Psychologische Betreuung vor und nach einer Herztransplantation Inhalt Suchen 6 z 10 01 Hilfe Treffer Die psychologische Betreuung Schwerstkranker – ein Qualitätskriterium 6 z 10 Gabriele Drees September 2001 inhaltsüberblick Der schwerkranke Patient im Krankenhaus leidet nicht nur an seiner Krankheit, sondern auch psychisch. An der Herzchirurgie des Universitätsklinikum Münster werden deshalb speziell Patienten mit schweren Herzoperationen zusätzlich psychologisch betreut. Der Beitrag schildert, wie kompetente Begleitung nicht nur den Patienten, sondern auch Angehörigen Hilfe durch seelische Entlastung bieten kann. 6 z 10 | 01 Psychologische Betreuung vor und nach einer Herztransplantation Wird ein Patient stationär in die Klinik eingewiesen, so ist dies für den Betroffenen meist mit einer ganzen Reihe von Belastungen verbunden. Unabhängig von den Ursachen der klinischen Behandlung ist der stationäre Aufenthalt verknüpft mit elementaren Beschränkungen in fast allen Lebensbereichen. Diese Veränderungen des gewohnten Lebensablaufes (Erstuntersuchung, räumliche Enge, soziale Distanz und fremde Sprache, fehlende Information, Miterleben von Tod und Krankheit, diagnostische und/oder therapeutische Eingriffe, unverstandene Visite) werden durch die Krankheit und ihre mittel- und unmittelbaren Folgen gravierend erlebt, zumal wenn eine ernste Erkrankung vorliegt, plötzliche Verschlechterungen eingetreten sind oder eine Operation bevorsteht. Die sonst vorhandenen lebenspraktischen Kompetenzen und Problembewältigungsstrategien (Copingstrategien) greifen nicht mehr. Das Selbsthilfepotenzial ist geschwächt (s. a. Kap. 6.06.02). 1 Krankenhaus als belastende Situation 6 z 10 01 Psychologische Betreuung vor und nach einer Herztransplantation Inhalt Nicht nur organisches, sondern auch psychisches Leiden Ergänzende psychologische Betreuung Das Herz – Organ mit symbolischer Bedeutung Suchen Treffer Hilfe Erfahrungen haben gezeigt, dass mit einer Einschränkung des äußeren Lebensraumes ein stärkeres inneres Erleben einhergeht. Mit anderen Worten: Der Kranke leidet nicht nur an dem kranken Organ, sondern als ganzer Mensch in seinen sozialen Bezügen. Dass in dieser Situationen auch psychische Probleme auftreten können, ist verständlich. Um ihnen zu begegnen wird in der Thorax-, Herzund Gefäßchirurgie der Universitätsklinik Münster die ärztliche und pflegerische Versorgung durch eine psychologische Betreuung ergänzt. Über das Informationssystem Internet und die Patientenbroschüre, die jeder Patient vor Aufnahme in die Klinik mit dem Einbestellungsschreiben erhält, wird der Patient über diese Möglichkeit informiert. Gleichzeitig wird verdeutlicht, dass das Ziel der Betreuung nicht die Veränderung der Persönlichkeit ist, sondern dass es in erster Linie um die Stabilisierung der krankheitsbedingten, aktuellen seelischen Befindlichkeit und der gezielten Unterstützung bei der Auseinandersetzung mit der individuellen psychosozialen Lebenssituation geht. Im Folgenden soll beispielhaft die psychologische Betreuung von Patienten vor und nach einer Herztransplantation dargestellt werden. Patienten, bei denen eine Transplantation notwendig wird, sind nicht primär psychisch Kranke. Sie sind aber organisch Kranke, die von der Indikationsstellung bis hin zur Reintegration in Familie und Beruf vielfältigen psychischen Belastungen ausgesetzt sind (Drees 1998). Hinzu kommt, dass das menschliche Herz im Vergleich zu anderen Organen kultur- und epochenübergreifend eine herausragend symbolische Bedeutung besitzt. Selbst in der gegenwärtigen Zeit, in der die Menschen dazu neigen, ihre Organe als sehr mechanistisch wahrzunehmen – und 2 Die psychische Situation in der präoperativen Phase Inhalt Suchen Hilfe Treffer darin nicht zuletzt durch die Medizin bestärkt werden – ist zu bemerken, dass der Volksmund dem Herz über seine anatomische Wichtigkeit hinaus eine große Bedeutung zumisst. Wenn nun dieses so emotional besetzte Organ nicht nur chirurgisch wiederhergestellt, sondern zur Gänze ersetzt wird, so ist es nicht verwunderlich, dass das Auftreten schwerwiegender emotionaler Störungen nach Organtransplantationen signifikant höher ist als nach konventionellen chirurgischen Eingriffen. Aus diesen Gründen bildet die psychologische Betreuung innerhalb des interdisziplinären Teams, welches in der Münsteraner Herzchirugie für die Betreuung der Patienten vor-/perioperativ und nach der Herztransplantation zuständig ist, einen festen Bestandteil. September 2001 6 z 10 02 Emotionale Störung bei „Verlust“ 6 z 10 | 02 Die psychische Situation in der präoperativen Phase Wird ein Patient in das Transplantationsprogramm aufgenommen, so befindet er sich im terminalen Stadium seiner Herzerkrankung. Es handelt sich also um ein finales Krankheitsstadium mit begrenzter Zukunftsperspektive. Das Hinterfragen seiner Entscheidung zur Transplantation, die Auseinandersetzung mit dem Spenderherz und auch Veränderungen im familiären und sozialen Bereich stehen zum jetzigen Zeitpunkt für den Patienten im Mittelpunkt. Ganz wichtig zu diesem Zeitpunkt ist das interdisziplinär geführte Erstgespräch, welches im Rahmen der Erstevaluation in der Klinik als festes Angebot integriert ist. Gesprächsziel ist es, etwas über die Erwartungen des Patienten, den derzeitigen Informationsstand, die persönlichen Gründe für die Transplantation und den psychosozialen Hintergrund zu erfahren. Zudem sollen Patienten 3 Fortgeschrittenes Stadium der Erkrankung Interdisziplinär geführtes Erstgespräch 6 z 10 02 Die psychische Situation in der präoperativen Phase Inhalt Die Privatsphäre fehlt im Krankenhaus Verstärktes Bedürfnis nach Information Suchen Treffer Hilfe und ihre Angehörigen über mögliche psychische Beeinträchtigungen im Verlauf der Behandlung informiert und ihnen das Angebot psychologischer Beratung und Unterstützung nahegebracht werden. Geht es dem Patienten so schlecht, dass er seine Wartezeit nicht mehr zu Hause verbringen kann und stationär eingewiesen werden muss, sind zwangsläufig soziale Kontakte und persönliche Beziehungen beeinträchtigt. Weder das Alleinsein noch ein vertrautes Zusammensein mit dem Partner ist in zufriedenstellendem Maße möglich. Es fehlt nahezu jede Privatsphäre – die im Alltag geltenden Tabugrenzen sind aufgehoben. Neben diesen psychischen Belastungen erlebt der Patient häufig auch noch die sich verschlechternde körperliche Verfassung. Die Angst, die Wartezeit nicht zu überleben, wächst. Schlafstörungen, verstärktes Grübeln, Gefühle von Depressivität, Aggressivität, Verzweiflung und auch Wut können in dieser Zeit auftreten. In diesem spannungsvollen psychischen Zustand, der verbunden ist mit Angst und Unsicherheit einerseits und Hoffnung auf Heilung bzw. Wiederherstellung der Gesundheit andererseits, entsteht bei vielen Patienten ein erhöhtes Bedürfnis nach ärztlicher Information. Bei einem anderen Teil der Patienten wird dieses Informationsbedürfnis oft in der unbewussten Absicht abgewehrt, nicht wahrnehmen zu müssen, was psychisch belastend sein könnte. Es ist jetzt wichtig, einerseits die Haltung und den Bewältigungsstil des Patienten zu stützen, auf der anderen Seite jedoch die einseitige Gewichtung zu korrigieren. Als hilfreich hat sich hier ebenfalls der hergestellte Kontakt zu der an der Klinik in Münster gut funktionierenden Selbsthilfegruppe der Transplantierten dargestellt. 4 Die postoperative stationäre Phase Inhalt Suchen Hilfe Treffer Geht die stationäre Wartezeit über einen längeren Zeitraum, so kann dies beim Patienten zum Phänomen der Regression, d. h. dem Zurückfallen bzw. Zurückgehen auf frühere Entwicklungsstufen, führen. Mit der Hospitalisierung gibt der Patient einen Großteil der Funktionen auf, die er als Erwachsener innehatte und diese oft hilflose, kindähnliche Situation führt dann auch zu kindähnlichen Verhaltensweisen. Das Umgehen mit diesen Patienten setzt ein großes kommunikatives Geschick des betreuenden Personals voraus. Dem Patienten muss einerseits das Gefühl gegeben werden, dass er mit seinen Bedürfnissen angenommen wird, andererseits setzt der angestrebte postoperative Heilungs- und Genesungsprozess voraus, dass der Patient sich baldmöglichst aus dieser infantilen Haltung löst. September 2001 6 z 10 03 Überwindung regressiven Verhaltens 6 z 10 | 03 Die postoperative stationäre Phase In den ersten Tagen nach erfolgter Transplantation überwiegt trotz einiger Beeinträchtigungen und eventueller Schmerzen bei den Patienten die Freude. Sie sind glücklich, die Operation überstanden zu haben und bemerken zufrieden die deutlich verringerte Atemnot und die wieder wachsende körperliche Leistungsfähigkeit. Jede größere Operation belastet aber auch das Gehirn des Patienten. Dies gilt besonders für Herzoperationen, die von der Herz-Lungen-Maschine unterstützt werden müssen. Aus diesem Grunde kann in der unmittelbaren postoperativen Phase (am häufigsten zwischen dem 2. und 7. Tag nach der Operation) das so genannte Durchgangssyndrom auftreten. Das Spektrum der Auffälligkeiten ist vielfältig. Es reicht von geringen Orientierungsschwierigkeiten (Kuhn et al. 1990) bis hin zum vorübergehendem Delirium bei einzelnen Patienten (Mai et al. 1986). 5 Zunächst große Freude . . . . . . aber auch neue Belastungen 6 z 10 03 Die postoperative stationäre Phase Inhalt Folgen des Durchgangssyndroms Einbeziehung der Angehörigen Medizinische Krisen meistern Suchen Treffer Hilfe Beim ausgeprägten Durchgangssyndrom verkennt der Patient seine Situation, erscheint total verwirrt, erkennt selbst nahe Angehörige nicht mehr. Die gesamte Krankenhausumgebung wird als bedrohend empfunden. Als Ursachen werden sowohl metabolische als auch medikamentöse Ursachen diskutiert (Freeman et al. 1988). Nach Meinung vieler psychologischer Untersuchungen hängt es damit zusammen, dass eine Herzoperation den Betroffenen psychisch besonders stark belastet und mit zahlreichen, teils unbewussten Ängsten einhergeht. Dazu kommt wie oben erwähnt, dass kein anderes Organ des menschlichen Körpers so stark emotional besetzt ist wie das Herz. Es ist deshalb wichtig, in den frühen Informationsgesprächen ausführlich über den Eingriff und die eventuellen Folgen zu sprechen. Im Rahmen dieser Gespräche sollten auch – soweit notwendig – irrationale Ängste vor dem Operationserlebnis abgebaut werden. Für die Patienten selbst ist die Phase „des Durchgangs“ nicht so belastend wie für die Angehörigen. Damit diese im ersten Moment nicht völlig hilflos, verstört und voller Sorge darüber sind, dass der Zustand irreversibel ist, werden von Anbeginn an Angehörige in die psychologische Betreuung mit einbezogen. Und da Unwissenheit Angst erzeugt, bekommen die Angehörigen vor der Operation ein Informationsblatt zum Thema postoperative Verwirrtheitszustände ausgehändigt. Da die Erfahrung gezeigt hat, dass „Zuwendung“ bei vielen Betroffenen viel wirksamer sein kann als Medikamente, hat es sich sowohl für den Patienten als auch für die Angehörigen als hilfreich erwiesen, dass ihnen die Übernachtung im Zimmer des Patienten ermöglicht wird. Für psychische Krisen kann es freilich auch ganz handfeste medizinische Ursachen geben. So bewirken 6 Alltagsleben nach der Transplantation Inhalt Suchen 6 z 10 04 Hilfe Treffer eventuelle Abstoßungsreaktionen oder andere Komplikationen rasch ein Ende der so genannten postoperativen „Honeymoon-Phase“ (Dressler 1991) und lassen die vor der Operation bestehenden Ängste wieder aufkeimen. Erst die Erfahrung, dass auch diese Situation zu beherrschen ist, lässt die Patienten wieder Vertrauen bekommen und es entsteht das Gefühl, dass auch mit dem neuen Herzen Krisen zu meistern sind. Gerade jetzt ist es wichtig, dass der Patient immer wieder die Unterstützung durch das gesamte Team erfährt. 6 z 10 | 04 September 2001 Alltagsleben nach der Transplantation Der Wiedereintritt in das „normale Leben“ bedeutet für den Patienten, dass er sich wieder einer neuen Situation anpassen und mit ihr zurecht kommen muss. Entlassung beinhaltet einerseits Beruhigung; andererseits beschreiben sich Patienten und Angehörige in dieser Zeit als verunsichert, da die schützende Umgebung der Klinik verlassen wird. Der Patient beobachtet sich und wird von der Familie beobachtet. Häufig herrscht Angst vor Überlastung. Die Folge: Der Patient selbst nimmt immer wieder die Patientenrolle ein oder wird von seiner Umwelt in sie hineingedrängt. Ebenso kann die Leistungsfähigkeit im Vergleich zur Wartezeit enorm gesteigert sein. Mit dieser neuen Vitalität umzugehen ist nicht immer leicht. Präoperative Vorteile wie Fürsorge, Aufmerksamkeit und Betreuung durch die Familie sind dadurch gefährdet. Diese „individuelle Regression“ hat ihre Ursachen nicht in äußeren Umständen wie der Krankheit oder dem Krankenhaus, sondern in der Persönlichkeit des Patienten. Es handelt sich hier um Menschen, die den Zustand des Gepflegt- und Umsorgtwerdens genießen (sekundärer Krankheitsgewinn) und als Folge dessen nicht 7 Der Schutz der Klinik fehlt „Individuelle Regression“ 6 z 10 04 Alltagsleben nach der Transplantation Inhalt Nochmals: Angehörige einbeziehen Rollenkonflikte in der Familie Gefühle aussprechen Suchen Treffer Hilfe mehr ihre Selbständigkeit anstreben. Ein ausführliches Gespräch mit dem Patienten und den Familienmitgliedern zum Thema „Sekundärer Krankheitsgewinn“ hat sich in den meisten Fällen als sehr hilfreich erwiesen. Ein anderer Teil der Patienten genießt zwar die anfängliche Zuwendung der Familie, sieht nach einer gewissen Zeit dies aber als Belastung an: „Alle behandeln mich noch wie einen Schwerkranken!“ Dies verdeutlicht nochmals, wie wichtig es ist, die Angehörigen sehr früh in die Betreuungs- und Informationsgespräche mit einzubeziehen. Häufig muss der Patient bei der Rückkehr in die Familie erkennen, dass diese während seiner langen Krankheit gelernt hat, ohne ihn zurecht zu kommen. Soziale Rollen in Familie und Partnerschaft müssen neu durchdacht und definiert werden. Diese Umgestaltung der Rollenverteilung kann zu Konflikten führen, die eine gezielte Therapie erfordern. Mögliche äußere Begleiterscheinungen wie die Operationsnarbe, die Nebenwirkungen der Medikamente, cortisonbedingte Gewichtszunahme und Veränderungen der Gesichtszüge können zu einer Beeinträchtigung des Selbstwertgefühls führen. Hier ist es wichtig, dem Patienten mit verstärkter Zuwendung zu begegnen. Immer wieder sollte der Patient ermutigt werden, über seine Gefühle zu sprechen. 8 Alltagsleben nach der Transplantation Inhalt Suchen 6 z 10 04 Hilfe Treffer September 2001 z zusammenfassung Die Schilderung der häufig extremen physischen und psychischen prä- und auch postoperativen Belastungen verdeutlicht die Notwendigkeit psychologischer Betreuung. Der Schwerpunkt psychologischer Arbeit liegt jedoch nicht im psychotherapeutischen Bereich, sondern in der supportiven Therapie, d. h. der Beratung und Unterstützung. Die Möglichkeit psychologischer Betreuung hängt dabei in starkem Maße davon ab, inwieweit es gelingt, zum Patienten ein Vertrauensverhältnis zu schaffen. Zudem ist bei Patienten in dieser Extremsituation eine spezielle therapeutische Grundhaltung erforderlich: Dem Patienten muss mit verstärkter Zuwendung begegnet werden. Forderungen und Konfrontation müssen an der eingeschränkten physischen und psychischen Belastbarkeit orientiert werden. Ausgangspunkt sollten die vorhandenen Copingstrategien sein. Angesichts der lebensbedrohlichen Erkrankung müssen „unangemessene Reaktionen“ nicht nur verstanden, sondern auch respektiert werden. In jeder Phase sollen Hilfe und Information immer wieder angeboten werden. Abgesehen von der notwendigen therapeutischen Kompetenz sollten zur Verwirklichung dieser Grundhaltung auch die notwendigen organisatorischen bzw. strukturellen Voraussetzungen erfüllt sein. Dies bedeutet Integration der psychologischen Betreuung in das medizinisch/pflegerische Behandlungsteam von Anfang an und nicht erst, wenn eine Krisenintervention notwendig wird. Beratung und Unterstützung Therapeutische Kompetenz Organisatorische Bedingungen 9 6 z 10 04 Alltagsleben nach der Transplantation Inhalt Suchen Hilfe Treffer Literatur Drees G (1998) Krankheitsverarbeitung und Lebensqualität nach Herztransplantation. In: Muthny FA, Mann F (Hrsg) Medizinische Psychologie Bd 12. LIT Verlag, Münster Hamburg London, S 15–18 Dressler DK (1991) Psychosocial effects of cardiac transplantation. Journal Intensiv Care Med 6: 126–134 Freeman AM, Folks DG, Sokol RS, Fahs JJ (1988) Cardiac transplantation: clinical correlates of psychiatrics outcome. Psychosomatics 29: 47–54 Kuhn WE, Brennan AF, Lacefield PK (1990) Psychiatric distress during states of the hearttransplantation protocol. Journal Heart Transplant 9: 25–29 Mai FM, McKenzie FN, Kostuk WJ (1986) Psyciatric aspects of heart transplant: preoperative evaluation and postoperative sequelae. British Medical Journal 292: 311–313 Weiter 10
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