code Point (DSCP) auf Switch ● Class of Service (CoS) ● CoS-Erhalt für Remote Direct Memory Access (RDMA) über Converged Enhanced Ethernet (RoCEE) Richtlinien ● Eingang Explicit Congestion Notification (ECN) Weighted Random Early Detection (WRED) PFC-Unterstützung (Priority Flow Control) für bis zu 3 PFC-Klassen Gerätemanagement POAP Konfigurations-Rollback Konfigurationssitzungsmanager FTP-, SFTP- und TFTP-Client Network Time Protocol (NTP) ● Client, Peer, Server, ACL und Authentifizierung RCP- und SCP-Client (Remote Copy und Secure Copy) Remote Monitoring (RMON) Cisco Smart Call Home Simple Network Management Protocol (SNMP) v1, v2c und v3 Syslog Virtuelles Terminal (vty) XML (NETCONF) Secure Shell (SSH) v2 (Client und Server) Telnet (Client und Server) USB-Port 100-/1000-Gbit/s-Management-Port Serieller RS-232-Konsolen-Port Unterstützung für copy <Datei> start Positionsgeber-LED (Beacon) für Linecards (Chassis) und Uplink-Module (Nexus 9300) Unterstützt in Cisco DCNM LAN und Cisco Prime™-Infrastruktur Unterstützt in Cisco Netzwerk-Plug-in für OpenStack © 2013 Cisco und/oder Partnerunternehmen. 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Seite 11 von 16 Erweiterbarkeit und Programmierbarkeit Linux-Tools ● Zugriff auf Bash-Shell ● Zugriff auf Broadcom-Shell Python-Shell NX-API * XMPP-Client (Extensible Messaging and Presence Protocol) Erfüllung von Standards IEEE 802.1D Bridging und Spanning Tree IEEE 802.1p QoS/CoS IEEE 802.1Q: VLAN-Tagging IEEE 802.1w Rapid Spanning Tree IEEE 802.1s Multiple Spanning Tree Protocol IEEE 802.1AB Link Layer Discovery Protocol IEEE 802.3ad Link-Aggregation mit LACP IEEE 802.3x Flow Control IEEE 802.3ab 1000BASE-T IEEE 802.3z Gigabit-Ethernet IEEE 802.3ae 10-Gigabit-Ethernet IEEE 802.3ba 40-Gigabit-Ethernet RFC 2460 – IPv6 RFC 2461: Ermittlung von Netznachbarn für IPv6 RFC 2462: IPv6 Stateless Address Autoconfiguration RFC 2463 – ICMPv6 SNMP-MIBs Cisco NX-OS Softwareversion 6.2 (gleichwertig) * Unterstützung nach dem FCS per Software-Upgrade Stromversorgung Tabelle 5 enthält eine Übersicht über die Netzteilparameter der Cisco Nexus 9300-Plattform. Tabelle 5. Netzteilparameter Netzteilparameter (Wechselstrom) Cisco Nexus 9396PX Cisco Nexus 93128TX Stromversorgung 650 W, Wechselstrom 1.200 W, Wechselstrom Eingangsspannung 200 bis 240 V Wechselstrom Frequenz 50 bis 60 Hz Effizienz 90 % oder höher (Auslastung 20 bis 100 %) RoHS-konform Ja Hot-Swap-fähig Ja Optionen: von der Vorder- zur Rückseite und von der Rück- zur Vorderseite Ja © 2013 Cisco und/oder Partnerunternehmen. Alle Rechte vorbehalten. Dieses Dokument enthält öffentliche Informationen von Cisco. Seite 12 von 16 Umgebung In Tabelle 6 sind die Umgebungsbedingungen für die Cisco Nexus 9300 Plattform aufgeführt. Tabelle 6. Umgebungsbedingungen Eigenschaft Cisco Nexus 9300-Plattform ● Cisco Nexus 9396PX: 8,9 x 44,5 x 57,1 cm ● Cisco Nexus 93128TX: 13,3 x 44,5 x 57,1 cm Abmessungen (H x B x T) Betriebstemperatur 0 bis 40 °C Lagertemperatur -40 bis 70 °C Luftfeuchtigkeit 5 bis 95 % (nicht kondensierend) Höhe 0 bis 4000 m Gewicht und typische Leistungsaufnahme In Tabelle 7 sind das Gewicht und die typische Leistungsaufnahme des Cisco Nexus 9300 aufgeführt. Tabelle 7. Gewicht und Leistungsaufnahme Komponente Gewicht Cisco Nexus 9396PX ohne Netzteile, Lüfter, Uplink-Modul 10,2 kg 650-Watt-Netzteil für Wechselstrom (maximal 2) 1,1 kg Lüftereinschub 1 0,4 kg Cisco Nexus 93128TX ohne Netzteile, Lüfter, Uplink-Modul 14,8 kg 1.200-Watt-Netzteil für Wechselstrom (maximal 2) 1,2 kg Lüftereinschub 2 0,5 kg Cisco Nexus M12PQ-Uplink-Modul (1 pro Switch) 1,4 kg Komponente Typische Leistung Maximale Leistung Cisco Nexus 9396PX (mit 2 Netzteilen, 3 Lüftern) 204 W 455 W 1G-Modus 432 W 739 W 10G-Modus 568 W 853 W Cisco Nexus 93128TX (mit 2 Netzteilen, 3 Lüftern) Zulassungen und Zertifizierungen Tabelle 8 gibt einen Überblick über die Erfüllung gesetzlicher Vorschriften und Standards der Cisco Nexus 9300Plattform. Tabelle 8. Erfüllung gesetzlicher Vorschriften und Standards: Sicherheit und EMV Spezifikation Beschreibung Erfüllung gesetzlicher Vorschriften Die Produkte sollten der CE-Kennzeichnung gemäß Richtlinien 2004/108/EG und 2006/95/EG entsprechen. Sicherheit ● UL 60950-1 Second Edition ● CAN/CSA-C22.2 No. 60950-1 Second Edition ● EN 60950-1 Second Edition ● IEC 60950-1 Second Edition ● AS/NZS 60950-1 ● GB4943 © 2013 Cisco und/oder Partnerunternehmen. Alle Rechte vorbehalten. Dieses Dokument enthält öffentliche Informationen von Cisco. Seite 13 von 16 Spezifikation Beschreibung EMV: Emissionen EMV: Störfestigkeit ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● FCC Part 15 (CFR 47) Class A AS/NZS CISPR22 Class A CISPR22 Class A EN55022 Class A ICES003 Class A VCCI Class A EN61000-3-2 EN61000-3-3 KN22 Class A CNS13438 Class A ● EN55024 ● CISPR24 ● EN300386 ● KN 61000-4-Serie RoHS Das Produkt ist RoHS 6-konform, mit Ausnahme von bleihaltigen Lötkugeln (Ball Grid Array, BGA) und bleihaltigen Drucksteckern Bestellinformationen In Tabelle 9 sind die Bestellinformationen für die Cisco Nexus 9300-Plattform aufgeführt. Beachten Sie, dass die Fabric Extender der Cisco Nexus Serie 2200 entweder separat oder zusammen mit der Cisco Nexus 9300 Plattform bestellt werden können. Tabelle 9. Bestellinformationen Teilenummer Produktbeschreibung Hardware N9K-C9396PX Nexus 9300 mit 48 SFP+ Ports für 1/10G und 12 QSFP-Ports für 40G N9K-C93128TX Nexus 9300 mit 96 Ports für 1/10G-T und 8 QSFP-Ports für 40G N9K-C9396PX-BA-L3 Nexus 9396, 960G-Switch, 12 Ports für 40G-Uplinks, Kaltluftzufuhr, Enh. L3 Lizenz N9K-C9396PX-FA-L3 Nexus 9396, 960G-Switch, 12 Ports für 40G-Uplinks, Heißluftabfuhr, Enh. L3 Lizenz N9K-C93128TX-BA-L3 Nexus 93128, 1.280G-Switch, 8 Ports für 40G-Uplinks, Kaltluftzufuhr, Enh. L3 Lizenz N9K-C93128TX-FA-L3 Nexus 93128, 1.280G-Switch, 8 Ports für 40G-Uplinks, Heißluftabfuhr, Enh. L3 Lizenz N9K-M12PQ Uplink-Modul für Nexus 9300, 12 QSFP-Ports für 40G N9K-PAC-650W Netzteil für Nexus 9300, 650 W Wechselstrom, Heißluftabfuhr (rot) N9K-PAC-650W-B Netzteil für Nexus 9300, 650 W Wechselstrom, Kaltluftzufuhr (blau) N9K-PAC-1200W Netzteil für Nexus 9300, 1200W Wechselstrom, Heißluftabfuhr (rot) N9K-PAC-1200W-B Netzteil für Nexus 9300, 1200W Wechselstrom, Kaltluftzufuhr (blau) N9K-C9300-FAN1 Lüfter 1 für Nexus 9300, Heißluftabfuhr (rot) N9K-C9300-FAN1-B Lüfter 1 für Nexus 9300, Kaltluftzufuhr (blau) N9K-C9300-FAN2 Lüfter 2 für Nexus 9300, Heißluftabfuhr (rot) N9K-C9300-FAN2-B Lüfter 2 für Nexus 9300, Kaltluftzufuhr (blau) Software N93-LAN1K9 Enhanced L3 einschl. vollständigem OSPF, EIGRP, BGP DCNM-LAN-N93-K9 DCNM-Lizenz für Nexus Serie 9300 Optische Verbindungen und Kabel QSFP-40G-SR-BD 40GBASE-SR-BD QSFP-Modul, LC-Anschluss (Multimode-Glasfaser, MMF bei 100 m OM3) QSFP-40G-SR4 40GBASE-SR4 QSFP-Modul, MPO-Anschluss (Multimode-Glasfaser, MMF bei 100 m OM3) QSFP-40G-CSR4 Erweitertes 40GBASE CSR4 QSFP-Modul, MPO-Anschluss (Multimode-Glasfaser, MMF bei 300 m OM3) QSFP-4x10G-AC7M Breakout-Kabel für Direktanschluss Cisco 40GBASE-CR4 QSFP+ an 4 10GBASE-CU SFP+, 7 m, aktiv © 2013 Cisco und/oder Partnerunternehmen. Alle Rechte vorbehalten. Dieses Dokument enthält öffentliche Informationen von Cisco. Seite 14 von 16 Teilenummer Produktbeschreibung QSFP-4x10G-AC10M Breakout-Kabel für Direktanschluss Cisco 40GBASE-CR4 QSFP+ an 4 10GBASE-CU SFP+, 10 m, aktiv QSFP-H40G-CU1M Kupferkabel für Direktanschluss von Cisco 40GBASE-CR4 QSFP+, 1 m, passiv QSFP-H40G-CU3M Kupferkabel für Direktanschluss von Cisco 40GBASE-CR4 QSFP+, 3 m, passiv QSFP-H40G-CU5M Kupferkabel für Direktanschluss von Cisco 40GBASE-CR4 QSFP+, 5 m, passiv QSFP-H40G-ACU7M Kupferkabel für Direktanschluss von Cisco 40GBASE-CR4 QSFP+, 7 m, aktiv QSFP-H40G-ACU10M Kupferkabel für Direktanschluss von Cisco 40GBASE-CR4 QSFP+, 10 m, aktiv SFP-10G-SR 10GBASE-SR SFP+-Modul SFP-10G-LR 10GBASE-LR SFP+ Modul SFP-H10GB-CU1M 10GBASE-CU SFP+ Kabel, 1 m SFP-H10GB-CU3M 10GBASE-CU SFP+ Kabel, 3 m SFP-H10GB-CU5M 10GBASE-CU SFP+ Kabel, 5 m SFP-H10GB-ACU7M Aktive Twinax-Kabelbaugruppe, 7 m SFP-H10GB-ACU10M Aktive Twinax-Kabelbaugruppe, 10 m GLC-T 1000 BASE-T SFP GLC-SX-MM GE SFP, LC-Anschluss, SX-Transceiver-Modul GLC-LH-SM GE SFP, LC-Anschluss, LX/LH-Transceiver Netzkabel CAB-250V-10A-AR WS-Netzkabel, 250 V, 10 A – Argentinien (2,5 m) CAB-250V-10A-IS WS-Netzkabel, 250 V, 10 A – Brasilien (2,1 m) CAB-250V-10A-IS WS-Netzkabel, 250 V, 10 A – Volksrepublik China (2,5 m) CAB-250V-10A-ID WS-Netzkabel, 250 V, 10 A – Südafrika (2,5 m) CAB-250V-10A-IS WS-Netzkabel, 250 V, 10 A – Israel (2,5 m) CAB-9K10A-AU(=) Netzkabel, 250 V WS, 10 A, 3112-Anschluss – Australien (2,5 m) CAB-9K10A-EU Netzkabel, 250 V WS, 10 A, CEE-7/7-Anschluss – EU (2,5 m) CAB-9K10A-IT(=) Netzkabel, 250 V WS, 10 A, CEI 23-16/VII-Anschluss – Italien (2,5 Meter) CAB-9K10A-SW(=) Netzkabel, 250 V WS, 10 A, MP232-Anschluss – Schweiz (2,5 m) CAB-9K10A-UK Netzkabel, 250 V WS, 10 A, BS1363-Anschluss (13-A-Sicherung) – Großbritannien (2,5 m) CAB-9K12A-NA Netzkabel, 125 V WS, 13 A, NEMA 5-15-Anschluss – Nordamerika (2,5 m) CAB-AC-L620-C13 Nordamerika, NEMA L6-20-C13 (2,0 m) CAB-C13-C14-2M Netzkabel-Jumper, C13-C14-Anschlüsse, 2 Meter Länge (2 m) CAB-C13-C14-AC Netzkabel, C13 bis C14 (versenkte Steckdose), 10 A (3 m) CAB-C13-CBN Jumper-Schaltschrank-Netzkabel, 250 V WS, 10 A, C14-C13-Anschlüsse (0,7 m) CAB-IND-10A 10-A-Netzkabel für Indien (2,5 m) CAB-N5K6A-NA Netzkabel, 200/240 V, 6 A – Nordamerika (2,5 m) Zubehör N9K-C9300-ACK= Zubehör-Kit für Nexus 9300 N9K-C9300-RMK= Rackmontage-Kit für Nexus 9300 Garantie Für die Cisco Nexus 9300-Plattform besteht eine auf 1 Jahr begrenzte Hardware-Garantie. Die Garantie umfasst den Hardware-Ersatz innerhalb von 10 Tagen ab Erhalt der Retourengenehmigung. © 2013 Cisco und/oder Partnerunternehmen. Alle Rechte vorbehalten. Dieses Dokument enthält öffentliche Informationen von Cisco. Seite 15 von 16 Service und Support Cisco bietet ein breites Spektrum an Services, mit denen Sie die Cisco Nexus 9300-Plattform in Ihrem Rechenzentrum schnell und erfolgreich bereitstellen und optimieren können. Die innovativen Service-Angebote von Cisco werden über eine einzigartige Kombination aus Know-how, Prozessen, Tools und Partnern bereitgestellt. Das Hauptziel dieser Services besteht darin, Sie bei der Steigerung der betrieblichen Effizienz zu unterstützen und Ihr Rechenzentrumsnetzwerk zu optimieren. Der architekturbasierte Ansatz von Cisco Advanced Services unterstützt Sie dabei, die Infrastruktur Ihres Rechenzentrums mit Ihren Unternehmenszielen abzustimmen ® und langfristigen Mehrwert zu erzielen. Cisco SMARTnet Service unterstützt Sie bei der Lösung geschäftskritischer Probleme durch direkten Zugang zu Cisco Netzwerkexperten und Zugriff auf preisgekrönte Ressourcen zu jeder Zeit. Mit diesem Service stehen Ihnen die Smart Call Home-Funktion zur Verfügung, die eine proaktive Diagnose und Echtzeitwarnungen für Ihre Cisco Nexus 9300-Plattform bietet. Da die Cisco Services den gesamten Lebenszyklus des Netzwerks umfassen, tragen sie zu einem maximalen Investitionsschutz, zur Optimierung des Netzwerkbetriebs, zur Unterstützung von Migrationsvorgängen sowie zur Vertiefung Ihrer IT-Fachkenntnisse bei. Weitere Informationen Weitere Informationen zur Cisco Nexus 9000-Plattform finden Sie unter http://www.cisco.com/go/nexus9000. Aktuelle Informationen zu Softwareversionen und Empfehlungen finden Sie in den Informationen zu Produktneuheiten unter http://www.cisco.com/go/nexus9000. Gedruckt in den USA © 2013 Cisco und/oder Partnerunternehmen. Alle Rechte vorbehalten. Dieses Dokument enthält öffentliche Informationen von Cisco. C78-729405-00 11/13 Seite 16 von 16
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