Cisco Nexus Switches der Serie 9300

Datenblatt
Cisco Nexus Switches der Serie 9300
Produktübersicht
Unternehmen weltweit stellen heute fest, dass sich aus Veränderungen in der Anwendungsumgebung neue
Anforderungen an die zugrunde liegende IT-Infrastruktur ergeben. Da Anwendungs-Workloads auf einer Serverund Storage-Infrastruktur bereitgestellt werden, die sowohl virtualisierte als auch physische Ressourcen umfasst,
muss die Netzwerkinfrastruktur zuverlässige Verbindungen, Sicherheit und Transparenz in verschiedenen Bare
Metal-, Virtualisierungs- und Cloud Computing-Umgebungen bieten:
●
Anwendungsinstanzen werden dynamisch erstellt. Dementsprechend müssen auch die Bereitstellung, die
Bearbeitung und die Entfernung von Netzwerkverbindungen für diese Anwendungen dynamisch erfolgen.
●
Die Geschäftsbereiche fordern eine möglichst schnelle Anwendungsbereitstellung. Um die
Markteinführungszeit zu verkürzen und den Return on Investment (ROI) zu erhöhen, muss die IT eine
Infrastruktur zur Verfügung stellen, die gemeinsam genutzt werden kann.
●
Da die meisten Unternehmen sowohl geschäftsspezifische als auch Open Source-basierte und
standardmäßige Business-Anwendungen nutzen, muss die IT Sicherheit und Quality of Service (QoS) in
Multi-Tenant-Umgebungen gewährleisten können.
●
Für Anwendungen wird heute immer häufiger ein heterogeneres, skalierbares Modell mit mehreren Knoten
genutzt. Für dieses Modell muss die IT-Infrastruktur schnell skalierbar sein und Verbindungen mit 10Gigabit-Ethernet (GE) ebenso unterstützen wie 40-GE-Verbindungen.
®
Die Cisco Nexus Serie 9000 umfasst modulare Switches und Fixed-Port-Switches, die diese Herausforderungen
mit einer flexiblen, reaktionsschnellen, kostengünstigen und anwendungszentrischen Infrastruktur (Application
Centric Infrastructure, ACI) meistern.
Die Cisco Nexus 9300-Plattform umfasst Fixed-Port-Switches für die ToR- oder MoR-Bereitstellung (Top-ofRack/Middle-of-Row) in Rechenzentren, in denen Unternehmensanwendungen, Service Provider-Hosting und
Cloud Computing-Umgebungen zusammenkommen. Die Switches der Cisco Nexus Serie 9300 sind für
Verbindungen mit 10 GE, 40 GE sowie FCoE (Fibre Channel over Ethernet) geeignete, blockierungsfreie Layer-2und Layer-3-Switches mit einer internen Bandbreite von bis zu 1,28 Tbit/s.
Der Cisco Nexus 9396PX-Switch kommt im 2-HE-Formfaktor mit 48 fest konfigurierten 10-Gbit/s-SFP+ Ports und
12 fest konfigurierten 40-Gbit/s-QSFP+ Ports eine Bandbreite von 960 Gbit/s bietet (Abbildung 1). Die 40-Gbit/sPorts befinden sich an einem Uplink-Modul, dessen Wartung und Austausch die Benutzer selbst übernehmen
können.
Abbildung 1.
Cisco Nexus 9396PX-Switch
Der Cisco Nexus 93128TX-Switch kommt im 3-HE-Formfaktor und bietet mit 96 fest konfigurierten 1/10GBASE-TPorts und 8 fest konfigurierten 40-Gbit/s-QSFP+ Ports eine Bandbreite von 1,28 Tbit/s (Abbildung 2). Die 40Gbit/s-Ports befinden sich an einem Uplink-Modul, dessen Wartung und Austausch die Benutzer selbst
übernehmen können. Das Uplink-Modul ist für beide Switches identisch. Bei einer Verwendung mit dem Cisco
Nexus 93128TX sind nur acht der zwölf vorhandenen 40-Gbit/s-QSFP+ Ports verfügbar.
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Abbildung 2.
Cisco Nexus 93128TX-Switch
Mit der Cisco Nexus Serie 9000 können Unternehmen bestehende Rechenzentren schnell und einfach auf den
neuesten Stand bringen: Fortschrittliche optische Verbindungen ermöglichen den Einsatz von bestehenden 10-GEGlasfaserverbindungen (ein Paar Multimode-Glasfaserstränge) zur Übertragung von 40 GE auf die Aggregation
Layer oder an die Spine (in einer Leaf-and-Spine-Konfiguration). Die Serie kann zudem in MoR- oder EoRKonfigurationen (Middle-of-Row/End-of-Row) bereitgestellt werden und erfüllt so die 10-GEVerbindungsanforderungen mehrerer Racks oder PODs.
In Kombination mit Fabric Extendern der Cisco Nexus Serie 2000 können die Switches in einem Design mit
zusammengefasstem („collapsed“) Access- und Aggregation-Layer, das 1-GE- und 10-GE-Verbindungen für
mehrere Racks ermöglicht, noch mehr Server unterstützen.
®
Die Cisco Nexus Serie 9000 kann in zwei Betriebsmodi eingesetzt werden. Mithilfe der Cisco NX-OS Software
können Unternehmen die Cisco Nexus Serie 9000 in standardmäßigen Cisco Nexus Switch-Umgebungen
bereitstellen. Alternativ besteht dank der ACI-fähigen Hardware-Infrastruktur die Möglichkeit zur automatisierten,
richtlinienbasierten Systemverwaltung.
Funktionen und Vorteile des Cisco Nexus 9300-Switches
Die Switches der Cisco Nexus 9300-Plattform sind blockierungsfreie Switches für Services mit hoher Dichte, die
sich durch einen geringen Stromverbrauch auszeichnen und in ToR-, MoR- oder EoR-Konfigurationen in
Unternehmensrechenzentren, Service Provider-Einrichtungen sowie groß angelegten Virtualisierungs- und Cloud
Computing-Umgebungen eingesetzt werden können.
Mit flexiblen Port-Konfigurationen, die die vorhandenen Kupfer- und Glasfaserkabel unterstützen, bietet die
Plattform eine branchenführende Dichte und Leistung (Tabelle 1). Dank 1/10GBASE-T-Unterstützung ermöglicht
die Plattform 10 GE über die vorhandenen Kupferkabel und somit in MoR- und EoR-Konfigurationen ein
®
kostengünstiges Upgrade von Cisco Catalyst Switches der Serie 6500.
Tabelle 1.
Konfigurationsoptionen für die Cisco Nexus 9300-Plattform
Konfigurationsoption
Cisco Nexus
9396PX
48 fest konfigurierte
SFP+ Ports
Ja
96 fest konfigurierte
1/10GBASE-T-Ports
Cisco Nexus
93128TX
Vorteil
● Flexible Unterstützung von optischen und Glasfaserverbindungen mit 1 und
10 GE, einschließlich latenzarmer, kostengünstiger Twinax-Kabel
● Unterstützung für 1-GE-SFP+
Ja
● Einfaches Upgrade der vorhandenen MoR- und EoR-Switches unter
Verwendung der vorhandenen Kabel; einfache Migrationsoption zu 10 GE
● Unterstützung für 100-Megabit-Ethernet, 1-Gigabit-Ethernet und 10Gigabit-Ethernet
● 40-GE-Verbindung für Uplinks zu Aggregations- oder Spine-Switches;
fortschrittliche optische Verbindungen mit QSFP+ für
Verbindungsmöglichkeiten über vorhandene 10-GE-Glasfaserverbindungen
● 40 MB zusätzliche Paketpufferkapazität, für alle Ports freigegeben, für
höhere Ausfallsicherheit
40-GE-Uplink-Modul mit
12 Ports (erforderlich)
12 QSFP+ Ports
aktiv
8 QSFP+ Ports
aktiv
Netzteile (bis zu 2)
650 Watt (W)
1200 W
80 PLUS Platinum-Netzteile, die bei 20 % Auslastung eine Effizienz von
mindestens 90 % bieten
Lüftereinschübe
3
3
Hot-Swap-fähige, redundante Lüftereinschübe mit wählbarer Luftströmungsrichtung
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Die Cisco Nexus 9300-Plattform bietet die in Tabelle 2 aufgeführten Funktionen.
Tabelle 2.
Funktionen der Cisco Nexus 9300-Plattform
Funktionalität
Vorteil
Hohe Skalierbarkeit und Leistung
Dank der Latenz von 1 bis 2 Mikrosekunden bei einer Bandbreite von bis zu 1,28 Tbit/s kann eine robuste SwitchFabric aufgebaut werden, die sich von 200 auf mehr als 200.000 10-Gbit/s-Server-Ports skalieren lässt.
Höhere Kapazität des integrierten
Puffers
Insgesamt steht 50 MB an gemeinsam nutzbarer integrierter Pufferkapazität zur Verfügung. Dadurch
können Geschwindigkeitsunterschiede zwischen den Access- und Uplink-Ports besser ausgeglichen
werden.
Konzipiert für hohe Verfügbarkeit
Die Hot-Swap-fähigen, redundanten Netzteile und Lüftereinschübe erhöhen die Verfügbarkeit.
Konfiguration mit flexibler
Luftströmungsrichtung
Unterstützt werden Konfigurationen mit Luftstromführung von der Vorder- zur Rückseite und von der Rückzur Vorderseite.
Energieeffizienz
Alle Netzteile der Cisco Nexus Serie 9000 sind mit 80 PLUS Platinum bewertet.
Fortschrittliche optische
Verbindungen
Cisco bietet einen Plug-fähigen 40-GE-QSFP+ Transceiver, mit dem 40-GE-Verbindungen mit einer
bestehenden 10-GE-Verkabelung im Rechenzentrum genutzt werden können. So fallen bei der
Umstellung auf 40 GE keine Kosten für ein Upgrade der Kabelinfrastruktur an.
Die Cisco Nexus 9300-Plattform besteht aus den in Abbildung 3 dargestellten und in den nachfolgenden
Abschnitten beschriebenen Komponenten. Abgebildet ist der Cisco Nexus 9396PX-Switch; die anderen Switches
aus der Serie verfügen über ähnliche Komponenten und Konfigurationsoptionen.
Abbildung 3.
Komponenten der Cisco Nexus 9300-Plattform (abgebildet: Cisco Nexus 9396PX)
Stromversorgung und Kühlung
Die Switches sind mit den Warm- und Kaltgangeinhausungen in Rechenzentren jeder Art kompatibel. Sie können
so montiert werden, dass die Ports nach hinten ausgerichtet sind und sich somit möglichst nahe an den
zugehörigen Servern befinden, um die Verkabelung der Server-Racks zu vereinfachen. Wenn bei den
vorhandenen Switch-Racks die Netzwerkkabel mit der Vorderseite der Racks verbunden sind, können die
Switches mit nach vorne ausgerichteten Ports installiert werden. Für die Luftstromführung von der Vorder- zur
Rückseite in den beiden Betriebsmodi sind verschiedene Netzteile und Lüftereinschübe mit unterschiedlicher
Luftströmungsrichtung (rot/blau markiert) erhältlich (siehe Abbildung 3).
Zugunsten optimaler Verfügbarkeit unterstützt die Plattform 1+1-redundante, Hot-Swap-fähige, nach 80 PLUS
Platinum zertifizierte Netzteile und Hot-Swap-fähige, 2+1-redundante Lüftereinschübe.
Cisco Nexus Uplink-Modul der Serie 9300
Bei der Cisco Nexus 9300-Plattform muss für den normalen Switch-Betrieb ein Uplink-Modul installiert werden.
Das Uplink-Modul Cisco Nexus M12PQ bietet bis zu 12 QSFP+ Ports für 40-GE-Verbindungen zu Servern oder
Aggregation-Layer-Switches (Abbildung 4). Wie in Tabelle 1 angegeben, sind beim Uplink-Modul zusammen mit
dem Cisco Nexus 93128TX acht aktive Ports, und in Verbindung mit dem Cisco Nexus 9396PX zwölf aktive Ports
verfügbar.
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Abbildung 4.
Cisco Nexus M12PQ (QSFP+ Uplink-Karte mit 12 Ports)
Bereitstellungsszenarien
Die Cisco Nexus 9300-Plattform ist eine vielseitige Switching-Plattform für Rechenzentren. Die Switches der Serie
können als ToR-Switches im Rechenzentrum, als MoR- oder EoR-Access-Layer-Switches mit oder ohne Cisco
Fabric Extender-Technologie sowie als Leaf-Switches in horizontal skalierbaren Leaf-and-Spine-Architekturen
eingesetzt werden. Im Zusammenhang mit der Cisco ACI ist die Cisco Nexus 9300-Plattform auf eine Leaf-Rolle
ausgelegt.
Top-of-Rack-Switch für Rechenzentren
Dank ihrer hohe Portdichte, der erhöhten Kapazität des integrierten Puffers und ihrer Leistungsfähigkeit eignet sich
die Cisco Nexus 9300-Plattform besonders gut als ToR-Switch.
Der Cisco Nexus 9396PQ bietet mit 48 fest konfigurierten Ports genügend Ports für sehr dichte 1-HEServerkonfigurationen. Mit zwei dieser Switches lassen sich redundante Verbindungen zu den einzelnen Servern
in einem Rack herstellen, und es bleiben noch freie Ports übrig. Abbildung 5 zeigt eine Konfiguration, in der die
480 Gbit/s Uplink-Kapazität der einzelnen Switches ausreicht, um jedem Server ohne Überbelegung volle 10 Gbit/s
Bandbreite zur Verfügung zu stellen.
Die Cisco Nexus 9300-Plattform kann mehrere Racks (oder PODs) mit 1-HE-Servern für Services mit hoher Dichte
unterstützen. So können mit dem Cisco Nexus 93128TX (96 Ports) beispielsweise 10-GE-Verbindungen zu allen
Servern in zwei Racks hergestellt werden, wobei zwei dieser Switches vollständige Redundanz bieten. Bei weniger
dichten Konfigurationen mit 2-HE-Servern kann die Cisco Nexus 9300-Plattform in einer MoR-Konfiguration sogar
noch mehr Server-Racks unterstützen.
Abbildung 5.
Cisco Nexus 9300-Plattform in ToR-Konfigurationen
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EoR-Access-Layer-Switch
Die Switches der Cisco Nexus 9300-Plattform eignen sich nicht nur gut als ToR-Switches, sondern können auch
als MoR- oder EoR-Access-Layer-Switches konfiguriert werden. Per 1-GE- und 10-GE-Verbindung lassen sie sich
mit fast allen Blade- und Rack-Servern verbinden. Beispiele (siehe auch Abbildung 6):
™
●
Rack-Server von Drittanbietern oder eigenständige Rack-Server im Cisco Unified Computing System
®
(Cisco UCS )
●
Blade-Server-Chassis von Drittanbietern mit im Chassis installierten Switches oder Pass-Through-Geräten
●
Cisco UCS
Der Cisco Nexus 9396PX kann zur Verbindung von 10-GE- und 40-GE-Fabric Extendern, Cisco Nexus B22 Blade
Fabric Extendern in Blade-Chassis von Dell und HP (nicht abgebildet) sowie in 10-GE-Servern und -Systemen wie
dem Cisco UCS verwendet werden. Der Cisco Nexus 93128TX ermöglicht die Verbindung einer hohen Anzahl von
10-GE-Blade- oder Rack-Servern mit 10GBASE-T-Ports.
Abbildung 6. Switches der Cisco Nexus 9300-Plattform als EoR-Access-Layer-Switches mit und ohne Cisco Fabric ExtenderTechnologie
Zusammengefasste („collapsed“) Access- und Aggregation-Layer
Abbildung 7 zeigt, wie die Cisco Nexus 9300-Plattform so mit Fabric Extendern der Cisco Nexus Serie 2000
kombiniert werden kann, dass ein zentral verwalteter und dennoch physisch verteilter Switch mit
zusammengefasstem Access- und Aggregation-Layer entsteht. Die einzelnen Fabric Extender sind zwar physisch
oben im jeweiligen Rack oder Blade-Server-Chassis implementiert, dennoch wird jedes Gerät als Remote-Linecard
des Cisco Nexus 9300-Plattform-Chassis behandelt. So ergibt sich durch flexible Bandbreitenüberbelegung eine
enorme Skalierbarkeit, während das Management zentral erfolgt.
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Bei der Lösung mit oben in den Racks installierten Fabric Extendern der Cisco Nexus Serie 2000 wird die
Verkabelung vereinfacht, der Stromverbrauch sinkt insgesamt, und es sind weniger Verwaltungsstellen
erforderlich. Dies schafft die Voraussetzungen für ein „Rack and Roll“-Bereitstellungsmodell, bei dem die einzelnen
Server-Racks mithilfe von ToR-Fabric Extendern schon vorab verkabelt werden können. So müssen zur
Einbindung ins Rechenzentrum nur noch der Netzwerk-Uplink und das Netzkabel angeschlossen werden.
Abbildung 7.
Zusammengefasste („collapsed“) Access- und Aggregation-Layer mit Cisco Fabric Extendern
Leaf-and-Spine Architektur
Die Switches der Cisco Nexus 9300-Plattform eignen sich sehr gut als Leaf-Switches in einer Leaf-and-SpineArchitektur (Abbildung 8). Durch die von der Cisco Nexus 9300- und 9500-Plattform eingerichteten Layer-3Funktionen kann mit ECMP-Routing (Equal-Cost Multipath) der Datenverkehrsfluss beschleunigt werden. Bei
einem Ausfall wird so auch die Rekonvergenzzeit reduziert. Da Leaf-and-Spine-Architekturen eine höhere
Redundanz aufweisen, steigt die Verfügbarkeit, und die Workload-Platzierung kann wesentlich flexibler erfolgen.
Abbildung 8.
Die Cisco Nexus 9300- und 9500-Plattform in einer Leaf-and-Spine-Architektur
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Cisco NX-OS Software – Übersicht
Cisco NX-OS ist ein speziell für Rechenzentren konzipiertes Betriebssystem, das im Hinblick auf optimale
Leistung, Ausfallsicherheit, Skalierbarkeit, Handling und Programmierbarkeit entwickelt wurde. Cisco NX-OS bietet
ein umfangreiches Spektrum an leistungsstarken Funktionen, die den hohen Anforderungen der Virtualisierung und
Automatisierung in heutigen wie zukünftigen Rechenzentren gerecht werden.
Die Cisco Nexus Serie 9000 bringt eine erweiterte Version der Cisco NX-OS Software mit einem einzelnen BinärImage zum Einsatz, die alle Switches der Serie unterstützt und so das Image-Management vereinfacht. Das
Betriebssystem ist modular und verfügt für jedes Routing-Protokoll über einen dedizierten Prozess, sodass Fehler
isoliert und die Verfügbarkeit erhöht werden. Im Fall eines Prozessfehlers kann der Prozess ohne Statusverlust
neu gestartet werden. Das Betriebssystem unterstützt In-Service-Software-Upgrades (ISSU), Hot Patching und
Cold Patching sowie Online-Diagnosen. Sollte ein Supervisor-Modul ausfallen (nur Cisco Nexus 9500-Plattform),
erfolgt mithilfe der Software ein Stateful Switchover ohne Unterbrechung der Verfügbarkeit.
Wichtigste Switch-Funktionen:
●
POAP (Power-On Auto Provisioning) automatisiert den Upgrade-Prozess von Software-Images und die
Installation von Konfigurationsdateien auf Cisco Nexus Switches, die neu im Netzwerk bereitgestellt
werden.
●
Die intelligente NX-API ermöglicht das Management des Switches über RPCs (Remote Procedure Calls;
JavaScript Object Notation [JSON] oder XML) über die HTTP-/HTTPS-Infrastruktur.
●
Per Patching können Upgrades und Patches für die Cisco NX-OS Software ohne Unterbrechung des
Switch-Betriebs durchgeführt werden.
●
Die Unterstützung für Line-Rate-Overlay ermöglicht VXLAN-Bridging und -Routing (Virtual Extensible LAN)
bei voller Line-Rate. Dies vereinfacht und beschleunigt die Kommunikation zwischen virtuellen und
physischen Servern sowie zwischen mehreren Rechenzentren in einer Campus-Umgebung.
Funktionen und Vorteile von Cisco NX-OS
Die Software-Pakete für die Cisco Nexus Serie 9000 bieten Flexibilität und ein vielfältiges Funktionsangebot und
zeichnen sich dabei durch Funktionskonsistenz mit den Cisco Nexus Access-Switches aus. Die StandardSystemsoftware umfasst umfangreiche Sicherheits- und Management-Funktionen auf Layer 2 und ein
grundlegendes Feature-Set auf Layer 3. Zur Aktivierung erweiterter Layer 3-IP-Unicast- und IP-MulticastRoutingfunktionen müssen zusätzliche Lizenzen installiert werden. In Tabelle 3 sind die verfügbaren Paketoptionen
und Lizenzen für die Aktivierung erweiterter Funktionen aufgeführt.
Tabelle 3.
Software-Pakete und -Lizenzierung
Pakete
Chassisbasiert
Teilenummer
Unterstützte Funktionen
Cisco Nexus 9300 Enhanced
Layer 3-Lizenz
Chassis
N93-LAN1K9
Layer 3 einschl. vollständigem OSPF, EIGRP (Enhanced Interior
Gateway Routing Protocol), BGP (Border Gateway Protocol) und
VXLAN
Lizenz für Cisco Data Center
Network Management (DCNM)
Chassis
DCNM-LANN93-K9
Cisco DCNM-Lizenz für die Cisco Nexus 9300-Plattform
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Software-Mindestanforderungen
Der Cisco Nexus 9000 unterstützt die Cisco NX-OS Software 6.1 und höher. Cisco NX-OS ist mit der Cisco IOS
Software sowie allen Netzwerkbetriebssystemen kompatibel, die den in diesem Datenblatt aufgeführten
Netzwerkstandards entsprechen.
®
In der Cisco Nexus Serie 9000 wird Cisco NX-OS auf einem 64-Bit-Linux-Kernel (Version 3.4.10) ausgeführt.
Dabei unterstützt ein einziges Binär-Image sowohl modulare Switches (Cisco Nexus 9500-Plattform) als auch
Fixed-Port-Switches (Cisco Nexus 9300-Plattform). Das Software-Image basiert auf der Cisco NX-OS
Softwareversion 6.1(2). Da das einzelne Image den Linux-Kernel und Cisco NX-OS umfasst, kann der Switch über
einen standardmäßigen Linux-Kickstart-Prozess gestartet werden.
Aktuelle Informationen zu Softwareversionen und Empfehlungen finden Sie in den Informationen zu
Produktneuheiten unter http://www.cisco.com/go/nexus6000.
Spezifikationen
Tabelle 4 enthält die Spezifikationen für die Cisco Nexus 9300-Plattform. (Angaben zur Funktionsunterstützung
finden Sie in den Software-Versionshinweisen.)
Leistung und Skalierbarkeit
Tabelle 4.
Produktspezifikationen
Produkt
Cisco Nexus 9300-Plattform
Maximale Anzahl LPM-Routen (Longest Prefix Match)
16.000
Maximale Anzahl IP-Hosteinträge
88.000
Maximale Anzahl MAC-Adresseinträge
160.000
Anzahl Multicast-Routen
● 32.000 (ohne vPC [virtual PortChannel])
● 32.000 (mit vPC)
Anzahl IGMP-Snooping-Gruppen (Interior Gateway Management Protocol)
● 32.000 (ohne vPC)
● 32.000 (mit vPC)
Maximale Anzahl Cisco Nexus Fabric Extender der Serie 2000 pro Switch
16
● 4.000 Ausgang
● 1.000 Eingang
Anzahl ACL-Einträge (Access Control List, Zugriffskontrollliste)
Maximale Anzahl VLANs
4.096
Maximale Anzahl VRF-Instanzen (Virtual Routing and Forwarding)
1.000
Maximale Anzahl Links pro PortChannel
32
Maximale Anzahl ECMP-Pfade
64
Maximale Anzahl PortChannels
528
Anzahl aktive SPAN-Sitzungen (Switched Port Analyzer)
4
Maximale Anzahl RPVST-Instanzen (Rapid per-VLAN Spanning Tree)
507
Maximale Anzahl HSRP-Gruppen (Hot Standby Router Protocol)
490
Maximale Anzahl MST-Instanzen (Multiple Spanning Tree)
64
Maximale Anzahl VTEP-Ziele (VXLAN Tunnel Endpoint)
256
Maximale Anzahl physische VXLAN-Server (Port-VLAN-Kombinationen)
10.000
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Merkmale und Funktionen
Dieser Abschnitt gibt einen Überblick über die Funktionen der Cisco Nexus 9300-Plattform.
Layer 2
VLANs
● 4096
● Remapping mit reserviertem Adressbereich
Private VLANs (PVLANs)*
● Isolated-Ports und Promiscuous-Ports
● PVLAN bei PortChannels und vPCs
PVLANs: Fabric Extender*
● Isolated-Ports
vPC
Spanning Tree Protocol
● IEEE 802.1w Rapid PVST+ (Rapid Spanning Tree)
● IEEE 802.1s MST (Multiple Spanning Tree)
● Edge-Port und Edge-Port-Trunk
● Erweiterungen: BPDU Guard (Bridge-Protokoll-Dateneinheit), BPDU-Filterung, Bridge Assurance, Loop Guard und Root Guard
VTP (VLAN Trunk Protocol) Version 1 und 2 (v1 und v2): Transparent-Modus
MAC-Adressen: statisch
● Unicast und Multicast
IEEE 802.3x Flow Control
IEEE 802.1AB LLDP (Link Layer Discovery Protocol)
Vom Benutzer konfigurierbare MTU (Maximum Transmission Unit) und Jumbo-Frames
Auto-MDIX (Automatic Medium-dependent Interface Crossover)
Unidirectional Link Detection (UDLD)
Layer 3-Funktionen
IPv4
● Statische Routen
● BGP, EIGRP, OSPFv2 und ISIS (Intermediate System to Intermediate System)
● VRF-Lite- und VRF-Route-Leaking
● HSRPv1 und v2
● Virtual Router Redundancy Protocol (VRRP)
● Bidirectional Forwarding Detection (BFD)
● DHCP-Relay (Dynamic Host Configuration Protocol)
IPv6
● Statische Routen
● BGP und OSPFv3
● VRF-Lite- und VRF-Route-Leaking
● HSRPv6
● VRRPv3
● DHCP-Relay
Erweiterungen für BGP
● disable-peer-as-check: Die von einem Knoten in einem autonomen System (as) empfangenen Routen werden einem anderen Knoten im
selben autonomen System mitgeteilt.
● allow-as in: Im autonomen Systempfad (as-path) in der BRIB (BGP Routing Information Base) dürfen eigene autonome Systeme für Routen
installiert werden.
● best-as-path-relax: Von verschiedenen autonomen Systemen empfangene Pfade dürfen als Multipath behandelt werden, wenn die as-pathLängen übereinstimmen und andere Multipath-Bedingungen erfüllt sind.
● best-as-path-relax: Von verschiedenen autonomen Systemen empfangene Pfade dürfen als Multipath behandelt werden, wenn die as-pathLängen übereinstimmen und andere Multipath-Bedingungen erfüllt sind.
● transport connection-mode passive: Verbindungen dürfen nur passiv eingerichtet werden.
● remove private-as enhancements [no | default]: remove-private-as [all] [replace-as]
● MD5-Authentifizierung für präfixbasierte Netzwerknachbarn: Präfixbasierte Netzwerknachbarn dürfen authentifiziert werden.
● Der nächste E-BGP-Hop ist unverändert.
● IPv6-Routen-Updates per IPv4-Peering.
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● E-BGP kann mit BFD auf bis zu 192 Peers skaliert werden.
64-faches ECMP
Vom Benutzer konfigurierbare MAC-Adressen (16) bei gerouteten Schnittstellen
Multicast
IGMPv1, v2 und v3
IGMP Snooping
PIM-SM (Protocol-Independent Multicast Sparse Mode) und ASM (Any Source Multicast)
Anycast RP (Anycast Routing Protocol)
Multicast Source Discovery Protocol (MSDP)
Verfügbarkeit
Ein Binär-Image für Nexus 9300- und Nexus 9500-Switches
Fehlerisolierung pro Prozess
Prozess-Patching
Stateless Process Restart
Überwachung
Cisco Generic Online Diagnostics (GOLD)
● Minimale, vollständige, umgehungs-, bedarfsgesteuerte und Integritätsprüfungen
Onboard-Fehlerprotokollierung (Onboard Fault Logging, OBFL)
Cisco Embedded Event Manager (EEM): Zeitplanung, Überwachung und Ereignisplanung
Integrierte Paketerfassung und -analyse mit Wireshark
Standard-SSD (Chassis-Supervisor und ToR) für Protokollierung und Datenerfassung
SPAN
● Quelle und Ziel auf Switch
ERSPAN
● Quelle auf Switch und Fabric Extender
● ACL-Eingangsfilterung
Virtualisierungsunterstützung
*
VXLAN-Gateway
*
VXLAN-Bridging
VXLAN-Routing*
Sicherheitsfunktionen
ACLs für Eingang und Ausgang unter Verwendung von Feldern auf Layer 2, 3 und 4
● Erweiterte ACLs, MAC-Adressen, PACL (Port ACL), VACL (VLAN ACL) und RACL (Routed ACL)
● Flexible ACL-Partitionierung
ACL-Zähler
Sturmkontrolle
● Broadcast, Multicast und Unicast (unbekannt)
Vom Benutzer konfigurierbares CoPP (Control Plane Policing)
Authentication, Authorization and Accounting (AAA)
● CHAP (Challenge Handshake Authentication Protocol), PAP (Password Authentication Protocol), Microsoft MS-CHAP und MS-CHAPv2
● Möglichkeit zur Deaktivierung der rollenbasierten Zugriffskontrolle (RBAC) und zur Verwendung der AAA-Serverauthentifizierung
● RBAC-Integration als Ersatz für Berechtigungsstufen
● Protokollierung
● Testparameter
● VRF-Kontextunterstützung
● LDAP-Unterstützung
RADIUS
RBAC
TACACS+
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Schnittstellentypen
Layer-2-Switch-Port
● Access und Trunk (VLAN-Liste und natives VLAN, markiert und unmarkiert)
Layer 3 geroutet
Loopback-Schnittstelle
SVI (Switched Virtual Interface)
PortChannel
● Static-Modus
● IEEE 802.3ad: LACP
● Lastenausgleich
● Ping für Mitglieds-Links
● Minimale Anzahl Links
*
Fabric Extender-Port
QoS-Funktionen
Bis zu 4 Warteschlangen pro Port
Modulare QoS-Kommandozeilenschnittstelle (Modular QoS Command-Line Interface, MQC)
ACL-basierte Klassifizierung
Warteschleifen
● Strict Priority und Strict Priority Fabric Extender
● Weighted Round Robin (WRR) und WRR Fabric Extender
Markierung und Klassifizierung
● Differentiated Services Code Point (DSCP) auf Switch
● Class of Service (CoS)
● CoS-Erhalt für Remote Direct Memory Access (RDMA) über Converged Enhanced Ethernet (RoCEE)
Richtlinien
● Eingang
Explicit Congestion Notification (ECN)
Weighted Random Early Detection (WRED)
PFC-Unterstützung (Priority Flow Control) für bis zu 3 PFC-Klassen
Gerätemanagement
POAP
Konfigurations-Rollback
Konfigurationssitzungsmanager
FTP-, SFTP- und TFTP-Client
Network Time Protocol (NTP)
● Client, Peer, Server, ACL und Authentifizierung
RCP- und SCP-Client (Remote Copy und Secure Copy)
Remote Monitoring (RMON)
Cisco Smart Call Home
Simple Network Management Protocol (SNMP) v1, v2c und v3
Syslog
Virtuelles Terminal (vty)
XML (NETCONF)
Secure Shell (SSH) v2 (Client und Server)
Telnet (Client und Server)
USB-Port
100-/1000-Gbit/s-Management-Port
Serieller RS-232-Konsolen-Port
Unterstützung für copy <Datei> start
Positionsgeber-LED (Beacon) für Linecards (Chassis) und Uplink-Module (Nexus 9300)
Unterstützt in Cisco DCNM LAN und Cisco Prime™-Infrastruktur
Unterstützt in Cisco Netzwerk-Plug-in für OpenStack
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Erweiterbarkeit und Programmierbarkeit
Linux-Tools
● Zugriff auf Bash-Shell
● Zugriff auf Broadcom-Shell
Python-Shell
NX-API
*
XMPP-Client (Extensible Messaging and Presence Protocol)
Erfüllung von Standards
IEEE 802.1D Bridging und Spanning Tree
IEEE 802.1p QoS/CoS
IEEE 802.1Q: VLAN-Tagging
IEEE 802.1w Rapid Spanning Tree
IEEE 802.1s Multiple Spanning Tree Protocol
IEEE 802.1AB Link Layer Discovery Protocol
IEEE 802.3ad Link-Aggregation mit LACP
IEEE 802.3x Flow Control
IEEE 802.3ab 1000BASE-T
IEEE 802.3z Gigabit-Ethernet
IEEE 802.3ae 10-Gigabit-Ethernet
IEEE 802.3ba 40-Gigabit-Ethernet
RFC 2460 – IPv6
RFC 2461: Ermittlung von Netznachbarn für IPv6
RFC 2462: IPv6 Stateless Address Autoconfiguration
RFC 2463 – ICMPv6
SNMP-MIBs
Cisco NX-OS Softwareversion 6.2 (gleichwertig)
*
Unterstützung nach dem FCS per Software-Upgrade
Stromversorgung
Tabelle 5 enthält eine Übersicht über die Netzteilparameter der Cisco Nexus 9300-Plattform.
Tabelle 5.
Netzteilparameter
Netzteilparameter (Wechselstrom)
Cisco Nexus 9396PX
Cisco Nexus 93128TX
Stromversorgung
650 W, Wechselstrom
1.200 W, Wechselstrom
Eingangsspannung
200 bis 240 V Wechselstrom
Frequenz
50 bis 60 Hz
Effizienz
90 % oder höher (Auslastung 20 bis 100 %)
RoHS-konform
Ja
Hot-Swap-fähig
Ja
Optionen: von der Vorder- zur Rückseite
und von der Rück- zur Vorderseite
Ja
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Umgebung
In Tabelle 6 sind die Umgebungsbedingungen für die Cisco Nexus 9300 Plattform aufgeführt.
Tabelle 6.
Umgebungsbedingungen
Eigenschaft
Cisco Nexus 9300-Plattform
● Cisco Nexus 9396PX: 8,9 x 44,5 x 57,1 cm
● Cisco Nexus 93128TX: 13,3 x 44,5 x 57,1 cm
Abmessungen (H x B x T)
Betriebstemperatur
0 bis 40 °C
Lagertemperatur
-40 bis 70 °C
Luftfeuchtigkeit
5 bis 95 % (nicht kondensierend)
Höhe
0 bis 4000 m
Gewicht und typische Leistungsaufnahme
In Tabelle 7 sind das Gewicht und die typische Leistungsaufnahme des Cisco Nexus 9300 aufgeführt.
Tabelle 7.
Gewicht und Leistungsaufnahme
Komponente
Gewicht
Cisco Nexus 9396PX ohne Netzteile, Lüfter, Uplink-Modul
10,2 kg
650-Watt-Netzteil für Wechselstrom (maximal 2)
1,1 kg
Lüftereinschub 1
0,4 kg
Cisco Nexus 93128TX ohne Netzteile, Lüfter, Uplink-Modul
14,8 kg
1.200-Watt-Netzteil für Wechselstrom (maximal 2)
1,2 kg
Lüftereinschub 2
0,5 kg
Cisco Nexus M12PQ-Uplink-Modul (1 pro Switch)
1,4 kg
Komponente
Typische Leistung
Maximale Leistung
Cisco Nexus 9396PX (mit 2 Netzteilen, 3 Lüftern)
204 W
455 W
1G-Modus
432 W
739 W
10G-Modus
568 W
853 W
Cisco Nexus 93128TX (mit 2 Netzteilen, 3 Lüftern)
Zulassungen und Zertifizierungen
Tabelle 8 gibt einen Überblick über die Erfüllung gesetzlicher Vorschriften und Standards der Cisco Nexus 9300Plattform.
Tabelle 8.
Erfüllung gesetzlicher Vorschriften und Standards: Sicherheit und EMV
Spezifikation
Beschreibung
Erfüllung gesetzlicher
Vorschriften
Die Produkte sollten der CE-Kennzeichnung gemäß Richtlinien 2004/108/EG und 2006/95/EG entsprechen.
Sicherheit
● UL 60950-1 Second Edition
● CAN/CSA-C22.2 No. 60950-1 Second Edition
● EN 60950-1 Second Edition
● IEC 60950-1 Second Edition
● AS/NZS 60950-1
● GB4943
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Spezifikation
Beschreibung
EMV: Emissionen
EMV: Störfestigkeit
●
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●
●
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●
FCC Part 15 (CFR 47) Class A
AS/NZS CISPR22 Class A
CISPR22 Class A
EN55022 Class A
ICES003 Class A
VCCI Class A
EN61000-3-2
EN61000-3-3
KN22 Class A
CNS13438 Class A
● EN55024
● CISPR24
● EN300386
● KN 61000-4-Serie
RoHS
Das Produkt ist RoHS 6-konform, mit Ausnahme von bleihaltigen Lötkugeln (Ball Grid Array, BGA) und
bleihaltigen Drucksteckern
Bestellinformationen
In Tabelle 9 sind die Bestellinformationen für die Cisco Nexus 9300-Plattform aufgeführt. Beachten Sie, dass die
Fabric Extender der Cisco Nexus Serie 2200 entweder separat oder zusammen mit der Cisco Nexus 9300
Plattform bestellt werden können.
Tabelle 9.
Bestellinformationen
Teilenummer
Produktbeschreibung
Hardware
N9K-C9396PX
Nexus 9300 mit 48 SFP+ Ports für 1/10G und 12 QSFP-Ports für 40G
N9K-C93128TX
Nexus 9300 mit 96 Ports für 1/10G-T und 8 QSFP-Ports für 40G
N9K-C9396PX-BA-L3
Nexus 9396, 960G-Switch, 12 Ports für 40G-Uplinks, Kaltluftzufuhr, Enh. L3 Lizenz
N9K-C9396PX-FA-L3
Nexus 9396, 960G-Switch, 12 Ports für 40G-Uplinks, Heißluftabfuhr, Enh. L3 Lizenz
N9K-C93128TX-BA-L3
Nexus 93128, 1.280G-Switch, 8 Ports für 40G-Uplinks, Kaltluftzufuhr, Enh. L3 Lizenz
N9K-C93128TX-FA-L3
Nexus 93128, 1.280G-Switch, 8 Ports für 40G-Uplinks, Heißluftabfuhr, Enh. L3 Lizenz
N9K-M12PQ
Uplink-Modul für Nexus 9300, 12 QSFP-Ports für 40G
N9K-PAC-650W
Netzteil für Nexus 9300, 650 W Wechselstrom, Heißluftabfuhr (rot)
N9K-PAC-650W-B
Netzteil für Nexus 9300, 650 W Wechselstrom, Kaltluftzufuhr (blau)
N9K-PAC-1200W
Netzteil für Nexus 9300, 1200W Wechselstrom, Heißluftabfuhr (rot)
N9K-PAC-1200W-B
Netzteil für Nexus 9300, 1200W Wechselstrom, Kaltluftzufuhr (blau)
N9K-C9300-FAN1
Lüfter 1 für Nexus 9300, Heißluftabfuhr (rot)
N9K-C9300-FAN1-B
Lüfter 1 für Nexus 9300, Kaltluftzufuhr (blau)
N9K-C9300-FAN2
Lüfter 2 für Nexus 9300, Heißluftabfuhr (rot)
N9K-C9300-FAN2-B
Lüfter 2 für Nexus 9300, Kaltluftzufuhr (blau)
Software
N93-LAN1K9
Enhanced L3 einschl. vollständigem OSPF, EIGRP, BGP
DCNM-LAN-N93-K9
DCNM-Lizenz für Nexus Serie 9300
Optische Verbindungen und Kabel
QSFP-40G-SR-BD
40GBASE-SR-BD QSFP-Modul, LC-Anschluss (Multimode-Glasfaser, MMF bei 100 m OM3)
QSFP-40G-SR4
40GBASE-SR4 QSFP-Modul, MPO-Anschluss (Multimode-Glasfaser, MMF bei 100 m OM3)
QSFP-40G-CSR4
Erweitertes 40GBASE CSR4 QSFP-Modul, MPO-Anschluss (Multimode-Glasfaser, MMF bei 300 m OM3)
QSFP-4x10G-AC7M
Breakout-Kabel für Direktanschluss Cisco 40GBASE-CR4 QSFP+ an 4 10GBASE-CU SFP+, 7 m, aktiv
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Teilenummer
Produktbeschreibung
QSFP-4x10G-AC10M
Breakout-Kabel für Direktanschluss Cisco 40GBASE-CR4 QSFP+ an 4 10GBASE-CU SFP+, 10 m, aktiv
QSFP-H40G-CU1M
Kupferkabel für Direktanschluss von Cisco 40GBASE-CR4 QSFP+, 1 m, passiv
QSFP-H40G-CU3M
Kupferkabel für Direktanschluss von Cisco 40GBASE-CR4 QSFP+, 3 m, passiv
QSFP-H40G-CU5M
Kupferkabel für Direktanschluss von Cisco 40GBASE-CR4 QSFP+, 5 m, passiv
QSFP-H40G-ACU7M
Kupferkabel für Direktanschluss von Cisco 40GBASE-CR4 QSFP+, 7 m, aktiv
QSFP-H40G-ACU10M
Kupferkabel für Direktanschluss von Cisco 40GBASE-CR4 QSFP+, 10 m, aktiv
SFP-10G-SR
10GBASE-SR SFP+-Modul
SFP-10G-LR
10GBASE-LR SFP+ Modul
SFP-H10GB-CU1M
10GBASE-CU SFP+ Kabel, 1 m
SFP-H10GB-CU3M
10GBASE-CU SFP+ Kabel, 3 m
SFP-H10GB-CU5M
10GBASE-CU SFP+ Kabel, 5 m
SFP-H10GB-ACU7M
Aktive Twinax-Kabelbaugruppe, 7 m
SFP-H10GB-ACU10M
Aktive Twinax-Kabelbaugruppe, 10 m
GLC-T
1000 BASE-T SFP
GLC-SX-MM
GE SFP, LC-Anschluss, SX-Transceiver-Modul
GLC-LH-SM
GE SFP, LC-Anschluss, LX/LH-Transceiver
Netzkabel
CAB-250V-10A-AR
WS-Netzkabel, 250 V, 10 A – Argentinien (2,5 m)
CAB-250V-10A-IS
WS-Netzkabel, 250 V, 10 A – Brasilien (2,1 m)
CAB-250V-10A-IS
WS-Netzkabel, 250 V, 10 A – Volksrepublik China (2,5 m)
CAB-250V-10A-ID
WS-Netzkabel, 250 V, 10 A – Südafrika (2,5 m)
CAB-250V-10A-IS
WS-Netzkabel, 250 V, 10 A – Israel (2,5 m)
CAB-9K10A-AU(=)
Netzkabel, 250 V WS, 10 A, 3112-Anschluss – Australien (2,5 m)
CAB-9K10A-EU
Netzkabel, 250 V WS, 10 A, CEE-7/7-Anschluss – EU (2,5 m)
CAB-9K10A-IT(=)
Netzkabel, 250 V WS, 10 A, CEI 23-16/VII-Anschluss – Italien (2,5 Meter)
CAB-9K10A-SW(=)
Netzkabel, 250 V WS, 10 A, MP232-Anschluss – Schweiz (2,5 m)
CAB-9K10A-UK
Netzkabel, 250 V WS, 10 A, BS1363-Anschluss (13-A-Sicherung) – Großbritannien (2,5 m)
CAB-9K12A-NA
Netzkabel, 125 V WS, 13 A, NEMA 5-15-Anschluss – Nordamerika (2,5 m)
CAB-AC-L620-C13
Nordamerika, NEMA L6-20-C13 (2,0 m)
CAB-C13-C14-2M
Netzkabel-Jumper, C13-C14-Anschlüsse, 2 Meter Länge (2 m)
CAB-C13-C14-AC
Netzkabel, C13 bis C14 (versenkte Steckdose), 10 A (3 m)
CAB-C13-CBN
Jumper-Schaltschrank-Netzkabel, 250 V WS, 10 A, C14-C13-Anschlüsse (0,7 m)
CAB-IND-10A
10-A-Netzkabel für Indien (2,5 m)
CAB-N5K6A-NA
Netzkabel, 200/240 V, 6 A – Nordamerika (2,5 m)
Zubehör
N9K-C9300-ACK=
Zubehör-Kit für Nexus 9300
N9K-C9300-RMK=
Rackmontage-Kit für Nexus 9300
Garantie
Für die Cisco Nexus 9300-Plattform besteht eine auf 1 Jahr begrenzte Hardware-Garantie. Die Garantie umfasst
den Hardware-Ersatz innerhalb von 10 Tagen ab Erhalt der Retourengenehmigung.
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Service und Support
Cisco bietet ein breites Spektrum an Services, mit denen Sie die Cisco Nexus 9300-Plattform in Ihrem
Rechenzentrum schnell und erfolgreich bereitstellen und optimieren können. Die innovativen Service-Angebote
von Cisco werden über eine einzigartige Kombination aus Know-how, Prozessen, Tools und Partnern
bereitgestellt. Das Hauptziel dieser Services besteht darin, Sie bei der Steigerung der betrieblichen Effizienz zu
unterstützen und Ihr Rechenzentrumsnetzwerk zu optimieren. Der architekturbasierte Ansatz von Cisco Advanced
Services unterstützt Sie dabei, die Infrastruktur Ihres Rechenzentrums mit Ihren Unternehmenszielen abzustimmen
®
und langfristigen Mehrwert zu erzielen. Cisco SMARTnet Service unterstützt Sie bei der Lösung
geschäftskritischer Probleme durch direkten Zugang zu Cisco Netzwerkexperten und Zugriff auf preisgekrönte
Ressourcen zu jeder Zeit.
Mit diesem Service stehen Ihnen die Smart Call Home-Funktion zur Verfügung, die eine proaktive Diagnose und
Echtzeitwarnungen für Ihre Cisco Nexus 9300-Plattform bietet. Da die Cisco Services den gesamten Lebenszyklus
des Netzwerks umfassen, tragen sie zu einem maximalen Investitionsschutz, zur Optimierung des
Netzwerkbetriebs, zur Unterstützung von Migrationsvorgängen sowie zur Vertiefung Ihrer IT-Fachkenntnisse bei.
Weitere Informationen
Weitere Informationen zur Cisco Nexus 9000-Plattform finden Sie unter http://www.cisco.com/go/nexus9000.
Aktuelle Informationen zu Softwareversionen und Empfehlungen finden Sie in den Informationen zu
Produktneuheiten unter http://www.cisco.com/go/nexus9000.
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