Neue norwegische Hydroiden

Bergens Museums Aarbog 1898.
No. v.
Neue norwegische Hydroiden
besclirieben von
K r i s t i n e Bonnevie.
4
Kristine Bonnevie.
[No. 5
W o der Name des Ortes und .(lie Tiefe, wo sic gefunden worden
sind, auf der Etiltette des Glases angegeben gewcsen, habe ich
dieselben der Beschreibung der Art bcigcfiigt. Sber leider sind die
Etilretten oft unvollst8ndig ocler die Schrift nuf denselten vervvisclit,
so daw sicli fur inelirere Arten keine Fundstiitte nngeben liess.
Corjne breviconiis, n, sp.
Trophosome : Rgdrocnulus cn. I 0 nini. lioch, unregelmassig
gezmeigt. Die Zwcige [sti*nlilcn in cinein grosscn TVinlrcl nus imd
sind starlr un d unregeliii iissig g ebogcn. Kcin c (1cii tliclien Binge.
Hydranthen sind selir regelinassig spiii(lclfiirniig, rlic Tentakeln sitzen
iiberall zerstreut. Dieselbcn sind 1i11rx und 1i:tben eine schr breite
Basis, mo sie ungefiihr cbenso (lick wic liocli sinil.
G u m s o m : Festsitzcndc Gonoforcn olinc l3:,:idialltnniilc sind
durch lange Stiele an den proximnlcn Tlieil des €Iyilrantlieiil;ij1.pers
befestigt.
Diese kleine Coryne-Art zeicliiiet sicli ilurcli den unregelmiissigen Perlauf der Zmeige XUS, welclier (lei. Koloiiic ilas hussehen
giebt, nls bestiinde sie nus in eiiinncler vcrfloclitcnc Iiijlircn. Ferner
durcli clic breiten unc1 Itarzen Teiitnlrelii unc1 die Sticlc der Gonoforen,
die an Liinge dieseii selber gleichlioinnicn.
Ich fand sie mit der nnclisteliendeii Art i n cinem Glase zusammen, was n i t Hamnierfest, 50-1 00 Faden bexrichnet war. Beide
Arten gehoren zu Clem voii G. 0. SAILSeingesnmineltem IInterial,
ilocli hat dieser keine 13eschreibung von ihnen geliefcrt.
Coryno gigsutea, n. sp.
T~*oplioson~
: Hyclrorliiza plattenfijrniig susgehreitet, voii dem
Perisarc bedeclrt ; Hydrocnulns ungcxwcigt, cn. 1 mni. iiii Durchschnitt uncl Ti mm. lang, von eineiii selir iliinnen Perisarc I)erlcclrt.
Hydrnnthen sclir gross, cn. G nin1. 1:mg iintl 3 nini. iiri Durclischni tt,
von beinahc cylintlrischer Form. Dic Tentdreln stehen in Gruppen
yon je 3-4, die unter sicli verscliieden gross siacl.
Gomsonie : Festsitzende Gonoforen ohne Xadialkaniile iiber den
18981
X e n e nonr-egisclie Bydroiden.
5
gaiizen Hydral.ttllenl;ijl~~)erzerstrent, ab nnc! zii zwei neben einander,
immer von der I b i s einer Tent:tkelgruppe nut1 zwar von deren
clistaler Scite ausgeliend.
Diese Art ist lieu und weicht ilireni Baue iiacli 1-011 den n brig en
Coryne-Arten all, verniittelt jedoch gleichzeitig cleii TJebergang zii
3Iyriothel:t. Da sie jedoch nocli allc Nerliinale der Corynen besitzt,
finclc icli Iieincii Gr~iiidsie von diesem Gesclileclite zu trennen.
Zwci Esemplnrc der Art liegen vor, die hetreffs der Grijsse
voll st :in (1i g it b e r ci I I s t i in 111e 11, eb en so (1ari 11, (1ass Hydro cnulns mid
Bydranthus stark gchogen siiid, so class sie z~~snninieiiein S bilden.
Das solithre Vorkonirncn der Art, tlie Griisse des Hydranthenkijrpers ini Verliiiltnis zu Hyclrocnulus, das diinne Perisarc und die
platt~nfiil~niigc
ilnsbrcitung der ~Iytlrovliiznsind dies Eigenschaften,
clie man l x i Alyriotlieln weit stiirker ei.tt\~ickeltwieclerfintlet. Die
Forni bietet soinit eiii besoncleres Tntercsse, weil sie cleutlich den
Ursprung jeaer Ii:igenschaften zeigt, (lie bei Myriothela SO stark,
man niijclite fast sngcii I;nrrikiert, ent\viclrelt siiid. Die gruppeiiwcise A n o r r l n i m ~ der Teiitaltelti ist gleichfalls eine Eigenschaft,
welchc iliesc Art ~ 0 1 1 den midern Coryiien unterscheidet. Oft sieht
iiiaii drci, ah uiid ZII 4 Te~itnliel~ineben einander, die grijsste in
der Xittc, ~selclic gnnz unten in T‘crbinclung stelien, so d m s sie
eincii I~~n111.t
Bilclen, yo11 ilesscii Basis nuf der distnlen Seite iiiimer
1 (odcr 2) Gonoforen ausgebcn. Ansscr tliesen gnippeiiweisen Tentaltcln sielit 111211 nncli solclie, tlie vcreinzelt iiber dein Hyilraiithenkiirpcr xerstrcut sitzcn.
Fnndort : Ihmmerfest.
50-100
Faclen.
Gen. I’erigoiiinins.
illelirere Arten ilieses Geschlechtes -v\.eisen eine solche Rhizocanlniiibilclung nuf, \vie sie SCHTEIDER
ron deni Gesclifechte I k i f o t a
bescli rieben bat. -hn ‘nuRiilligsten siclit m a 11 dieselbo bei (1em nn ten
besrliric1)cncn 2”. swsii, tloch ezisticrt sie auch bei P.iiiziscoides, 11.
SARS,i i n d mni ‘J’lieil hci P.7’osczis.
(Siehc Xlilicres liieriiber bei den LTylroidea der STordseeex p edit i on).
6
Kristine 13oiinevie.
[No. 5
Icli selie kciiien Grnnil 12hi2ol-ngi7inz m r z i i i z voii dem Geschlechte
zii untersclicid~n. h s s sicli clie inctlnsoidcn Goiioforcii
desselbcn nie losreissen. sondcrn Gc~icrntionsstof‘l‘cprnclnricrcn oline
den gaiiz ent\vicltelten ~ l c d u s e n h a ~ziii creiclic~ii. ltnim a l q kein Gesclileclits~~~erlciiial
hctr:whtct wertlen ; cbensowcnig ist die kriecheiide Hydrorliizn desselbcn eiii Gr1111tl ilm voti den Artcn, die
R hiz o c m 1om 1-1ab en, z11 tr en 11en.
Perigonimis
I
I
Tjq~hoso.ilzt!: Aufrcclistcliciirles Rliizocauloiii, 2-3 I N I ~ I . liocli,
stark gexmcigt. Dic Hyt1r:intheii sitzcu am Entle oft zieiiilicli lnnger,
diinner Stiele, roil tliiniieiii 1iy:tliiieii Pci.isnrc oliiis Xiiige bctleclrt,
d :is sicli i i i n tl en unt eren Tlieil w” I-Iydi-aiitlii~sniclit crwei tcrt.
Letzterer hat ca. 1 3 ‘1’entnl;cln in cincr Rcilie, wclclic in :uisgcstreclctem Znstandc nltwecliichiil nufreclit uiitl nnch atissen stdieii.
G‘ouosowc : Festsitxeudc tlieils lcugcliiilmigc, thcils ovale Gonoforen, vo11 I -- 2 iiiiii. Di:unctcr. . Dicselbcn sitzeii aiif sclir diumcn
Stielen, iilxr ilns Rliizocanloni, 1inul)ts:iclilic~liclc $11iuitcrcm Tlieilc,
zerstrent. In jeder eiitn.ickt~lii sicli viclc Isicr.
Diesc Art, die Pmfcssor Q. 0. SAHSljci Cliristiniis~mtl unrl
spiiter GRIIX 1)ci J~o8ni)stl.ijiiimen gcfmden Iiat, ist iiiclit friilicr
beschrieben. Dic €1~
clr:\iitlicn nnd x u m Tlieil nnclr die Gonoforen
clerscllmi i~linchi1’. UJWILS sclir, von ilciii sic sicli jctlocali tlnrcli ilirc
Rliizocanloinbili~iii~
utitcrsclicielet. Tlic C*oiiofoi.cn sintl niilliill~~itl
gross unil hahen iiii Chgcnsntz zii ilencii 1)ei I-’. ~ V S ( J Z ~ilirc
S
griisstc
Bus rl el imni g in der H rcite. 111r I3nn is t ci gent 1Iii 1111icli ,I ) in (1em Spadix
eiiieii selir ~ l ’ ~ J s s C T-lo1ilraiii-n
ll
liat uncl dic Eicr -- a11 tlcn irnii iiiir
iuitersiwlitcn 11:sentplniw (lie I J a r \ ~ i i- iil cincr cliclitcn, alter cinfnclieii Scliiclit zwischen Spadix untl clcr iiiihscrcu l\r:~li(ldcr (+oneforen ncben rinaiitler licgcn.
E i i d r t ~ d i *i iii n
(Ticli.
oil
teiictll iiiii, .\ 11iii.
1-Iytlr. coll. Espl, of tlie Gulf-Stream).
Ti.ophosonic : 13J' ilr o c anhi s zn$11 inmr ii g cs e t z t , Uc r I1:I ti p ts t ;I 111i11
sehr kurz, tlieiit sicli i n iiiclircre lnngc, tlriiine %\\cigc., rlic tlr5t :\I1
ihrem ;lis t d e n 1 M e kI ciu e, Iiyd rn tliclc tr:i qcntl c Zwcige 1i:ibcii. N\'ni*
diesc liaben rcgeliiihssi~ :dtcrnicrcn(lc Scliossliiigc, i i i i ii1)rigen i\t
die T7erxwcigiing g ~ n xunregelmiissig. I h c klcineren %\reige liabcn
Binge, jedocli ohne rege1iii:issige Aiiortlnruig. 11y(Ii~)tl1ckentlirils
mit, tlieils oline nasgc1)ogene Knntc.
Gn~~osomc
: Gonnngicii sitzrii in lrciige nnf tlcrt iirisscrstcn
* on ;iiigi r'ii It ciiiit
Itlcineii Zweigen. N rir J mifie St:i (1ieii w c ~ i l i l i t ' l i c ~ i G
man. Dieselhen sind selir grosp, nncli iinteii spitz untl breitcii sicli
anf (las rlistnle Endc zii, dcsscn I<:iiitc \vie cin Krngcii nnfi~cclit
steht, sehr ans. Ilic Cl~itindeckc lint der Qucre iiacli sciclite
Furcheii.
~ O R D G A A R Dlint einigc E ~ e m p l a r cdieser Art h i BnlstiLtl gcfwideii. Sic fnllcn soqlcich dnrcli ilire Iniigcii, nnclrtcii Zweige anf7
sind von ilunlrclbvnunrr F:ul,c nnd 11111' a l i i Rndc iiiit Iirllcrcir,
hydro thekt rag en den Id ein en Z\vci g en 1)e5e t z t . 7Vi c in d CT Di ngn o se
erwahnt, scliiesseii ilicse Zwcige vnin clistnleir Ei1tle ilirei. Intcixoilicn
regelniiissig Rlteriiiercntle Schtiislinqc :it15 ; tlcssciiriiigc~icl~tctIiabcn
sic aber iiiclit das federaitige A~isselie~i,11as cine Folgc solclicr Tierzwejgung zu sein pflegt, weii sicli ilir Scliijsslingc auf beiilcn Seitcir
18981
h'eue iioiwegisclie Hydroiden
9
der Zweigc vcrschietlen entwicbelii. Diejcnigen niimlicli, wvelcbe voii
den1 der Sl'itze tlcr Iiolonie zugewnudtcni 'l'lieile tles %I\ eiges nusgeheii, siiicl iiilnier I\ eit gri~sscruncl yrrz\\ eigeii sicli nielir als die
auf der nntlei.cn Scitc, u n d solsnld sic11 tliew letzteren etn as iiielir
ent\vicl,elt li:iben, 5 0 I)eiigen sie sicli glcicli/eitig quer ubcr den
Zweig, so tlnss :inch sic sicli in der Riclitimg tler Spitze d c i Iblonie
hins treclicll.
Dime :iussersten Sclivsslinge sellist liabcn einen sehr unregelmkssigeii h i . Ilir Pel isarc ist ddnn ; sie sind unregPlniassig gegliedert untl gezweigt. ai1 einigen Stellcn dicllt iiiit Riiigeii hesetzt,
ai1 nndcrcn glntt, nucli sintl die %\\ eige tlieils vcrrenkt, thcils uber
einaiitler g ~ b o p n .
Uic Gon:uigien, \yelclie ciii selir c1inral;teristisches deusseie
11:ibeii. um(1 die sic11 nii den T n i i iiiir untcrsiiclitc~i E\cmpl:ven in
61nsser JIeiigc voi tiiitlcii. siiid sicliwlicli alle junge Statlien neibIiclicii GcitliIccIltcb. IIT;iIiiscIieinlic~i\rei ilrii sic h i voller Ent\vickluiig d:is l)ci tlcn I I:ilecitleii so ge\yolinliclic I I j c1r:tntlieiipnar :in ilirer
itlimtloug :iuf\reisen, t l : ~iiinn jctxt :inf (lei* cinen Scite der scliief
:ibgescliiiittcncni~ii Eiitltiaclic zu ei 5 C l i \ V X h ciliolite Iiiioten gew:ihrt
Die Cliitindcclie wird imiiiei. iiur m r Halftc vnn clcin 13lastostyl init
scincn Gonoforen erfiill t uiicl liat der Qiierc iincli 3-4
seiclite
Fnrdicii.
I-lolie der Kolnnie IO-1.i tin.
nnms Art , , H c ~ l w ~ z sciureitleri
m
'! naclr dcni Verfasser der ersten 13csclircibung jener Art zii iieiiiien. Ich f-;lire
ei ii e It1ei ii c Art , (1i e icli nii f r er schi e d en en iio r K eg i s clien Hy (1r oi deli
liabe wncliscn gcsehen, tlersclbcn ZII, clx ileren I3au in lreineiii
~)ims1)ingnosc nidersticitet. Ila er jcdocli die Art
wcder nl)gcl)iltlrt, nocli in tlcr I h g n o s e e t m s r o i i der Form der
Hytlrotlieltcn cr\v:iliiit lint, iiiitl (la. cndlicli nllc iiteinc Eyeniplare
Itcine Clon:rngicn IiiiLen, S ~ J1;aiiii icli die nonregisclie Ai t niir vorlhufig Z I I der 1 on Sc~rsi:iui:ii I~cschriebenen reelinen.
Lnfo B a 1)y gtti ae a, AT,DER.
Ti'oiihosow e : IIy (11.0r1I i z n Bri ech en d , di e By dr othelc en Id ein,
cylintlrisch, zienilicli scliiiial, r o i l 1;urzen Stengelii iiiit 2-4 Ringen,
5e trngen,
13
Kristine Bonnevie.
[No. 6
Gonosonic : Unbeltnnnt.
Diese Irleine JIN/oi;(i Art, die ihrem Bane nacli Ccinzpnlzuli?zn
syriizyn selir gleiclit, iicli von jeiier jedocli tlurcli den vollstiindigen
Mangel clcs Dcckels der F-Iydrothclccn unterscllciilet, Imbe icli mit
anderen Kgdroiilcn zusammen, besoiiders nnf dem Rolrre von
T?i62dariu i 72& ?;i sn 1; ri cch en (1, ge fun 11en, nu cli so ii s t n u f ver sclii ed e n en
Halecitlciz.
Y?.ophosome ; I-Ijilrorhiza lrrieclienil, IJ~’i1roc:iulns einfach, aufrecht, oft ungezu eigt, ungcfiilir d o p p l t so Inng wic die Ilgdrotlicken,
anf die er fast nuincrkbnr iibergcht. Ilns 1)inmeter tlcr Hyilrotlieken iiimint gegcn ihr distnles Entlc scli\vacli ZU. Ilicr scliliesseii
sie sicli cliircli cinen l~eilf~irniigen
Decliel, der sic11 clatlurch lildet,
class sicli die feste Cliitindecke Z I I zwci spi txeii Ziilincu erlicbt, dianietrnl gegcn einnndcr gclcgen, i i n d dic tliinncn H ~ i i t c l ~ c nwclclie
,
zmischen tlercn 1)ogcnfiiiiiiigeii %\\,i~clienriiuiiieli niisgcspnnnt sintl,
sich auf 61 as Diameter zu zwisclien clcn Spi txrii msaiiinienf:il tcii.
Goiiosonze: Unigcl;clirt kegelftjrmige Gonnngien gclien von Hydrocaulas nnd Hydrohiza nus.
In F o r m und Griisse der I-Iyilrothclren, sowie in der Entwicklung von I-Iydrotlrizn glciclrt cliesc Forin vollstiin(1ig C. p m l i i d ~ i ,G.
0 . S ~ n s wilhrcntl
,
ilir Dcclrel sie nebcn C’. plicntilis, 31. Sans iuicl
c. fnstigntn, BLI)El., stellt.
Sic wnrile i n Ueinii in der Tiefc von 150 Padeii gcfiinclen, wo
sie auf den1 Stengel einer Titbularin indivisa wnclis.
Selagiiiopsis aiirnbilis~ Ysnn11,~.
T~ophosonze: Die Iiolonie feederfiirmig, ca. 1 6 en?. lioch, Verz~veigungi n eiiicin Plane und Zweige :dtcrnicrcntl. Der ETnuptstnniin
zickzackgebogen. In seolis Ltiiigsrcilicii sitzeii dic HyIrothclicii auf
den Zwcigeii (nuf dcm Hauptstnmm nnr nvei). Dicsclben sind
flascli en fiirni ig 1111d tli ve rgier cn mi t ill r cni d i st nlcn T I i c d e. Die
Oeffnung ist OVNI - griisste A c h e vertical anf der L%ngenrichtung
der Zweige - und nn jcdem Eiidc des grijssten Di:unetcrs niit m e i
spitzeii Ziihncn verselien.
1898’1
13
Xeue nor\vegisclie Hydroiden.
Gonosome : Die G onangicii birnffiriiiig. wiihrend der Eiitn-id;-
Inng eliw Itcgclfbriuig, sitzeii nuf d e n Zweigen, oft in 4 clicbten
Liingcreilien.
Eiiie Kolonie dieser Art befindet sicli unter den Hydroiden des
Nuseunis z u Troiiis6. Dn die A r t fur Xorvegeii lieu. ist, \vi11 ich
si e ei n g e11e 11(1er L e s1ii.eclieii.
YJ:RRI[,Il lint tliesclbe 11172 zucrst unter deiii Kamen Dipllrrsin
wiix/iili,s Lescliriebcii; spiiter, 1877, ist sic von ~ ~ E R ~ ~ c I I I ; o \ \als
’sI(~‘
Pdyscrins Iliiwlisii 1)escliriebcu \\ orden. Dn letzterer indessen ins
Rcine Itnm, ililss beide rlrtcii identisell sind, bespridit er sie 1S i 8
wiciler unter ilciii h’:unen 1’. (‘8~!lugii~op~is)
m ii.nbilis, TERRILL.
Da ~ I e ~ t ~ ~ c ~ r i i o:iucli
m s s rselir chnrnkteristisclie hbbildungeii tler
Ai t geliefert hat, 1l:tltc icli cs fur iibcrfliissig diesellJen zu wie(lei l~olcn.
Die ITyilrotlicltcii siiitl sehr regelinissig angeorcli~etnnil geben
r e w i n t mit ihrer Diveqenz unil den beitlen Ziiliiien der Oeffiiung
gute I<ennzeiclien ftir (lie A r t ab. M‘ie in der Diagnose erwiihnt
stehen (lie Hydrothckcn in G JJiingsrciIicn :in den ZJvcigen entlang ;
(lor Xhstniitl zivisclieii den €Iydrotl~elrcn iiinerlinlh dieber Reilreil
ist iingA’i1ir so gross wic ilire iicihc, uii(1 ( l a Yerlialtnis der LSUgcrcilieii iuiter sicli ist S O , class die Hgdrot1iel;en einer Rcihe iiiit
d ciii Zwi sch cii rat1iiie be 1tler Nachbarr eih en i n g 1eicher Hi;h e st eh en ,
so d:tss ciii scnlcrccllter Sclniitt durcli die Lfingsreiheii iiie mehr
als drci J1ytlrotliel;en mit’ cinem Male trcfieii wird. Reiiii Verglcich
der Sclrnitte jeclocli w i d iiinii w\.ahriiehmeii, (lass clereii Stellong
verscliiecleii ist, inclcm die Bgdrothelien eines Schirittes iiber dein
Zwischeiirnum eines nndcren Sclinittes stclieii 11. s.
Im Uebrigen venveise ich auf \‘ERRILLS iiiicl I\~ERl~SC!HI~On~sriYs
Beschreibuiigen cler Art.
UT.
A gl ii 01) 11 e 11i a poiir t a1esii , Vr;:RIULL.
(Not. 12ec. Acid. Alar. Faun. North America
Y.
4).
l’i~ophosonic: Dic Kolonie fcderfijrniig, ungezweigt oder iiur
scliwncli und imregelniiissig gezweigt. ITydiyvnuliis, nin untern E n d e
zii 5 niniii ci1g es ctz t, tr ii gt a1t er nier en de IIy (11.0c1atli en.
Die I3y d r o the1;en cylii>drisch, iincli clcr Niinclung zu e t m s ern-eitert, mit glattem
R:inile. Lnteralc Ncinatoplioren reichen bis miii Rande der Hyrlrotheken, mctliaue bis zn cn. ein Ticrtcl ilirer H6he.
14
LNO. 5
Kristine Bonne vie.
1’1 11111111aria
pili 11 a1 :I.
LIS.
Die Kol oni e fe tl c d t i 1.11I i y , 1-1y il ro ca 01 11s ci 11 f x l I ,
deutlicli iii Iiiteriiotlieii getlicilt, voi1 tlcucn i o l c inelirere 11ydroclndien triigt. IJctztcrr: sind iiiigcmeigt iintl gclicn nltcrnici~ntla m ,
jede ihrer Internodit~ii triigt einc IJytlrotlrck, tlercii Liiilgc C:L. die
11ii1fte des I n t eruorli I i m s 1) et rii g t. Z\Yci N eiii ntol~lior en (1” osi mnl II ncl
rl ist a1 fii r j e d e Hy dro tli el<) nu f‘ j e tl ei 11 Int e r1i o (1i ~ i i i i (1e r 1Iy il roc1ad i cii .
Go91os047 1 e : 0 v a l e G on an gi en, i II i t s 1)i t7em Vorsp riiii g beinnl i e
m i distnlcii Ende sitz~nil,befinden sich in melircrcn lieilicn 1;iiigs
des Flauptstainnics. mid bei einer B:ii,ictiit aucli :iuf den Hydrocl ndien .
18981
Nene norwegisclie Hydroiden.
15
Gonosonze : Wie P. pinnntn.
Professor G. 0. SARShat roil den beiclen oben angefcihrten Xrten
Kolonien gefunclcn, die von den friilieren d r tsdingnosen abmeichen,
indem die Gonixngicn nicht allein in melireren Reihen I h g s des
Hauptstamiiies stellen, sondern nucli iihcr den proximalen Theil cler
Bydroclailien aiisgchreitct sind. Mir sclieint das niclit Grund genug
sie van den friilier beltannten Artcn ZII trennen und ich stelle sie
tlaher nur nls T7arietiiten nuf. Po11 P.p i w z n f a wurde so eine bei,
Bratholmen, von P.eleyintiilrr eine bei Hraliier gefundeii.